Black Forest

Black Forest (2009), DE
Laufzeit 79 Minuten, FSK 0, Thriller, Horrorfilm, Drama, Kinostart 15.04.2010

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2.6 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
2.6 Community
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von Gert Steinheimer, mit Johanna Klante und Nikola Kastner

Die beiden Pärchen Mike und Susanne und Jürgen und Eva machen Urlaub. Die vier sind auf dem Weg in ein abgelegenes Schwarzwaldhaus. Das Abenteuer “Simple Life” ist angesagt. Mit Vorräten und Camcorder im Gepäck, lassen sie sich vom Landrover des Verwalters die letzten unwegsamen Kilometer zum “Hexenloch” karren. Der “Wunderlehof” liegt einsam und in traumhafter Idylle inmitten eines undurchdringlichen Tannenwaldes. Die Einrichtung ist karg und primitiv. Wasser muss am Bach geschöpft werden, Elektrizität für die trüben Glühbirnen liefert ein uralter Generator. Kein Radio, kein Telefon, nur ein defekter Fernseher in der Abstellkammer. Aus Spaß fummelt der technisch begabte Jürgen an der Schrottkiste herum; wird jedoch nur mit einem harmlosen Flimmern belohnt. Doch das ändert sich. Plötzlich zeigt der Fernseher Bilder. Es sind Bilder, die einen verhängnisvollen Einfluss nehmen auf das lockere Leben der vier Freunde. Eine “Kochsendung” über Pilze animiert Sabine zu einem Pilzgericht. Doch die Pilze, die sie nach Empfehlung des Fernsehers im Wald sammelt, sind tödlich giftig. Vor dem kollektiven Exitus wird die Gruppe im letzten Moment von einem liebenswerten Wandersmann gerettet. Doch als der Apparat in einer Polizeisendung den guten Wanderer als “Bauernhofkiller” präsentiert, dreht die Stimmung. Gemeinsam mit einem Serienmörder unter einem Dach? Die harmonische Atmosphäre kippt. Schuldgefühle, gegenseitige Vorwürfe, geschürt durch immer wieder neue tückische Bilder des Fernsehers, schaffen ein Klima von Verrat, Misstrauen, Zwietracht, Eifersucht, Angst und Wut. Nur Eva fühlt, dass etwas Unerklärliches die Kontrolle übernommen hat…

Mike, Sabine, Jürgen und Evam wollen einen Abenteuerurlaub auf dem idyllischen Wunderlehof verbringen. Dieser befindet sich fernab von jeglicher Zivilisation im abgeschotteten Mittelgebirgswald. Technik, Strom und Wasser gibt es in der neuen Behausung nicht. Da überrascht es um so mehr, dass die Hütte mit einem Fernseher aufwarten kann. Dieser gibt dann auch nach einer Reperatur Lebenszeichen von sich. Die Signale, die der Fernseher aussendet verursachen bei den vieren Wahnvorstellungen.

Die Erkenntnis, dass der Voreigentümer bereits in der Anstalt gelandet ist und seine tote Tochter als dämonische Übermittlerin der Halluzinationen fungiert, kommt erst, nachdem Knollenblätterpilzsuppen gekocht, Jagdgewehre durchgeladen und ein harmloser Wanderer massakriert wurden, weil man ihn mit einem Raubmörder verwechselte. Es kommt kurzum zum Äußersten, was sich in viel psychischem Druck, Hysterie und negativer Gruppendynamik niederschlägt.

Ohne nennenswerte Raffinesse malt Steinheimer die grostek-abstrusen Folgen von teuflischen Kochsendungen und verheerenden Fehlinterpretationen der Videoaufzeichnungen des mitgebrachten Camcorders aus, auch wenn das nur bedingt als Mittel taugt, die Macht der Medien zu kritisieren. Dafür ist das Schauspiel mit Anleihen bei deutscher Spuk-Folklore und bei “Blair Witch Project”, “Ring” und diversen Haunted-House-Movies zu durchsichtig und holprig, schafft aber einen hübsch verqueren Thriller aus dem Schwarzwald, dessen fabelhafte Naturkulissen zusammen mit dem rabiaten Inhalt viel Charme und Unterhaltungswert ergeben.

Weiterführende Informationen
Black Forest auf film-zeit.de

Trailer zu Black Forest auf film-zeit.de

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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Black Forest

alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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1.5Ärgerlich

"Black Forest" von Gert Steinheimer ist ein kleiner, billiger Horrorfilm, der auf ganzer Linie scheitert. Ein unübersichtliches Konglomerat von Motiven aus "Ringu", "Evil Dead", "Blair Witch Project" und so manch anderem verdientem Schreckenswerk, das sich an keiner Stelle dem Niveau der Vorbilder auch nur annähert. Stattdessen wechseln unsympathische und uninteressante Figuren hölzern-fade Dialoge, folgen ihre Handlungen weder innerer noch äußerer Logik, gehorchen die Geschehnisse keiner Spannung aufbauenden Dramaturgie, sondern stiften lediglich Verwirrung, bleiben entscheidende Fragen unbeantwortet, macht das Ganze einen chaotischen und unausgegorenen Eindruck. (...) Das Horror-Genre mag zwar zum Pfusch geradezu einladen, seine besondere Heimtücke aber besteht darin, dass es diesen dann nicht verzeiht – unzählige, nicht-ansehbare Horror-Filme legen davon Zeugnis ab (...).

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Michael Ranze: film-dienst Michael Ranze: film-dienst

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1.0Ärgerlich

Die Vielzahl der Bezüge offenbart schmerzlich die mangelnde Originalität von „Black Forest“, Steinheimers Zitaten-Patchwork findet nie zu einer spannenden oder gar erhellenden Eigenständigkeit. Darüber hinaus versäumt es das Drehbuch, die Hauptfiguren mit unverwechselbaren Charaktereigenschaften auszustatten. Sie wirken mitunter so unsympathisch, dass sie kaum zur Identifikation einladen. Die schlecht geschriebenen Dialoge beschränken sich auf Handlungsbefehle, Schuldzuweisungen oder wiederholte Fragen, wer denn den Fernseher angeschaltet habe. Einziger Lichtblick ist Andreas Hoppe als Wanderer, der durch seine nuancierte Darstellung eine beunruhigende Ambivalenz aufrecht erhält. Ist er wirklich der, der er vorgibt zu sein? Doch Hoppes Auftritt ist zu kurz, um dem Film einen Stempel aufzudrücken. Was bleibt, ist ein in jeder Hinsicht missglücktes Zitatenkino, das seinen zahllosen Vorbildern nie gerecht wird.

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Gary Rohweder: programmkino.de Gary Rohweder: programmkino.de

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5.5Geht so

Wenngleich Steinheimer seit den 80igern für das Fernsehen arbeitet und eigentlich wissen sollte, wo und wie er hier kritisch ansetzen könnte, verkommt sein Film zum beliebigen Thriller. Dass der dann weitgehend auf dem Niveau einer TV-Produktion daherkommt, könnte man allerdings als konsequent bezeichnen. Der Spannungsbogen wird - trotz vorhersehbarer Geschichte - gehalten. Und das sollte dann auch der Mindestanspruch an einen Thriller sein. Bleibt zu hoffen, dass der Film auf seinem Weg in die Kinos nicht versucht, mehr als das zu sein.

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Kommentare (9) — Film: Black Forest

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dave0407

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Bewertung0.0Hassfilm

selten so einen Schwachsinn gesehen...

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Audreyfan

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ich verstehe den film nicht und er ist nicht spannend....

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Peppy

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Bewertung2.0Ärgerlich

Och manno...

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KASAKA

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2 Worte, die mehr sagen als ein 2000 Wörter Kommentar :)
*wird vorgemerkt* :D


seven

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Bewertung0.0Hassfilm

Kruder Mix aus Heimatfilm und Horror: Der baumreiche Schwarzwald wird für unsere blöden Urlauber zur tödlichen Falle mit gespenstischen Activities. Der Fernseher in der urigen Holzhütte terrorisiert Jürgen und Friends und sendet negative Energiewellen direkt in die leeren Hirnschalen von Rudi, Boris, Waltraud und Sabine. Plötzlich sind auf der privaten Videokamera intime Bettszenen zwischen Harald und Inge drauf, obwohl Harald doch der Freund von Katja ist. Und kein Schwein kann sich an irgendwas erinnern. Sogar die sonst so besonnene Walburga läuft Amok und schießt einer hilflosen Wildsau die Rübe weg. [Hintergrund zum ausartenden Meuchelschwachsinn mit Pilzesammelromantik: Vor langer Zeit ist ein Blumenmädchen gestorben, das ihren Geist in die Blechkiste mit schlechtem Signalempfang pflanzte und seitdem auf Rache sinnt. Vielleicht war auch alles ganz anders, man weiß es nicht mehr so genau. Strange, strange, strange.] Übrigens spricht der vollbärtige Wanderer mit selbstgebautem Rucksäckle geschliffenes Hochdeutsch, da kommt natürlich mächtig Atmosphäre auf.

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seven

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@lieber_tee: Naja, sagen wir mal so: Ich geh mit ner optimistischen Grundhaltung in den Film rein. Aber hier hats an so vielem gefehlt, da kann ich beide Augen zudrücken und trotzdem ist der noch schrecklich. Aber prinzipiell stempel ich im Vornherein keine Filme als schlecht ab, nur weil meine Vorhersage schlecht ist.


lieber_tee

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Also die Vorhersagen auf Moviepilot ist ein netter Gimmick, mehr aber auch nicht. Ich meine seriösere Filmseiten (Ofdb.de, und da auch eher die Links). Aber das grundsätzliche Wohlwollen, an den du an Filme herangehst finde ich gut. Sehe ich auch so, fällt mir aber oft schwer, zeugt aber von Filmleidenschaft.


jolle1981

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Bewertung3.0Schwach

Anfangs fand ich den Film eigentlich ganz brauchbar. Erinnerungen an 'the ring' kamen auf und ich war auf den Verlauf gespannt. Auch die Protagonisten waren mir recht sympathisch, weil sie nicht die klassischen Schönheiten waren, die man aus den Hollywood-Produktionen kennt. Okay, etwas merkwürdig war die Storyline schon, wenn man bedenkt, dass ein unberechenbarer Fernseher die Leute zum Monster werden lässt, aber solche Dinge kennt man ja- Filme dieser Art sind immer eher unlogisch. Enttäuschend fand ich eigentlich hauptsächlich, dass es keine wirkliche Aufklärung für die Vorkommnisse gab. Man erfährt zwar, dass er der Vorbesitzer seine kleine Tochter vergiftet hat und selber in der Klappse sitzt (vermutlich auch, weil er den dämonischen Fernseher verwendet hat), aber warum genau alles passiert und welche böse Macht da ihre Spielchen bleibt, bleibt eher unklar. Fazit: Ganz nett gemacht, aber wieder wie so oft ohne wirkliche Hintergründe. Kann man anschauen, muss man aber nicht...

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Mina*

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Und die Moral von der Geschicht: Mache Urlaub im Schwarzwald nicht!

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Cirdan121

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Also ganz ehrlich, das war der schlechteste Film den ich jemals in einer Sneak ertragen musste! Der flopt sogar noch Fighting. Der Film mischt alles was man nicht mischen sollte, lächerliche FlickFlack Szenen, ansatzweise Witz, den Schwarzwald, furchtbare Schauspieler, einen Fernseher(!?) als Bösewicht und das alles ohne Atmosphäre oder Grusel. Man merkt richtig wie versucht wird von anderen Filmen oder Games zu klauen, es aber einfach nicht klappt.
Ich rate dringend ab diesen Film zu sehen er war richtig mies und die 0,5 bekommt er auch nur fürs Monopoly spielen.

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LMSMDK

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Und selbst das Monopoly-Spielen war langweilig!


philopee

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den Schwarzwald?

also am Schwarzwald kanns ja wohl nicht liegen, ich bitte dich!


LMSMDK

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Bewertung0.0Hassfilm

Schwarzwald

interessant?

Wieso hat ein deutscher Film einen englischen Titel, nur damit mehr Leute diesen Film anschauen, man könnte es meinen.

Inhaltlich überzeugt mich der Film absolut nicht. Man kann sich zwar erschrecken, aber im Großen und Ganzen ist der Film verdammt langweilig.
Ziemlich schlechte Schauspieler, ziemlich schlechte Kamera, ziemlich schlechter Film.

Muss man nicht gesehen haben, höchstens wenn man was getrunken hat.

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MovFo

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Bewertung5.5Geht so

Kann man sich ansehen, wenn man auf deutsche Filme steht, die versuchen sich an Ami-Teenie-Horrorstreifen zu orientieren. Nichts wirklich tolles und neues, aber die Zeit geht rum und man ist relativ gut unterhalten; auch wenn man sich nur an den Lachern anderer Kinobesucher, welche aufgrund der zT fragwürdigen schauspielerischen Leistungen aus den Reihen erklingen, erfreut.

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