Sunshine

Sunshine (2007), GB/US Laufzeit 107 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 19.04.2007


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6.5
Kritiker
51 Bewertungen
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7.0
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6490 Bewertungen
209 Kommentare
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von Danny Boyle, mit Michelle Yeoh und Cillian Murphy

Auf der Mission die Sonne vorm Erlöschen zu bewahren, muss sich die Crew der Icarus II auf einige weitere Gefahren gefasst machen.

“Unsere Sonne stirbt.” Die letzte Hoffnung: Ein Raumschiff, die “Icarus II”, mit einer internationalen Besatzung von acht Männern und Frauen. Sie transportieren eine Sprengladung, eine stellare Bombe, mit der sie unserem Stern neues Leben einhauchen wollen. Es ist die letzte Chance der Menschheit, zu überleben. Von ihren Vorgängern an Bord der Icarus I, die bei einem ersten Versuch scheiterten, hat man nie wieder etwas gehört. Bis jetzt: Als die Crew tief in den Weiten des Alls, ohne Funkverbindung zur Erde, das Notsignal der “Icarus I” empfängt, gerät ihre Mission durch einen fatalen Fehler in tödliche Gefahr.

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Kommentare (203) — Film: Sunshine


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udowegener

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Bewertung7.0Sehenswert

Hammerspannend, Hammerscore, Toller Sound, Super Ausstattung, Imponierende Sets. Sehr gut gespielt.

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EreBos_85

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Bewertung9.0Herausragend

Danny Boyle entführt uns mit diesem ScIFi Blockbuster in einen Sturm aus Emotionen, Hitze sowie Kälte und dem Abgrund der menschlichen Psyche. Fantastische Darstellung des unendlichen Raums sowie "unserem Lebensspender". Hier wird nicht mit übertriebenen Action Szenen gepunktet sondern mit der Intensität welcher der Kosmos und die ständige Bedrohung des Scheiterns auf die Protagonisten ausübt. Top !

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Bletch

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Damals im Kino gesehen. Ein wirklich intensiver Film, den ich mir mal wieder ansehen muss!


Civil War

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Fand die ersten drei Viertel des Films auch gigantisch. Aber der Storytwist war zwar an und für sich ne gute Idee, wurde für meinen Geschmack aber katastrophal ausgeführt. Das hat mir den Film damals irgendwie versaut. Muss ihn vielleicht mal wieder sehen. Ist ja schon ne Weile her, dass er im Kino lief.


deevaudee

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Unsere Sonne stirbt...

Mit diesen Worten startet Danny Boyle (Trainspotting) eine kleine Raumfahrtsmission, die so einige Szenarien parat hält.
Vorab sagte er deutlich es soll kein monströses Weltraumabenteuer werden, wo alle 10 Sekunden etwas in die Luft fliegen soll. Es geht mehr um Physis und Psyche. Denn die Crew, sehr International und bunt gemischt, aber durchaus mit Ambitionierten Darstellern gut besetzt, geht auch einer Zerreisprobe nach. Denn die Crew um Cliff Curtis und Hiroyuko Sanada (mein Lieblingsjapaner aktuell im Filmgeschäft) ist schon die zweite die den langen Flug zur Sonne unternimmt. Denn die erste Mission ist unter seltsamen Umständen gescheitert. In den weiteren Rollen vertraut Boyle; Rose Byrne, und Cillian Murphy. Murphy ist auch der Dreh und Angelpunkt der Story. Und zudem hat er unter Boyles Regie schon gespielt. Im Virusstreifen 28 days later.
Ein Boyle Schützling sozusagen.
Das bestechende an Sunshine ist die Atmosphäre und die teils schönen Bilder. Aber vor allem John Murphy's wundervoller Soundtrack so wie der Song "Surface of the sun".
Eine der schönsten Kompositionen die ich jemals in mein Ohr liess.
Interessant ist es für diesen Film, das er eine 12er Freigabe bekommen hat, und dabei manchmal recht heftig geworden ist.
Ein Bildlich schöner Augenblick war das Date mit Sonne und Merkur. Das war schon imposant.
Aber sonst hatte Boyle Recht behalten.
Es war kein typischer Weltraumfilm. Denn Hauptaugenmerk war wirklich die Psychologische Seite. So wurden und mussten Entscheidungen gefällt werden, die Einigen mehr als schwer gefallen sind und ausserdem zu eklatanten Verungleisungen führten. Das heisst, es traf Menschenleben!
Interessant wird es aber im weiteren Filmverlauf, als sich etwas Horror und eine gewisse Bedrohung auftat. Die der Handlung eine gewisse Richtungsänderung hinzufügte.
Doch der Kurs blieb im ganzen der selbe.
Das einzige was ich dem Film ankreiden kann, sind die Teilweise in die länge gezogenen Dialoge. Aber sonst ist Sunshine wahrlich eine kleine emotionale Filmgeschichte die wenigstens nicht so fies auf ein gelecktes Happy End hinarbeitet.
Und wer nun Sonnenhungrig wurde darf sich gern auf den Sonnenschein stürzen!

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pischti

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hab ihn vor einiger Zeit gesehen und hab ihn als ganz gut in Erinnerung. Kennst Du "Moon", um mal im Sci-Fi Genre zu bleiben? :)


deevaudee

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Nein, Moon kenn ich "noch" nicht. Zumindest hab ich den schon mal wahr genommen. Aber nicht wirklich auf dem Zettel.


NewSTARs

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Bewertung9.0Herausragend

Wenn man sich die Science-Fiction Filme der letzten zehn Jahre anguckt merkt man, dass dieses gewisse Etwas fehlt, was die Sci-Fi Streifen von früher haben. "Sunshine" hat vor allem in seiner ersten Hälfte dieses besondere Feeling von damals. Was aber auch daran liegt, dass er eine großartige Hommage an "2001: A Space Odyssey" und "Alien" ist. Die Atmosphäre, die herausragende epische Musik und die einzigartigen visuellen Effekte lassen die Filmherzen aller Science-Fiction Fans schmelzen. Die Darsteller sind auch allesamt spitze, wobei ich am meisten von Chris Evans und Cillian Murphy überrascht war. (Wobei Murphy ohnehin ein beeindruckender Schauspieler ist!)

Nun muss ich auch dazu sagen, dass ich ein riesiger Danny Boyle-Fan bin und jeden seiner Filme liebe (Vorab nur "28 Days Later", "Slumdog Millionaire", "127 Hours" und "Trance" gesehen). Da ich bei meiner Erstsichtung noch das Ende und seine heftigen Splattereinlagen kritisierte, ist es nun nach dem dritten Mal Schauen in meinen Augen ein brillianter Wechsel zur ersten Hälfte. Obwohl ich Mark Strong's übernatürliche Kräfte doch etwas übertrieben finde. Jedoch ist dies extra so gestaltet, da es schließlich ein Science-Fiction-Film ist und der Film auch nicht komplett realistisch sein will.

Alles in allem ein großer Schatzt für alle Sci-Fi-Fans. Vorallem Boyle's typischer Stil mit Bild und Ton ist wieder einmal herausragend und faszinierend mit anzusehen, neben dem schon erwähnten GENIALEN Soundtrack!

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Sterkelberg

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Bewertung7.5Sehenswert

Sunshine ist feinste Scifi - Unterhaltung bis zur 45 Minuten -Marke, anschließen schwacht der Film merklich ab und wird konfus. Es scheint beinahe so, als seien Boyle nach dem die Hälfte des Films fertig gedreht war, noch ein paar Ideen gekommen, die er in die bis dahin relativ simple aber spannende Geschichte quetschen wollte. Der Kommentar von SchorschDiego fasst eigentlich schon alles zusammen, ich hatte nur Langeweile. klare Empfehlung

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ezemeze

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Bewertung0.0Hassfilm

Mann, hab ich mich damals im Kinosessel gewunden! Event Horizon ist da wesentlich besser, was ein solches Sujet angeht...

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elFranzo

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Bewertung9.0Herausragend

Schöne Sci-Fi Perle in meiner privaten Mediathek, die viel zu lange darauf gewartet hat entdeckt zu werden. Klasse Film. Gute Story und gute Charaktere.

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M4chete

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Anfang ist stark und hat tolle Sci-Fi-Atmosphäre. Das Szenario ist zwar nicht besonders glaubwürdig, jedoch werden dadurch die Hoffnung(slosigkeit) an Board und die Schwere der Entscheidungen für den Zuschauer greifbar. Diese Verkettung von menschlichen (Fehl)entscheidungen bringt die Story zunächst vorwärts, diese fängt dann aber leider zu stagnieren und läuft dem tollen Anfang zu wieder. Ausgerechnet die Rolle von Mark Strong, dem wohl begabtesten Mimen des Ensembles, erweist sich als größter Schwachpunkt. Nach anfänglichen Innovationsansätzen wandelt man dann leider wieder auf ausgelutschten Slasherpfaden. Auch das "Einer bleibt zurück und opfert sich" Schema wird ein paar mal zu oft verwendet.
Nach einem etwas pflichtschuldig wirkenden Finale bleiben unterm Strich einige tolle Bilder und ein atmosphärische erste Hälfte. Sci-Fi-Fans können mal eine Sichtung riskieren, Slasher-Fans eigentlich auch.

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Mia_schwein

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Bewertung6.5Ganz gut

fängt stark an, hört schwach auf.
es hätte so viele möglichkeiten gegeben die mission gekonnt an der psyche der mitglieder scheitern zu lassen, oder eine spannende schiff\crew-wechselgeschichte zu erzählen.
nein, stattdessen wird einfach nur der capitan des anderen schiffes verrückt und dreht durch.
und der erinnert einen dann auch noch stark an dr. weir aus 'event horizon'.
schade drum.

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Moviegod

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr starker, bildgewaltiger und atmosphärisch dichter Sci-Fi-Thriller, der sich merklich vor großen Klassikers des Genres wie "2001", "Solaris" und "Alien" verbeugt. Die Darsteller sind alle überzeugend, wobei mich Murphy und Evans am meisten positiv überrascht haben.

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SchorschDiego

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich fand ihn gut und war doch enttäuscht. Sunshine ist meiner Meinung nach ein spannender Weltraumthriller, der sein Potenzial aber bei weitem nicht ausschöpft. Mir gefällt die Story, dass ein Team eine gefährliche Mission im Weltall ausführen muss, um die Erde zu retten. Auch wenn das Neuentzünden der Sonne bzw. ein Stern in einem Stern erschaffen durch eine Bombe irgendwie merkwürdig klingt. Darüber kann ich hinweg sehen. Die Crew-Mitglieder, wenn auch sehr stereotypisch, interagieren schön miteinander und ich habe mit Freude auf den ersten Wendepunkt des Films gewartet. Als man dann das Notrufsignal der Icarus 1 entdeckt hat, wow, ich dachte jetzt geht es richtig ab. Der erste Konflikt im Kollektiv und die große Neugier, was man auf der Icarus 1 finden sollte, denn die sollte ja eigentlich verschollen sein…

Und da komme ich zum ersten großen Kritikpunkt. Alles, was irgendwie Spannungspotenzial hat und man richtig gut ausreizen könnte, wird irgendwie total schnell abgekanzelt. Auf einmal war die Crew auf der Icarus 1. Hier hätte man richtig Spannung aufbauen können. Das verschollen gegoltene Raumschiff ist gefunden worden! Eventuell gibt es sogar Überlebende! Ich würde vor Neugier platzen. Diese Chance wurde meiner Meinung nach verpasst…

Auf einmal war der Captain der alten Crew (Pinbacker) auf der Icarus 2. Dieser Schock, diese Wendung hätte man auch besser ausschlachten können. Die religiösen Gründe Pinbackers? Auch nur beiläufig erwähnt. Das Ausmaß oder die Vorgeschichte der Katastrophe? Nur kurz angerissen. Die Zeit, in der sich der Sci-Fi-Thriller zum Horrorthriller wird (Die Jagd des alten Captains des Icarus 1) geht auch sehr schnell vorüber und Szenen, in denen Pinbacker wirklich agiert, gibt es auch kaum zu sehen. Insgesamt zu viele Ansätze, die nicht vollständig entfaltet wurden. Auch wenn mir das alles nichtsdestotrotz gefallen hat, finde ich, hätte man es besser machen können. Und mit 107 Minuten ist der Film auch nicht gerade lang, also wäre Platz für mehr Details und Spannungsaufbau durchaus vorhanden gewesen.

Gerade weil vieles so plötzlich oder schnell kommt, fehlte auch eine gewisse Charaktertiefe. Bis auf „Capa“ und „Mace“ wirkten alle anderen recht farblos. Zu den wenigsten bekommt man einen wirklichen Zugang oder entwickelt großartig Sympathie. Wenn jemand stirbt, okay, akzeptiert! „Wie hieß der Tote nochmal? Keine Ahnung…“ Und das sollte man als Zuschauer eigentlich nicht so einfach hinnehmen. Die Schnelligkeit und Knappheit der Story/Szenen hatte auch zur Folge, dass ich hier und da mal etwas orientierungslos war. Ein Vorredner hat es treffend beschrieben: „Ich kapiere nicht mehr, wer wo und warum is.“ Genau dieses Gefühl hatte ich auch viel zu oft.

Der Film enthält aber eine Passage, die zu den besten gehört, die ich seit langem gesehen habe. Als „Capa“ alleine die Bombe zünden muss und in dem schweren Raumanzug noch zur anderen Station rüber „fliegen“ muss. Im Hintergrund läuft Murphys 'Adagio In D Minor' (was einfach ein universell einsetzbarer und unfassbar geiler Soundtrack ist) und die ganze Dramatik, der ganze Überlebenskampf wird auf einem Schlag so deutlich spürbar. Das war einfach die perfekte Symbiose aus Musik und Bild. Allein diese Szene hat den gesamten Film noch einmal aufgewertet.

Sunshine ist für mich ein Sci-Fi-Thriller im All, der als geeignetes Gegenstück zum gefeierten Gravity herangezogen werden kann. Überlebenskampf, Spannung und Dramatik sowie Symbiose aus Musik und Bild sind (meiner Meinung nach) um Längen besser als bei Gravity. Da kann Gravity meinetwegen realistischer und tollere 3D-Bilder haben, das ist mir völlig egal.

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djstoewi

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Bewertung9.0Herausragend

Extrem stylisher und flashiger Science Fiction Leckerbisse. Der Film lebt von seiner Athmosphäre auch wenn die Handlung stellenweise stockt

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RoboMaus

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Bewertung4.5Uninteressant

'Sunshine' wirkt auf mich überkonstruiert, statisch und ziemlich absurd. Ständig flimmern goldgelbe Gesichter, Bilder der Sonne und von ihr angestrahlte Objekte bedeutungsschwanger über den Bildschirm, doch die Story ist eher konfus und kommt kaum voran. Die Atmo erinnert etwas an 'Event Horizon', aber 'Sunshine' ist Lichtjahre von dem intressanten Plot und der Spannung von EH entfernt. Geplätscher in goldgelb.

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viewer

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Bewertung5.0Geht so

Die recht klassische Wir-müssen-die-Welt-im-Weltall-retten Prämisse funktioniert Spannungstechnisch ganz gut. Für meinen Geschmack gibt es etwas zu viele von den - leider eben auch sehr klassischen -. Momenten, in denen es innerhalb der Crew darum geht, wer sich opfert: zwei müssen raus, um den Schirm zu reparieren, aber dann wird klar, nur einer kann zurück; sie sind auf dem anderen Raumschiff, aber durch eine defekte Schleuse kann man nur mit einem Raumanzug zurück gelangen. Leider gibt es nur einen, die anderen müssten sich also opfern. Dann finden sie doch noch einen Weg, aber: einer muss die Schleuse von Hand öffnen und kann somit nicht mit rüber. Es muss sich also einer opfern. Dann wird klar, dass der Sauerstoff nicht reicht. Einer muss sich noch opfern...
Aber gut, trotz diesen und anderen Kleinigkeiten ist der Film spannend. Doch leider übertreibt es der Film irgendwann mit seinen expressionistischen und mitunter psychodelischen Bildern, wirren Schnitten und seltsamen Standbildern. Bei Zweikämpfen oder den Außenmissionen am Raumschiff geht für mich somit die Geographie verloren. Ich kapiere nicht mehr, wer wo und warum ist. Gerade im Showdown verliere ich den Verlauf der Szene komplett.
DEN EINZIGEN AHA-MOMENT HATTE ICH BEIM ABSPANN. REGIE: DANNY BOYLE! ALLES KLAR. DAFÜR WAR DER FILM ERSTAUNLICH ERTRAGBAR!

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Ener

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Bewertung7.0Sehenswert

Da tue ich mich sehr schwer dran. Zum Teil packende Szenen in großartigen Bildern. Visuell, zumindest technisch, gar nicht so weit weg von Gravity, man könnte meinen, einige Ideen zur bildlichen Umsetzung wurden in Sunshine geboren. Die Story, mal so mal so. Zur Sonne reisen und da ne Bombe reinwerfen, nehme ich erstmal weniger ernst. Ein altes Schiff finden hat einen atmosphärischen Reiz der ausgekostet wird. Die Lückenfüller und der Ausgang, ein Großteil des Feinschliffs, wirken teilweise wie ein Alibi, um die Bilder so zu zeigen wie man es gerne wollte. Eigentlich fand ich den Film eher doof, ähnlich wie Event Horizon. Im Gegensatz zu EH gefiel mir was ich sah aber zum Teil richtig gut. Was die Schwächen zum Teil überwiegt, hat einfach Spaß gemacht zu Schauen. Und das ist wichtig.

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Kai_Asmus

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Bewertung7.5Sehenswert

Event Horizon für Arme. Und doch hat er mir gefallen. Ist sehr düster und extrem atmosphärisch. Aber der Realismus versagt auf ganzer Linie. Die wollen einen Stern, der eine Million Erdmassen hat, mit einer Atombombe wieder in Gang bringen. Das ist genauso als würde man versuchen einen Hochofen mit einem Judofurz wieder in Gang zu bringen. Aber deswegen gehört der Film ja zur Science Fiction. Zudem mag ich Cillian Murphy.

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pischti

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ein Judofurz kann Berge versetzen! :D


BenAffenleck

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Direkt ins Gesicht kann man dann schon mal liegen bleiben...


HulktopF

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

visueller und tontechnischer trip mit einem umwerfenden soundtrack.
dieser film hat eine ziemlich bizarre prämisse.. und der fokus liegt auf dem setting... ich würds fast als anti 2001 setting bezeichnen, zerspringende körper blut und hautfetzen sind hier keine seltenheit und mit einem visuellem stil gepaart der das erlebte noch ne stufe zu steigern vermag.leider wird am anfang nicht klar was eigentlich der hauptteil ist und so muss man sich ersteinmal hineinsehen und nachdenken was überhaupt gezeigt wird, warum dieser pasting-wechsel geschieht und was uns das ganze überhaupt sagen will. wenn man drin ist erlebt man einen ganz großartigen thriller der von schwachsinnigen disasterflicks wie the core startet und dann zu einem event horizon transformiert. interessant in seinem werdegang und gut gespielt. sehenswert

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capracan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jetzt schon das 5. mal gesehen und er ist immer noch sehr bewegend, realistisch und mitreißend, bis auf winzige Szenen die mir noch ein kleines Rätsel sind. Wie der Sinn vom kurzen einblenden der Crew von Icarus 1 und der komische "Toastbrot-Mensch" der für Unruhe sorgt, macht den Film etwas zu sehr mysterisch und behält somit nicht den realistischen Touch, der lange angehalten hat und eher sehenswert ist.

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Kai_Asmus

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Toastbrot-Mensch! Geile Wortschöpfung! :-)


wertikaner

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Ich fand den "Toastbrotmenschen" :D wie du ihn nennst okay, ich interpretierte ihn als Symbol dass wir Menschen uns nie einig sein werden und uns selbst bei der Entwicklung im Weg stehen und es nie Einigkeit zwischen allen Religion etc.. geben wird..und der Fanatismus die Welt zerstören will (egal wie dieser ausgelöst wurde oder in welcher Form er besteht)..

Wenn man denn "Toastbrotmenschen weggelassen hätte, hätte man vielleicht mehr den Epischen Konflikt zur Verhinderung der Zerstörung der Menschheit in den Vordergrund rücken können.

Ich denke der Regisseur wollte irgendwie die Brücke bauen zu Gott,Schöpfung, der Nemesis und das im ganz großen Kontext verstanden haben..nur dass wenn man zuviel nachdenken muss geht halt das Emotionale etwas verloren..hätte er evtl mit mehr Symbolik machen müssen.


Maxsson

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Bewertung7.0Sehenswert

Gewaltige Bilder und die epische Musik John Murphys tragen diesen Film. Die Handlung finde ich etwas zäh. Für die 7 reicht's.

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Herautos

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer der besten Filme den ich je gesehen habe, vor allem durch diesen Hammersoundtrack. Hat eigentlich 20 Punkte verdient, aber geht leider nur bis 10.

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