Silver Linings

Silver Linings Playbook (2012), US Laufzeit 122 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 03.01.2013

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von David O. Russell, mit Jennifer Lawrence und Bradley Cooper

In Silver Linings bekommt Bradley Cooper nach einem Psychiatrieaufenthalt die Chance auf einen Neuanfang als Tanzpartner seiner ebenfalls leicht irren Nachbarin Jennifer Lawrence.

Um im Leben voranschreiten zu können, muss man manchmal zunächst zurückgehen. So führt der Anfang von Silver Linings Pat Peoples (Bradley Cooper) zurück nach Hause. Der ehemalige Lehrer und Mittdreißiger wurde mit strengen Auflagen aus einer Heilanstalt entlassen, wo er einige Zeit wegen psychischer Probleme zugebracht hatte. Zu den Auflagen gehört auch, dass er jeglichen Kontakt zu seiner Ex-Frau Nikki (Brea Bee) zu unterlassen hat.

Während seine Mutter ihn vorbehaltlos umsorgt, ist sein Vater Patrick (Robert De Niro) mehr als skeptisch, ob es eine gute Idee war, die Anstalt wieder zu verlassen. Derweil setzt Pat alles daran, sich wieder in Form zu bringen und Nikki wieder zurückzugewinnen. Bei einem Abendessen mit gemeinsamen Freunden (u.a. Julia Stiles) lernt er Tiffany (Jennifer Lawrence) kennen. Auch sie leidet an psychischen Problemen, denn sie muss den unerwarteten Tod ihres Mannes verkraften. Ihre Trauerarbeit kompensiert sie durch nymphomanische Tendenzen. Sie verspricht Pat, den Kontakt zu Nikki herzustellen, wenn er mit ihr für ein Tanzturnier trainiert.

Hintergrund & Infos zu Silver Linings
Silver Linings (OT: Silver Linings Playbook) basiert auf dem Roman Silver Linings Playbook von Matthew Quick. Fürs Kino adaptiert und inszeniert wurde Silver Linings von David O. Russell, der erstmals mit dem Sundance-Liebling Spanking the Monkey in Erscheinung trat und für seine Regie bei The Fighter für den Oscar nominiert wurde. Diese bekamen schließlich Christian Bale wie auch Melissa Leo. Ähnlich wie bei Autorenfilmer Alexander Payne vergehen auch bei David O. Russell immer mehrere Jahre zwischen den einzelnen realisierten Projekten, so zwischen Three Kings und I Heart Huckabees fünf bzw. zwischen Huckabees und The Fighter sechs Jahre. Für Silver Linings benötigte Russell indes nur zwei Jahre. Die Hauptrolle für Silver Linings war zunächst für den Fighter Mark Wahlberg gedacht, den Zuschlag erhielt aber schließlich Bradley Cooper, der nach Ohne Limit in Silver Linings erneut mit Robert De Niro gemeinsam vor der Kamera steht.

Bei den Academy Awards 2013 gewann Jenniffer Lawrence den Oscar für die Beste Weibliche Hauptdarstellerin. (EM)

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Cast & Crew


Kritiken (46) — Film: Silver Linings

ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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8.5Ausgezeichnet

[...]Die Geschichte setzt nicht auf die üblichen Adhäsionscharaktere, deren ganze Struktur nur auf möglichst viel Haftung am Zuschauer ausgelegt ist und die sich dadurch nur weiter von ihrem Publikum entfernen. Hinter diesem ganzen Knuddelirrsinn der „Silver Linings Playbook“-Figuren steckt die reine Farce, die Sabotage, Demontage und Neumontage der RomCom. Nach dem Sportfilm „The Fighter“ ist die Adaption des Romanes von Matthew Quick die zweite Übung des David O. Russell in einem aufgebrauchten Genre, der romantischen Komödie und ihres unumstößlichen Reglements. Das Kennenlernen, die Ablehnung, die Annäherung, der kurzzeitige Bruch kurz vor Schluss, die Versöhnung, das seufzende Happy End. Abweichungsfrei folgt „Silver Linings Playbook“ dieser Routine, überbrückt den Gang von einer Station zur nächsten aber nicht mit blinden Romantik- und Liebesbegriffen, sondern mit Weiterverzweigungen der Störungen seiner Figuren, mit Selbstsucht und Wahn, manchmal blanker Arschigkeit. Edler Traumprinz…

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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8.5Ausgezeichnet

Die offen-ehrliche Art, mit der die verkorksten und teils schwer neurotischen Protagonisten ungefiltert drauflosreden, verschafft ihnen auf Anhieb viele Sympathiepunkte und der Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Matthew Quick einen herrlich beiläufigen Humor! Einzig Jennifer Lawrence konnte sich damit bei den „Oscars“ als „Beste Hauptdarstellerin“ durchsetzen, ihr gleichfalls vorgeschlagener Partner und das Nebendarstellerpaar Weaver und De Niro gingen ebenso leer aus wie Regie und Film. Aber auch ohne die offizielle Goldjungen-Krönung gehört „Silver Linings“ schon jetzt zu den Jahresbesten. Weil sich aus dem spleenigen Nerd-Movie mit Independent-Charme eine der aufrichtigsten Liebesgeschichten entwickelt, die Hollywood in jüngerer Zeit zu erzählen wusste.

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Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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8.5Ausgezeichnet

[...] Ich muss ja zugeben, dass sich Regisseur und Drehbuchautor David O. Russell mehr und mehr in mein Herz zu spielen versteht, denn während ich ihn schon vor Jahren für "I Heart Huckabees" zu vergöttern begonnen habe, sein nächster Film "The Fighter" – obwohl weitaus konventioneller gestaltet – kaum minder überzeugend daherkam, findet er nun mit "Silver Linings" ein wenig zu der Absurdität des Vorgängers zurück, auch wenn man zugeben muss, dass der Film in manchen Segmenten im Grunde auch als klassische romantische Komödie zu funktionieren versteht. Dem steht aber die unterschwellige Tragik der Erzählung entgegen, ebenso der zuweilen überraschend und unerwartet umschwenkende Ton hin zu mehr Ernst und Traurigkeit. Dennoch überwiegt selbstverständlich der lebensbejahende Aspekt, der auch von Hauptfigur Pat Solatano ständig propagiert wird und auch dem Film seinen wohlklingenden Titel verleiht, der im Deutschen wie so oft völlig sinnlos zusammengestutzt worden ist. [...]

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Julio Sacchi: Das Manifest

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4.5Uninteressant

Extrem anstrengender Hollywoodschlock, der sich hauptsächlich für die Frage Wer-schreit-am-Lautesten interessiert. Die vorgebliche Authentizität erweist sich ziemlich schnell als totaler fake, wenn eine bipolare Störung als lustiger Tick präsentiert wird, den man sich einfach mal wegtanzen kann. Tanzen lernt man hier übrigens flott innerhalb einer fröhlichen Montage, auch wenn Cooper einem davon im völlig absurden RomCom-Finale nichts mehr zeigen mag. Spielt aber zu dem Zeitpunkt auch keine Rolle mehr, weil der Film kurz vorher in der "Wetten, dass"-Sequenz komplett die Segel streicht. Wenn nicht gerade rumgeschrien wird, greift Russell übrigens zum alten Gimmick "brüllend laute Musikmontage". Zwei Stunden werden zur Ewigkeit.
Das Ganze ist allerdings unverdientermaßen von allen Beteiligten hervorragend gespielt und für Jennifer Lawrence tatsächlich ein beeindruckendes Showcase, besser kann man so eine quasi unspielbare Rolle gar nicht vergolden. Warum sich ihre zum Niederknien anbetungswürdige Figur in einen doppelt so alten Gestörten in häßlichen Football-Jerseys verlieben sollte, vermag der Film nicht zu beantworten. Und sonst auch nichts.

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Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.wordpress...

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9.0Herausragend

[...] Die daraus entstehende Geschichte ist nicht weniger als einer der bewegendsten und ehrlichsten Ausflüge, den in vergangenen Jahren ein Regisseur aufs Zelluloid gebannt hat. Abschließende Worte gelten dennoch Jennifer Lawrence und Bradley Cooper, die sich mit atemberaubender Performance durch das starke Drehbuch spielen und als dynamisches Leinwandpaar brillieren. Powerful, emotional, awesome!

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H_B_C

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lächerlich!


SoulReaver: CinemaForever

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4.0Uninteressant

[...] Das amerikanische Spießertum wird zaghaft angekratzt, wirklichen Tiefgang besitzt „Silver Linings“ zu keiner Zeit und auch wenn das hier natürlich ein lebensbejahender Ausflug sein sollte, belügt sich Russell in seiner heuchlerischen Art und Weise durchgehend selber. „Silver Linings“ ist ein Film für verträumte Optimisten, für Menschen, die sich gerne betüddeln lassen, Realisten hingegen fühlen sich schnell für dumm verkauft und die Suppe aus dem Kessel der ewigen Glückseligkeiten will einfach nicht munden. Letztlich ist es ein Film, der sich jeglichen Schablonen hinwirft, zwar schauspielerisches Talent aufblitzen lässt und auch durchaus seine Momente hat, vor allem in der ersten Hälfte, doch etwas Bleibendes findet einfach nicht statt.

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JohnnyKee

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Bisher bester Komm zu dem Film :)


Le Samourai

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Ich bin auf jeden Fall im falschen Film hier.


Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

[...] Dass sich „Silver Linings“ durch verrückte Kameraführung und teils wilden Schnitt auszeichnet, ist weniger störend als ein passendes Stilmittel, um dem Publikum die psychisch angeknacksten Hauptfiguren und ihr Gefühlschaos näher zu bringen. Es funktioniert und wir tauchen ein in diese verrückte Welt, die ja eigentlich auch nur das ganz ‚normale‘ Leben ist. „Silver Linings“ erweist sich als im Kern wenig originelle, aber clever aufbereitete, stark gespielte Liebesgeschichte der etwas anderen Art, mit nettem Soundtrack (plus Musik von Danny Elfman in ungewohntem Indie-Gewand), knackigen, natürlichen Dialogen und tollem Finale. Reichlich Witz und Herz, aber wenig Kitsch, dank einer ordentlichen Portion reizender Neurosen, sehr angenehm.

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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7.5Sehenswert

Robert De Niro wieder in Topform in einem guten Film zu sehen, reicht allein schon um das Cineastenherz höher schlagen zu lassen. Darüberhinaus ist "Silver Linings" eine reizende RomCom in der gerade die zwei als "Irre" deklarierten Hauptfiguren am zugänglichsten sind. Regisseur Russell dekonstruiert die kleinen und großen Macken. Er zeigt auch die Machtlosigkeit gegenüber einer Gesellschaft, die glaubt normal zu sein und die ihre Zwänge doch nur heimlich auslebt. Bradley Cooper und Jennifer Lawrence sind jedenfalls ein wundervolles Paar. Es knistert ab der ersten Sekunde und obwohl der Film mit einem Tanzwettbewerb endet, fühlt er sich ganz anders an als die vielen anderen Liebesfilme, die so ähnlich enden. Zwar ist "Silver Linings" auch eine romantische Komödie, aber ebenso ein ernst zunehmender Pool aus lauter Konflikten, die vor Kraft, Trauer und Aggressionen drohen Feuer zu fangen.

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goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...

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8.0Ausgezeichnet

Little Miss Sunshine für abgefuckte Romantiker oder ein ent-hipsterisiertes (500) Days of Summer mit einer schönen "Der Weg ist das Ziel, aber vergiss das Ziel dabei nicht"-Botschaft.

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Man liest nicht selten, Silver Linings Playbook wäre "so ganz anders als 0815-RomComs". Da bin ich anderer Meinung. Die alte Hollywoodformel kommt auch hier zum Zuge, nur wurde sie durch die anfangs eigenwilligen Charaktere und die Inszenierung besser kaschiert (und einiger Indiemarotten, die aber mehr aufgesetzt als nativ wirken). Die Charaktere sind in ihrer Färbung einzigartig, aber gleichzeitig ohne Probleme in ihre Stereotypen zerteilbar. Die Figuren und ihre Beziehungen zueinander erlauben einem sich sofort darin wieder zu erkennen. Im Grunde ist dies das Geheimnis jedes guten Films - manchmal auch der erfolgreichen.

Pat und Tiffany sind bloß die Spitze des Komplexberges, interessant wird es bei der Familie oder den zahlreichen Nebencharakteren. Aber…

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alviesinger: bummelkino

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8.0Ausgezeichnet

Endlich der neue David O. Russell! So muss das neue Jahr starten. Mit „Silver Linings“ zeigt einer der talentiertesten US-Regisseure der Gegenwart ein Moralwerk über Verständnis, Hoffnung und die Liebe. Diese lebensbejahende Stück Kino ist eine tragikomische Mischung aus Russells Frühwerk „Flirting with Disaster“ und dem nicht leicht verdaulichen „I Heart Huckabees“ (mit dem ich mich bis heute schwer tue). Wir tummeln uns einmal mehr in dem typisch Russellschen Mikrokosmos: Der Filmemacher katapultiert uns in ein schäbig-schönes Philadelphia voller Menschen aus der immer kleiner werdenden Mittelschicht, die mit Zwangsneurosen, bipolaren Störungen und weiteren seelischen Defekten im krisengeschüttelten Amerika der Gegenwart ihr Leben angehen. In der ungewöhnlichen Liebesromanze spielt Bradley Cooper souverän, Jennifer Lawrence macht auf coole Schnute (steht ihr gut) und Chris Tucker gibt sich auch mal wieder die Ehre. Ihn außerhalb des unerträglichen „Rush Hour“-Kindergartens zu sehen, kann nur gutgeheißen werden. Auch wenn „Silver Linings“ an manchen Stellen etwas überdreht wirkt, ist das Werk stets ehrlich und herzlich, bleibt herrlich unromantisch. Das Wohlfühl-Kino á la Russell ist im Vergleich zu all den gleichgeschalteten Romcom-Ergüssen der vergangenen Jahre eine emotionale Achterbahnfahrt. Gerade die intensiven Zusammenbrüche des Protagonisten sind wundervoll inszeniert und gelingen dank musikalischer Led Zeppelin-Ausbrüche bedrohlich, zeigen die fragile Verfassung der Figur auf hervorragende Weise. Großartig. In „Silver Linings“ ist jeder ein Stück weit abgefuckt. Und trotzdem ist der Kram neben all dem Geschrei, Gekloppe und Nervenzusammenbrüche schön gefühlsduselig. Einfach ein unverlogenes Filmvergnügen. Und einen heulenden(!) Robert De Niro gibt’s auch noch zu bestaunen.

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Dirk Henninger: Echo Online Dirk Henninger: Echo Online

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9.0Herausragend

Selten hat man in den vergangenen Jahren ähnlich spitzfindige Dialoge gehört, dermaßen authentisch wirkende Figuren gesehen und trotz ernster Themen so enorm viel Spaß gehabt. [...] Wahrlich ein Silberstreif am Kino-Horizont.

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KlausTrophobie2011

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Die authentisch wirkenden Figuren sind doch wohl ein Witz.


Jörg Taszman: Deutschlandradio Jörg Taszman: Deutschlandradio

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8.5Ausgezeichnet

Regisseur David O. Russell gehört zu den originellsten Filmemachern in Hollywood. [...] Mit Silver Linings hat er eine hinreißende Komödie gedreht, die ein wenig schräger und origineller ausfällt als typische Hollywoodware mit Stars. Dabei kann er sich vor allem auf seine Darsteller verlassen.

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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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9.0Herausragend

Silver Linings ist bei all seiner menschlichen Authentizität nicht nur wahnwitzig komisch, sondern in seinem tiefen Kern auch sehr, sehr romantisch. Und eben nicht mit jener wertlosen, weil realitätsfremd verkitschten Zuckerguss-Romantik [...], sondern mit jener schmerzgeprüften, lebensbejahenden Romantik [...].

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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3.0Schwach

Silver Linings hat zuwenig Leben, um zu interessieren. Vor allem nicht für die Hauptfigur, die man schnell als hoffnungslosen Fall einstuft. [...] Am Ende ist alles in Harmoniesoße und man wundert sich, wie es dazu kam.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR

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9.0Herausragend

Russel bürstet das zuweilen langweilige Genre gegen den Strich und gewinnt der romantischen Komödie ganz neue Facetten ab. [...] So eine ehrliche Liebesgeschichte war aus Hollywood lange nicht zu sehen.

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C. Horn: fluter, kino-zeit C. Horn: fluter, kino-zeit

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9.5Herausragend

Mit einem wunderbaren Ensemble rund um Bradley Cooper und die ungemein talentierte Jennifer Lawrence, in dem selbst der zuletzt meist lustlose Robert De Niro Spielfreude zeigt, bevölkert David O. Russell seinen eingängigen wie liebenswerten Film.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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8.0Ausgezeichnet

Silver Linings Playbook ist ein wunderbarer Film, der von der Anstrengung erzählt, kurz das Gleichgewicht zu halten.

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Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel

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9.0Herausragend

David O. Russell gelingt mit Silver Linings acht Jahre nach seinem Indie-Hit I Heart Huckabees ein großer Wurf, wobei es vor allem die Aufrichtigkeit und die unerschütterliche Loyalität seinen Figuren gegenüber ist, die die emotionale Wucht und mitreißende Komik dieses auf Festivals gefeierten und für vier Golden Globes nominierten Films erklären.

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Christina Raftery: Bayerischer Rundfunk Christina Raftery: Bayerischer Rundfunk

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9.0Herausragend

Die schnoddrige Chemie zwischen den beiden [Jennifer Lawrence und Bradley Cooper] vom Leben gebeutelten Menschen ist hinreißend [...]. An der Schnittstelle zwischen Komödie und Drama liefert Regisseur David O. Russell einen echten Silberstreifen am Kino-Horizont [...].

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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8.0Ausgezeichnet

[...] Seit "Greenberg" hat es keine Tragikomödie mehr gegeben, die sich mit neurotischen Charakteren so einfühlsam und aufrichtig, so scharfzüngig und auch überaus komisch auseinander setzt. Ein Film wie ein kleines Wunder, so schön und ehrlich, dass man ihn nur lieben kann. [...]

Kritik im Original 35 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Martinmartin

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Wird vorgemerkt, allein aufgrund des Greenberg Vergleichs. Gibt ja leider nicht allzu viele Fans dieses kleinen neurotischen Juwels!


Le Samourai

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Sehr sehr gute Kritik, Mr Vincent Vega.


Alle Kritiken (46)


Kommentare (210) — Film: Silver Linings


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enn1

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine Liebesgeschichte die zunächst den Eindruck erweckt etwas anders daher zu kommen, endet dann doch leider reichlich klischeebehaftet. Besonders schade finde ich dass die eigentlich psychisch instabilen Protagonisten plötzlich ihre Krankheit "wegtanzen" und ab der Hälfte des Film überhaupt keine Rolle mehr spielt. Da es sich ja primär wohl um einen Liebesfilm handeln soll, lass ich die extreme Vorhersagbarkeit des Plots mal außen vor. Aber hier wird am Ende wirklich das komplette Schema knallhart durchgezogen.
Die schauspielerische Leistung, besonders von Cooper, ist dagegen aber top. Generell hat mich die Story dann doch an paar Stellen gepackt, sodass er für mich etwas über Mittelmaß ist.

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Fulsome.

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Bewertung7.5Sehenswert

Wie ich sie gleichzeitig verachte und doch immer wieder liebe, diese letzten zehn Minuten. Richtig starke erste Hälfte, gegen Ende etwas klobig und versteift in eins-zwei dämliche Plots, die da nicht wirklich reingehört hätten.

Kein «Harry und Sally» aber um Meilen besser als so manche andere Krücke, die einem heutzutage so aufs Auge gedrückt wird.

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TheNumber

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

bradley cooper hat mich echt überrascht. jennifer lawrence noch besser als sonst. eine handlung, die ich so noch nicht gesehen hab, die eine schwierige thematik sowohl leicht als auch mit der nötigen ernsthaftigkeit behandelt. am ende ein sehr charmanter film, unbedingt angucken !!

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Alienator

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Bewertung7.0Sehenswert

Top Schauspielfilm, aber etwas emotionslos

Ich muss zunächst kurz etwas von mir offenbaren bevor ich weiterschreibe. Ich selbst habe beruflich mit psychisch Beeinträchtigten zu tun (und nicht nur die) und kenne durchaus die Störungen die hier versucht wurden zu zeigen. Nicht nur dieser Film hat selbstredend das Problem, dass mögliche Beeinträchtigungen immer von Leuten betrachtet werden (und letzen Endes auch im Film gezeigt werden) die von den verschiedenen Beeintrachtigungsarten recht wenig Ahnung haben was diese oder jene Beeinträchtigung in den Menschen vorgehen lässt. Davon ab ist es generell schwer sich in solch einen Menschen hineinzuversetzen. Das können selbst wir Profis nicht. Wie soll es dann ein Drehbuchautor und zum Schluss die Schauspieler können? Man kann immer nur Teile der Persönlichkeit zeigen aber nie alles. Und dass dann manchmal die Fiktion nicht der Realität entspricht (und ich spreche jetzt nur vom Zeigen von Beeinträchtigungen) ist offentsichtlich. Aber man kann sich annähern. So versuchte es Dustin Hoffman im immer für solche Fälle überzitierten "Rain Man" oder auch Claire Danes in der jüngst veröffentlichten Serie "Homeland". Auch da geht es um eine bipolare Störung. Zunächst hier die Frage: Wurde hier tatsächlich eine bipolare Störung dargestellt? Schwierig. Laut ICD-10 ist eine bipolare Störung eine "...Störung, die durch wenigstens zwei Episoden charakterisiert ist, in denen Stimmung und Aktivitätsniveau des Betroffenen deutlich gestört sind. Diese Störung besteht einmal in gehobener Stimmung, vermehrtem Antrieb und Aktivität (Hypomanie oder Manie), dann wieder in einer Stimmungssenkung und vermindertem Antrieb und Aktivität(Depression). Wiederholte hypomanische oder manische Episoden sind ebenfalls als bipolar zu klassifizieren."
Also um ehrlich zu sein eine Depression hab ich bei der Darstellung von Bradley Cooper weniger festgestellt. Den ersten Teil allerdings sehr deutlich. Nun bevor ich hier zuviel über Störungen etc schreibe muss ich aber festhalten, dass, rein filmtechnisch betrachtet, dieser Film ein modernes Märchen ist, bei dem Beeinträchtigungen kein Problem mehr sind und zum Schluß (und das macht ein Märchen ja aus) alles gut wird. Das geht aber zu schnell. Das ist zu sehr Kitsch. Ansätze mit einer ernsten Auseinandersetzungen mit unterschiedlichen Störungen waren da (und wurden zum Teil auch gezeigt) aber sobald es zur Auslösung geht, wird der Film zu "schön um whar zu sein". Die erste Hälfte ist sehr gut gelungen, die zweite versumpft in zuviel Gutwerdung. Nichtsdestotrotz ist dieser Film ein wohltuend anderer Film der skurille Charaktere bietet und sehr gut inszeniert ist. Rein darstellungsmässig haben mich am ehesten Bradley Cooper und De Niro überzeugt. Wenn die beiden zum Schluss nach den Tanz die kurze Unteredung führen ist das Gänsehaut. Wie dem auch sei: Es ist eine abgedrehte romantische Komödie die vieles offen lässt und zum Ende hin abflacht.

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Bibabiest

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Naja, Bipolar kann man, wie du ja selbst geschrieben hast, auch bei alleiniger Hypomanie/Manie vergeben, Depression ist nicht zwingend. Von daher ist die Störungsdarstellung meiner Meinung nach schon ok, aber der Märchencharakter ist natürlich nicht zu übersehen. Ich nehme den Film auch viel eher als einen süßen Liebesfilm mit außergewöhnlichen als ein Psychiatrie-Drama wahr. Dementsprechend empfinde ich ihn für sein Genre als überragend!


Alienator

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Gebe ich dir Recht. Ich hätte es auch interessanter gefunden, wenn auch diese Seite beleuchtet werden könnte in solch einen Film. Selbst für so ein Genre.


marcowski

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Bewertung6.0Ganz gut

Konventionell erzählte Romanze mit witzigen Dialogen und spannenden Charakteren.

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IZO

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Film der für mich interessant begonnen hat, am Ende jedoch leider hollywood-typisch geendet hat. Dennoch sehenswert, dank Bradley Cooper und Robert De Niro.

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AddictedToIan

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Bewertung2.5Ärgerlich

Das ist einfach eine Unverschämtheit, was hier geboten wird.

Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet, hatte natürlich mitbekommen, dass Miss Hungry Games für ihre "herausragende Darstellung" einen Academy Award eingesackt hat, aber das war es auch. Also wagte ich mich heran und ich bin wirklich so wütend, dass es mir den Atem verschlägt. "Silver Linings" strotzt nur so vor sexistischen Stereotypen, Romantisierung und falscher Darstellung von ernsthaft mental erkrankten Charakteren und mangelnder Recherche.

Aber fangen wir mal von Vorne an. Protagonist Pat ist bipolar, wurde in die psychiatrische Anstalt zwangseingewiesen, nachdem er den Liebhaber seiner Frau Nicky halb zu Tode geprügelt hat. Seiner Mutter veranlasst nach 8 Monaten eine vorzeitige Entlassung und holt ihn zu sich nach Hause. So weit so gut. Aber kaum sind fünfzehn Minuten vergangen, geht das Ganze schon los. Pat scheint vollkommen "normal" (insoweit man den Begriff überhaupt verwenden kann, wer ist schon normal ...), kriegt nur zwischendurch Ausraster, ausgelöst durch (einzig und allein) den Hochzeitssong von ihm und seiner Ex-Frau. Das erste Plotloch.

Gehen wir die Sache mal logisch an. Wer sich ein wenig mit psychischen Krankheiten auskennt, weiß, dass bipolare Störungen nicht unbedingt einen Trigger brauchen - auch sind die Ausraster nicht so wie bei Pat immer cholerischer Natur. (Für mich ist er schlichtweg ein desillusionierter Choleriker - aber ich bin ja auch kein Psychologe ;)) Er rastet also immer aus, wenn er den Song hört. Im Laufe des Films wird immer wieder das Gleiche aufgegriffen, entweder er hört den in seinem Kopf oder er wird ihm vorgespielt. Das ist viel zu einfach und zu seicht. Wenn bipolare Störungen doch nur so einfach wären! Eben diese Kleinigkeit ("nur" das Austicken bei dem Lied) macht es Pat kinderleicht, ein ganz normales Leben zu führen. Er hat seine Ticks, aber er ist trotzdem "normal". Das findet der Zuschauer liebenswert. Dann trifft er hollywood-esque auf eine ähnlich psychisch Kranke (manisch depressive). Sie unterhalten sich über ihre Medikamente, verbringen Zeit zusammen, bam klatsch, Pat hat seine Nicky vergessen, ist auf einmal geheilt und auch Tiffany ist gesund und glücklich. Ist das ein blöder Witz?! Genau daher kommt dieser Trend unter Jugendlichen, zu behaupten man wäre depressiv. Das ist cool, das ist tiefsinnig, dann ist man anders. Dieses Stück Film zeigt ja, dass man trotzdem normal ist. Ist ja schließlich keine Krankheit, sondern ein liebenswerter Tick.
[Wo ist mein Brechkübel ...]

Dann zu der Szene in der Tiffany Pat attackiert. Erst schmeißt sie wie eine Wahnsinnige das Gedeck in einem öffentlichen Diner(!) vom Tisch. Was machen die Leute? Klatschen, jubeln ihr zu, weil sie dem Kerl zeigt, wer die Hosen anhat. Soll das ein Witz sein? Hätte ein Kerl das selbe gebracht, hätte man ihn sofort des Lokals verwiesen und/oder die Polizei gerufen, wie bei Pat nachher, als SIE ihn am Hemdkragen packt, schüttelt und anschreit. Er steht nur da, sie schreit, sie würde belästigt und sofort sind Passanten da um zu helfen. Das ist die sexistischste Darstellung einer Mann/Frau Beziehung, die mir je untergekommen ist. Natürlich passiert sowas im echten Leben auch, es ist nunmal Fakt, dass eine Frau nur "er hat mich angefasst" sagen braucht, um einem Mann den Job, das Ansehen und all seine Würde zu nehmen, gegenstandlos ob es stimmt oder nicht. Aber soetwas auch noch zu glorifizieren, ich meine, die Frau betreibt aktive Körperverletzung [nicht zu vergessen die obszönen Mittelfinger im Diner und das Geschrei] - aber keinen schert's. Am Wenigsten Pat, der ist ja sowieso der Böse. Kommt mit der Betriebsanleitung zum männlichen Geschlechtsteil.
Es wäre was Anderes, wenn man solche Szenen in einem Gesellschaftsdrama eingebaut hätte. Aber das hier ist eine flache Dramödie, die auf unglaubwürdige Weise versucht, mentale Krankheiten als Tabuthema salonfähig zu machen und zu romantisieren. Ich bin mir zu 200% sicher, dass das nichts von Gesellschaftskritik hatte. Sie ist die Frau, sie darf das. Sie ist ja nicht mal verrückter als er. Er ist der Spinner, er schreit rum.

Ich höre hier auf, bevor das Ganze noch ausartet ... ^^ Über das Ende brauche ich gar nicht schreiben, das reflektiert alles, was ich geschrieben habe nochmal perfekt. Unfassbar. Und Cooper und Lawrence sind auf absoluter Augenhöhe was die Schauspielleistung angeht, damit meine ich nicht, dass er einen Oscar verdient hat. Wenn der Film wenigstens unterhaltsam wäre. Aber nichtmal das. Musste mich zwingen.

Its a no from me

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Bibabiest

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Danke, Ruby89, dem brauche ich nichts hinzuzufügen. Ich denke auch, dass die Erwartungen an einen Liebesfilm hier etwas zu hoch gesteckt waren.


AddictedToIan

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Wer spricht denn hier von Erwartungen an einen Liebesfilm? Ich hab irgendwie das Gefühl, dass du nicht verstanden hast, was ich geschrieben habe. Ist auch wurst jetzt. Ich merk schon, dass sind verankerte Standpunkte, an denen sich nicht rütteln lässt.


Filmfreak21

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Bewertung9.0Herausragend

Ok war vielleicht ein wenig übertrieben Jennifer Lawrence gleich einen Oscar in die Hand zu drücken und Bradley Cooper war deutlich etwas besser drauf!
Aber nichts desto trotz, waren die beiden ein unschlagbar cooles Traumpaar und haben den Film genau das gewisse Etwas verliehen!
Der Film war besser als ich erwartet hätte und seit langem einer der besten Feelgood Movies seit langem die ich gesehen habe!
Hut ab!

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Rulzn

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In Originalsprache ist die Leistung um einiges besser


flopotsdam

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Bewertung7.5Sehenswert

"Man kann ja nicht immer glücklich sein..." oder besser: Man kann ja nicht immer unglücklich sein?

"Silver Linings" ist eine wunderbar romantisch-tragische Komödie, mit zwei äußerst sympathischen Hauptdarstellern, die viel mit sich zu tun haben und sich doch, auf eine besondere Art und Weise, näher kommen. Jennifer Lawrence ist einfach hinreißend. Vielleicht bin ich auch einfach geblendet, aber ich denke nach diesem Film, avanciert sie - zumindest was Hollywood angeht - zu einer meiner Lieblingsschauspielerinnen.

Sicherlich beinhaltet "Silver Linings" viel Hollywood und doch hat der Film seinen ganz eigenen Charme. Allein der Grund, warum man sich ein Müsli am Abend bestellt, ist einfach super.

Ich sag's euch: Fell in love with a girl!

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filmfreak23

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Bewertung9.5Herausragend

Ich mag Bradley Cooper, ich steh total auf Jennifer Lawrence, ich verehre Robert De Niro und ich wusste um die ganzen Auszeichnungen bzw. Nominierungen, aber trotzdem hatte ich nicht damit gerechnet, dass mich "Silver Linings" so dermaßen packen würde.
Um ehrlich zu sein, ich war hinterher sehr aufgewühlt und hatte sogar ein paar Tränen vergossen.
Denn die Emotionen blieben nicht im Fernseher, sondern sprangen wie wild auf mich über, weil alle Schauspieler komplett in ihren Rollen versunken waren, mit viel Leidenschaft und Hingabe auftraten und die herausragende Inszenierung von David O. Russell ein perfekt federndes und ausbalanciertes Sprungbrett darstellte.
Und ich fühlte mich auch nicht manipuliert oder so was, sondern einfach im positiven Sinne überwältigt.
Das ist einfach pures Kino, ein modernes Märchen, so gefühlvoll, so bewegend, so intensiv, man muss aus meiner Sicht schon mit dem völlig falschen Fuß aufgestanden sein, wenn man daran keinen Gefallen finden konnte.

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Shady95

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Voll auf den Punkt gebracht.


filmfreak23

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Danke :)


TerminatorCHRIS

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine tolle Mischung zwischen Dramatik und Unterhaltung. Super Dialoge von den Protagonisten.
Hut ab vor Jennifer Lawrence Rolle, die mich regelrecht überzeugt hat. Ein Film von der Kategorie "Positive Überraschung"

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VroniS

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Bewertung3.0Schwach

der film hat mich aus irgendeinen Grund Null berührt. Ich fand ihn weder sonderlich überragend gespielt. Die Story war an den Haaren herbeigezogen und erklärt wurde eigentlich auch nichts so richtig. Habe auch keinen Bezug zu den Personen gefunden. Ich will nicht sagen, dass ich mich direkt gelangweilt habe aber ich war dennoch froh als er dann vorbei war.

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VroniS

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und besonders schwach fand ich das Ende - WIESO?


HimmelHoch

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Bewertung9.5Herausragend

Ich glaube, da habe ich etwas ganz besonderes gesehen. Werden psychische Erkrankungen doch in unserer Gesellschaft lieber tot geschwiegen, liegen mir persönlich aber sehr am Herzen.

Sensibel, aber nicht übervorsichtig lässt David. O Russel durch eine unheimlich starke Cast nicht nur eine bezaubernd schöne Liebesgeschichte erzählen, sondern zeigt, dass nur weil das Leben schwierig ist, es nicht hoffnungslos ist.

Jennifer Lawrence ist eine starke Tiffany, die ganz genau weiß, dass sie Probleme hat, diese aber akzeptiert. Bradley Cooper als Pat versucht zwar sich einzureden, dass alles gut ist, glaubt es aber selber nicht wirklich. Beeindruckend gespielt sehen wir einen Mann, der nicht sein will, wie er ist und mit sich selbst kämpft. Jackie Weaver und Robert DeNiro (ja, ich knie' nieder!) sind liebevolle Eltern, die sich immer noch so sehr lieben, aber mit eigenen Problemen und der Situation doch überfordert sind, versuchen zwar zu helfen, stehen aber dabei gelegentlich im Weg. Alle Nebenrollen sind stark besetzt, die Schaupieler mit Herzblut dabei. Der Soundtrack ist abwechslungsreich und schlicht perfekt.
Oh, und was für ein Tanz! Eine Tanzscene voller Ausdruck, perfekt auf Charaktere und Intention des Filmes abgestimmt.

Zart, aber nie kitschig, voller Emotionen aber nicht dramatisch und immer mit einem Lächeln in der Nähe hinterlässt dieser Film trotz vieler Konflikte und einem schwierigem Thema doch ein wunderbares Gefühl.

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jannik

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Bewertung7.5Sehenswert

Ach toll wie irre die alle sind!

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wolfmother

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein schöner romantischer nicht-Kitsch(!) Film, der an einigen Stellen zum nachdenken anregt und zum Teil den Zuschauer überrascht.
Natürlich kann man diesen Film schnell in die Schublade des Liebesdramas stecken, doch hinter Silver Linings verbirgt sich viel mehr als die typische boy meets girl story.Der Film ist leicht, direkt, ehrlich und vorallem aus dem Leben gegriffen.Themen wie Depressionen, mentale Krankheiten und Trauer werden unerwartet sensibel, aber gekonnt witzig und dennoch mit einer gewissen Ernsthaftigkeit angesprochen.Obwohl die story zu Beginn etwas verwirrend auf den Zuschauer einwirken kann, ist es nichtsdestotrotz lohnenswert bis zum Schluss dran zu bleiben. Silver Linings ist nicht nur sehenswert sondern auch empfehlenswert.
Guter Film der beeindruckt, vorallem Jennifer Lawrence beweist wieder einmal, dass sie eine fantastische Schauspielerin ist, die den Oscar für die Rolle der Tiffany zu Recht erhalten hat.

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GucksdirAn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Toller Film mit tollen Schauspielern. Die erste Tanzszene die ich mir nicht nur angeschaut habe, ich habe diese Szene genossen ....... Pfui Jennifer und Bradley, dank euch sind meine Eier unters Sofa gekullert. Hab sie aber wieder und ziehe mir erstmal 300 rein um wieder auf den Boden zu kommen ....... oder ich schau mir diesen Film noch mal an.... ich weiss ja noch wo sie lagen.

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Spike1990

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Bewertung9.5Herausragend

Eine RomCom mit Ecken und Kanten. Die Hauptfiguren haben Zwänge, Neurosen und Persönlichkeitsstörungen und sind dennoch absolut lebensnah und glaubwürdig. Man kann Bradley Cooper und vor allem Jennifer Lawrence gar nicht genug Lob für ihre Leistungen in diesem Film aussprechen. Fantastischer Film! Ich bin ganz aus dem Häuschen :D

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Pegisto

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eigentlich sollten hierbei 5 Punkte als gute Wertung langen, oder nicht?

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ShayaNova

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Bewertung7.5Sehenswert

normalerweise steh ich gar nicht auf solche filme, wo immer wieder an den haaren herbei gezogene geschrei-szenen abgespult werden. um ehrlich zu sein, habe ich ihn nur wegen jennifer lawrence angeschaut. tatsächlich finde ich, die schauspieler haben den film gerettet (stellt ihn euch mal mit no names vor). am besten hat mir hier nicht das zusammenspiel cooper/lawrence sondern de niro/lawrence gefallen. das hat gezeigt, welches kaliber in dieser frau steckt. aber bradley war auch gut ;)
fazit: wer auch comedy/drama steht wird hier gut bedient werden, ansonsten ist der film in meinen augen nur was für entweder fans der schauspieler oder anhänger der guten schauspielkunst. und einem guten schauspieler ist halt nichts zu peinlich.

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moviereporter

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Ich lach mich kaputt XD


Moncineo

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Freud hätte seine helle Freude. ;)


schwedenretter

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Bewertung7.0Sehenswert

Doch mehr Komödie als Drama, in der ersten Hälfte werden Erwartungen an ein ernsthafteres Geschehen aufgebaut, womit dann jedoch gebrochen wird, die Dialoge werden konventioneller und die geschichte zwängt sich doch ein wenig mehr ins Hollywoodkorsett als vermutet. Der Humor ist trotzdem frisch und die Darsteller gut.

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