Das Schweigen der Lämmer

The Silence of the Lambs (1991), US Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 11.04.1991

noch nicht bewertet

Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
7.8
Kritiker
117 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.8
Community
48442 Bewertungen
229 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Jonathan Demme, mit Jodie Foster und Anthony Hopkins

Um einen Serienkiller zu fassen holt sich Jodie Foster in Das Schweigen der Lämmer Hilfe vom berüchtigten Hannibal Lecter.

Der jungen FBI-Auszubildenden Clarice Starling (Jodie Foster) wird die Mitarbeit in einem schwierigen Fall anvertraut. Schon seit langem ist das FBI auf der Suche nach dem Serienkiller Buffalo Bill (Ted Levine), der es jedoch hervorragend versteht, sich zu verstecken. Als letzte Möglichkeit soll Starling nun in Gesprächen mit Dr. Hannibal Lecter (Anthony Hopkins), seineszeichen Psychiater und Liebhaber von Menschenfleisch, mehr über den Täter herausfinden. Denn Lecter vermag es, sich in den Mörder hinein zu versetzen und womöglich auch Anhaltspunkte zu seinem Aufenthaltsort zu geben. Doch Lecter will Gegenleistungen für seine Hilfe und bringt Clarice Starling dazu, ihm persönliches aus ihrem Leben zu erzählen. Das psychologische Katz-und-Maus-Spiel nimmt seinen Lauf, während Buffalo Bill bereits ein weiteres Opfer gefunden hat – die Tochter der Senatorin.

Das Schweigen der Lämmer (Originaltitel: The Silence of the Lambs) basiert auf dem gleichnamigen Roman von Thomas Harris und wurde von Regisseur Jonathan Demme in Szene gesetzt. Obwohl der Roman Fiktion ist, nimmt die Figur des Buffalo Bill Bezug auf reale Serienkiller wie Ted Bundy, der seine Opfer mit seinem Gipsarm anlockte, Gary Heidnick, der seine Opfer in einer Grube gefangen hielt und Ed Gein, der seine Opfer häutete und aus der Haut Kleidungsstücke machte. Auch die Gespräche zwischen Clarice Starling und Dr. Lecter wurden durch reale Ereignisse inspiriert. So traf sich der Profiler Robert Keppel mehrmals mit dem Serienkiller Ted Bundy, damit dieser ihm Informationen über den gesuchten Green River Killer liefern konnte. Ungeachtet dieser grauenhaften Details spielte Das Schweigen der Lämmer bei einem schon fast bescheidenen Budget von 19 Millionen Dollar weltweit mehr als 270 Millionen ein. Ebenso erstaunlich wie den finanziellen Erfolg fanden viele den Preisregen bei der Verleihung des Oscars 1992, da Filme dieses Genres von der Jury normalerweise ignoriert werden. Doch Anthony Hopkins und Jodie Foster wurden mit einem Oscar als beste Hauptdarsteller ausgezeichnet, Jonathan Demme bekam den Oscar als bester Regisseur und Ted Tally für sein Drehbuch. Zudem wurde Das Schweigen der Lämmer zum besten Film des Jahres gekürt. (GP)

  • 37795279001_610125220001_ari-origin29-arc-191-1284649347801
  • Das Schweigen der Lämmer - Bild 6423671
  • Das Schweigen der Lämmer - Bild 5713320
  • Das Schweigen der Lämmer - Bild 5713306
  • Das Schweigen der Lämmer - Bild 5713292

Mehr Bilder (22) und Videos (2) zu Das Schweigen der Lämmer


Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Das Schweigen der Lämmer

Timo K.: Blockbuster Entertainment

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Zugegeben: In dem, wonach sich "Das Schweigen der Lämmer" über den Genrebrei abzuheben trachtet, ist es wiederum ziemlich effektiv darin, das muss man Jonathan Demmes geistigem, aber kaum vermodertem Nachschlagewerk, wie ein Thriller am besten nach Psycho zu einem Chianti schmecken sollte, lassen. Die Differenzen, die ich mit dem Film habe, sind rein geschmacklicher Natur, ich bin ein Serienkillergenre-Feinschmecker, "Das Schweigen der Lämmer" zählt trotzdem nicht zu meinen Leckerbissen. Es ist nämlich blöd, wenn besagter Serienkiller in Literatur und Film bereits nach der Hälfte der Geschichte bewusst vorzeitig enthüllt wird, das reduziert Spannung, weil die Imagination über einen wahnsinnigen Killer, den man vermutlich nicht oder mit Sicherheit erst in den letzten Minuten zu Gesicht bekommt, der fundamentale Spannungskatalysator an solchen Stoffen nun einmal ist. In den versifften Abgrund eines David Fincher tappt Demme zudem nicht rein (Fincher war, fürs Protokoll,…

24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Timo K.

Antwort löschen

Danke vielmals! :) | Genau das meinte ich. Mir geht's nicht nur um SIEBEN (auch wenn der Film im Text tatsächlich gemeint ist), sondern auch um ZODIAC, den ich persönlich mehr schätze, und bei dem Fincher ähnlich nach dem Prinzip des Unbekannten fahndet, nur eine Idee, sagen wir, verschachtelter, detailverliebter. Was die Literatur anbelangt: Ich lese gerade die Millennium-Trilogie (davor den AUGENSAMMLER), auch da musste ich feststellen, dass mir das Prinzip, den Leser mit mehr als 40 in Frage kommenden Tätern zu manipulieren, mehr liegt, als darauf zu warten, ob es die Ermittler schaffen, den und den Verbrecher in der und der Zeit pünktlich zu schnappen. Das ist für meine Begriffe langweilig. Ich liebe ganz einfach den Twist, der mit der Enthüllung des Killers einhergeht. Ein Glück, dass Demme mit Foster & Hopkins ein gewichtiges Duo hat, aus dem wenigstens noch so etwas wie zusätzliche Spannung resultiert. | Nein, ich fürchte, es war umgekehrt, bin mir nicht sicher. Damals begeisterte mich DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER jedenfalls ungemein (obwohl mir die Buffalo Bill-Szenen seltsamerweise nie sonderlich was gebracht haben), bis ich SIEBEN sah, DSDL (;)) herabstufte und neuerdings wieder minimal abwertete. Erst mit dem Vergleich mit SIEBEN war ich mir um die persönlichen Ärgernisse von DSDL sozusagen richtig bewusst. Es bleibt natürlich ein guter Film, aber kein Meisterwerk mit Schnappatmungsgarantie - für mich. ;)


Dox

Antwort löschen

der Kommentar triffts! ;)


SoulReaver: CinemaForever

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

[...] Jonathan Demmes Film konzentriert sich auf zwei große Aspekte: das Psycho-Duell zwischen Starling und Hannibal und die Krimi-Story. Starling ist eine aufstrebende und willensstarke Frau, in einer von Männern dominierten Welt. Sie versucht keine Schwächen oder Gefühle zu zeigen und nimmt auch ohne zu zögern den Fall von Buffalo Kid an. Als sie das erste Mal mit Hannibal ins Gespräch kommt, durchschaut er Starling in wenigen Minuten und eröffnet ihr all ihre Ängste und Gefühle und man sieht ihrem Blick deutlich an, dass er mit jeder Aussage ins Schwarze getroffen hat. Wirklich ernstnehmen tut er sie dabei jedoch nicht. Doch als ein Zellennachbar von Hannibal eine Taktlosigkeit begeht, gibt er ihr doch den ersten Hinweis. So beginnt ein mehr als spannendes Psycho-Duell der beiden, wobei Starling sich immer mehr die Frage stellt, ob sie Hannibal nun bewundern oder verachten soll. Obwohl Hannibal sich doch die ganze Zeit in einem Gefängnis befindet, ist er doch der größte Anhaltspunkt der Geschichte und immer gegenwärtig und wurde so zu einer der bekanntesten Filmfiguren überhaupt. [...]

Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

SoulReaver

Antwort löschen

Hier gehts doch um meine Meinung. Und ich hab ja nicht gesagt, dass sie die besten aller Zeiten sind, sondern sie gehören dazu :). Danke trotzdem lieber Hoffi :D


Andy Dufresne

Antwort löschen

Ein Überfilm, mit der beste Thriller überhaupt.Und ein geschliffener Kommentar dazu...Passt ;D


GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Ein immer noch erstaunlicher Film! Und bemerkenswert, mit welchen Mitteln Demme arbeitet. Mir ist kein Film bekannt, der so zahlreich subjektive Einstellungen verwendet. Beim "Blair Witch Project" und Konsorten entschuldigt der Doku-Stil die altertümliche Unsitte, Darsteller direkt in die Kamera sprechen zu lassen. Demme macht daraus ein Stilmittel, entwickelt damit den Großteil seiner Intensität und produziert Bilder, die mittlerweile ikonisch für das Thrillerkino stehen. In den Schuss/Gegenschüssen reden Hopkins sowie Foster oftmals direkt mit dem Zuschauer und machen ihn zum Komplizen beider Seiten. Da prügelt Lector auch mal auf den Zuschauer ein und Buffalo Bill posiert als Schmetterling-Transe nur für uns. Zum Finale führt die Regie das Prinzip auf die Spitze. Lecter stiehlt sich mit aller Gewalt aus seiner Identität und tauscht die Perspektive. Später wird der Zuschauer via Nachtsichtgerät zu einer unmittelbaren Gefahr für Clarice. Durch seine ganz eigene Maske wird er, anders als Lecter, in einen Blickwinkel gezwungen, die ihn so überlegen wie hilflos macht, bis man sich sich ähnlich dramatisch demaskieren möchte wie der kultivierte Kannibale.

Brilliant konzipiertes Genre-Kino.

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kubrick_obscura: CinemaForever

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Ein perfekter Film. Neben Finchers "Se7en" der Psycho-Thriller der Neunziger und Jonathan Demmes Meisterwerk.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (225) — Film: Das Schweigen der Lämmer


Sortierung

Erlkoenig

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Kultfilm, der durch sehr gute Schauspieler und die brilliante Story auftrumpft. In meinen Augen kommt er leider nicht an das Buch ran, welches mit zu meinen Lieblingsromanen zählt. Daher Punktabzug. Aber alles in allem unbedingt sehenswert!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Alienator

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Bereit, wenn Sie es sind Sergeant Pembrey."

Genau diesen Satz sagte mein Zahnarzt mal zu mir als er loslegen wollte und mich per Gas betäubt hat um einen Zahn zu ziehen. Und ich schlief ein und hatte eine riesen Angst. Warum ist das so? Weil sich dieser Film einbrennt in dein Gehirn und die Menschen diesen Film einfach kennen und jeder weiß mit ihm etwas anzufangen. Allein die Tatsache, dass mein Zahnarzt dieses von Lecter gesagte Zitat so einsetzte dass es selbst "The Dentist" Konkurrenz macht heisst ja lediglich, dass dieser Film zu einem Kulturphänomen geworden ist. Und wenn DAS ein Film schafft, dann weiß man, das solch ein Film für Ewigkeiten Bestand haben wird! Bei diesem Film stimmen einfach alle Faktoren!
Gehts noch besser? Antwort: Nein. Dieser perfekt inszenierte, kühle Thriller hat es wie kein anderer geschafft, dass Thrillergenre zu revolutionieren. Alle Filme die danach kamen, haben sich entweder inhaltlich oder formal an diesem Film orientiert. Selbst "Sieben", der die Perversitätenschraube nochmal nach oben drehte, wäre nie möglich gewesen ohne diesen, perfekten Suspensethriller, an dem Hitchcocks seine wahre Freude gehabt hätte. Demme zeigt hier die pervertierte Seite der Sexualität bzw. stellt den unterschiedlichen Umgang mit bestimmten Einstellungen zu- und untereinander zur Diskussion und lässt uns in seinem fast dokumentarischen Stil daran teilhaben. Obwohl da die Frage erlaubt ist: Wer ist perveser? Lecter, Buffalo Bill oder doch der Gefängnisdirektor? Er stellt alle mehr oder weniger auf gleiche Stufe und das macht den Film umso interressanter.
Lecter ist, wie bereits geschrieben, mittlerweile zu einem Kulturphänomen geworden. Auch ein Zeichen unserer Zeit, die wir mit einem Serienkiller mitfiebern. Ohne den grandiosen Anthony Hopkins wäre das garnicht möglich gewesen.
Großes Kino!
Tip: "Manhunter" von 1986

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

TheFahil

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr spannender Film mit 2 wirklichen kranken Personen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

uncut123

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

das geräusch wenn eine 8jährige mit ihren handschellen am heitzkörper macht tut mich sexuell erregen...WTF???!!! dieser karanker film gehöhrt zu den filmen die ich als kind nicht sehen durfte (der exorzist o. tcm 1) und jetzt in nachhinein begreife was die von mir wollten

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

J-Ross

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Dass Jonathan Demme ein verdammt guter Regisseur ist, erkenne ich vor allen Dingen daran, dass "Das Schweigen der Lämmer", mich so ungeheuerlich gefesselt hat wie fast kein anderer Film, obwohl ich die Fortsetzung "Hannibal" zuerst gesehen habe. Die enormen Schockmomente durch den Charakter Hannibal Lecter hatten hier eine genauso große Wirkung.
Ohne Zweifel ist dies einer der spannendsten Filme, die ich kenne (Persönliche Top 10, was das betrifft). Die Hannibal Lecter Filme haben meine Vorliebe zu Psycho-Thrillern begründet.
Das Schweigen der Lämmer stellt chronologisch den zweiten Teil der Hannibal Lecter-Reihe dar (Hannibal Rising ignoriere ich mal ganz dreist).
Hier tappt das FBI bezüglich des Serienmörders "Buffalo Bill" im Dunkeln, der bevorzugt Jagd auf junge Mädchen macht. Seine Hintergründe werden im Laufe des Films erklärt und stellen nur einen von vielen Schockmomenten dar. Die letzte Hoffnung, die dem FBI noch bleibt, ist die Hilfe des noch berühmteren Serienmörders Hannibal Lecter, ein Psychiater, der dem FBI vor seiner Gefangennahme schon oft aus der Klemme geholfen hat, da seine Denkweise sich Mördern anpasst und er oft schließen kann, was der nächste Schritt sein könnte. Zur Befragung schickt man die junge Clarice Starling auf das Monster los...
Die Charaktereinführung des Hannibal Lecter hier ist unübertroffen. Selten wurde ein Charakter auf solch eine geniale Weise eingeführt, dass in einem, ohne ihn überhaupt erst zu sehen, so viel Schock und Neugierde geweckt werden. Das Reden über Lecter, jede seiner Taten und jede Sicherheitsvorkehrung entfachen eine nervenzerrende Spannung.
Und wenn man ihn dann endlich selbst erlebt, kommt man aus der Faszination nicht mehr heraus. Von Anfang an erkennt man schon so viele Facetten in dieser Rolle. Da sitzt ein scheinbar extrem höflicher, kultivierter und gebildeter Mensch mit Scharfsinn in dseiner Zelle. Doch man muss hinter diese Fassade blicken...
So unvergesslich wäre dies natürlich nicht ohne der überragenden Schauspielleistung von Anthony Hopkins, der diese schwierige Rolle mit all ihren Facetten auf ernsthafte und bedrohliche Art zum Leben erweckt hat. Seine durchdringenden Blicke bringen einem einen kleinen Schauer über den Rücken.
Schnell wurde Lecter somit zum Kultcharakter und in den Augen des American Film Instituts der größte Schurke aller Zeiten. Eine völlig angemessene Auszeichnung.
Jodie Foster darf man natürlich nicht vergessen. Als ehrgeizige FBI-Agentin, die sich sogar auf packende Psycho-Spielchen mit Lecter einlässt, um ihren Fall zu lösen, kann den Zuschauer genauso gut um den Finger wickeln, wenn es um ihre Vergangenheit geht und sie sich sehnlichst wünscht, dass die Lämmer endlich schweigen... Die Dialoge zwischen ihr und Lecter sind nur eines der vielen Highlights des Films. Mit gelungenem Einsatz von Nahaufnahmen verliert man sich wirklich in die Handlung und in die Psyche der Hauptrollen. Und besonders zum Ende hin zeigt Foster nochmal alles.
Jonathan Demme ist ein Profi, wenn es darum geht, den Zuschauer ins Geschehen zu werfen. Seine intensive Inszenierung, sein unvergleichliches Talent extreme Spannung zu erzeugen, sowie das großartige Schauspiel in diesem Film, machen aus diesem ohnehin schon grandiosem Drehbuch einen alptraumhaften, fiesen, faszinierenden Trip in die Abgründe des Menschen. Ein Meisterwerk, das nach jeder Sichtung immer besser zu werden scheint.

bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

sergejderfilmjuncky

Antwort löschen

das schönste Zitat des Hannibals "Die große Bedeutung des Schmetterlings liegt in der Metamorphose. Die Larve, bzw. Raupe wird zur Puppe, die sich nunmehr in Schönheit verwandelt. Unser Billy will sich auch verwandeln."


J-Ross

Antwort löschen

Yes! Als schönstes Zitat perfekt. Und als coolstes Zitat: Ich habe noch ein Festessen mit einem alten Freund.


crazyape

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Laut Wikipedia ist "Das Schweigen der Lämmer nach Es geschah in einer Nacht und Einer flog über das Kuckucksnest erst der dritte Film, der in den fünf wichtigsten Kategorien – den sogenannten Big Five – einen Oscar gewinnen konnte."

Diese Tatsache allein macht "The Silence of the Lambs" interessant.

Die beiden Darsteller Oscars für Hopkins und Foster prämieren ein wahnsinnig spannendes und mitreißendes Psychoduell der beiden.

Es entwickelt sich eine dauerhafte Spannung, wirklich packend. Ohne Längen und überflüssig aufgeblasene Szenen steuert der Film auf ein großes Finale zu.

An Spannung ist dieser Film beim ersten Schauen kaum zu überbieten, in dieser Beziehung auf Augenhöhe mit Finchers "Seven".

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

legendary_25

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

schade das es nur eine 8,5 geben kann der film ist bis kurz vor schluss einfach wahnsinn
er fesselt einen komplette 90 min und lässt keine langeweile aufkommen
das spiel von hopkins passt super und der charasakter des dr.lector ist einfach perfekt
die abteilung des fbi erscheint mal genial und dann ist leitung länger als der erdumfang... passt nicht immer aber tut dem film nicht wirklich weh

das ende ist allerdings so schwach das hier deutliche abstriche gemacht werden müssen, was ich wirklich äußerst bedauerlich finde da es vllt 5minuten sind die einen ansonsten genialen film zu einem lediglich gutem film degradieren

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Ripley1

Antwort löschen

Ja, das ist wirklich hart, wenn Filme sich selbst degradieren...


Hartigan85

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Die meisten Serienmörder behalten eine Art Trophäe von Ihren Opfern."
"Tat ich nie."
"Nein, Sie haben Ihre gegessen."
1991 hat Jonathan Demme mit „The Silence oft the Lambs“ sein Opus Magnum inszeniert, ein exzellent gespielter, hochspannender, cleverer und gruselig-grausamer Top-Thriller, der auch nach über 20 Jahren nicht den Hauch seiner Intensität und nervenzerreißenden Atmosphäre verloren hat.
Die Darsteller liefern sich hier ein geniales Katz- und Mausspiel. Der großartige Anthony Hopkins brilliert in seiner Rolle als gebildeter, extrem intelligenter Kannibale und Massenmörder Hannibal Lecter. Er hat für diese Rolle auch verdientermaßen einen Oscar abgestaubt, obwohl er damals bei der Verleihung mit Robert de Niro einen phänomenalen Mit-Konkurrenten im Rennen um den Oscar für die beste Hauptrolle hatte. De Niro hätte für seine Darstellung des Max Cady (ebenfalls für mich einer der besten Bösewichte der Filmgeschichte) in Scorseses „Cape Fear“ wohl in jedem anderen Jahr den Goldjungen abgestaubt, hier hatte er leider das Pech, gegen Hopkins antreten zu müssen. Obwohl Hopkins insgesamt über den Film verteilt, nicht so viel Screentime hat, erschafft er mit seiner beängstigend starken Vorstellung einen der besten Bösewichte aller Zeiten und eine Rolle, die man nie wieder vergisst, Hut ab! Auch Jody Foster zeigt hier eine beeindruckende Leistung als junge FBI-Anwärterin Clarice Starling, welche auf der Suche nach einem perversen Serienkiller über sich hinauswächst. Besonders ihre gemeinsamen Szenen mit Lecter inklusive unglaublich genialer Dialoge sind ganz großes Tennis, auch hier war der Oscar als beste Hauptdarstellerin nicht unverdient. Der Film ist übrigens einer von nur 3 Filmen überhaupt, die das Kunststück vollbracht haben, in den 5 wichtigsten Kategorien jeweils einen Oscar abzuräumen (Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller, Beste Hauptdarstellerin, Bestes Drehbuch)!
Der großartig inszenierte Film kann mit einem famosen Psycho-Duell seiner beiden Hauptprotagonisten inklusive messerscharfer Dialoge glänzen. Neben einer hochspannenden und packenden Story, gibt es hier einen schön unheimlichen Score von Howard Shore und einige Gänsehautmomente, die unter die Haut gehen und die man nie mehr vergisst. Dafür werden Filme gemacht, ganz groß. Ein zeitlos guter Film, an dem ich mich nicht satt sehen kann…
„The Silence of the Lambs“ ist ein Meilenstein der Filmgeschichte und einer der besten Thriller aller Zeiten. Alles andere als hier eine 10 rauszuhauen, wäre wohl so was wie Blasphemie :-)

bedenklich? 42 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 33 Antworten

Hartigan85

Antwort löschen

Ich tippe (und hoffe :D) mal auf ein Endspiel Barcelona - Dortmund. Und sorry kobbi, aber da bin ich für Chelsea, aber Hut ab vor der bisherigen Leistung von Basel :-)


niceeddy

Antwort löschen

Nix da, das Endspiel lautet Bayern-Real!


JeffLaundry

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Das drastische Enfühlen in die Lage der Protagonisten mithilfe von intensiven Nahaufnahmen verleihem dem Film eine Gewisse Spannung und Raffinesse. Die Story bügelt sämtliche Fehlerchen aus.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ossi29

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Eine der stärksten psychischen Spielchen der Filmgeschichte. Hopkins als Lecter ist einfach göttlich und ebenfalls Ted Lewine als Buffalo Bill äußerst psychotisch.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

fabian.engelhardt.142

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Zusammen mit Anton Chigurh und Patrick Bateman ist Hannibal Lector einer der besten Filmpsychos überhaupt !!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

DeathNote.Misa

Antwort löschen

signed!


Jek-Hyde

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Das Schweigen der Lämmer ist so eine Sache. Fangen wir mal mit allen guten/Bösen an: Anthony Hopkins spielt brilliant, was er durch einfach Blick und gute Dialoge so alles zum Vorschein bringt ist der Hammer, zumindest hatte mich seit diesen Film der Charakter des Dr. Lecter dermaßen begeistert, dass ich die andern Filme ebenfalls absorbierte. Und seine Flucht ist brilliant, dass würde allein eigentlich für eine 7,9-8/10 reichen, aber da kommt dass, was naja, die ganze Sache um Baffalo Bill war ganz okay, aber irgendwie kam es nicht über etwas bösartigerer Fernsehfilm. Immer wenn Dr. Lecter aus der Szene verschwand machte sich eine gewisse Gleichgültigkeit breit. Also ohne Dr. Lecter fände ich das Schweigen der Lämmer als 5/10. Dr. Lecter allein oben schon genannt. Da ich ein Mattegenie bin, ergibt das in meiner kleinen Welt eine gefühlte 7. Dass reicht aus, aber gesehen haben sollte man ihn trotzdem.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

NoLuck

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Toller Film!
Hammer Story, Klasse Atmosphäre, ein toller A. Hopkins...
"Das Schweiger der Lämmer" ist Kult und das zurecht.
Auch wenn mir persönlich die Spannung ein wenig zu kurz kommt. Deshalb auch 'nur' acht Punkte von mir.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

sebastianxxx

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Ich finde "Das Schweigen der Lämmer" sehr gut - obgleich es ein brutaler nervenaufreibender Film ist ...

Es gibt ja zwei Theorien/Möglichkeiten wie dargestellte Gewalt in der Kunst auf den Betrachter wirken soll:

A) die Wirkung verstärkt sich - der Betrachter wird ebenfalls zur Gewalttätigkeit animiert,
je nach Empfangsbereitschaft und psychischer Konstitution

B) die Betrachtung bewirkt eine Art Katharsis sprich "Reinigung/Läuterung" - eine Art archaische Opferhandlung wird vollzogen ...

Ich glaube - und ich denke und das ist für mich das eigentliche Geheimnis dieses Films -
im Falle von "Das Schweigen der Lämmer" ist es eindeutig eine Katharsis die bewirkt wird ... warum auch immer ... zumindest ist das mein Eindruck, denn ich bin aus dem Film raus mit einem geradezu befreiten inneren Gefühl ...

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Suki93

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Endlich habe ich mir mal den Film angeschaut, wo ich es doch schon soo lange vor hatte... A. Hopkins in seiner besten Rolle! Ich finde ihn so ja schon gruselig und wenn er dann noch ein Kannibale spielt ist das einfach genial. Aber ich hab eh ein faible für alles psychophatische und blutig und eh... Ich denke seine Rolle als Dr. Lecter hätte niemand perfekter spielen können. Ok, Mads Mikkelsen soll ja jetzt Hannibal in der kommenden Serie spielen. Meiner Meinung nach auch die perfekte Besetzung und ... verdammt, ich freu mich wie ein tollwütiges Schnitzel auf die Serie :D
Auf jeden Fall bietet 'Das schweigen der Lämmer' tolle Bilder, eine spannend düstere Atmosphäre und die 118 min vergingen vor Spannung wie im flug. Das quid-pro-quo-Prinzip kommt ebenfalls auf die Liste meiner zukünftigen geplanten Taten. Wie Sensei Pai Mei's tödliche Fünf-Punkte-Pressur-Herzexplosions-Technik.

bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

C_C

Antwort löschen

ich versuche grade verzweifelt, mir ein tollwütiges Schnitzel vorzustellen...


Suki93

Antwort löschen

Es könnte dem hier ähneln http://www.winextra.com/wp-content/uploads/2011/12/skyrim_bacon.jpg Ihr braucht einfach 'ne menge Fantasie! ;)


Dahmer

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Perfekt inszenierter Thriller mit "Serienkiller" Thematik!Hier stimmt alles:Atmosphäre,Schauspieler,Story,Dialoge und Visualisierung!Und Anthony Hopkins rockt sowieso alles weg,selten habe ich so eine grossartige und zugleich beängstigende Schauspieler Leistung gesehen :))

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

emotionfreak

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Gestern noch mal gesehen und sofort die Bewertung raufgeschraubt. Man sollte einen Film einfach nicht aus der Errinerung heraus bewerten. Geniale Story, geniale Umsetzung, super Atmosphäre, hervorragende schauspielerische Leistungen. Einer der besten Psychothriller.
ACHTUNG KÖNNTEN LEICHTE SPOILER ENTHALTEN SEIN
Hannibal Lecter eine der faszinierensden Schurken überhaupt. Einfach genial gespielt von Hopkins. Doch er löst bereits Horror aus, bevor er das erste Mal zu sehen ist, was man über ihn hört, genügt schon. "Nähern sie sich bloß nicht der Glasscheibe, nehmen sie ja nichts von ihm an... . Und dann die Atmosphäre, als Clarisse durch den Gang zu seiner Zelle schreitet. Und diese iese Bilder von ihm mit dem Maulkorb(ich nenne es jetzt mal so). Das Beste aber seine Psychospielchen. Er genießt es Clarisse ausseinander zu nehmen und bedankt sich sogar noch bei ihr dafür, dass sie ihm die Möglichkeit dazu gab. Aber es gibt noch mehr, was ihn so einzigartig macht.(diese Sachen kommen in der Verfilmung allerdings nur wenig rüber) Er ist ein grausamer Mörder, aber nicht ganz ohne Ehrgefühl, es gibt Dinge, die er nie tun würde, es gibt Menschen, denen er nichts tun würde, er tötet in erster Linie Menschen, die ihm was getan haben und solche, die er verabscheut, dazu gehören auch verlogene Menschen. Er ist vornehm und er liebt Kunst, er verabscheut Menschen, die genau das Gegenteil sind. Und Hopkins hat ihn phänomenal gespielt. Aber auch die Figur des Buffulo Bill ist interessant. Der Film ist einfach ein Psychofilm. Da ist diese Botschaft der Mutter seines Opfers, in der sie immer wieder den Namen ihrer Tochter nennt, damit dér Entführer sie als Mensch sieht und nicht als Ding. Doch er bezeichnet sie als ein "Es", er suggeriert es sich ein, dass sie ein "Es" ist, und man merkt, es fällt ihm immer schwerer. Ebenfalls sehr gut geschauspielert. Eine der besten darstellerischen Leistungen aber Jody Foster als Clarisse. Schon seit "Angeklagt" gehört sie zu meinen Lieblingsschauspielerinnen, nach der erneuten Sichtung von DSDL ist das gefestigt. Beim ersten Gespräch mit Lecter, merkt man leichte Unsicherheit, die sie überspielen will. Und dann ihr Gesichtsausdruck, als sie Lecter von ihrer Psychose erzählt.
Zum Ende hin dann, wird es richtig spannend und mitreißend. ACHTUNG SPOILER
Man beginnt mit zu fiebern mit dem Opfer. Als Clarisse das Haus von Buffulo betritt und ruft: "Clarisse Starling, FBI, ich bin hier um sie zu retten." , kann man sich in das Opfer, so wie in die Retterin hinein versetzen, die Gefühle, die beide haben müssen.
Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster, indem ich meine Meinung äußere, dass man dieses Werk zu den hundert besten Filmen zählen sollte.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

beast667

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Besser als die Fortsetzungen, ohne Frage. Klasse Thriller.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hyperion00731

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein wahnsinns guter film, in dem vor allem Antony Hopkins und Jodie foster in einem klasse Psychospiel aggieren.
Cast: 10/10
Story: 10/10
Bild: 9/10
Ton: 10/10
Uhwert: 9,5/10
=48,5/50
=9,5/10

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Sabrina Schanze

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

boah hannibal... mega eklige gedanken...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten