Haus des Geldes: Ursprünglicher Titel lenkt Serie in ganz andere Richtung

25.05.2020 - 11:40 UhrVor 28 Tagen aktualisiert
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© Netflix
Haus des Geldes hieß erst ganz anders
Der Netflix-Erfolg Haus des Geldes, im spanischen Original La casa de papel und mit englischem Titel Money Heist, hatte ganz zu Beginn einen völlig anderen Serien-Namen.

Ob nun La casa de papel, Money Heist oder Haus des Geldes - die spanische Erfolgserie ist international unter vielen Titeln bekannt. Nach Staffel 4 ist das schwer vorstellbar: Aber bevor sich für dem Netflix-Erfolg international die eine oder andere Variation des spanischen "Papierhauses" festigte, trug die Serie (genau wie ihre veränderten Figurennamen) im Original einen komplett abweichenden Namen.

Wie viele Filme und Serien machte nämlich auch Haus des Geldes eine Entwicklung durch und dachte dabei nicht nur über fast fehlende Darsteller und umbesetzte Rollen nach, sondern ging noch weiter und änderte den Serien-Titel.

Haus des Geldes hat auf der Welt vielen Namen

Im spanischen Original heißt die bei Netflix großgewordene Serie Haus des Geldes La Casa de Papel, also "das Haus aus Papier", wobei das geraubte (Papier-)Geld hier ebenso mitschwingt wie das leicht einstürzende Kartenhaus. Der deutsche Titel ist da nah dran, aber nicht hundertprozentig deckungsgleich.

Wäre der 1. Haus des Geldes-Trailer mit einem anderen Titel vorstellbar?

Haus des Geldes - S01 Trailer (Deutsch) HD
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Der internationale englische Titel von Haus des Geldes lautet Money Heist. Das heißt übersetzt so viel wie "Geldraub" und unterscheidet sich damit, neben dem ungarischen A nagy pénzrablás (Die große Geldwäsche) und dem vietnamesischen Phi Vụ Triệu Đô (Millionen-Dollar-Service) noch am stärkten vom spanischen Titel der Netflix-Serie.

Die stärkste Abweichung wäre aber der ursprünglich angedachte Originaltitel gewesen, der, von den Bankräubern und ihrem Handwerk weit entfernt, zunächst eine völlig andere Richtung einschlagen sollte.

Haus des Geldes: Diesen Titel trug die Serie vorher

Wie die Netflix-Serie kürzlich auf ihrem Youtube -Kanal bekanntgab, trug Haus des Geldes zu Beginn nämlich den Titel Los Desahuciados, was aus dem Spanischen ins Deutsche übersetzt so viel bedeutet wie Die Hoffnungslosen bzw. Die Verzweifelten.

Haus des Geldes: Die Hoffnungslosen der ersten Stunde

Dieser Titel ist vor allem insofern interessant, weil er Haus des Geldes (zumindest vom Namen her) einen anderen Dreh gegeben hätte. Zwar bezeichnet der Professor (Álvaro Morte) sich und seine Truppe in Staffel 2 selbst als Außenseiter und Loser, aber trotz aller Fehler und Eskalationen über 4 Staffeln hinweg, bekommt der Zuschauer doch eher den Eindruck, bei Netflix einem durchdachten Masterplan beizuwohnen als einer Gruppe, die nichts zu verlieren hat und deshalb die eine oder andere Bank überfällt.

Statt die verzweifelte Situation der einzelnen Bandenmitglieder mit ihren vielsagenden Städtenamen zu betonen, wurde mit dem neuen Titel also der Fokus auf das Heist-Genre gelegt, obwohl zumindest im spanischen Original die papierne Zerbrechlichkeit des Raubzugs und seiner Mitglieder noch minimal mitschwingt.

Podcast für Haus des Geldes-Fans: Lohnt sich Staffel 4?

In dieser Minifolge unseres Moviepilot-Podcasts Streamgestöber - auch bei Spotify  - prüfen wir nach unserem allgemeineren Podcast zu spanischen Netflix-Serien ganz konkret die 4. Staffel von Haus des Geldes auf Herz und Nieren:

Max fragt Esther zu Stärken und Schwächen der neuesten Season Haus des Geldes aus, die ganz bestimmt nicht langweilig ist, bevor über mögliche Wendungen in Staffel 5 der Netflix-Serie spekuliert wird.

Glaubt ihr Haus des Geldes hätte als Die Hoffnungslosen bei Netflix auch funktioniert?

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