Angèle und Tony

Angèle et Tony (2010), FR Laufzeit 84 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 04.08.2011

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7.1
Kritiker
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6.8
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14 Kommentare
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von Alix Delaporte, mit Clotilde Hesme und Grégory Gadebois

Auf den ersten Blick wirken Angèle und Tony nicht wie das ideale Paar. Auch nicht auf den zweiten Blick… Angèle sucht einen Mann, um neu anzufangen. Sie braucht einen Vater für ihren Sohn Yohan – sonst bekommt sie ihn nicht wieder. Auf ihre Anzeige meldet sich Tony, ein einfacher Fischer, der nicht viel Worte macht. Angèle glaubt, sie könne ihn mit ihrer Schönheit ködern. Doch Tony schreckt vor ihrer schroffen Art zurück.
Andererseits spürt er ihre Sehnsucht und gibt ihr eine Chance als Verkäuferin. Seine Mutter ist nicht angetan von der neuen Hausgenossin. Was wissen sie eigentlich von dieser Frau, die ihren Sohn unbedingt heiraten will?
Kann aus nüchternen Erwägungen Liebe werden?
Können zwei Menschen, die ihre Gefühle nicht gern zeigen, sich finden?

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (8) — Film: Angèle und Tony

Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

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8.0Ausgezeichnet

In Kombination mit dem hervorragenden Zusammenspiel von Grégory Gadebois und Clotilde Hesme erhält der Beziehungsfilm (...) eine ganz eigene Spannung. Ein spürbares Prickeln, das nachfühlen lässt, wie aus zwei verschlossenen Einzelgängern das glückliche Paar werden konnte, das vom Kinoplakat herunterlächelt.

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Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch

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5.0Geht so

Trotz durchs Band sehr guter Darstellerleistungen bleibt vieles in Alix Delaportes Spielfilmerstling Angèle et Tony nur angedeutet und zu wenig ausformuliert. Fragen bleiben offen, und dies macht es schwierig, die Figuren zu verstehen. Wenn dann aber mal etwas durchdringt an Emotionen, wie am Ende des Filmes, dann wärmt dies das Herz. Doch der Grossteil des Filmes ist so erwärmend wie der gekühlte Fisch am Hafen.

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Cristina Moles Kaupp: fluter Cristina Moles Kaupp: fluter

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8.0Ausgezeichnet

Eine starke, fesselnde Liebesgeschichte mit genauem Blick auf das soziale Miteinander in einem herben Milieu.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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8.0Ausgezeichnet

Zum Gelingen dieses außergewöhnlichen und schönen Films tragen die bemerkenswerten Schauspieler bei: Clotilde Hesme fiel schon in „Der fliegende Händler”, damals mit schwarzen Haaren, auf. Grégory Gadebois ist Mitglied der angesehenen Comédie Française. Es gelingt beiden, eine große Anziehung spüren zu lassen, auch wenn sie noch den richtigen Moment finden muss.

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José Garcia: Textezumfilm

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8.0Ausgezeichnet

Mit viel Gespür für Timing entwickelt Drehbuchautorin und Regisseurin Alix Delaporte die Geschichte einer langsamen Annährung. Ohne ausgefallene filmische Stilmittel zeigt „Angèle et Tony“ im geruhsamen Rhythmus, wie aus Kalkül und Berechnung echte Liebe wird, so dass Angèle „ein Gefühl entdeckt, dass sie noch nie empfunden hat“ (Alix Delaporte). Dabei setzt die Regisseurin insbesondere auf das nuancierte Spiel ihrer Hauptdarsteller, auf die mit einer geheimnisvollen Aura gepaarte, trotzige Unbefangenheit von Clotilde Hesme sowie auf den spröden Charme des unauffälligen Grégory Gadebois. Zu den Stärken von „Angèle et Tony“ gehört außerdem, dass der Film Etliches aus Angèles Vergangenheit offen lässt, etwa die näheren Umstände des Todes von Angèles Mann und Yohans Vater, weswegen sie offenbar im Gefängnis saß – schließlich stellt Tony diese Fragen auch nicht. Nicht nur die wunderbaren Bilder der Schlusssequenz von „Angèle und Tony“ schildern hoffnungsvoll ein Glück, das in der Versöhnung mit sich selbst und in der Annahme des Anderen besteht.

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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online

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7.5Sehenswert

Ein fragiler Beziehungstango in einer intimen Atmosphäre inszeniert, in der kleinste Gesten große Bedeutung gewinnen. [...] Keine simple Story von "Boy meets Girl" erzählt Alix Delaporte in ihrem fabelhaften Regiedebüt, sondern das schwierige Einanderfinden und Zähmen zwischen einem erwachsenen, zurückhaltenden Mann und einer erwachsenen, unberechenbaren Frau. [...] Ohne überflüssige Kamera-Kniffe oder gefühliger Musiksauce konzentriert sich der Film auf die von Clotilde Hesme und Grégory Gardebois in großer Stärke verkörperten komplexen Figuren und weckt in seiner Wahrhaftigkeit tiefe Empathie.

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Louise Keller: Urban Cinefile

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7.5Sehenswert

Der Genuß in diesem ungewöhnlichen Beziehungsfilm liegt in den Feinheiten und der Stimmung die erzeugt wird. [...] Drehbuch und Bildsprache sind sparsam gehalten und Delaporte erzählt mit Zurückhaltung und Zartfühligkeit. Mathieu Maestraccis immer präsenten musikalischen Untermalungen ergänzen sich mit wunderschön fotografierten Bildern des abgelegenen Fischerdorfs mit seinen grauen Wässern und aufgewühltem Alltag.

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Hendrike Bake: programmkino.de, Zitty Hendrike Bake: programmkino.de, Zitty

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7.0Sehenswert

„Angèle und Tony“ ist ein Film, der ohne falsche Töne und Beschönigungen auskommt, ohne Sonnenuntergänge und laute Versöhnungen. Stattdessen gelingt Alix Delaporte und ihrem beeindruckenden Ensemble das Kunststück, von Heilung, Liebe und Freundschaft zu erzählen, ohne zu lügen. Manche Knoten – so versichert der Film glaubhaft - lösen sich eben wirklich mit Zeit und Ruhe.

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Kommentare (6) — Film: Angèle und Tony


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Tampopo

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Bewertung9.0Herausragend

Grandioser Film über eine gequälte Seele. Aufwühlend schmerzhaft und doch wunderschön. Dazu Bilder die mit kongenialer Musik unterlegt mehr sagen als gesagt werden könnte. Den Namen Clotilde Hesme werd ich mir merken

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ammann

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Bewertung9.0Herausragend

Schade, dass das Kinoplakat das Ende votweg nimmt - ansonsten ein in Mimik und Gestik überragender Film!

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aimée

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wunderbar.
Weil es einer dieser Filme ist, der ohne viele Worte auskommt, da er von großartigem Schauspiel getragen wird, insbesondere von der Körpersprache einer Clotilde Hesme.
Nein, der Plot ist nicht neu, aber die Charaktere sind so toll gezeichnet, dass die Geschichte ihre völlig eigene Dynamik entwickelt. Unprätentios, glaubhaft und mit der Liebe fürs Detail schafft der Film genau das, was er kann, nämlich überzeugen.

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danseuse de rêve

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Anfang des Filmes ist sehr langatmig aber man sollte am Ball bleiben - es lohnt sich!! Mit der Zeit fühlt man sich in die Situation von Angéle ein und lernt ihr Verhalten zu verstehen. Das Ende eines Filmes ist mir immer sehr wichtig, denn nur wenige Filme schaffen es dass man mit einem lächeln das Kino/ den Raum verlässt..berühren einen ohne übertriebenen Kitsch sondern auf eine viel sanftere Art und Weise..

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Martin Quilitz

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Bewertung5.0Geht so

Ich finde den Film eher mittelmässig, hier kommen kaum emotionen auf, die für ein Drama doch so wichtig sind.

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marcus-wagenknecht

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film wird durch vier oder fünf ziemlich lange Einstellungen unterbrochen, in denen man Angéle auf dem Fahrrad fahren sieht. In diesen Einstellungen gewann ich die Illusion, tief in ihre Seele blicken zu dürfen. Das war schön. Diese Idee war mir neu.

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