Baby Yoda ist das traurigste Wesen im Star Wars-Universum

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Star Wars: The Mandalorian
22.10.2020 - 15:45 UhrVor 27 Tagen aktualisiert
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Im neuen Trailer zur 2. Staffel von The Mandalorian schaut Baby Yoda ganz traurig. Was in aller Welt ist passiert, das den kleinen Star Wars-Helden so betrübt?

Baby Yoda ist traurig. Sehr sogar. Im neuen Trailer zur 2. Staffel von The Mandalorian gibt es viele kurze Blicke auf den putzigen Star Wars-Helden zu erhaschen. Doch nach 45 Sekunden schleicht sich eine Einstellung in die schnelle Montage, die den Kleinen in einem besonders bedrücktem Gemütszustand zeigt.

Im The Mandalorian-Trailer ist Baby Yoda ganz traurig

Wer einmal blinzelt, hat den Moment womöglich schon verpasst. Deswegen haben wir nachfolgend den passenden Screenshot für euch eingebunden:

Trauriger Baby Yoda in The Mandalorian

Diese Augen gleichen einem tiefen Brunnen, der voller Tränen gefüllt ist, die darauf warten, entfesselt zu werden. Wenn die Ohren und Mundwinkel noch ein Stück weiter nach unten rutschen, dann bricht er los, der Sturzbach flüssiger Emotionen und Baby Yoda weint sich die Seele aus dem Leib.

Woher kommt die Traurigkeit von Baby Yoda?

Obwohl wir es hier mit einer Puppe zu tun haben, gibt es wenige Geschöpfe in der jüngeren Film- und Seriengeschichte, bei deren Anblick wir uns so verlieren können. Klein und unschuldig erscheint dieses junge grüne Wesen. Seit seinem ersten Auftritt steht ihm die Zerbrechlichkeit ins Gesicht geschrieben.

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Putzige Puppe

Auch da war schon ein Stück der Traurigkeit zu erkennen. In der 1. Staffel von The Mandalorian dominierte aber oft seine freche und neugierige Attitüde. Wie ein Schlitzohr bahnt sich Baby Yoda seinen Weg durch die Razor Crest und stellt die Routine seines Mando-Papas mit dem Betätigen von Knöpfen und Schaltern auf den Kopf.

Nach Herzenslust tobt er sich aus und stolpert munter durch die Gegend. Aber verfolgt Baby Yoda ein konkretes Ziel zwischen all den undefinierbaren Lauten, die er glucksend von sich gibt? Mitunter wirkt es, als bewegt er sich in seiner eigenen Welt, die sich nur zufällig mit dem Rest des Universums überschneidet.

Fröhlicher Baby Yoda in The Mandalorian

Dass Baby Yoda trotzdem seine Umgebung wahrnimmt, haben wir bereits mehrmals erlebt. Dazu gehört etwa der Beschützerinstinkt, den Baby Yoda für Pedro Pascals Kopfgeldjäger entwickelt hat. Im Angesicht einer Bedrohung schreckt der Kleine nicht davor zurück, Gebrauch von seinen ungeheuerlichen Machtfähigkeiten zu machen.

Baby Yoda muss das einsamste Wesen der Welt sein

50 Jahre ist Baby Yoda bereits am Leben - die sind sicherlich nicht spurenlos an ihm vorbeigezogen. Im Lauf dieser Zeit musste er mindestens eine schicksalhafte Erfahrung erlebt habe, sonst wäre er nicht dort, wo er jetzt ist: Weit entfernt von seiner Familie und Heimat. Stattdessen erlebt er am Rand der Galaxis vor allem eines: Gewalt.

Da befindet er sich auf dem besten Weg, zum zweiten Darth Vader im Star Wars-Universum zu werden. Verfällt Baby Yoda der dunklen Seite der Macht, ohne es zu merken? Oder ahnt er insgeheim doch etwas? Seine Traurigkeit kündet immerhin von einem Bewusstsein für die außergewöhnliche Situation, in der er sich befindet.

Schon im ersten Trailer zur 2. Staffel von The Mandalorian verschließt Baby Yoda seine Wiege und schottet sich damit bewusst von dem ab, was um ihn herum passiert. Auf den ersten Blick ist es ein Sicherheitsreflex, denn wenige Sekunden später bricht eine wilde Schießerei aus, die (vermutlich) mehrere Leben kostet.

Bei Minute 1:30 findet ihr die erwähnte Baby Yoda-Szene im Trailer:

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Baby Yoda signalisiert uns in diesem Moment aber noch mehr. Es fühlt sich an, als würde sein müder Blick sagen: "Lasst mich in Ruhe, ich habe genug, ich ertrage es nicht länger. Dieses ständige Kämpfen und Töten. Ich will nach Hause." Und es ist mehr als verständlich. Baby Yoda ist das einsamste Wesen in der Galaxis.

Steht am Ende von The Mandalorian eine Trennung?

Obwohl er sich inzwischen in der Obhut des Mandalorianers befindet, hat dieser zuletzt bewiesen, dass er für die Vaterrolle noch nicht bereit ist. Für einen Augenblick war es greifbar, dieses zurückgezogene Leben auf Sorgan. Doch wir alle wissen, dass er sich für einen anderen Weg entschieden hat.

Als Beschützer bringt der Mando das Kind nun zu seiner Familie, obwohl er nicht weiß, auf welche Reise er sich da eingelassen hat. Das Ziel hat er dennoch fest vor Augen. Vielleicht ist auch das der Grund dafür, warum Baby Yoda so traurig ist: Das Wissen, dass sich die Wege der beiden eines Tages wieder trennen werden.

Die 2. Staffel von The Mandalorian startet am 30. Oktober 2020 auf Disney+.

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Was glaubt ihr, warum Baby Yoda so traurig ist?

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