Delta
Delta (2008), HU/DE Laufzeit 92 Minuten, Drama
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von Kornél Mundruczó, mit Félix Lajkó und Orsolya Tóth
Mihail hat in der Stadt Geld gespart, um in sein Heimatdorf zurückzukehren, wo seine Mutter mit ihrem Freund und seine Halbschwester Fauna lebt. Er will im Flussdelta auf einem Landstück, das einst seinem Vater gehörte, ein Haus bauen. Fauna hilft ihm dabei. Während der Bauarbeiten leben die beiden in einer Hütte, was den Dorfbewohnern gar nicht gefällt.
Cast & Crew
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Kornél Mundruczó
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Félix Lajkó
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Orsolya Tóth
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Lili Monori
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Sándor Gáspár
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Freund der Mutter
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Tamás Polgár
Regie
Schauspieler
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Yvette Biro
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Kornél Mundruczó
- Genre
- Drama
- Ort
- Dorf, Dorfleben, Ungarn
- Handlung
- Brutalität, Donau, Dorfleben, Eskalation von Gewalt, Geschwisterliebe, Gewalt, Gewaltausbruch, Inzest, Mutter, Provinz
- Stimmung
- Berührend, Traurig
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Delta
Trailer zum Film Delta
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Kritiken (1) — Film: Delta
Jean-Luc Douin: Le Monde Jean-Luc Douin: Le Monde
Kommentar löschenDer talentierte Filmemacher Kornél Mundruczó der neuen ungarischen Welle ist Bewunderer von Bela Tarr, ein virtuoser Manierist, der den Stil von einem Film zum anderen ändern kann, er taucht sofort in ein Universum ein, wo die gesamte Macht einer majestätischen Natur schwebt (diese der Region des Donaudeltas), aber wo auch die Bedrohung der tierischen Wildheit herumstreift, derjenigen der Menschen. [...] Diese Totenerzählung ist hart gefilmt, Sinn des Bildes, elegische Poesie. Ein wahres Kunstwerk.
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Kommentare (4) — Film: Delta
Kommentar schreibenTytus 2012/02/14 23:30:48
Kommentar löschenFindet ihr Online in der ZDF Mediathek
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1567890/Delta#/beitrag/video/1567890/Delta
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Janus Winter 2012/02/24 20:39:32
Antwort löschenschade, jetzt nicht mehr...
Tytus 2012/02/24 20:53:02
Antwort löschenja war nur bis zum 20.02
8martin 2012/02/14 12:14:21
Kommentar löschenEs ist der guten Kameraarbeit zu danken, dass dieser kleine, leise Film hauptsächlich von starken Bildern, langen Einstellungen ohne Worte und der Atmosphäre lebt. Die Dörfler des Donaudeltas, die nur stumm beobachten, sind der Rahmen und allmählich bilden sie eine Einheit mit der Flusslandschaft. Wenn hier Bruder und Schwester wie Mann und Frau leben stehen die Zeichen auf Sturm. Die eigentlichen Gräueltaten sehen wir nur von Ferne oder ungenau im Dunkel. Stöhnen und Schreie verdeutlichen die animalische Stufe. Aber das reicht vollkommen. Der Zuschauer weiß von Vergewaltigung und Mord, kann sich aber nicht voyeuristisch daran weiden.
Neben den herben Szenen gibt es aber auch wenige, ganz enge, ganz warmherzige, die das Stimmungsbild ebenso abrunden wie die männerchorähnlichen Gesänge.
Der erste Blickkontakt der getrennt aufgewachsenen Geschwister (Felix Lajko und Orsi Toth) findet beim Schwein-Schlachten statt, verstohlen, partiell und recht kurz. Das Letzte, was wir von ihnen sehen sind Symbole von ihnen: seine orangene Weste treibt ins Meer und ihr Lieblingstier die Schildkröte geht ins Wasser…
Weil eher arthousemäßig unterwegs, finden sich wohl die meisten Fans für diesen Film auf Festivals.
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twin300 2011/10/22 22:58:26
Kommentar löschenDieser Film, regt zum nachdenken auf. Es inerrinert mich ein bischen an meine Cousine und mich, als wir noch Teenager waren, und die Liebe des öfteren auch stärker war, als die Moralischen Grenzen, und wir der Lust, und den Trieb, freien Lauf liesen...
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Teknik 2011/10/22 22:59:01
Antwort löschenWTF XD
Richardlöwenherz 2012/02/24 19:48:52
Antwort löschenHaT HIeR JEmaNd eTWaS GegEN fehmARn ??
Jack_Torrance 2011/10/13 13:07:51
Kommentar löschenSchon zu Beginn wird man wie in einen Sog hineingezogen: Die Kamera bewegt sich mit dem Schiff über das Meer begleitet von leicht beängstigenden Synthie-Klängen.
Generell erinnert Delta von der ersten bis zur letzten Einstellung an Andrej Tarkovsky: die langsamen Einstellungen, der Einsatz von Musik, die Charaktere. Glücklicherweise verkommt das ganze nicht zum Selbstzweck, denn selbstgefällig und pseudointellektuell ist Delta nicht.
Jetzt, lieber Leser, stell dir folgende Situation vor: Du siehst irgendwo ein bildhübsches Mädchen, in das du dich auf den ersten Blick verliebst. Dann aber kommt jemand und behauptet, das bildhübsche Mädchen wäre deine Schwester. Was würdest du tun ?
Unsere Hauptperson befindet sich in etwa in der gleichen Situation mit dem Unterschied, dass er schon vorher wusste, dass seine Angebetete seine leibliche Schwester ist.
Wie gehen sie nun damit um ? Sie erschaffen sich eine eigene Realität in paradiesischer Form. Sie bauen ihr "Palast" auf, unterhalten sich, kümmern sich umeinander und am Ende machen sie sogar Liebe. Waschechter Inzest. Eigentlich (aber nur eigentlich) moralisch verwerflich.
Wie reagiert aber die Gesellschaft ? Mit brachialer Gewalt und Demütigung - und am Ende fragt man sich wirklich: Was ist schlimmer ? Der Inzest oder der Zwang sich als Hure zu outen ?
In vielerlei Filmen findet sich die simple, fast schon banale Botschaft: Liebe kennt keine Grenzen.
Hier aber ist der Film wesentlich tiefgreifender und formuliert die Botschaft: Liebe darf keine Grenzen kennen.
Kunstkino in seiner reinsten und schönsten Form !
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