Beat Street

Beat Street (1984), US
Laufzeit 105 Minuten, FSK 12, Musikfilm, Kinostart 27.07.1984

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- Kritiker
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von Stan Lathan, mit Rae Dawn Chong und Guy Davis

Die Southern Bronx der 70er Jahre: Breakdancer, Rapper, Deejays und Graffiti-Künstler prägen das Bild eines von Bandenkriegen und Gewalt zerstörten Bezirkes. Sie bilden die Avantgarde einer neuen Tanz-, Musik- und Kunstkultur. Beat Street handelt von ihren Hoffnungen, der Trostlosigkeit und letztendlichen Triumphen. Schlüsselfiguren sind Kenny, ein Deejay und sein jüngerer Bruder Lee, seines Zeichens Breakdancer. Während Kenny und Lee ihre Künste perfektionieren, versucht Chollie, ein chronischer Draufgänger, dieses Talent so profitabel wie möglich zu vermarkten. Ebenso begabt wie aufsässig ist der rebellische Ramon, ein stolzer Graffiti-Künstler, verliebt in seine Kunst und in ständigem Konflikt mit Vaterschaft und Existenz. Im Roxy, einer von New Yorks bekanntesten Discotheken, trifft Kenny auf Tracy, eine Komponistin und Choreographin des New York Colleges. Obwohl Kenny und Tracy aus zwei völlig unterschiedlichen Welten stammen, entsteht eine enge Beziehung.

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Kommentare (4) — Film: Beat Street

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Uwe B.B.B.

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein toller Film, der eine ganze Generation geprägt hat.

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ElMagico

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Bewertung7.5Sehenswert

Und wieder einmal ein Film aus der Kategorie: erwartet jetzt bloss keine Objektivität von mir! :)
We´re going back...way back...back to the old school!
Es gab eine Zeit hier in Deutschland, in der man, sofern man Hip-Hop hörte, sich auf alles stürzte was nur im Entferntesten damit zu tun hatte. Und damit meine ich wirklich auf alles. Es gab da keine Zeitschriften, Musikshows oder irgendwas anderes das in der Öffentlichkeit passierte. Sicherlich es gab Eisi Gulp mit seiner Lernsendung für Breakdance...aber erstens war das nicht wirklich Breakdance und hatte zweitens den Charme einer Telekoleg-Sendung. Was blieb war sich selbst billigsten Rap ("Holiday Rap" von MC Miker G oder so kommt mir da in den Sinn) aus dem Radio aufzunehmen oder sich eben bei einem der 2 örtlichen Plattenläden Maxis für 20 Mark, bzw. LP´s für 30 Mark zu holen. Importe natürlich. Diese nahm sich dann jeder erstmal auf, der sich nur im entferntesten Freund schimpfte. Natürlich kannte man kaum einen Interpreten dieser obskuren Scheiben. Man hangelte sich von Thanks-List zu Thanks-List, griff mal ins Klo, erwischte aber auch mal einen Klassiker. Es gab jedoch noch eine 3. Möglichkeit: auf Glück hoffen. Denn manchmal schaltete man das Fernsehgerät ein und wie aus dem Nichts sprach jemand namens Fab 5 Freddy zu einem. "Wildstyle", "Style Wars", "Breakin" und eben auch "Beat Street" alle wurden mal auf ARD und ZDF gesendet, zwar gut versteckt, aber sie wurden gesendet...und man saß mit offenen Mündern vor der Glotze.
Mit "Beat Street" verhielt es sich jedoch ein wenig anders. Denn irgendwie fand das DDR-Fernsehen gefallen an ihm und wurde ziemlich regelmässig gesendet. Ich erklärte mir das damit, dass die DDR wohl ihren Bürgern gern Amerikaner zeigt, welche auch in ärmlichen Umständen leben. Aber eigentlich war es mir auch egal...hauptsache es lief. Und da er eben als einziger öfter lief, wurde er ein bisschen zu "DEM" Film was Hip-Hop betraf.
Aber gleich vornweg: Zu kritisieren gäbe hier sicherlich eine Menge! "Beat Street" ist kaum authentisch, ist oft sehr naiv und filmtechnisch, naja, uninteressant. Der einzig fade Beigeschmack für mich persönlich ist jedoch, dass "Beat Street" das ist, was er im Film selbst zum Thema macht: Er ist offensichtlich das Ghetto-Kind, dass von einem etablierten Künstler (Harry Belafonte) vorgeführt und auch ein wenig manipuliert wird. Dadurch hechelt er bisschen der Zeit hinterher, Hip-Hop 1984 sah so schon nicht mehr aus, vorallem klang er schon völlig anders. Künstler wie Run DMC, Steady B, Roxanne Shante usw. usf. waren damals schon einige Schritte weiter und liessen die hier noch sehr vorherschenden Funk-Sounds hinter sich. Redet man sich den Film aber etwas schön und macht aus 1984 ein 1981 oder 1982 dann passt das schon wieder halbwegs. Der Rückentext der DVD will einem was von Ende der 70er Jahre erzählen, das ist aber totaler Unfug.
Aber genung rumkritisiert und klug geschissen: In seiner Naivität und auch seinem, trotz aller Vorbehalte, bestreben etwas neues und frisches zu dokumentieren gefällt mir "Beat Street" immernoch sehr gut. Der Film hat soviele Momente die einen einfach direkt in die eigene Jugend zurückbefördern, aber auch genug Szenen, welche jungen Menschen etwas über die damals herrschenden Vibes und Gefühle vermitteln können. Schon allein das Hip-Hop nicht schon immer Big Business war, könnte für manche Kids ein gute Lektion sein. Allein, ich glaub die interessiert das gar nicht.
Filme wie "Style Wars" und "Wild Style" waren definitv authentischer, "Beat Street" war eben aber auch Massentauglich, hatte eine Geschichte. Er kann aber jederzeit genug kulturellen Backround bieten und wird dadurch nicht zum Kasperle-Theater. Was das Breakdancing angeht ist er sogar ziemlich gut, beim Grafitti dagegen eher weniger. "Beat Street" bettet die Hip-Hop-Elemente einfach in eine nette, recht harmlose Geschichte, gibt ein bisschen Liebe dazu und etwas Sozial-Romantik, garniert es mit viel Tanz und ein paar schönen Rap-Perfomances....z.B. der Weihnachts-Auftritt der Treacherous Three ist immer noch geil...Punkt! Und selbst das dramatische Ende schafft es immernoch Emotionen in mir zu wecken und was will ein Film denn mehr?
Zeitreisen sind toll...solange sie einen nicht enttäuschen.
"Beat Street" enttäuscht nicht!

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ElMagico

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Und ich hab ihn heut gekauft...bei Müller ;)


Spielberg_Fan

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;)


Wolffi82

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Bewertung9.5Herausragend

den konnte ich damals mitsprechen!Kult!

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gregor-afim

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Bewertung9.0Herausragend

was für die heutige hip-hop generation 8mile und der 50pfennig-man film zu seien scheint, war vor vielen jahren für uns "beat street". einfach kult!

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AHO1

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KING CAVALIER CHARLES SPANIEL


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