Ein Engel im Winter

Afterwards (2008), CA/DE/FR Laufzeit 104 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 14.01.2009


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6.1
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24 Kommentare
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von Gilles Bourdos, mit Romain Duris und John Malkovich

Kann man den genauen Todeszeitpunkt eines Menschen vorhersehen? Der mysteriöse Doktor Kay behauptet genau das. Er sucht die Todgeweihten als Bote auf, um sie auf ihr Ende vorzubereiten. Das Leben des erfolgreichen New Yorker Anwalts Nathan gerät plötzlich aus den Fugen, als Kay in seiner Kanzlei erscheint. Nathan will nicht glauben, dass auch er bald sterben soll. Nach und nach kommt der junge Anwalt hinter den wahren Grund für Kays Besuch und macht eine unheimliche Entdeckung.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Ein Engel im Winter
Genre
Mysterythriller, Schicksalsdrama, Drama, Thriller
Handlung
Arzt, Leiche, Prophezeiung, Rechtsanwalt, Roman
Tag
Literaturverfilmung
Produktionsfirma
Akkord Film Produktion GmbH, Christal Films, Fidélité Productions, M6 Films, Mr. Mudd

Kommentare (23) — Film: Ein Engel im Winter


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Blackwater

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Super Film :)
Sehr emotionaler tiefsinniger Film. Ich habe schon laaange keinen solchen Film mehr gesehen, der mich so zum Nachdenken brachte.
Echt empfehlenswert sollte man mind. einmal gesehen haben.

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based_god

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Ein Engel im Winter" erhält nicht die Aufmerksamkeit, die dieser sehr gute Film verdient.

Dr. Joseph Kay (ein erneut grandioser John Malkovich) hat eine übermenschliche Fährigkeit, die ihn erkennen lässt, ob ein Mensch in nächster Zeit sterben muss. Nathan Del Amico, die Hauptfigur scheint eine dieser Menschen zu sein. Doch bevor sich die beiden auf Bevorstehendes vorbereiten, muss Dr. Kay Nathan von seiner Fähigkeit überzeugen. Und Nathan hat noch einige sehr private Dinge zu klären. Seine Ex-Frau und Tochter, welche er vor längerer Zeit verlassen hat...

Der Film ist sehr schön gemacht, kommt ruhig daher und überzeugt mit Schauspielern, die allesamt sympathische und interessante Rollen verkörpern. Das Thema "Tod" und dessen "Vorbereitung" wird von einer überaus interessanten Seite angegangen und überzeugt mit Konsequenz bis zum (bitteren und überraschenden) Ende.

Ich kann euch den leider sehr unbekannten Film nur ans Herz legen. Moviepiloten die nahe am Wasser gebaut sind werden die eine oder andere Träne aber nicht verbergen können.

(Einen Buch-Vergleich kann ich nicht ziehen, da ich dieses nicht gelesen habe.)

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sweetForgiveness

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liegt auch noch ungesehen bei mir rum...dann freu ich mich ja :)


berndbuecker

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Bewertung9.5Herausragend

Ein berührender Film mit eindrucksvollen Bildern und Ereignissen. Dieser Film bleibt bis zur letzten Minute aufregend, spannend und hinterlässt in der Regel den Zuschauer nachdenklich und berührt.
Das Thema "Tod" und die Message "Carpe Diem" wird manchmal etwas zu sehr mit der Keule rübergebracht - aber das ist zuletzt verzeiglich! Sehenswert.

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vanilla

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Bewertung7.5Sehenswert

irgendwas zwischen "Rendezvous mit Joe Black" und "Final Destination". Thematik Tod wird hier eindrucksvoll und sehr spannend behandelt. Was wirklich sehr gut ist, ist die fabelhafte, traurige Melodie den den Film begleitet und ihn noch trauriger macht. Aber auch die Schauspieler sind wirklich sehr gut, was man aber von Malkovich eh gewohnt ist. Ist leider viel zu unbekannt, hab ihn selber per Zufall beim Stöbern entdeckt. Jeder der einen ruhigen Film mit ernstem Thema und einer weisen Message sehen will, ist hier genau richtig.

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spanky

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ins Esoterische abgleitende Todesahnungs-Pharce, die allein wegen John Malkovich schauspielerisch gerade noch erträglich scheint, obwohl dieser hier nur unter Durchschnitt eingespannt ist. Die ernorme Häufung der Todesfälle in diesem Film in völliger Abwesenheit von Zufällen ist schlichtweg ärgerlich. Der farblose Romain Duris ist völlig mit seiner Rolle als eiskalter Anwalt überfordert und darin so glaubwürdig wie eine Micky Maus in Strapsen. Und dieser heulsusig-okkulte Unterton erzeugt nur ein Stöhnen über die volle Länge, das auch noch den Abspann überdauert.

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Twyncyn

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Bewertung7.0Sehenswert

Schön gemacht und doch manchmal beängstigend. John M.'s Ausstrahlung ist hier wieder einmal beeindruckend und macht den Charakter zu dem, wie er besser kaum dargestellt werden könnte.

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Dr. Tyrell

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Aufmerksame Zuseher wissen natürlich am Anfang genau beschied, wie sich die Verhältnisse ergeben müssen.
Aber trotzdem darf man bis zum Schluss noch Vermutungen aufstellen. Sehr lobenswert.
Sehr Schicksalsschwangerer Film den man sich mal antun sollte.

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ordem1988

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Engel im Winter ist ein film, der mich trotz seiner nicht allzu bildhaften art zutiefst berührt hat. tolle schauspieler, passende musik, geniale landschaften und bilder...ein ende das ich nicht erwartet hätte... zu tiefst beeindruckt!!!

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Sanylein

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Idee des Films ist sehr sehr gut, ich fand den Film aber irgendwie zu "schwierig" zum angucken.

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Fox Mulder1985

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Bewertung6.5Ganz gut

Pro: -Tolle Schauspieler, besonders John Malkovich
- Schöne Landschaften
- Gute, innovative Grundidee
- Das Ende

Contra: -Zu viele Längen
- Der Film liegt einem Schwer im Magen
- Er kommt melancholisch und deprissiv daher (klar, das hat mit dem Sterben zu tun und soll wahrscheinlich auch Aussage des Films sein, aber es ist schon sehr prägnant!!!)
- Der Film kommt schlecht in Fahrt, das dauert seine Zeit

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Weltensegler

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Bewertung5.0Geht so

Was für ein Auftakt, da hat’s mich gleich zwei Mal ordentlich gerissen. Danach beginnt die Geschichte, war dann auch schnell klar, was Dr. Kay (Malkovich) für eine Gabe hat. Leider folgte danach viel zu viel ungenaues Gerede, wer nun sterben wird und so weiter und so fort. Viel zu langer Einstieg. Und es tat sich nichts, dann war schon eine Stunde vorbei, bis auf eine handvoll guter Momente war nicht viel was wirklich gefiel und richtig überzeugen konnte… Hat mich insgesamt so von der Art her an „Sieben Leben“ erinnert, dort läuft Will Smith auch an vielen Orten rum und am Ende kommt trotz Potenzial nichts Ordentliches bei raus. Und dabei waren die Darsteller fähig und vor allem die Optik, die Kamera hat mich richtig überzeugt, sah toll aus. Ebenfalls fand ich den Score wirklich gelungen.

Schade, ich hab den Sinn des Ganzen nicht kapiert. Die Auflösung am Ende war schwachsinnig, hätte man auch gleich sagen können und uns die 100 Minuten Film erspart.

Evangeline Lilly hatte eine kleine Rolle, konnte aber wegen der geringen Screentime nicht viel zeigen.

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Kris

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Bewertung6.0Ganz gut

Die tausend und erste filmische Belehrung darüber, dass man das Leben genießen soll, solange man kann. Das könnte eigentlich ganz spannend sein: Jemand tritt in das Leben des Anwalts und Workaholics Nathan und behauptet, er könne vorhersagen, wenn jemand bald sterben muss. Und Natahn ist auch bald dran. Doch die anschließenden Ereignisse, durch die der Anwalt unvermeidlich lernt, was wirklich im Leben zählt, hätten in der Hälfte der Zeit erzählt werden können. So ist ein stimmungsvoller Film entstanden, dessen Handlung sich manchmal aber nur so dahin schleicht und der trotz sehr guter Darsteller stellenweise Langeweile verbreitet.

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Der Franzose

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Bewertung9.0Herausragend

Ein mitreißender Film der mit John Malkovich als Bote des Todes einfach perfekt besetzt wurde.

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5abotage

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Bewertung9.0Herausragend

Wow, ein Film der bewegt. Hinreisend, fantastisch und poetisch.
Habe noch Tage danach über den Film nachgedacht.
Natürlich auch schweres Thema, aber es gehört zum Leben dazu.

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vaan_F.F.

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Bewertung5.0Geht so

Komisch..kann mich nicht identifizieren mit diesem Gedanken, dass es Boten geben könnte..finde es zu unlogisch..den Film.

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patcharisma

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Bewertung2.5Ärgerlich

Falls Sie wieder mal den lokalen Gottesdienst verpennt haben, können Sie das mit diesem Film kompensieren - diese vielen aufgezwungenen (Pseudo-)Weisheiten über den Sinn des Lebens und des Sterbens schafft keine Predigt und hat mit John Malkovich hier grad noch den Ober-Pfaff zur Hand, der einem immer geradezu mit kultiviert-bedächtiger Stimme einflüstert, wohin der absorbierte New-Age-Trip gerade geht. Was zu Beginn daher kommt wie ein Gemisch aus "The Sixth Sense" und "The Mothman Prophecies" erschöpft sich bald unter zu vielen Todesfällen, überzogener Schönbild-Symbolik und trieffigen Lebenssinn-Sprüchen, die irgendwann nur noch nerven. Wobei die Hauptbesetzung - ein schmieriger, junger Anwalt (Romain Duris), der sich in kurzer Zeit vom Saulus zum Paulus wandelt - einem emotional überhaupt nicht zu berühren versteht. Auch seine ehemalige - und dann doch wieder - Angetraute (Evangeline Lilly), die in der Wüste Blumen fotografiert, ist keine Toni Collette.

Fazit: Eine spannungs- und überaschungslose, schlecht gespielte (Bestseller?*)-Verfilmung die zwangshaft touchy zu sein versucht, einem in Wirklichkeit aber mit der Moralkeule grün und blau versohlt.

*Fussnote "Bestseller": Viele Sekten-Mitglieder z.B. kaufen ihre Bücher zu Dutzenden auf, so dass danach die Organisation sagen kann, es sei ein millionenfach verkaufter Bestseller, so schaffte das auch die $cientology-Fibel-Bibel "Dianetik" in diese Listen. Wenn ich den Comment über mir lese, bin ich glaub gar nicht so weit weg mit dieser Vermutung.

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Aufgabe

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von dem ist "ich hab angst davor wie's weitergeht und vorm alleinesein!"... das ist auch so eine pseudo-weisheit, die total in ordnung geht. und auch irgendwie ein "bestseller".


zmpfl

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Danke !!!
Ich verstehe einfach nicht die überwiegend positiven Kritiken hier.
Der Film ist sowas von tranig, daß die ermüdende Sichtung genau seiner simplen Botschaft ("Nutze den Tag") widerspricht.
Herr Malkovich spielt "very well, but" seine Texte und deren Sinn kommen "bröcklesweiß und nit so schnell" :).
Eher überdurchschnittlich nah am Wasser gebaut, blieb bei mir hier jedes Auge trocken (im Gegensatz zu THE DESCEDANTS, den ich gestern gesehen habe...).


rawburner

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich habe schon viele Filme gesehen, aber dieser ist sicherlich der traurigste von allen.

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jlorenz1

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Ein Engel im Winter" ist ein bezauberndes ausgeklügeltes Drama mit stillen poetischen Momenten und Elementen des Fantasys, das sanft den Zuschauer in den Fluss der Geschichte bewegt ohne dass die Spannung abreißt. Einzig & allein die zwei monologartigen Einlassungen nehmen dem Film ein wenig an Wirkung.

Mir ist es unangenehm und die nachfolgenden Zeilen schreibe ich nur mit Widerwillen, aber John Malkovich strahlt förmlich in seiner Rolle, obwohl er nur das macht, was er sonst auch immer tut: mit wenigen Mittel sparsam und sorgfältig und introvertiert die richtigen Akzente setzt und seine Rolle psychologisch äußerst differenziert auslotet.

Auch Evangeline Lilly spielt ihre Rolle hinreißend, obwohl ihr auch das Drehbuch mit Story sehr entgegen kommt. Auch der kurze Auftritt von Pascale Bussières hat mir gefallen, obwohl sie in der Synchronisation durchaus einen kräftigeren russischen Akzent verdient hätte. Die Bilder & Gegensätze sind sorgfältig in Szene gesetzt. Hier die Natur, das leuchtende Grün, das kühle Geplätscher des Flusses. Dort die kantigen, imposanten Wolkenkratzerschluchten und die winzigen Schachteln als Autos auf dem Boulevard - besonders eine "schräge" Einstellung hat mir gut gefallen.

Sehr überzeugend ist auch das Hadern der Menschen angesichts ihres Todes, auch die überraschende Wendung zum Schluss ist vom Feinsten, doch psssst...: Ich habe in keinster Weise vor, die Geschichte zu verraten, die auf dem französischen Bestsellerroman "Et Après", zu deutsch "Und danach", von Guillaume Musso basiert, der in mittlerweile 17 Sprachen übersetzt wurde ...

http://www.guillaumemusso.com/Et-Apres

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Tytus

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vorgemerkt

vorhersage 10 Punkte Oo

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Weltensegler

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Nicht nur du. ;) Danke für den Tip!


schokoeis87

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na ma sehen ob es sich für dich lohnt^^ LG


Andi Shiva

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein überaus bewegendes Schicksalsdrama mit ebenso bewegenden & soliden Protagonisten (bis auf vllt Malkovich selber, welcher mir als Todesbote net so recht gepasst hat!)
Ansonsten konnten alle anderen durchaus in ihren Rollen überzeugen.

Auf das mir solch eine Begegnung noch lange erspart bleibt :-)

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