Sunshine

Sunshine (2007), GB/US
Laufzeit 107 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Science Fiction-Film, Katastrophenfilm, Kinostart 19.04.2007

6.4 Kritiker
45 Bewertungen
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6.9 Community
4093 Bewertungen
151 Kommentare
Sunshine - Bild 16550
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von Danny Boyle, mit Michelle Yeoh und Cillian Murphy

“Unsere Sonne stirbt.” Die letzte Hoffnung: Ein Raumschiff, die “Icarus II”, mit einer internationalen Besatzung von acht Männern und Frauen. Sie transportieren eine Sprengladung, eine stellare Bombe, mit der sie unserem Stern neues Leben einhauchen wollen. Es ist die letzte Chance der Menschheit, zu überleben. Von ihren Vorgängern an Bord der Icarus I, die bei einem ersten Versuch scheiterten, hat man nie wieder etwas gehört. Bis jetzt: Als die Crew tief in den Weiten des Alls, ohne Funkverbindung zur Erde, das Notsignal der “Icarus I” empfängt, gerät ihre Mission durch einen fatalen Fehler in tödliche Gefahr.

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Cast & Crew


Kritiken (16) — Film: Sunshine

Andreas Stadler: http://darkagent.blog.de

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8.0Ausgezeichnet

So manch einem mag bei der Idee zum Film ein schmunzeln über die Lippen kommen. So hat die Idee die Menschheit drohe zu erfrieren in Zeiten in der die globale Erwärmung immer mehr zu spüren ist schon eine gewisse Ironie.

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SiameseAlex: SiameseMovies

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6.5Ganz gut

Man braucht lediglich die phantastisch kolorierende, atmosphärisch eintauchende Hymne von John Murphy 'Adagio In D Minor' in die Ohren strömen zu lassen, dann fühlt man es: Hier soll etwas Episches geschehen, etwas der Welt so Fernes und doch so Nahes präsentiert, einen Hauch von heroisierter Menschlichkeit vermittelt und tief ins Herz gestochen werden.
[...]
Womöglich muss sich 'Sunshine' jedoch bei zweifellos aller visuellen Stärke eine ins Stocken geratene Charakterentwicklung ankreiden lassen. Denn Cillian Murphy, dessen bisherige Darbietungen aus bspw. 'Batman Begins' und '28 Days/Weeks Later' absolut überzeugen konnten, wirkt hier trotz der fast stetigen, wärmeeinflößenden Sonnenbestrahlung blass bis nichtssagend. Der Plot ist auf ihn zugeschnitten, die übrige Crew ist hölzern gezeichnet, erinnert an schwache Stereotypdarstellungen, denen irgendwas abhanden gekommen scheint. Ohne besagten Plot hier aufzufächern, lässt Drehbuchautor Alex Garland die Eindringlichkeit der ergreifenden Momente vermissen, bricht Storylines an Stellen ab, die es erlaubten weiter erforscht zu werden, eine dramatische Vorgeschichte zu beleuchten, deren Ereignisse aber im Dunkeln verborgen bleiben und eben nicht die mögliche Einbettung in das Gesamtkonstrukt erlauben.
[...]
Die allumfassende Idee hinter 'Sunshine' spiegelt phantastische Atmosphäre in Endzeit wider, vergisst aber auf dem Weg zum rettenden Ufer die eigene Crew und den sich zuspitzenden Konflikt einer derart langen, mit Höhen und Tiefen gespickten Reise an ein unvorstellbar geglaubtes Ende allen Seins, der Sonne ins Auge blickend, die Interessen aller anderen über das Wohl des eigenen stellend, fortzuschreiten und das zu tun, wofür man sich bereit erklärt hat. [...]

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The_Comedian

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... eingemummelt... fantastisches Wort!;-)


ThomasWzS

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Sehr treffende Beschreibung, fast genauso habe ich diesen Film auch erlebt. Doch in einem Punkt vermute ich etwas anderes.
Ich habe mir den Film jetzt 2 mal angeschaut und werde es auch noch ein 3. und 4. mal tun, zu schön und eindringlich ist diese kongeniale Symbiose aus Bildern und Musik, endlosem Raum, der Faszination des gleichermassen lebenspendenden wie todbringenden Sonnenlichts, wahrlich überirdisch.
Das Vergessen die "Idee" hinter "sunshine" weiter auszuführen, wie du schreibst, scheint mir bei Boyle kein Versäumnis zu sein , sondern Mittel zum Zweckl.
Er schafft es tatsächlich durch Weglassen, des so sehnend erwarteten "Mehr" an Story, Beweggründen, Vorgeschichte oder was auch immer ein unstillbares Verlangen zu erzeugen, diese missing links doch noch in dieser so in seinen Bann ziehenden Darstellung zu suchen.
Doch es gibt nicht mehr, es kommt nichts mehr dazu, es ist alles gesagt, gezeigt, gesehen ... es bleibt diese unglaublich ausweglose Einsamkeit im Angesicht der Vernichtung, einzugehen in etwas grösseres als wir verstehen können.
Hier vielleicht auch ein Erklärungsveruch für den Antrieb des wahnsinnig gewordenen Saboteurs, der sich in engem Kontakt auf Gottes Geheiss handeln sieht.
Für mich trotz und wegen diesem ungestilltem Verlangen nach mehr,
das zurückbleibt ... ganz grosses Kino.


Dr. Borstel: Of Bastards And Dwarves

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9.5Herausragend

Boyle und Garland schicken ihre Crew auf eine audiovisuell überwältigende Reise in Zentrum des Sonnensystems und ihrer eigenen Hoffnungen und Ängste. So brillant kann Science Fiction sein.

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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6.0Ganz gut

[...] Unter Einsatz einer pulsierenden Musik des britischen Elektro-Duos Underworld wird das Vordringen in Grenzbereiche auch für den Zuschauer zu einer audiovisuellen Erfahrung, die sich weniger einer Ausformulierung ihres veritablen conditio-humana-Ansatzes, denn der möglichst unnarrativen Darstellung einer Raum und Zeit auflösenden Weltraumreise verschreibt. Deshalb versteht sich "Sunshine" kaum als konventionelles Genrekino, dafür entwickeln sich seine Figuren zu dürftig, erarbeitet er keine dramaturgische Dichte und auch keinen erkennbaren Spannungsbogen. Boyles Inszenierung ist vielmehr auf eine eigene Stilistik der Science Fiction angelegt. [...]

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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6.0Ganz gut

Es bedarf schon einer intensiven Affinität zum Science-Fiction Genre um “Sunshine” auf ganzer Linie lieb zu gewinnen. Die Story in Danny Boyles Film stimmt und auch die darstellerischen Leistungen bewegen sich im oberen Bereich, doch leider scheitert Boyle an der Umsetzung. Zu langsam erzählt er seine Geschichte und mit seinem Genrewechsel in der letzten halben Stunde nimmt er den Film die Chance auf eine gelungene Auflösung!

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Nikias78

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Das war ja wohl hoffentlich geschickte Ironie--oder? ;-)


NostalgiaCritic

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Nunja, eine gelungene Auflösung? Meiner Meinung nach weiss man ab Minute 1 wie der Film enden wird, und wirklich etwas aufzulösen gibt's da ja auch nicht. Ich empfand den Genrewechsel am Ende als eine willkommene Überraschung auf dem Weg zu dem Finale, von dem ich schon zu 99,9% sicher war wie es aussehen würde ;)


Stryke: inderzange.de

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5.5Geht so

“Sunshine” greift finde ich ein sehr “schönes” Szenario auf, jedenfalls ein für mich noch recht wenig behandeltes. Eine Gefahr über die wahrscheinlich die wenigsten bisher richtig nachgedacht haben. Schade ist dann nur, dass der Zuschauer wenig über die Ausmaße der Katastrophe erfährt und auch sonst die Story nur gemächlich dahinplätschert. Einzig gut eingefangen wird die Situation an Bord, denn immerhin befindet sich Schiff samt Crew schon gute 6 Monate auf geplanter Mission. Doch wie gesagt, es startet sehr langsam und das Tempo bleibt auch lange Zeit so. Wirklich überraschende Wendungen gibt es kaum, die Story entwickelt sich wie erwartet und bereits viele Male gesehen. Die große Wende kommt eigentlich erst gut 20 Minuten vor Schluss. Dort nämlich begeht Regisseur Danny Boyle (“28 Days Later”) einen doch recht ungewöhnlichen Genrebruch. Aus einem Sci-Fi-Actioner entwickelt sich ein Horrorthriller und ich für meinen Teil find das eher weniger gut. Im Endeffekt…

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.5Herausragend

Boyle zeigt sich bei der Inszenierung äusserst variantenreich, was auch auch daran erkenntlich wird, dass er seinen Darstellern als Vorbereitung neben Sci-Fi-Klassikern wie «2001» und «Alien» auch Filme wie «The Right Stuff», «Das Boot» oder «La salaire de la peur» vorführte. «Sunshine» ist eine brillante Mischung von Versatzelementen aus diesen Filmen, die Boyle und sein Drehbuchautor Alex Garland in ein bündiges Gesamtkunstwerk zusammenfliesen lassen, das auch Anleihen aus Kubricks «The Shining» oder Francis Ford Coppolas «Apocalypse Now» erkennen lässt.

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Xander8112: at the movies

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8.0Ausgezeichnet

[...]
Sunshine ist unglaublich atmosphärisch, visuell atemberaubend und akustisch fast perfekt. Was ihm dann noch fehlt, ist eine vielleicht etwas weniger langgezogene erste Hälfte. Hätte man das Tempo langsam erhöht, wäre es nicht zu solch einem Bruch gekommen, der dem Film zwar letztendlich gut tut, der mit einer etwas eleganteren Überleitung allerdings auch nicht so plötzlich gekommen wäre.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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3.5Schwach

Wir sind geboren um zu leiden und für die Menschheit unser Leben zu lassen. Inbrünstig wehklagen und zähneknirschen die Helden von der ersten Minute an, wenn sie sich nicht grade weltraumkollernd aufs Maul geben oder stundenlang Techbabble wiederkäuen. Die menschliche Psycho soll hier seziert werden, aber so richtig sympathisch wird einem keine der Figuren und so nimmt man auch ihr Ableben eher teilnahmslos hin. Wenn hier Moral verhandelt wird, dann nur in der inszenatorischen Zahnlücke, die bald darauf wieder einer mittelprächtigen Actionszene weicht.

Das etwas Abstraktes wie das Ende der gesamten Menschheit nicht wirklich fesselt, merkt auch Autor Garland und so zaubert er dann im letzten Akt auch noch einen messerschwingenden religiösen Psychopathen aus dem Hut, der die verbliebenen Schauspieler nach Slasher-Art durchs Raumschiff jagen darf und dabei murmelt er habe Gott gesehen. Wäre der Film trashiger, wäre das vielleicht sogar noch ganz lustig, auch “Event Horizon” war ja wenig mehr als eine aufgejazzte “Spukschloss im Weltall”-Scharade, kam aber wenigstens nicht ganz so bedeutungsschwer daher.

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der cineast

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Genau!


el benko

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fehlende Empathie


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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1.5Ärgerlich

Danny Boyle verbeugt sich mit seiner verstrahlten, schmal budgetierten Weltraum-Oper vor Klassikern wie Stanley Kubricks 2001er-"Odyssee" und Ridley Scotts "Alien"; doch das Böse bei "Sunshine" ist menschlicher Natur. Und lange Zeit bereitet es nicht nur Genre-Freunden beängstigendes Vergnügen, Boyles Schreckensvision samt der sich einstellenden Konflikte innerhalb der Crew zu folgen. Bis er im ehrenwerten Bemühen zwischen Anspruchs- und Action-Kino in seinem eigenen Lichterballett zu verglühen droht. 107 Science-Fiction-Minuten zwischen Schein und Sein.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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7.0Sehenswert

Boyle hat sich an ein Genre gewagt, in dem es an prägenden Vorbildern nicht mangelt - Stanley Kubricks "2001", Andreij Tarkowskijs "Solaris", auch Ridley Scotts "Alien" -, und es ist ihm gelungen, eine eigene Ästhetik zu finden, ein eigenes Prinzip. [...]

Bedauerlich auch, dass Boyle am Ende zu viel wollte. Er führt eine surreale, pseudoreligiöse Gerichtsinstanz ein, wo er die Menschheit der Selbstzerstörungskraft ihrer eigenen Unzulänglichkeit hätte überlassen können, so wie John Carpenter es in seinem Low-Budget-Debüt "Dark Star" einst getan hat. Trotzdem hat Boyle das Genre um einen Meilenstein bereichert: Er hat den ersten großen Film über die Sonne gemacht, die so noch nie zu sehen war.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.0Sehenswert

Als ich mir vor gut einem Jahr den Science-Fiction Thriller „Sunshine“ im Kino ansah, war ich doch hinterher einigermaßen enttäuscht, obgleich ich einen recht guten Film gesehen hatte. Das lag einfach daran, dass der Film meiner Meinung nach sehr viel Potential ungenützt ließ, und nach starkem Beginn ebenso stark nachließ. Nun habe ich ihn vor kurzem ein zweites Mal auf DVD gesehen, und mein Standpunkt hat sich nicht wirklich geändert.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.0Herausragend

Der Sonne geht die Puste aus, sie verliert immer mehr Energie. Um sie wieder in Gang zu bringen steuern acht Astronauten einen gigantischen Hitzeschild mit einer noch gigantischeren Atombombe zu unserem Stern. Doch sie sind nicht die ersten…

Vor sieben Jahren gab es bereits eine erste Mission, um den ewigen Winter auf der Erde zu beenden. Das SOS-Signal des ersten Raumschiffs empfängt Crew Zwei im Funkloch: durch die starke Sonnenstrahlung ist kein Funkkontakt zur Erde mehr möglich. “Mission unbeirrt durchführen?”, “Erstes Raumschiff ansteuern?” oder “Warum hat die erste Mission eigentlich versagt?” - alles Fragen, die nur Crew allein beantworten kann.

Anfangs war ich recht skeptisch. Zwar gehört Danny Boyle zu meinen absoluten Lieblingsregisseuren (”Trainspotting”, “Kleine Morde unter Freunden”), aber nachdem in den ersten Filmminuten sowohl eine angenehme Computerstimme (”2001″) zu hören als auch ein Holodeck (”Star Trek”) zu sehen war, dachte ich schon, hier folge ein Sci-Fi-Mashup, das alte Ideen nur neu aufbrüht. Doch schnell wurde ich eines besseren belehrt.

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alviesinger: bummelkino

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2.0Ärgerlich

Dieser "Armageddon"-Antipol bietet in der ersten Hälfte zwischenmenschliche Kabbeleien auf einer Raumstastion, dazu noch prachtvoll langweilige Computeranimationen an denen sich Fans der "Space Night" im Bayrischen Rundfunk kaum satt sehen können und verkommt dann zu einem spannungsarmen Space-Slasher mit einem durchgeknallten Sonnenanbeter als Killer. Boyle, wat sollte das denn? Den beiden Posterboys, Yeoh mit Palmengarten-Jahreskarte und der Schmolllippe Byrne kann man nicht ernsthaft die Rollen abnehmen. Hier sollte der Zuschauer dick Lichtschutzfaktor 130 auf die Augen schmieren oder bestenfalls dieses Machwerk universell meiden und lieber im örtlichen Planetarium auf Entdeckungstour gehen.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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5.5Geht so

Die gleißend spektakulären Bilder auf den Kern, den Glutofen unseres Sonnensystems, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich hier um wenig mehr als eine laue Aufwärmung eines anderen Films handelt: nicht von "2001", sondern vielmehr dem Folgefilm "2010 – Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen".

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Birgit Heidsiek: dpa Birgit Heidsiek: dpa

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6.5Ganz gut

Mit diesem psychedelisch anmutenden Science-Fiction-Thriller präsentiert Boyle eine brillante, menschliche Verhaltensstudie ... Als visuell berauschendes Wunderwerk mit fulminanten Effekten in Szene gesetzt, bietet SUNSHINE sowohl optisch als auch inhaltlich eine ungewöhnliche Expedition in die unendlichen Weiten des Kosmos.

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Kommentare (135) — Film: Sunshine

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as-aka-der-streuner

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

wow damit hatte ich nicht gerechnet: was ein starkes stück film, das cast ist wirklich erfrischend, die bilder der oberhammer, die unterlegte musik ist so fein gewählt...
auch die kameraführung besonders am ende einfach nur genial.
Die ersten 60min sind wirklich gut, die letzten 40 haben mich einfach nur umgehauen !!!

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Lori007101

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film ist gut. Es hat Spannung und eine gewisse Düsternis. Was aber die dumme Figur am Schluss soll, ist für mich ein Rätsel. Diese schemenhafte geistliche was auch immer! Ist völlig überflüssig!

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Ragnasha

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich war kurz davor den Film auszuschalten, da ich ihn bis zum betretten der Icarus 1 doch ziemlich langweilig fand. Ab da fand ich den Film zunehmend immer besser. Bis auf die komischen Effekte, wo ich doch anfangs dachte mein Abspieler is kaputt oder die DvD bereits total hinüber. Scheint wohl aber doch so gewollt zu sein.
Top investierter Euro.

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SoulReaver

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Bewertung9.5Herausragend

„Unsere Sonne stirbt.“

Danny Boyle zählt zu den vielschichtigsten Regisseuren unserer Zeit. Ob es der Endzeit-Horrorfilm '28 Days Later', das Drogen-Drama 'Trainspotting' oder auch sein jüngster Film '127 Hours' ist. Boyle ist in vielen Genres bewandert und liefert immer wieder grandiose Arbeiten ab. 2009 wurde er dann auch für seine Regie bei 'Slumdog Millionär' mit dem Oscar belohnt. Doch eines seiner ganz großen Meisterwerke wird viel zu gerne und viel zu oft übergangen. Die Rede ist vom Sci-Fi-Kunstwerk 'Sunshine', der für mich zu den besten Genre-Filmen aller Zeiten zählt.

Was Wissenschaftler für die nächsten fünf Milliarden Jahre ausgeschlossen hatte, geschieht schon in 50 Jahren: Die Sonne stirbt! Die einzige Hoffnung für die Erdenbewohner, den energiereichen Planeten am Leben zu halten, besteht darin, eine Bombe im Inneren der Sonne zu zünden, um deren natürlichen Zustand widerherzustellen. Die erste Mission war ein Fehlschlag: Die "Icarus" ging kurz vor dem Ziel verloren. Sieben Jahre später wird in einem letzten Verzweiflungsakt ein zweites Schiff auf den Weg geschickt, das die Menschheit retten soll. Doch auch die "Icarus II" erreicht ihr Ziel nicht unbeschadet: Ein furchtbarer Unfall gefährdet die gesamte Mission und nur eine dramatische Maßnahme könnte deren erfolgreichen Ausgang noch möglich machen.

David Boyles Filme haben schon immer über eine stilsichere und starke Optik verfügt. Doch was Boyle mit 'Sunshine' geschaffen hat ist pure Perfektion. Bilder die die Zuschauer überwältigen und dermaßen umhauen wird, wie es schon lang nicht mehr geschehen ist. Selbst Genre-Klassiker wie 'Blade Runner' dürfen zu 'Sunshine' aufsehen. Nie wurde das Weltall in derartig satten und kräftigen Bildern dargestellt. Auch das Design des Raumschiffes mit der riesigen Bombe oder der Raumschiff-Garten ist ein absolutes Highlight für jeden Sci-Fi-Fan. 'Sunshine' bringt mit seinen grandiosen Bildern die Augen zum Funkeln, entfacht ein Farbenspiel der Extraklasse und Erleuchtet jedes Zimmer mit seinem goldenen Schimmer und der feurigen Dunkelheit. Technisch und optisch ist der Film also schon mal perfekt. Jetzt kommen wir zur Musik. Und was soll ich sagen, auch hier wird geradezu vollkommende Arbeit geleistet. John Murphy inszeniert einen Soundtrack der sowohl unglaublich berührend als auch extrem kräftig und bewegend ist. Fantastisch. Schon allein diese Aspekte machen 'Sunshine' zu einem absolut Ausnahmefilm.

Mit Cilian Murphy als Capa in der Hauptrolle hat Boyle sich schon mal einen der besten Nachwuchsdarsteller unserer Zeit gesichert. Murphy zeigt wie inzwischen von ihm gewohnt eine äußerst beeindruckende Leistung und kann allein durch seine Mimik begeistern. Seine Augen, die immer voller Sehnsucht und Verzweiflung scheinen und die Verletzlichkeit seiner Person selbst lassen Murphy zur Bestform auflaufen. Auch Chris Evans als Mace zeigt eine starke Leistung und kann in seiner Rolle wieder einmal beweisen dass mehr in ihm steckt als der braungebrannte Sunnyboy. Auch die anderen Crew-Mitglieder sind mit Rose Bryne, Mark Strong, Cliff Curtis und Hiroyuki Sanada passend und überzeugend besetzt.

Heutzutage wird es für die Filmemacher wohl immer schwieriger neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen, ganz egal in welchem Genre-Bereich wir uns befinden. Vor allem aber das Sci-Fi-Genre schien mir lange Zeit den Zenit erreicht zu haben und Neuigkeiten wurden zu Mangelware. Mit 'Sunshine' revolutioniert David Boyle das Genre zwar auch nicht, aber er haucht ihm endlich frischen Wind ein. Und dieser Wind ist so frisch, dass er den Atem raub. Boyle orientiert sich in seiner Geschichte zwar immer wieder an großen Klassikern, klaut aber nicht oder bleibt gar an ihnen kleben.

'Sunshine' ist ein unglaublich atmosphärischer Film der eine der besten Spannungskurven überhaupt besitzt. Der Film beginnt wie ein ganz herkömmlicher Sci-Fi-Film, mit dem Unterschied das die Bilder direkt ab der ersten Einstellung absolute Spitzenklasse sind und dem Zuschauer das Herz öffnet. Wie gesagt, es beginnt nicht bahnbrechend. Wir erleben den normalen Alltag der Raumschiff-Crew, sehen sie bei ihren Arbeiten an Bord, die Streitereien zwischen ihnen, die Begeisterung für die Schönheit der unendlichen Weiten und die Anspannungen der Crew die bis ins unermessliche wachsen. Bis sich das erste Problem an der Außenseite des Schiffes nähert und zwei Crew-Mitglieder nach Außen müssen und das Problem beheben. Hier kriegen wir die erste absolut fantastische Szene zu sehen. Wenn die beiden mit ihren goldenen Raumanzügen durch die Schwärze schweben und die Sonne sich unaufhaltsam nähert wird unglaublicher Nervenkitzel erzeugt der an Spannung kaum zu überbieten ist. Dazu natürlich die Optik die das Bild zum Brodeln bringt. Doch das war erst der Anfang vom Lied. Sobald die Icarus II plötzlich ein Signal von den verschollenen I erhält, wird eine extrem mysteriöse Stimmung eingeschlagen.

Die Crew muss sich entscheiden, entweder dem Signal folgen und vielleicht eine zweite Bombe zur Verfügung haben oder kein Risiko eingehen und es mit einer Bombe, wie geplant, versuchen. Die Crew gibt nach und dockt an die Icarus I an. Doch aufzufinden ist nichts, eine blühende Raumschiff-Ruine, völlig leblos. Doch nichts ist so wie es scheint. Die Ereignisse überschlagen sich. Die Spannung wird auf ein neues Level gehoben. Denn als alle wieder an Bord der Icarus II sind, stellt der Computer fest, dass der genau eingeplante Sauerstoff nicht ausreichend ist. Die Situation spannt sich an und es wird klar, irgendjemand Fremdes hat das Schiff betreten.

'Sunshine' schlägt um und wird zum lupenreinen Sci-Fi-Thriller ohne Verschnaufpause. Nicht nur die brennende Bedrohung von außen ist da, sondern auch im Schiff selbst kommt es zu einer weiteren spirituellen Gefahr. Der Sauerstoff wird knapp und der Tod wird für die Crew zur Verhandlungssache. Wer opfert sich und wer wird nicht mehr gebraucht? Boyle setzt auf moralische Fragen und Gewissenskonflikte. Entscheidungen die alles und jeden verändern werden. Was ist in diesem Moment erlaubt und wie weit darf man gehen, auch beim Töten, um die ganze Menschheit zu retten? Der Erde die im Eis gefangen ist, droht das Ende und die letzte Hoffnung hängt am Raumschiff der Icarus II.

Jedes Bild wird zum Gemälde. Schönheit und Bedrohung werden eins und verschmelzen zu einer unbeschreiblichen Gefühlswelt. Anfang und Ende trennen sich kaum und überschneiden sich. Gefühle brausen auf. Angst, Verzweiflung, Wahnsinn, Trauer und Sucht. Alles brodelt auf und wird zusammengefügt zu einem der besten Sci-Fi-Filme überhaupt. Zwar hätten die Charaktere, vor allem die des Fremden an Bordes, besser ausgebaut werden können, aber es verändert den Gesamteindruck nur minimal. Dazu verzichtet Boyle auch auf Helden und Patrioten und lässt jeglichen Hollywoodkitsch weg. Wir sehen Charaktere mit ihren Ecken und Kanten. Mit all ihren Fehlern, so wie wir selbst. Wir kommen dem Ende näher, die unglaubliche Musik mit 'Surface of the Sun' setzt ein und einer der besten Momente der Filmgeschichte verlässt mich. Paralysiert, mit Gänsehaut und tiefberührt von dem was eben war lässt 'Sunshine' den Zuschauer glücklich und gleichermaßen verloren zurück.

Fazit: 'Sunshine' zählt für mich schon jetzt zu den besten Sci-Fi -Filmen aller Zeiten, denn er ist vieles: spektakulär, dramatisch, konsequent, philosophisch und unglaublich hitzig. Dazu Optisch perfekt, nie Hollywoodlike, mit tollen Schauspielern besetzt und einem der besten Soundtracks überhaupt. 'Sunshine' ist Schönheit, Verlangen, Schmerz und Sucht.

„Wenn du also eines Morgens aufwachst und es ist ein besonders schöner Tag, dann weißt du wir haben es geschafft.“

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Tjeorrmy

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Super.


SoulReaver

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Danke, Danke und nochmal Danke an alle :)
Und ganz besonders: Stu! Nach deinen Worten hab ich geschlafen wie ein Baby <3. Dein Kommentar zu meiner Kritik is auch immer wieder toll, selbst nach dem zehnten mal :). Hät ich den Film im Kino gesehen, wären mir höchstwahrscheinlich die Augen aus dem Kopf gekullert.


Punsha

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Bewertung6.0Ganz gut

Danny Boyles SUNSHINE beginnt mit atemberaubenden Bildern und einer fesselnden Atmosphäre, die beinahe schon an den Sci-Fi-Klassiker ALIEN erinnert. Und als seiner Crew auf Weltrettermission so ziemlich alles misslingt, was misslingen kann und immer wieder vor Entscheidungen gestellt werden, die ihre eigene Moral und Menschlichkeit herausfordern, kann man immer noch von einem starken Blockbuster sprechen. Da macht es auch nicht viel, wenn die Figuren ein wenig blass und klischeehaft wirken. Doch wenn Boyle dann auch noch diesem Film unbedingt philosophische Ansätze aufzwingen will, die nebenbei gesagt völlig daneben sind, und sich zunehmends in Spektakel und hektischen Schnitten verliert, dann fühlt man sich zugegebenermaßen schon ein bisschen verarscht.
Schließlich bleibt zu sagen, dass SUNSHINE besonders im ersten Teil einige gelungene Momente hat und mit seiner Atmosphäre, sowie Cillian Murphy erheblich punkten kann, jedoch in der zweiten Hälfte mit Effekthascherei und überzogener Dramaturgie deutlich abschwächt. Wieder einmal ein gutes Beispiel, wie Potential auf unerklärliche Weise verschenkt wird.

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M4x1k1ng

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Bewertung6.5Ganz gut

Ziemlich gute Idee, die Umsetzung ist auch gelungen, allerdings hätte ich den Film ab 16 gemacht und dafür die Kampfszenen "gezeigt". Dennoch ziemlich gut.

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André Rudolph

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Sunshine" überzeugt nach meinem Dafürhalten mit einer brillianten Atomosphäre, unterstrichen durch eine eindrucksvolle Musikunterstützung. Die Parallelen, die Sunshine zu ähnlichen Filmen / Ideen aufbaut schaden dem Film keineswegs - im Gegenteil.

Ein durch und durch sehenswerter Film mit einer ebenso, wenn nicht sogar besseren Musikunterstützung.

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Mattes Teschabai

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film hat einige Szenen, die ich für richtig gut halte. Die Spielereien mit Licht und Schatten, die jeder Film ja irgendwie hat, werden in Sunshine zum bombastischen Selbstzweck, zur ultimativen Belichtung. Die Idee des Mannes der keine Angst vor dem Tod hat, weil er an eine Kunst-Schöpfung glaubt, ist auch toll nüchtern umgesetzt: ein Physiker mit einer Bombe. Trotzdem reicht der Atem irgendwie nicht für einen ganzen Film. Ich hatte das Gefühl, dass der Film sich in seinem strengen Ablauf verliert. Er nimmt sich keine Zeit zum Durchatmen und verliert gleichzeitig den Überblick. Trotzdem, auf jeden Fall sehenswert.

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Kronkolonk

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Absolut mein Style!
Vorallem die ausgewogenen Chraktere, die nicht 08/15 Stereotypen darstellen, haben es mir angetan. Es tut gut wenn nicht immer eine Haudrauffrau, eine zarte Mimose, ein super Fieser, eine Quotenminderheit und ein Schönling mitmachen. Die Rollen sind atypisch, überraschend, realistisch und daher sympathisch.
Auch das Setting überzeugt. Mühelos wird ein unglaublich komplexes System mit detaillierter Technik gezeigt, ohne dabei mit Special Effects oder wahnsinns Getue zu protzen.
Die verloren ruhige Athmosphäre wird im Bild eindrucksreich eingefangen und durch die Dialoge, sowie einer stimmigen Musik nochmals unterstützt.
Der Freddy Krüger des zweiten Raumschiffes scheint als Einziges ein bissle unstimmig zu sein, aber mein Gott ein Film kann ja nicht perfekt sein. So störend war das zum Glück nicht.

Mit diesem Film wurde mein Sci-Fi Geschmack zu 100% getroffen und ich empfehle es jedem weiter, der nicht nur bloße Action und dauerhafte Special Effects überladene Streifen mit übermenschlich schönen Darstellern sehen möchte.

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Gimmick

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich fande den Film überraschend sehr gut!
Atmosphäre wird förmlich aus jedem Partikel gesaugt. Die Schauspieler sind wirkliche Charaktere (und haben dementsprechend auch einen). Handlung ist im Rahmen der Story ganz in Ordnung (man sollte ja immer Luft nach oben lassen). Effekte waren ebenfalls sehr gut, wobei ich, egal bei welchem Film, darauf eigentlich nie wirklich Wert lege.
Auch die oft erwähnte "Langatmigkeit" etc. die in anderen Kritiken hier genannt wird, ist für mich (und meine Kumpels) absolut nicht nachvollziehbar. Wer natürlich sowas wie "Transformers" oder Actionkino XY erwartet verdient es gar nicht in den Genuss eines solchen Films zu kommen. Filme müssen sich nunmal ab und zu Zeit lassen um die alles entscheidende Atmosphäre zu bilden oder einfach um die Geschichte weiter zu erzählen, ehe die nächste Explosion ins Bild springt. Das ist übrigens die "Kinokrankheit" seitdem Special Effects auf dem Vormarsch sind. Nur wenige Filme schaffen es Effekte, Story und Handlung Perfekt zu vereinen. Diejenigen die es schaffen, bleiben uns ewig in Erinngerung. Genau wie "Sunshine" :)

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Gimmick

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Erinnerung* :)


CommanderFarr

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Bewertung5.5Geht so

Die ersten zwei Drittel sind super! Sehr atmosphärisch und man spürt als Zuschauer förmlich die wahnsinnigen Kraft der Sonne durch die intensiven Bilder. Am Ende wird die Geschichte leider albern und doof und übertrieben. Schade.

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seltmansa1991

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film ist klasse aber der Soundtrack ist einfach nur über!!!
Unbedingt anschauen!!

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ThomasWzS

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Möchte mich heute an die Kritik von "SiameseAlex" anhängen, sie gibt bis auf ein Detail und die darausfolgende Wertung mein Empfinden wieder.

Sehr treffende Beschreibung, fast genauso habe ich diesen Film auch erlebt. Doch in einem Punkt vermute ich etwas anderes.
Ich habe mir den Film jetzt 2 mal angeschaut und werde es auch noch ein 3. und 4. mal tun, zu schön und eindringlich ist diese kongeniale Symbiose aus Bildern und Musik, endlosem Raum, der Faszination des gleichermassen lebenspendenden wie todbringenden Sonnenlichts, wahrlich überirdisch.
Das Vergessen die "Idee" hinter "sunshine" weiter auszuführen, wie du schreibst, scheint mir bei Boyle kein Versäumnis zu sein , sondern Mittel zum Zweckl.
Er schafft es tatsächlich durch Weglassen, des so sehnend erwarteten "Mehr" an Story, Beweggründen, Vorgeschichte oder was auch immer ein unstillbares Verlangen zu erzeugen, diese missing links doch noch in dieser so in seinen Bann ziehenden Darstellung zu suchen.
Doch es gibt nicht mehr, es kommt nichts mehr dazu, es ist alles gesagt, gezeigt, gesehen ... es bleibt diese unglaublich ausweglose Einsamkeit im Angesicht der Vernichtung, einzugehen in etwas grösseres als wir verstehen können.
Hier vielleicht auch ein Erklärungsveruch für den Antrieb des wahnsinnig gewordenen Saboteurs, der sich in engem Kontakt auf Gottes Geheiss handeln sieht.
Für mich trotz und wegen diesem ungestilltem Verlangen nach mehr,
das zurückbleibt ... ganz grosses Kino.

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Oceanic6

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Bewertung3.0Schwach

"So if you wake up one morning and it's a particularly beautiful day, you'll know we made it. Okay, I'm signing out."

Was definiert einen guten Science-Fiction Film? Zunächst einmal ist eine gelungene Atmosphäre unabdingbar. Ebenso gut ausgearbeitete Charaktere. Raumschiffe, die zu "Also Sprach Zaratustra" im All zu tanzen scheinen. Oder vielleicht doch ein Monster, welches die nächsten Generationen des Filmeschaffens beeinflusst. Und dann natürlich das Wichtigste: Ein Sci-Fi Film muss seiner eigenen Logik folgen.

All das weist nun 'Sunshine' nur bedingt bis gar nicht auf. Stereotype Figuren, wobei Cilian Murphy durchaus zu überzeugen weiss, dann Effekthascherei wohin das Auge reicht, Atmosphäre suchte ich zumeist vergeblich. John Murphys Score weiss zu überzeugen, ist aber abgesehen von dem Hauptthema weit davon entfernt, etwas Besonderes zu sein. Was bleibt 'Sunshine' also?
Er scheitert an seiner eigenen Logik oder warum befindet sich die Icarus I nach 7 Jahren immer noch gut erhalten auf dem Merkur, wo der Planet doch schon zig Male durch die Hitze der Sonne heimgesucht wurde?! Danny Boyle macht es einem schon nicht einfach. Durchaus liebe ich seinen 'Trainspotting', aber wie schon '127 Hours' und 'Slumdog Millionär' erweist sich auch 'Sunshine' als technischer Firlefanz, der weit davon entfernt ist, Hintergründe und charakterliche Tiefe zu präsentieren. Philosphische Ansätze sind zwar allgegenwertig, leider jedoch auch nur sehr oberflächlich.

Soweit so gut, idiotische Charaktere werden Emotionalen vorgezogen, Langatmigkeit und Dialoge zum Mitsprechen dominieren. Zwischenzeitig wird dann Klischeehaftigkeit geboten und das unspektakuläre Ende gibt dem Streifen letztendlich den Rest.

Was bleibt, sind Punkte für die Effekte, Cilian Murphy, den Soundtrack und einige wenige gelungene Ansätze. Was jedoch nicht bleibt, sind ein gelungener Sci-Fictioner und erst recht keine Empfehlung.

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Wumz

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Also die Atmosphäre fand ich in dem Film wirklich 1A. Nur das Ende hat mich von einer Bewertung jenseits der 7 Punkte abgehalten. Sehenswert fand ich ihn allemale.


Puni

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Kann ich nahvollziehen, meiner Meinung nach einer der schlechtesten von Boyle. Obwohl da mal wieder eine neue Sichtung her muss.


facepalm

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Bewertung7.5Sehenswert

Mein erster Danny Boyle. Im Moment hab ich sowieso ne kleine Schwäche für Sci-Fi, nach dem grandiosen "Moon" vor wenigen Tagen und "Star Trek", etwas länger her. Gleich vorweg: "Sunshine" kann mit keinem der beiden mithalten, lebt aber durch eine grandiose Atmosphäre und eine enorm spannende Geschichte.

Die ist recht simpel und schnell erklärt: Im Jahr 2057 steht die Sonne kurz vorm Erlöschen und damit ist auch das gesamte Leben auf der Erde gefährdet - das Raumschiff Icarus II soll - als Erbe des Vorgängers Icarus I, welches vor sieben Jahren die gleiche Mission antrat, aber nie ausführen konnte - einen Sprengsatz zur Sonne fliegen, darin zur Explosion bringen und sie so wieder entzünden.

In der ersten Stunde konzentriert sich Boyle auf die Ausarbeitung der Charaktere, schürt eine sehr dichte Atmosphäre auf der Icarus II und lässt die Crew zu echten Menschen reifen, sodass ich Sympathie für jeden einzelnen empfinde. Besonders brilliert Cillian Murphy, der seiner Figur sehr viel Leben einhaucht. Etwas schade ist da die Tatsache, dass mit der Crew jede Klischeefigur vertreten ist: Selbstsüchtiger Idiot, immer handelnder Held, zurückhaltender ganz stiller Held...das stört im Großen und Ganzen nicht weiter, denn Sympathie empfinde ich trotzdem.

Und auch wenn das Projekt "Sonne re-entzünden" natürlich genau durch gerechnet und jedes Crewmitglied ein Meister seines Fachs (da haben wir Physiker, Kommunikationstechniker, Piloten) ist, sind Probleme natürlich vorprogrammiert. Sobald die erste Sache schief läuft, packt Boyle auch das Paket mit der Aufschrift "Spannung" aus. Und damit gewinnt "Sunshine" abrupt an Fahrt, wobei ich da jetzt natürlich nicht näher drauf eingehe. Hier sei nur gesagt dass der Film nach rund 20 Minuten Einführung hervorragend fesselt und ich auch nicht aufs Klo will.

Der erste Knackpunkt ist dann die letzte halbe Stunde. Der Kniff in der Geschichte ist sicher absolut gerechtfertigt, wird aber viel zu kantig präsentiert, was das ganze etwas lächerlich wirken lässt. Das Finale ist dann dementsprechend unbefriedigend. Zweiter Knackpunkt sind die emotionalen wie dramatischen Szenen, die Boyle immer wieder übertrieben darstellt.

Alles in allem danke ich Boyle für diesen Ausflug mit der Icarus II, seine brillante Inszenierung und den wunderschönen Bildern; ich verneige mich vor John Murphy angesichts dieses hervorragenden Scores, besser hätte man es nicht treffen können; und schließlich bedanke ich mich beim ehrenwerten Cillian Murphy.

Sicher nicht mein letzter Danny Boyle.

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Bandrix

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Für mich ist "Sunshine" klar besser als deine beiden oben genannten Vertreter des Genre. ;)


fabel

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Probier mal "Slumdog Millionär" - der ist zwar unentschlossen, indem was er sein will, aber letztlich dennoch relativ ordentlich.:)


momopipi

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich mag gute SciFi-Filme, daher bin ich auch sehr anspruchsvoll in dem Bereich. "Sunshine" hat mich letztendlich eher enttäuscht, weil gewisses Potenzial drin war. Audiovisuell hält sich Danny Boyle nicht zurück, doch bei der Atmosphäre spürte ich zu starke Defizite. Egal welches Gefühl der Film in mir auslösen wollte, es funktionierte nicht ganz. Dazu fehlt es Danny Boyle einfach an Know-How für Science Fiction. Merkwürdig finde ich, wie Boyle es immer schafft, das Ende mehr oder weniger zu verhauen xD Ich habe zwar nicht alle Filme von ihm gesehen. Aber das wird sich schon alleine deswegen ändern, weil ich die Gewissheit haben möchte, dass Boyle immer Probleme damit hat, ein ordentliches Ende zu konstruieren.

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xXxWantedxXx

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Bewertung9.0Herausragend

"So if you wake up one morning and it's a particularly beautiful day, you'll know we made it. Okay, I'm signing out."
Ein audiovisuelles Erlebnis der Extraklasse. Danny Boyle liefert uns mit 'Sunshine' atemberaubende Bilder in Kombination mit dem unglaublichen Score von John Murphy/Underworld. Auch abseits der Schauwerte kann 'Sunshine' überzeugen. Boyle legt viel Wert auf Charakterzeichnung und verzichtet bis zum Finale auch auf größere Actionsequenzen und erschafft auf diese Weise eine unheimlich dichte Atmosphäre. Sein Film geht weit über die Oberfläche hinaus und gibt seinen Figuren eine für dieses Genre schon fast untypische Tiefe. Keine Entscheidung wirkt belanglos, kein Mitglied der Crew ist bedeutungslos. Auch Schauspielerisch überzeugt 'Sunshine' auf voller Linie. Insbesondere Cilian Murphy liefert ein weiteres Mal eine grandiose Leistung und gibt seiner Figur eine ungeahnte Glaubwürdigkeit. Die 180°-Wendung gegen Ende des Films kommt allerdings ein wenig sehr plötzlich und unrund daher. Das Problem liegt hier vielmehr an der Umsetzung als an der Idee selbst. Obwohl dieser Umschwung den Gesamteindruck etwas schmälert, sind es doch gerade auch diese Momente, die 'Sunshine' aus der breiten Masse herausheben und so einzigartig machen. Vielleicht der beste Genrevertreter der letzten Jahre.

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Eigenbrötler

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Auf jeden Fall ansehen, momopipi! :)


xXxWantedxXx

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Bloß nicht ignorieren. Du verpasst sonst was ;)


DerMarvin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Boyle zeigt mit "Sunshine", dass sich Science-Fiction-Filme auch mal von der breiten Masse abheben können. Er setzt dabei nicht auf Aliens, oder Weltraumkämpfe, nein er schafft es Gefühle rüber zu bringen, indem er uns teilhaben lässt, an der Psyche der Astronauten.

Dabei brilliert die kleine Auswahl an Schauspieler, mit Cillian Murphy, die besonders von den imposanten Klängen und den passenden Tracks unterstützt wird.

Dazu kommen ruhige Bilder, die die Atmosphäre unterstützen und den Zuschauer teilhaben lassen, an den inneren Schwankungen der Darsteller.

Am liebsten möchte man sich gar nicht mehr lösen von der spannenden, psychohaften Story des Films, die durch ihre audiovisuelle Verarbeitung glänzt.

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rudi_thebest

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Bewertung1.5Ärgerlich

Verstehe nicht warum so viele diesen Film so gut finden?? Komische Soundeinlagen im Film, langeweile die sich vom Anfang bis zum Ende zieht. Schlimme Story usw usw. Ich finde das man hätte mehr draus machen können.

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Hooded Justice

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein weiteres Mal beweist Danny Boyle sein feines Händchen für Charakterkonflikte in Krisensituationen, wie bereits vorher in 28 DAYS LATER und drei Jahre später auch in 127 HOURS. SUNSHINE mag in erster Linie zwar ganz klar ein Sci-Fi-Film sein, er taucht aber um einiges weiter und tiefer in sein Geschehen ein und bringt vor allem in seinen Figuren wesentlich mehr Ausdruckskraft und Intensität ans Licht.
Ebenfalls deutlich zu spüren ist die außerordentlich schwere Atmosphäre, durch die es unheimlich gut gelungen ist, sich vollkommen der Story hinzugeben und sich in jede Szene einzuleben und -fühlen.
Das ganze Riesenspektakel wird meisterhaft von einer atemberaubenden Optik und beachtlichen Soundtracks unterstützt, hinzu kommt eine Besetzung, die vielleicht nicht oscarreif ist, aber absolut anständig mithalten kann.
Der komplette halbstündige Endspurt erinnert besonders an ein gewohnt dramatisches Boyle-Werk, denn ein derartiger Umschwung ins plötzlich völlig Schaurige ist nur zu auszeichnend für ihn. Gefällt mir allerdings wahnsinnig gut. Und auch den leicht heldenhaften Finalzug des Cillian Murphy lässt alte Zeiten wieder aufkommen.
SUNSHINE wird nicht zu einem meiner Lieblingsfilme gehören, dafür ist er ein wenig zu einseitig und teilweise grundideentechnisch zu einfach, aber das, was man aus selbst der kleinsten Ecke des Plots besonders charakter- und gefühlsbezogen herausholen konnte, das hat Danny Boyle auch nahezu perfekt geschafft. Von der höchstmöglichen Spannung ganz zu schweigen.

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Imran

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Gefällt mir.
Optik und Soundtrack sind einfach klasse, oder?


Hooded Justice

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Absolut. Einer der größten Stärken des Films.


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