Donnie Darko

Donnie Darko (2001), US Laufzeit 122 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Science Fiction-Film, Fantasyfilm


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7.6
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356 Kommentare
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von Richard Kelly, mit Jake Gyllenhaal und Holmes Osborne

Mit Donnie Darko schuf Regiedebütant Richard Kelly einen modernen Klassiker des Mysterythrillers. Jake Gyllenhaal überzeugt als Teenager, dem ein humanoider Hase erscheint und der den Weltuntergang verkündet.

Auf den ersten Blick könnte Donnie Darko (Jake Gyllenhaal) ein normaler, unkomplizierter Teenager sein: geordnete Familienverhältnisse, verständnisvolle Eltern, eine nette Freundin. Aber Donnie hat ein mentales Problem: Ihm erscheint ein Kaninchen namens Frank – ein drei Meter großes, ziemlich dämonisches Kaninchen. Nachts, wenn alles schläft, spricht seine sonore Stimme zu ihm und erteilt ihm Ratschläge. Die sind manchmal hilfreich (‘Geh mal vor die Tür, denn gleich durchschlägt eine Flugzeugturbine deine Zimmerdecke.’) und manchmal nicht (‘Lege deine Schule in Trümmer.’), bezüglich jedweder Zukunftsprognose aber grundsätzlich zutreffend. Die elterlicherseits engagierte Diplompsychologin ist genauso ratlos wie der schuleigene Motivationstrainer (Patrick Swayze) oder die freundliche Klassenlehrerin (Drew Barrymore). Als Frank Donnie erklärt, dass in ziemlich genau 28 Tagen, 6 Stunden, 42 Minuten und 12 Sekunden die Welt untergeht, ist guter Rat wirklich teuer.

Hintergrund & Infos zu Donnie Darko
Was ist Einbildung, und wo beginnt die Realität? Gar nicht so leicht zu sagen in Richard Kellys (Buch und Regie) Kinodebüt. Seine Premiere feierte Donnie Darko 2001 auf dem Sundance Festival, wo Regiedebütant Richard Kelly gleich für den Großen Preis der Jury nominiert wurde. Gewinnen konnte er hingegen auf anderen Festivals Auszeichnungen wie den Silver Scream Award (Amsterdam) oder einen Publikumspreis (Schweden). In Chicago wurde Kelly für den CFCA Award als Most Promising Director nominiert. Trotz einer Nominierung für die Goldene Palme konnte sein Nachfolger, Southland Tales, die hohen Erwartungen nicht erfüllen.

Für den Darsteller des Donnie Darko, Jake Gyllenhaal, bedeutete der Film hingegen der Durchbruch. In Werken wie Moonlight Mile, Brokeback Mountain (Oscarnominierung als Bester Nebendarsteller) oder End of Watch konnte er seither seine Vielseitigkeit unter Beweis stellen. (AP)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Donnie Darko
Genre
Mysterythriller, Psychodrama, Psychothriller, Zeitreise-Film, Drama, Fantasyfilm
Zeit
1980er Jahre, Halloween
Ort
Alternative Realität, Flugzeug, Kleinstadt, Parallelwelt, Schule, Virginia, Vorstadt, Vorstadt-Idylle
Handlung
American Football, Angst, Axt, Brand, Brandstiftung, Buch, Clown, Countdown, Eltern-Kinder-Beziehung, Fahrrad, Familie, Flugzeugabsturz, Gedenkstätte, Golfplatz, Gottheit, Halloween, Halluzination, Hase, Hypnose, Jugendlicher, Kokain, Kultfilm, Kuss, Lehrer-Schüler-Beziehung, Masturbation, Medikament, Perversität, Pistole, Pädophilie, Romanze, Sabotage, Schicksal, Schizophrenie, Schlafwandeln, Schlumpf, Schulaufführung, Schulreferat, Stalker, Suizid, Surrealismus, Therapeut, Therapie, Traum, Vandalismus, Verfolgungswahn, Verkleidung, Verwirrung, Visionen, Vorstadt-Idylle, Wahnsinn, Wahnvorstellung, Zeitreise
Stimmung
Eigenwillig, Geistreich, Spannend, Verstörend
Tag
Kultfilm, Mindgame-Film
Produktionsfirma
Flower Films, Gaylord Films, Pandora Cinema, Studio Adam&Eve

Kommentare (337) — Film: Donnie Darko


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Samweis_Gamdschie

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Was für ein Film. "Donnie Darko" ist einfach nur grandios. Der Film ist wirklich sehr mit Filmen von David Lynch zu vergleichen.
Der Film ist völlig zurecht so beliebt. Meiner Meinung auch um einiges besser als Inception und andere Vertreter. Aber warum ?
Zum einen Inception ist einer dieser Filme, die man zwei mal ansieht und dann alles versteht.
Genau das Gegenteil zu Donnie Darko. Der Film zwingt den Zuschauer durchgehend im Filmgeschehen teil zu nehmen. Wenn nicht, kann man diesen Film sofort von neu anfangen.
Jeder Zuschauer sieht etwas anderes in diesem Film. Allein das macht ihn zu einem großen Film.
Mir ist aufgefallen, dass man zu jeder Interpretation nie jemand so richtig auf den 100% Weg gekommen ist.
Ich persönlich habe meine eigene Interpretation zu diesem Streifen. Die ich aber auch schon paar mal von anderen Usern im Internet gelesen habe.

Meine wäre:

Donnie reist durch das Zeitportal an die Stelle, an der im vorherigen Verlauf des Filmes, die Turbine in sein Zimmer fällt. Wenn er flieht rettet er sein eigenes Leben, würde aber seine eigene Familie, Freundin und Frank töten. Falls er aber im Bett liegen bleibt würde er sich selber opfern dafür würde seine Familie, Freunde und Frank überleben. Bleibt er aber liegen und opfert sich selbst passiert ihnen nichts. Eigentlich doch ganz simpel. Dennoch gibt es andere Interpretationen die mir auch sehr gefallen.
Aber meine bleibt meine :)
Es gibt da dennoch noch einige Fragen, die ich selber nicht richtig beantworten könnte.

Der Vergleich zu Inception dient nur dazu bei um hier die Mainstream Zuschauer zu einem wirklich intelligenten Film zu führen.

Der Soundtrack ist auch spitze. Passt perfekt zu einem düsteren Film.
"Mad World" ist natürlich ein großer Bonus.

An alle die einen richtig düsteren, grusligen und verstörenden Film sehen wollen, müssen sich den hier ansehen.
An einigen Szenen hatte ich ne ganz schöne Gänsehaut.

Frank macht mir richtig Angst ^^

Verdammt starker Film.
Ganz ganz knapp an der 9 vorbei.

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Friedsas

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Zum einen liebe ich den Film eben für das was du beschrieben hast dieses immer wieder neu entdecken von Dingen und zweitens ist das auch allgemein mein "Filmtattoo" :D Ach sind wir nicht alle ein bisschen Bluna? :D


Samweis_Gamdschie

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Natürlich sind wir das. Jeder in einer anderen Art und Weise. Ich finde so etwas immer super, wenn man sich von der Menge unterscheidet. Du bist auf jeden Fall einer davon ;) Ein Tattoo von Donnie Darko mit diesem Datum hat auch nicht jeder ^^


RolyK

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Bewertung7.0Sehenswert

Ziemlich verstörender Film, der viel Platz für Interpretationen lässt. Er ist irgendwie langsam, aber spannend genug, um dabei nicht lähmend zu werden.

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.RustinCohle

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Bewertung9.0Herausragend

Den Film muss man 2-3 Mal anschauen, um wirklich ALLES zu verstehen. Ein geniales Stück Filmgeschichte würde ich ganz dreist behaupten.

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MissRager

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Bewertung10.0Herausragend

Ich bin jedes mal sprachlos und tief betruebt, nachdem ich den Film gesehen habe. Ein Meisterwerk!

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Clamio

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Genialer Psycho Film.

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Lsawrs

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Bewertung9.5Herausragend

Genialer Film! Zwar ist das Ende meiner Meinung nach ein wenig verwirrend aber alles in einem trifft er genau meinen Geschmack. Jake Gyllenhaal spielt seine Rolle so unglaublich überzeugend. Die Filmmusik ist auch fantastisch! Muss man unbedingt gesehen haben :)

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John3101

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Bewertung0.0Hassfilm

Unterste Schublade, was sich Gyllenhaal dabei gedacht hat überhaupt mitzumachen, klar ist er jetzt meiner Meinung nach kein hochkarätiger Darsteller (Hab bisher nur Brokeback Mountain gesehen),aber DAS hätte wirklich net sein müssen.

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Yowan

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Du hättest bestimmt deinen Spaß mit "Rubber"...
Da geht es um einen telepathisch begabten Autoreifen (!), der aus Liebe zu einer Frau Leute umbringt. :-)


IchAlsFilmgucker

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Ein. Auto. Reifen. Ernsthaft?

Aber was spricht gegen einen Hasen als Überbringer der Apokalypse, die niemand glaubt? Überhaupt gibt es erstaunlich viele Paralellen zu Alice im Wunderland und Alice im Spiegelland. Nicht zuletzt, dass dem Autoren Lewis Carroll ein nicht ganz astreines Verhältnis zu befreundeten Minderjährigen (von denen eine als Vorlage für Alice diente) nachgesagt wurde.


Creeze

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Meisterwerk!
Für die Erstsichtung dann aber definitiv die Kinofassung!

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Heisenberg1995

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich war von Anfang an begeistert von "Donnie Darko".
Vor allem diese Atmosphäre, die sich durch den kompletten Film zieht und von einem unglaublich gutem und Gänsehaut erzeugendem Soundtrack begleitet wird, war einer der Auslöser das sich Donnie Darko einreihen durfte in meine TOP 5 der Besten Filme aller Zeiten. Ich liebe es wenn man als Zuschauer verwirrt wird und Psychospiele der Extraklasse erlebt. Verdanken tut man das in diesem Film auf jeden Fall auch Jake Gyllenhaal. Einfach nur Phenomenal diese Schauspielkunst.
Der Handlung kann man natürlich beim ersten und sogar vielleicht zweiten mal schauen nicht ganz folgen bzw. nicht verstehen. Aber das braucht man auch nicht. Ich konnte mir erst ab dem 3 mal schauen ein Bild dazu entwerfen, einen Hintergedanken entwickeln und mir so meine eigene Donnie Darko Saga erschaffen...
"Donnie Darko" lebt von seiner Intensivität, der dichten Atmosphäre, dem gutem Schauspiel und vor allem von einem der gelungensten Filmsoundtracks überhaupt!
Wofür der Film bei einem am Ende steht kann man sich nur selbst ausmalen :-)
Ein paar Versuchen können/müssen dafür aber wohl herhalten. Ich hab den Film verschlungen und habe beim Schreiben meines Kommentares doch grade wieder richtig Lust auf den Streifen.

Aber bitte, Finger weg von der "Directors Cut". Diese Version hat den Film komplett zerstört.

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Verjigorm

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Der Director's Cut entzaubert den Film definitiv... ich bevorzuge auch die normale Version.


JonnyvsSherlock

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Und ich Spack hab mir die Special Edition gekauft, wo tatsächlich nur der Director's Cut drauf ist. Und der ist auch in meinen Augen definitiv schlechter...


JonnyvsSherlock

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Bewertung9.5Herausragend

"Donnie Darko. What the hell kinda name is that? Like some superhero or something"
"What makes you think I'm not?"

Das erlebt man auch nicht alle Tage. Dass man einen Film zweimal hintereinander sehen muss, um auch nur ansatzweise etwas darüber schreiben zu können. Jetzt habe ich zusätzlich noch den Director's Cut gesehen und irgendwie sind beide Versionen sehr interessant.
"Donnie Darko" ist jedenfalls definitiv kein gewöhnlicher Film. Er ist eher die Sorte von Leinwandgeflimmer, wo man sich manchmal ernsthaft fragt, was man da guckt. Dementsprechendes Reflektieren nach dem Abspann ist hier mehr als beispielhaft.
Eines was dieser surreale Trip in jedem Fall kann, ist es, den Zuschauer in seinen absoluten Bann zu ziehen. Die Geschehnisse sind zwar schwer zuzuordnen, aber überaus geschickt miteinander verknüpft. Alles was man schaut, erscheint irgendwie wichtig. Das fällt besonders bei der Zweitsichtung ins Gewicht, wenn man einfach immer weiß, welche Szene als Nächstes kommt. Und man freut sich auch verdammt auf die Szenen. Die sind nämlich absolut perfekt inszeniert. Die Kameraführung ist absolut umwerfend und reißt einen ins Geschehen. Dazu kommt eine Musikuntermalung, die einfach immer ins Geschehen passt und fasziniert. Dabei wird auch gerne mal nach der Musik geschnitten, was das Ganze tatsächlich ziemlich leicht konsumierbar macht. Ein Grund für den Kult rund um den Film dürfte dieser unglaubliche Unterhaltungswert sein und einfach die Tatsache, dass der Film den Betrachter völlig für sich einnimmt.
Das eigentlich so Umwerfende an "Donnie Darko" ist mir aber auch erst nach der Zweitsichtung so stark aufgefallen. Ich habe mir die ganze Zeit Massen an Theorien rund um die Geschichte ausgedacht, nur um sie alle 20 Minuten zu verwerfen und einen neuen Weg einzuschlagen. Der Film wirft immer neue Fragen und Rätsel auf und trotzdem bleibt die Wahrheit auf geheimnisvolle Weise total greifbar. Man kann nicht aufhören, über die Story nachzudenken und erhascht immer einen Sinn in der ganzen Farce. Im Endeffekt kann die Story ständig etwas Neues hervorbringen. Und - um mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukehren - natürlich kann wohl niemand eine definitive Erklärung für die Dinge abgeben, die in "Donnie Darko" passieren. Aber der Film hat es definitiv geschafft, einen zum Nachdenken anzuregen. Ich habe selten bei einem Film so sehr über das Leben und dessen tiefere Fragen nachgedacht als hier. Irgendwie ist es eine einzelne Ansammlung von philosophischen Gedanken (besonders natürlich über Zeitreisen), über die wir auch stundenlang nach dem Film noch diskutieren könnten. Genau das sorgt auch dafür, dass man dieses Meisterwerk vermutlich unendlich oft angucken kann, weil es jedesmal irgendetwas Neues in einem auslöst.
"Donnie Darko" will so ziemlich alles sein, was ihm zusteht. Higschool, Teenie, Thriller, Horror, Surrealismus...Und das schafft er im Grunde auch. Langer Rede kurzer Sinn für mich:
Eine philosophische Reise mit 1000-1000000 Deutungsmöglichkeiten, schick verpackt, super-atmosphärisch und ultra unterhaltsam.

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Gerryloop

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Bewertung5.0Geht so

Mich konnte der Film leider nicht packen, bzw. hatte ich gehofft für mein Durchhalten am Ende des Films mit einem gelungenem Finale belohnt zu werden. Leider nein, zwar hat der Film immer mal versucht Spannung aufzubauen, aber diese wurde immer wieder mit Fragezeichen versehen. Das Finale war eher schlecht als recht. Davon ab habe ich den Film wohl auch nicht verstanden.
Evtl. Spoiler: Inwieweit hat Donnie jetzt die Welt gerettet, war doch eher sein Umfeld?

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MaceWindu1998

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Sehe das wie du. Hab ihn vielleicht auch nicht verstanden xD


Maximus_Decimus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein großaufspielender Jake Gyllenhall und eine wunderschöne Drew Barrymore, wenn auch nur als Nebenfigur zu sehen. Die Story ist gut, aber ich würde lügen wenn ich sagen würde dass ich den Film auf den ersten "Blick" verstanden hab (liegt wohl eher an mir, als an dem Film selbst). Das Ende ist unerwartet und trotzdem unglaublich schön( perfekte musikalische Untermalung "Mad World"). Das einzige was man dem Film vorzuwerfen hat ist die Entwicklung der Story selbst...Diese baut den ganzen Film eine unglaubliche Spannung auf( vorallem der grandiose Hase) und baut dann zum Schluss mit einem nicht schlechten; jedoch zu einfachem Ende ab. Im Großen und Ganzen ein gelungenes Regiedebüt und eine der besten Schauspielerleistungen des dato noch jungen Jake Gyllenhall.

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Big_Kahuna

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Bewertung4.0Uninteressant

*Achtung, das Ding hier ist ein einziger Spoiler*
Oh Mann Jake, ich weiß, du kannst ja nichts dafür, dein schelmisches Grinsen hätte besser nicht sein können und trotzdem spielst du und spielst klasse und es bringt einfach nichts, denn diese ganzen Turbinen-Absturz-Nebenschauplätze, die irgendwo im inhaltlichen Niemandsland rumdümpeln und von denen Richard Kelly wahrscheinlich selber nicht mal wusste, wieso er sie so unerträglich ausufern lassen musste, machen diesen gut inszenierten, düsteren Streifen doch recht zäh und schwer erträglich. Das ist zwar atmosphärisch über weite Strecken recht fesselnd, bietet einem Story-technisch leider aber nicht viel. Zeitreisen hin, Zeitreisen her, Einstein-Rosen-Brücken hin, Einstein-Rosen-Brücken her, irgendwie passt das hier alles nicht so recht zusammen, vielleicht liegts auch einfach daran, dass ich mit Science-Fiction ansonsten nicht ganz so viel anfangen kann. Ich mein, ja schön, du rettest im Prinzip die ganze Welt und gehst lachend in dein Grab, rettest deine ahnungslose Liebe, das ist klasse und wenn man sich alles so zurecht legt, machts irgendwie an mancher Stelle auch Sinn, aber vieles der Geschichte scheint einfach nur darauf getrimmt zu sein, die Lücken irgendwie zu füllen, bis endlich das bahnbrechende Ende (was man schon erahnen kann) über die Leinwand wandern darf. Ich mein diese Pedo-Geschichte, trägt die irgendwie dazu bei, dass die Turbine da direkt auf den armen Donnie runterknallen soll? Ja ich weiß, das ist ja die Endkonsequenz dieser einfältig gedachten Angst-Liebe-Lebens-Skala, in die die geistig ärmliche Lehrerin unseren Donnie hier reinquetschen will. Das ist mir einfach zu viel Nonsens, zu weit gedacht. Vielleicht versteh ich auch dieses ganze Wurmlochgedusel einfach nicht und dabei hatte ich mich eigentlich sehr auf einen düsteren, surrealen Trip gefreut, der mir ein Mindfuck-Ende bietet, was mich umhaut. Leider wirkt alles aber irgendwie nur wie ein in die Länge gezogener, lauwarmer Matrix-Lost-Highway-Mix, der einfach deswegen gedreht wurde, weil er anders sein will.
Immerhin ein schön gefilmter, stilistisch bemerkenswerter Streifen, mit einem richtig guten Jake Gyllenhaal, aber leider auch einer Geschichte, die trotz ihres dauerhaft drückenden Daumen auf dem apokalyptischen Countdownknopf eher spannungsarm verläuft, weil der Schalter einfach klemmt. Technisch wirklich richtig top Kelly, dafür gibts auch ein dickes Lob, die verworrenen Geschichten in der Geschichte sind leider für die Tonne.
PS: Jetzt werden mich wohl einige auf ihrem Dashboard mit der imaginären Axt zerteilen oder eine Turbine auf mich schmeißen wollen, aber, was raus muss, muss raus. :/

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Big_Kahuna

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Ja das sollst du sogar sehr schnell hinbekommen. :D


Big_Kahuna

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Achso und danke @Whisper. ^^


Sidious

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Bewertung3.5Schwach

Was will der Film eigentlich darstellen ? Science Fiction ? Fantasy ? Drama ? Eine Mischung aus allem ? Streng genommen ist er am ehesten dem Bereich Fantasy zuzuordnen, Science Fiction ist das nicht, entbehrt er doch jeglicher Logik (hinsichtlich Allgemeine Relativitätstheorie - ART). Ja, mal wieder ein Film in dem formale Konstrukte, in diesem Fall die Einstein Rosen Brücken (formal da diese nur als mathematische Lösung der Feldgleichungen der ART existieren, empirisch jedoch keineswegs gefestigt sind) vollkommen falsch verwendet werden, denn derartige Phänomene wie Einstein Rosenbrücken treten unter auf der Erde gewiss nicht reproduzierbaren Bedingungen auf. Na gut, wäre ja auch nicht weiter schlimm, wenn man den Film einfach dem Fantasy Genre zuordnet ohne weiter über die physikalischen Hintergründe zu grübeln. Nehmen wie Star Trek, ist natürlich rein wissenschaftlich auch großer Humbug und dennoch sind diverse Filme der Reihe doch äußerst unterhaltsam. Das meisterhafte Science - fantasy Epos Star Wars braucht gar nicht erst pseudowissenschaftliche Erklärungen und funktioniert dennoch makellos. Aber dieser Film hat einfach darüber hinausgehend recht wenig, dass er bieten kann um dieses Manko auszugleichen. Der Protagonist ist langweilig, der "Antagonist", der ja eigentlich keiner ist, ohnehin atmosphärische Dichte ist nicht vorhanden. Summiere ich die guten Szenen zusammen kommt der Film noch auf 3.5 Punkte, mehr ist definitiv nicht drin.

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Mysterion08

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

In diesen Film war alles mit dabei Spannung , Action und Humor einfach Spitze.

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sebastian.boehler

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nach der überaus erfolgreichen Wichtelaktion, die diese fabelhafte Community hier im Advent zustande gebracht hat, sind nun auch zu Ostern diverse Eier auf dem Dashboard zu finden. Diesen Kommentar widme ich Friedsas, der diesen Film sehr liebt und das zurecht!
Obwohl ich schon sehr oft den Namen "Donnie Darko" gelesen habe, war mein Interesse in den Film zwar vorhanden, jedenfalls nie dermaßen hoch, weshalb ich auch bis Ostern 2014 damit gewartet habe, ihn mir anzusehen. Gewisse Erwartungen hatte ich trotzdem, da das meiste, das ich von ihm gehört habe, mit positiver Kritik verbunden war. Dem muss ich mich nun schlicht und einfach anschließen.
"Donnie Darko" von Regisseur Richard Kelly, den ich persönlich vorher nicht kannte, hat mich für knapp zwei Stunden tatsächlich dermaßen bei der Stange gehalten, da es ihm schon mal zweifellos gelungen ist, mich mit seiner Geschichte nicht zu langweilen, was laut Billy Wilder schließlich die Grundvoraussetzung und die wichtigste Regel für einen guten Film ist. Glaubte ich anfangs noch, einen üblichen Film über einen Teenager im High-School-Alter vor Augen zu haben, schlichen sich schon die ersten Science-Fiction-Elemente in den Streifen ein, die schnell deutlich machten, wie hier verschiedene Genres miteinander verwoben wurden. Jake Gyllenhaal, der in diesem Film seine erste richtige Hauptrolle spielte, verkörpert den im Mittelpunkt des Films und all seiner Mysterien stehenden Donnie Darko, welchen ich als Charakter ziemlich interessant finde. Er ist ein sehr intelligenter wie auch kreativer junger Mann, der besonders in den Schul-Szenen des Films stets deutlich macht, was er auf dem Kasten hat. All seine Besonderheiten machen ihn zu einem ausgefallenen Individuum. Denn irgendetwas hat er an sich, das ihn von der Allgemeinheit abhebt, das ihm womöglich sogar den Wert des Normalen entzieht. Allerdings geht der Film nicht sehr tief auf diesen gesellschaftlichen Aspekt eines solch individuellen Jungens wie Donnie Darko ein, was aber gar nicht weiter schlimm ist, da es keineswegs notwendig ist, um die Geschichte zu erzählen. Seine seltsamen Begabungen, wenn nicht sogar Krankheiten, sein paranoides und schizophrenes Verhalten an sich dient dazu, die Geschichte stets auf Trab zu halten. Besagte Geschichte, die sich im Verlauf des Films immer weiter zuspitzt, ist ohne Zweifel dessen wichtigster Bestandteil. In ihr finden sich nämlich zahlreiche Details und Hinweise, die dazu dienen, sich das Finale, in dem die Geschichte letztendlich mündet, evtl. erklären zu können. Der gesamte Film läuft im Endeffekt nur auf dieses Finale zu, macht jedoch nicht den Fehler, den Filme wie "The Sixth Sense" oder "Fight Club" machen, da er den finalen Twist gegen Ende des Films nicht einfach als erklärt abhakt. Hat man den Film hinter sich, meint man womöglich, ihn verstanden zu haben, da nun alles einen Sinn ergibt. Wirft man aber einen zweiten Blick auf die gezeigten Begebenheiten, wird klar, dass der Film weitaus mehrere Erklärungen und Deutungen zulässt und dass man bei einer weiteren Sichtung vielleicht sogar neue Hinweise entdeckt, die eben diese Erklärungen verdeutlichen. Das gibt dem Film einen "Wiederschau-Wert", den ich wie gesagt bei "The Sixth Sense" vergeblich suche.
Insgesamt ist "Donnie Darko" also ein geschickt verstricktes Plot-Gebilde, das zu interpretieren äußerst viel Spaß macht und das Vergnügen für weitere Sichtungen garantiert.
Obwohl das hier ein an Friedsas gerichteter Kommentar ist, gilt der Dank dennoch ihm, da ich froh bin, dass er mich nun dazu gebracht hat, mir endlich diesen wirklich tollen Film anzusehen. Und wer Ostern dieses Jahr verpasst hat, bekommt ihn von mir wärmstens ans Herz gelegt, da man auch hier seinem Osterhasen begegnet!

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Friedsas

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"selbst mir" Haha ;) was für ein genialer Mindfuck Film dafür liebe ich ihn :D


sebastian.boehler

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@Lydi: Danke. :)
@Sascha: Puh, da fragst du mich was. :D Da ich, bevor ich ihn sah, bereits das ein oder andere über den Film gelesen hatte, bin ich schon auf das Wort "Paralleluniversum" gestoßen, was sich dann nun mal auch unweigerlich in meine Deutungen eingeschlichen hat. :D Donnie scheint kurz gesagt quasi dazu auserwählt worden zu sein, diesen "Konflikt" beider Universen zu lösen und opfert sich schließlich selbst, um diverse Menschen zu retten.
Ohne jetzt weiter auf einzelne Aspekte einzugehen. :p


vega_vincent

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Bewertung9.0Herausragend

Filmperle! «Technisch» sehr gut gemacht (Kameraführung, Schnitte, Musik, tutti quanti), spannende Geschichte, konsequentes Ende. Letztlich bleibt zwar alles sehr vage und unklar. Damit muss man leben können. Mich hat's nicht gestört. Jake G. spielt herausragend gut, das schauspielerische Talent ist aber (mit Blick auf die mitspielende Schwester) offenbar nicht gleichmässig auf die Familienmitglieder verteilt worden. ;-) Alles in allem eine klare Empfehlung für Freunde des eher ungewöhnlichen Geschmacks. :-)

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Bubo

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also, ich bin Freundin des Films und auch Freundin dieses Kommis...ja, damit kann ich leben;)


vega_vincent

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Sehr schön. Freut mich, dass wir uns zukünftig häufiger lesen werden! :-)


Oliver0403

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Bewertung5.0Geht so

Wieder mal ein Film aus der Top 250 der imdb der bei mir weitestgehend auf wenig Begeisterung gestoßen ist. Ok, Jake Gyllenhaal spielt seine Rolle sehr überzeugend, aber der Rest des Films war für mich eher langweilig.
Und der Hase selber ist nicht mal inklusive seiner Ohren 3 Meter groß, sondern hat eher die Größe eines ausgewachsenen Mannes.
Vielleicht schaue ich ihn mir irgendwann nochmal an. Für's Erste dennoch eher enttäuschend.

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Benutzername94

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

100.Filmbewertung, mein erstes größeres Jubiläum hier bei Moviepilot....doch welchem Film sollte ich diese Ehre zuteil werden lassen? Lange musste ich micht überlegen: Dieser hier sollte es sein. Ohne ultimative Lösung, dafür mit einem schier unendlichen Interpretationsspielraum weiß er auch nach der x-ten Sichtung immer noch zu gefallen, in all dem Geschehen über humanoide Hasen und Wurmlöchern, bin hin zu Gottes Masterplan. Immer wieder versinke ich mit Jake Gyllenhaal in dieses ganz eigene Universum und bin bereit immer ein Stückchen mehr davon zu erforschen, ohne jemals damit fertig zu werden zu können... so unbeschreiblich, so faszinierend, so frei, so Lieblingsfilm. Donnie Darko, you made me do it...

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andre.bischoff.311

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Bewertung9.0Herausragend

Man muss sagen das der Film schwer zu verstehen ist aber sonst ist der Film Spitze man sollte sich ihn mehrfach anschauen um ihn besser zu verstehen was ihn aber so besonders Macht ist das alles reingepackt ist wie man sich einen richtig geilen Film vorstellt Action , Comedy usw.

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Frank Underwood

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Menschen wie dir sollte es verboten werden, solche grandiosen Filme zu schauen.


Ollum666

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Ja wie, Frank Underwood...Gott spielen? ;)



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