Sunshine

Sunshine (2007), GB/US Laufzeit 107 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 19.04.2007

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6.3
Kritiker
49 Bewertungen
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7.0
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5433 Bewertungen
185 Kommentare
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von Danny Boyle, mit Michelle Yeoh und Cillian Murphy

Auf der Mission die Sonne vorm Erlöschen zu bewahren, muss sich die Crew der Icarus II auf einige weitere Gefahren gefasst machen.

“Unsere Sonne stirbt.” Die letzte Hoffnung: Ein Raumschiff, die “Icarus II”, mit einer internationalen Besatzung von acht Männern und Frauen. Sie transportieren eine Sprengladung, eine stellare Bombe, mit der sie unserem Stern neues Leben einhauchen wollen. Es ist die letzte Chance der Menschheit, zu überleben. Von ihren Vorgängern an Bord der Icarus I, die bei einem ersten Versuch scheiterten, hat man nie wieder etwas gehört. Bis jetzt: Als die Crew tief in den Weiten des Alls, ohne Funkverbindung zur Erde, das Notsignal der “Icarus I” empfängt, gerät ihre Mission durch einen fatalen Fehler in tödliche Gefahr.

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Kritiken (18) — Film: Sunshine

Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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8.0Ausgezeichnet

So manch einem mag bei der Idee zum Film ein schmunzeln über die Lippen kommen. So hat die Idee die Menschheit drohe zu erfrieren in Zeiten in der die globale Erwärmung immer mehr zu spüren ist schon eine gewisse Ironie.

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SiameseAlex: SiameseMovies

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6.5Ganz gut

Man braucht lediglich die phantastisch kolorierende, atmosphärisch eintauchende Hymne von John Murphy 'Adagio In D Minor' in die Ohren strömen zu lassen, dann fühlt man es: Hier soll etwas Episches geschehen, etwas der Welt so Fernes und doch so Nahes präsentiert, einen Hauch von heroisierter Menschlichkeit vermittelt und tief ins Herz gestochen werden.
[...]
Womöglich muss sich 'Sunshine' jedoch bei zweifellos aller visuellen Stärke eine ins Stocken geratene Charakterentwicklung ankreiden lassen. Denn Cillian Murphy, dessen bisherige Darbietungen aus bspw. 'Batman Begins' und '28 Days/Weeks Later' absolut überzeugen konnten, wirkt hier trotz der fast stetigen, wärmeeinflößenden Sonnenbestrahlung blass bis nichtssagend. Der Plot ist auf ihn zugeschnitten, die übrige Crew ist hölzern gezeichnet, erinnert an schwache Stereotypdarstellungen, denen irgendwas abhanden gekommen scheint. Ohne besagten Plot hier aufzufächern, lässt Drehbuchautor Alex Garland die Eindringlichkeit der ergreifenden Momente vermissen, bricht Storylines an Stellen ab, die es erlaubten weiter erforscht zu werden, eine dramatische Vorgeschichte zu beleuchten, deren Ereignisse aber im Dunkeln verborgen bleiben und eben nicht die mögliche Einbettung in das Gesamtkonstrukt erlauben.
[...]
Die allumfassende Idee hinter 'Sunshine' spiegelt phantastische Atmosphäre in Endzeit wider, vergisst aber auf dem Weg zum rettenden Ufer die eigene Crew und den sich zuspitzenden Konflikt einer derart langen, mit Höhen und Tiefen gespickten Reise an ein unvorstellbar geglaubtes Ende allen Seins, der Sonne ins Auge blickend, die Interessen aller anderen über das Wohl des eigenen stellend, fortzuschreiten und das zu tun, wofür man sich bereit erklärt hat. [...]

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The_Comedian

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... eingemummelt... fantastisches Wort!;-)


ThomasWzS

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Sehr treffende Beschreibung, fast genauso habe ich diesen Film auch erlebt. Doch in einem Punkt vermute ich etwas anderes.
Ich habe mir den Film jetzt 2 mal angeschaut und werde es auch noch ein 3. und 4. mal tun, zu schön und eindringlich ist diese kongeniale Symbiose aus Bildern und Musik, endlosem Raum, der Faszination des gleichermassen lebenspendenden wie todbringenden Sonnenlichts, wahrlich überirdisch.
Das Vergessen die "Idee" hinter "sunshine" weiter auszuführen, wie du schreibst, scheint mir bei Boyle kein Versäumnis zu sein , sondern Mittel zum Zweckl.
Er schafft es tatsächlich durch Weglassen, des so sehnend erwarteten "Mehr" an Story, Beweggründen, Vorgeschichte oder was auch immer ein unstillbares Verlangen zu erzeugen, diese missing links doch noch in dieser so in seinen Bann ziehenden Darstellung zu suchen.
Doch es gibt nicht mehr, es kommt nichts mehr dazu, es ist alles gesagt, gezeigt, gesehen ... es bleibt diese unglaublich ausweglose Einsamkeit im Angesicht der Vernichtung, einzugehen in etwas grösseres als wir verstehen können.
Hier vielleicht auch ein Erklärungsveruch für den Antrieb des wahnsinnig gewordenen Saboteurs, der sich in engem Kontakt auf Gottes Geheiss handeln sieht.
Für mich trotz und wegen diesem ungestilltem Verlangen nach mehr,
das zurückbleibt ... ganz grosses Kino.


Oceanic6: CinemaForever

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3.0Schwach

"So if you wake up one morning and it's a particularly beautiful day, you'll know we made it. Okay, I'm signing out."

Was definiert einen guten Science-Fiction Film? Zunächst einmal ist eine gelungene Atmosphäre unabdingbar. Ebenso gut ausgearbeitete Charaktere. Raumschiffe, die zu "Also Sprach Zaratustra" im All zu tanzen scheinen. Oder vielleicht doch ein Monster, welches die nächsten Generationen des Filmeschaffens beeinflusst. Und dann natürlich das Wichtigste: Ein Sci-Fi Film muss seiner eigenen Logik folgen.

All das weist nun 'Sunshine' nur bedingt bis gar nicht auf. Stereotype Figuren, wobei Cilian Murphy durchaus zu überzeugen weiss, dann Effekthascherei wohin das Auge reicht, Atmosphäre suchte ich zumeist vergeblich. John Murphys Score weiss zu überzeugen, ist aber abgesehen von dem Hauptthema weit davon entfernt, etwas Besonderes zu sein. Was bleibt 'Sunshine' also?
Er scheitert an seiner eigenen Logik…

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Wumz

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Also die Atmosphäre fand ich in dem Film wirklich 1A. Nur das Ende hat mich von einer Bewertung jenseits der 7 Punkte abgehalten. Sehenswert fand ich ihn allemale.


Puni

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Kann ich nahvollziehen, meiner Meinung nach einer der schlechtesten von Boyle. Obwohl da mal wieder eine neue Sichtung her muss.


Dr. Borstel: Sharks, Pencils and Ben Aff...

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9.5Herausragend

Boyle und Garland schicken ihre Crew auf eine audiovisuell überwältigende Reise in Zentrum des Sonnensystems und ihrer eigenen Hoffnungen und Ängste. So brillant kann Science Fiction sein.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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6.0Ganz gut

[...] Unter Einsatz einer pulsierenden Musik des britischen Elektro-Duos Underworld wird das Vordringen in Grenzbereiche auch für den Zuschauer zu einer audiovisuellen Erfahrung, die sich weniger einer Ausformulierung ihres veritablen conditio-humana-Ansatzes, denn der möglichst unnarrativen Darstellung einer Raum und Zeit auflösenden Weltraumreise verschreibt. Deshalb versteht sich "Sunshine" kaum als konventionelles Genrekino, dafür entwickeln sich seine Figuren zu dürftig, erarbeitet er keine dramaturgische Dichte und auch keinen erkennbaren Spannungsbogen. Boyles Inszenierung ist vielmehr auf eine eigene Stilistik der Science Fiction angelegt. [...]

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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6.0Ganz gut

Es bedarf schon einer intensiven Affinität zum Science-Fiction Genre um “Sunshine” auf ganzer Linie lieb zu gewinnen. Die Story in Danny Boyles Film stimmt und auch die darstellerischen Leistungen bewegen sich im oberen Bereich, doch leider scheitert Boyle an der Umsetzung. Zu langsam erzählt er seine Geschichte und mit seinem Genrewechsel in der letzten halben Stunde nimmt er den Film die Chance auf eine gelungene Auflösung!

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Nikias78

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Das war ja wohl hoffentlich geschickte Ironie--oder? ;-)


NostalgiaCritic

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Nunja, eine gelungene Auflösung? Meiner Meinung nach weiss man ab Minute 1 wie der Film enden wird, und wirklich etwas aufzulösen gibt's da ja auch nicht. Ich empfand den Genrewechsel am Ende als eine willkommene Überraschung auf dem Weg zu dem Finale, von dem ich schon zu 99,9% sicher war wie es aussehen würde ;)


Stryke: inderzange.de

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5.5Geht so

“Sunshine” greift finde ich ein sehr “schönes” Szenario auf, jedenfalls ein für mich noch recht wenig behandeltes. Eine Gefahr über die wahrscheinlich die wenigsten bisher richtig nachgedacht haben. Schade ist dann nur, dass der Zuschauer wenig über die Ausmaße der Katastrophe erfährt und auch sonst die Story nur gemächlich dahinplätschert. Einzig gut eingefangen wird die Situation an Bord, denn immerhin befindet sich Schiff samt Crew schon gute 6 Monate auf geplanter Mission. Doch wie gesagt, es startet sehr langsam und das Tempo bleibt auch lange Zeit so. Wirklich überraschende Wendungen gibt es kaum, die Story entwickelt sich wie erwartet und bereits viele Male gesehen. Die große Wende kommt eigentlich erst gut 20 Minuten vor Schluss. Dort nämlich begeht Regisseur Danny Boyle (“28 Days Later”) einen doch recht ungewöhnlichen Genrebruch. Aus einem Sci-Fi-Actioner entwickelt sich ein Horrorthriller und ich für meinen Teil find das eher weniger gut. Im Endeffekt sieht es nämlich so aus…

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.5Herausragend

Boyle zeigt sich bei der Inszenierung äusserst variantenreich, was auch auch daran erkenntlich wird, dass er seinen Darstellern als Vorbereitung neben Sci-Fi-Klassikern wie «2001» und «Alien» auch Filme wie «The Right Stuff», «Das Boot» oder «La salaire de la peur» vorführte. «Sunshine» ist eine brillante Mischung von Versatzelementen aus diesen Filmen, die Boyle und sein Drehbuchautor Alex Garland in ein bündiges Gesamtkunstwerk zusammenfliesen lassen, das auch Anleihen aus Kubricks «The Shining» oder Francis Ford Coppolas «Apocalypse Now» erkennen lässt.

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Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

[...]
Sunshine ist unglaublich atmosphärisch, visuell atemberaubend und akustisch fast perfekt. Was ihm dann noch fehlt, ist eine vielleicht etwas weniger langgezogene erste Hälfte. Hätte man das Tempo langsam erhöht, wäre es nicht zu solch einem Bruch gekommen, der dem Film zwar letztendlich gut tut, der mit einer etwas eleganteren Überleitung allerdings auch nicht so plötzlich gekommen wäre.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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3.5Schwach

Wir sind geboren um zu leiden und für die Menschheit unser Leben zu lassen. Inbrünstig wehklagen und zähneknirschen die Helden von der ersten Minute an, wenn sie sich nicht grade weltraumkollernd aufs Maul geben oder stundenlang Techbabble wiederkäuen. Die menschliche Psycho soll hier seziert werden, aber so richtig sympathisch wird einem keine der Figuren und so nimmt man auch ihr Ableben eher teilnahmslos hin. Wenn hier Moral verhandelt wird, dann nur in der inszenatorischen Zahnlücke, die bald darauf wieder einer mittelprächtigen Actionszene weicht.

Das etwas Abstraktes wie das Ende der gesamten Menschheit nicht wirklich fesselt, merkt auch Autor Garland und so zaubert er dann im letzten Akt auch noch einen messerschwingenden religiösen Psychopathen aus dem Hut, der die verbliebenen Schauspieler nach Slasher-Art durchs Raumschiff jagen darf und dabei murmelt er habe Gott gesehen. Wäre der Film trashiger, wäre das vielleicht sogar noch ganz lustig, auch “Event Horizon” war ja wenig mehr als eine aufgejazzte “Spukschloss im Weltall”-Scharade, kam aber wenigstens nicht ganz so bedeutungsschwer daher.

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der cineast

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Genau!


el benko

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fehlende Empathie


Kubrick_obscura: CinemaForever

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4.0Uninteressant

Alte Geschichten im hochstylishen Gewand. Zwar können die visuellen Effekte begeistern und das Cilian Murphy mitspielt ist auch noch ein Plus-Punkt, aber der ganze Rest langweilt doch sehr schnell.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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1.5Ärgerlich

Danny Boyle verbeugt sich mit seiner verstrahlten, schmal budgetierten Weltraum-Oper vor Klassikern wie Stanley Kubricks 2001er-"Odyssee" und Ridley Scotts "Alien"; doch das Böse bei "Sunshine" ist menschlicher Natur. Und lange Zeit bereitet es nicht nur Genre-Freunden beängstigendes Vergnügen, Boyles Schreckensvision samt der sich einstellenden Konflikte innerhalb der Crew zu folgen. Bis er im ehrenwerten Bemühen zwischen Anspruchs- und Action-Kino in seinem eigenen Lichterballett zu verglühen droht. 107 Science-Fiction-Minuten zwischen Schein und Sein.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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7.0Sehenswert

Boyle hat sich an ein Genre gewagt, in dem es an prägenden Vorbildern nicht mangelt - Stanley Kubricks "2001", Andreij Tarkowskijs "Solaris", auch Ridley Scotts "Alien" -, und es ist ihm gelungen, eine eigene Ästhetik zu finden, ein eigenes Prinzip. [...]

Bedauerlich auch, dass Boyle am Ende zu viel wollte. Er führt eine surreale, pseudoreligiöse Gerichtsinstanz ein, wo er die Menschheit der Selbstzerstörungskraft ihrer eigenen Unzulänglichkeit hätte überlassen können, so wie John Carpenter es in seinem Low-Budget-Debüt "Dark Star" einst getan hat. Trotzdem hat Boyle das Genre um einen Meilenstein bereichert: Er hat den ersten großen Film über die Sonne gemacht, die so noch nie zu sehen war.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.0Sehenswert

Als ich mir vor gut einem Jahr den Science-Fiction Thriller „Sunshine“ im Kino ansah, war ich doch hinterher einigermaßen enttäuscht, obgleich ich einen recht guten Film gesehen hatte. Das lag einfach daran, dass der Film meiner Meinung nach sehr viel Potential ungenützt ließ, und nach starkem Beginn ebenso stark nachließ. Nun habe ich ihn vor kurzem ein zweites Mal auf DVD gesehen, und mein Standpunkt hat sich nicht wirklich geändert.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.0Herausragend

Der Sonne geht die Puste aus, sie verliert immer mehr Energie. Um sie wieder in Gang zu bringen steuern acht Astronauten einen gigantischen Hitzeschild mit einer noch gigantischeren Atombombe zu unserem Stern. Doch sie sind nicht die ersten…

Vor sieben Jahren gab es bereits eine erste Mission, um den ewigen Winter auf der Erde zu beenden. Das SOS-Signal des ersten Raumschiffs empfängt Crew Zwei im Funkloch: durch die starke Sonnenstrahlung ist kein Funkkontakt zur Erde mehr möglich. “Mission unbeirrt durchführen?”, “Erstes Raumschiff ansteuern?” oder “Warum hat die erste Mission eigentlich versagt?” - alles Fragen, die nur Crew allein beantworten kann.

Anfangs war ich recht skeptisch. Zwar gehört Danny Boyle zu meinen absoluten Lieblingsregisseuren (”Trainspotting”, “Kleine Morde unter Freunden”), aber nachdem in den ersten Filmminuten sowohl eine angenehme Computerstimme (”2001″) zu hören als auch ein Holodeck (”Star Trek”) zu sehen war, dachte ich schon, hier folge ein Sci-Fi-Mashup, das alte Ideen nur neu aufbrüht. Doch schnell wurde ich eines besseren belehrt.

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alviesinger: bummelkino

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2.0Ärgerlich

Dieser "Armageddon"-Antipol bietet in der ersten Hälfte zwischenmenschliche Kabbeleien auf einer Raumstastion, dazu noch prachtvoll langweilige Computeranimationen an denen sich Fans der "Space Night" im Bayrischen Rundfunk kaum satt sehen können und verkommt dann zu einem spannungsarmen Space-Slasher mit einem durchgeknallten Sonnenanbeter als Killer. Boyle, wat sollte das denn? Den beiden Posterboys, Yeoh mit Palmengarten-Jahreskarte und der Schmolllippe Byrne kann man nicht ernsthaft die Rollen abnehmen. Hier sollte der Zuschauer dick Lichtschutzfaktor 130 auf die Augen schmieren oder bestenfalls dieses Machwerk universell meiden und lieber im örtlichen Planetarium auf Entdeckungstour gehen.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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5.5Geht so

Die gleißend spektakulären Bilder auf den Kern, den Glutofen unseres Sonnensystems, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich hier um wenig mehr als eine laue Aufwärmung eines anderen Films handelt: nicht von "2001", sondern vielmehr dem Folgefilm "2010 – Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen".

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Birgit Heidsiek: dpa Birgit Heidsiek: dpa

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6.5Ganz gut

Mit diesem psychedelisch anmutenden Science-Fiction-Thriller präsentiert Boyle eine brillante, menschliche Verhaltensstudie ... Als visuell berauschendes Wunderwerk mit fulminanten Effekten in Szene gesetzt, bietet SUNSHINE sowohl optisch als auch inhaltlich eine ungewöhnliche Expedition in die unendlichen Weiten des Kosmos.

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Kommentare (167) — Film: Sunshine


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Dahmer

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Bewertung9.5Herausragend

Für mich ein absolutes Science-Fiction Highlight der letzten Jahre ! Ok,ich geb ja zu,die Story wirkt etwas holprig,ganz speziell die später hinzukommende Mystery-Komponente hat vielen übel aufgeschlagen..ich jedoch habe gerade diesen,oft kritisierten Punkt,sehr gut gefunden...
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Aufjedenfall ist der Film optisch Perfekt.Besonders Audiovisuell harmoniert "Sunshine" in jeder Sekunde,so sollte ein moderner SC-Fi Film aussehen,und sich anhören :-)
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Fazit:Ästhetische Optik,Dramatischer Soundtrack,überzeugende Darsteller,Technisch perfekt und nicht überhastet ! Sci-Fi Herz was willst du mehr !?!? :-))

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DKennyK

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Bewertung3.0Schwach

Ein von der ersten bis letzten Minute langweiliger und abgestandener Film, der weder gute Charaktere, Story oder Innovation bietet. Einzig die paar Weltall-Bilder waren ganz nett anzusehen und eine Menge Leute lassen ihr Leben. Nach dem Trailer und den vielen guten Kritiken war ich wirklich enttäuscht von SUNSHINE.

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Haschbeutel

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Bewertung5.0Geht so

"Hey Capa, we're only stardust."

Ich erinnere mich noch gut an 2007. Ich hatte ich mir geschworen, nicht in diesen Film zu gehen. Nachdem bei einem Kinobesuch 3 mal hintereinander (!) der SUNSHINE Trailer lief, verging mir absolut die Lust an diesem Film. TV einschalten und mit 95%iger schallte einem "Requiem for a Dream" entgegen. Dabei sah der Trailer schon nicht so berauschend aus und versprach mehr ein billger "The Core" Abklatsch zu werden, als ein spannendes Sci-Fi-Drama. Aber ich habs mir dann doch spontan anders überlegt. Überall wurde der Film so gehypt, dass ich dachte: egal was du dir vorgenommen hast, schau ihn an! So schlecht konnte er ja nicht sein, da immerhin Danny Boyle Regie führte, der schon das gute 28 DAYS LATER auf die Kinogänger losließ. Die Ernüchterung kam dann zwar spät, aber sie kam.

Hand auf's Herz - SUNSHINE ist die ersten zwanzig Minuten stinkelangweilig, schraubt danach aber wunderbar an der Spannungskurve bis etwa 2/3 vom Film. Bis dahin macht Danny Boyle alles richtig: optisch brilliante Weltraumbilder, eine exzellente Kamera, die immer wieder verschwommene, aber beeindruckend-grandiose Bilder liefert, wunderbare Charaktere und eine unglaubliche Grundspannung, die keine ruhige Minute zulassen. Die Exposition der (durchaus realen) Situation ist wunderbar und hätte der man beim Zuschauen Daumenschrauben angelegt, wären diese beinahe auf der engsten Einstellung - so fesselt SUNSHINE stellenweise.

Doch im letzten Drittel geht dann dem Film sang- und klanglos die Puste aus. "Unnötige" Charaktere sterben lieblos und uninspirierter als in jedem Teenie-Slasher und der sonst recht erfrischende Film wird vorhersehbar. Das führte auch dazu, dass das große Finale sang- und klanglos an mir vorbeiratterte, weil der Schwenk vom spannungsgeladenen Sci-Fi-Thriller zum pseudo Horror-Slasher langweilt, während der surreale Aspekt am Ende zu konstruiert und austauschbar wirkt. Irgendwie scheint es Danny Boyle aber generell mit dem Ende zu haben, hat er es doch schon in 28 DAYS LATER dezent an die Wand gesetzt, wenngleich nicht so krass wie in SUNSHINE, der dann irgendwie mehr so "geht so" war. Schade drum.

"One man alone with God."

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Jamo1138

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Bewertung9.0Herausragend

Sunshine ist irgendwie schon ein kleines Meisterwerk. Die Handlung ist für einen Scifi im Rahmen und eh mehr Mittel zum Zweck. Was mich beeindruckt hat ist die Machart und Gestaltung des Films. In Zeiten wo Regisseure versuchen durch möglichst viele Effekte und brachialem Gedudel den Zuschauer ins geistige Koma zu befördern ist dieser Film ein kleiner Lichtblick. Die Schauspieler sind überzeugend und fallen nicht durch übermäßig stupide Handlungsweise auf. Die Stimmung des Films ist ruhig und beklemmend, alles passt gut zusammen. Über die religiösen Ausschweifungen des Captains der Icarus 1 kann man sich streiten. Ich finde es erweitert dem Film gut und passt auch in die Handlung. Einzig einige Logikfehler sind unnötig, allen voran z.B. der Sauerstoffmangel, da offensichtlich im riesigen Raum der Bombe Sauerstoff für Jahre vorhanden ist. Das Ende des Films hätte auch mehr hergegeben. Parallelen zu Event Horizon oder 2001 sind ebenfalls nicht von der Hand zu weisen, wobei trotz aller Ähnlichkeiten die Filme einen anderen Schwerpunkt besitzen. Sunshine ist schon ein sehr guter Film, wenn man sich darauf einlassen kann .

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Percilitor

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein sehr schön inszenierter Science Fiction Film im Stil von 2001. Die Story hat man so ähnlich schon einige Male gesehen, allerdings wartet Sunshine mit einem erfrischenden Genre Sprung in der 2. Hälfte auf. Besonders gelungen sind die imposanten Bilder und die grelle und verzerrte Darstellung der Kraft der Sonne.

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dsarea51

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Film, bei dem man sich auf die Bilder einlassen sollte. Natürlich täuscht das nicht über die Schwächen hinweg. Dennoch vermittelt Sunshine einen Eindruck davon, wie brutal unser Stern ist. Zwar ermöglich er erst komplexes Leben, aber in einem Wimpernschlag kann er alles vernichten. Das fängt der Film sehr gut ein.

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chitypo

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Bewertung7.0Sehenswert

eindrucksvolle Bilder

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IheartMovies

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Bewertung5.5Geht so

Das kenne ich doch woher! Ehrlich? Ja! Damals hieß das aber noch anders. Alien, oder so... nein, 2001! Sicher? Ich meine, es war Plants VS. Zombies!

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Lichtlady

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film hat mich sehr angenehm überrascht.
Die Story mag zwar nichts Bahnbrechendes sein, aber die Umsetzung gefällt mir. Die Darsteller sind gut gewählt, allen voran Cillian Murphy, und auch über weite Strecken sehr überzeugend. Und auch bei der Filmmusik konnte man hier bei mir Punkten. Sehr angenehm und überaus stimmig, durch und durch rund in meinen Augen.
Leider hält der Film sein Niveau bis zum Ende nicht, wobei mir grundsätzlich aber die Entwicklung gefallen hat, denn eine reine "„2001 – Odyssee im Weltraum“-Story hätte mir nicht wirklich zugesagt.
Es mag den einen oder anderen Logikfehler geben, aber darüber sehe ich gerne hinweg. Immerhin ist es ein Sci-Fi-Film und da will ich nicht unbedingt über Logik nachdenken (sofern die Sache nicht zu absurd wird!)

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lieber_tee

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Bewertung7.5Sehenswert

Es gibt Licht und Schatten in dem Film...
So faszinierend auch die Sonnen-Katastrophen-Space-Odyssee bebildert ist so hangelt sich das Drehbuch doch nur an den typischen Genre-B-Movie-Schauwerten entlang um in ein manieriert-krudes Serien-Killer-Finale zu verebben.
Mein Kopf sagt, der Film ist ziemlich schlicht, der visuelle Bauch sagt, scheiße sieht das geil aus.
Ein un-intellektueller Bilderrausch aus "2001", "Solaris" und "Alien"...

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Edward Nigma

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Hätt ich den damals nur auf großer Leinwand gesehen :(


lieber_tee

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Da haut er voll rein...


Otto Normal

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Bewertung7.5Sehenswert

Hochinteressantes Nerd-Thema, gutes Drehbuch mit tollen Ideen, tolle Bilder. Größtenteils wirklich ein toller Film, wenn auch gelegentlich etwas schlecht verständlich erzählt. Es passiert zu viel in zu kurzer Zeit, der Film hätte ruhig etwas länger sein dürfen. Naja, egal.
ABER: Was bitte soll der herbeigezwungen wirkende Zombie-Horror-Quatsch am Schluss? War denn die ganze herrlich komplizierte Weltrettungs-Mission noch nicht genug Thrill? Der trashige Horror-Slapstick entwertet den Film leider ein wenig und passt nicht zur sehr edel wirkenden ersten Hälfte. Trotzdem im ganzen sehr sehenswert für jeden Science-Fiction- und Blinkenlights-Fan.

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uncut123

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Bewertung4.0Uninteressant

die letzten 45min. waren ok aber bin von danny boyle einfach mehr gewöhnt!

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jacker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das Danny Boyle-Phänomen: jacker findet den Film eigentlich ziemlich gut, wird zeitweise richtig mitgerissen, starrt gebannt auf den Screen und ist höchst gespannt (in "127 Hours" sogar trotz bekanntem Ausgang), kann sich aber aufgrund von zu vielen darstellerischen/inhaltlichen/dramaturgischen Klischees nicht zwischen 7 und 8 Punkten entscheiden (Ausnahme "Slumdog Millionaire", den fand ich richtig gut und hab ihn als modernes Märchen interpretiert. Märchen dürfen kitschen, außerdem wurden Inder wahrscheinlich noch nie klischeefrei dargestellt).

Hier gebe ich (obwohl es mir eigentlich zu hoch vorkommt) jetzt einfach die 8, denn ich steh auf solches Weltraum/Raumschiff/Mission-ohne-Wiederkehr-Zeug!

Außerdem hat "Sunshine" mich ziemlich überrascht, denn das visuell 'verspielte' (aus negativer Sicht definitiv Effekt-überladene) Boyle'sche Feuerwerk was ich erwartete, gab es wenn überhaupt im letzten Drittel und dort auch nur in Ansätzen. "Sunshine" ist stattdessen unheimlich zurückhaltend und unaufgeregt inszeniert, mit minimalem Cast, minimaler Kulisse und (in Anbetracht des Themas) auch minimalem Pathos wird hier ein sehr intensiver Weltrettungs/Endzeit-Streifen geschaffen.

Ganz frei niederer Dramatik (AKA Hollywood Pathos) ist der Film natürlich nicht. Ebenso wenig von stereotypen Charakteren und altbekannten Mustern. Macht aber nichts, denn die Grundidee ist super, die Crew füllt ihre relativ stereotypen Charaktere überzeugend mit Leben und am wichtigsten: die Atmosphäre hat durchweg etwas spannendes und bedrückendes!

Nicht gerade einfach wenn das Schicksal der Erde, der Menschheit und einer ganzen Sonne auf den eigenen Schultern lastet. Wenn man ein wenig daran grübelt ein höchst philosophisches Thema, was irgendwie wieder an die Wurzel der SCIENCE-Fiction zurückgeht und ethische/moralische Fragen aufwirft: Wenn der Mensch irgendwann tatsächlich so weit ist (durch welche Technologie auch immer) Sterne manipulieren zu können - Sonnen: Den Ursprung allen Lebens, das Zentrum jeder Galaxie - ist dann der Punkt gekommen an dem die Technisierung dem Menschen zum Sprung auf ein 'göttliches' Niveau verholfen hat. Ist die 'Schöpfung' dann hinfällig und selbst das größte, dem Menschen übergeordnete System - das Universum - nur noch Spielwiese? Fragen die Druck auslösen und nicht einfach zu beantworten sind, schön also dass Boyle sie im Rahmen der Handlung aufgreift und in die Handlung einflechtet.

Der Druck unter dem die Crew steht ist auf jeden Fall stark spürbar und das macht "Sunshine" trotz seiner, aus dem partiellen Baukastendesign resultierenden Schwächen und einem Ende, wo ich als einigermaßen wissenschaftlich bewanderter Mensch trotz einer hohen Toleranz, ja eigentlich einer Ignoranz für 'Logiklöcher' - ich hasse bereits das Wort - alle Hühneraugen zudrücken muss, zu einem starken Film!

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rubelzar

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Ganz großer Film! Hatte den damals zum Glück im Kino gesehen umdenken mich der Bilder erfreut.
Das Ende fand ich ach eher Mittel. Die Bilder haben aber voll entschädigt. Muss ich mal dringend kaufen dem hobel!


jacker

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Ja, das tun sie!
Hatte den geliehen, habe auch überlegt ob es ein Kandidat für die Sammlung (die sich ja gerade im Aufbau befindet) ist!


DrPhil

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Bewertung4.5Uninteressant

Wie kann man einen Film bewerten, der schon durch den Klappentext, einen nicht besonders begeistert. Wohl nicht so gut, aber ich habe wenigstens, die Arbeit von Danny Boyle, eine Chance gegeben.

Gegen Anfang hat man noch richtig Lust zu erfahren, wohin es wohl gehen mag, bis zum Ende hin will man allerdings, dass es bitte bald zu Ende geht.
Die Story ist eigentlich wie immer in einem Sciencefiction-Film: Der Planet Erde geht dem Untergang entgegen, weil die Sonne nicht mehr so will wie bisher und deswegen wird ein Team von Wissenschaftlern eben zu jenem Ort im Universum geschickt, um das Problem zu lösen. Natürlich geschieht, dramaturgisch korrekt, nicht alles nach Plan.
Wie man vielleicht hierbei schon merkt, ist die Story eigentlich nicht gerade das Aushängeschild und leider hat der Regisseur dieses kleine Etwas auch noch sehr holprig, mit Logiklöchern versehend, erzählt.
Aber einiges gelang auch richtig gut. Zum Beispiel wurde sehr viel futuristische Technik aufgebaut (elektronisches Skalpell), die Bilder, in der die Sonne vorkommt, sind beeindruckend und der Bordcomputer des Raumschiffs generiert ein bisschen die Atmosphäre aus Stanley Kubricks „2001 – Odyssee im Weltraum“. Dazu kommt noch ein durchgängig gut ausgewählter Cast, der sogar noch mit einigen Berühmtheiten (Cillian Murphy, Chris Evans) ausgestattet ist.

Ich habe es körperlich gespürt, wie schlechter doch dieser Film bis zum Ende hin wurde. Gerade die eine oder andere Kameraführung ist beängstiget. Von mir aus kann man sich allerdings die erste halbe Stunde anschauen, denn die ist, wie oben beschrieben, sehr gut gelungen. Unterm Strich ist Sunshine technisch brillant, das Drehbuch ist aber eine Katastrophe.

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DerBaertige

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Sunshine" ist ein bildgewaltiger und teils atemberaubender Science-Ficton-Film mit gut aufgelegten Darstellern (besonders Cillian Murphy überzeugt). Nach der gelungenen ersten Hälfte bedient sich der Film am Horror-Genre und überrascht mit einigen Slasher-Einlagen, die das Anfangsniveau jedoch nicht aufrecht erhalten können.

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cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Handwerklich ambitionierter Sci-Fi-Thriller mit tollen Bildern, einer brauchbaren Grundidee und einigen bekannten Gesichtern der Filmbranche (Cillian Murphy, Chris Evans, Michelle Yeoh und Cliff Curtis). Insgesamt allerdings etwas spannungsarm geraten. Für Anhänger dieses Genres womöglich ein Leckerbissen; für all die Übrigen einen Blick wert.

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Shady95

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Bewertung6.0Ganz gut

Das war irgendwie nichts für mich...
Punkte gibt's aber für die Bilder, Cillian Murphy und den Soundtrack..

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moep0r

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Bewertung7.5Sehenswert

Ganz netter Film, der zum Ende hin leider ziemlich abbaut. Der "Twist" hat mir ziemlich den Spass am Film genommen. Das haette man imho auch einfach rauslassen koennen..

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VisitorQ

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mit der Folie? :D


moep0r

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Jaa genau :D
Wobei ich das noch am plausibelsten fand.. ueberhaupt zu treffen fand ich schon arg weit hergeholt ^^


Mr Beautyghost

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Bewertung7.0Sehenswert

Als Sci-Fi-Fan schlägt mein Herz höher bei sich drehenden Schwerkraft-Generatoren, riesigen Sonnendeflektorschirmen; zentnerschweren, goldverkleideten Weltraumanzügen, was meine objektive Sicht auf diesen Film etwas erschwert. Der Cast spielt solide (herrausragend: Cilian Murphy im besagten Anzug umgefallen) und transportiert die einigermaßen realistische Story (bis auf den einen echten Patzer).
Das Ende ist wieder einmal etwas konstruiert und wird dem Tempo und der Atmosphäre des restlichen Films nicht gerecht. Ungeachtet der Schwächen in der Charakterentwicklung und Handlung war ich aber doch ziemlich gut unterhalten, denn ich finde den Film ästhetisch, schön anzusehen. Die Effekte der Sonnenwirkung auf Schiff und Crew sind gut dargestellt, die physischen und psychischen Belastungen der Crew glaubhaft in Szene gesetz.
Dies ist einer der Filme die ich mag, ohne richtig rechtfertigen zu können warum.

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daniel.helmer.7

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Bewertung4.5Uninteressant

Im Grunde ein enttäuschender Film. Danny Boyle gelingt es zwar zu Beginn ein spannende Geschichte zu entwickeln, drifftet aber immer mehr in Absurditäten ab und klaut sogar ziemlich ungehemmt von Event Horizon.
Kann man sich noch daran gwöhnen, dass eine sonnenentzündende Bombe schon recht absurd ist, so verursacht der Sprung durch den Weltraum schon Kopfschütteln. Das dann aber noch das genreübliche Alien die Mannschaft dahinrafft (huch wie kreativ) und dann noch der Captain der ersten Crew, der augenscheinlich wahnsinnig und geistig verwirrt, dennoch in der Lage war, 6 Jahre lang einen Garten zu hegen und pflegen und sich mordlüstern wir er nunmal ist, von Möhren und Salat ernährte.

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Species

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Wo bitte ist in diesem Film ein Alien?
Und den mit Event Horizon zu vergleichen (ebenfalls ein großartiger, aber völlig andrer Film) ist auch interessant... Einzige Gemeinsamkeit wäre die Entstellung des Captains der ersten Ikarus - der sieht dadurch Dr. Weir aus Event Horizon ähnlich.


daniel.helmer.7

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Moin, du hast recht es fehlen natürlich die "".
Mit dem Alien, das völlig genretypisch noch nach und nach die Mannschaft dahinrafft ist natürlich der Captain der ersten Mission gemeint.
Zum Vergleich zu "Event Horizon": für mich ist die Entwicklung der Crews sehr vergelichbar. Zum Beispiel die emotionalen Grenzerfahrungen, die sich bis in fast "religiösen" Wahnsinn steigern.



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