Azumi

Azumi (2003), JP
Laufzeit 142 Minuten, FSK 18, Eastern, Actionfilm, Abenteuerfilm

4.7 Kritiker
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.3 Community
255 Bewertungen
6 Kommentare
Azumi - Bild 34305
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von Ryuhei Kitamura, mit Aya Ueto und Shun Oguri

Eine Gruppe von Waisenkindern wird in den bergen von einem alten Samurai zu Kriegern ausgebildet. Unter ihnen ist nur ein Mädchen – Azumi! Gemeinsam mit ihren männlichen Mitstreitern macht sie sich nach der Ausbildung auf den Weg zu ihren bösen Gegnern, die ihnen aber auch einiges entgegenzusetzen haben, denn auch sie haben einen Trupp von perfekten Einzelkämpfern ausgebildet und aufgestellt.

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Kommentare (6) — Film: Azumi

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Morrow

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr unterhaltsam, wenn man die gewollte Manga-Optik versteht.

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-=dh=-

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Bewertung2.5Ärgerlich

Fängt gut an, wird aber zum Ende immer schlechter. Glaub der Regisseur wusste nicht, ob er nen traditionellen Samurai-Film machen soll, oder ne billige Comedy. Erstaunlich für einen japanischen Samurai-Film treten durch die Bank weg nur unehrenhafte Charaktere mit Pseudotiefe auf, die teils recht lächerlich inszeniert sind. Dramatik ist gleich null, dafür ist der Verschleiß an Komparsen und Blutkonserven hoch. Kampfchoreos sind im ganzen Film ziemlich dürftig und unglaubwürdig. (Schön ist immer, was im Hintergrund so passiert, wie sich die Komparsen angucken usw.)

Ansonsten scheint es so, dass Sounddesigner und Kamermann sich ein Hotelzimmer geteilt haben, beide müssen ziemlich auf Sake gewesen sein auf Arbeit. Teils schlimme Kameraeinstellungen die jede Dramatik nehmen und Sound der aus ner Schmiede sein könnte. (Schwertschlag = Amboss aufs Metall)

Der Trailer ist besser als der Film.

Guckt lieber Zatoichi oder die 7 Samurai.

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mikkean

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Bewertung7.0Sehenswert

Dass Ryuhei Kitamura den durchgeknallten "Versus" zu verantworten hat, merkt man seiner Manga-Adaption "Azumi" ziemlich schnell an. Gnadenlos masht der Regisseur hier unterschiedlichste Genres im Gewand des historischen Japans und übertreibt es heftig bei ganz imposanten Action-Einlagen. Die Story um eine Gruppe von Waisen, die zu Meister-Assassinen herangezogen werden, pendelt mal zwischen Tragik, Polit-Schachspiel und knallbunten Kimonos. Dabei darf man sich auch von der entmenschlichten Kaltblütigkeit schockieren lassen. Um ihre Ausbildung abzuschließen, müssen sich die Waisen-Kinder nach wenigen Minuten immerhin gegenseitig abschlachten. Wer überlebt, steht als Krieger im Dienste des stärksten Feldherrn. Azumi gilt als heimlicher Favorit der Truppe, aber bis es so richtig losgeht, ergeht sich der Film in einem längeren Vorlauf. In dessen Verlauf wird die Gruppe gezwungen, sich aus brutalen Dorf-Plünderungen rauszuhalten. Umso überraschender, dass auch Azumi ihre Ergebenheit während des Films sogar beibehält. Hier geht es also nicht um eine Abrechnung mit Gehirnwäsche und hinterhältigen Anschlags-Zielen. Jedoch, so richtig ernst nehmen sollte man "Azumi" nicht. Denn neben den geschwollenen Dialogen glänzen eben die farbig überdrehten Kostüme oder so comichafte Charaktere wie der böse Monkey Boy und der Ober-Psychopath mit seiner androgynen Schminke und dem eitlen Gehabe. Auch die jugendliche Heldin selbst ist immer wieder von einem Weichzeichner übermalt, der sie nicht nur künstlicher wirken lässt. Nein, mitunter frage ich mich, wie alt soll die denn sein? Schlabbern vielleicht auch perverse Säcke bei dieser sehr, sehr mädchenhaften Schwert-Kriegerin? Deshalb sehe ich den Streifen persönlich als krasses Manga-Spektakel, bei dem gegen Ende die wüsten Kämpfe dominieren. Bei denen tobt sich Kitamura optisch vollends aus und lässt sogar die Kamera um 360 Grad während des Final Fight rotieren. Damit greift der Film schließlich fast alle Sinne an. Dagegen wirken so manche hochgelobte Kampf-Szenen wie harmlose Sandkasten-Balgereien. Als Fazit sage ich deshalb, "Azumi" ist trashig, sehr bewusst. Mitunter gibt der Film sich ernsthaft, dann auch wieder ein wenig provokativ. Aber damit tritt Kitamura vermutlich auch jedem ach so gern tragisch-epischen Historien-Schwerter-Epos gekonnt in die Kron-Juwelen.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Blonder

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Bewertung6.0Ganz gut

Blutiger Abenteuerfilm aus Japan. Die Handlung ist etwas dünn, aber die ist sowieso nicht so wichtig. Viel mehr glänzt der Film durch sine Bilder und tollen Kampfszenen. Japanisches Kino, wie man es liebt.

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JimiHendrix

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Bewertung2.0Ärgerlich

Eher billig gemachter, langatmiger Film, der durch unnötig viel Blut versucht, spannend zu wirken.

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Liam Quinn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Azumi ist Modern, hat durchgestylte Bilder und ein überaus gutes Drehbuch. Ryuhei Kitamura ist nach Versus gerieft und hat seine kleinen Anfängerfehler nicht wiederholt. Im Gegenteil, alles wirkt um einiges Professioneller. Der Film hat atemberaubende Schwert-Action in epischen Ausmaßen. Die wiederum sind in einen coolen look geworfen worden. Die Geschichte ändert sich mehrmals überraschend, dabei verliert Azumi aber nicht seine Glaubwürdigkeit. Die Charakter wirken kompakt und realistisch. Die Kammerafahrten wirken neu, sind einzigartig und wissen zu gefallen. In Azumi fließt viel Blut, ein regelrechter Splatterfilm ala Versus ist dabei aber nicht herausgekommen. Das schadet aber nicht im Geringsten.

Wer sich den Film kaufen oder ausleihen möchte, sollte gewarnt sein. Der Director's Cut (KJ) ist nämlich um satte 4 Minuten geschnitten. Ich empfehle den Director's Cut von Spio/JK.

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