Brotherhood

Taegukgi hwinalrimyeo (2004), KR Laufzeit 148 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Drama, Actionfilm, Kinostart 29.06.2006

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6.2
Kritiker
15 Bewertungen
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7.5
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904 Bewertungen
37 Kommentare
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von Je-gyu Kang und Je-gyu Kang, mit Dong-Kun Jang und Bin Won

Korea 1950. Nach Ausbruch des Bürgerkrieges am 25. Juni werden zwei junge Brüder zwangsrekrutiert in die südkoreanische Armee. Im Zivilleben waren Jin-tae und Jin-seok ein Herz und eine Seele, unter dem grauenvollen Eindruck des tödlichen Terrors und entsetzlichen Leids auf den Schlachtfeldern kommt es zum Bruch zwischen den Brüdern. Zunächst ist der 18jährige, sensible Jin-seok nur genervt von den tollkühnen Kampfaktionen des älteren, draufgängerischen Jin-tae, der alles tut, um das Leben seines innig geliebten Bruders zu schützen. Die zwischenmenschliche Entfremdung wächst, als Kriegskameraden bei Jin-taes Himmelfahrtskommandos ums Leben kommen. Und als Jin-tae, von der Barbarei des Krieges verroht, hilflose nordkoreanische Kriegsgefangene quält und massakriert, empfinded Jin-seok nicht nur Verachtung, sondern regelrechten Hass für seinen Bruder.

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Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Brotherhood

Oceanic6: CinemaForever

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9.0Herausragend

"I wish this was all just a dream. I want to wake up in my bed, and over breakfast, I'd tell you that I had a strange dream. Then I would go to school, and you and mom would go to work."

Ein Kriegsfilm, der, wie so viele andere, mit einem kurzen Clip in der Gegenwart und einem Flashback beginnt. Und dann kam diese Woge, diese Komplexität, diese Emotionen des Krieges, welche mich wie ein Orkan aus meinem Sessel gerissen haben.

Zwei Brüder (überragend gespielt von Jang Dong-kun und Won Bin), die sich nicht näher sein könnten und ein Krieg, der Korea-Krieg, welcher die beiden immer mehr entfremdet, bis es schließlich zum Bruch der geliebten Brüder kommt. Die Entwicklung der Brüder Jin-tae und Jin-seok hilft dem Zuschauer zu verstehen, wie grausam Krieg ist, dass sich dieser nicht einfach in Gut und Böse unterteilen lässt. Der Krieg macht die Menschen zu Bestien, lässt den besten Menschen zu etwas mutieren, was er sich vorgenommen hat, niemals zu werden. Ein…

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Chris12zero

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@ Oceanic: Bitte gerne !! ;)


TheBruceWayne

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Der Soldat James Ryan ist verräterischer Quatsch


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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3.0Schwach

[...] Der Patriotismus ist nur zu eindeutig. Vermutlich war deshalb der Film in Südkorea ein Bombenerfolg. Er ist manipulativ und einseitig ausgerichtet. Er bedient eindeutig das Militärische, den Militarismus, die Tapferkeit, den Mut der Soldaten und ihren unbedingten Willen, auf dem Schlachtfeld zu siegen. [...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Kaiser1337

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Mir bleibt bei diesem Kommentar der Mund offen. Ich glaube, falscher kann man den Film überhaupt nicht interpretieren. Es ist sogar ziemlich das Gegenteil von Patriotismus, worauf in diesem Film der Fokus gerichtet wird.
Der Film ist in seiner Art ein Anti-Kriegsfilm. Wie jemand oder der Film mit herumfliegenden Gliedmaßen überall patriotische Gefühle in sich entwickeln soll, dass muss man mir mal bitte erklären.
Es wird sogar mehrmals im Film von Soldaten gesagt, wir kämpfen hier gegen unsere Brüder! Viele Soldaten sind ohne Ende defätistisch und meutern! Viele Soldaten scheißen auf diesen Krieg, vor allem weil sie eben gegen das eigene Land kämpfen. In dem Film gibt es so viele Prügelszenen im eigenen Lager, weil keiner diesen Krieg versteht.
Und zu >[Der Film]ist manipulativ und einseitig ausgerichtet<. Du hast schon gesehen, dass die südkoreanische Armee Zivilisten erschießen ließ? Gefangene verbrennen ließ? Und ein Südkoreaner soll das toll finden und alleine deswegen wird der Film dann ein Bombenerfolg? Nach der Logik müsste Schindler der Lieblingsfilm der Deutschen sein und das alleine, weil Deutsche Deutsche (Juden, Kommunisten etc.) töten.
Setzen 6.


Skar

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Dass dieser Film die Südkoreaner sehr anspricht, da er unverhohlen patriotisch ist und diese Elemente ganz bewusst nutzt ist eine Tatsache. Meine Freundin studiert Koreanistik und eine südkoreanische Austauschstudentin hat uns besätigt, dass der Film aufgrunddessen diesen gewaltigen Erfolg bekommen hat. Die meisten Professoren aus diesem Gebiet sind ebenso der Meinung. Ich glaube, dass man es als westlicher Zuschauer, der wenig mehr als das was auf Wikipedia steht von diesen Gesellschaften weiß, diesen Film nur sehr schwer beurteilen kann. Wobei man uns das auch nicht vorwerfen kann.


Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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4.5Uninteressant

Der reale Hintergrund des Konflikts dringt sporadisch ein in die Ströme aus Blut und Berge zerfetzer Gliedmaßen, doch die Verweise auf den amerikanischen General MacArthur oder die Versuche, ein Bild der hysterischen Kommunistenjagd im Süden Koreas darzustellen, gehen in den Kampfeswirren gnadenlos unter, verbleiben blasse Fußnoten. Dem Werk gelingt es nie, eine koreanische Perspektive auf diesen Krieg zu etablieren, die mit der amerikanischen aus Sam Fullers The Steel Helmet (1951) konkurrieren könnte.

Kritik im Original 59 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alviesinger: bummelkino

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7.5Sehenswert

Ultrabrutales koreanisches Kriegsdrama, das zwar die Geschichte nur aus der südkoreanischen Sicht schildert und die Kommunisten aus dem Norden als seelenlose und blutrünstige Zombies ablichtet, aber trotzdem auch die Gräueltaten der südkoreanischen Regierung schonungslos offenbart. Ein Stück Geschichte - filmisch aufgearbeitet. Die unzähligen Schlachtszenen sind beeindruckend mit der Kamera eingefangen, der Kugelhagel im heimischen Wohnzimmer. Auch die rührigen Momente, die manchmal zu pathetisch und aufgesetzt daherkommen, können dem positiven Gesamtbild dieses harten Anti-Kriegsfilms nicht schaden.

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Kommentare (32) — Film: Brotherhood


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Hartigan85

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

…das erste Advents-Türchen 2012 geht auf und raus kommt eine versteckte Filmperle.
Bedanken möchte ich mich beim lieben Tee, der mich eingeladen hat und die Idee für die tolle Aktion hatte. Ausgesucht habe ich mir „Brotherhood“, den vielleicht der ein oder andere hier kennen dürfte, der allgemein aber wie so viele andere asiatischen Filme hierzulande mehr Bekanntheit verdient.
„Brotherhood“ ist ein koreanischer Kriegsfilm von 2004, der sich um zwei Brüder dreht, welche zwangsrekrutiert werden, als der Koreakrieg ausbricht. Die beiden lieben sich und halten anfangs zusammen wie Pech und Schwefel, doch nachdem der ältere Bruder gefallen am grausamen Kriegstreiben findet, durchdreht und im Blutrausch beginnt Unschuldige abzuschlachten, droht die Beziehung der Brüder zueinander zu zerbrechen…
Dramatik ist das Stichwort. Der Film ist tragisch, emotional und knallhart. Auf Realismus wird besonders in den Gefechtsszenen sehr viel Wert gelegt. Ebenfalls wird hier nicht mit grausamen und extrem blutrünstigen Szenen gegeizt, die Freigabe ab 16 verwundert doch sehr, aber ist halt ein Kriegsfilm und da herrschen scheinbar andere Maßstäbe. Hier werden Menschen erschossen, erschlagen, erstochen, verbrannt, gesprengt usw. Krieg ist grausam und roh, genauso wird er hier auch dargestellt. Krieg kennt keine Gewinner, auch das zeigt der Film auf kompromisslose Art und Weise. Ein starker Film, der mich nicht kalt gelassen hat, besonders das Ende ist sehr bewegend…
Die Koreaner zeigen mit „Brotherhood“ mal wieder, dass sie es drauf haben und sich vor Hollywood nicht verstecken müssen. Der Streifen ist ein zweieinhalbstündiges Inferno, intensiv, brutal, mitreißend, schonungslos, toll gespielt, stark inszeniert, sehr aufwendig und unbedingt sehenswert!!

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Hartigan85

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Echt jetzt, hat dir nix gesagt? Ok, hier das Originalzitat:
"Plötzlich war da ein Kind, ein Junge, der zu uns kam. Und er hatte so einen Schuhputzkasten, und er sagte: "Schuhe putzen. Schuhe putzen, Schuhe putzen, Mister!". Ich wollte das nicht, aber Joe, Joe hat "ja" gesagt. Und ich, ich war ein paar Bier holen, und...und dieser Kasten hatte Drähte, und Joe macht das Ding auf, es explodiert und Joe fliegt quer über den Platz. Er hat dagelegen und geschrieen, er hat so verteufelt geschrieen und überall lagen Körperteile von ihm, hier, ja so, sie flogen, sie flogen über mich ´rüber, verstehst du, er war mein Freund, zerfetzt über mir. Und dieses verdammte Blut! Ich versuchte ihn zusammenzuhalten, aber...aber es ging nicht, seine Gedärme kamen immer weiter aus ihm raus! Niemand wollte uns helfen! Joe hat geweint, er sagte: "Ich will nach Hause, ich will nach Hause!", er hat es immer wieder gesagt, "Ich will nach Hause, ich will meinen Chevy fahren!", und ich konnte seine verdammten Beine nicht finden!"
Na, hat jetzt was geklingelt? :-DD


Jason Born

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Ja gibts denn sowas, jetzt ist alles klar. Dachte erst an den afghanischen Jungen. Kann ich es haben? Nein!
Das war eine der emotionalisten, traurigsten usw. Szenen Gänsehaut pur. Hab ne Verbindung zwischen Rambos und JinSeok-Taes "Schuheputzen" nie bemerkt.
Meine Meinung frei heraus:
Wir hatten einen festen Ehrenkodex. Ich decke deinen Arsch, du deckst meinen. Da drüben bin ich Hubschrauber geflogen, Panzer gefahren. Ich war verantwortlich für Ausrüstung im Wert von 1 Mio und hier krieg ich nichtmal einen Job als Parkwächter


Murphante

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Bewertung9.0Herausragend

Huiiiiiiiiii ... krasser Kanonenschlag ... so mitten in die Fresse rein ... schlagen, stechen, sprengen, foltern sie sich durch die Massen der Kommunisten ... Anfangs waren sie noch zögerlich und umso mehr Verdienste sie einheimsen und mehr Stellungen einnehmen ... vergessen sie ganz wer sie wirlklich waren ...

Sieg, Ehre und Annerkennungen ... wenn es um Medallien geht ... können den Menschen schon ganz schön sehr verändern ... sie vergessen sogar wer vor ihnen steht ... denn das Blut klebt an ihren Händen und ist wie ein Schleier vor den Augen ...

Ein echt harter Kriegsfilm ... hat mir gefallen

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Hartigan85

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Sehr gut, den hab ich auch hier liegen, wird demnächst in Angriff genommen :-)


Murphante

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Ich hab ihn auch schon eine lange Zeit bei mir liegen gehabt ... ich wollte ihn ja unbedingt haben ... traute mich aber die ganze Zeit nicht ... ihn anzuschauen ... man gut das ich es endlich gemacht hab ;-)


kolja10000

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Das ist der besste koreanische Film den ich bis jetzt gesehen habe

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Selcarnor

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nach dem wirklich gelungenen >The Front Line< bin ich mit durchaus hohen Erwartungen an den einige Jährchen früher entstandenen >Brohterhood< herangegangen, da es für mich zu wenig Filme über den Koreakrieg gibt. Ich habe hohe Hoffnungen in ihm gesetzt, da ich bisher nur Gutes über ihn gehört habe. Ob die erfüllt wurden, weiß ich selbst nicht genau, da einige kleine Probleme in 140 Minuten vorhanden sind. Insgesamt gesehen muss ich aber dennoch zugeben, einen würdigen Beitrag zu dem Thema gesehen zu haben, der oft die Dimensionen eines Epos erreicht.

1. Optik

Wirkliche Schauwerte liefert der Film zunächst nicht. Kulissen, Maske, Alltagskleidung und Uniformen sind zwar ansprechend gemacht und geben gut die Ära in der die Handlung spielt wieder, aber das ist bei so einem Projekt halt das Mindeste, was man verlangen kann. Wirkliche Massenszenen kommen erst später, aber die haben es dann in sich, wie der gewaltige chinesische Angriff oder der riesige Flüchtlingstreck im Winter. Die Schlachten sind, neben einigen hölzernen Nahkämpfen, auch gelungen und ungefähr auf dem Niveau von amerikanische Produktionen wie >Band of Brothers<. Also gute Chorografie der vielen Statisten, gewisser Materialaufwand wie Panzer, keine übertriebene aber dennoch vorhandene Brutalität, Explosionen etc. All dies ist inbegriffen, inklusive einiger beschissen animierter Kampfflieger.

2. Musik

Der Soundtrack ist wirklich gut, mit vielen ruhigen Stücken, die an einigen Stellen zwar etwas rührselig oder pathetisch werden, aber dennoch meistens passen. Hat mich ebenfalls sehr an >Band of Brothers< erinnert, mit vielen schön eingesetzten Streichinstrumenten. Auch einige sehr antreibende Scores sorgen immer zu den passenden Zeitpunkten für Spannung. Dazu kommen dann sehr stimmungsfördernde Choranlagen am Anfang und auch gegen Ende im Finale, wo besonders Letzteres durch die Musik noch einmal eine Spur mitreißender wird.

3. Inhalt

Zwei sich liebende Brüder aus dem Süden werden in den Sog des Koreakrieges gerissen, durchlaufen grausame Schlachten und entfremden sich immer weiter.
Das ist erst einmal das Grundszenario und bevor ich weiter darauf eingehe muss ich etwas zur ersten Hälfte loswerden.
Auch wenn die einleitenden zehn Minuten wirklich hervorragend waren, die beiden Hauptpersonen gut eingeführt wurden und schon mal Stimmung auf das weitere macht, kam recht schnell die Ernüchterung. Denn dann kam es gewissermaßen Schlag auf Schlag. Peng, sie waren plötzlich an der Front. Peng, sie verhungern in einer hoffnungslosen Lage. Peng, die ersten begehen Selbstmord. Das Ganze wirkte für mich sehr gerafft, so als würde man nur Auswirkungen zeigen, aber nicht der Weg der erst einmal dahin führte. Das Leid der Männer konnte man da unmöglich nachvollziehen, zumal das erste Gefecht etwas zu glorreich wirkte.
Die Erwartungshaltung sackte somit massiv ab und man kann feststellen, dass es keine gute Idee ist zu versuchen den gesamten Verlauf des Koreakrieges in einen Film darstellen.
Dieser Punkt liegt im späteren Verlauf zwar weiter über >Brotherhood< und sorgt für einige ruckhafte Sprünge, aber dennoch verbessert er sich schlagartig. Die Kämpfe werden auf einmal intensiver, man nimmt sich für gewisse Sachen mal mehr Zeit, man fühlt mehr mit den Charakteren mit und bekommt dann einige wirklich hässliche Sachen zu Gesicht.
Obwohl sie zum gleichen Volk gehören wächst auf beiden Seiten Hass auf den anderen. Massaker, Willkür, überschäumender Patriotismus, der Konflikt der Ideologien und ungebremstes Töten nimmt Überhand.
Eine ganz große Stärke dabei sind die beiden Brüder, die davon beide betroffen sind und eine ausgezeichnete Charakterisierung besitzen. Neben einigen recht dämlichen Passagen – wie der bescheuerte Spruch >Wir sind eins< - haben sie nämlich ein gut dargestellte Beziehung zueinander. Der Ältere sorgt sich mitfühlend um den Jüngeren und will ihn vor dem Krieg schützen. Deswegen wird er zum Kriegshelden um so die Entlassung seinen Bruder zu erreichen. Doch gleichzeitig genießt er den aufkommenden Ruhm und beginnt die Nordkoreaner zu hassen und beteiligt sich an den Blutbädern. Der Jüngere dagegen ist sanfter, menschlicher und will versuchen den Älteren davor zu bewahren zu tief hinabzustürzen. Doch sein Scheitern macht ihn verbitterter und lässt Verachtung in ihm hochkommen, nicht gegen den Feind sondern gegen die eigene Familie.
Exzellenter Werdegang der beiden, das muss ich zugeben. Tragik und Emotionen werden dabei zwar gerne etwas fett aufgedrückt, überschreiten dabei aber nie die Grenze zum Kitsch und haben bei mir durchaus Wirkung erzielt. Dass sie eine Metapher für das auseinanderbrechende Land sind muss hier hoffentlich nicht erwähnt werden. Auch der finale Höhepunkt der Beiden ist eine regelrechte Wucht voller Chaos, Vereinigung, Zerrissenheit und Liebe.
Da verzeihe ich auch einige platte Phrasen, die gestreut im Film vorkommen.

4. Fazit

>Brotherhood< macht eine Bewertung wirklich nicht leicht. Denn obwohl die Handlung oft so sehr gerusht wirkt und manche Dinge zu oberflächlich behandelt werden, schafft er es dennoch einen guten Blick auf den Konflikt zu liefern und eckt viele der Missstände die dabei herrschten an.
Besonders in der zweiten Hälfte wird halt ordentlich in allen Belangen aufgedreht. Dazu kommen noch die guten Kämpfe, das ausgearbeitete Hauptduo, einige nette Nebendetails und vor allem eine einigermaßen gelungene Darstellung der Schrecken zu der Zeit.
Wer einige Dramaanteile verkraften kann, bekommt hier wirklich einen sehenswerten Kriegsfilm und am Ende muss ich sagen: Ich bin begeistert von >Brotherhood<.

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Dareios

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Danke für die Infos, hab ihn nun auf IMDB gefunden! Weist du zufällig auch, ob der schon mal im TV gelaufen ist?


Selcarnor

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Zu bezweifeln, da er erst 2011 rausgekommen ist und man für gewöhnlich ja mindestens zwei Jahre wartet, bis er ins TV kommt - bei asiatischen Filmen für gewöhnlich sogar noch länger


LeBateauPolice

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr gelungener Antikriegsfilm, der locker mit Genrekonsorten wie Schindlers Liste oder Saving Private Ryan mithalten kann. Die Geschichte dieses Films ist wahnsinnig intensiv, die Bilder ebenso und dabei bedenke man das vergleichsweise geringe Budget von etwa 13 Mio. Dollar. Verglichen mit den ebengenannten zaubert der Regisseur mit einem Siebtel jenes Kapitals ein mehr als ebenbürtiges Spektakel auf die Leinwand. Mir persönlich gefällt das Pathos allerdings nicht so sehr, in diesem Bereich habe ich lieber andere Ansätze wie in Apocalypse Now oder Full Metal Jacket und deshalb gibt es von mir auch nur eine 7,5

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Skar

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Bewertung6.0Ganz gut

Typischer südkoreanischer Anti-Kriegsfilm, der möglichst blutig den Südkoreaner Schrecken einjagen soll. Eine südkoreanische Freundin sagte mir vor kurzem, dass diese Filme extrem beliebt sind in Südkorea, da sie das allgemeine Angst-Gefühl der Gesellschaft unterstützen. Außerdem werden viele Effekte des Films wie beispielsweise besonders krasse Darstellungen von Gewalt und übertrieben dramatische Szenen genutzt, um die Nordkoreaner möglichst schlecht darstehen zu lassen. Mit diesem Hintergrund sollte man sich zweimal überlegen, wie gut man diesen Film finden soll. Denn er ist unverhohlene Propaganda und will auch nicht viel mehr sein. Wenn man das außer Acht lässt ist er nicht viel mehr als eine Aneinanderreihung von blutigen Kriegsszenen. Mittlerweile scheint es schon zu reichen Gewalt einfach in einen Kriegsfilm einzubauen, der auf realem Hintergrund basiert und schon hält ihn jeder für den dramatischsten und tiefgründigsten Film. Hier bekommt man aber mehr ein Actionspektakel als einen politisch oder gesellschaftlich tiefgründigen Anti-Kriegsfilm.

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apov1s

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Naja, aber ich finde schon, dass Krieg im allgemeinen schlecht wegkommt, immerhin wird der eine Bruder zum unsympatischen Militaristen, und man mag sich nicht mehr so recht mit ihm anfreunden.

Soll nicht heißen, dass du unrecht hast, ich sehe das im Großen und Ganzen ähnlich bei Kriegsfilmen.


Dareios

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In der ersten Hälfte dachte ich auch, einen südkoreanischen Propagandafilm vor mir zu haben. Aber dann wird der Film immer besser, und das liegt nicht nur an der excellent und erstaunlich professionell dargestellten Kriegsaction. Es wird eben auch der Irrsinn des Krieges sehr deutlich gezeigt. Der eine Bruder verroht total, wechselt die Seiten und geht dann, nachdem er sich getäuscht fühlt, wieder zur anderen Partei zurück! Kann man die Sinnlosigkeit des Krieges noch deutlicher darstellen?


frombed

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Bewertung9.0Herausragend

Ein herzzerreißendes Drama über einen Kugelschreiber, der eine Odyssee unzähliger Kriegsschauplätze erlebt und viel Leid ertragen muss, bevor er nach Jahren ausgegraben wird und zu seinem wahren Bestitzer zurückkehren kann.

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tapedogg

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Bewertung9.5Herausragend

der beste anti-kriegs film!!!

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Cinematic

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Zweifelsohne einer der besten,intensivste und härteste Antikriegsfilm aus Korea den ich bisher gesehen habe!!! Und der Film hatt schon 6 Jahre auf dem Buckel!!
Ich hab noch die Original Korea Special Edition (3DVD's) bei mir im Regal stehen da es den Film damals noch nicht auf Deutsch gab.

Über den Film selber braucht man wohl nicht mehr viel zu erzählen :)

Packender,dramatischer und realistischer kann ein Kriegsfilm nicht sein wie er hier dargeboten wird!!
Und ich bin froh das der Film es jetzt endlich auch auf Blu Ray geschafft hatt !! :D am 17 . Januar kommt er raus!!

Wer auf anspruchsvolles Kino steht sollte diesen Film auf jeden Fall in seinem Regal stehen haben !!!

:)

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Cinematic

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hallo :)
ich hab eigentlich gar keine hemmungen :)ich kann ja auch nichts dafür das es dieses Subgenre gibt :) ich habs ja nich erfunden ^^
Soldat James Ryan
Full Metall Jacket
ect. sind auch alles als ANTI Kriegsfilme bezeichnet worden warum auch immer :)

Aber um auf den punkt zu kommen : Es ist ein Guter Kriegsfilm ;)


Dareios

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Wollte nur etwas zum Nachdenken anregen. Man muß ja die Begriffe, so wie sie einem aus den Medien serviert werden, nicht kritiklos übernehmen. Und ich kenne wirklich kein anderes Filmgenre bei dem manche Leute meinen, es müsse unbedingt ein Subgenre mit ANTI davor geben.


Keky

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich finde dieser Film sollte in keiner Filmsammlung fehlen. Zumindest nicht bei den Leuten die wirklich gute (Anti-) Kriegsfilme mögen. Meiner Meinung nach ist das einer der besten Kriegsfilme überhaupt, wenn nicht sogar der mit Abstand Beste! Und ich habe eine bereits eine Menge anderer Filme dieses Genres gesehen...Die CGI-Effekte mögen an 1 oder 2 Stellen nicht hunderprotzentig mit denen von vergleichbaren US-Pendanten mithalten können, dafür ist die Handlung meines Erachtens einsame Spitze! Über weite Strecken sehr brutal und blutig aber auch ebenso bewegend.

Dieser Film schafft es wie kaum ein anderer zu verdeutlichen, wie sehr der Krieg Menschen verändern kann. Nichts für zarte Gemüter, aber für Fans gut inszenierter Kriegsfilme, ein echtes Muss! Wer Soldat James Ryan oder die Serie the Pacific mochte (vom Filmischen her, nicht aus dem Gesichtspunkt, wer gegen wen Krieg führte), wird Brotherhood wahrscheinlich lieben.

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Mr. Pink

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Brotherhood" ist ein sehr harter, erschreckend realistischer und, da ohne viel Pathos erzählt, äußerst abschreckender Kriegsfilm. Die abwechslungsreiche Story wird nicht nur rasant und ohne Längen erzählt, ist daher keine Sekunde lang langweilig, sondern ist außerdem sehr detailiert gestaltet. Der Streifen zeigt sämtliche Abscheulichkeiten und Brutalitäten des Krieges auf, weiß dabei jedoch sehr gut, alles differenziert zu betrachten und nicht einfach in "gut" und "böse" zu unterteilen. Der Krieg wird hier als das dargestellt, was er ist, eine menschenverachtende Grausamkeit, in der jeder Fehler macht, in der niemand dem anderen moralisch überlegen ist, und in welcher es keinen Sieger und schon gar keine Helden gibt.

"Brotherhood" ist großartig inszeniert. Die unglaubliche Kulisse, die starke Kameraführung und der mitreißende Soundtrack erschaffen eine Atmosphäre, die das ganze Geschehen sehr nah erscheinen lässt. Die Schauspieler können ebenfalls überzeugen, sodass "Brotherhood" alles in allem ein absolut sehenswertes Spektakel ist. Nachdenklich, fesselnd, intensiv und nervenaufreibend, trotz allem aber auch kurzweilig und äußerst unterhaltsam.

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Malefix

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eigentlich ein Bruder-Drama. Und doch wird hier der Krieg als gewaltiger Irrsinn gezeigt, der die Verrohung des Menschen vorantreibt. Natürlich nehmen die beiden Brüder den Koreakonflikt quasi in der Familie mit. Nein, die Nordkoreaner werden nicht alle als Monster gezeigt, jeder kriegt sein Fett weg. Fett auch die Action-szenen, die ohne weiteres mit Amerika mithalten können. Übersichtlich und hektisch, sehr brutal und authentisch wirkend. Ansehen lohnt für Leute, die sich für so was interessieren! Nichts für Zartbesaitete.

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EpiKD

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein absolut krasser Film, ein Anti-Kriegs-Film der seines gleichen sucht. Hier wird nicht irgend eine Geschichte erzählt sondern die zweier Brüder wo sich der Krieg um innen herum geschiht. Dieser Film hat alles. Ein Produktion wo Hollywood sich verneigen solte und Europa in den Keller gehen und sich SCHÄMEN solte. Ich habe danach versucht ihn mit "71:Into The Fire" zu vergleichen aber das kann man nicht das wär ihn nicht gerecht. Einfach wider einmal Fantastisches Kino aus dem kleinen film-Paradies Korea.

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Rode

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Bewertung7.5Sehenswert

bester kriegsfilm an den ich mich erinnern kann...
außerdem endlich mal etwas über den koreakrieg - wird meiner ansicht nach viel zu oft vergessen das der koreakrieg einer der größten und schlimmsten kriege des letzten jahrhunderts war...

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seelenfreund

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ich würde versuchen das attribut schlimmster krieg zu unterlassen, sonst kommen manche noch auf den gedanken und küren den schönsten krieg ...


Rode

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für die gedanken der anderen bin ich nicht verantwortlich....und wenn man es so interpretieren will wird man vermutlich auch einen schönsten krieg finden können... jenachdem welches krieterium man gewichtet z.b.: der krieg bei dem am wenigsten leid erzeugt wurde, der krieg in dem am wenigsten gestorben sind, oder der krieg durch den die lebensqualität für moglichst viele menschen dramatisch verbessert worden ist...(falls man so interpretieren möchte)


Kaiser1337

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich gebe dem Film volle 10, weil er erstens ein Anti-Kriegsfilm ist und zweitens dies auf eine solch emotionale Weise zeigt, dass er mir richtig nahe ging und weil er eine Botschaft setzt: nach außen steht vielleicht politisch ein Sieger, aber menschlich gesehen, ist es eine Tragödie und es gibt nur Verlierer auf beiden Seiten. Alle bluten, alle leiden, alle sterben und wofür? Der Film beantwortet diese Frage.

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Mr. White

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nahegender und dramatischer südkoreanischer Kriegsfilm. Eine Tragödie über zwei Brüder, die sich im Krieg zurecht finden müssen. Der größere Bruder will sich rührend um den Kleinen kümmern und versucht alles Erdenkliche, um ihn nach Hause schicken zu können. Dieser aber versteht die Kaltblütigkeit nicht, die sein großer Bruder dafür aufwenden muss und auch der Zuschauer fragt sich ebenfalls öfter nach dem Sinn und der Rechtfertigung.

Besonders vorherrschend in dem Film ist der Sympathiewechsel des Zuschauers bezüglich der Brüder. Entäuschungen wegen dem Verhalten der Brüder wird der Zuschauer in vielen Situatioenn verspüren und schlägt sich somit wieder auf die Seite des jeweils anderen Bruders. Dieses Spielchen hat der Film allemal drauf und nutzt solche Chancen mehr als einmal.

Neben dieser tränenreichen Geschichte sorgt der bluttriefende Realismus des Krieges für gebannte und fassungslose Momente. Knallhart wird dem Zuschauer die Waffengewalt der zwei Staaten entgegengeschossen, dass selbst Kamera und Schnitt oft nicht stillhalten können und so wie angsterfüllte Hasen hin und her springen. Dennoch verwischt die Sicht für den Zuschauer nicht, sondern verdeutlicht hautnah die Vehemenz des Krieges.

Fazit:
"Brotherhood" ist ein außerordentliches, schockierendes Kriegsdrama. Brutaler Realismus und ein Wechselspiel der Sympathie zu den beiden Protagonisten stellt den Zuschauer vor ein intensives Filmerlebnis.

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RLX-Devlin

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Bewertung5.5Geht so

Wenn ich emotional sein will, haue ich Porzellanteller an die Wand.
Wenn ich notgeiles und blutrünstiges Gemetzel will, zocke ich God of War.
Wenn ich wirklich wissen will, wie pervers Krieg eigentlich ist, kucke ich Men behind the Sun.

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JimiHendrix

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine etwas zu kitschige und dramatische Story, um wirklich als abschreckender Antikriegsfilm seine Akzeptanz bei mir zu finden. Trotzdem läßt sich der Streifen von Kang Je-gyu, als gewaltüberfülltes Kriegsspektakel gut konsumieren.

Ich hatte diesen zweiterfolgreichsten Kassenschlager Südkoreas schon seit seinem erscheinen in den deutschen Kinos auf dem Wunschzettel. Kürzlich kam ich durch eine freundliche Entschädigungsgeste zu diesem Film, die Betreffenden fühlen sich jetzt hoffentlich angesprochen und ich sage erneut DANKE!

Der Film fängt sehr schmalzig an und hätte von Steven Spielberg selber nicht hollywoodmäßiger insziniert worden können, man sah die beiden Brüder in unendlicher Unzertrennlichkeit in einer heilen südkoreanischen Welt, Hand in Hand umherspringen. Dieses unerträgliche Bild endete aber erwartungsgemäß, als sich Süd- und Nordkorea den Krieg erklären und die beiden Brüder unabsichtlich in die südkoreanische Armee eingezogen werden.
Der weitere Storyverlauf plätschert, mit teilweise sehr brulaten Gefechten, eher mäßig spannend vor sich hin. Der ältere Bruder versucht seinen Jüngeren dadurch vom Armeedienst zu befreien, indem er sich stets in die erste Reihe stellt und versucht eine Ehrenmedallie zu bekommen. Er schwingt sich immer mehr zum Helden auf, mit Heroismus zu Ruhm und Glorie, aber verfällt langsam dieser Sucht nach Anerkennung und wird dadurch skrupelos, gewalttätig und so seinem jüngeren Bruder immer fremder. Diese Entwicklung hätte ich so nicht erwartet und machte es wieder etwas spannender, auch die Kampfhandlungen waren actiontechnisch perfekt insziniert und mit der gewohnten asiatischen Härte bereichert.
Wie der Film aber gegen Ende versucht, seiner Tagline "Wenn Brüder aufeinander schießen müssen" gerecht zu werden, fand ich eher unrealistisch.

Jang Dong-gun gefiehl mir als großer Bruder Lee Jin-tae eigentlich ganz gut und er verhinderte auch durch seine solides Schauspiel, dass seine plötzliche Wandlung von Gut zu Böse nicht zu lächerlich erschien.

Won Bin, der den jüngeren Bruder Lee Jin-seok darstellte, hatte den einfacheren Part von beiden, den er unerwähnenswert gut spielte.

Für alle Fans von "Oldboy" sei erwähnt, dass Oh Dae-su, der ja im Film von Choi Min-Sik seine ewige Verkörperung fand, in Brotherhood als hoher kommunistischer Offizier einen kleinen Kurzeinsatz hatte, fand ich ganz nett ihn mal wieder in einem Film zu entdecken.

Generell ein wuchtiger und körperteilregnender Actionblockbuster aus Südkorea, der aber geschichtlich seine Schwächen hat.

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mikkean

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Ich hatte mir auch ein eher gutes Kriegs-Drama erhofft, als nur gut drastische Schlacht-Szenen


JimiHendrix

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da fehlte einfach die tiefe, welche bei den koreanischen streifen eigentlich immer in gewisser weise vorhanden ist


cpt. chaos

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Bewertung7.0Sehenswert

Knallharter koreanischer Kriegsfilm, dem nur gelegentlich der asiatische Touch, mit den allzu typisch übertriebenen Gestiken und Mimiken, anzumerken ist.
Die Hautdarsteller wissen allesamt zu überzeugen, während einige Nebendarstellungen nicht ganz so geglückt sind, was aber dem "westlichen Blickwinkel" geschuldet ist.
Schade auch, dass die Synchronisation nicht immer ganz stimmig ist, aber dies bezieht sich zum Glück nur auf wenige Szenen.

Die Kampfhandlungen sind blutig und brutal in Szene gesetzt, sodass es schon reichlich verwunderlich ist, dass "Brotherhood" als FSK-16-Fassung durchgehen konnte.

Die enge Familienverbundenheit, welche mitunter ziemlich aufgesetzt wirkt, zieht sich im krassen Gegensatz zu den schonungslosen Gewalltdarstellungen, wie ein roter Faden durch den Film.

Alles in allem ein empfehlenswerter Kriegsfilm!

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Becks87

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der beste Antikriegsfilm den ich je gesehen habe.

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