The Street Fighter

Gekitotsu! Satsujin ken (1974), JP
Laufzeit 85 Minuten, FSK 18, Eastern, Kinostart 24.06.1977

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von Shigehiro Ozawa, mit Sonny Chiba und Goichi Yamada

Takuma Tsuguri ist ein skrupelloser Karateexperte, der seine Dienste dem anbietet, der dafür bezahlt. So befreit er im Auftrag zweier Geschwister deren Bruder Junjo aus dem Gefängnis. Doch als die beiden nicht zahlen können, tötet Tsuguri den jüngeren Bruder und verkauft seine Schwester an ein Bordell. Doch damit macht er sich den kampferprobten Junjo zum Feind. Zudem verscherzt er es sich mit einem Gangstersyndikat, weil er den Auftrag, eine reiche Erbin zu entführen, ablehnt. Er soll beseitigt werden. Doch die Gangster haben sich den Falschen ausgesucht. Tsuguri räumt auf wie nie und entfesselt einen unfassbaren Feuersturm der Gewalt, dem keiner entkommt. Die schlimmste Konfrontation steht Tsuguri aber noch bevor, denn eines Tages stellt sich ihm Junjo in den Weg, um den “Wildesten von Allen” für sein Treiben tüchtig bezahlen zu lassen.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: The Street Fighter

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Spielberg_Fan

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Bewertung7.5Sehenswert

„The Street Fighter“ ist mal wieder ein wilder Exploitation-Streifen, der sich so richtig austobt. Reichlich menschenverachtende Gewalt und ein Anti-Held, wie er besser nicht dargestellt werden kann. Die Gewalt ist zwar in manchen Fällen nicht sehr explizit, aber trotzdem an einigen Stellen ein Schlag ins Gesicht (schon lustig, was man mit der bloßen Hand alles raus reißen kann). Dazu gesellt sich noch ein 70er Soundtrack wie er im Buche steht und die typische Respektlosigkeit gegenüber Frauen. Die Kampfszenen sind im wahrsten Sinne des Wortes Knochenarbeit. Da sieht man noch, was in Zeiten vor den Spezial Effekten alles noch geleistet worden ist. Dank dieser tollen Fights kommt auch niemals Langeweile auf. Der Street Fighter kommt von einem Kampf in den Nächsten. Und dass der Film Mr. Tarantino gefällt, kann ich auch gut nachvollziehen.

Für mich war es eine Überraschung, dass mir ein Martial Arts -Film so gefallen hat, da es für gewöhnlich ja nicht so mein Genre ist. Vielleicht lag es aber auch nur an dem ultimativen Drive-In-Faktor.

Jedenfalls ist „The Street Fighter“ eine großartige Exploitation-Bombe, die diesem Teil der Filmgeschichte alle Ehre macht. Die beiden Fortsetzungen werden ich mir sicher auch noch ansehen.

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David_Lynch

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was man alles mit bloßen Händen aus Körpern herausreißen kann, wirklich erstaunlich. Bruce Lee könnte niemals gegen diesen Bad Ass Sonny Chiba anstinken. Er ist unrasiert und durchgeschwitzt, hat keinen Respekt vor Frauen und kämpft auch gerne mal dreckig, wenn er sich nicht gerade von seinem hetero lifemate bekochen lässt. Die Story ist völlig Banane und jeder Schauspieler over-acted gnadenlos, die Fights dagegen sind zahlreich und extrem hart, was mir als Ausgleich völlig genügt. Es gibt literweise Blut im guten alten "Dawn Of The Dead"-Farbton, Knochen- und Genickbrüche mit effektiven Sounds unterlegt und als Sahnehäubchen obendrauf sogar eine sehr frühe Röntgen-Aufnahme eines Schädelbasisbruchs, die die CGI-Aufnahmen aus bspw. "Romeo Must Die" oder "Warrior King" wegen ihres Retro-Appeals um Längen schlägt. Der Soundtrack schreit geradezu nach 70s, ist aber während der meisten Kämpfe zurückhaltend. Die Special Effects schwanken stark. Einige Verletzungen würde ich als realistisch durchgehen lassen, aber vor allem der Stunt mit dem Auto wurde durch einen offensichtlich erkennbaren Dummy (der wahrscheinlich mit Reis gefüllt wurde und noch nichtmal bekleidet war) stark abgemildert. Man stellt aber auch fest, dass Chiba kaum gedoubelt wurde und hier noch viel Handarbeit drinsteckt. Fazit bleibt also, dass dies damals wirklich der wildeste Film von allen gewesen sein muss und das erste X-Rating in den USA für Strong Violence hat durchaus seine berechtigung gehabt. Schöne Frauen, harte Kerle und ultrablutige Konfrontationen machen diesen Klassiker zu einem Must-See.

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Tyler__Durden

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"Er ist unrasiert und durchgeschwitzt, hat keinen Respekt vor Frauen und kämpft auch gerne mal dreckig, wenn er sich nicht gerade von seinem hetero lifemate bekochen lässt."

Vorgemerkt!


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