Dead Presidents

Dead Presidents (1995), US
Laufzeit 119 Minuten, FSK 18, Drama, Kriminalfilm, Historienfilm, Actionfilm

5.7 Kritiker
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9 Community
174 Bewertungen
5 Kommentare
Dead Presidents - Bild 5775862
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von Albert Hughes und Allen Hughes, mit Larenz Tate und Terrence Howard

Mit 18 Jahren ziehen Anthony Curtis und seine Freunde in den Vietnamkrieg. Als Anthony nach vier Jahren endlich wieder nach Hause kommt, erwartet ihn weder Ruhm noch Ehre oder die Aussicht auf einen guten Job, um seine Frau und seine Tochter ernähren zu können. Seinen Freunden erging es nicht anders. Das Land läßt seine Helden einfach im Stich. Da setzen sie alles auf eine Karte, wollen sich mit Gewalt holen, was ihr Land ihnen schuldet. Sie planen den ultimativen Coup – den waghalsigen Überfall auf einen gepanzerten Geldtransport. Doch die Aktion gerät außer Kontrolle.


Cast & Crew


Kommentare (5) — Film: Dead Presidents

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stuforcedyou

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Hugh Bros. wollen recht viel mit "Dead Presidents": Kriegsfilm, Sozialdrama, Action und mehr als einmal überheben sie sich mit ihrem Film, aber ihr Stil stimmt. Alles wirkt real, urban und ungeschönt. So entfachen die Brüder ein brutales Feuer, welches einer Demaskierung des American Dream gleichkommt.

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ash-williams

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Bewertung4.0Uninteressant

Nach dem guten und realistischen Sozialdrama Menace II Society widmeten sich die Hughes Brothers einem ebenso ernsten Thema, den Problemen, die schwarze Vietnamveterane nach der Heimkehr hatten, in einer Gesellschaft, die ihnen nichts bietet. Vom Herrscher über Leben und Tod zum Taugenichts. Das Problem des Films ist, dass es ein Thema ist, von den die Hughes Brothers nichts verstehen, oder zumindest, ein Thema, dass sie nicht selbst verarbeitet haben. Daher ist die Inszenierung dieses Films so holprig und geht dem Zuschauer nicht nahe. Nach einiger Zeit geht einem das Treiben auf dem Bildschirm nur noch auf die Nerven. Anstatt einen geradlinigen Heißt-Movie zu machen, was den Brüdern sicherlich gelungen wäre, konzentrieren sie sich mehr auf die sozialen Probleme, was ein ehrenwertes Anliegen ist, hier aber einfach nur schief geht. Somit ist Dead Presidents trotz recht guter Darsteller ein eher schwacher Film, der weder mitreißt, noch berührt, noch interessiert. Schade.

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Burki84

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"Das Problem des Films ist, dass es ein Thema ist, von den die Hughes Brothers nichts verstehen, oder zumindest, ein Thema, dass sie nicht selbst verarbeitet haben." Interessantes Argument, erst unterstellst du einfach wovon die Herren Ahnung haben und wovon nicht und das behauptest du, wenn man etwas nicht erlebt hat kann man auch keinen gescheiten Film drüber machen.
Mit Verlaub das ist sehr weit hergeholt um nicht zu sagen Quatsch.


ash-williams

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Naja, mein Vergleichsmaßstab ist Menace II Society. Der Film hat mir so gut gefallen, weil man merkt, dass viele dieser Charaktere auf echten Personen basieren, die die Hughes-Brothers selbst kennen, mit denen sie aufgewachsen sind. Deswegen kam der Film bei mir so authentisch rüber. Bei Dead Presidents hatte ich das Gefühl nicht und da lag für mich die klare Schwäche, man konnte sich mit den Charakteren null identifizieren und sich auch nicht in sie reinfühlen.


cpt. chaos

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein recht gut besetztes Drama, indem u.a. Chris Tucker in einer für ihn doch eher ungewöhnlichen Rolle als Junkie mitspielt, welches einige recht krasse Szenen bereithält.
So steckt z.B. einem zerfetzten Soldaten da etwas im Mund, das da normalerweise so nicht hingehört.
Einige Rollen hätten etwas mehr Tiefe vertragen können, was man von einem Drama wohl auch erwartet, sattdessen punktet "Dead Presidents" mit schonungslosen Gewaltdarstellungen.
Kleine Genre-Perle, die aber wohl weitestgehend eher ziemlich unbekannt ist.

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duffy

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Schöne Umschreibung der Dschungelszene.


cpt. chaos

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Fand ich allerdings ziemlich unlogisch, dass der Kerl nicht gleich das Zeitliche gesegnet hat, so wie der zugerichtet war...
Und dann später vollgedröhnt, relativ klaren Kopfes, nach mehr verlangt...
Aber nun gut, man muss ja auch nicht alles auf die Goldwaage legen.


flaep

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Bewertung7.0Sehenswert

uuh uh uh. is der Soundtrack fuunkey

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JackoXL

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Minikritik zu Beginn: Hätte vielleicht noch besser sein können, irgendwie werde ich das Gefühl nicht los. Ich weiß auch gar nicht warum, Bauchgefühl.
Vielleicht weil es sich stellenweise leicht zieht, aber ohne Langeweile.
Nach "Menace II Society" haben die Hughes Brothers noch mal einen ziemlich geilen Film nachgelegt. Diesmal kein klassischer Ghetto-Film um Möchtegerngangster, obwohl wieder eine Geschichte aus der schwarzen Unterschicht der Bronx erzählt wird. Hauptperson Anthony meldet sich Ende der 60er freiwillig für den Einsatz in Vietnam, erlebt dort die Grausamkeit des Krieges, und nach seiner Rückkehr eine andere Grausamkeit: Trotz bzw. durch sein "Heldentum" ist er sozial am Boden. Statt Dank für sein persönliches Opfer steht er mit leeren Händen da, hat selbst das verloren, was er vor dem Krieg hatte.
Gerade dieses letzte Drittel ist das stärkste des Films. Deutlich wird gezeigt was mit Männern passiert, denen ihr Land Ruhm und Ehre verspricht für ihren Kampf fürs Vaterland, dadurch aber erst in ausweglose Situationen gezwungen werden.
Sehr drastisch sind die Kriegsszenen. Es sind nur ca. 20-25 Minuten, dadurch ist der Film aber (meines Wissens nach) bis heute nur über Umwege in Deutschland erhältlich. Schon sehr brutal, realistischer Kriegsdarstellung aber wohl angemessen.
Was diese Film außerdem bemerkenswert macht: Chris Tucker nervt nicht, er überzeugt sogar in einer ernsten Rolle. Unglaublich aber wahr!
Cooler Cameo-Auftritt am Ende von Martin Sheen: "Ich hab meinem Land im 2. Weltkrieg gedient, was ein wirklicher Krieg war..." (vom "Apokalypse Now"-Star!)

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