Der Kannibale von Rotenburg: Das Interview – ungekürzt und unzensiert
Der Kannibale von Rotenburg: Das Interview – ungekürzt und unzensiert (2007), Laufzeit 121 Minuten, Dokumentarfilm, Kriminalfilm
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Warum tötete der Computertechniker Armin Meiwes am 10. März 2001 den Diplom-Ingenieur Bernd Brandes und verspeiste später seine Leiche? Und warum hatte das Opfer ausdrücklich den Wunsch geäußert, auf solch grausame Art getötet und gegessen zu werden? Ein Interview mit dem “Kannibalen von Rotenburg” soll Antworten liefern.
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Kommentare (6) — Film: Der Kannibale von Rotenburg: Das Interview – ungekürzt und unzensiert
Kommentar schreibenSanylein 2011/04/05 14:50:02
Kommentar löschenMir wurde das erste mal nur durchs erzählen echt schlecht. Das Interview und überhaupt die ganze Geschichte ist echt schokierend.
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Sase 2010/11/30 21:22:49
Kommentar löschenDieses Interview schockiert , ganz ohne Blut.
Ignoriert man die Aufmerksamkeitsgeilen , von Armin Meiwes Schicksal profitierenden Anzugsmenschen , gewinnt man tatsächlich einen Einblick in seinen Kopf & versteht vielleicht sogar ein kleines bisschen was darin vorgeht.
Die Doku ist mir dann doch ein wenig zu RTL.
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Leveinard 2010/09/30 00:54:53
Kommentar löschenFaszinierend und beängstigend zugleich.
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Becks87 2010/03/23 13:11:12
Kommentar löschenIch hab mich echt schwer getan, diesen Film zu bewerten. Ich hab lange überlegt ob so ein Interview wirklich nötig ist oder ob es nur dazu dient unsere sensationsgeile Gesellschaft zu bedienen.
Das Interview ist teilweise grotesk, faszinierend aber auch abstoßend und ekelhaft. Bei der Schilderung der Tötung war ich wirklich kurz davor abzuschalten. Allerdings ist es auch sehr interessant und ich glaube auch irgendwie wichtig. Eine Gesellschaft sollte ihre Auswüchse und Abartigkeiten nicht totschweigen. Ich denke es hilft viel mehr sich mit ihnen zu beschäftigen und zu versuchen zu verstehen wie ein "Mensch" wie Meiwes entstehen kann. Und wenn es tatsächlich so ist wie diese Doku suggeriert, nämlich dass es mehr als 10000 Menschen allein in Deutschland gibt, die diese Neigungen mit Herrn Meiwes teilen, dann halte ich diese Doku für umso wichtiger. Denn auch wenn ich Meiwes für einen kranken Menschen halte, der nie wieder auf die Gesellschaft losgelassen werden darf, so hat er mit seinem abschließenden Appell doch recht. Jeder der diese Neigungen verspürt muss sich Hilfe suchen damit er sie nie in die Tat umsetzt. Für Meiwes ist es zu spät, aber vielleicht kann dieser Film andere dieser 10000 Menschen dazu bewegen etwas gegen ihre Phantasien zu unternehmen.
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J0J0 2010/03/18 11:52:39
Kommentar löschenDie Doku selbst ist manchmal vielleicht etwas reißerisch aufgemacht, das Interview selbst ist aber jedenfalls interessant.
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guggenheim 2010/03/16 20:22:49
Kommentar löschenSehr ruhiges, eindringliches Interview mit Armin Meiwes, dem sogenannten "Kannibalen von Rotenburg". Der Journalist Günter Stampf gibt die richtigen Stichworte und lässt Meiwes Zeit, seine Antworten zu formulieren. Die Kamera fängt dabei eigentlich nur (hier handelt es sich um die für Deutschland produzierte Langfassung, die mit Einspielern und Interviews des renommierten Profilers Dr. Müller ergänzt wurde, der dann ab und an auch zu sehen ist (die Kaufversion der DVD enthält übrigens eine zweite CD, auf der man u.a. Müller interviewt)) Meiwes ein.
Und so richtig erschreckend ist, dass er ein Jedermann ist, sogar vergleichsweise sympathisch, auf jeden Fall eloquent.
Im Grunde wird das eingefangen, was die Tat für viele so unglaublich und doch faszinierend macht:
der Kontrast zwischen bürgerlichem Leben und perversen Phantasien.
Der Wunsch nach Liebe, Erotik und Verständnis innerhalb der Peripherie der menschlichen Psyche.
Und auch die Schwelle, die einer überschritten hat und die zum Punkt ohne Rückkehr für eine ganze Gesellschaft wurde - Kannibalismus kannte man. Kannibalismus in einem modernen Land? Gibt es doch nicht! Und wenn doch, dann war es ein völlig Irrer o.ä.
Meiwes ist dies nicht, im Grunde ist er nicht mal ein Verbrecher, denn er tat nichts ohne Zustimmung seines Gegenübers - und doch gehört er bestraft, denn unsere Gesellschaftsordnung verlangt danach. Wie könnte man so etwas ungesühnt lassen? Hier stieß auch unser Recht an Grenzen und tat sich schwer, angemessen zu urteilen, was diverse Richtersprüche belegen.
Diese Dokumentation gibt keine definitiven Antworten und ich denke auch nicht, dass es diese geben kann. Manchmal werden sogar noch zusätzliche Fragen aufgeworfen, aber halbseidene Erklärungsansätze wären m.M.n. auch fehl am Platz.
Er wird vermutlich immer einer der faszinierensten Kriminalfälle sein und dieser Film ist somit ein Dokument der Zeitgeschichte...
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
EllHomer 2010/03/16 22:33:26
Antwort löschenIst halt Geschmackssache
guggenheim 2010/03/16 22:35:42
Antwort löschenMuhaha ;)