Brotherhood

Taegukgi hwinalrimyeo (2004), KR
Laufzeit 148 Minuten, FSK 16, Drama, Historienfilm, Kinostart 29.06.2006

6.1 Kritiker
14 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4 Community
634 Bewertungen
31 Kommentare
Brotherhood - Bild 11569
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von Je-gyu Kang und Je-gyu Kang, mit Dong-Kun Jang und Bin Won

Korea 1950. Nach Ausbruch des Bürgerkrieges am 25. Juni werden zwei junge Brüder zwangsrekrutiert in die südkoreanische Armee. Im Zivilleben waren Jin-tae und Jin-seok ein Herz und eine Seele, unter dem grauenvollen Eindruck des tödlichen Terrors und entsetzlichen Leids auf den Schlachtfeldern kommt es zum Bruch zwischen den Brüdern. Zunächst ist der 18jährige, sensible Jin-seok nur genervt von den tollkühnen Kampfaktionen des älteren, draufgängerischen Jin-tae, der alles tut, um das Leben seines innig geliebten Bruders zu schützen. Die zwischenmenschliche Entfremdung wächst, als Kriegskameraden bei Jin-taes Himmelfahrtskommandos ums Leben kommen. Und als Jin-tae, von der Barbarei des Krieges verroht, hilflose nordkoreanische Kriegsgefangene quält und massakriert, empfinded Jin-seok nicht nur Verachtung, sondern regelrechten Hass für seinen Bruder.

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Kritiken (3) — Film: Brotherhood

Dietmar Kesten: Filmmag.de

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3.0Schwach

[...] Der Patriotismus ist nur zu eindeutig. Vermutlich war deshalb der Film in Südkorea ein Bombenerfolg. Er ist manipulativ und einseitig ausgerichtet. Er bedient eindeutig das Militärische, den Militarismus, die Tapferkeit, den Mut der Soldaten und ihren unbedingten Willen, auf dem Schlachtfeld zu siegen. [...]

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Kaiser1337

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Mir bleibt bei diesem Kommentar der Mund offen. Ich glaube, falscher kann man den Film überhaupt nicht interpretieren. Es ist sogar ziemlich das Gegenteil von Patriotismus, worauf in diesem Film der Fokus gerichtet wird.
Der Film ist in seiner Art ein Anti-Kriegsfilm. Wie jemand oder der Film mit herumfliegenden Gliedmaßen überall patriotische Gefühle in sich entwickeln soll, dass muss man mir mal bitte erklären.
Es wird sogar mehrmals im Film von Soldaten gesagt, wir kämpfen hier gegen unsere Brüder! Viele Soldaten sind ohne Ende defätistisch und meutern! Viele Soldaten scheißen auf diesen Krieg, vor allem weil sie eben gegen das eigene Land kämpfen. In dem Film gibt es so viele Prügelszenen im eigenen Lager, weil keiner diesen Krieg versteht.
Und zu >[Der Film]ist manipulativ und einseitig ausgerichtet<. Du hast schon gesehen, dass die südkoreanische Armee Zivilisten erschießen ließ? Gefangene verbrennen ließ? Und ein Südkoreaner soll das toll finden und alleine deswegen wird der Film dann ein Bombenerfolg? Nach der Logik müsste Schindler der Lieblingsfilm der Deutschen sein und das alleine, weil Deutsche Deutsche (Juden, Kommunisten etc.) töten.
Setzen 6.


Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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4.5Uninteressant

Der reale Hintergrund des Konflikts dringt sporadisch ein in die Ströme aus Blut und Berge zerfetzer Gliedmaßen, doch die Verweise auf den amerikanischen General MacArthur oder die Versuche, ein Bild der hysterischen Kommunistenjagd im Süden Koreas darzustellen, gehen in den Kampfeswirren gnadenlos unter, verbleiben blasse Fußnoten. Dem Werk gelingt es nie, eine koreanische Perspektive auf diesen Krieg zu etablieren, die mit der amerikanischen aus Sam Fullers The Steel Helmet (1951) konkurrieren könnte.

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alviesinger: bummelkino

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7.5Sehenswert

Ultrabrutales koreanisches Kriegsdrama, das zwar die Geschichte nur aus der südkoreanischen Sicht schildert und die Kommunisten aus dem Norden als seelenlose und blutrünstige Zombies ablichtet, aber trotzdem auch die Gräueltaten der südkoreanischen Regierung schonungslos offenbart. Ein Stück Geschichte - filmisch aufgearbeitet. Die unzähligen Schlachtszenen sind beeindruckend mit der Kamera eingefangen, der Kugelhagel im heimischen Wohnzimmer. Auch die rührigen Momente, die manchmal zu pathetisch und aufgesetzt daherkommen, können dem positiven Gesamtbild dieses harten Anti-Kriegsfilms nicht schaden.

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Kommentare (28) — Film: Brotherhood

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frombed

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Bewertung9.0Herausragend

Ein herzzerreißendes Drama über einen Kugelschreiber, der eine Odyssee unzähliger Kriegsschauplätze erlebt und viel Leid ertragen muss, bevor er nach Jahren ausgegraben wird und zu seinem wahren Bestitzer zurückkehren kann.

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tapedogg

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Bewertung9.5Herausragend

der beste anti-kriegs film!!!

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Cinematic

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Zweifelsohne einer der besten,intensivste und härteste Antikriegsfilm aus Korea den ich bisher gesehen habe!!! Und der Film hatt schon 6 Jahre auf dem Buckel!!
Ich hab noch die Original Korea Special Edition (3DVD's) bei mir im Regal stehen da es den Film damals noch nicht auf Deutsch gab.

Über den Film selber braucht man wohl nicht mehr viel zu erzählen :)

Packender,dramatischer und realistischer kann ein Kriegsfilm nicht sein wie er hier dargeboten wird!!
Und ich bin froh das der Film es jetzt endlich auch auf Blu Ray geschafft hatt !! :D am 17 . Januar kommt er raus!!

Wer auf anspruchsvolles Kino steht sollte diesen Film auf jeden Fall in seinem Regal stehen haben !!!

:)

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xlkmx

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Ich steh' so überhaupt nicht auf (Anti-/)Kriegsfilme, aber auf asiatische. Deine Review weckt bei mir aber irgendwie Interesse, vielleicht schau' ich da mal rein! :)


Cinematic

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hi :)

also auf jeden fall sollte/kann man ihn mal gesehen haben für jemanden der nicht so auf Kriegsfilme steht :)
Ich mag generell das Asiatische/koreanische kino :)

I Saw the Devil z.B. !!!! Der beste RacheThriller seit Sieben!!!!
The Man from Nowhere
Oldboy
Aftershock
Ip Man 1 +2

nur um mal einige zu nennen :D

hoffe dir wird der film gefallen ;) kannst ja dann mal dein urteil dazu schreiben :)

Schönes we dir noch.. ^^


Igzorn

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Bewertung9.0Herausragend

Zweifelsfrei einer der besten Antikriegsfilme. Gefällt mir auf jeden Fall besser als der Soldat James Ryan. Brutal (immerhin ein Anti-Kriegsfilm) mag er wohl sein ohne jedoch ins splatterhafte abzurutschen. Die Grausamkeit des Krieges (Tötung von Zivilisten, menschenunwürdige Behandlung von Kriegsgefangenen) geht von beiden Seiten aus, im Gegensatz zu vielen anderen Kriegsfilmen der letzten Jahre, wo A immer das personifizierte gute und B immer der unmoralische Drecksack war.
Ebenso vermeidet der Film den ganzen amerikanischen Auserlesenheitshokuspokus a la "Ihr seid eine Elitetruppe blabla!", welcher selbst in guten amerikanischen Produktionen immer mal wieder durchwabbert. Bei Brotherhood gibts dann ausnahmsweise mal Durchschnittssoldaten.
Außerdem kommt dem Film zugute, das er einen Krieg behandelt, dem von der Filmindustrie recht wenig Beachtung geschenkt wurde.

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Keky

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich finde dieser Film sollte in keiner Filmsammlung fehlen. Zumindest nicht bei den Leuten die wirklich gute (Anti-) Kriegsfilme mögen. Meiner Meinung nach ist das einer der besten Kriegsfilme überhaupt, wenn nicht sogar der mit Abstand Beste! Und ich habe eine bereits eine Menge anderer Filme dieses Genres gesehen...Die CGI-Effekte mögen an 1 oder 2 Stellen nicht hunderprotzentig mit denen von vergleichbaren US-Pendanten mithalten können, dafür ist die Handlung meines Erachtens einsame Spitze! Über weite Strecken sehr brutal und blutig aber auch ebenso bewegend.

Dieser Film schafft es wie kaum ein anderer zu verdeutlichen, wie sehr der Krieg Menschen verändern kann. Nichts für zarte Gemüter, aber für Fans gut inszenierter Kriegsfilme, ein echtes Muss! Wer Soldat James Ryan oder die Serie the Pacific mochte (vom Filmischen her, nicht aus dem Gesichtspunkt, wer gegen wen Krieg führte), wird Brotherhood wahrscheinlich lieben.

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Mr. Pink

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Brotherhood" ist ein sehr harter, erschreckend realistischer und, da ohne viel Pathos erzählt, äußerst abschreckender Kriegsfilm. Die abwechslungsreiche Story wird nicht nur rasant und ohne Längen erzählt, ist daher keine Sekunde lang langweilig, sondern ist außerdem sehr detailiert gestaltet. Der Streifen zeigt sämtliche Abscheulichkeiten und Brutalitäten des Krieges auf, weiß dabei jedoch sehr gut, alles differenziert zu betrachten und nicht einfach in "gut" und "böse" zu unterteilen. Der Krieg wird hier als das dargestellt, was er ist, eine menschenverachtende Grausamkeit, in der jeder Fehler macht, in der niemand dem anderen moralisch überlegen ist, und in welcher es keinen Sieger und schon gar keine Helden gibt.

"Brotherhood" ist großartig inszeniert. Die unglaubliche Kulisse, die starke Kameraführung und der mitreißende Soundtrack erschaffen eine Atmosphäre, die das ganze Geschehen sehr nah erscheinen lässt. Die Schauspieler können ebenfalls überzeugen, sodass "Brotherhood" alles in allem ein absolut sehenswertes Spektakel ist. Nachdenklich, fesselnd, intensiv und nervenaufreibend, trotz allem aber auch kurzweilig und äußerst unterhaltsam.

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Malefix

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eigentlich ein Bruder-Drama. Und doch wird hier der Krieg als gewaltiger Irrsinn gezeigt, der die Verrohung des Menschen vorantreibt. Natürlich nehmen die beiden Brüder den Koreakonflikt quasi in der Familie mit. Nein, die Nordkoreaner werden nicht alle als Monster gezeigt, jeder kriegt sein Fett weg. Fett auch die Action-szenen, die ohne weiteres mit Amerika mithalten können. Übersichtlich und hektisch, sehr brutal und authentisch wirkend. Ansehen lohnt für Leute, die sich für so was interessieren! Nichts für Zartbesaitete.

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Oceanic6

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Bewertung9.0Herausragend

"I wish this was all just a dream. I want to wake up in my bed, and over breakfast, I'd tell you that I had a strange dream. Then I would go to school, and you and mom would go to work."

Ein Kriegsfilm, der, wie so viele andere, mit einem kurzen Clip in der Gegenwart und einem Flashback beginnt. Und dann kam diese Woge, diese Komplexität, diese Emotionen des Krieges, welche mich wie ein Orkan aus meinem Sessel gerissen haben.

Zwei Brüder (überragend gespielt von Jang Dong-kun und Won Bin), die sich nicht näher sein könnten und ein Krieg, der Korea-Krieg, welcher die beiden immer mehr entfremdet, bis es schließlich zum Bruch der geliebten Brüder kommt. Die Entwicklung der Brüder Jin-tae und Jin-seok hilft dem Zuschauer zu verstehen, wie grausam Krieg ist, dass sich dieser nicht einfach in Gut und Böse unterteilen lässt. Der Krieg macht die Menschen zu Bestien, lässt den besten Menschen zu etwas mutieren, was er sich vorgenommen hat, niemals zu werden. Ein Film, der zeigt, dass Freundschaft und Liebe die wichtigsten Dinge im Leben sind. Gezeigt wird all das auf so intensive Art und Weise, dass ich nicht nur einmal dazu geneigt war, zu heulen.

Der Grund, warum ich mich lange von diesem Film ferngehalten habe, ist der ihm unterstellte Patriotismus. Da frag ich mich, wisst ihr überhaupt was Patriotismus bedeutet? Ganz im Gegenteil, hier bekriegen sich zwei Nationen, welche einst wie Brüder gegen Japan gekämpft haben. Schlägereien und Kämpfe unter den eigenen Leuten, extreme Brutalität, der Zweifel an die eigene Regierung, nur um ein paar Beispiele gegen den Patriotismus zu nennen.

Anfangs hat mich der Film in seiner Inszenierung zugegebenermaßen ein wenig an 'der Soldat James Ryan' erinnert. Sobald jedoch der Abspann einsetzt kann ich nur eines Schlussfolgern, 'der Soldat James Ryan' ist gegen diesen Film nichts, nichtssagend und inszenatorisch zweitrangig. 'Brotherhood' hält zudem viele Wendungen und Überraschungen bereit, ist in seiner Aussage äußert Komplex und weiss emotional auf allen Ebenen, egal ob musikalisch, atmosphärisch, schauspielerisch oder technisch mehr als nur zu überzeugen.

Letztlich darf ich trotzdem nicht vergessen, dass 'Brotherhood' durchaus seine Schwächen hat. Einerseits wird das Schicksal der beiden Brüder ein wenig zu klischeehaft erzählt und ist daher, allerdings nur geringfügig, langatmig. Andererseits ist der Film ein bisschen actionlastig. Diese beiden Punkte schmälern den Gesamteindruck jedoch kaum, denn lange habe ich keinen Kriegsfilm mehr gesehen, der so überzeugend zeigt, wie sinnlos, beängstigend, tragisch und brutal Krieg ist. 'Brotherhood' ist in der Tat sehr brutal inszeniert, aber auch das zeigt nur, was der Korea-Krieg wirklich war. Einer der schlimmsten Kriege der Geschichte, an den man sich erinnern soll, hauptsächlich an seine Herzlosigkeit, Brutalität und Sinnlosigkeit. Wir sollen daraus lernen. Ich persönlich habe daraus gelernt. Aber was bringt es uns Normalsterblichen, daraus zu lernen, wenn es die Regierungen nicht tun? Eine interessante und traurige Perspektive, die in 'Brotherhood' nur allzu gut verdeutlicht wird. Dies ist schmerzhaft und 'Brotherhood' ein schmerzhaftes, packendes Meisterwerk!

Fazit: "Ein Kriegsfilm, der, wie so viele andere, mit einem kurzen Clip in der Gegenwart und einem Flashback beginnt..." jedoch in all seiner Tragik, Inszenierung und Botschaft einzigartig ist und fast alle anderen Kriegsfilme in der ersten Runde K.O. schlägt.

"Look at me. Trust me." Go watch this movie!

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xTimmaex

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Für mich der beste moderne Kriegsfilm, wenn man Animes nicht mitzählt.


Chris12zero

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@ Oceanic: Bitte gerne !! ;)


EpiKD

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein absolut krasser Film, ein Anti-Kriegs-Film der seines gleichen sucht. Hier wird nicht irgend eine Geschichte erzählt sondern die zweier Brüder wo sich der Krieg um innen herum geschiht. Dieser Film hat alles. Ein Produktion wo Hollywood sich verneigen solte und Europa in den Keller gehen und sich SCHÄMEN solte. Ich habe danach versucht ihn mit "71:Into The Fire" zu vergleichen aber das kann man nicht das wär ihn nicht gerecht. Einfach wider einmal Fantastisches Kino aus dem kleinen film-Paradies Korea.

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Rode

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Bewertung7.5Sehenswert

bester kriegsfilm an den ich mich erinnern kann...
außerdem endlich mal etwas über den koreakrieg - wird meiner ansicht nach viel zu oft vergessen das der koreakrieg einer der größten und schlimmsten kriege des letzten jahrhunderts war...

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seelenfreund

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ich würde versuchen das attribut schlimmster krieg zu unterlassen, sonst kommen manche noch auf den gedanken und küren den schönsten krieg ...


Rode

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für die gedanken der anderen bin ich nicht verantwortlich....und wenn man es so interpretieren will wird man vermutlich auch einen schönsten krieg finden können... jenachdem welches krieterium man gewichtet z.b.: der krieg bei dem am wenigsten leid erzeugt wurde, der krieg in dem am wenigsten gestorben sind, oder der krieg durch den die lebensqualität für moglichst viele menschen dramatisch verbessert worden ist...(falls man so interpretieren möchte)


Kaiser1337

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich gebe dem Film volle 10, weil er erstens ein Anti-Kriegsfilm ist und zweitens dies auf eine solch emotionale Weise zeigt, dass er mir richtig nahe ging und weil er eine Botschaft setzt: nach außen steht vielleicht politisch ein Sieger, aber menschlich gesehen, ist es eine Tragödie und es gibt nur Verlierer auf beiden Seiten. Alle bluten, alle leiden, alle sterben und wofür? Der Film beantwortet diese Frage.

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Mr. White

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nahegender und dramatischer südkoreanischer Kriegsfilm. Eine Tragödie über zwei Brüder, die sich im Krieg zurecht finden müssen. Der größere Bruder will sich rührend um den Kleinen kümmern und versucht alles Erdenkliche, um ihn nach Hause schicken zu können. Dieser aber versteht die Kaltblütigkeit nicht, die sein großer Bruder dafür aufwenden muss und auch der Zuschauer fragt sich ebenfalls öfter nach dem Sinn und der Rechtfertigung.

Besonders vorherrschend in dem Film ist der Sympathiewechsel des Zuschauers bezüglich der Brüder. Entäuschungen wegen dem Verhalten der Brüder wird der Zuschauer in vielen Situatioenn verspüren und schlägt sich somit wieder auf die Seite des jeweils anderen Bruders. Dieses Spielchen hat der Film allemal drauf und nutzt solche Chancen mehr als einmal.

Neben dieser tränenreichen Geschichte sorgt der bluttriefende Realismus des Krieges für gebannte und fassungslose Momente. Knallhart wird dem Zuschauer die Waffengewalt der zwei Staaten entgegengeschossen, dass selbst Kamera und Schnitt oft nicht stillhalten können und so wie angsterfüllte Hasen hin und her springen. Dennoch verwischt die Sicht für den Zuschauer nicht, sondern verdeutlicht hautnah die Vehemenz des Krieges.

Fazit:
"Brotherhood" ist ein außerordentliches, schockierendes Kriegsdrama. Brutaler Realismus und ein Wechselspiel der Sympathie zu den beiden Protagonisten stellt den Zuschauer vor ein intensives Filmerlebnis.

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RLX-Devlin

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Bewertung5.5Geht so

Wenn ich emotional sein will, haue ich Porzellanteller an die Wand.
Wenn ich notgeiles und blutrünstiges Gemetzel will, zocke ich God of War.
Wenn ich wirklich wissen will, wie pervers Krieg eigentlich ist, kucke ich Men behind the Sun.

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JimiHendrix

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine etwas zu kitschige und dramatische Story, um wirklich als abschreckender Antikriegsfilm seine Akzeptanz bei mir zu finden. Trotzdem läßt sich der Streifen von Kang Je-gyu, als gewaltüberfülltes Kriegsspektakel gut konsumieren.

Ich hatte diesen zweiterfolgreichsten Kassenschlager Südkoreas schon seit seinem erscheinen in den deutschen Kinos auf dem Wunschzettel. Kürzlich kam ich durch eine freundliche Entschädigungsgeste zu diesem Film, die Betreffenden fühlen sich jetzt hoffentlich angesprochen und ich sage erneut DANKE!

Der Film fängt sehr schmalzig an und hätte von Steven Spielberg selber nicht hollywoodmäßiger insziniert worden können, man sah die beiden Brüder in unendlicher Unzertrennlichkeit in einer heilen südkoreanischen Welt, Hand in Hand umherspringen. Dieses unerträgliche Bild endete aber erwartungsgemäß, als sich Süd- und Nordkorea den Krieg erklären und die beiden Brüder unabsichtlich in die südkoreanische Armee eingezogen werden.
Der weitere Storyverlauf plätschert, mit teilweise sehr brulaten Gefechten, eher mäßig spannend vor sich hin. Der ältere Bruder versucht seinen Jüngeren dadurch vom Armeedienst zu befreien, indem er sich stets in die erste Reihe stellt und versucht eine Ehrenmedallie zu bekommen. Er schwingt sich immer mehr zum Helden auf, mit Heroismus zu Ruhm und Glorie, aber verfällt langsam dieser Sucht nach Anerkennung und wird dadurch skrupelos, gewalttätig und so seinem jüngeren Bruder immer fremder. Diese Entwicklung hätte ich so nicht erwartet und machte es wieder etwas spannender, auch die Kampfhandlungen waren actiontechnisch perfekt insziniert und mit der gewohnten asiatischen Härte bereichert.
Wie der Film aber gegen Ende versucht, seiner Tagline "Wenn Brüder aufeinander schießen müssen" gerecht zu werden, fand ich eher unrealistisch.

Jang Dong-gun gefiehl mir als großer Bruder Lee Jin-tae eigentlich ganz gut und er verhinderte auch durch seine solides Schauspiel, dass seine plötzliche Wandlung von Gut zu Böse nicht zu lächerlich erschien.

Won Bin, der den jüngeren Bruder Lee Jin-seok darstellte, hatte den einfacheren Part von beiden, den er unerwähnenswert gut spielte.

Für alle Fans von "Oldboy" sei erwähnt, dass Oh Dae-su, der ja im Film von Choi Min-Sik seine ewige Verkörperung fand, in Brotherhood als hoher kommunistischer Offizier einen kleinen Kurzeinsatz hatte, fand ich ganz nett ihn mal wieder in einem Film zu entdecken.

Generell ein wuchtiger und körperteilregnender Actionblockbuster aus Südkorea, der aber geschichtlich seine Schwächen hat.

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mikkean

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Ich hatte mir auch ein eher gutes Kriegs-Drama erhofft, als nur gut drastische Schlacht-Szenen


JimiHendrix

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da fehlte einfach die tiefe, welche bei den koreanischen streifen eigentlich immer in gewisser weise vorhanden ist


cpt. chaos

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Bewertung7.0Sehenswert

Knallharter koreanischer Kriegsfilm, dem nur gelegentlich der asiatische Touch, mit den allzu typisch übertriebenen Gestiken und Mimiken, anzumerken ist.
Die Hautdarsteller wissen allesamt zu überzeugen, während einige Nebendarstellungen nicht ganz so geglückt sind, was aber dem "westlichen Blickwinkel" geschuldet ist.
Schade auch, dass die Synchronisation nicht immer ganz stimmig ist, aber dies bezieht sich zum Glück nur auf wenige Szenen.

Die Kampfhandlungen sind blutig und brutal in Szene gesetzt, sodass es schon reichlich verwunderlich ist, dass "Brotherhood" als FSK-16-Fassung durchgehen konnte.

Die enge Familienverbundenheit, welche mitunter ziemlich aufgesetzt wirkt, zieht sich im krassen Gegensatz zu den schonungslosen Gewalltdarstellungen, wie ein roter Faden durch den Film.

Alles in allem ein empfehlenswerter Kriegsfilm!

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Becks87

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der beste Antikriegsfilm den ich je gesehen habe.

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Mawazh

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Bewertung9.0Herausragend

Einer der besten Kriegsfilme überhaupt. Auch wenn es stellenweise kitschig ist, hat mich die Geschichte der 2 Brüder sehr mitgenommen.

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Geistertexter

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Bewertung6.5Ganz gut

Kompromisslose Kampfszenen, scheinbar endlos und zermürbend, der Krieg als Hölle wird bildlich nachempfindbar. Leider wird dieses Trauma von einem pathetischen Familiendrama unterwandert, das dem eigentlichen Drama des Bruderkrieges die Kraft des Wesentlichen und die Stringenz raubt.

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strangelet

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wenn man diesen Film zerreissen möchte, dann findet man ohne große Mühe jede Menge Argumente. Zu viel Brutalität, zu viel Pathos, kaum historischer Hintergrund - das wären nur die ersten paar, die mir gerade in den Sinn kommen.

Dabei würde man aber ignorieren, dass "Brotherhood" ein sehr offensichtliches künstlerisches Ziel verfolgt und bravourös umsetzt: Er zeigt den Krieg aus der seltenen Perspektive von ganz unten. Hier gibt es keine großen Führer, die Ideologien predigen, keine eloquenten Offiziere in Hauptrollen, die ihre tapferen Männer in den Kampf für die gerechte Sache führen, und keinen Blick auf das große Ganze, das der Gewalt einen Sinn zu geben scheint. Nur unbedeutende Frontsoldaten sind zu sehen, die eigentlich bloß zurück zu ihren Familien wollen, stattdessen aber rücksichtslos verheizt werden. Die jeden Tag um ihr Leben kämpfen, aber abgesehen von Schlagwörtern wie "Kommunismus" und "Imperialismus" keinen Grund für ihr Schicksal kennen. Wir sehen, wie aus friedlichen, braven Bauern und Hilfsarbeitern langsam irrsinnige Mörder und brutale Bestien werden - nicht weil sie an irgendeine "Sache" glauben, sondern nur, weil es eben das ist, was der Krieg aus den Menschen macht.

Dass der Film dabei trotz seiner beachtlichen Länge sogar noch fesselnd bleibt, rückt ihn in den Augen mancher Kritiker in gefährliche Nähe der bösen Hollywood-Mainstreamunterhaltung, aber echte Filmkenner wissen natürlich, dass das in Wirklichkeit ein weiterer Verdienst ist.

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El_Wray

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kurz gesagt: Ultrabrutal, extrem hart, sehr realistisch und unglaublich dramatisch!

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