Scarface

Scarface (1983), US Laufzeit 170 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Drama, Kriminalfilm, Kinostart 09.03.1984

noch nicht bewertet

Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
7.7
Kritiker
66 Bewertungen
Skala 0 bis 10
8.0
Community
21145 Bewertungen
238 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Brian de Palma, mit Al Pacino und Michelle Pfeiffer

In Brian de Palmas Gangster-Klassiker Scarface steigt Al Pacino als der kubanische Einwanderer Tony Montana zum mächtigsten Drogenbaron Miamis auf – doch seine Feinde sind zahlreich.

Anfang der 1980er Jahre räumt Kubas Staatschef Fidel Castro seine überfüllten Gefängnisse und lässt die Inhaftierten nach Florida bringen. Unter ihnen die beiden Freunde Tony Scarface Montana (Al Pacino) und Manny Ray (Steven Bauer). In den Staaten angekommen haben sie bald genug von ihren Aushilfsjobs als Tellerwäscher in kubanischen Restaurants. Sie träumen von Ruhm, Geld und schönen Mädchen. Mit legalen Mitteln, das wissen sie, ist dieser Traum nicht zu verwirklichen.

Hintergrund und Infos zu Scarface
Nachdem Regisseur Brian de Palma das Skript, verfasst von Oliver Stone, zu Scarface in die Hände bekam, war er so begeistert, dass er kurzerhand aus seiner eigentlich geplanten Produktion Flashdance ausstieg um sich des Stoffes anzunehmen. Auch Hauptdarsteller Al Pacino betonte wiederholt, dass die Verkörperung des Toni Montana eine seiner Lieblingsrollen gewesen sei. Bei Al Pacinos weltberühmtem ‘little friend’ handelt es sich übrigens um ein M16-Sturmgewehr mit einem, am Lauf befestigten, M203 40mm Granatenwerfer. Während der Dreharbeiten verletzte sich Al Pacino am Lauf des Gewehres und musste aufgrund von schweren Verbrennungen mehrere Wochen pausieren.

  • 37795279001_1133239788001_ari-origin06-arc-123-1314600308980
  • 37795279001_792980910001_th-792956934001
  • Scarface
  • Scarface
  • Scarface - Bild 2385458

Mehr Bilder (18) und Videos (5) zu Scarface


Cast & Crew


Kritiken (6) — Film: Scarface

SoulReaver: CinemaForever

Kommentar löschen
9.0Herausragend

[...] Brian De Palma knöpfte sich den amerikanischen Traum vor, stellte ihn ins hellste Licht, zerstückelte ihn und ließ ihn dann vollkommen zerlöchert und ausgeschlachtet in der kapitalistischen Bodenlosigkeit ertrinken. Hier gibt es keine Helden, keine Gutmenschen und Vorbilder. 'Scarface' ist das Scheitern eines besessenen Menschen, der alles verliert. [...]

Kritik im Original 33 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

SoulReaver

Antwort löschen

So ist es. Tony das absolute Anti-Vorbild.


Hanno Jones

Antwort löschen

mein neuer lieblingsfilm =)


Timo K.: Blockbuster Entertainment

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Tony Montanas bizarrer Kampf gegen sich selbst, und gegen die Welt, die er sich gefügig zu machen versucht, bis zum Anschlag, bis zum Verderben, bis zum Sturz in den Pool. Al Pacino spielt Tony Montana ambivalent zwischen verstörend-unheimlich und fürsorgend-besessen, personifiziert einen explodierfreudigen Vulkan und einen angriffslustigen Tiger ("Antonio Montana!") auf Ego komm' raus in Narzissmus und Egomanie, und stets mit ein bisschen Irrsinn und Wahnsinn in den Augen, indem er all diejenigen beschimpft ("Kackvögel!"), die Leute wie ihn als fingerzeigenden Bösewicht brauchen, damit das System so funktioniert, wie es funktioniert, ohne aus der Sicht Montanas zu wissen, dass Berge an Drogen, Stapel an Geld und Unendlichkeit an Macht am Thron menschlicher Selbstzerstörung sägen.

Am Ende wird Montana demontiert, sein letztes Aufbäumen zur Unsterblichkeit von Kugeln durchlöchert; Montana sollte schießen, Montana nahm das Angebot an und stürzte vom amerikanischen…

24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Timo K.

Antwort löschen

Hatte ohnehin vor, den Film demnächst noch einmal im Originalton zu schauen - und freue mich auf meine "Fuck-Strichliste". ;) | Vielen Dank, Prechtl! :)


cpt. chaos

Antwort löschen

Hut ab!
Wirklich klasse geschrieben und ein Abbild meiner Sichtweise, sowie identisch zu meiner Bewertung.


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Aufstieg und Fall eines kubanischen Flüchtlings in Miami, der sich die unbegrenzten (Karriere)Freiheiten der USA zu eigen macht und vom buchstäblichen Tellerwäscher zum Gangstermillionär hocharbeitet. Brian De Palma hat hier das Drehbuch von Hollywoods seinerzeit größter Koksnase Oliver Stone verfilmt, der "Scarface" als Satire auf den American Dream und das aufsteigende Yuppietum anzulegen schien. In einem Meer aus Vulgarismen, Drogen und Gewalt installiert sich Tony Montana sein eigenes Luftschloss in einer unsichtbaren Parallelgesellschaft: "The World Is Yours". Eine Gegenstimme verleiht der Film Michelle Pfeiffer, die als Sprachrohr des Publikums die Selbstüberschätzung und Absurdität der von Al Pacino nahezu unerträglich gespielten Titelfigur kommentiert, irgendwann aber auch einfach sang- und klanglos aus der Handlung verschwindet (an Frauen ist Stone sowieso noch weniger interessiert als De Palma). Seltsam, dass "Scarface" in jenen Zirkeln zum unangefochtenen Klassiker mutierte, deren Abgrund er so übersteuert zu skizzieren scheint. Das mag daran liegen, dass der Film – trotzdem er keine Zweifel an der Verachtung seiner Figuren und deren Handlungen lässt – die eigene Coolness und Ästhetik genüsslich auskostet. Tony Montana ist zwar wahnsinnig, aber es ist ein Wahnsinn, der einem doch ein "genial" abzugewinnen versucht. Der Film ist fasziniert von dieser Figur, und am Ende eines Ballerfinales (balla balla) ist er auch versucht sie zu heroisieren. Da verwundert es nicht, dass man "Scarface" geschätzte fünf Millionen Hip-Hop-Musikvideos zu verdanken hat, in denen sich die Prollkultur mit Goldkettchen und Fuffies im Club selbst feiert. Ohne "Scarface" gäbe es wohl keine Gangsterrapper, kein Grand Theft Auto und kein Tony-Montana-Poster in meiner Stammpizzabude. Ich möchte vorsichtig gestehen: Ein absolut verzichtbares Erbe.

22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 31 Antworten

spacyfreak

Antwort löschen

NUR DIE HARDEN KOMMEN IN DEN GARDEN!!


Brentano

Antwort löschen

Fools Garden?


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

Kommentar löschen
3.0Schwach

Mittlerweile zum dritten Mal gesehen, immer in der stillen Hoffnung, die allgemeine Begeisterung und der Kultfaktor möge sich doch auf mich übertragen - aber nix da. In der Quintessenz ist "Scarface" nichts anderes als filmgewordener Bushido-Quark a la "Vom Bordstein zur Skyline und zurück."
Keine Frage, "Scarface" beginnt relativ stark, hat zwischendrin immer mal wieder seine Szenen und ein paar klischeetriefende, aber passende Oneliner zu bieten, aber dazwischen...ja dazwischen erstickt er fast an seiner Behäbigkeit und einem unendlich großen Vakuum was Handlung, Spannung sowie ähnliche essentialia angeht - kurzum: nach 90 von unbeschreiblich langen 162 Minuten ertappte ich mich doch dabei, nebenher meine DVD´s neu zu sortieren und Strichliste über die Variationen von "fuck" in den Dialogen zu führen.
Und ja: Pacino ist gut, mich nervt er aber trotzdem durch seine cholerische Art und sorgt dafür, dass es im gesamten Film keinen einzigen Sympathieträger gibt.

Kann/soll/muss man sich wohl mal angesehen haben, weil schon irgendwie wichtig für die Popkultur und so, aber meins ist es nicht.

26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 12 Antworten

Göksel Algan

Antwort löschen

Auch hier kann man einfach nur schade sagen. Schade das Geschmäcker leider verschieden sind und sowas ist halt immer wieder ein Beweis. Für die einen ist dieser Film einer der Götter der damaligen Zeit, noch immer, für die anderen nur ein erbärmlicher Furz. Ich hingegen kann die Meinung zwar akzeptieren, doch das auch nicht direkt sehr leicht, da halt kein Wert an so großen Meinungsverschiedenheiten leidet wie wohl dieser Film, doch wohlgemerkt nur auf dieser Seite.

Im realen Leben habe ich bisher noch keine Person gesehen oder getroffen die mir diesen Film schlechtreden wollte.


Affenbrei

Antwort löschen

Punkt für Punkt richtig. Mochte den auch noch nie.


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Spannend, blutig und in trashigem Ambiente der frühen 80er erzählt der Film die Lebensgeschichte des Tony Montana. Die etwas andere Mafia-Geschichte, die mehr von Pacinos nervöser Aggression lebt als von der gediegenen La Familia-Atmosphäre der Pate-Streifen. Montana ist natürlich ein unsympathischer Psychopath, der aber dennoch eine gewisse Faszination besitzt. Ein Blue-Collar-Mobster, dessen protzige Zuhälter-Attitüde ganz schön anstrengend ist. Pacino bekommt zwar den cubanischen Akzent nicht wirklich überzeugend hin und varriert hier nur sein bekannten Figuren, ist aber dennoch von ungeheurer Präsenz. Die Kameraarbeit und die grandiosen Sets sind alleine das Anschauen des Films wert.

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Marti DiBergi

Antwort löschen

Haha "fiese Klamotten"
Aber stimmt schon :)


Skywalker_

Antwort löschen

ich find die 80er cool


KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa

Kommentar löschen
10.0Lieblingsfilm

Ein genialer Mafia-Film - mit 163 Minuten Länge sogar schon fast ein Epos - mit herausragenden Schauspielern, einem brillianten Al Pacino und einen Regie- / Produzenten-Duo, das sein Handwerk wirklich verstanden hat. "Scarface” sollte in keiner Filmsammlung fehlen.

Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Göksel Algan

Antwort löschen

Wenigstens ein Kritiker der die Sache hier verstanden hat diesen Film ordentlich zu bewerten. Thumbs up!



Kommentare (232) — Film: Scarface


Sortierung

Lorion42

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Scarface/Narbengesicht 1932/1983 Dopple-Feature:

Im direkten Vergleich fällt auf, dass die Inszenierung von de Palma besser ist. Tollere Kamerafahrten, klasse Einstellungen und moderneres Schauspiel. Gerade die erste halbe Stunde ist wirklich positiv herauszuheben. Was de Palma aber nicht geschafft hat, ist der Geschichte irgendetwas Neues oder Überraschendes hinzuzufügen. Die Geschichte wurde aus der Prohibitionszeit in Chigaco in die 80er Jahre in Miami verlegt. Aus Tony Camonte wird Tony Montana und aus einem Boss werden zwei Figuren. Alles was die alte Geschichte interessant gemacht hat, wurde einfach 1:1 übernommen. Das Remake wirkt deshalb unnötig aufgeblasen. Das am Ende beide Filme die selbe Bewertung bekommen liegt daran, dass das Remake nicht so angestaubt wirkt, wie der Klassiker. Wer nichts mit Gaunerfilmen anfangen kann, braucht sich keinen der beiden angucken.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Lorion42

Antwort löschen

kurze Recherche: Es war der um 15 Minuten gekürzte FSK16 Schnitt mit der neuen Synchronisation


Ben Kenobi

Antwort löschen

Ok, da werd ich auch nochmal schauen, wie viel ich verpasse, wenn ich mir einfach die Box-Edition gebe. Eine halbe Stunde weniger Material kommt mir allerdings schon recht happig vor...


BigDi

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jenseits der Aufstieg-Fall-Geschichte im 80er-Neondschungel Miami und Pacinos Darstellerextremismus ist "Scarface", irgendwo, eine Erzählung von der Unmöglichkeit von Prinzipien. "I always tell the truth, even when I lie." Montanas Aufstieg gründet mehr auf seinen Überzeugungen als auf seinen Taten, doch diese sind selten so eindeutig wie er sie in "fuck"-Variationen äußert. Sein Leben ist wie er selbst, ein zweischneidiges Schwert, ein Konglomerat aus Menschenhass und Kinderliebe, Loyalität und Verrat, Familiensorgen und purem Egoismus. Die wahre Leistung des Films ist eigentlich gar nicht sein Kultfaktor, wohl nicht einmal sein Einfluss bis hin zu Vice Citys Spielkulturrevolution in pink und lila, sie liegt darin, dass er funktioniert, obwohl er gar nicht funktionieren kann. Der Protagonist, die Inszenierung, die Dialoge und der Soundtrack bestehen aus nichts als Widersprüchen, die Story wirkt klassisch linear, doch tatsächlich windet sie sich wie eine Schlange, von Extremum zum Extremum, zwischen Verherrlichung und Demontage, Party und Hangover, Nehmen und Verlieren. Aus grotesken femmes (non-)fatales, off-screen-Kettensägenmassakern, von Comedyshows abgelenkten Killern und der Extraportion Geschwisterliebe, aus dem Aufstieg durch Hinrichtung und der Hinrichtung durch Moralreden entsteht im Finale einer, der nicht getötet werden kann, wenn man ihm in die Augen sieht. Nur wer auch nachts eine Sonnenbrille trägt, um von nichts geblendet werden zu können, kann den tötenden und rettenden Schuss abfeuern und auch das nur aus dem Hinterhalt. Dann ist die Geschichte, die keine sein kann, weil sie sich selbst nur widerspricht, zu Ende. A man must provide for his family. Moral, das ist, wenn man moralisch ist. PUSH IT TO THE LIMIT. Man sagt, die Guten sterben jung, doch die Besten sterben nie. Von allem einen Schuss zu einer ekstatischen Mischung, die man nicht verstehen, nur genießen kann.

"As mean as a wolf, as sharp as a tooth
As deep as a bite, as dark as the night
As sweet as a song, as right as a wrong
As long as a road, as ugly as a toad

As pretty as a picture hanging from a fixture
Strong like a family, strong as I wanna be
Bright as day, as light as play
As hard as nails, as grand as a whale

- Everything at once"

Wie Pacino, de Palma und Stone. Unmöglichkeit von Perfektion in Perfektion. THE WORLD IS YOURS ... PAN AMERICAN.

bedenklich? 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Roldur

Antwort löschen

Großartiger Kommentar zu einem großartigen Film! Mir kann "Scarface" niemand schlechtreden! Lest diesen Kommentar ihr Hater! :)


BigDi

Antwort löschen

Danke dir :)


andy.troitzsch

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich bin eigentlich kein Gangsterfilmfan.
Aber diesen Film liebe ich abgöttisch. Das ging soweit das ich mir Scarface auf den Arm stechen lass hab.

Warum ich diesen Film mag ist der das er bunter is als andere Filme des Genres.

In diesen Sinne
push it to the limit

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Чебурашка Сергей

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach ein cooler Film ;)

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Draza

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Pacino`s bester Film.... Gehört zu den 10 besten filmen aller Zeiten....

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Andy Dufresne

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

"THE WORLD, CHICO! AND EVERYTHING IN IT!"

bedenklich? 34 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 19 Antworten

morlock

Antwort löschen

Absolut.
Subtil ist Scarface nicht gerade.
Sind aber alles Gangsterfilme.
Die einen eher realistisch und intelligent, die anderen äußerst platt auf Action und Krawall gebürstet.
Weißt du, wie isch meine?^^


Andy Dufresne

Antwort löschen

Weiß isch :)


ArasAhmad

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Von arm und niedergeschlagen mit Zwischenstopp bei reich und glücklich und zurück zu arm und niedergeschlagen. Al Pacino als Tony Montana ist ein super gekoppeltes paar (obwohl ich mir James Gandolfini als Tony gesehen hätte ).

Super Film mit guter Story doch leider waren mir einige Szenen zu hastig und nicht komplett durchgeführt wurden deswegen leider "nur" 7.5 von 10.

PS: Michelle Pfeiffer Als Elvira Hancock einfach nur genial :D

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

heiko.buschhaus

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

"Sagt 'Hallo' zu meiner kleinen Freundin!" ist wohl einer der berühmtesten Sätze der Filmgeschichte (Obwohl er in der deutschen Fassung so gar nicht vorkommt! Dort schreit Tony Montana nämlich: "Auf euch wartet meine kleine Freundin!")! Aber Zurecht! Denn 'Scarface' ist wohl eines der monumentalsten filmischen Meisterwerke, die es gibt! Spannend, fesselnd und äußerst brutal! Mehr muss man dazu gar nicht sagen! Ich würde dem Film glatt 10-Punkte geben, wenn er nicht so eine schlimme Synthyziser-Musik als Soundtrack hätte, die den Film an manchen Stellen gar ins Lächerliche zu ziehen versuchen scheint, es aber schon wegen Tony Montana, genial und überragend inszeniert von Al Pacino, nicht schafft! Muss man entweder gesehen oder angeschaut haben!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

NiRaF

Antwort löschen

Ich mein damit natürlich nicht alle Musikrichtungen, aber gerade die Popmusik war da zusammen mit der heutigen auf dem Tiefpunkt. Ich hab echt den Eindruck, da haben die Leute gemerkt, wie stumpfsinnig und primitiv Musik sein kann und fanden aus unerklärlichen Gründen auch noch gut.


heiko.buschhaus

Antwort löschen

Meine Rede, diesen ganzen Radio-Dudel-Scheiß! War in den 80ern das gleiche wie heute auch; will man doch nicht hören!


beast667

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

"Ich sage immer die Wahrheit, sogar wenn ich lüge!" Für meinen Geschmack sind die meisten Mafia Filme zu lang und irgendwann hat man alles schon mal gesehen, aber Scarface kann ich mir immer und immer und immer wieder anschauen..........

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

siltopian7

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

was soll mann da noch sagen DER klassiker aller klassiker!
der Topfilm der 80er!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

_DeSpErAdO_

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich liebe es wenn Filme nachhaltig auf mich wirken und das schafft dieser Film jedes mal wenn ich ihn sehe. Ich liebe diesen Streifen einfach :)

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

_DeSpErAdO_

Antwort löschen

WORD :)


Simon Moon

Antwort löschen

Man spürt förmlich das Drehbuch von Oliver Stone (die anfängliche Kuba-Sache und die unverhohlene Gesellschaftskritik) und man sieht die Respektlosigkeit diesem "ich-bin-politisch-korrekt"-Gedanken Stones von De Palma entgegen arbeiten (und er macht da keinen lustigen Gewaltfilm draus). Gibt so einige dieser merkwürdigen Filmzwitter: "Natural Born Killers" (Drehbuch Tarantino und Regie Oliver Stone, quasi das exakt umgekehrte Modell) und "True Romance" (Drehbuch Tarantino und Regie vom Tony Scott, der Bruder vom Ridley Scott, bester Film von ihm) z.B.. Wo Drehbücher von völlig anders gepolten Regisseuren adaptiert werden und dadurch nur gewinnen. "Scarface" ist trotz aller scheinbar sinnfreier Brutalität ein Epos des Marktes, eine Anti-Ode an den amerikanischen, an den kapitalistischen (Alp-)Traum.


Spike1990

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Scarface" ist Brian De Palmas Opus magnum. Nie wurde eine Geschichte über den Aufstieg und Fall eines Mannes so gut erzählt wie in diesem Film.

Push it to the limit!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jek-Hyde

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Oh ja, der Gangsterfilm.
Scarface war glaube ich einer meiner ersten Gangsterfilme. Kurz gesagt, was für die meisten der Pate ist, ist für mich Scarface. Es ist einfach Wahnsinn zu sehen, wie Tony Montana sich von einem kleinen Tellerwäscher zum Mafiaboss hocharbeitete. Die Drogen, die Gewalt, Frauen, Waffen, Epische Filmlänge. Alles was einen guten Gangsterfilm ausmacht. Besonders da Al Pacino auch noch so ein dermaßen großes Arschloch spielt, dass es trotzdem schafft. Und SPOILER: am ende an seinem eigenen Drogenproblem zerbricht.SPOILER EDNE.
Er ist eben einfach alles, was ein gutes Drama ausmacht und voller lohnenswerte Zitate. Und das Finale, oh Gott, dieses göttliche Finale, ich will ja nichts beschönigen, aber dass ist doch mal ein echt geiler Abgang. WIe fiele Gangsterfilme die am Ende einfach so dahinplätschern und Scarface zündet den großen Knaller.
Es ist einfach Episch, theatralisch und Opernhaft groß. Ich glaube anders kann man Scarface nicht beschreiben, ich bin jedenfalls sehr froh, dass er in meiner Filmsammlung seinen Platz gefunden hat.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Redneck

Antwort löschen

SPOILER: Er zerbricht nicht nur an seinem Drogenproblem er scheiter weil sogar er für den kapitalistischen Traum nicht skrupellos genug ist. Man bedenke das er nur ermordet wird weil er sich nicht dazu hinreißen ließ eine frau und ein kind zu töten.SPOILER ENDE


Jek-Hyde

Antwort löschen

Stimmt, dass hätte ich fast vergessen. Dann ist es ja gar nicht mehr so verdorben, was? Verdorben schon, aber nicht mehr SO verdorben.


Harvey Specter

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Meisterwerk der alten SChule. In keinem Fall mit den Filmen von heute zu vergleichen. Die von heute haben aber auch eine andere Basis und es wäre dann auch unfair. "Scarface" ist ein gnadenlos guter Film, den in jede Kollektion gehört. Natürlich in Uncut, "coño!" ;-)

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

HardCandy

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Zu hektisch, zu lang und die Synchronarbeit muss von einem echten Kackvogel stammen. An mir ging der Kult so ziemlich vorbei.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

spacyfreak

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Klassiker des Gangsta/Drug-Action/Syndicat-Genres aus den 80ern.
Grandios gespielt mit einem äußerst "durchsetzungsfähigen" Hauptdarsteller - Al Pacino.
Einzig die Synthesizer-lastige Film-Musik ging mir all zu oft auf den Senkel, daher 1 Punkt Abzug.
Die Mafia-Schinken GoodFellas und Casino gefallen mir noch ein wenig besser im direkten Vergleich, vor allem wegen Joe Pesci in den Rollen seines Lebens... darum der 2te Punkt Abzug. :-)

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Simon Moon

Antwort löschen

Das waren die Achtziger. Was solls. Ein Tsunami von einem Film.


alex023

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

„Say hello to my little friend.“

[...] Voller nennenswerter Zitate beeinflusste „Scarface“ von 1983 nicht nur die Filmgeschichte, sondern die gesamte westliche Popkultur. Überall aufgegriffen, zitiert, wiederverwendet und schließlich ein wesentlicher Bestandteil des Ganzen.

Das kleingewachsene Narbengesicht aus Kuba wird gespielt vom großen Al Pacino, der hier absolut fantastisch ist und die gesamte Laufzeit von drei Stunden lang durchweg glänzt. Ihm zur Seite gestellt sind unter anderem eine bildhübsche Michelle Pfeifer als spätere Ehefrau Montanas und Robert Loggia als sein temporärer Boss Frank Lopez. Am Rest des Casts gibt es auch nichts zu bemängeln, jeder erfüllt sein Soll mehr als ordentlich.

Brutal, gewalttätig und erschreckend, irgendwie in diese Richtung wurde mir die Inszenierung immer beschrieben. Nun, gut, man kann den Film selbstverständlich nicht von Brutalität freisprechen, das wäre vermessen, und sowieso sinnlos. Aber eine Indizierung ist meiner Meinung nach völlig unangemessen, weshalb ich auch froh bin, dass diese nun nicht mehr präsent ist und wir die ungeschnittene Version sehen dürfen. Heutzutage ist ein x-beliebiger Horrorfilm in seiner exzessiven Gewaltdarstellung weitaus schlimmer und es ist ja hier nicht mal so, dass die Gewalt ästhetisiert wird, vielleicht bis auf in der finalen Szene. [...]

Nicht nur musikalisch, sondern auch bildlich kann sich „Scarface“ total sehen lassen. Waren Gangster-Filme zu dieser Zeit immer eher düster, dunkel, unaufgeregt, zunehmend gleich also, gefärbt, revolutionierte de Palma mit diesem Werk das gesamte Genre, weg vom Film-Noir, zum rockig-poppigen Gangster-Epos mit hellen Bildern, mit Party, mit Strand, Meer und lauter Musik, fetzigen Sprüchen und Alltagssprache. Somit kann man die Bedeutung von „Scarface“ nicht hoch genug deklarieren, jedenfalls was die Bedeutung für den weiteren Verlauf der Produktionen von Gangster-Filmen angeht. [...]

Zudem funktioniert Brian de Palmas Werk ebenfalls als Kritik am viel zitierten und genannten „American Dream“, der hier zwar allgegenwärtig ist, aber dennoch letztendlich nicht funktioniert. Montana stürzt nach seinem Aufstieg aufgrund seiner Überheblichkeit gnadenlos ab. Sollte einem zu denken geben. [...]

[http://planetofpictures.blogspot.com/2013/02/das-narbengesicht-aus-kuba-erobert.html]

bedenklich? 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Croton

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Ich bewerte die ungeschnittene 18er Fassung, die ich aus dem TV habe (http://schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=1659954), das ist in diesem Fall ziemlich wichtig...

Zitat:
Tony: "Diese Stadt ist wie ne schöne große weiche Muschi, die nur darauf wartet, gef**t zu werden!"
Zitatende

Genau so und nicht anders ist dieser Film! Ja er ist sowas von 80er, aber er ist auch sowas von wahr. Anstatt nur Gentleman-Gangstern oder nur billiger brutaler Effekte wird die ganze Härte des Verbrechens in ihrer Hässlichkeit dargestellt. Pacino macht seine Sache einfach extrem gut, das ihm vereinzelt vorgeworfene Overacting ist für mich nicht nachvollziehbar: Er spielt einen durchgeknallten Kokser und das verdammt gut.

Man fällt geradezu in dieses Meisterwerk. Man wird von ihm aufgesogen, wie Toni Montana von Amerika. Es ist geradezu ein Sittengemälde ein Bild seiner Zeit, das ähnlich wie American Psycho das gewissenlose und nur auf den eigenen Vorteil bedachte Lebensgefühl der Yuppiezeit vermittelt. Wobei diese nur am Rande thematisiert werden (die Szene in denen Säcke von Drogengeld in die Bank geschleppt werden, ist auch unübertroffen)

Zitat:
"Weißt Du was Kapitalismus ist?" - "Angeschissen werden!"
Zitatende

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

uncut123

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

einer der besten dieser welt...letzte ard synco war so schlecht das ich erst mal eieder die orginalstimme brauch...werd diesen film schlecht findet hat ein sockenschuss

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

onauratoutvu

Antwort löschen

Korrekt: Der Film ist defintiv einer der besten der letzten 30 Jahre oder seines Fachs (noch besser ausgedrückt), aber keiner der weltbesten aller Zeiten! Das wäre abgrundtief respektlos gegenüber den Meisterwerken der Filmgeschichte, die zudem Inspiration für zahlreiche Talente des "Neuen amerikanischen Kinos" waren und sind, ja auch für Al Pacino, der definitiv meiner Meinung sein würde!
Aber ich muss zugeben dass ich vor 20 Jahren (als ich ihn das erste mal sah) im Eifer der Euphorie die gleiche Ansicht vertrat wie du heute.
Es ist natürlich Ansichtssache, ich denke auch dass viele meiner Lieblingsfilme (vor allem der Kriegs- und Nachkriegszeit) schwer verdaulicher Stoff sind und ich kann es nachvollziehen wenn du nicht die gleiche Ansicht vertrittst wie ich (du wärst auch nicht der einzige).


uncut123

Antwort löschen

keine ahnung auf welchen platz er zb. besten gangster o. kultfilme zu finden ist aber glaube schon das er ganz oben sich einreihen darf...hast aber auch nette lieblingsfilme auf deiner seite...lady snowblood ist ein mega kracher


custin

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Guter Gangsterfilm, toller Pacino, grausame deutsche Synchronisation - das schlechteste, was ich bei einer so großen Produktion bisher gesehen hab.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten