Umstrittenes Wonder Woman-Ende: So wird das Problem in Teil 2 gelöst

23.12.2020 - 08:35 UhrVor 25 Tagen aktualisiert
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Wonder Woman 1984
© Warner Bros.
Wonder Woman 1984
Der erste Wonder Woman-Film mit Gal Gadot ist großartig. Erst im dritten Akt offenbaren sich einige Schwächen. Regisseurin Patty Jenkins erklärt, warum das so ist.

In wenigen Tagen erscheint Wonder Woman 1984 in den USA auf HBO Max und im Kino. Aus diesem Anlass blickt Regisseurin Patty Jenkins auf den ersten Teil zurück, der vor drei Jahren in die Kinos kam. Nach mehreren DC-Enttäuschungen wurde Wonder Woman damals überwiegend positiv aufgenommen. Kritik hagelte es trotzdem, wenn es um das Ende des Superhelden-Blockbusters ging.

Patty Jenkins über umstrittenes Wonder Woman-Ende

Im Interview mit IGN  kommt Patty Jenkins auf diesen Umstand zu sprechen. Wie sich herausstellt, haben wir nie ihre ursprüngliche Vision des dritten Akts gesehen. Stattdessen veranlasste das Studio, Warner Bros., im letzten Augenblick eine Veränderungen, die das Finale des Films deutlich größer machte. Jenkins erläutert:

Das ursprüngliche Ende des ersten Films war kleiner, aber das Studio wollte, dass ich es in der letzten Sekunde ändere. [...] Ich habe dem Studios gesagt, dass wir nicht die Zeit dazu haben, aber es war, was es war. Letztendlich habe ich es geliebt, aber es war nicht das ursprüngliche Ende.
Wonder Woman

Achtung, Spoiler: Der Twist am Ende von Wonder Woman enthüllt, dass der deutsche General Erich Ludendorff (Danny Huston) gar nicht der große Bösewicht des Films ist. In Wahrheit versteckt sich Ares hinter der Identität von Patrick Morgan (David Thewlis). Was folgt, ist ein epischer Götterkampf zwischen ihm und Wonder Woman.

Wiederholt Wonder Woman 1984 den gleichen Fehler?

Patty Jenkins betont, dass sie beim der Fortsetzung einen Kompromiss gefunden hat. Wonder Woman 1984 besitzt in seinen finalen Minuten sowohl das große Spektakel eines DC-Films als auch die kleinen, persönlichen Momente, die Wonder Womans Reise berührend und nachvollziehbar machen.

Dieses Mal hat es mich sehr gefreut, dass es am Ende beides gibt. Wir haben visuelle Effekte und eine große Schlacht, an deren Umsetzung ich richtig viel Spaß hatte [...]. Das Ende des Films ist trotzdem viel reduzierter. Keine Spoiler, aber da passieren alle möglichen Dinge. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht, es dieses Mal auf anderem Wege zu gestalten.

Ausgehend von Patty Jenkins' Aussage dürfen wir uns nicht nur auf ein besseres Finale freuen. Die Fortsetzung scheint auch auf Abwechslung zu setzen. Dieser Tenor war auch aus den ersten Reaktionen zu Wonder Woman 1984 herauszulesen.

Hier könnt ihr euch den neusten Trailer zu Wonder Woman 1984 anschauen:

Wonder Woman 1984 - Trailer 3 (English) HD
Abspielen

Die große Frage ist: Wann werden wir Wonder Woman 1984 in Deutschland sehen. Der Kinostart des DC-Films ist aufgrund der aktuellen Corona-Situation abgesagt worden. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Warner Bros. hält aber weiterhin daran fest, den Film in Deutschland in die Kinos zu bringen. Eine Veröffentlichung als Stream ist hierzulande nicht geplant.

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