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US-Kino-Charts

Amerika wird zum Zombieland

05.10.2009 - 08:55 Uhr
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Zombieland
© Sony Pictures
Zombieland
Es wird Herbst und wieder schlagen die Untoten am Box Office zu: Zombieland mit Woody Harrelson hat die Chartspitze übernommen. Auch sonst konnten viele Neueinsteiger punkten.

Unsere Welt, wie wir sie kennen, gibt es in Zombieland nicht mehr. Sie ist fest im Besitz der Untoten, die die Macht an sich gerissen haben. Nur noch wenige Menschen haben sich retten können, darunter Columbus (Jesse Eisenberg), dem die Flucht gelungen ist. Er begegnet Tallahassee (Woody Harrelson), der es sich zum Ziel gesetzt hat, auch noch den letzten Untoten ins Jenseits zu befördern. Und so machen sie sich gemeinsam auf die Jagd und Millionen amerikanische Zuschauer wollten diese sehen. 25 Millionen Dollar hat der Film eingespielt und so die Spitze der Kino-Charts übernommen. Damit hat die blutige und schwarzhumorige Komödie schon am ersten Wochenende in den USA mehr eingespielt, als sie gekostet hat: Auf der Ausgabe-Seite stehen nämlich nur 24 Millionen Dollar.

Auf dem 2. Platz der Kino-Charts findet sich der Animationsfilm Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen, der auch in der dritten Woche top blieb und mittlerweile 82,4 Millionen Dollar auf seinem Konto hat. 2009 ist wahrlich das Jahr des Animationsfilms: Sie stehlen den anderen Film nicht nur die Show, sondern auch die Millionen. Dieses Mal spielt das Wetter verrückt. Statt Regen fallen dort Suppe und Saft vom Himmel, Schnee besteht aus Kartoffelpüree und der Wind weht Hamburger heran. Klingt eigentlich nach einem Paradies – wären da nicht die Stürme und Fluten, die Chewandswallow immer mehr heimsuchen. Bei uns kommt Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen am 28. Januar in die deutschen Kinos.

Auch auf dem 3. Platz findet sich Trickfilme, sogar einer aus dem Jahre 1995. Die neu aufgelegte, digital aufgemotzte Version von Toy Story und Toy Story 2 in einem Double-Feature der Pixar-Schmiede hat immerhin 12,5 Millionen Dollar eingespielt – so viel schafft so mancher neuer Film nicht.

Der Brite Ricky Gervais hat es mit seiner neuen Komödie The Invention of Lying nun auch in die Kino-Charts geschafft. Hier entdeckt er als Mark durch Zufall Möglichkeiten und Macht der Unwahrheit. Dies eröffnet ihm einen völlig neuen Umgang mit dem Alltag. Denn die Fähigkeit zu Lügen hilft ihm vor allem, andere Menschen für seine Zwecke zu manipulieren. Immerhin hat es der Komiker auf den 4. Platz der US-Kino-Charts gebracht und 7,35 Millionen Dollar eingespielt.

Damit hat er sogar Bruce Willis in die Schranken gewiesen. Er konnte mit seinem dystopischen Science-Fiction-Thriller Surrogates – Mein zweites Ich an den Kinokassen nicht wirklich überzeugen. 26 Millionen Dollar hat der Film in den zwei Wochen an den Kassen eingespielt. Damit blieb er hinter den Erwartungen zurück. Auch Roller Girl – Manchmal ist die schiefe Bahn der richtige Weg von und mit Drew Barrymore versprach mehr. “Nur” 4,8 Millionen Dollar bliebt für die Frauen-Power-Geschichte mit Ellen Page, Juliette Lewis, Kristen Wiig, Marcia Gay Harden, Zoë Bell und Alia Shawkat am US-Boxoffice. Fast wäre die Roller-Derby-Coming-Of-Age-Komödie noch von der Kapitalismus-Kritik überrollt worden. Michael Moore ist mit seinem neuen Dokumentarfilm Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte gestartet und hat am Wochenende 4,85 Millionen Dollar eingenommen. Er ist eben in den USA der ungekrönte König des Dokumentarfilms.

Fame konnte auch am zweiten Wochenende nicht überzeugen. Mittlerweile steht der Musikfilm bei 16,6 Millionen Dollar Einspielergebnis. Der Informant! hat immerhin 26 Millionen Dollar, auch wenn das für Steven Soderbergh und Matt Damon nicht unbedingt berauschend ist. Die Top 10 beschließt Love Happens, die Liebesromanze mit Jennifer Aniston und Aaron Eckhart, die bisher knapp 9 Millionen Dollar umgesetzt hat. Auch diese beiden Stars sind bei den Kino-Charts besseres gewohnt.

Quelle: imdb.com

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