Rogue One: A Star Wars Story
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Rogue One: A Star Wars Story

Star Wars Rogue One - Die besten Momente im Trailer

Über die Filme von Gareth Edwards kann man geteilter Meinung sein, fest steht, dass der Regisseur von Godzilla beeindruckende Bilder zaubern kann. So auch bei Rogue One: A Star Wars Story, dessen eineinhalbminütiger Trailer heute veröffentlicht wurde. Wir haben die besten Momente im Trailer gesammelt. Danach können wir gemeinsam hoffen, dass der Film diesen paar Sekunden auch nur ansatzweise das Wasser reichen wird.

Die oscarnominierte Hauptdarstellerin Felicity Jones führt uns in den Trailer ein. Sie spielt Jyn Erso, der diverse Verbrechen (Fälschung imperialer Dokumente etc.) vorgeworfen werden. Das macht sie zur idealen Kandidatin, um für die Rebellion die Pläne des Todessterns zu stehlen, der im Hintergrund der Szene grün aufzuleuchten scheint. Ihr "I rebel" ist der pathetische Höhepunkt des Trailers, den auch Forest Whitakers späterer Off-Kommentar nicht toppen kann. Rogue One: A Star Wars Story soll uns in eine andere Zeit entführen, mitten in die Rebellion vor dem Handlungsbeginn von Krieg der Sterne und dem Trailer gelingt dieser Einstieg in eine durchaus fremde Star Wars-Welt ganz famos.

Alles schön und gut, aber können wir über diese Szene reden? Droht (?) uns da eine Romanze zwischen den Figuren von Felicity Jones und Diego Luna (auf den Spuren von Leia und Han Solo)? Und was ist dran an den Gerüchten, dass Jyn die Mutter von Rey (Daisy Ridley) aus Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht ist?

Todesstern, so weit das Auge reicht
Aber kommen wir zum Steckenpferd von Gareth Edwards und das sind nicht unbedingt Menschen. Die Szene mit dem Sternenzerstörer, in dessen Hintergrund sich ein Todesstern aus dem Schatten löst, sieht nicht nur atemberaubend aus, sondern erinnert zudem an die Schiebeblenden, die seit den Zeiten von George Lucas' Originaltrilogie zu den klassischen Stilmitteln der Star Wars-Saga gehören.

Und überhaupt: Wie die Weite des Alls sich im kolossalen Todesstern wiederfindet! Wie schon bei den ersten Trailern zu Godzilla zeigt Edwards, dass er in Sekundenschnelle die unheilvolle Atmosphäre eines Films zu suggerieren weiß und je größer die Objekte (bzw. Kaiju) sind, desto besser für seine monumentale Motivwahl. Die düstere Präsenz des Imperiums hebt den Trailer stark von dem abenteuerlichen Wiedersehen mit alten Freunden ab, das die ersten Star Wars 7-Videos versprachen.

Der große Auftritt des Bösewichts
Der für mich beste Moment im Trailer zeigt allerdings weder einen Todesstern noch Explosionen. Die Bösewichte haben in der Star Wars-Saga dank Darth Vader große (schwarz eingebrannte?) Fußstapfen zu füllen, was zuletzt Kylo Ren (Adam Driver) am eigenen wuschelhaarigen Leib erfahren musste. Aber wenn Ben Mendelsohn seinen besten "Gary Oldman muss sich Air Force One nochmal in voller Länge ansehen"-Blick aufsetzt, ist das schwerlich zu toppen. Hoffen wir, dass das Drehbuch von Chris Weitz dem vielseitigen Charakterdarsteller aus Bloodline gerecht wird.

Die Rebellion
Nach der Vorstellung der Heldin und ihres möglichen Gegenspielers geht der Trailer zum Spin-off Rogue One dazu über, uns ihre Teamkollegen vorzustellen. Neben Diego Luna sind das unter anderem Jiang Wen und Donnie Yen. Während Jiang Wen mit Wumme durch die Gegend rennt, darf Donnie Yen gegen Sturmtruppler mit seinem Blindenstock vorgehen. Keinem Lichtschwert, wohlgemerkt. Forest Whitaker wird derweil warnende Worte über den Kampf mit dem Bösen los.



Im Herz der Finsternis
Das explosionsreiche Finale des Trailers lässt vermuten, dass Gareth Edwards sich ziemlich oft Apocalypse Now angesehen hat. Oder er sieht einfach nur gern, wie Palmen in Flammen aufgehen.

Was uns zum wohl meistdiskutierten Aspekt des Trailers bringt (neben dem Dröhnen, das so manchen Zuschauer aufgeschreckt haben dürfte): Haben wir es hier mit Darth Vader zu tun? Mendelsohns Figur trägt schließlich keine Kapuze und die Anwesenheit der roten imperialen Garde deutet eine Audienz an. Es könnte sich bei dem zweiten einschüchternden Rücken des Trailers aber auch um Palpatine handeln.

Kurz vor knapp zeigt Gareth Edwards hier sein Godzilla-Markenzeichen: Die Platzierung der Kamera auf Ebene der Figuren am Boden, was dem Ganzen einen realistischeren Anstrich verleihen soll. Hier natürlich auf die Spitze getrieben durch die Schüsse auf den Zuschauer. Wenn es eine Szene im Trailer gibt, die Edwards Engagement begründet, dann diese, die Godzilla gewissermaßen durch einen AT-AT-Walker ersetzt.

"What will you become?"
Doch das Schlussbild bleibt Felicity Jones vorbehalten und nein, hierbei handelt es sich nicht um einen Outtake aus Die Tribute von Panem - The Hunger Games. Die Entscheidung für eine weibliche Hauptfigur dürfte unter anderem durch den Erfolg der ersten Hunger Games-Filme bedingt gewesen sein und wer dem noch widersprechen wollte, wird mit dieser Szene quasi mundtot gemacht.

Andeutungen des ikonischen Imperial March-Themas geleiten uns aus dem Trailer. Rogue One: A Star Wars Story startet am 15.12.2016 in den deutschen Kinos. Hier könnt ihr zusätzlich nochmal den englischen Trailer sehen:


Welche Szene im Rogue One-Trailer gefällt euch am besten? Oder könnt ihr nichts damit anfangen?

Moviepilot Team
the gaffer Jenny Jecke
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Stellvertretende Chefredakteurin bei Moviepilot, schreibt am liebsten über Game of Thrones und Filme, die in Hongkonger Nudel-Restaurants spielen.
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Ab 20. Februar im Kino!Fantasy island
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