Silver Linings
Silver Linings Playbook (2012), US Laufzeit 122 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 03.01.2013
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229 Kommentare
Keine
von David O. Russell, mit Jennifer Lawrence und Bradley Cooper
In Silver Linings bekommt Bradley Cooper nach einem Psychiatrieaufenthalt die Chance auf einen Neuanfang als Tanzpartner seiner ebenfalls leicht irren Nachbarin Jennifer Lawrence.
Um im Leben voranschreiten zu können, muss man manchmal zunächst zurückgehen. So führt der Anfang von Silver Linings Pat Peoples (Bradley Cooper) zurück nach Hause. Der ehemalige Lehrer und Mittdreißiger wurde mit strengen Auflagen aus einer Heilanstalt entlassen, wo er einige Zeit wegen psychischer Probleme zugebracht hatte. Zu den Auflagen gehört auch, dass er jeglichen Kontakt zu seiner Ex-Frau Nikki (Brea Bee) zu unterlassen hat.
Während seine Mutter ihn vorbehaltlos umsorgt, ist sein Vater Patrick (Robert De Niro) mehr als skeptisch, ob es eine gute Idee war, die Anstalt wieder zu verlassen. Derweil setzt Pat alles daran, sich wieder in Form zu bringen und Nikki wieder zurückzugewinnen. Bei einem Abendessen mit gemeinsamen Freunden (u.a. Julia Stiles) lernt er Tiffany (Jennifer Lawrence) kennen. Auch sie leidet an psychischen Problemen, denn sie muss den unerwarteten Tod ihres Mannes verkraften. Ihre Trauerarbeit kompensiert sie durch nymphomanische Tendenzen. Sie verspricht Pat, den Kontakt zu Nikki herzustellen, wenn er mit ihr für ein Tanzturnier trainiert.
Hintergrund & Infos zu Silver Linings
Silver Linings (OT: Silver Linings Playbook) basiert auf dem Roman Silver Linings Playbook von Matthew Quick. Fürs Kino adaptiert und inszeniert wurde Silver Linings von David O. Russell, der erstmals mit dem Sundance-Liebling Spanking the Monkey in Erscheinung trat und für seine Regie bei The Fighter für den Oscar nominiert wurde. Diese bekamen schließlich Christian Bale wie auch Melissa Leo. Ähnlich wie bei Autorenfilmer Alexander Payne vergehen auch bei David O. Russell immer mehrere Jahre zwischen den einzelnen realisierten Projekten, so zwischen Three Kings und I Heart Huckabees fünf bzw. zwischen Huckabees und The Fighter sechs Jahre. Für Silver Linings benötigte Russell indes nur zwei Jahre. Die Hauptrolle für Silver Linings war zunächst für den Fighter Mark Wahlberg gedacht, den Zuschlag erhielt aber schließlich Bradley Cooper, der nach Ohne Limit in Silver Linings erneut mit Robert De Niro gemeinsam vor der Kamera steht.
Bei den Academy Awards 2013 gewann Jenniffer Lawrence den Oscar für die Beste Weibliche Hauptdarstellerin. (EM)
Mehr Bilder (21) und Videos (11) zu Silver Linings
Cast & Crew
- Genre
- Drama, Komödie, Romanze
- Zeit
- Halloween, Weihnachten
- Ort
- Maryland
- Handlung
- American Football, Auftritt, Betrogener Ehemann, Bisexualität, Borderline-Syndrom, Brief, Bruder, Bruder-Bruder-Beziehung, Depression, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Ex-Frau, Exmann, Freundschaft, Gewalt in der Familie, Gewalttätiger Ehemann, Halloween, Hoffnung, Hoffnungslosigkeit, Joggen, Laufen, Lehrer, Mann-Frau-Beziehung, Medikament, Mutter, Mutter-Sohn-Beziehung, Nachbar, Nervenheilanstalt, Neubeginn, Optimismus, Polizist, Psychiater, Psychiatrie, Psychose, Schizophrenie, Sohn, Tanzen, Tanzstunde, Tanzszene, Tanzwettbewerb, Therapeut, Therapie, Trennung, Tänzer, Tänzerin, Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Verlust der Ehefrau, Vertrauen, Weihnachten, Wettbewerb, Witwe, Überzeugung
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Kritiken (43) — Film: Silver Linings
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenExtrem anstrengender Hollywoodschlock, der sich hauptsächlich für die Frage Wer-schreit-am-Lautesten interessiert. Die vorgebliche Authentizität erweist sich ziemlich schnell als totaler fake, wenn eine bipolare Störung als lustiger Tick präsentiert wird, den man sich einfach mal wegtanzen kann. Tanzen lernt man hier übrigens flott innerhalb einer fröhlichen Montage, auch wenn Cooper einem davon im völlig absurden RomCom-Finale nichts mehr zeigen mag. Spielt aber zu dem Zeitpunkt auch keine Rolle mehr, weil der Film kurz vorher in der "Wetten, dass"-Sequenz komplett die Segel streicht. Wenn nicht gerade rumgeschrien wird, greift Russell übrigens zum alten Gimmick "brüllend laute Musikmontage". Zwei Stunden werden zur Ewigkeit.
Das Ganze ist allerdings unverdientermaßen von allen Beteiligten hervorragend gespielt und für Jennifer Lawrence tatsächlich ein beeindruckendes Showcase, besser kann man so eine quasi unspielbare Rolle gar nicht vergolden. Warum sich ihre zum Niederknien anbetungswürdige Figur in einen doppelt so alten Gestörten in häßlichen Football-Jerseys verlieben sollte, vermag der Film nicht zu beantworten. Und sonst auch nichts.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.wordpress...
Kommentar löschen[...] Die daraus entstehende Geschichte ist nicht weniger als einer der bewegendsten und ehrlichsten Ausflüge, den in vergangenen Jahren ein Regisseur aufs Zelluloid gebannt hat. Abschließende Worte gelten dennoch Jennifer Lawrence und Bradley Cooper, die sich mit atemberaubender Performance durch das starke Drehbuch spielen und als dynamisches Leinwandpaar brillieren. Powerful, emotional, awesome!
Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
H_B_C Wed, 13 Mar 2013 18:35:32 -0000
Antwort löschenlächerlich!
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Das amerikanische Spießertum wird zaghaft angekratzt, wirklichen Tiefgang besitzt „Silver Linings“ zu keiner Zeit und auch wenn das hier natürlich ein lebensbejahender Ausflug sein sollte, belügt sich Russell in seiner heuchlerischen Art und Weise durchgehend selber. „Silver Linings“ ist ein Film für verträumte Optimisten, für Menschen, die sich gerne betüddeln lassen, Realisten hingegen fühlen sich schnell für dumm verkauft und die Suppe aus dem Kessel der ewigen Glückseligkeiten will einfach nicht munden. Letztlich ist es ein Film, der sich jeglichen Schablonen hinwirft, zwar schauspielerisches Talent aufblitzen lässt und auch durchaus seine Momente hat, vor allem in der ersten Hälfte, doch etwas Bleibendes findet einfach nicht statt.
Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 32 Antworten
Jenny von T Mon, 11 Feb 2013 17:04:19 -0000
Antwort löschen\o/
Hooded Justice Mon, 11 Feb 2013 17:16:27 -0000
Antwort löschen!
Arakune Mon, 11 Feb 2013 17:42:26 -0000
Antwort löschenRhetorisch zwar durchaus gut argumentiert, hast Du in meinen Augen jedoch die Prämisse Russells vollkommen missverstanden. Der Film ist sich seiner narrativen Konventionalität zu jeder Zeit bewusst, er bedient die gängigen RomCom-Sujets bewusst und hinterfragt diese sowie den Zuschauer selbst gleichzeitig damit (wie seinerseits zum Beispiel SCREAM für das Slasher-Genre). Das zuckersüße Ende steht demnach bereits ungefähr nach den ersten 15 Minuten für den Zuschauer fest (Schlüsselszene hierbei: Der Wutanfall über den Hemingway-Roman).
Der gesamte Film ist eine einzige emotionale Farce, dazu da, dem Zuschauer aufzuzeigen, woran er sich in manchen Filmen ergötzt, sich regelrecht an skurrilen Figuren aufgeilt. Keiner der Charaktere ist jemals vollkommen aufrichtigt oder gar "gut", sie alle verfolgen ihre persönlichen Ziele mit ausgesprochener Arglist, manipulieren und lügen, um sich selbst auf diverse Arten zu bereichern. Dass wir das als Zuschauer dann auch noch trotzdem als erfrischend/unterhaltsam/liebenswürdig empfinden, zeigt uns letztlich auf, dass wir auch nicht besser sind als die verteufelten Charaktere im Film, denn ausnutzen tun wir diese (fiktiven) Personen gewissermaßen ebenso.
Wesentlich schöner und eloquenter fässt das allerdings der gute Prestigeww in seinem Text zusammen: http://www.moviepilot.de/movies/silver-linings/comments/639425
Le Samourai Mon, 11 Feb 2013 17:46:01 -0000
Antwort löschenWow, wunderbar geschrieben, Arakune! Hast natürlich vollkommen Recht (Hemmingway!!!).
SoulReaver Mon, 11 Feb 2013 17:54:35 -0000
Antwort löschen@Arakune Hab deinen Kommentar gelesen und kann dir natürlich nicht zustimmen. Meta-RomCom? Ohje. Fand da gar nichts unterhaltsam, erfrischend oder liebenswürdig. Einfach nur belanglos und ohne jeden Wert. Gute Absichten hin oder her, absolut nicht mein Film, die 5 Punkte sind für auch jetzt schon zu viel, wird wohl nochmal fallen, auch dank deiner Argumentation jetzt, die meinen negativen Eindruck eben nochmal verstärkt hat.
Jenny von T Mon, 11 Feb 2013 17:54:40 -0000
Antwort löschenGanz netter Versuch, aber mit dieser Argumentation (--> "Der Film ist sich diesem und jenem vollkommen bewusst und führt den Zuschauer nur vor! [...]) kann man sich doch nun wirklich jede RomCom-Grütze schönreden.
Le Samourai Mon, 11 Feb 2013 17:57:22 -0000
Antwort löschenAlso das Wort "Grütze" im Zusammenhang mit diesem in ALLEN relevanten Kriterien wirklich außergewöhnlichen Film zu verwenden, ist einfach nur... traurig.
SoulReaver Mon, 11 Feb 2013 18:03:10 -0000
Antwort löschen@Jenny Jup, jeder Film der belanglos ist, lässt sich als Hommage an die Belanglosigkeit verstehen, deswegen wird aus Belanglosigkeit auch plötzlich großes Kino. Ist doch klar, oder? Und "Silver Linings" ist natürlich auch ein außergewöhnlicher, ach so vielseitiger Geniestreich.
Jenny von T Mon, 11 Feb 2013 18:04:53 -0000
Antwort löschen... übrigens könnten sich die Anhänger dieses Films vielleicht so langsam mal entscheiden, ob er nun "authentisch" oder entlarvend sein soll, beides gleichzeitig geht nämlich nicht. Im ersten Fall ist SL ein 08/15-Crowdpleaser, im zweiten Fall wäre das Ende als reiner Sarkasmus zu lesen, der unangebrachter nicht sein könnte, da dadurch offengelegt würde, dass SL von vorneherein keinerlei Interessen an auch nur irgendwie gearteter Zwischenmenschlichkeit aufbringt.
Le Samourai Mon, 11 Feb 2013 18:06:30 -0000
Antwort löschen"ein außergewöhnlicher, ach so vielseitiger Geniestreich." Deine ersten wahren Worte.
"Crowdpleaser"?? LOL.
Arakune Mon, 11 Feb 2013 18:17:26 -0000
Antwort löschen@Souli: Natürlich, wenn Dich das alles NIRGENDWO berührt oder angesprochen hat, dann nützen auch alle Meta-Argumentationen nichts mehr, wenn sie sich bei Dir schlicht nicht entfalten können. In diesem Fall ist Dein Missfallen am Film vollkommen nachvollziehbar und unumstößlich; eine rein subjektive Empfindung eben (und das sind Emotionen nun mal). TITANIC wäre ein ähnliches Beispiel, bei dem die Hauptqualitäten des Films mit den subjektiven Empfindungen seines Publikums stehen und fallen. Ein wesentlicher Faktor bei solcherlei Werken ist zudem auch noch die Voreingenommenheit des Rezipienten, was ich Dir natürlich jetzt nicht unterstellen will, ich wollte es nur nicht unerwähnt lassen.
@Jenny: Nur weil jemand mal nicht mit Holzhammer-Subtext wie Haneke arbeitet (entschuldige dieses plumpe, aber mMn passende Beispiel), heißt das noch lange nicht, dass das gleich Über-Interpretation sein muss. Das Schöne an SL für mich ist dabei ja, um auch nochmal Deine Dualismus-Kritik aufzugreifen, dass er aus beiden Sichtweisen funktionieren kann, man diese aber - und das hast Du natürlich richtig erkannt - strikt voneinander trennen muss, damit es schlüssig bleibt.
Und bleiben wir doch mal objektiv: Eine typische RomCom ist SL, auch ungeachtet einer Meta-Perspektive, doch nun wirklich nicht.
Jenny von T Mon, 11 Feb 2013 18:20:22 -0000
Antwort löschenIst mir zu hoch. Ich geh' dann mal wieder Haneke schauen. :-D
Arakune Mon, 11 Feb 2013 18:23:06 -0000
Antwort löschenIst gut. Ich schaue derweil mal wieder einen bezaubernde RomCom. :-)
Le Samourai Mon, 11 Feb 2013 18:25:17 -0000
Antwort löschenSilver Linings > Haneke. Eh klar.
SoulReaver Mon, 11 Feb 2013 18:30:38 -0000
Antwort löschenUnd ich werte Silver Linings mal runter. Jeder tut das, was er am liebsten macht. Herrlich. :)
Und Flo, alles ist subjektiv, selbst die amüsanten Ausgüsse vom Marktschreier Samourai.
Le Samourai Mon, 11 Feb 2013 18:31:31 -0000
Antwort löschenHihi
Le Samourai Mon, 11 Feb 2013 18:33:17 -0000
Antwort löschenGeil nur noch 4 Punkte? Immer noch viel zu viel! Ist doch wirklich ein uninspirierter, schlecht geschriebener, miserabel gefilmter Drecksstreifen.
SoulReaver Mon, 11 Feb 2013 18:42:16 -0000
Antwort löschenQuatsch, Fredinand. Meisterwerk, das durch seine Meta-Perspektive eine hinreißende Hinterfragung des RomCom-Sujets darstellt. Die Hemingsway-Szene ist dabei von großer Bedeutung, steht sie doch für den offensichtlichen Wendepunkt im Geschehen und hält dem maliziösen Zuschauer den Spiegel vor die Nase. In 50 Jahren ein Klassiker.
Jenny von T Mon, 11 Feb 2013 18:43:17 -0000
Antwort löschen:-D
VisitorQ Mon, 11 Feb 2013 18:43:24 -0000
Antwort löschenDieser Thread. http://files.sharenator.com/YG6vv_GIF_Collection_of_someone_eating_popcorn-s320x240-181195-580.gif
Punsha Mon, 11 Feb 2013 18:46:36 -0000
Antwort löschenIch warte nach fast zwei Jahren immer noch darauf, dass Samourai in einer Filmdiskussion mal auch nur ein einziges schlüssiges Argument bringt. :D RomComs sind übrigens eh IMMER geil. Und ja, auch bei mir fehlt das Argument.
SoulReaver Mon, 11 Feb 2013 18:51:12 -0000
Antwort löschen@Punsha Meinst du nicht auch, wir sollten Samourai nen Job als Marktschreier besorgen? Auf dem Rathausplatz von Wanne-Eickel morgens um 6 Uhr Fische verkaufen? Das Ganze hier ist doch hervorragendes Training für ihn, wobei er eben auch schon sichtlich unterfordert ist.
Le Samourai Mon, 11 Feb 2013 18:56:38 -0000
Antwort löschenich mach gleich fischmehl aus euch!
dabei argumentiere ich immer sooo wundervoll und nachvollziehbar. :(
Jenny von T Mon, 11 Feb 2013 19:01:58 -0000
Antwort löschenStimmt!
"Quatsch!",
"LOL." und
"Meisterwerk!"
sind Sternstunden rhetorischer Finesse und verblüffen immer wieder auf's Neue durch geradezu sinnstiftende Kohärenz. ;-)
horro Mon, 11 Feb 2013 19:10:09 -0000
Antwort löschen@Reaver: vollste Zustimmung und sehr schön, treffend analysiert
jeffcostello Mon, 11 Feb 2013 19:11:36 -0000
Antwort löschenOh mann...also ich hab den im kino links liegen gelassen, weil er in meiner nähe nicht im O-Ton läuft, aber nach dieser erbitterten Diskussion bin ich sehr neugierig!
SoulReaver Mon, 11 Feb 2013 21:03:17 -0000
Antwort löschen@horro Vielen Dank! :)
@jeff Ach, auf DVD reicht der schon. :)
Le Samourai Mon, 11 Feb 2013 22:52:09 -0000
Antwort löschen@ jenny: Ich weiß, ich weiß! Danke sehr! :)
Prechtl Tue, 12 Feb 2013 08:13:16 -0000
Antwort löschenKann ich zu 100% unterschreiben.
SoulReaver Tue, 12 Feb 2013 11:44:07 -0000
Antwort löschenFreut mich zu 100%.
Alle 32 Antworten zeigen
JohnnyKee Tue, 12 Feb 2013 22:34:23 -0000
Antwort löschenBisher bester Komm zu dem Film :)
Le Samourai Tue, 12 Feb 2013 23:04:23 -0000
Antwort löschenIch bin auf jeden Fall im falschen Film hier.
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Dass sich „Silver Linings“ durch verrückte Kameraführung und teils wilden Schnitt auszeichnet, ist weniger störend als ein passendes Stilmittel, um dem Publikum die psychisch angeknacksten Hauptfiguren und ihr Gefühlschaos näher zu bringen. Es funktioniert und wir tauchen ein in diese verrückte Welt, die ja eigentlich auch nur das ganz ‚normale‘ Leben ist. „Silver Linings“ erweist sich als im Kern wenig originelle, aber clever aufbereitete, stark gespielte Liebesgeschichte der etwas anderen Art, mit nettem Soundtrack (plus Musik von Danny Elfman in ungewohntem Indie-Gewand), knackigen, natürlichen Dialogen und tollem Finale. Reichlich Witz und Herz, aber wenig Kitsch, dank einer ordentlichen Portion reizender Neurosen, sehr angenehm.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenRobert De Niro wieder in Topform in einem guten Film zu sehen, reicht allein schon um das Cineastenherz höher schlagen zu lassen. Darüberhinaus ist "Silver Linings" eine reizende RomCom in der gerade die zwei als "Irre" deklarierten Hauptfiguren am zugänglichsten sind. Regisseur Russell dekonstruiert die kleinen und großen Macken. Er zeigt auch die Machtlosigkeit gegenüber einer Gesellschaft, die glaubt normal zu sein und die ihre Zwänge doch nur heimlich auslebt. Bradley Cooper und Jennifer Lawrence sind jedenfalls ein wundervolles Paar. Es knistert ab der ersten Sekunde und obwohl der Film mit einem Tanzwettbewerb endet, fühlt er sich ganz anders an als die vielen anderen Liebesfilme, die so ähnlich enden. Zwar ist "Silver Linings" auch eine romantische Komödie, aber ebenso ein ernst zunehmender Pool aus lauter Konflikten, die vor Kraft, Trauer und Aggressionen drohen Feuer zu fangen.
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goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...
Kommentar löschenLittle Miss Sunshine für abgefuckte Romantiker oder ein ent-hipsterisiertes (500) Days of Summer mit einer schönen "Der Weg ist das Ziel, aber vergiss das Ziel dabei nicht"-Botschaft.
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Man liest nicht selten, Silver Linings Playbook wäre "so ganz anders als 0815-RomComs". Da bin ich anderer Meinung. Die alte Hollywoodformel kommt auch hier zum Zuge, nur wurde sie durch die anfangs eigenwilligen Charaktere und die Inszenierung besser kaschiert (und einiger Indiemarotten, die aber mehr aufgesetzt als nativ wirken). Die Charaktere sind in ihrer Färbung einzigartig, aber gleichzeitig ohne Probleme in ihre Stereotypen zerteilbar. Die Figuren und ihre Beziehungen zueinander erlauben einem sich sofort darin wieder zu erkennen. Im Grunde ist dies das Geheimnis jedes guten Films - manchmal auch der erfolgreichen.
Pat und Tiffany sind bloß die Spitze des Komplexberges, interessant wird es bei der Familie oder den zahlreichen Nebencharakteren. Aber…
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenEndlich der neue David O. Russell! So muss das neue Jahr starten. Mit „Silver Linings“ zeigt einer der talentiertesten US-Regisseure der Gegenwart ein Moralwerk über Verständnis, Hoffnung und die Liebe. Diese lebensbejahende Stück Kino ist eine tragikomische Mischung aus Russells Frühwerk „Flirting with Disaster“ und dem nicht leicht verdaulichen „I Heart Huckabees“ (mit dem ich mich bis heute schwer tue). Wir tummeln uns einmal mehr in dem typisch Russellschen Mikrokosmos: Der Filmemacher katapultiert uns in ein schäbig-schönes Philadelphia voller Menschen aus der immer kleiner werdenden Mittelschicht, die mit Zwangsneurosen, bipolaren Störungen und weiteren seelischen Defekten im krisengeschüttelten Amerika der Gegenwart ihr Leben angehen. In der ungewöhnlichen Liebesromanze spielt Bradley Cooper souverän, Jennifer Lawrence macht auf coole Schnute (steht ihr gut) und Chris Tucker gibt sich auch mal wieder die Ehre. Ihn außerhalb des unerträglichen „Rush Hour“-Kindergartens zu sehen, kann nur gutgeheißen werden. Auch wenn „Silver Linings“ an manchen Stellen etwas überdreht wirkt, ist das Werk stets ehrlich und herzlich, bleibt herrlich unromantisch. Das Wohlfühl-Kino á la Russell ist im Vergleich zu all den gleichgeschalteten Romcom-Ergüssen der vergangenen Jahre eine emotionale Achterbahnfahrt. Gerade die intensiven Zusammenbrüche des Protagonisten sind wundervoll inszeniert und gelingen dank musikalischer Led Zeppelin-Ausbrüche bedrohlich, zeigen die fragile Verfassung der Figur auf hervorragende Weise. Großartig. In „Silver Linings“ ist jeder ein Stück weit abgefuckt. Und trotzdem ist der Kram neben all dem Geschrei, Gekloppe und Nervenzusammenbrüche schön gefühlsduselig. Einfach ein unverlogenes Filmvergnügen. Und einen heulenden(!) Robert De Niro gibt’s auch noch zu bestaunen.
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Dirk Henninger: Echo Online Dirk Henninger: Echo Online
Kommentar löschenSelten hat man in den vergangenen Jahren ähnlich spitzfindige Dialoge gehört, dermaßen authentisch wirkende Figuren gesehen und trotz ernster Themen so enorm viel Spaß gehabt. [...] Wahrlich ein Silberstreif am Kino-Horizont.
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KlausTrophobie2011 Mon, 28 Jan 2013 17:53:04 -0000
Antwort löschenDie authentisch wirkenden Figuren sind doch wohl ein Witz.
Jörg Taszman: Deutschlandradio Jörg Taszman: Deutschlandradio
Kommentar löschenRegisseur David O. Russell gehört zu den originellsten Filmemachern in Hollywood. [...] Mit Silver Linings hat er eine hinreißende Komödie gedreht, die ein wenig schräger und origineller ausfällt als typische Hollywoodware mit Stars. Dabei kann er sich vor allem auf seine Darsteller verlassen.
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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de
Kommentar löschenSilver Linings ist bei all seiner menschlichen Authentizität nicht nur wahnwitzig komisch, sondern in seinem tiefen Kern auch sehr, sehr romantisch. Und eben nicht mit jener wertlosen, weil realitätsfremd verkitschten Zuckerguss-Romantik [...], sondern mit jener schmerzgeprüften, lebensbejahenden Romantik [...].
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenSilver Linings hat zuwenig Leben, um zu interessieren. Vor allem nicht für die Hauptfigur, die man schnell als hoffnungslosen Fall einstuft. [...] Am Ende ist alles in Harmoniesoße und man wundert sich, wie es dazu kam.
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Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR
Kommentar löschenRussel bürstet das zuweilen langweilige Genre gegen den Strich und gewinnt der romantischen Komödie ganz neue Facetten ab. [...] So eine ehrliche Liebesgeschichte war aus Hollywood lange nicht zu sehen.
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C. Horn: fluter, kino-zeit C. Horn: fluter, kino-zeit
Kommentar löschenMit einem wunderbaren Ensemble rund um Bradley Cooper und die ungemein talentierte Jennifer Lawrence, in dem selbst der zuletzt meist lustlose Robert De Niro Spielfreude zeigt, bevölkert David O. Russell seinen eingängigen wie liebenswerten Film.
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenSilver Linings Playbook ist ein wunderbarer Film, der von der Anstrengung erzählt, kurz das Gleichgewicht zu halten.
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Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel
Kommentar löschenDavid O. Russell gelingt mit Silver Linings acht Jahre nach seinem Indie-Hit I Heart Huckabees ein großer Wurf, wobei es vor allem die Aufrichtigkeit und die unerschütterliche Loyalität seinen Figuren gegenüber ist, die die emotionale Wucht und mitreißende Komik dieses auf Festivals gefeierten und für vier Golden Globes nominierten Films erklären.
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Christina Raftery: Bayerischer Rundfunk Christina Raftery: Bayerischer Rundfunk
Kommentar löschenDie schnoddrige Chemie zwischen den beiden [Jennifer Lawrence und Bradley Cooper] vom Leben gebeutelten Menschen ist hinreißend [...]. An der Schnittstelle zwischen Komödie und Drama liefert Regisseur David O. Russell einen echten Silberstreifen am Kino-Horizont [...].
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschen[...] Seit "Greenberg" hat es keine Tragikomödie mehr gegeben, die sich mit neurotischen Charakteren so einfühlsam und aufrichtig, so scharfzüngig und auch überaus komisch auseinander setzt. Ein Film wie ein kleines Wunder, so schön und ehrlich, dass man ihn nur lieben kann. [...]
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DonChris Tue, 01 Jan 2013 22:10:23 -0000
Antwort löschenKlingt interessant, der wird vorgemerkt.
Punsha Tue, 01 Jan 2013 23:10:25 -0000
Antwort löschenÜberrascht schon ... nachdem du den Fighter so scheiße fandest.
Alle 4 Antworten zeigen
Martinmartin Wed, 02 Jan 2013 11:26:49 -0000
Antwort löschenWird vorgemerkt, allein aufgrund des Greenberg Vergleichs. Gibt ja leider nicht allzu viele Fans dieses kleinen neurotischen Juwels!
Le Samourai Sat, 09 Feb 2013 00:35:21 -0000
Antwort löschenSehr sehr gute Kritik, Mr Vincent Vega.
projekt2501: www.2501.eu projekt2501: www.2501.eu
Kommentar löschenPat (Bradley Cooper) ist ein Irrer. Tiffany (Jennifer Lawrence) ist eine nymphomane Witwe, die auf Pat steht. Zwischen Mülltüten, Müsli und Herumgehopse wirds ziemlich lustig, romantisch und ganz schön verrückt. Unbedingt anschauen oder weiterlesen auf 2501...
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Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenSilver Linings ist eine der größten Überraschungen des Kinojahres: David O. Russell gelingt es der romantischen Komödie neues Leben einzuhauchen und in Summe gesehen ist der Film nicht weniger als die beste RomCom seit Jahren. Grund dafür sind unter anderem die grandiosen Darsteller: Besonders Bradley Cooper und Jennifer Lawrence liefern Glanzleistungen ab, aber auch die Nebendarsteller von Robert de Niro bis zu Chris Tucker spielen famos. Mit viel Liebe zum Detail erzählt David O. Russell von zwei schwierigen Charakteren, die auf ungewöhnliche Art und Weise zueinander finden. Silver Linings ist dabei sowohl berührend, als auch unterhaltsam und dank der hohen künstlerischen Integrität mit der die Geschichte erzählt wird, gibt es kaum etwas auszusetzen. Silver Linings ist schlicht einer der charmantesten Filme des Kinojahres.
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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln
Kommentar löschenDavid O. Russells exzellentes Drehbuch von Silver Linings steckt voller pointierter Dialoge, die sich der Unwägbarkeiten des Lebens annehmen und eine verstörende wie sensible Liebesgeschichte erzählen.
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Alle Kritiken (43)
Kommentare (186) — Film: Silver Linings
NodiNeu Tue, 14 May 2013 22:29:43 -0000
Kommentar löschenDer Film kommt in der ersten Hälfte furchtbar schwer in die Gänge, dafür hat mich die zweite Hälfte ungemein unterhalten, auch wenn einiges doch sehr vorhersehbar war (Stichwort Brief). Bradley Cooper machte seine Sache sehr gut, Jennifer Lawrence war wie immer eine Augenweide. Ob ihr gewonnener Oscar verdient gewesen ist sei mal dahingestellt. Überzeugt hat sie mich jedenfalls mit ihrer Darstellung. Nur Edelmime Robert De Niro war in seiner Rolle etwas verschenkt. Alles in allem eine unterhaltsame Tragikomödie, die man sich ruhig einmal zu Gemüte führen kann.
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Oliver0403 Mon, 13 May 2013 18:21:55 -0000
Kommentar löschenIch bin noch etwas unschlüssig, was ich von dem eben Gesehenen halten soll. Fakt ist eines. Jennifer's Leistung war zwar wirklich gut, aber herausragend genug für einen Oscar? Ich weiss ja nicht. Denn da hat sie mir in "The Hunger Games" doch besser gefallen und dafür hat sie keinen gewonnen.
Ich finde es ein wenig schade, dass lediglich die Jury über die Vergabe der Awards entscheiden kann. Letzten Endes sollte Hollywood in diesem Punkt mal umdenken... denn was wäre wenn die ganze Welt auf einer Website über die Vergabe der Oscars mitbestimmen könnte? Dann würde das Ganze sicherlich anders ausgehen. Tatsache ist, dass "Silver Linings" gut und unterhaltsam ist, aber unter herausragend verstehe ich was anderes....
PS: Ich kann mich erinnern, dass in einer der von mir gesichteten Trailer folgendes zu lesen war: "Jennifer Lawrence and Bradley Cooper will take your breath away"
Nun ja, das ist während des ganzen Films nicht einmal passiert.....
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Fu-Jay Mon, 13 May 2013 10:07:22 -0000
Kommentar löschenEine recht originelle Geschichte und den ein oder anderen recht ergreifenden Moment hat Silver Linings zwar vorzuweisen, dafür allerdings nur ein mindestmaß an Unterhaltungswert und ein Cast der trotz Bradley Cooper und Robert DeNiro überraschend unsympathisch ausfällt. Silver Linings ist in dem was er sein will eigentlich ein guter Film, aber einfach nichts für mich.
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HxC_Moe Mon, 13 May 2013 19:47:01 -0000
Antwort löschenUnsympathisch? UNYSMPAHTISCH? DU WURM
lydia.koerbs Sun, 12 May 2013 20:24:50 -0000
Kommentar löschenIch werde den Film höchstwahrscheinlich kein zweites Mal kucken. Dafür war der Unterhaltungswert für mich zu schwach. Aber er hat sich ein "Ganz gut" auf jeden Fall verdient. Ich empfand die Story als sehr authentisch aber auch als bedrückend und dieses Gefühl hat für mich in einer RomCom nichts zu suchen.
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LowRidah Sun, 12 May 2013 15:03:18 -0000
Kommentar löschenAbsolut vorhersehbar und KEIN Drama (wie es hier bei Moviepilot steht).
Dennoch sehr gute Schauspieler und akzeptabele Story zum Mitfiebern :)
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Frank Dux Sun, 12 May 2013 14:13:48 -0000
Kommentar löschenIst eigentlich nicht meine Art von Film aber alter, der is echt gut.
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Bourbon Sun, 12 May 2013 08:45:11 -0000
Kommentar löschenIch mag solche Filme eigentlich gar nicht, denn ich kann damit nichts anfangen. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich mir "Silver Linings" doch angeschaut habe. Was hat mich nun angesprochen? In erster Linie die Charaktere, die von den Schauspielern perfekt umgesetzt wurden. Tiffany, der alles schnurzpiepegal, aber in ihrer Art auch eine nette Person ist, die sich im Laufe der Zeit positiv entwickelt. Pat,der alles versucht, sein Leben auf die Reihe zu bekommen, versucht, anderen Menschen zu helfen und versucht, seine Ehefrau wieder zurückzugewinnen. Wenn die beiden Charaktere nun aufeinander treffen, entwickeln sich gute, abwechslungsreiche und wahrheitsgetreue Dialoge. Wie sich die beiden Personen auch gegenseitig beeinflussen ist schön anzusehen. Das Gefühl, welches im Film vermittelt wird, sollte man auch nicht außer Acht lassen. Jedoch konnte ich mich nicht mir der Gesamtsituation der Eltern, Freunde so richtig anfreunden. Dies hat nicht so richtig zuammengepasst.
Fazit: Beschränkt auf unsere beiden Protagonisten ist "Silver Linings" ein sehensweter und gelungener Film ´´. Die verschiedenen Gefühle und Situation werden dem Zuschauer positiv vermittelt. Ebenso verläuft die Handlung, die uns Zuschauern eine Einblick in das verschiedene Leben der Charaktere gibt. Einige Aspekte passen jedoch nicht richtig gut zusammen.
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anakyn Sat, 11 May 2013 06:00:38 -0000
Kommentar löschenSL hat mir ziemlich gut gefallen. Der Balance-Akt zwischen Drama und Comdey gelingt und die beiden "Helden" kommen irgendwie echt und recht sympathisch rüber. (Lawrence sieht nicht nur superheiß aus; auch ihre Tiffany ist mMn eine tolle Frau.) Schön, wie sich am Ende alles fügt, auch wenn der Ausgang natürlich seeehr vorhersehbar ist, und mir Pats Sinneswandel am Schluss nicht ganz nochvollziehbar ist.
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Martin Jurgeluks Fri, 10 May 2013 22:11:21 -0000
Kommentar löschenAbsolute Wohlfühl-RomCom die wirklich auf so gut wie allen Ebenen punktet. Darstellererisch und auch erzählerisch richtig klasse!
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Canis Majoris Fri, 10 May 2013 20:55:26 -0000
Kommentar löschenFilme dieser Art mag ich.
Dieser Streifen jedoch lässt für mich nur ein: "WIE ÖDE..." übrig.
J. Lawrence hat den Oscar hierfür ergattert und reiht sich für mich damit in die Riege von N. Portman ein, die auch einen Oscar erhielt für eine Leistung, die mir die 'neu(einge)deutsch(t)e' Frage aufzwängt: "WTF?!"
Obwohl ich Bradley Cooper nicht sonderlich toll finde als Schauspieler, so hat er hier in diesem Film noch die absolut beste Leistung abgeliefert.
J. Lawrence war rein gar nichts. Da gab es schon deutlich jüngere Schauspielerinnen, die wesentlich Besseres ablieferten (z.B. Teresa Palmer, Liana Liberato, etc.), ohne dafür einen Oscar abzukassieren.
Alles in allem ist 'Silver Linings' ein absolut durchschnittlicher Film, selbst wenn man nur geringe Erwartungen daran stellt.
Vielleicht hat die neue "Hollywood-Welt" den Zuschauer und "Kritiker" von heute dermaßen abgestumpft, dass man diesen durchschnittlichen Film dermaßen loben muss.
Für mich war der Film eigentlich nur ein klischeehafter Einheitsbrei und bot nichts Neues, oder gar Überraschendes und auch nichts, weswegen ich mich im Film verlieren würde.
Bedauerlich, aber so merkt man eben einmal mehr, dass "Oscar-Auszeichnungen" wahrlich nichtssagend sind, in einigen Fällen.
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Nevica Fri, 10 May 2013 15:58:48 -0000
Kommentar löschenAuch mich überraschte dieser Film... denn trotz seiner Leichtigkeit ist er nicht oberflächlich - er leuchtet seine Figuren aus und lässt auch kritische sowie negative Assoziationen zu, obgleich die Grundstimmung stets positiv bleibt.
Handlung, Grundmotive & das Drumherum sind gelungen und sogar Bradley Cooper überzeugte mich in diesem Film - ich hielt bisher nicht sonderlich viel von ihm, doch hier konnte er tatsächlich mal beweisen, dass so etwas wie ein Schauspieler in ihm steckt. Was die Charaktere selbst anbelangt, so ist mir Tiffany aber deutlich vielschichtiger und auch interessanter als Pat.
Am schönsten finde ich, dass 'Silver Linings' auch eine Spur Sensibilität durchklingen lässt und mit einigen gesellschaftlichen Fassaden bricht.
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DerDude_ Thu, 09 May 2013 20:44:32 -0000
Kommentar löschenEntgegen meiner Erwartungen hat mich SILVER LININGS PLAYBOOK tatsächlich etwas überrascht. Denn nach dem übertriebenem Oscar Hype um den Film und Jennifer Lawrence erwartete ich eine Möchtegern "Anders" Komödie die in Wahrheit nur Hollywood Klischees runterleiert und ein kritisches Thema vereinfacht.
Aber weit gefehlt : SILVER LININGS PLAYBOOK geht mit seinem Thema rund um Biopolare Persönlichkeitsstörungen so gut um wie kaum ein anderer Hollywood Film. Das eine Biopolare Störung kein Spaß ist versteht dieser Film und dessen Folgen werden sehr ehrlich und abseits des Hollywood Wohlfühl Kitsches vorgetragen. Auch zu den Figuren verhält sich der Film erstklassig. Sie werden nie ins Lächerliche gezogen, gleichzeitig aber versucht der Film nie wirklich ihr Verhalten zu entschuldigen.
Fast glaubte ich, auf eine Hollywood Perle gestoßen zu sein, aber nach einer Stunde änderte sich das schlagartig.
Nach einer Stunde wird aus dieser Tragikomödie urplötzlich ein verdammter Tanzfilm. Der Genrewechsel geschieht so wahnsinnig abrupt als hätte man einen anderen Film eingelegt. Auch die typische Hollywood Dramaturgie beginnt einzusetzen und schon bald findet man sich in einem Wohlfühlfilm wieder. Das Ende ist so grausam kitschig und an den Haaren herbeigezogen das es eine Qual ist, gerade in Anbetracht dessen, wie gut der Film angefangen hat. Das Spiel der Darsteller wirkt in meinen Augen etwas überfordert. Es wirkt so als konnten Cooper und Lawrence keinen wirklichen Zugang zu ihren Rollen finden. Dennoch tun beide was sie können aber das ist oftmals nicht genug. Bradley Cooper spielt definitiv nicht schlect aber es ist kein Oscarmaterial. Jennifer Lawrence hingegen versucht ihre Überforderung mit Overacting und Übertriebenen (oder auch untertriebenen) Mimenspiel zu kaschieren, was auf die Dauer wahnsinnig anstrengen kann und stellenweise Fehl am Platz wirkt.
Was SILVER LININGS PLAYBOOK aber am Ende das Genick bricht ist die Tatsache das er innerhalb von Minuten wieder aus dem Kopf des Publikums verschwindet. Gerade weil der Film ein solch schwieriges Thema angreift sollte er doch ein gewisses Nachwirken auslösen.
Aber am Ende bleibt nur ein netter aber belangloser Film der nach einem großartigen Anfang auf ein grausames Ende hinzusteuert.
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Schmax Thu, 09 May 2013 22:40:29 -0000
Antwort löschenNichts für ungut aber das Wort heißt Bipolar ;)
movie.max Fri, 10 May 2013 07:51:51 -0000
Antwort löschenIch finde Lawrence auch fehl am Platze.
SoulReaver Fri, 10 May 2013 15:42:43 -0000
Antwort löschenLawrence ist total daneben.
Le Samourai Fri, 10 May 2013 21:33:08 -0000
Antwort löschenLawrence ist total perfekt.
SoulReaver Sat, 11 May 2013 00:08:05 -0000
Antwort löschenIch bin total perfekt.
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movie.max Sat, 11 May 2013 18:47:34 -0000
Antwort löschenSehr schön! Mit dem Alles-vom-Diner-Tisch-Schieben wurde es kurz sogar mal richtig peinlich.
Chrisetoph Fri, 17 May 2013 07:23:40 -0000
Antwort löschen"Bipolar, das Wort heißt bipolar." H. J. Simpson
Rob Stark Mon, 29 Apr 2013 09:32:40 -0000
Kommentar löschenJetzt werde ich evtl. gesteinigt oder es hagelt Kritik...aber ich fand "Silver Linings" ganz anders als erwartet und das nicht im positiven Sinne. Beide Schauspieler mag ich, der Trailer war auch ansprechend und die tollen Bewertungen haben mir ordentlich Eindruck geschindet. Das erhöht die Erwartungen auf den Film ohnehin schon. Umso mehr war ich über das Ergebnis enttäuscht.
Meines Erachtens ziemlich überbewertet. Ok, Jennifer Lawrence und Brad Cooper haben überzeugend gespielt. Als Paar oder Dua kamen die Beiden ziemlich glaubwürdig an. Man hat sich die Beziehung gut vorstellen können. De Niro war als neurotischer Football-Liebhaber witzig sowie die kurzen Auftritte von Chris Rock. Das reicht mir nur nicht. Alles in allem fand ich "Silver Linings" kurz und knapp gesagt: ÖDE...
Ich bin nicht unbedingt ein Fan von dramatischen Rom-Coms, aber durch die ganzen Empfehlungen und schönen Worte, war ich total heiß auf den Film. Mir fehlt der Tiefgang und eine wirkliche Unterhaltung. Für mich hat die Handlung nur so vor sich hin geplätschert. Die Botschaft kam zwar irgendwie an, denke ich. Doch der Funken wollte bei mir nicht rüberspringen, was der Film wohl bei vielen Anderen schaffen konnte.
Ich würde nicht behaupten es ist Zeitverschwedung, aber auf meine Empfehlungsliste setze ich ihn nicht.
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kikeldiki Wed, 08 May 2013 09:10:54 -0000
Antwort löschenSpricht mir voll und ganz aus dem Herzen!
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Rob Stark Wed, 08 May 2013 09:19:49 -0000
Antwort löschen:-) Danke für die Zustimmung. Leider ist es wirklich so!
Quenya Sat, 11 May 2013 16:59:04 -0000
Antwort löschenÖde trifft es ziemlich gut...streckenweise gings kaum langweilger,trotz tollen Akteuren..richtig wach würde ich erst bei der niedlichen Weihnachtstanzshow..aber nur ganz kurz.
Delf Lepidosiren Sat, 27 Apr 2013 20:08:27 -0000
Kommentar löschenWie sich Klein David psychisch Kranke so vorstellt ... hat mir (auch psychisch krank) ganz gut gefallen. Der Rest ist Romanze ohne Besonderheiten, aber läßt sich dennoch mit guter Unterhaltung ansehen. Einzig die deutsche Synchronstimme von Tiffany (hier: Stephanie Kellner) hat mir überhaupt nicht gefallen, besser zu Jennifer Lawrence paßt, finde ich, die Stimme von Maria Koschny (u.a. in "The Hunger Games - Die Tribute von Panem").
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Kingnussi Fri, 26 Apr 2013 13:44:55 -0000
Kommentar löschenEine besonders starke Drama-Liebeskomödie, die mit viel Ironie und schwarzem Humor punktet. Ein schöner Film der einfühlsam, lustig, packend und zum nachdenken anregt.
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stalker Tue, 23 Apr 2013 10:58:55 -0000
Kommentar löschenI heart Silver Linings Playbook!
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Ichundso Tue, 23 Apr 2013 11:00:28 -0000
Antwort löschen<3
Le Samourai Tue, 23 Apr 2013 11:04:09 -0000
Antwort löschen<3
Le Samourai Tue, 23 Apr 2013 11:04:33 -0000
Antwort löschenKlarer 9er. :)
Broda Tue, 23 Apr 2013 11:56:33 -0000
Antwort löschen<3
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der cineast Tue, 23 Apr 2013 12:36:51 -0000
Antwort löschen<3
Timo K. Tue, 23 Apr 2013 15:09:36 -0000
Antwort löschen<3 Klarer 9000er.
Clubgeist Sat, 20 Apr 2013 02:52:56 -0000
Kommentar löschenViele stempeln den Film schnell als Rom Com ab und übersehen etliche Kleinigkeiten die hier eingebaut wurden. Klar gab es das Genre schon immer, aber warum das Rad neu erfinden? Hier wurde so viel Hollywood weggeschnitten und alles überschüssige "Fett" abgesaugt, was die meisten Rom Coms so zumüllt, dass ein einziger herrlicher Silberstreif übrig bleibt. Der Film ist der absolute Wahnsinn! Vielleicht ist eine 10 etwas zu hoch aber in dieser Kategorie definitiv einer meiner Lieblingsfilme.
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kaktus.grun Fri, 19 Apr 2013 19:54:07 -0000
Kommentar löschenund DAFÜR gab es einen oscar?! für diese darstellung?!? erstens spielt der typ gefühlte zehn mal besser, zweitens hat lawrence in diesem film sogut wie nichts gezeigt - die auszeichnung wahrlich unverdient
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Curryman1312 Wed, 17 Apr 2013 10:08:45 -0000
Kommentar löschenSilver Linings, eine Rom-Com die gut ist. Überraschung !!
Pat (Bradley Cooper), ein sympathisches Kerlchen mit Hang zum Ausrasten will sein Leben nach einem Psychatrieaufenthalt umkrempeln um das Herz seiner Ex-Frau Nikki wieder zu erobern. Da er mit dieser aber keinen Kontakt haben darf, versucht er es auf Umwegen über Nikkis Schwester und lernt so Tiffany (Jennifer Lawrence) kennen, eine Polizistenwitwe mit großer Klappe und breit geöffneten Beinen.
Tiffany will ihm helfen, will dafür aber etwas als Gegenleistung.
Es bleibt eine Rom-Com, das merkt man auch, zuviele Klischees erfüllen sich, aber hier hat sich der Schmalz mal hintenangestellt und so wird in erster Linie für gute Laune gesorgt. Gerne mehr davon, auch gerne von J. Lawrence *g*
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BAin4SEM Sun, 14 Apr 2013 23:10:06 -0000
Kommentar löschenDer Film verliert unglaublich viel in der Übersetzung ins Deutsche. Die Emotionen wie z.B. Verwirrung, Wut, Furcht etc. werden in der Tiefe nur durch die originalen Stimmen eingefangen. Meine Empfehlung ist es ihn auf englisch zu schauen.
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