Silver Linings
Silver Linings Playbook (2012), US Laufzeit 122 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 03.01.2013
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256 Kommentare
Keine
von David O. Russell, mit Jennifer Lawrence und Bradley Cooper
In Silver Linings bekommt Bradley Cooper nach einem Psychiatrieaufenthalt die Chance auf einen Neuanfang als Tanzpartner seiner ebenfalls leicht irren Nachbarin Jennifer Lawrence.
Um im Leben voranschreiten zu können, muss man manchmal zunächst zurückgehen. So führt der Anfang von Silver Linings Pat Peoples (Bradley Cooper) zurück nach Hause. Der ehemalige Lehrer und Mittdreißiger wurde mit strengen Auflagen aus einer Heilanstalt entlassen, wo er einige Zeit wegen psychischer Probleme zugebracht hatte. Zu den Auflagen gehört auch, dass er jeglichen Kontakt zu seiner Ex-Frau Nikki (Brea Bee) zu unterlassen hat.
Während seine Mutter ihn vorbehaltlos umsorgt, ist sein Vater Patrick (Robert De Niro) mehr als skeptisch, ob es eine gute Idee war, die Anstalt wieder zu verlassen. Derweil setzt Pat alles daran, sich wieder in Form zu bringen und Nikki wieder zurückzugewinnen. Bei einem Abendessen mit gemeinsamen Freunden (u.a. Julia Stiles) lernt er Tiffany (Jennifer Lawrence) kennen. Auch sie leidet an psychischen Problemen, denn sie muss den unerwarteten Tod ihres Mannes verkraften. Ihre Trauerarbeit kompensiert sie durch nymphomanische Tendenzen. Sie verspricht Pat, den Kontakt zu Nikki herzustellen, wenn er mit ihr für ein Tanzturnier trainiert.
Hintergrund & Infos zu Silver Linings
Silver Linings (OT: Silver Linings Playbook) basiert auf dem Roman Silver Linings Playbook von Matthew Quick. Fürs Kino adaptiert und inszeniert wurde Silver Linings von David O. Russell, der erstmals mit dem Sundance-Liebling Spanking the Monkey in Erscheinung trat und für seine Regie bei The Fighter für den Oscar nominiert wurde. Diese bekamen schließlich Christian Bale wie auch Melissa Leo. Ähnlich wie bei Autorenfilmer Alexander Payne vergehen auch bei David O. Russell immer mehrere Jahre zwischen den einzelnen realisierten Projekten, so zwischen Three Kings und I Heart Huckabees fünf bzw. zwischen Huckabees und The Fighter sechs Jahre. Für Silver Linings benötigte Russell indes nur zwei Jahre. Die Hauptrolle für Silver Linings war zunächst für den Fighter Mark Wahlberg gedacht, den Zuschlag erhielt aber schließlich Bradley Cooper, der nach Ohne Limit in Silver Linings erneut mit Robert De Niro gemeinsam vor der Kamera steht.
Bei den Academy Awards 2013 gewann Jenniffer Lawrence den Oscar für die Beste Weibliche Hauptdarstellerin. (EM)
Mehr Bilder (21) und Videos (11) zu Silver Linings
Cast & Crew
- Genre
- Drama, Komödie
- Zeit
- Halloween, Weihnachten
- Ort
- Maryland
- Handlung
- American Football, Auftritt, Betrogener Ehemann, Bisexualität, Borderline-Syndrom, Brief, Bruder, Bruder-Bruder-Beziehung, Depression, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Ex-Frau, Exmann, Freundschaft, Gewalt in der Familie, Gewalttätiger Ehemann, Halloween, Hoffnung, Hoffnungslosigkeit, Joggen, Laufen, Lehrer, Mann-Frau-Beziehung, Medikament, Mutter, Mutter-Sohn-Beziehung, Nachbar, Nervenheilanstalt, Neubeginn, Optimismus, Polizist, Psychiater, Psychiatrie, Psychose, Roman, Schizophrenie, Sohn, Tanzen, Tanzstunde, Tanzszene, Tanzwettbewerb, Therapeut, Therapie, Trennung, Tänzer, Tänzerin, Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Verlust der Ehefrau, Vertrauen, Weihnachten, Wettbewerb, Witwe, Überzeugung
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Kritiken (46) — Film: Silver Linings
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Die Geschichte setzt nicht auf die üblichen Adhäsionscharaktere, deren ganze Struktur nur auf möglichst viel Haftung am Zuschauer ausgelegt ist und die sich dadurch nur weiter von ihrem Publikum entfernen. Hinter diesem ganzen Knuddelirrsinn der „Silver Linings Playbook“-Figuren steckt die reine Farce, die Sabotage, Demontage und Neumontage der RomCom. Nach dem Sportfilm „The Fighter“ ist die Adaption des Romanes von Matthew Quick die zweite Übung des David O. Russell in einem aufgebrauchten Genre, der romantischen Komödie und ihres unumstößlichen Reglements. Das Kennenlernen, die Ablehnung, die Annäherung, der kurzzeitige Bruch kurz vor Schluss, die Versöhnung, das seufzende Happy End. Abweichungsfrei folgt „Silver Linings Playbook“ dieser Routine, überbrückt den Gang von einer Station zur nächsten aber nicht mit blinden Romantik- und Liebesbegriffen, sondern mit Weiterverzweigungen der Störungen seiner Figuren, mit Selbstsucht und Wahn, manchmal blanker Arschigkeit. Edler Traumprinz…
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenDie offen-ehrliche Art, mit der die verkorksten und teils schwer neurotischen Protagonisten ungefiltert drauflosreden, verschafft ihnen auf Anhieb viele Sympathiepunkte und der Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Matthew Quick einen herrlich beiläufigen Humor! Einzig Jennifer Lawrence konnte sich damit bei den „Oscars“ als „Beste Hauptdarstellerin“ durchsetzen, ihr gleichfalls vorgeschlagener Partner und das Nebendarstellerpaar Weaver und De Niro gingen ebenso leer aus wie Regie und Film. Aber auch ohne die offizielle Goldjungen-Krönung gehört „Silver Linings“ schon jetzt zu den Jahresbesten. Weil sich aus dem spleenigen Nerd-Movie mit Independent-Charme eine der aufrichtigsten Liebesgeschichten entwickelt, die Hollywood in jüngerer Zeit zu erzählen wusste.
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Medienjournal: Medienjournal-Blog.de
Kommentar löschen[...] Ich muss ja zugeben, dass sich Regisseur und Drehbuchautor David O. Russell mehr und mehr in mein Herz zu spielen versteht, denn während ich ihn schon vor Jahren für "I Heart Huckabees" zu vergöttern begonnen habe, sein nächster Film "The Fighter" – obwohl weitaus konventioneller gestaltet – kaum minder überzeugend daherkam, findet er nun mit "Silver Linings" ein wenig zu der Absurdität des Vorgängers zurück, auch wenn man zugeben muss, dass der Film in manchen Segmenten im Grunde auch als klassische romantische Komödie zu funktionieren versteht. Dem steht aber die unterschwellige Tragik der Erzählung entgegen, ebenso der zuweilen überraschend und unerwartet umschwenkende Ton hin zu mehr Ernst und Traurigkeit. Dennoch überwiegt selbstverständlich der lebensbejahende Aspekt, der auch von Hauptfigur Pat Solatano ständig propagiert wird und auch dem Film seinen wohlklingenden Titel verleiht, der im Deutschen wie so oft völlig sinnlos zusammengestutzt worden ist. [...]
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenExtrem anstrengender Hollywoodschlock, der sich hauptsächlich für die Frage Wer-schreit-am-Lautesten interessiert. Die vorgebliche Authentizität erweist sich ziemlich schnell als totaler fake, wenn eine bipolare Störung als lustiger Tick präsentiert wird, den man sich einfach mal wegtanzen kann. Tanzen lernt man hier übrigens flott innerhalb einer fröhlichen Montage, auch wenn Cooper einem davon im völlig absurden RomCom-Finale nichts mehr zeigen mag. Spielt aber zu dem Zeitpunkt auch keine Rolle mehr, weil der Film kurz vorher in der "Wetten, dass"-Sequenz komplett die Segel streicht. Wenn nicht gerade rumgeschrien wird, greift Russell übrigens zum alten Gimmick "brüllend laute Musikmontage". Zwei Stunden werden zur Ewigkeit.
Das Ganze ist allerdings unverdientermaßen von allen Beteiligten hervorragend gespielt und für Jennifer Lawrence tatsächlich ein beeindruckendes Showcase, besser kann man so eine quasi unspielbare Rolle gar nicht vergolden. Warum sich ihre zum Niederknien anbetungswürdige Figur in einen doppelt so alten Gestörten in häßlichen Football-Jerseys verlieben sollte, vermag der Film nicht zu beantworten. Und sonst auch nichts.
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Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.wordpress...
Kommentar löschen[...] Die daraus entstehende Geschichte ist nicht weniger als einer der bewegendsten und ehrlichsten Ausflüge, den in vergangenen Jahren ein Regisseur aufs Zelluloid gebannt hat. Abschließende Worte gelten dennoch Jennifer Lawrence und Bradley Cooper, die sich mit atemberaubender Performance durch das starke Drehbuch spielen und als dynamisches Leinwandpaar brillieren. Powerful, emotional, awesome!
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H_B_C Wed, 13 Mar 2013 18:35:32 -0000
Antwort löschenlächerlich!
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Das amerikanische Spießertum wird zaghaft angekratzt, wirklichen Tiefgang besitzt „Silver Linings“ zu keiner Zeit und auch wenn das hier natürlich ein lebensbejahender Ausflug sein sollte, belügt sich Russell in seiner heuchlerischen Art und Weise durchgehend selber. „Silver Linings“ ist ein Film für verträumte Optimisten, für Menschen, die sich gerne betüddeln lassen, Realisten hingegen fühlen sich schnell für dumm verkauft und die Suppe aus dem Kessel der ewigen Glückseligkeiten will einfach nicht munden. Letztlich ist es ein Film, der sich jeglichen Schablonen hinwirft, zwar schauspielerisches Talent aufblitzen lässt und auch durchaus seine Momente hat, vor allem in der ersten Hälfte, doch etwas Bleibendes findet einfach nicht statt.
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Jenny von T Mon, 11 Feb 2013 17:04:19 -0000
Antwort löschen\o/
Hooded Justice Mon, 11 Feb 2013 17:16:27 -0000
Antwort löschen!
Arakune Mon, 11 Feb 2013 17:42:26 -0000
Antwort löschenRhetorisch zwar durchaus gut argumentiert, hast Du in meinen Augen jedoch die Prämisse Russells vollkommen missverstanden. Der Film ist sich seiner narrativen Konventionalität zu jeder Zeit bewusst, er bedient die gängigen RomCom-Sujets bewusst und hinterfragt diese sowie den Zuschauer selbst gleichzeitig damit (wie seinerseits zum Beispiel SCREAM für das Slasher-Genre). Das zuckersüße Ende steht demnach bereits ungefähr nach den ersten 15 Minuten für den Zuschauer fest (Schlüsselszene hierbei: Der Wutanfall über den Hemingway-Roman).
Der gesamte Film ist eine einzige emotionale Farce, dazu da, dem Zuschauer aufzuzeigen, woran er sich in manchen Filmen ergötzt, sich regelrecht an skurrilen Figuren aufgeilt. Keiner der Charaktere ist jemals vollkommen aufrichtigt oder gar "gut", sie alle verfolgen ihre persönlichen Ziele mit ausgesprochener Arglist, manipulieren und lügen, um sich selbst auf diverse Arten zu bereichern. Dass wir das als Zuschauer dann auch noch trotzdem als erfrischend/unterhaltsam/liebenswürdig empfinden, zeigt uns letztlich auf, dass wir auch nicht besser sind als die verteufelten Charaktere im Film, denn ausnutzen tun wir diese (fiktiven) Personen gewissermaßen ebenso.
Wesentlich schöner und eloquenter fässt das allerdings der gute Prestigeww in seinem Text zusammen: http://www.moviepilot.de/movies/silver-linings/comments/639425
Le Samourai Mon, 11 Feb 2013 17:46:01 -0000
Antwort löschenWow, wunderbar geschrieben, Arakune! Hast natürlich vollkommen Recht (Hemmingway!!!).
SoulReaver Mon, 11 Feb 2013 17:54:35 -0000
Antwort löschen@Arakune Hab deinen Kommentar gelesen und kann dir natürlich nicht zustimmen. Meta-RomCom? Ohje. Fand da gar nichts unterhaltsam, erfrischend oder liebenswürdig. Einfach nur belanglos und ohne jeden Wert. Gute Absichten hin oder her, absolut nicht mein Film, die 5 Punkte sind für auch jetzt schon zu viel, wird wohl nochmal fallen, auch dank deiner Argumentation jetzt, die meinen negativen Eindruck eben nochmal verstärkt hat.
Jenny von T Mon, 11 Feb 2013 17:54:40 -0000
Antwort löschenGanz netter Versuch, aber mit dieser Argumentation (--> "Der Film ist sich diesem und jenem vollkommen bewusst und führt den Zuschauer nur vor! [...]) kann man sich doch nun wirklich jede RomCom-Grütze schönreden.
Le Samourai Mon, 11 Feb 2013 17:57:22 -0000
Antwort löschenAlso das Wort "Grütze" im Zusammenhang mit diesem in ALLEN relevanten Kriterien wirklich außergewöhnlichen Film zu verwenden, ist einfach nur... traurig.
SoulReaver Mon, 11 Feb 2013 18:03:10 -0000
Antwort löschen@Jenny Jup, jeder Film der belanglos ist, lässt sich als Hommage an die Belanglosigkeit verstehen, deswegen wird aus Belanglosigkeit auch plötzlich großes Kino. Ist doch klar, oder? Und "Silver Linings" ist natürlich auch ein außergewöhnlicher, ach so vielseitiger Geniestreich.
Jenny von T Mon, 11 Feb 2013 18:04:53 -0000
Antwort löschen... übrigens könnten sich die Anhänger dieses Films vielleicht so langsam mal entscheiden, ob er nun "authentisch" oder entlarvend sein soll, beides gleichzeitig geht nämlich nicht. Im ersten Fall ist SL ein 08/15-Crowdpleaser, im zweiten Fall wäre das Ende als reiner Sarkasmus zu lesen, der unangebrachter nicht sein könnte, da dadurch offengelegt würde, dass SL von vorneherein keinerlei Interessen an auch nur irgendwie gearteter Zwischenmenschlichkeit aufbringt.
Le Samourai Mon, 11 Feb 2013 18:06:30 -0000
Antwort löschen"ein außergewöhnlicher, ach so vielseitiger Geniestreich." Deine ersten wahren Worte.
"Crowdpleaser"?? LOL.
Arakune Mon, 11 Feb 2013 18:17:26 -0000
Antwort löschen@Souli: Natürlich, wenn Dich das alles NIRGENDWO berührt oder angesprochen hat, dann nützen auch alle Meta-Argumentationen nichts mehr, wenn sie sich bei Dir schlicht nicht entfalten können. In diesem Fall ist Dein Missfallen am Film vollkommen nachvollziehbar und unumstößlich; eine rein subjektive Empfindung eben (und das sind Emotionen nun mal). TITANIC wäre ein ähnliches Beispiel, bei dem die Hauptqualitäten des Films mit den subjektiven Empfindungen seines Publikums stehen und fallen. Ein wesentlicher Faktor bei solcherlei Werken ist zudem auch noch die Voreingenommenheit des Rezipienten, was ich Dir natürlich jetzt nicht unterstellen will, ich wollte es nur nicht unerwähnt lassen.
@Jenny: Nur weil jemand mal nicht mit Holzhammer-Subtext wie Haneke arbeitet (entschuldige dieses plumpe, aber mMn passende Beispiel), heißt das noch lange nicht, dass das gleich Über-Interpretation sein muss. Das Schöne an SL für mich ist dabei ja, um auch nochmal Deine Dualismus-Kritik aufzugreifen, dass er aus beiden Sichtweisen funktionieren kann, man diese aber - und das hast Du natürlich richtig erkannt - strikt voneinander trennen muss, damit es schlüssig bleibt.
Und bleiben wir doch mal objektiv: Eine typische RomCom ist SL, auch ungeachtet einer Meta-Perspektive, doch nun wirklich nicht.
Jenny von T Mon, 11 Feb 2013 18:20:22 -0000
Antwort löschenIst mir zu hoch. Ich geh' dann mal wieder Haneke schauen. :-D
Arakune Mon, 11 Feb 2013 18:23:06 -0000
Antwort löschenIst gut. Ich schaue derweil mal wieder einen bezaubernde RomCom. :-)
Le Samourai Mon, 11 Feb 2013 18:25:17 -0000
Antwort löschenSilver Linings > Haneke. Eh klar.
SoulReaver Mon, 11 Feb 2013 18:30:38 -0000
Antwort löschenUnd ich werte Silver Linings mal runter. Jeder tut das, was er am liebsten macht. Herrlich. :)
Und Flo, alles ist subjektiv, selbst die amüsanten Ausgüsse vom Marktschreier Samourai.
Le Samourai Mon, 11 Feb 2013 18:31:31 -0000
Antwort löschenHihi
Le Samourai Mon, 11 Feb 2013 18:33:17 -0000
Antwort löschenGeil nur noch 4 Punkte? Immer noch viel zu viel! Ist doch wirklich ein uninspirierter, schlecht geschriebener, miserabel gefilmter Drecksstreifen.
SoulReaver Mon, 11 Feb 2013 18:42:16 -0000
Antwort löschenQuatsch, Fredinand. Meisterwerk, das durch seine Meta-Perspektive eine hinreißende Hinterfragung des RomCom-Sujets darstellt. Die Hemingsway-Szene ist dabei von großer Bedeutung, steht sie doch für den offensichtlichen Wendepunkt im Geschehen und hält dem maliziösen Zuschauer den Spiegel vor die Nase. In 50 Jahren ein Klassiker.
Jenny von T Mon, 11 Feb 2013 18:43:17 -0000
Antwort löschen:-D
VisitorQ Mon, 11 Feb 2013 18:43:24 -0000
Antwort löschenDieser Thread. http://files.sharenator.com/YG6vv_GIF_Collection_of_someone_eating_popcorn-s320x240-181195-580.gif
Punsha Mon, 11 Feb 2013 18:46:36 -0000
Antwort löschenIch warte nach fast zwei Jahren immer noch darauf, dass Samourai in einer Filmdiskussion mal auch nur ein einziges schlüssiges Argument bringt. :D RomComs sind übrigens eh IMMER geil. Und ja, auch bei mir fehlt das Argument.
SoulReaver Mon, 11 Feb 2013 18:51:12 -0000
Antwort löschen@Punsha Meinst du nicht auch, wir sollten Samourai nen Job als Marktschreier besorgen? Auf dem Rathausplatz von Wanne-Eickel morgens um 6 Uhr Fische verkaufen? Das Ganze hier ist doch hervorragendes Training für ihn, wobei er eben auch schon sichtlich unterfordert ist.
Le Samourai Mon, 11 Feb 2013 18:56:38 -0000
Antwort löschenich mach gleich fischmehl aus euch!
dabei argumentiere ich immer sooo wundervoll und nachvollziehbar. :(
Jenny von T Mon, 11 Feb 2013 19:01:58 -0000
Antwort löschenStimmt!
"Quatsch!",
"LOL." und
"Meisterwerk!"
sind Sternstunden rhetorischer Finesse und verblüffen immer wieder auf's Neue durch geradezu sinnstiftende Kohärenz. ;-)
horro Mon, 11 Feb 2013 19:10:09 -0000
Antwort löschen@Reaver: vollste Zustimmung und sehr schön, treffend analysiert
jeffcostello Mon, 11 Feb 2013 19:11:36 -0000
Antwort löschenOh mann...also ich hab den im kino links liegen gelassen, weil er in meiner nähe nicht im O-Ton läuft, aber nach dieser erbitterten Diskussion bin ich sehr neugierig!
SoulReaver Mon, 11 Feb 2013 21:03:17 -0000
Antwort löschen@horro Vielen Dank! :)
@jeff Ach, auf DVD reicht der schon. :)
Le Samourai Mon, 11 Feb 2013 22:52:09 -0000
Antwort löschen@ jenny: Ich weiß, ich weiß! Danke sehr! :)
Prechtl Tue, 12 Feb 2013 08:13:16 -0000
Antwort löschenKann ich zu 100% unterschreiben.
SoulReaver Tue, 12 Feb 2013 11:44:07 -0000
Antwort löschenFreut mich zu 100%.
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JohnnyKee Tue, 12 Feb 2013 22:34:23 -0000
Antwort löschenBisher bester Komm zu dem Film :)
Le Samourai Tue, 12 Feb 2013 23:04:23 -0000
Antwort löschenIch bin auf jeden Fall im falschen Film hier.
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Dass sich „Silver Linings“ durch verrückte Kameraführung und teils wilden Schnitt auszeichnet, ist weniger störend als ein passendes Stilmittel, um dem Publikum die psychisch angeknacksten Hauptfiguren und ihr Gefühlschaos näher zu bringen. Es funktioniert und wir tauchen ein in diese verrückte Welt, die ja eigentlich auch nur das ganz ‚normale‘ Leben ist. „Silver Linings“ erweist sich als im Kern wenig originelle, aber clever aufbereitete, stark gespielte Liebesgeschichte der etwas anderen Art, mit nettem Soundtrack (plus Musik von Danny Elfman in ungewohntem Indie-Gewand), knackigen, natürlichen Dialogen und tollem Finale. Reichlich Witz und Herz, aber wenig Kitsch, dank einer ordentlichen Portion reizender Neurosen, sehr angenehm.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenRobert De Niro wieder in Topform in einem guten Film zu sehen, reicht allein schon um das Cineastenherz höher schlagen zu lassen. Darüberhinaus ist "Silver Linings" eine reizende RomCom in der gerade die zwei als "Irre" deklarierten Hauptfiguren am zugänglichsten sind. Regisseur Russell dekonstruiert die kleinen und großen Macken. Er zeigt auch die Machtlosigkeit gegenüber einer Gesellschaft, die glaubt normal zu sein und die ihre Zwänge doch nur heimlich auslebt. Bradley Cooper und Jennifer Lawrence sind jedenfalls ein wundervolles Paar. Es knistert ab der ersten Sekunde und obwohl der Film mit einem Tanzwettbewerb endet, fühlt er sich ganz anders an als die vielen anderen Liebesfilme, die so ähnlich enden. Zwar ist "Silver Linings" auch eine romantische Komödie, aber ebenso ein ernst zunehmender Pool aus lauter Konflikten, die vor Kraft, Trauer und Aggressionen drohen Feuer zu fangen.
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goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...
Kommentar löschenLittle Miss Sunshine für abgefuckte Romantiker oder ein ent-hipsterisiertes (500) Days of Summer mit einer schönen "Der Weg ist das Ziel, aber vergiss das Ziel dabei nicht"-Botschaft.
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Man liest nicht selten, Silver Linings Playbook wäre "so ganz anders als 0815-RomComs". Da bin ich anderer Meinung. Die alte Hollywoodformel kommt auch hier zum Zuge, nur wurde sie durch die anfangs eigenwilligen Charaktere und die Inszenierung besser kaschiert (und einiger Indiemarotten, die aber mehr aufgesetzt als nativ wirken). Die Charaktere sind in ihrer Färbung einzigartig, aber gleichzeitig ohne Probleme in ihre Stereotypen zerteilbar. Die Figuren und ihre Beziehungen zueinander erlauben einem sich sofort darin wieder zu erkennen. Im Grunde ist dies das Geheimnis jedes guten Films - manchmal auch der erfolgreichen.
Pat und Tiffany sind bloß die Spitze des Komplexberges, interessant wird es bei der Familie oder den zahlreichen Nebencharakteren. Aber…
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenEndlich der neue David O. Russell! So muss das neue Jahr starten. Mit „Silver Linings“ zeigt einer der talentiertesten US-Regisseure der Gegenwart ein Moralwerk über Verständnis, Hoffnung und die Liebe. Diese lebensbejahende Stück Kino ist eine tragikomische Mischung aus Russells Frühwerk „Flirting with Disaster“ und dem nicht leicht verdaulichen „I Heart Huckabees“ (mit dem ich mich bis heute schwer tue). Wir tummeln uns einmal mehr in dem typisch Russellschen Mikrokosmos: Der Filmemacher katapultiert uns in ein schäbig-schönes Philadelphia voller Menschen aus der immer kleiner werdenden Mittelschicht, die mit Zwangsneurosen, bipolaren Störungen und weiteren seelischen Defekten im krisengeschüttelten Amerika der Gegenwart ihr Leben angehen. In der ungewöhnlichen Liebesromanze spielt Bradley Cooper souverän, Jennifer Lawrence macht auf coole Schnute (steht ihr gut) und Chris Tucker gibt sich auch mal wieder die Ehre. Ihn außerhalb des unerträglichen „Rush Hour“-Kindergartens zu sehen, kann nur gutgeheißen werden. Auch wenn „Silver Linings“ an manchen Stellen etwas überdreht wirkt, ist das Werk stets ehrlich und herzlich, bleibt herrlich unromantisch. Das Wohlfühl-Kino á la Russell ist im Vergleich zu all den gleichgeschalteten Romcom-Ergüssen der vergangenen Jahre eine emotionale Achterbahnfahrt. Gerade die intensiven Zusammenbrüche des Protagonisten sind wundervoll inszeniert und gelingen dank musikalischer Led Zeppelin-Ausbrüche bedrohlich, zeigen die fragile Verfassung der Figur auf hervorragende Weise. Großartig. In „Silver Linings“ ist jeder ein Stück weit abgefuckt. Und trotzdem ist der Kram neben all dem Geschrei, Gekloppe und Nervenzusammenbrüche schön gefühlsduselig. Einfach ein unverlogenes Filmvergnügen. Und einen heulenden(!) Robert De Niro gibt’s auch noch zu bestaunen.
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Dirk Henninger: Echo Online Dirk Henninger: Echo Online
Kommentar löschenSelten hat man in den vergangenen Jahren ähnlich spitzfindige Dialoge gehört, dermaßen authentisch wirkende Figuren gesehen und trotz ernster Themen so enorm viel Spaß gehabt. [...] Wahrlich ein Silberstreif am Kino-Horizont.
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KlausTrophobie2011 Mon, 28 Jan 2013 17:53:04 -0000
Antwort löschenDie authentisch wirkenden Figuren sind doch wohl ein Witz.
Jörg Taszman: Deutschlandradio Jörg Taszman: Deutschlandradio
Kommentar löschenRegisseur David O. Russell gehört zu den originellsten Filmemachern in Hollywood. [...] Mit Silver Linings hat er eine hinreißende Komödie gedreht, die ein wenig schräger und origineller ausfällt als typische Hollywoodware mit Stars. Dabei kann er sich vor allem auf seine Darsteller verlassen.
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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de
Kommentar löschenSilver Linings ist bei all seiner menschlichen Authentizität nicht nur wahnwitzig komisch, sondern in seinem tiefen Kern auch sehr, sehr romantisch. Und eben nicht mit jener wertlosen, weil realitätsfremd verkitschten Zuckerguss-Romantik [...], sondern mit jener schmerzgeprüften, lebensbejahenden Romantik [...].
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenSilver Linings hat zuwenig Leben, um zu interessieren. Vor allem nicht für die Hauptfigur, die man schnell als hoffnungslosen Fall einstuft. [...] Am Ende ist alles in Harmoniesoße und man wundert sich, wie es dazu kam.
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Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR
Kommentar löschenRussel bürstet das zuweilen langweilige Genre gegen den Strich und gewinnt der romantischen Komödie ganz neue Facetten ab. [...] So eine ehrliche Liebesgeschichte war aus Hollywood lange nicht zu sehen.
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C. Horn: fluter, kino-zeit C. Horn: fluter, kino-zeit
Kommentar löschenMit einem wunderbaren Ensemble rund um Bradley Cooper und die ungemein talentierte Jennifer Lawrence, in dem selbst der zuletzt meist lustlose Robert De Niro Spielfreude zeigt, bevölkert David O. Russell seinen eingängigen wie liebenswerten Film.
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenSilver Linings Playbook ist ein wunderbarer Film, der von der Anstrengung erzählt, kurz das Gleichgewicht zu halten.
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Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel
Kommentar löschenDavid O. Russell gelingt mit Silver Linings acht Jahre nach seinem Indie-Hit I Heart Huckabees ein großer Wurf, wobei es vor allem die Aufrichtigkeit und die unerschütterliche Loyalität seinen Figuren gegenüber ist, die die emotionale Wucht und mitreißende Komik dieses auf Festivals gefeierten und für vier Golden Globes nominierten Films erklären.
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Christina Raftery: Bayerischer Rundfunk Christina Raftery: Bayerischer Rundfunk
Kommentar löschenDie schnoddrige Chemie zwischen den beiden [Jennifer Lawrence und Bradley Cooper] vom Leben gebeutelten Menschen ist hinreißend [...]. An der Schnittstelle zwischen Komödie und Drama liefert Regisseur David O. Russell einen echten Silberstreifen am Kino-Horizont [...].
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschen[...] Seit "Greenberg" hat es keine Tragikomödie mehr gegeben, die sich mit neurotischen Charakteren so einfühlsam und aufrichtig, so scharfzüngig und auch überaus komisch auseinander setzt. Ein Film wie ein kleines Wunder, so schön und ehrlich, dass man ihn nur lieben kann. [...]
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DonChris Tue, 01 Jan 2013 22:10:23 -0000
Antwort löschenKlingt interessant, der wird vorgemerkt.
Punsha Tue, 01 Jan 2013 23:10:25 -0000
Antwort löschenÜberrascht schon ... nachdem du den Fighter so scheiße fandest.
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Martinmartin Wed, 02 Jan 2013 11:26:49 -0000
Antwort löschenWird vorgemerkt, allein aufgrund des Greenberg Vergleichs. Gibt ja leider nicht allzu viele Fans dieses kleinen neurotischen Juwels!
Le Samourai Sat, 09 Feb 2013 00:35:21 -0000
Antwort löschenSehr sehr gute Kritik, Mr Vincent Vega.
Alle Kritiken (46)
Kommentare (210) — Film: Silver Linings
enn1 Mon, 17 Jun 2013 00:45:18 -0000
Kommentar löschenEine Liebesgeschichte die zunächst den Eindruck erweckt etwas anders daher zu kommen, endet dann doch leider reichlich klischeebehaftet. Besonders schade finde ich dass die eigentlich psychisch instabilen Protagonisten plötzlich ihre Krankheit "wegtanzen" und ab der Hälfte des Film überhaupt keine Rolle mehr spielt. Da es sich ja primär wohl um einen Liebesfilm handeln soll, lass ich die extreme Vorhersagbarkeit des Plots mal außen vor. Aber hier wird am Ende wirklich das komplette Schema knallhart durchgezogen.
Die schauspielerische Leistung, besonders von Cooper, ist dagegen aber top. Generell hat mich die Story dann doch an paar Stellen gepackt, sodass er für mich etwas über Mittelmaß ist.
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Fulsome. Tue, 11 Jun 2013 22:31:52 -0000
Kommentar löschenWie ich sie gleichzeitig verachte und doch immer wieder liebe, diese letzten zehn Minuten. Richtig starke erste Hälfte, gegen Ende etwas klobig und versteift in eins-zwei dämliche Plots, die da nicht wirklich reingehört hätten.
Kein «Harry und Sally» aber um Meilen besser als so manche andere Krücke, die einem heutzutage so aufs Auge gedrückt wird.
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TheNumber Mon, 10 Jun 2013 21:21:59 -0000
Kommentar löschenbradley cooper hat mich echt überrascht. jennifer lawrence noch besser als sonst. eine handlung, die ich so noch nicht gesehen hab, die eine schwierige thematik sowohl leicht als auch mit der nötigen ernsthaftigkeit behandelt. am ende ein sehr charmanter film, unbedingt angucken !!
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Alienator Sun, 09 Jun 2013 20:45:23 -0000
Kommentar löschenTop Schauspielfilm, aber etwas emotionslos
Ich muss zunächst kurz etwas von mir offenbaren bevor ich weiterschreibe. Ich selbst habe beruflich mit psychisch Beeinträchtigten zu tun (und nicht nur die) und kenne durchaus die Störungen die hier versucht wurden zu zeigen. Nicht nur dieser Film hat selbstredend das Problem, dass mögliche Beeinträchtigungen immer von Leuten betrachtet werden (und letzen Endes auch im Film gezeigt werden) die von den verschiedenen Beeintrachtigungsarten recht wenig Ahnung haben was diese oder jene Beeinträchtigung in den Menschen vorgehen lässt. Davon ab ist es generell schwer sich in solch einen Menschen hineinzuversetzen. Das können selbst wir Profis nicht. Wie soll es dann ein Drehbuchautor und zum Schluss die Schauspieler können? Man kann immer nur Teile der Persönlichkeit zeigen aber nie alles. Und dass dann manchmal die Fiktion nicht der Realität entspricht (und ich spreche jetzt nur vom Zeigen von Beeinträchtigungen) ist offentsichtlich. Aber man kann sich annähern. So versuchte es Dustin Hoffman im immer für solche Fälle überzitierten "Rain Man" oder auch Claire Danes in der jüngst veröffentlichten Serie "Homeland". Auch da geht es um eine bipolare Störung. Zunächst hier die Frage: Wurde hier tatsächlich eine bipolare Störung dargestellt? Schwierig. Laut ICD-10 ist eine bipolare Störung eine "...Störung, die durch wenigstens zwei Episoden charakterisiert ist, in denen Stimmung und Aktivitätsniveau des Betroffenen deutlich gestört sind. Diese Störung besteht einmal in gehobener Stimmung, vermehrtem Antrieb und Aktivität (Hypomanie oder Manie), dann wieder in einer Stimmungssenkung und vermindertem Antrieb und Aktivität(Depression). Wiederholte hypomanische oder manische Episoden sind ebenfalls als bipolar zu klassifizieren."
Also um ehrlich zu sein eine Depression hab ich bei der Darstellung von Bradley Cooper weniger festgestellt. Den ersten Teil allerdings sehr deutlich. Nun bevor ich hier zuviel über Störungen etc schreibe muss ich aber festhalten, dass, rein filmtechnisch betrachtet, dieser Film ein modernes Märchen ist, bei dem Beeinträchtigungen kein Problem mehr sind und zum Schluß (und das macht ein Märchen ja aus) alles gut wird. Das geht aber zu schnell. Das ist zu sehr Kitsch. Ansätze mit einer ernsten Auseinandersetzungen mit unterschiedlichen Störungen waren da (und wurden zum Teil auch gezeigt) aber sobald es zur Auslösung geht, wird der Film zu "schön um whar zu sein". Die erste Hälfte ist sehr gut gelungen, die zweite versumpft in zuviel Gutwerdung. Nichtsdestotrotz ist dieser Film ein wohltuend anderer Film der skurille Charaktere bietet und sehr gut inszeniert ist. Rein darstellungsmässig haben mich am ehesten Bradley Cooper und De Niro überzeugt. Wenn die beiden zum Schluss nach den Tanz die kurze Unteredung führen ist das Gänsehaut. Wie dem auch sei: Es ist eine abgedrehte romantische Komödie die vieles offen lässt und zum Ende hin abflacht.
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Bibabiest Mon, 10 Jun 2013 16:36:22 -0000
Antwort löschenNaja, Bipolar kann man, wie du ja selbst geschrieben hast, auch bei alleiniger Hypomanie/Manie vergeben, Depression ist nicht zwingend. Von daher ist die Störungsdarstellung meiner Meinung nach schon ok, aber der Märchencharakter ist natürlich nicht zu übersehen. Ich nehme den Film auch viel eher als einen süßen Liebesfilm mit außergewöhnlichen als ein Psychiatrie-Drama wahr. Dementsprechend empfinde ich ihn für sein Genre als überragend!
Alienator Mon, 10 Jun 2013 16:59:43 -0000
Antwort löschenGebe ich dir Recht. Ich hätte es auch interessanter gefunden, wenn auch diese Seite beleuchtet werden könnte in solch einen Film. Selbst für so ein Genre.
marcowski Sat, 08 Jun 2013 22:05:37 -0000
Kommentar löschenKonventionell erzählte Romanze mit witzigen Dialogen und spannenden Charakteren.
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IZO Fri, 07 Jun 2013 08:47:43 -0000
Kommentar löschenEin Film der für mich interessant begonnen hat, am Ende jedoch leider hollywood-typisch geendet hat. Dennoch sehenswert, dank Bradley Cooper und Robert De Niro.
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AddictedToIan Wed, 05 Jun 2013 17:44:41 -0000
Kommentar löschenDas ist einfach eine Unverschämtheit, was hier geboten wird.
Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet, hatte natürlich mitbekommen, dass Miss Hungry Games für ihre "herausragende Darstellung" einen Academy Award eingesackt hat, aber das war es auch. Also wagte ich mich heran und ich bin wirklich so wütend, dass es mir den Atem verschlägt. "Silver Linings" strotzt nur so vor sexistischen Stereotypen, Romantisierung und falscher Darstellung von ernsthaft mental erkrankten Charakteren und mangelnder Recherche.
Aber fangen wir mal von Vorne an. Protagonist Pat ist bipolar, wurde in die psychiatrische Anstalt zwangseingewiesen, nachdem er den Liebhaber seiner Frau Nicky halb zu Tode geprügelt hat. Seiner Mutter veranlasst nach 8 Monaten eine vorzeitige Entlassung und holt ihn zu sich nach Hause. So weit so gut. Aber kaum sind fünfzehn Minuten vergangen, geht das Ganze schon los. Pat scheint vollkommen "normal" (insoweit man den Begriff überhaupt verwenden kann, wer ist schon normal ...), kriegt nur zwischendurch Ausraster, ausgelöst durch (einzig und allein) den Hochzeitssong von ihm und seiner Ex-Frau. Das erste Plotloch.
Gehen wir die Sache mal logisch an. Wer sich ein wenig mit psychischen Krankheiten auskennt, weiß, dass bipolare Störungen nicht unbedingt einen Trigger brauchen - auch sind die Ausraster nicht so wie bei Pat immer cholerischer Natur. (Für mich ist er schlichtweg ein desillusionierter Choleriker - aber ich bin ja auch kein Psychologe ;)) Er rastet also immer aus, wenn er den Song hört. Im Laufe des Films wird immer wieder das Gleiche aufgegriffen, entweder er hört den in seinem Kopf oder er wird ihm vorgespielt. Das ist viel zu einfach und zu seicht. Wenn bipolare Störungen doch nur so einfach wären! Eben diese Kleinigkeit ("nur" das Austicken bei dem Lied) macht es Pat kinderleicht, ein ganz normales Leben zu führen. Er hat seine Ticks, aber er ist trotzdem "normal". Das findet der Zuschauer liebenswert. Dann trifft er hollywood-esque auf eine ähnlich psychisch Kranke (manisch depressive). Sie unterhalten sich über ihre Medikamente, verbringen Zeit zusammen, bam klatsch, Pat hat seine Nicky vergessen, ist auf einmal geheilt und auch Tiffany ist gesund und glücklich. Ist das ein blöder Witz?! Genau daher kommt dieser Trend unter Jugendlichen, zu behaupten man wäre depressiv. Das ist cool, das ist tiefsinnig, dann ist man anders. Dieses Stück Film zeigt ja, dass man trotzdem normal ist. Ist ja schließlich keine Krankheit, sondern ein liebenswerter Tick.
[Wo ist mein Brechkübel ...]
Dann zu der Szene in der Tiffany Pat attackiert. Erst schmeißt sie wie eine Wahnsinnige das Gedeck in einem öffentlichen Diner(!) vom Tisch. Was machen die Leute? Klatschen, jubeln ihr zu, weil sie dem Kerl zeigt, wer die Hosen anhat. Soll das ein Witz sein? Hätte ein Kerl das selbe gebracht, hätte man ihn sofort des Lokals verwiesen und/oder die Polizei gerufen, wie bei Pat nachher, als SIE ihn am Hemdkragen packt, schüttelt und anschreit. Er steht nur da, sie schreit, sie würde belästigt und sofort sind Passanten da um zu helfen. Das ist die sexistischste Darstellung einer Mann/Frau Beziehung, die mir je untergekommen ist. Natürlich passiert sowas im echten Leben auch, es ist nunmal Fakt, dass eine Frau nur "er hat mich angefasst" sagen braucht, um einem Mann den Job, das Ansehen und all seine Würde zu nehmen, gegenstandlos ob es stimmt oder nicht. Aber soetwas auch noch zu glorifizieren, ich meine, die Frau betreibt aktive Körperverletzung [nicht zu vergessen die obszönen Mittelfinger im Diner und das Geschrei] - aber keinen schert's. Am Wenigsten Pat, der ist ja sowieso der Böse. Kommt mit der Betriebsanleitung zum männlichen Geschlechtsteil.
Es wäre was Anderes, wenn man solche Szenen in einem Gesellschaftsdrama eingebaut hätte. Aber das hier ist eine flache Dramödie, die auf unglaubwürdige Weise versucht, mentale Krankheiten als Tabuthema salonfähig zu machen und zu romantisieren. Ich bin mir zu 200% sicher, dass das nichts von Gesellschaftskritik hatte. Sie ist die Frau, sie darf das. Sie ist ja nicht mal verrückter als er. Er ist der Spinner, er schreit rum.
Ich höre hier auf, bevor das Ganze noch ausartet ... ^^ Über das Ende brauche ich gar nicht schreiben, das reflektiert alles, was ich geschrieben habe nochmal perfekt. Unfassbar. Und Cooper und Lawrence sind auf absoluter Augenhöhe was die Schauspielleistung angeht, damit meine ich nicht, dass er einen Oscar verdient hat. Wenn der Film wenigstens unterhaltsam wäre. Aber nichtmal das. Musste mich zwingen.
Its a no from me
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fuerchtegott Wed, 05 Jun 2013 18:45:20 -0000
Antwort löschenHammerkommi!
horro Thu, 06 Jun 2013 05:58:55 -0000
Antwort löschenendlich mal Klartext, passend!
AddictedToIan Thu, 06 Jun 2013 06:02:06 -0000
Antwort löschenHihi, danke ihr Lieben :-)
Ruby89 Mon, 10 Jun 2013 01:38:03 -0000
Antwort löschenEines der schlechtesten Kommentare, die ich hier seit langem gelesen habe.
Zunächst einmal ist Bradley Coopers Darstellung einer bipolaren Person die wohl adäquateste, die ich in einer Tragikomödie gesehen habe, was man im Übrigen wissen sollte, wenn man sich tatsächlich mit bipolaren Störungen beschäftigt hat. Hättest du außerdem den Film richtig gesehen, wüsstest du, dass Pat auch dazu neigt, ständig Stimmungsschwankungen zu haben. Das reicht von Euphorie bis hin zur Depression, was per Definition die Grundvoraussetzungen für eine bipolare Störung sind...ich frag mich, welchen Film du überhaupt gesehen hast. Sein komplettes Verhalten, die plötzlichen Ausraster, dann wieder total liebevoll, die ständige Unruhe in ihm (deshalb joggt er unter anderem auch die ganze Zeit) sind alles Anzeichen einer bipolaren Störung. Seine Reaktion auf den Song ist eher dem traumatischen Ereignis mit seiner Frau zu verdanken und haben nur wenig mit seiner bipolaren Störung zu tun. Und am Ende des Films wird absolut kein bisschen gesagt, dass beide wieder geheilt sind. Sie sind einfach nur zusammen und für den Moment glücklich. Das mag zwar das totale Hollywood-Klischee sein, aber der Film hat nie behauptet, alle Konventionen über Bord zu werfen. Letztlich ist es eben doch ein Liebesfilm. Der Film kann doch nichts für deine Erwartungen.
Und was bitte hat die Szene im Restaurant mit Sexismus zu tun??? Du schreibst selbst, dass sowas im echten Leben auch passiert. Wie zum Teufel kommst du darauf, der Film würde ein solches Verhalten "glorifizieren"? Das ist, wenn überhaupt, lediglich ein Abbild unserer Gesellschaft und keine Glorifizierung irgendeiner sexistischen Tat. Außerdem werden die Konsequenzen der Handlungen der Charaktere auch ganz unverblümt gezeigt. Ich für meinen Teil hatte nicht den Eindruck, dass die Krankheiten der Personen romantisiert werden, sondern durchaus als ein ernsthaftes Problem dargestellt werden. Pat hat schließlich den Typen, mit dem seine Frau ihn betrogen hat, fast tot geprügelt. Auch die Szene, in der er "aus Versehen" seine Mutter schlägt und sich mit seinem Vater prügelt, waren meiner Meinung nach ziemlich traurig. Dass das ganze zwischendurch mit viel Humor aufgelockert wird, ist eher erfrischend und eine interessante Herangehensweise um eine solche Thematik zu behandeln. Es ging nicht so sehr darum die "Gestörtheit" der Hauptcharaktere zu romantisieren, sondern vielmehr darum die "Normalität" der anderen Charaktere zu hinterfragen. Wenn du das nicht verstanden hast, liegt das an dir, nicht am Film.
fuerchtegott Mon, 10 Jun 2013 04:58:28 -0000
Antwort löschen@ruby: ui, ui, ui! Was für ein hochgradiger Erregungslevel! Wusste gar nicht, wie empfindsam linings-fans sein können. Aber poste nur weiter, du schreibst so lustig.
AddictedToIan Mon, 10 Jun 2013 10:50:37 -0000
Antwort löschen@ruby Du hast den Film genauso aufgefasst, wie der amerikanische Durchschnittshinterwäldler es auch sollte. Gratulation. :-)
Ruby89 Mon, 10 Jun 2013 13:40:33 -0000
Antwort löschenDas hat nichts mit Fangehype zu tun. Ich habe absolut kein Problem damit, wenn man den Film scheisse findet. Aber wenn man schon Gründe aufzählt, dann sollten die wenigstens auch nachvollziehbar sein. Dem Film Sexismus und falsche Darstellung von kranken Menschen vorzuwerfen, finde ich einfach nicht richtig. Liegt vielleicht daran, dass ich ein Hinterwäldler bin.
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Bibabiest Mon, 10 Jun 2013 16:43:15 -0000
Antwort löschenDanke, Ruby89, dem brauche ich nichts hinzuzufügen. Ich denke auch, dass die Erwartungen an einen Liebesfilm hier etwas zu hoch gesteckt waren.
AddictedToIan Mon, 10 Jun 2013 18:44:18 -0000
Antwort löschenWer spricht denn hier von Erwartungen an einen Liebesfilm? Ich hab irgendwie das Gefühl, dass du nicht verstanden hast, was ich geschrieben habe. Ist auch wurst jetzt. Ich merk schon, dass sind verankerte Standpunkte, an denen sich nicht rütteln lässt.
Filmfreak21 Tue, 04 Jun 2013 17:06:25 -0000
Kommentar löschenOk war vielleicht ein wenig übertrieben Jennifer Lawrence gleich einen Oscar in die Hand zu drücken und Bradley Cooper war deutlich etwas besser drauf!
Aber nichts desto trotz, waren die beiden ein unschlagbar cooles Traumpaar und haben den Film genau das gewisse Etwas verliehen!
Der Film war besser als ich erwartet hätte und seit langem einer der besten Feelgood Movies seit langem die ich gesehen habe!
Hut ab!
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Rulzn Sun, 09 Jun 2013 15:40:33 -0000
Antwort löschenIn Originalsprache ist die Leistung um einiges besser
flopotsdam Mon, 03 Jun 2013 19:04:49 -0000
Kommentar löschen"Man kann ja nicht immer glücklich sein..." oder besser: Man kann ja nicht immer unglücklich sein?
"Silver Linings" ist eine wunderbar romantisch-tragische Komödie, mit zwei äußerst sympathischen Hauptdarstellern, die viel mit sich zu tun haben und sich doch, auf eine besondere Art und Weise, näher kommen. Jennifer Lawrence ist einfach hinreißend. Vielleicht bin ich auch einfach geblendet, aber ich denke nach diesem Film, avanciert sie - zumindest was Hollywood angeht - zu einer meiner Lieblingsschauspielerinnen.
Sicherlich beinhaltet "Silver Linings" viel Hollywood und doch hat der Film seinen ganz eigenen Charme. Allein der Grund, warum man sich ein Müsli am Abend bestellt, ist einfach super.
Ich sag's euch: Fell in love with a girl!
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filmfreak23 Mon, 03 Jun 2013 16:30:59 -0000
Kommentar löschenIch mag Bradley Cooper, ich steh total auf Jennifer Lawrence, ich verehre Robert De Niro und ich wusste um die ganzen Auszeichnungen bzw. Nominierungen, aber trotzdem hatte ich nicht damit gerechnet, dass mich "Silver Linings" so dermaßen packen würde.
Um ehrlich zu sein, ich war hinterher sehr aufgewühlt und hatte sogar ein paar Tränen vergossen.
Denn die Emotionen blieben nicht im Fernseher, sondern sprangen wie wild auf mich über, weil alle Schauspieler komplett in ihren Rollen versunken waren, mit viel Leidenschaft und Hingabe auftraten und die herausragende Inszenierung von David O. Russell ein perfekt federndes und ausbalanciertes Sprungbrett darstellte.
Und ich fühlte mich auch nicht manipuliert oder so was, sondern einfach im positiven Sinne überwältigt.
Das ist einfach pures Kino, ein modernes Märchen, so gefühlvoll, so bewegend, so intensiv, man muss aus meiner Sicht schon mit dem völlig falschen Fuß aufgestanden sein, wenn man daran keinen Gefallen finden konnte.
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Martyman Tue, 04 Jun 2013 12:29:45 -0000
Antwort löschenNa also! Ich wollte den auch schon längst mal sehen... Spätestens jetzt muss der unbedingt sein! :)
filmfreak23 Tue, 04 Jun 2013 17:38:26 -0000
Antwort löschenDas ist Hollywood von seiner allerbesten Seite.
Du wirst es nicht bereuen :)
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Shady95 Sat, 08 Jun 2013 09:28:12 -0000
Antwort löschenVoll auf den Punkt gebracht.
filmfreak23 Sat, 08 Jun 2013 09:30:23 -0000
Antwort löschenDanke :)
TerminatorCHRIS Sun, 02 Jun 2013 20:59:06 -0000
Kommentar löschenEine tolle Mischung zwischen Dramatik und Unterhaltung. Super Dialoge von den Protagonisten.
Hut ab vor Jennifer Lawrence Rolle, die mich regelrecht überzeugt hat. Ein Film von der Kategorie "Positive Überraschung"
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VroniS Sat, 01 Jun 2013 17:07:11 -0000
Kommentar löschender film hat mich aus irgendeinen Grund Null berührt. Ich fand ihn weder sonderlich überragend gespielt. Die Story war an den Haaren herbeigezogen und erklärt wurde eigentlich auch nichts so richtig. Habe auch keinen Bezug zu den Personen gefunden. Ich will nicht sagen, dass ich mich direkt gelangweilt habe aber ich war dennoch froh als er dann vorbei war.
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VroniS Sat, 01 Jun 2013 17:10:12 -0000
Antwort löschenund besonders schwach fand ich das Ende - WIESO?
HimmelHoch Sat, 01 Jun 2013 09:02:25 -0000
Kommentar löschenIch glaube, da habe ich etwas ganz besonderes gesehen. Werden psychische Erkrankungen doch in unserer Gesellschaft lieber tot geschwiegen, liegen mir persönlich aber sehr am Herzen.
Sensibel, aber nicht übervorsichtig lässt David. O Russel durch eine unheimlich starke Cast nicht nur eine bezaubernd schöne Liebesgeschichte erzählen, sondern zeigt, dass nur weil das Leben schwierig ist, es nicht hoffnungslos ist.
Jennifer Lawrence ist eine starke Tiffany, die ganz genau weiß, dass sie Probleme hat, diese aber akzeptiert. Bradley Cooper als Pat versucht zwar sich einzureden, dass alles gut ist, glaubt es aber selber nicht wirklich. Beeindruckend gespielt sehen wir einen Mann, der nicht sein will, wie er ist und mit sich selbst kämpft. Jackie Weaver und Robert DeNiro (ja, ich knie' nieder!) sind liebevolle Eltern, die sich immer noch so sehr lieben, aber mit eigenen Problemen und der Situation doch überfordert sind, versuchen zwar zu helfen, stehen aber dabei gelegentlich im Weg. Alle Nebenrollen sind stark besetzt, die Schaupieler mit Herzblut dabei. Der Soundtrack ist abwechslungsreich und schlicht perfekt.
Oh, und was für ein Tanz! Eine Tanzscene voller Ausdruck, perfekt auf Charaktere und Intention des Filmes abgestimmt.
Zart, aber nie kitschig, voller Emotionen aber nicht dramatisch und immer mit einem Lächeln in der Nähe hinterlässt dieser Film trotz vieler Konflikte und einem schwierigem Thema doch ein wunderbares Gefühl.
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jannik Sat, 01 Jun 2013 08:18:46 -0000
Kommentar löschenAch toll wie irre die alle sind!
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wolfmother Fri, 31 May 2013 23:14:44 -0000
Kommentar löschenEin schöner romantischer nicht-Kitsch(!) Film, der an einigen Stellen zum nachdenken anregt und zum Teil den Zuschauer überrascht.
Natürlich kann man diesen Film schnell in die Schublade des Liebesdramas stecken, doch hinter Silver Linings verbirgt sich viel mehr als die typische boy meets girl story.Der Film ist leicht, direkt, ehrlich und vorallem aus dem Leben gegriffen.Themen wie Depressionen, mentale Krankheiten und Trauer werden unerwartet sensibel, aber gekonnt witzig und dennoch mit einer gewissen Ernsthaftigkeit angesprochen.Obwohl die story zu Beginn etwas verwirrend auf den Zuschauer einwirken kann, ist es nichtsdestotrotz lohnenswert bis zum Schluss dran zu bleiben. Silver Linings ist nicht nur sehenswert sondern auch empfehlenswert.
Guter Film der beeindruckt, vorallem Jennifer Lawrence beweist wieder einmal, dass sie eine fantastische Schauspielerin ist, die den Oscar für die Rolle der Tiffany zu Recht erhalten hat.
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GucksdirAn Fri, 31 May 2013 00:20:09 -0000
Kommentar löschenToller Film mit tollen Schauspielern. Die erste Tanzszene die ich mir nicht nur angeschaut habe, ich habe diese Szene genossen ....... Pfui Jennifer und Bradley, dank euch sind meine Eier unters Sofa gekullert. Hab sie aber wieder und ziehe mir erstmal 300 rein um wieder auf den Boden zu kommen ....... oder ich schau mir diesen Film noch mal an.... ich weiss ja noch wo sie lagen.
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Spike1990 Thu, 30 May 2013 17:25:13 -0000
Kommentar löschenEine RomCom mit Ecken und Kanten. Die Hauptfiguren haben Zwänge, Neurosen und Persönlichkeitsstörungen und sind dennoch absolut lebensnah und glaubwürdig. Man kann Bradley Cooper und vor allem Jennifer Lawrence gar nicht genug Lob für ihre Leistungen in diesem Film aussprechen. Fantastischer Film! Ich bin ganz aus dem Häuschen :D
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Pegisto Wed, 29 May 2013 23:35:42 -0000
Kommentar löschenEigentlich sollten hierbei 5 Punkte als gute Wertung langen, oder nicht?
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ShayaNova Wed, 29 May 2013 10:45:30 -0000
Kommentar löschennormalerweise steh ich gar nicht auf solche filme, wo immer wieder an den haaren herbei gezogene geschrei-szenen abgespult werden. um ehrlich zu sein, habe ich ihn nur wegen jennifer lawrence angeschaut. tatsächlich finde ich, die schauspieler haben den film gerettet (stellt ihn euch mal mit no names vor). am besten hat mir hier nicht das zusammenspiel cooper/lawrence sondern de niro/lawrence gefallen. das hat gezeigt, welches kaliber in dieser frau steckt. aber bradley war auch gut ;)
fazit: wer auch comedy/drama steht wird hier gut bedient werden, ansonsten ist der film in meinen augen nur was für entweder fans der schauspieler oder anhänger der guten schauspielkunst. und einem guten schauspieler ist halt nichts zu peinlich.
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ShayaNova Wed, 29 May 2013 17:53:00 -0000
Antwort löschenhab ich wirklich geschrieben "welches kaliber in dieser frau steckt"? ohmy XD
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moviereporter Wed, 29 May 2013 18:20:51 -0000
Antwort löschenIch lach mich kaputt XD
Moncineo Thu, 30 May 2013 12:24:20 -0000
Antwort löschenFreud hätte seine helle Freude. ;)
schwedenretter Wed, 29 May 2013 09:48:54 -0000
Kommentar löschenDoch mehr Komödie als Drama, in der ersten Hälfte werden Erwartungen an ein ernsthafteres Geschehen aufgebaut, womit dann jedoch gebrochen wird, die Dialoge werden konventioneller und die geschichte zwängt sich doch ein wenig mehr ins Hollywoodkorsett als vermutet. Der Humor ist trotzdem frisch und die Darsteller gut.
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