Eine unbequeme Wahrheit
An Inconvenient Truth, US 2006
- Genre
- Inszenierter Dokumentarfilm, Dokumentarfilm
- Inhalt
In dieser Dokumentation, die sich um das Problem der Globalen Erwärmung dreht, zeigt der ehemalige amerikanische Präsidentschaftskandidat Al Gore die Folgen des Klimawandels. Der ehemalige Vizepräsident der USA, Al Gore, präsentiert den… — Mehr
In dieser Dokumentation, die sich um das Problem der Globalen Erwärmung dreht, zeigt der ehemalige amerikanische Präsidentschaftskandidat Al Gore die Folgen des Klimawandels. Der ehemalige Vizepräsident der USA, Al Gore, präsentiert den Dokumentarfilm des Jahres, der uns zwingt, die Augen zu öffnen und einen Blick auf die Zukunft unseres Planeten und unserer Gesellschaft zu werfen. Der Film räumt auf mit Mythen und Missverständnissen und überbringt die klare Botschaft: Die globale Erwärmung ist eine echte und gegenwärtige Gefahr.
- Cast
- Al Gore — Mehr
- Regisseure
- Davis Guggenheim
- Laufzeit
- 93 Minuten
- Ort
- Antarktis, Arktis
- Handlung
- Aktivist, Eisbär, Energiepolitik, Gletscher, Globale Erwärmung, Golfstrom, Himalaya, Hitze, Katastrophe, Klima, Klimawandel, Lüge, Meteorologie, Monsun, Natur und Umwelt, Politik, Schuldgefühl, Tabak, Treibhauseffekt, Umweltschützer, Zugvögel
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Kritiker — Sehenswert 7.1
Der Film Eine unbequeme Wahrheit wurde von 18 Kritikern bewertet.
Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Guggenheim, der Episoden der TV-Serie "24" inszeniert hat, setzt den Vortragsreisenden perfekt ins Bild und hat dem stets unnahbar Wirkenden sogar private Momente entlockt.
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Kommentare — Ganz gut 6.8
Der Film Eine unbequeme Wahrheit wurde von 987 Mitgliedern bewertet.
Shura 2009/12/30 23:54:39
und diesen scheiß durfte ich mir jetzt zum dritten mal in der schule angucken (jetzt auf dem Berufskolleg)
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Bradbury 2009/10/16 05:13:16
Das Klima wandelt sich? Himmel Herrgott, kann denn nicht einfach alles beim Alten bleiben?
"Eine unbequeme Wahrheit" sagt: JA! Stoppen wir den Klimawandel, nieder mit den Temperaturschwankungen! Nehmen wir endlich unsere Verantwortung wahr und dem Klima das Heft aus der Hand!
Al Gore entwirft hier ein Schreckensszenario allein auf Grundlage der teuren, computergenerierten Klimamodellen der ICPP. Während die Klimaforscher noch hitzig über die Korrelation von Treibhausgas und Erderwärmung stritten, trat er selbstbewusst im Namen aller Debattanten einen Schritt vor und präsentierte uns den Schuldigen für alle meteorologischen Auffälligkeiten der letzten 160 Jahre:
Kohlenstoffdioxid, der 'Klimakiller' Nummer 1.
Dass Geowissenschaftler Eiszeitperioden nachgewiesen hatten, in denen die atmosphärische CO²-Konzentration zehn bis zwanzigmal höher lag als heute, verschwieg er. Die Eiskernbohrungen, die belegten, dass sich erst die Temperaturen veränderten, die CO²-Konzentration 600 bis 800 Jahre später nachfolgte, ebenso. Was ist da Ursache und was Wirkung?
Seit 1998 hat sich die Atmosphäre nicht weiter erwärmt, seit etwa 2000 ist sogar ein Rückgang der Temperaturen zu beobachten, trotz unverminderten Co²-Ausstosses. Grund dafür ist die geringe magnetische Aktivität der Sonne. Prof. Mojib Latif (global-warming-Theoretiker und IPCC-Autor) kündigte auf der Weltklimakonferenz in Genf eine deutliche Abkühlung für die nächsten 10 bis 20 Jahre an. Seine Klimamodelle hatten ihm diese kleine Eiszeit allerdings nicht vorrausgesagt, denn die beruhten ja (und beruhen auch weiterhin) auf der Annahme, Kohlenstoffdioxid und nicht die Sonne würde 'unser Wetter machen'. Die Solaraktivität hatte man schlichtweg nicht einberechnet, sie sogar tabuisiert.
Das IPCC und auch Al Gore als Initiator dieser kostspieligen und kopflosen Klimapolitik (die Kosten für die Umsetzung der Meseberger Beschlüsse bis 2020 belaufen sich auf schätzungsweise 950 Mrd. Euro)werden sich in den nächsten Jahren unbequemen Fragen stellen müssen, auch wenn sich momentan beide noch vehement einer offenen Diskussion verweigern. ;)
Der Klimatologe und langjährige Direktor des Meteorologischen Instituts der Freien Universität Berlin, Prof. Horst Malberg brachte es kürzlich bei einem Vortrag auf den Punkt: "Es ist ein Rätsel, wie die Politik auf der Grundlage einer der Klimavergangenheit widersprechenden und wissenschaftlich nicht konsensfähigen Arbeitshypothese über den anthropogenen CO2-Einfluss „Klimabeschlüsse“ mit weitreichenden Konsequenzen begründen kann. Alle Szenarienrechnungen, ob bei Banken, in der Wirtschaft oder in der Klimaforschung, sind im Konjunktiv und daher unter Vorbehalt zu verstehen. Sie basieren auf vielfältigen Annahmen und führen in eine Vertrauenskrise, wenn sie als fundierte Prognosen missinterpretiert werden. Wenn die klimatische Zukunft der klimatischen Herkunft so offensichtlich widerspricht, ist über kurz oder lang mit einem Platzen der anthropogenen „Klimablase“ und mit mehr realistischen Klimamodellen zu rechnen."
P.S.: Interessanter als diese populistische Quasi-Doku vom Boulevardklimaten und früheren/nächsten Präsidenten der Vereinigten Emirate von Al Gore ist ein erst kürzlich beobachtetes Phänomen genannt 'Gore-Effekt', "...welcher eine starke, plötzliche, lokal begrenzte Abkühlung des Klimas bewirkt, sobald der Erwärmungsprophet Al Gore in der Nähe ist".
bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 9 Antworten
kom4 2009/10/16 07:58:22
Ich versteh deinen Kommentar nicht. Ist das ein "Was interessiert mich der Klimawandel?" Kommentar, oder eher ein Anti-Gore Kommentar. Oder hat dir der Film an sich nicht gefallen und wenn nein, was genau hat dir daran nicht gefallen?
Bradbury 2009/10/16 16:34:48
Ich werde meinen Kommentar alsbald verifizieren, bin nur grad etwas im Streß. ;)
Tyler 2009/10/18 00:47:05
Danke für die Verifizierung. Humor gepaart mit gebalter Information*thumbsup* und der Orli spielt auch nicht mit, was will man mehr ;)
keddschabb 2009/10/19 22:50:39
Aber ist zumindest der Umstand, dass wir durch diesen Film eine offenere Debatte um den Einfluss des Menschen aufs Klima allgemein führen und besonders die Bewusstseinserweiterung weiter Teile der US-Bevölkerung, die sicherlich die fossilen Ressourcen unserer Welt besonders leichtfertig verschwendet hat, nicht dennoch in irgendeiner Weise zu würdigen?
Brennegan 2009/10/22 02:02:54
Schön ist doch zu sehen, dass Herr Gore es für unwahrscheinlich wichtig hielt, dass bei seinem Vortrag in Deutschland (bei RWE ... Oder war es einer der anderen Energieriesen?) keine Medien dabei sein durften, damit auch ja jeder die DVD kauft oder zu seinen Vortrag sieht.
Andererseits ist es lustig, dass seit zwei Jahren der Sommer eher lau ausfällt und der Winter wieder richtig kalt wird.Herr Gore, ewiger Verlierer gegen Bush, scheint wohl eine gute Einnahmequelle gefunden zu haben.
Und nun zu deinem Kommentar Bruder ... sorry, Homie: Auch wenn es schwer ist, gegen die Modelle der so genannten "Wetterweisen" zu reden, Tatsache ist doch, ein Modell ist immer nur so gut wie seine Eingaben. Wenn ich also in einem Modell erwarte, dass CO2 ein Klimakiller ist, kann ich das auch durch einfache Modifikationen erreichen. Gerade das Klima und das Wetter werden immer wieder als sehr schwer vorhersagbar beschrieben (wie ja auch die teilweise miserablen Wettervorhersagen zeigen), da beide durch einfache Faktoren sehr stark beeinflusst werden können (Chaos-Theorie).
Wenn ich also das Klima eigentlich sehr schwer voraussagen kann, wie soll ich dann eigentlich erklären, dass genau CO2 (die Steroide für Pflanzen) der Erdenwärmer schlechthin ist. Immerhin kann ich mathematisch auch erklären, dass 1+1 = 3.
Bradbury 2009/12/05 06:41:48
Homie? Ja wo leben wir denn? ^^
@keddschab: Führen wir tatsächlich eine offenere Debatte um den Einfluss des Menschen aufs Klima? Im Gegenteil, die Debatte wird nur noch sehr einseitig geführt. Wissenschaftlern, die ihre Bedenken äußern wollten, wurden systematisch die Plattformen (Fachzeitschriften, Medien) genommen um dies zu tun. Wann hast du zum letzten Mal einen Wissenschaftler im deutschen Fernsehen gesehen, der offen der Theorie des anthropogenen Klimawandels widerspricht? Nicht dass es die nicht gäbe, sie wollen einfach nicht gehört werden. ;) Ich würde eine offene Debatte begrüßen, aber es gibt schlichtweg keine.
Prof. Dr. Judith Curry's offener Brief (einfach ausgoogeln) scheint da wie ein Licht in dunkler Stunde. :)
Tytus 2010/01/15 00:12:32
man darf nicht vergessen das Klima/CO2 Forschung zu einer eigenen Industrie geworden ist, die ja irgendwie die in sie gesteckten Forschungsgelder begründen will.
Also werden Horror Nachrichten mit verhungernden Eisbären gepaart, da hat man von der Bild gelernt XD
passt zwar nicht ganz zum Thema, aber ich fand es lustig ^^
http://www.youtube.com/watch?v=8PgQtEZSCaU]
guggenheim 2009/10/03 18:46:13
Sicherlich etwas viel Polemik, aber insgesamt doch beeindruckend
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Der Film Eine unbequeme Wahrheit gehört zum Genre Inszenierter dokumentarfilm, Dokumentarfilm. Regie führte Davis Guggenheim.
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"Eine unbequeme Wahrheit" ist ein Film, der wachrüttelt. Gut präsentiert zeigt er die Folgen des Klimawandels auf und ist durch seine Präsentation als Präsentation auch als Unterrichtsmaterial für Schulen geeignet. Für alle, für die Kino aus mehr als Spielfilmen besteht, sollten sich diesen Film einmal ansehen.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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