Zu Listen hinzufügen

Das Schweigen der Lämmer

The Silence of the Lambs (1991), US Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 11.04.1991


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
7.9
Kritiker
110 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.8
Community
53805 Bewertungen
265 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Jonathan Demme, mit Jodie Foster und Anthony Hopkins

Um einen Serienkiller zu fassen holt sich Jodie Foster in Das Schweigen der Lämmer Hilfe vom berüchtigten Hannibal Lecter.

Der jungen FBI-Auszubildenden Clarice Starling (Jodie Foster) wird die Mitarbeit in einem schwierigen Fall anvertraut. Schon seit langem ist das FBI auf der Suche nach dem Serienkiller Buffalo Bill (Ted Levine), der es jedoch hervorragend versteht, sich zu verstecken. Als letzte Möglichkeit soll Starling nun in Gesprächen mit Dr. Hannibal Lecter (Anthony Hopkins), seineszeichen Psychiater und Liebhaber von Menschenfleisch, mehr über den Täter herausfinden. Denn Lecter vermag es, sich in den Mörder hinein zu versetzen und womöglich auch Anhaltspunkte zu seinem Aufenthaltsort zu geben. Doch Lecter will Gegenleistungen für seine Hilfe und bringt Clarice Starling dazu, ihm persönliches aus ihrem Leben zu erzählen. Das psychologische Katz-und-Maus-Spiel nimmt seinen Lauf, während Buffalo Bill bereits ein weiteres Opfer gefunden hat – die Tochter der Senatorin.

Hintergrund & Infos zu Das Schweigen der Lämmer
Das Schweigen der Lämmer (Originaltitel: The Silence of the Lambs) basiert auf dem gleichnamigen Roman von Thomas Harris und wurde von Regisseur Jonathan Demme in Szene gesetzt. Obwohl der Roman Fiktion ist, nimmt die Figur des Buffalo Bill Bezug auf reale Serienkiller wie Ted Bundy, der seine Opfer mit seinem Gipsarm anlockte, Gary Heidnick, der seine Opfer in einer Grube gefangen hielt und Ed Gein, der seine Opfer häutete und aus der Haut Kleidungsstücke machte. Auch die Gespräche zwischen Clarice Starling und Dr. Lecter wurden durch reale Ereignisse inspiriert. So traf sich der Profiler Robert Keppel mehrmals mit dem Serienkiller Ted Bundy, damit dieser ihm Informationen über den gesuchten Green River Killer liefern konnte. Ungeachtet dieser grauenhaften Details spielte Das Schweigen der Lämmer bei einem schon fast bescheidenen Budget von 19 Millionen Dollar weltweit mehr als 270 Millionen ein. Ebenso erstaunlich wie den finanziellen Erfolg fanden viele den Preisregen bei der Verleihung des Oscars 1992, da Filme dieses Genres von der Jury normalerweise ignoriert werden. Doch Anthony Hopkins und Jodie Foster wurden mit einem Oscar als beste Hauptdarsteller ausgezeichnet, Jonathan Demme bekam den Oscar als bester Regisseur und Ted Tally für sein Drehbuch. Zudem wurde Das Schweigen der Lämmer zum besten Film des Jahres gekürt. (GP)

  • 37795279001_610125220001_ari-origin29-arc-191-1284649347801
  • Das Schweigen der Lämmer - Bild 6423671
  • Das Schweigen der Lämmer - Bild 5713320
  • Das Schweigen der Lämmer - Bild 5713306
  • Das Schweigen der Lämmer - Bild 5713292

Mehr Bilder (22) und Videos (2) zu Das Schweigen der Lämmer


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (5) — Film: Das Schweigen der Lämmer

JackoXL: Die Drei Muscheln

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

[...] Dem genialen Tier in Menschengestalt wird ein junges Lamm zur seelischen Schlachtbank geführt, leichte Beute für das manipulative Monster, das hinter Plexiglas nur auf seine Chance lauert, endlich wieder in den Genuss von frischer Leber mit Faberbohnen und einem ausgezeichneten Glas Chianti zu kommen. Was dann passiert, wird nur in wenigen Momenten erfasst, wird die Handlung der Fortsetzung "Hannibal" maßgeblich prägen und ist tatsächlich interessanter, als die eigentliche Killerjagd. Zwischen dem eloquenten Gentleman mit dezent soziopathischen Zügen und der verbissenen Ermittlerin entsteht eine Beziehung, die von einer Seite rein zweckdienlich ist, von der anderen Seite zur Obsession wird.

Jetzt kommen die Darsteller ins Spiel, ohne die "Das Schweigen der Lämmer" wohl nie so weit gekommen wäre: Jodie Foster und dem wohl kleinsten (bezogen auf die eigentliche Screentime) Hauptdarsteller aller Zeiten, Anthony Hopkins. Idealbesetzungen in allen Belangen. Foster verkörpert ihre Figur mit der harten Schale und dem verletzten Kern bis in jede Nuance perfekt. Und was Hopkins da veranstaltet, ist im wahrsten Sinne des Wortes unheimlich. Sein stechender, gieriger Blick geht von der ersten Sekunde an unter die Haut und direkt in die Seele. Er verschmilzt mit der Rolle. Jeder würde ihm sofort abnehmen, dass er seine Gedanken lesen kann, sich von seinen Ängsten ernährt und sie gnadenlos durch den Fleischwolf dreht. Einfach, weil er es kann und daran Spaß hat. Selten wurde so ein bedrohliches Ungeheuer mit so einer Perfektion verkörpert. Das ist gerade das Kunststück von Hopkins: Obwohl er nur wenige Szenen hat, ist er dauerpräsent und niemand würde im ersten Moment realisieren, wie klein seine Rolle (rein physisch) doch eigentlich ist. Wie ein böser Geist ist er allgegenwärtig und in den Momenten so wichtig und eindringlich, dass die Realität kurz Pause hat. Genau dann ist die Inszenierung von Demme auch perfekt, ohne auf große Spielerein zurückzugreifen (was er einfach auch nicht muss). Er überlässt Foster und Hopkins die Bühne, nur darum bemüht, Gestiken und Mimiken gezielt einzufangen und das Wortduell für sich sprechen zu lassen. Immer wieder beeindruckend. [...]

Kritik im Original 37 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 22 Antworten

Dasprofil

Antwort löschen

Mir hat der Film merkwürdigerweise nie so gut gefallen, wie allen anderen. Natürlich Anthonk Hopkins spielt gut, aber insgesamt hat mich der Film eher kalt gelassen.


JackoXL

Antwort löschen

@Big: Danke schön.
@doc: Hat mich nicht gestört.
@profil: Kann passieren, geht mir bei bestimmten Filmen ja auch nicht anders. DEN Film für jeden gibt es halt nicht.


Timo K.: Blockbuster Entertainment

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Zugegeben: In dem, wonach sich "Das Schweigen der Lämmer" über den Genrebrei abzuheben trachtet, ist es wiederum ziemlich effektiv darin, das muss man Jonathan Demmes geistigem, aber kaum vermodertem Nachschlagewerk, wie ein Thriller am besten nach Psycho zu einem Chianti schmecken sollte, lassen. Die Differenzen, die ich mit dem Film habe, sind rein geschmacklicher Natur, ich bin ein Serienkillergenre-Feinschmecker, "Das Schweigen der Lämmer" zählt trotzdem nicht zu meinen Leckerbissen. Es ist nämlich blöd, wenn besagter Serienkiller in Literatur und Film bereits nach der Hälfte der Geschichte bewusst vorzeitig enthüllt wird, das reduziert Spannung, weil die Imagination über einen wahnsinnigen Killer, den man vermutlich nicht oder mit Sicherheit erst in den letzten Minuten zu Gesicht bekommt, der fundamentale Spannungskatalysator an solchen Stoffen nun einmal ist. In den versifften Abgrund eines David Fincher tappt Demme zudem nicht rein (Fincher war, fürs Protokoll, derjenige Regisseur, der mir etwas gegeben hat, was ich mir von derlei amerikanischen Thrillern inständig erträumt, allerdings bis zu dem Auftauchen ebenjenes Filmemachers nie bekommen habe), seine dunkelsten Momente vermeintlich hier und dort ironisch zu unterfüttern (Alfred Hitchcock) vermag Demme aber auch keinesfalls, anscheinend ist dies ohnehin nicht seine Intention. Dafür ist sein Schweigen zu eisig-humorlos, dafür nimmt es sich zu ernst. Auch frage ich mich jedes Mal, ob sich der Film nicht zu stark auf sein Zentrum konzentriert, zu stark von seinem Zentrum eingewickelt, verblendet wird, genauer dem Duell zweier ungleicher Kontrahenten, wodurch dessen Ziel, genauer die Jagd auf Buffalo Bill (der nimmt alle Klischees dreier Starbestien gleich mit, der Ted Levine), fortwährend aus drangeklatschten Füllstoffszenen besteht, bestehen muss, die den Film dramaturgisch unangenehm ausbremsen, unangenehm einen Großteil seiner Spannung für mich berauben (siehe oben).

Ohne den üblichen handlungsimmanent-kommerzialisierten Holprigkeiten sowohl der Harris-Vorlage auch von dessen Adaption unnötig viele Zeilen zu schenken (obwohl: die Stiftnummer ist schon abgedroschen!), konnte "Das Schweigen der Lämmer" unabhängig aller Mäkeleien selbst nach Jahren des Nichtschauens auf eine perfide Art und Weise faszinieren, was vor allem daran gebunden ist, inwieweit ausgestellte Technik zusätzlich psychologisieren kann. Das Fundament wurde auf doppeltem Boden errichtet: Die Pointe ist die, dass wir Clarice Starling sind. So einfach ist das. Wir sehen fast alles, was sie sieht, Starlings Gesprächspartner wenden uns zu, sprechen mit uns, umso eindringlicher, desto theatralischer die Gesichtseinstellungen dieses Films, der – und das ist einmal mehr die Pointe – subjektiv zum gesellschaftlichen wie medizinischen Auswuchs der menschlichen Psyche, dem Bösen, vordringt. Wir sind die Kamera, spinnen die Handlung, halten sie im Drehbuch und analysieren als Profiler ein Verbrechen, was für eine Idee! Damals gewagt, heute reizvoll in Anbetracht der Tatsache, dass es Demme gelingt, dem Roman eine durchaus interessante Facette abzugewinnen, die nur filmisch funktioniert. Shore verdüstert dazu, Fujimoto schwenkt (am eindrücklichsten in der minutiös getimten Parallelmontage sowie in der Plansequenz durch Buffalo Bills Todeskeller), Foster und Hopkins spielen um ihr Leben, passt. Nebenher ist "Das Schweigen der Lämmer" wohl detaillierte Psychogrammberichterstattung und zugleich Härtetest einer Frau unter Männern gegen den Chauvinismus, ein psychotisches Stelldichein von Ängsten, Metamorphosen und Identitäten, und der Angst vor der Angst, der falschen oder wahren Identität, der Angst vor der Verwandlung eines Raubtieres oder eines Schmetterlings, am deutlichsten spürbar in den unterschwellig erotischen Understatements zwischen mörderischer Intellektualität und passiver Bauerntölpel-Naivität. Aus diesen beiden Polen, der Diskrepanz, der Hochachtung, dem Widerspruch eines außerhalb jeder Norm stehenden, dämonischen Kannibalen, der paradoxerweise zur Identifikation stilisiert wird, gegenüber einer teuflisch ehrgeizigen, traumatisierten FBI-Schülerin, entwickelt Demme ikonische Seelenerforschungen, die das ausbuddeln, was derjenige für immer eingegraben glaubte.

25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Timo K.

Antwort löschen

Danke vielmals! :) | Genau das meinte ich. Mir geht's nicht nur um SIEBEN (auch wenn der Film im Text tatsächlich gemeint ist), sondern auch um ZODIAC, den ich persönlich mehr schätze, und bei dem Fincher ähnlich nach dem Prinzip des Unbekannten fahndet, nur eine Idee, sagen wir, verschachtelter, detailverliebter. Was die Literatur anbelangt: Ich lese gerade die Millennium-Trilogie (davor den AUGENSAMMLER), auch da musste ich feststellen, dass mir das Prinzip, den Leser mit mehr als 40 in Frage kommenden Tätern zu manipulieren, mehr liegt, als darauf zu warten, ob es die Ermittler schaffen, den und den Verbrecher in der und der Zeit pünktlich zu schnappen. Das ist für meine Begriffe langweilig. Ich liebe ganz einfach den Twist, der mit der Enthüllung des Killers einhergeht. Ein Glück, dass Demme mit Foster & Hopkins ein gewichtiges Duo hat, aus dem wenigstens noch so etwas wie zusätzliche Spannung resultiert. | Nein, ich fürchte, es war umgekehrt, bin mir nicht sicher. Damals begeisterte mich DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER jedenfalls ungemein (obwohl mir die Buffalo Bill-Szenen seltsamerweise nie sonderlich was gebracht haben), bis ich SIEBEN sah, DSDL (;)) herabstufte und neuerdings wieder minimal abwertete. Erst mit dem Vergleich mit SIEBEN war ich mir um die persönlichen Ärgernisse von DSDL sozusagen richtig bewusst. Es bleibt natürlich ein guter Film, aber kein Meisterwerk mit Schnappatmungsgarantie - für mich. ;)


Dox

Antwort löschen

der Kommentar triffts! ;)


SoulReaver: CinemaForever, D3M

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

[...] Jonathan Demmes Film konzentriert sich auf zwei große Aspekte: das Psycho-Duell zwischen Starling und Hannibal und die Krimi-Story. Starling ist eine aufstrebende und willensstarke Frau, in einer von Männern dominierten Welt. Sie versucht keine Schwächen oder Gefühle zu zeigen und nimmt auch ohne zu zögern den Fall von Buffalo Kid an. Als sie das erste Mal mit Hannibal ins Gespräch kommt, durchschaut er Starling in wenigen Minuten und eröffnet ihr all ihre Ängste und Gefühle und man sieht ihrem Blick deutlich an, dass er mit jeder Aussage ins Schwarze getroffen hat. Wirklich ernstnehmen tut er sie dabei jedoch nicht. Doch als ein Zellennachbar von Hannibal eine Taktlosigkeit begeht, gibt er ihr doch den ersten Hinweis. So beginnt ein mehr als spannendes Psycho-Duell der beiden, wobei Starling sich immer mehr die Frage stellt, ob sie Hannibal nun bewundern oder verachten soll. Obwohl Hannibal sich doch die ganze Zeit in einem Gefängnis befindet, ist er doch der größte Anhaltspunkt der Geschichte und immer gegenwärtig und wurde so zu einer der bekanntesten Filmfiguren überhaupt. [...]

Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

SoulReaver

Antwort löschen

Hier gehts doch um meine Meinung. Und ich hab ja nicht gesagt, dass sie die besten aller Zeiten sind, sondern sie gehören dazu :). Danke trotzdem lieber Hoffi :D


Andy Dufresne

Antwort löschen

Ein Überfilm, mit der beste Thriller überhaupt.Und ein geschliffener Kommentar dazu...Passt ;D


GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Ein immer noch erstaunlicher Film! Und bemerkenswert, mit welchen Mitteln Demme arbeitet. Mir ist kein Film bekannt, der so zahlreich subjektive Einstellungen verwendet. Beim "Blair Witch Project" und Konsorten entschuldigt der Doku-Stil die altertümliche Unsitte, Darsteller direkt in die Kamera sprechen zu lassen. Demme macht daraus ein Stilmittel, entwickelt damit den Großteil seiner Intensität und produziert Bilder, die mittlerweile ikonisch für das Thrillerkino stehen. In den Schuss/Gegenschüssen reden Hopkins sowie Foster oftmals direkt mit dem Zuschauer und machen ihn zum Komplizen beider Seiten. Da prügelt Lector auch mal auf den Zuschauer ein und Buffalo Bill posiert als Schmetterling-Transe nur für uns. Zum Finale führt die Regie das Prinzip auf die Spitze. Lecter stiehlt sich mit aller Gewalt aus seiner Identität und tauscht die Perspektive. Später wird der Zuschauer via Nachtsichtgerät zu einer unmittelbaren Gefahr für Clarice. Durch seine ganz eigene Maske wird er, anders als Lecter, in einen Blickwinkel gezwungen, die ihn so überlegen wie hilflos macht, bis man sich sich ähnlich dramatisch demaskieren möchte wie der kultivierte Kannibale.

Brilliant konzipiertes Genre-Kino.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Ein perfekter Film. Neben Finchers "Se7en" der Psycho-Thriller der Neunziger und Jonathan Demmes Meisterwerk.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (260) — Film: Das Schweigen der Lämmer


Sortierung

DemonBarberLucy

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dies ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Ich habe ihn schon mehrmals in Deutsch und Englisch gesehen und gebe offen zu dass ich ein großer Fannibal bin. Der Film ist einfach epischer Kult.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

DerTaubendetektiv

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Der Beginn der Hannibal-Lecter-Sucht
So oder so ähnlich könnte der Film aus meiner Sicht auch heißen. Obwohl "Sucht" wahrscheinlich nicht unbedingt das richtige Wort wäre... "Interesse" könnte vielleicht sogar besser passen, aber nun gut. Darauf möchte ich gar nicht hinaus.
Der Film ist - wie die meisten unserer Filme zu Hause- einer von denen gewesen, die ich anfangs kaum wahrgenommen hatte. Doch an einem dieser Tage, an dem mich der Filmhunger von allen Seiten packt, griff ich nach diesem und -voila - war überwältigt.
Der Film verrät nicht zu viel und lässt (das ist mir besonders wichtig) eine Menge Zeit zum Mitgrübeln. Man kommt sich also nicht vor wie ein stinkwütender Fußballfan, der genervt den Fernseher anbrüllt, nur um dem Spieler zu sagen, was er denn gerade als falsch macht, bloß weil man schon alles weiß und eine bessere Sicht auf das Geschehen hat. Man wird zu Clarice Starling, fiebert mit ihr mit und wartet immer wieder gespannt auf ein weiteres Treffen mit Hannibal Lecter. Dieser Person, die ich meiner Interesse an Serienmörder und Psychologie (mein armer Bücherschrank) zu verdanken habe. Das mag zwar naiv und auch irgendwie primitiv klingen, doch lasst mich erstmal etwas Genaueres zum Film sagen: Es wird der Fall einer interessanten Mordreihe erzählt, die von Clarice Starling (Jodie Foster), eine Auszubildende mit Bestnoten beim FBI, aufgedeckt werden muss. Ich gebe zu, dass ich selten von irgendwelchen Protagonisten begeistert bin und noch seltener, wenn diese auf der "guten Seite" stehen, doch Jodie Foster spielt ihre Rolle so gut und authentisch, dass man gar nicht anders kann, als mit ihr mit zu fühlen und sie voll und ganz zu verstehen. Auch Brooke Smith, die hier die leidende Catherine Martin spielt, macht ihre Sache einfach nur "genial".
Aber bevor ich wieder in irgendwelchen Lobhymnen dahin schwinde, sollte ich vielleicht warnen, dass selbst erfahrene Krimigucker bei diesem Film an ihre Grenzen stoßen könnten. Es nicht so, dass zu viel Blut gezeigt wird, was den Zuschauer eventuell anwidern könnte, sondern diese Psychologische, was manch einen erschaudern lässt.
Für alle Buchleser kann ich nur Weniges sagen: Nachdem ich also von diesem Lecter-Fieber gepackt war, habe ich mich natürlich auch gleich durch die Bücher gefressen. Es ist immer etwas anderes, wenn man zuerst den Film sieht und dann das Buch oder umgekehrt, aber meiner Meinung nach bildet der Film eine würdige Adaption zur Buchvorlage von Thomas Harris. Die Personen sehen nicht so aus, wie man sie sich vorstellt (auch ich muss sagen, dass der grandiose Sir Anthony Hopkins nicht hundertprozentig in die Rolle des Lecters hineinpasst), aber werden die meisten Charaktere doch so hervorragend gespielt, dass man wenigstens von den äußerlichen Differenzen absehen kann. Wie schon gesagt, Hopkins spielt hier einer der besten "Schurkenrollen" neben dem Joker. ;)
FAZIT: Das Schweigen der Lämmer ist eine passende Adaption zum Buch, die durch Spannung und den perfekten schauspielerischen Leistungen glänzt. Für jeden zu empfehlen, der auf solche Filme steht oder auch das Buch gelesen hat (ja, meiner Meinung nach ist es echt nicht so schlimm. Allerdings ist meine Oma dort anderer Ansicht).
Zudem noch als kleiner Tipp: Die Serie Hannibal. Sie spielt in der Zeit vor Clarice Starling (mit Will Graham) ist aber trotzdem zu verstehen, wenn man nur DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER gesehen hat.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Friedsas

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Es reibt sich die Haut mit der Lotion ein. Das muss es machen, wann immer man es ihr sagt."

Wie könnte ICH mich anmassen diesem Film weniger zu geben als seine verdienten 10 Punkte und ihn nicht als Lieblingsfilm zu bezeichnen? Ich habe ihn schon so oft gesehen, und werde ihn noch oft sehen und das mit einem Genuss den man bei so einem Film eigentlich nicht haben dürfte... oder doch? Mhmmm...

"Einer dieser Meinungsforscher wollte mich testen. Ich genoss seine Leber mit ein paar Fava-Bohnen, dazu einen ausgezeichneten Chianti."

Trotz allem ist und bleibt er ein Meilenstein, ein Klassiker und ein verdammt guter Thriller! Mit Spannung, ab und zu mal Witz und einem überragenden Anthony Hopkins! Was ich auch wieder gemerkt habe: Der Film schafft es mit Leichtigkeit Chilton schlimmer dastehen zu lassen als Lecter! Man wird geradezu in seinen Bann gezogen, fast schon ein Fan und das ist mehr als gruselig. Ich finde jeder Filmliebhaber der alt genug ist, sollte ihn wenigstens einmal gesehen haben - auch um mal zu sehen wie eine Buchverfilmung richtig umgesetzt wird ;)

"Sie sind vom Ehrgeiz gradezu zerfressen, nicht? Wissen Sie, wie Sie mir vorkommen mit Ihrem hübschen Täschchen und ihren billigen Schuhen? Wie ein richtiger Bauerntrampel. Ein von oben bis unten gut abgeschrubbter, emsig bemühter Bauerntrampel mit ein bisschen Geschmack. Die gute Ernährung ist für Ihren Körperbau erfolgreich gewesen, aber Sie sind erst eine Generation vom schlimmsten weißen Abschaum entfernt. Nicht wahr Agentin Starling? Und Sie können anstellen was Sie wollen, Ihre gewöhnliche Herkunft dringt bei Ihnen aus sämtlichen Poren. Was macht Ihr Vater? Ist er Bergarbeiter? Stinkt er ach Ruß, wenn er nach Hause kommt? Ich weiß, wie rasch die Jungs zu Ihnen gefunden haben. Immer wieder all diese öden, schmuddeligen Fummeleien auf den Rücksitzen irgendwelcher Autos., während Sie nur davon geträumt haben, all dem zu entkommen, irgendwohin abzuhauen. Den ganzen Weg bis zum FBI."

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

jacker

Antwort löschen

Ist so. Ich hab den vor ca. 2 Jahren das letzte Mal gesehen und war (mal wieder) völlig gebannt!


Friedsas

Antwort löschen

Ich hab ihm am Sonntag gesehen, nach dem ich ihn mir bei einer 3 für 20 Euro Aktion gekrallt habe :D


timmoe

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

"Das Schweigen der Lämmer" steht in der Liste der Thriller ganz hoch in meiner Gunst. Packend vom Anfang bis zum Ende mit einem genialen Anthony Hopkins.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

DoctorWho

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Unglaublich packender Film.
Anthony Hopkins bewies damit, dass er einer der besten Schauspieler unserer Zeit ist.
Ein absolutes Muss für jeden.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

MaceWindu1998

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Ich liebe den Film!
Wurde völlig zurecht mit dem Oscar als Bester Film ausgezeichnet!
Unglaublich spannend und zwei famose Hauptdarsteller!
Dr. Hannibal Lecter ist wie der Joker; er ist brutal und fies, doch man kann nicht anders als diese Person zu lieben!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Filmfan30

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Die brutalsten Killer sind die faszinierendsten. Hätte Hannibal Lecter tatsächlich gelebt, dann hätte er seine Fankreise gehabt. Der Mensch fühlt sich vom Bösen fasziniert. Aber nicht nur deshalb ist dieser Film einfach Kult. Es liegt auch an den herausragenden schauspielerischen Leistungen eines dämonischen Anthony Hopkins mit geschliffenen Manieren, und einer wie immer sympathischen Jodie Foster.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

supidupi88

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film hat mich total überzeugt.. super Atmosphäre und unglaublich gute schauspielerische Leistung...Hut ab ein Meisterwerk!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Filmegucker84

Antwort löschen

Und irgendwie zeitlos!


DKennyK

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Ganz brauchbare Story, aber die große Stärke von DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER liegt in den beiden Hauptdarstellern. Die fesselnden Dialoge, insbesondere von Hopkins Seite aus, sind der Kern dieses Films und lassen die zwei Stunden auch dank hervorragendem Pacings wie im Flug vergehen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

natedb

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

"Das Schweigen der Lämmer" ist ein perfekter Thriller, hier stimmt alles. Das kluge, wendungsreiche Drehbuch mit seinen fesselnden Dialogen zwischen Starling, der starken weiblichen Heldin, welche sich durch ein frauenfeindliches Moloch kämpft, und dem brillanten Lecter. Wie Anthony Hopkins es gelingt aus seiner herrlich widerlichen Figur einen Sympathieträger zu kreieren, ist schlicht und ergreifend genial. In allen technischen Aspekten wie Kamera, Ton und Schnitt ist dieser Film maßgebend und schafft eine teils dokumentarisch anmutende Atmosphäre, befreit von jeglichen unnötigen Spielereien. Jonathan Demme fehlt zwar eine eigene, markante Handschrift, doch seine zurückgehaltene Inszenierung ohne große Effekthascherei passt hierzu wie die Faust aufs Auge und verhilft dem Ganzen zu einer selten dagewesenen Vollkommenheit.

bedenklich? 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Critical

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Wunderbarer Film !
Kann man einfach nicht anders sagen. Anthony Hopkins spielt die Rolle des Hannibal Lecter so gut, dass man als Zuschauer schon richtig Angst vor ihm hat.
Jodie Foster und Anthony Hopkins passen so gut zusammen in diesem Film.

Ebenfalls keine Enttäuschung für die Leute, die das Buch dazu gelesen haben.

Einfach anschauen und selbst urteilen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Tq1991

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Tolle Grundstimmung.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jackieboy

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

FBI-Anwärterin Starling betritt den Zellenblock der Psychiatrischen Anstalt. Hinter ihr fällt die Gittertür ins Schloss.
Zu Ihrer linken: Zellen. Man sieht die Insassen... einen nach dem anderen.
Der eine ist höflich. Begrüßt sie, wie ein keuscher Jüngling, der im London des 1925 eine elegant gekleidete Dame, die ihm zufällig auf der selben Straßenseite entgegenkommt, begrüßt. Er kennt sie nicht, doch er weiß das zu ändern. Lässt nur alles verstauben hinter seinem übertriebenem Lächeln, das ihm jeden potenziellen Fang wie eine Fliege verscheuchen würde.
Der nächste sitzt still. Die Arme herunterhängend, der Körper geduckt. Kein Wort, nur der Blick folgt ihr langsam und verzweifelt.
Der nächste entspricht dem Bild des klischeebeladenen Verrückten. Er scheint sich nicht unter Kontrolle zu haben, bewegt sich in schnellen, von Zuckungen geprägten Bewegungen. Er spricht sie an. Redet so unbescholten über Ihren Genitalbereich, als ob er sich vor der Arbeit am Dienstagmorgen eine Puddingbrezel beim Bäcker besorgt. Nur mit dem Unterschied belastet, dass er dabei das Seltsame an sich zum besten gibt.
Dann kommt sie zur letzten Zelle. Die Sicht schwenkt auf die Scheibe zu.
Und ein Mann kommt zum Vorschein. Stil steht er dort. Aufrecht, die Arme an den Seiten herunterhängend, wie Bretter an einer Wand. Er sieht Sie an. Er lächelt nicht. Er guckt interessiert und doch gelangweilt. Folgt jeder Ihrer Bewegungen, wie ein Raubtier seiner Beute.
Das ist er. Der Eine. Der Menschenfresser, der charmanter nicht sein könnte. Der Mann, den Millionen von Filmliebhabern einen Kultstatus verliehen. Doctor Hannibal Lecter VIII. Der Mann, den Sie verurteilten.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Metalharry

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wollte den Film schon die ganze Zeit sehen, dann hab ich ihn zufällig mal auf DVD gefunden, gekauft und zu Hause gleich angeschaut. Dann habe ich begriffen, warum jeder mit der Darstellung Hannibals durch Sir Anthony Hopkins begeistert war. Super Film

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

StefanieD

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Hannibal Lecter und Clarice Starling - tolles Gespann. Bester Film der Hannibal Reihe!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Terrorwoelfin

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Klasse Verfilmung mit toller Besetzung und eine Glanzleistung für Anthony Hobkins für den diese Rolle wirklich zugeschnitten ist.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Medardus

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Allein Hopkins Blick wenn er auf die Wärter eindrischt und der Musik lauscht, graust mich jedes Mal und begeistert als Zuschauer über diese schauspielerische Wucht. Auch Buffalo Bill muss erwähnt werden, da oft hinten runterfällt bei dem ganzen Glanz in diesem Film. Liebe den und einer der Serienkillerfilme schlechthin.

Zu recht einem Hype unterlegen und der Vorlage am nächsten. Die anderen Machwerke / Filme stinken da leider fürchterlich ab. Außer vielleicht noch ROTER DRACHE aus den 80ern.

PS: Dank der Vorlage und diesem Film liebe ich die Goldbergvarationen von Bach, wer darauf steht unbedingt die von Glenn Gould zu legen ;)

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

-T3RROR-

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Ein Klassiker der völlig zurecht immer noch absoluten Kultstatus genießt.
Ein grandioser Anthony Hopkins als Hannibal Lecter, eine überrragende Jodi Foster als Clarice Starling, handwerklich sehr gut, klasse Story, spannend.
"Das Schweigen der Lämmer" braucht sich vor keinem neueren Genre Beitrag zu verstecken. Im Gegenteil - "The Silence of the Lambs" ist Thriller-Kino für die Ewigkeit!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

jorg.hoffmann.9849

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Ein Massenmörder treibt sein Unwesen im Nordosten der USA. Der Killer entführt üppige Frauen, lässt sie noch ein paar Tage am Leben, erschießt sie dann und zieht ihnen die Haut ab. Die Gesetzeshüter tappen vollkommen im Dunkeln. Die sich noch in der Ausbildung befindende Clarice Starling (Jodie Foster) wird unter einem Vorwand von Dr. Crawford (Scott Glenn), dem Leiter der Verhaltensforschungsabteilung des FBI, zu dem inhaftierten Kannibalen Hannibal Lecter (Anthony Hopkins) geschickt. Crawford hofft insgeheim, dass sie den ehemals angesehenen Psychiater dazu bewegen kann, ihnen bei der Identifizierung und Auffindung des Mörders zu helfen. Als die einzige Tochter der Senatorin von Tennessee sich als das nächste Opfer des von der Presse mit dem Namen "Buffalo Bill" bezeichneten Mörders herausstellt, ist Lecter die einzige Chance auf Rettung. Doch der verfolgt seine eigenen Interessen und dringt Stück für Stück in Clarice' Seele vor...

Einer der besten Thriller der Filmgeschichte. Wahnsinnsfilm.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

missdior

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Endlich mal ein Film, der nicht aus sinnlosen Dialogen und unterbelichteten Figuren besteht.
Dieser Film ist anspruchsvoll. Alles an ihm ist anspruchsvoll. Die Dialoge sind ausgezeichnet, die Schauspieler sind ausgezeichnet.
Die wenigen Minuten, in denen Hannibal Lecter zu sehen war, scheinen Geschichte zu schreiben. Dieser man überzeugt mit seiner Ruhe, mit seiner Intelligenz und mit seinem düsteren Auftreten.
Durch die Gespräche mit der Agentin gewöhnt man sich an ihn, man fängt an zu denken, er sei nett. Und dann - zack - wird man eines anderen belehrt. Man kann seine Gefühle gegenüber diesem hochintelligenten und besonnenen, aber auch kaltblütigen Kannibalen nicht ordnen und gezielt festhalten.
Aber auch Jodie Foster spielt ausgezeichnet. Man bewundert ihre Stärke, mit diesem Monster in Kontakt zu treten, von ihm zu lernen, was einem so makaber erscheint und doch nicht zu verleugnen ist.
Hannibal Lecter verkörpert das Monster und den Lehrer, im wahrsten Sinne des Wortes.
Die Hauptthematik mit dem anderen Serienmörder ist ebenfalls super gelungen.
Der Film baut eine enorme Spannung auf und auch wenn man weiß, dass Dr. Hannibal Lecter hinter Gittern sitzt, ist man noch lange nicht beruhigt.
Gelegentlich könnte einem der Gedanke kommen, dass Buffalo Bill in dem Film nur dazu da ist, Hannibals Intelligenz zu beweisen.
Trotzdem ist dieser Film ein wahres Meisterwerk. Es passt alles zusammen, nichts ist überflüssig; kein Wort, keine Handlung.
Umso mehr ist es schade, dass heute nicht mehr solche grandiosen und geschmackvollen ( ;) ) Filme produziert werden.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

missdior

Antwort löschen

Huch, ich meinte am Anfang natürlich "Mann". Weitere Tipp- bzw. Rechtschreibfehler dürft ihr übersehen :)



Fans dieses Films mögen auch

Sieben Sieben US 1995
Saw IV Saw IV US 2007
Saw VI Saw VI AU/CA/GB/US 2009
Hannibal Hannibal US 2001