Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All

The Andromeda Strain (1971), US
Laufzeit 131 Minuten, FSK 12, Thriller, Katastrophenfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 05.01.1972

7.2 Kritiker
10 Bewertungen
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7.2 Community
333 Bewertungen
14 Kommentare
Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All - Bild 6056189
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von Robert Wise, mit David Wayne und James Olson

Nachdem eine verirrte Weltraumsonde in der Nähe eines entlegenden Dorfes in New Mexico auf der Erde zerschellt ist, entdeckt die Rettungsmannschaft, dass alle Bewohner eines grausamen Todes gestorben sind – mit Ausnahme eines Säuglings und eines alten Mannes. Die Überlebenden werden in ein hochmodernes, fünf Stockwerke tiefes unterirdisches Labor gebracht, wo Wissenschaftler in einem Rennen gegen die Zeit die Beschaffenheit des tödlichen Organismus erforschen, bevor dieser auf der ganzen Welt verheerendes Unheil anrichtet.

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Kommentare (14) — Film: Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All

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moviee

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Bewertung6.0Ganz gut

Glaubhafter und detailiert erzählter Science Fcition Klassiker mit einer durchaus interessanten Geschichte. Die Szenen in denen die Wissenschaftler durch das ausgestorbene und seelenruhige Dorf laufen sind mit den Schlusssequenzen aber schon das Spannendeste. Die meiste Zeit des Filmes wird nur damit verbracht, Andromeda zu analysieren und Vorbeugungen zu treffen, was von sich an ja nicht schlecht ist und auch irgendwie notwendig ist, aber die Spannung bleibt dort über eine Stunde lang auf der Strecke. Man kann ganz deutlich die Mühe erkennen, die sich der Regiesseur und die Drehbuchautoren machten, aber bei aller Mühe muss auch etwas mehr Spannung und Betrag bei herauskommen. So wirkt der Film schnell langatmig und unspektakulär. "Andromeda" bleibt aber trotzdem einer der ersten großen Science-Fiction Filme.

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Scipio

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Bewertung9.0Herausragend

Das ist Sciene-Fiction der Sonderklasse - einfach genial erzählt.

Was haben ein Schrei-Baby und ein Alkoholiker (mit offenen Magengeschwür) gemeinsam?
Auf so eine Frage muss man erst einmal kommen.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

paulus4

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

super film - und immer noch spannend - auch wenn man ihn schon mal gesehen hat -

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Copper

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Bewertung7.5Sehenswert

OBwohl der Film so alt ist, finde ich ihn immer noch unterhaltsam.

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Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

Beklemmende Atmosphäre, aber die Spannung hält leider nicht durchgängig an. Die Schauspieler machen ihre Sache gut, ohne jedoch zu glänzen.

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MovieMonster

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Genialer Film, fast schon unerträglich spannend. Sehr authentisch und nie überzogen oder in irgendeiner Weise übertrieben. Einfach "pur" und ehrlich, ohne Kitsch-Schlagsahne oder die üblichen, meistens überflüssigen Nebenplots. Wo wir schon bei "pur" sind: Der Film kommt sogar fast ohne Soundtrack aus, ich wüßte auch gar nicht was da überhaupt zu passen könnte.

Wirkt auf mich sogar heute noch modern. Die Darsteller sind allesamt glaubwürdig und ein echter Volltreffer. Sehr dichte Atmosphäre, die sich immer aufs Thema konzentriert.

Einen Punkt ziehe ich jedoch ab für die Darstellung der Tierversuchsszenen. Ist aber trotzdem einer meiner Lieblingsfilme.

8.0

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

mikkean

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Ein ziemlich spannender Crichton-Schocker, der mich beim ersten Ansehen mit seiner eigenwilligen Gangart sehr beeindruckte. Die Bedrohung ist apokalyptisch, das Rennen um die Zeit kommt wenigstens glaubhaft wissenschaftlich herüber. Sollte ruhig mal wieder öfter laufen.


SgoTscH

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ja, so unüberladen macht Sci-Fi Spaß, das in dem Film wirkt ja wirklich wie Wissenschaft.

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BlueSquirrel

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich hatte erst das Buch gelesen, da war der Film etwas überflüssig weil das Szenario optisch klar vorstellbar war und die Geschichte kaum geändert wurde. Michael Crichton hatte natürlich mehr wissenschaftliches Detail geladen. Auch wenn er mir mit seinem Buch diesen Film versaut hat, (Danke Herr Crichton) denke ich es könnte recht spannend werden das hier zu sehen.

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Sonse

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Bewertung7.5Sehenswert

Hard-Sci-Fi aus den Siebzigern. Knochentrocken - und das ist auch gut so.

Mikroskopische Invasion aus dem All: Ein tödlicher, virusähnlicher Organismus hat eine US-Kleinstadt dahingerafft. Eine Gruppe von Wissenschaftlern muss gemeinsam in Höchstgeschwindigkeit herausfinden was es ist, wie es sich verbreitet und wie es gestoppt oder getötet werden kann.

Basierend auf einem Buch von Michael Crichton ist "The Andromeda Strain" eine klarer Dreiakter: Entdeckung, Ausmaß und Mysterium der Vorfälle in und um den abgelegenen Ort; Versuche der Dekontamination und Isolierung durch Project Wildfire tief in einem Bunker; Ausbruch in der Forschungsstation. Der letzte Abschnitt entspricht üblichen Filmstandard mit seinem Rennen gegen die Zeit und unnötiger Action. Den Aufbau des Ganzen habe ich am meisten genossen, aber zweifelsohne liegt das Herz des Films im zweiten Akt.

Im Bunker entscheidet sich, ob man sich auf den Film einlassen kann oder nicht. Denn hier zeigt Altmeister Robert Wise seine klinische Akribie, die schon "Star Trek - The Motion Picture" teils recht sperrig machte, und etwas, das ich im Film so glaube ich noch nie gesehen habe: Wissenschaft als Wissenschaft. Kein Eskapismus, kein Futurismus. Wise bestand darauf, dass alle gezeigten Geräte echt sind. Die Methodik des Teams wird so detailiert und präzise verfolgt, dass der Gegensatz zwischen der äußeren Dringlichkeit und gleichzeitigen peniblen Sorgfalt deutlich wird. Der Film schreckt dabei keineswegs davor zurück auch die oftmals unglaubliche Eintönigkeit wissenschaftlicher Arbeit zu zeigen.

Schließich sind ebenso die Wissenschaftler angenehm glaubwürdig mit relativ unbekannten Darstellern besetzt. Sie sind Wissenschaftler und müssen ihren Job machen. Sie sind eben nicht nebenbei bei einer Modelagentur angestellt und in ihrer Freizeit im Fitnessstudio. Ganz besonders positiv fällt das Casting von Kate Reid als Dr. Ruth Leavitt auf. Keine blonde Bimbette mit tiefem Ausschnitt und dafür extra zugeschnittener Kleidung, wie man es heute so gewohnt ist, dass man sich schon gar nicht darüber aufregt, weil man seine Filmliebe dann gleich aufgeben könnte. Einfach eine glaubwürdige, untersetzte, scharfzüngige, reifere Frau, die genauso behandelt wird, und die gleiche Kleidung trägt, wie ihre männlichen Kollegen. Das ist so außergewöhnlich, das man sie allein dafür schon mag. Außerdem gibt es keinen aufgesetzten Loveplot und auch kaum Familien-Blabla, sondern man konzentriert sich aufs Wesentliche: Kill the Bug.
Wer wissen möchte, warum ich den Cast und ihre Präsentation in diesem Film so lobe, soll einfach mal selbst vergleichen.
Hier die Wissenschaftler des Originals:
http://preview.tinyurl.com/yazpk32
Hier die Wissenschaftler des TV-Remakes von 2008:
http://preview.tinyurl.com/ycwxn65

Allein dafür schätze ich diesen Film.

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Tytus

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" Einfach eine glaubwürdige, untersetzte, scharfzüngige, reifere Frau, die genauso behandelt wird, und die gleiche Kleidung trägt, wie ihre männlichen Kollegen. Das ist so außergewöhnlich, das man sie allein dafür schon mag."

du meinst das ist so normal, das es außergewöhnlich ist XD

aber recht hast du, in älteren Filmen wurden die Wissenschaftler eher sogar überzeichnet dargestellt. Irgendwelche Russen, alte Professoren usw. Heute sehen die eher aus wie aus der Anti Aging, Schuppenflechte, Drei Wetter Taft Werbung


MovieMonster

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Toller Kommentar ! :)


Schlegel

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Bewertung7.5Sehenswert

Science-Eventualität im halbdokumentarischen Stil der 70er. Das Szenario wird so akribisch durchgespielt, dass die hölzernen Darsteller nicht mehr stören.

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pellekraut007

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Egal wie schwach oder hölzern... habe den Film nach Jahren wieder einmal gesehen und ich muß Dir beipflichten: dieser Film ist immer noch beeindruckend durch seinen simplen, weil denkbaren Plot und die "unspektakuläre" Umsetzung. Er ist wirklich sehenswert: die Bilder des toten Dorfes, die unteridische Quarantäne, das Gängelabyrinth, die Epilepsie, der Säufer... einfach gut gemacht! Grunz!


spanky

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer der besten Filme seines Genres! Das erkennt man vor allem daran, dass er auch noch fast 40 Jahre nach seiner Entstehung gut funtkioniert und nicht lächerlich wirkt. Die Spannung ist einfach zum Greifen nah und die Atmosphäre ist so erdrückend unheimlich, dass es einen nur so fröstelt. Super!

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LexLuthor

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Bewertung9.0Herausragend

Ich bin absolut begeistert von der detaillierten Beschreibung dieses unterirdischen Labors und der Experimente.
Wer Jurassic Park aufgrund des wissenschaftlichen Aspekts mochte, wird bei diesem Film voll auf seine Kosten kommen.

Ich wünsche mir ein Remake: Wie sähe Wildfire wohl erst im 21. Jahrhundert aus?

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ThadMiller

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Gibt's doch - nicht sehenswert...


TomTom

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Klassiker der realistischen, erwachsenen Sci-Fi. Von einem Regie-Könner, der in fast jedem Genre Perlen hinterlassen hat.

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dAShEIKO

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein eigenwilliger und auch intelligenter SCiFi-Film. Spannend gemacht und durchaus glaubwürdig.

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