Der Mann, der Gott verklagte

The Man Who Sued God (2001), AU
Laufzeit 97 Minuten, FSK 6, Komödie

5.5 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.1 Community
78 Bewertungen
8 Kommentare
Der Mann, der Gott verklagte - Bild 6590692
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von Mark Joffe, mit Billy Connolly und Judy Davis

Ein Blitz zerstört das Fischerboot von Steve Myers. Doch die Versicherung des Ex-Anwalts weigert sich, den Schaden zu zahlen und verweist auf höhere Gewalt. Im Kleingedruckten wird der Versicherungsschutz beim so genannten “Akt Gottes” nämlich aufgehoben. Kurzerhand entschließt Steve sich, die Kirche und alle Weltreligionen zu verklagen. Das bringt die Geistlichen in arge Bedrängnis. Ihre einzige Möglichkeit diesen Fall zu gewinnen: Sie müssen beweisen, dass Gott nicht existiert.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Der Mann, der Gott verklagte

Synopsis: zeitgeist Print & Online

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8.5Ausgezeichnet

Metaphorische Perle aus Down Under.

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Kommentare (7) — Film: Der Mann, der Gott verklagte

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8martin

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Titel ist Inhaltsangabe. Und man vermutet einen lustigen Gag dahinter. Genauso ist es. Für einen ganzen Film etwas wenig, daher gegen Ende einige Längen, die der Hauptdarsteller Myers, Billy Connally, aber mit viel Herz und Humor ausgleicht. Seine Slapsticks im Restaurant reichen an Didis beste Zeiten und wenn man den Film im Original schaut, kann man noch Billys schottischen Akzent genießen. Die alte David-gegen-Goliath-Geschichte hat in den angelsächsischen Ländern ja eine lange Tradition, die hier wieder einmal aufgegriffen wird. Dabei kriegen die Medien, die Kirchen und die Versicherungskonzerne ihr Fett ab, aber ironisch-freundlich. In der juristischen Auseinandersetzung über den Begriff ’höhere Gewalt’ ist man schnell bei der Existenz Gottes angelangt. Da gibt es eine interessante Wendung: Myers zieht seine Anklage zurück, denn er kann ja nicht jemanden verklagen, den es gar nicht gibt. Das wiederum bringt die Kirchen in Harnisch. Es folgt eine ruhige, beschauliche Phase, in der sich alle Akteure besinnen. Und immer kurz bevor die Handlung in den Schmalz-Topf zu fallen droht, gibt es einen ironischen Schlenker (wie den mit dem weißen Kakadu statt Taube). Ein moralischer Sieg für den kleinen Anwalt Myers und die Liebe natürlich. Locker und entspannt, lustig und freundlich, einfach sympathisch.

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ElMagico

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Bewertung5.5Geht so

Eigentlich ist "The man who sued god" eine ganz schön gemeine Mogelpackung. Mit Titel und Thema ködert er einen, verstreut auch während seiner Spielzeit immer wieder ein paar Leckerlis, bleibt aber letztendlich viel zu harmlos und scheitert als Film daran, niemand auf den Schlips treten zu wollen.
Die Grundidee die dem Film zugrunde liegt weckt einfach Erwartungen, die der Film dann völlig aussen vor lässt. Die titelgebende Thematik wird zu grossen Teilen sehr oberflächlich behandelt und viel zu oft wird beteuert, dass es hier ja auch gar nicht um Gott oder irgendeine Religion geht, sondern um eine kleine, augenzwinkernde Story um den schrulligen Bootsbesitzer Steve Myers. So wird all das Potential das "The man who sued god" ohne Zweifel inne hat, sehr schnell dafür aufgegeben, einen Feel-Good-Movie für die ganze Familie abzuliefern. Und das dann aber auch leider mit nur allzu bekannten Zutaten: kauziger, aber im Herzen guter Aussteiger erleidet Schicksalsschlag, kämpft gegen die seelenlos Übermacht und gleichzeitig für seine Familie, mit Emotionen steigt dieser David gegen Goliath in den Ring und am Ende ist alles wieder gut. Lovestory inklusive. Und der Kampf wird noch nicht einmal zu Ende geführt, denn dann müsste man ja auch eine Aussage treffen.
So bleibt "The man who sued god" über weite Strecken nett, aber eben auch völlig beliebig. Allein die Diskussionen unter den Vertretern der Kirche und einige Szenen vor Gericht verbreiten das Feeling der satirischen Groteske, die man sich von dem Film eigentlich erhofft hätte. Doch immer kurz bevor es ans Eingemachte geht, dann wenn man denkt der Film bezieht jetzt Stellung...immer dann verwässert der Film schnell was zuvor ausgesprochen wurde und flüchtet sich in seine Rolle als lieblicher Familienfilm und bereitet sein kitschiges Happy-End vor.
Tolle Idee im Kern, aussenrum aber viel zu süss und kitschig.

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agynessa

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Bewertung6.5Ganz gut

Ganz amüsant und vom Thema her wirklich sehr brisant.

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doctorgonzo

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Bewertung5.5Geht so

Gott, bzw. die Kirche zu verklagen für den ganzen Unsinn, den die Kirche als göttlichen Willen hinstellt?
Man betrachte die bombastischen Möglichkeiten!
Nicht nur, dass sich die führenden Köpfe der Religionen sich mit unsinnigen Dingen wie der Realität auseinandersetzen und dabei gar ihren Elfenbeinturm verlassen müssten.
Könnte man die Vertreter der Kirche(n) mit Schadenersatzsprüchen belangen, oder vom Papst Unterhalt für die Kinder verlangen, weil Verhütung ja böse ist, quasi die ganzen weltfremden Forderungen einfach mal umdrehen....Wie paradiesisch das wäre, allein schon von einer zynischen Weltsicht aus...
Leider nur verkommt dieser bissige Ansatz hier zur zahn- und harmlosen Komödie, die sich dann doch wieder zu sehr anbiedert und zu brav bleibt, um wirklich markante Spuren zu hinterlassen.
Zum Ausgleich bereitet der von mir sehr geschätzte Billy Connolly als Titelheld großes Vergnügen und auch Judy Davis hat starke Momente, allerdings hat man sie schon akzentuierter spielen gesehen....

Nett, aber im Abgang leider viel zu nett und um fröhlich-faden Konsens bemüht.

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

moench_gmbh_co

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Bewertung6.0Ganz gut

anschaubar, unterhaltend, jedoch versaut das ende ein wenig den film deswegen 6

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svenwinkler

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Bewertung6.5Ganz gut

Klasse Idee, aber leider ist das Ende schwach und kitschig. Der Film hätte das Potential zu mehr gehabt... schade!

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Sonse

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Idee an sich ist nett und vor allem Billy Connolly großartig. Doch wie soll so eine Geschichte ausgehen? Für mich stiehlt man sich hier etwas zu leicht aus der Affäre.

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