Sony-Serienstart

Powers - Superhelden brauchen Überwachung in PSN-Serie

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Die Serie Powers basiert auf der gleichnamigen Graphic Novel von Brian Michael Bendis und Michael Avon Oeming. Die Serie spielt in einer Welt, in der Superkräfte bei Menschen nichts ungewöhnliches sind. Doch die Menschen, die sie haben, müssen kontrolliert werden. Detective Christian Walker (Sharlto Copley) und seine Kollegin Deena Pilgrim (Susan Heyward) gehören beide der Sondereinheit Powers-Division an, die sich darum kümmert, dass Superhelden und -schurken sich an die Regeln halten. Doch die Aufgabe ist nicht immer einfach, denn nicht jeder geht transparent und verantwortungsvoll mit seinen Kräften um.

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Produziert wurde die Superhelden-Serie von Sony für das PlayStation Network, welches auf der hauseigenen Heimkonsole Playstation zu finden ist. Die Hauptrollen sind mit Sharlto Copley (District 9), Susan Heyward (Poltergeist), Eddie Izzard (Hannibal), Noah Taylor (Edge of Tomorrow) und Michelle Forbes (Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 2) durchgehend gut besetzt. David Slade, bekannt durch seine Mitarbeit an der Hannibal-Serie, 30 Days of Night und Hard Candy, übernahm für die ersten beiden Folgen die Regie.

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Keith Uhlich (Hollywood Reporter) konnte mit Powers jedoch wenig anfangen:

Es gibt selten Momente, in denen sich Powers nicht wie ein billiger Abklatsch eines wesentlich ausgereifteren und erweiterten Universums anfühlt. Die Effekte sind billig, mit sichtbaren Green-Screen Hintergründen, welche auf ein sehr schmales Budget hinweisen und Hochglanz-Gore-Effekte, die die Serie ihrer Schlagkraft berauben, geht es doch um eine dreckige neue Denkweise in Bezug auf die Archetypen der maskierten Rächer.

Für Geoff Berkshire (Variety) ist Powers ein vergnüglicher Spaß, wenn man weiß, worauf man sich einlässt:

Die ersten drei Episoden, die im am 10. März parallel auf dem PlayStation Network veröffentlicht wurden, zeigen Powers als gut realisierten Quatsch. Obwohl die Serie offensichtlich nur ein geringes Budget zur Verfügung hatte, sieht sie nicht billig aus und bekommt Starthilfe durch den fähigen Cast und die gute Regie von David Slade (Hannibal), welcher bei den ersten beiden Folgen die Regie übernahm und für alle weiteren als Executive Producer fungiert.

Für Brian Moylan (Guardian) kommt Powers gefühlte drei Jahre zu spät:

Im Jahr 2011 wäre Powers ein wirklich coole Serie gewesen. Das war bevor wir Serien wie Arrow und The Flash bei CW, Gotham bei FOX hatten und wer weiß, was für Scheußlichkeiten Marvel noch bei ABC loslässt. [...] Powers wirkt lediglich wie eine weitere Polizei-Show, in die ein paar Superhelden-Elemente geworfen wurden. Für den Titel enthält die Show selbst zu wenig fantastische Elemente.

Während in den USA die erste Staffel bereits ab dem 10. März ausgestrahlt wurde, läuft die Serie ab heute, dem 6. Juli, auf Sky Atlantic HD in synchronisierter Fassung. Parallel zur US-Ausstrahlung war sie bereits auf Sky Go, Sky Anytime und Sky Online abrufbar. Trotz eher verhaltener Kritiken sollten Fans von Superhelden-Serien mit fantastischen Elementen einmal einen Blick riskieren. Immerhin gibt die Serie einen neuen Blickwinkel und ein paar frische Ideen, die dem derzeit sehr präsenten Thema noch ein paar neue Facetten abgewinnen könnten. Eine zweite Staffel wurde bereits bestellt.

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