Das Gewand

The Robe (1953), US Laufzeit 133 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 04.12.1953

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6.1
Kritiker
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.6
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79 Bewertungen
7 Kommentare
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von Henry Koster, mit Richard Burton und Jean Simmons

Rom im Jahre 33 AD: Der halsstarrige junge Tribun Marcellus Galleo zieht sich den Unmut des Kaiserneffen Caligula zu und wird deshalb in die Garnison Jerusalem verbannt. Galleo nimmt seinen griechischen Sklaven Demetrius mit sich. In Jerusalem wird er mit einer dramatischen Routineaufgabe betraut: Er soll die Kreuzigung von drei Männern überwachen. Bei einem Würfelspiel gewinnt Marcellus die einzige Habe des Mannes am Mittelkreuz – dessen Gewand. Während er die Sterbeworte des Mannes am Kreuz hört, bringen Marcellus Angst und Schuldgefühle fast um den Verstand, denn er glaubt, dass das Gewand verhext sei. Demetrius, der ein Anhänger des toten Mannes geworden ist, entwendet das Gewand von Marcellus und sucht das Weite.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (7) — Film: Das Gewand


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Solveig

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Auch einer meiner Lieblingsfilme, selbst wenn er an manchen Stellen etwas naiv anmutet und gefühlt eine Nummer kleiner ausfällt als die monumentalen Kollegen seiner Zeit, was villeicht an der für einen Monumentalfilm kurzen Laufzeit von ca. 130 min. liegen mag. Eine Farbenpracht an Kostümen und Requistiten, wunderbaren Kulissen und ein großes Statistenaufgebot kann "Das Gewand" aber natürlich auch aufweisen. Nicht zuletzt führt uns der Film an der Seite des jungen Tribuns Marcellus Gallio von Rom nach Jerusalem, von Jerusalem nach Capri wieder in die Provinz Judäa und wider nach Rom - hinsichtlich der Laufzeit ziemlich viele Stationen.

"Das Gewand" ist einfach die Sorte alter Film, die ihre Qualität eben noch aus der Liebe zum handgerfertigten Szenenbild und Detail schöpfen, etwas erzählen will, wo Schauspieler in ihren Leistungen noch etwas darstellen und ausdrücken müssen, um den Zuschauer zu unterhalten und dabei nicht großartig auf die Unterstützung von Computereffekten bauen oder sogar diesen ganz ihre Arbeit überlassen können.

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EclairLovesRatings

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Bewertung9.5Herausragend

"Das Gewand" ist ein absolut genialer Streifen mit einer exzellenten Besetzung - nicht zu grausam und trotzdem korrekterweise mit FSK 12 versehen, weder zu lang noch so kurz, dass man wenige Wochen später die Handlung vergessen hat... Selbst das Ende ist für einen alten Film richtig gut dargestellt. Ich habe ihn nur einmal vor 2-3 Jahren gesehen und gebe ihm 9.5 Punkte, was für den Film spricht, weil man sich noch nach Jahren erinnern kann, wie gut er ist.
Und da ihr wohl auch der Meinung seid, dass "Das Gewand" ein ausgezeichnetes Werk ist, frage ich mich, wieso er hier auf Moviepilot nur die Gesamtwertung "6.5" hat. Muss wohl an den Hatern liegen...
LG, Eclair

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Tina Scheidt

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Bewertung9.0Herausragend

Spoiler!
Der Tribun Marcellus Gallio (Richard Burton) zieht sich den Unmut des Neffen des amtierenden Kaisers von Rom zu (Jay Robinson), Caligula. Er schickt den Tribun nach Galiläa, der sich gerade mit Diana (Jean Simmons) verlobt hat, Tochter eines angesehenen Patriziers.
Marcellus geht mit seinem neuen griechischen Sklaven Demetrius (Victor Mature) nach Galiläa und bekommt vom Leben und Wirken von Jesus Christus einige Eindrücke. Sein Sklave beginnt schnell, dem Sohn Gottest zu folgen, seine Lehren anzunehmen.
Marcellus muss Jesus als König der Juden kreuzigen und würftelt mit einigen anderen Soldaten (diese Begebenheit wird in der Bibel belegt) um das Gewand von Jesus. Während den Ereignissen der Kreuzigung und Jesus Tod gelangt Blut von Jesus an Marcellus Hände, was er unbehaglich abwischt. Gegen aufkomende Kälte hüllt er sich in das Gewand von Jesus. Demetrius wendet sich gegen seinen Herrn, läuft ihm fort und schließt sich den Christen an. Marcellus wird immer trübsinniger, beinahe wahnsinnig, trennt sich von dem Gewand, welches Demetrius dem Fischer Petrus (Michael Rennie) zukommen lässt.
Marcellus kehrt nach Rom zurück, löst die Verlobung mit Diana, kehrt schließlich zurück nach Jerusalem, auf der Suche nach dem "verzauberten" Gewand. Er verspricht sich Heilung, der wahnsinnige Caligula Herrschaft über Leben und Tod, weil doch dieser Jesus Wunder gewirkt hat und von den Toten auferstanden sein soll. Das kann nach der Überzeugung von Caligula nur der Zauber des Gewands sein, den er beherrschen will.
Diana geht mit Marcellus, sie liebt ihn und will ihn nicht alleine lassen. Beide finden zum Glauben an Jesus Christus, treffen mit Demetrius, dem Fischer Petrus und anderen Jüngern zusammen, kehren nach Rom zu Caligula zurück.
Grausiger Höhepunkt ist, wie Caligula einen Gefangenen erst ersticht und dann mit dem Gewand in der Hand befiehlt, wieder aufzustehen. Nichts passiert, Caligula ist außer sich vor Wut und Wahnsinn, tobt sich an den Christen aus, die sich inzwischen bis nach Rom ausgebreitet haben, im Untergrund versteckt ihren Glauben weitergeben, so auch Petrus.
Marcellus und Diana sollen ihrem neuen Glauben abschwören und ihren Glauben an Caligula bezeugen, was sie so nicht können. Caligula verurteilt sie zum Tod und weist sie mit ausgestreckter Hand von sich, sie sollen "in ihr Königreich" gehen.
Seite an Seite verlassen Marcellus und Diana den Thronsaal und gehen gemeinsam sichtbar in den Himmel, in ihr neues Königreich zu ihrem Herren. Caligula hat keine Macht über sie.
Ein bewegender Film über die ersten Christen, Jesus Tod und Auferstehung, Glaube, Liebe auf der einen und Wahnsinn, Hass auf der anderen Seite.
Michael Rennie als Petrus, der ja der Fels ist, auf dem Gott seine Kirche baut (alle Päpste nennen sich Nachfolger Petri) gibt eine eine gute Darstellung, wie auch Richard Burton, Jean Simmons und Victor Mature überzeugen. Die ersten Christen wurden selten so glaubhaft auf die Leinwand gebracht und der Film war so erfolgreich, dass mit "Die Gladiatioren" mit Victor Mature, Michael Rennie, Susan Hayward und Debra Paget ein Nachfolgefilm gedreht wurde, der sich eher um den ehemaligen Sklaven Demetrius und seine weiteren Erlebnisse dreht.
"Das Gewand" ist ein sehenswerter, bewegender Film, der nicht zu Unrecht preisgekrönt wurde. Auch heute noch weiß dieser Film zu überzeugen.

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emotionfreak

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein wunderbares, emotionales Epos. Vor allem die Schlussszene ist wunderschön. Eine jenen Szenen, die ich mir wieder gerne anschaue und jedes Mal wieder eine Gänsehaut bekomme.

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Teezy123

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Bewertung9.0Herausragend

Einfach großartiger Film mit einem überragenden Richard Burton und einer schlichtweg fantastischen Story.
Hollywood vom Feinsten.. einfach imposantes Kino, wie es heute so gut wie gar nicht mehr vorkommt.
Fazit: Gigantisch und unvergesslich

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Filmkenner77

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der erste Cinemascope-Film ist gleichzeitig einer der großen Klassiker des Genre. Das Ende ist pathetisch, aber rührt mich immer wieder zu Tränen. Zudem ist der Film mit Burton und Simmons hervorragend besetzt und deshalb kann man sich diesen legendären Monumentalfilm durchaus mehrmals ansehen.

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tom777

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Bewertung7.5Sehenswert

Dank Richard Burton und trotz einer Menge Kitsch ein Klassiker des Genres der ihm seine erste Hauptrollen Oscarnominierung einbrachte.Auch Victor Mature bietet eine hervorragende Leistung die der Burton´s kaum nachsteht.
Zur damaligen Zeit,1953 ein sensationeller Kassenerfolg und das nicht nur weil es der erste Cinemascope Film war.

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