Bunny and the Bull

Bunny and the Bull (2009),
Laufzeit 98 Minuten, FSK 12, Komödie

- Kritiker
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.8 Community
30 Bewertungen
5 Kommentare
Bunny and the Bull - Bild 5857669
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von Paul King, mit Edward Hogg und Simon Farnaby

Stephen Turnbull hat seine Wohnung seit Monaten nicht mehr verlassen. Jede Aktivität – vom Zähneputzen bis zur Einnahme sämtlicher Mahlzeiten – erfolgt nach einem straffen, bis ins kleinste Detail durchorganisierten Ablaufplan. Nicht zu erwartende Störfälle wie eine Mäuseplage, die praktisch über Nacht sämtliche Vorräte aufgefressen hat, sind da nicht einkalkuliert. Völlig aus seiner Alltagsroutine gerissen ist er gezwungen, sich seiner größten Angst zu stellen und zwecks Nahrungsbeschaffung wieder in Kontakt mit der Außenwelt zu treten. Todesmutig bis an die Wohnungstür vorgedrungen, lässt die unmittelbar bevorstehende Konfrontation mit der Welt da draußen, längst verdrängte und vergessen geglaubte Erinnerungen in ihm hochkommen: Eine Reise durch Europa, die er vor langer Zeit mit seinem einzigen Freund Bunny unternommen hat. Kurios-beängstigende Landschaften, schmerzvolle Begegnungen und eine verlorene Liebe katapultieren den autistischen Nerd urplötzlich vom sicheren, heimischen Wohnzimmer mitten in eine Odyssee voller Gefahren und Abenteuer.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Bunny and the Bull

beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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9.0Herausragend

Schon in “The Mighty Boosh” war King’s unerschöfplicher Ideenreichtum der Schlüssel zum Erfolg. Und auch sein erster Kinofilm lebt von den vielen skurrilen bis absolut aberwitzigen Begebenheiten, die den Protagonisten auf ihrer Reise widerfahren. Die Darstellung der Reise für sich ist bereits verrückt genug. Stephen, der in seinem Jahr zuhause alles in Kartons sortiert und katalogisiert hat, erlebt die Reise in seiner Imagination durch Gegenstände seines Haushalts neu.

So abgedreht Details wie der polnische Hundefarmer, die Eskapaden mit einem ausgestopften Bären oder das Stierkampf-Training mit Einkaufswagen auf dem Parkplatz auch sind, die Story schafft es, alles zusammenzuhalten und ergibt am Ende durchaus Sinn. Ohne zuviel zu verraten, wenn der Abspann beginnt, hat man ein wohliges Gefühl im Bauch und Herzen.

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Kommentare (4) — Film: Bunny and the Bull

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horstkevin

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Bewertung3.0Schwach

Komödie? Nein! Nervig? Ja!
Total belangloses Gelaber mit nervigem Hauptdarsteller. Die ganzen Stilmittel wirken notwendig um dem Film überhaupt irgendetwas zu verleihen, aber leider bewirkt das bei mir nur Anstrengungen die nicht sein sollten.
Der einzig wirklich gute Spruch war, und da darf mir keiner böse sein wenn ich den spoilere: "Ich mach ein Jahr Sexpause!" "Noch eins?"

Der Rest ist geschenkt.

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stuforcedyou

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Bewertung3.5Schwach

So kreativ, bunt und hemmungslos auch die detaillierten Dekors und Stilmittel zu sein schein, "The Bunny and the Bull" versagt daran, seine Geschichte zu erzähen. Die Reise zweier Freunde durch Europa, hin zu sehr seltsamen Fischrestaurants, Stierkampfexperten und Schuh-Museen findet keine brauchbare Balance aus Stil-Overkill und herzerwärmender Geschichte. Alles ordnet sich dem Stil unter, der zwar anfänglich durchaus faszinierend ist, schon bald aber gehörig an den Nerven kratzt und somit die eine oder andere zu rührende Szene regelrecht kaputt trampelt. Wie ein tollwütiger Stier der auf einen kleinen Hasen los geht.

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

spanky

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Eigentlich müsste man ja ne Spoilerwarnung vor "Fischrestaurants, Stierkampfexperten und Schuh-Museen" bringen. Viel mehr passiert da eh nicht.


stuforcedyou

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Ja, aber ich versau anderen Leuten gern die Filme ;)


spanky

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Bewertung3.0Schwach

"Dumm und Dümmer" auf surreal, dafür aber unwitzig. So originell die Szenenbilder dieses Möchtegern-Gondry auf den ersten Blick auch sein mögen, genauso phantasiearm ist das Ganze auf Dauer. Allein die schwache deutsche Synchro mit ihrer "Hey Alter"-Attitude nervt unheimlich, sodass man gerne mal die Sprache wechselt. Im Original wird diese Seifenblase von einer Geschichte auch nicht weniger inhaltsleer, sondern implodiert schon nach einer halben Stunde.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

stuforcedyou

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Ich weiß zwar nicht was an "Dumm und Dümmer" witzig war, aber ansonsten kann ich dir nur zustimmen.


spanky

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Ich steh halt auf Fäkalhumor und nicht so nen surreal gekünstelten Dreck ;-) Naja, eigentlich mag ich die Farellys und damals war ich auch erst Anfang 20. Heute wär das vielleicht was anderes...


doc_flunder

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Bewertung7.0Sehenswert

normalerweise bin auch ich ein verfechter der maxime, dass die form nicht über den inhalt siegen kann, aber bei "bunny and the bull" breche ich einfach mal mit meinen prinzipien. das liegt zum einen daran, dass die schwächen in punkto figurenzeichnung und plotentwicklung niemals so gravierend sind, dass sie den film als ganzes in frage stellen könnten. der wichtigste grund ist jedoch der, dass kino-debutant (!) paul king und seine truppe in punkto ausstattung und kamera ein wirklich umwerfendes kreativfeuerwerk abbrennen; selbst tim burton, terry gilliam und jean-pierre jeunet in personalunion hätten die sache optisch kaum besser machen können. für eine richtig hohe wertung ist mir der film dann aber doch ein bisschen zu voraussehbar und platt.

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