Die Brücke
Die Brücke (2008), DE Laufzeit 100 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Drama
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News zu Die Brücke
von Wolfgang Panzer, mit François Goeske und Franka Potente
April 1945 – Hitler-deutschland steht vor der Kapitulation. Die Wehr-macht mobilisiert die letzten Kräfte, unter ihnen auch sieben 16-jährige Schüler: Walter, der über-hebliche Frauenheld und Sohn des örtlichen NSDAP-Vorsitzenden, will es seinem herrischen Vater zeigen. Er hat Walters heimliche Liebesbeziehung mit seiner Lehrerin verraten. Die engagierte Pädagogin riskiert alles, um ihren jungen Geliebten von dem sinnlosen Unterfangen fernzuhalten – doch Walter will sich als Gruppenführer durchsetzen. Der zurückhaltende Albert hat in seiner Heimatstadt im Bombenhagel den Bruder verloren und bei der Familie der hübschen Mitschülerin Paula als Flüchtling Unterschlupf gefunden – und die erste große Liebe. Vom Krieg will er eigentlich nichts wissen. Doch bald wird er von Walters draufgängerischer Art mitgerissen. Siegi, Jürgen, Karl, Ernst und Klaus wittern vor allem das große Abenteuer. Gemeinsam sollen die Freunde die Brücke vor den Toren der Stadt verteidigen. Was als unwichtige Mission geplant war, entpuppt sich schnell als Kampf um Leben und Tod: Die Amerikaner rücken näher und eröffnen das Feuer. Unter Walters Kommando können die Jugendlichen einen Tag lang die letzte Bastion der Stadt halten. Mutig und überzeugt kämpfen sie gegen die Übermacht – bis zum letzten Mann. Erst als die Stadt vom Feind eingenommen wird, erkennen Walter und Albert als letzte Überlebende, dass das Unterfangen von Anfang an aussichtslos war.
Cast & Crew
- Genre
- Anti-Kriegsfilm, Kriegsfilm, Drama
- Zeit
- Zweiter Weltkrieg
- Handlung
- Brücke, Hitlerjugend

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Kritiken (1) — Film: Die Brücke
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenHitlers Halbstarke. Mit viel Getöse und wenig Hirn lässt Pro7 ein aufwendiges Remake von Bernhard Wickis Klassiker "Die Brücke" basteln, dass nicht nur Kenner des Originals die Sprache verschlägt. Hübsche Teeniefratzen spielen Krieg und sind dabei austauschbarer und platter gezeichnet als die Pixelhelden eines Ballerspiels. Die Besetzung ist zwar höchst dekorativ, aber mit den Rollen der im Dritten Reich aufgewachsenen Jungs, die unvermittelt und ideologisch verblendet in den Krieg stolpern, hoffnungslos überfordert.
Statt Charakterzeichnung und Entwicklung, statt psychologischer Entwicklung setzt man auf Schauwerte und Action. Dialoge werden gern geschrien und Nazis sind schrille Kasperlfiguren, die sich benehmen wie Drittbesetzung der Sitcom "Ein Käfig Voller Helden".
Der Schrecken des Krieges wird behauptet, aber nie wirklich spürbar. Zu blaß bleiben alle Akteure, zu genüßlich schleckt die Kamera die Waffen ab und zu hölzern versuchen Schnitt und…
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Kommentare (19) — Film: Die Brücke
Thomas Hetzel Sat, 02 Feb 2013 16:35:44 -0000
Kommentar löschenMeine Güte, sind das hier vernichtenden Kritiken. Ich sag mal lieber nichts falsches sonst werde ich hier noch gelyncht. Ok, fand den Film jetzt auch nicht besonders. Die Liebesgeschichte war ja wohl sowas von überflüssig. Außerdem wusste ich gar nicht auf wessen Seite man sein sollte, auf der von Francois Goeske oder dem mega unsympathischen "Unter Uns"-Star? Das Franka Potente hier ja mal sowas von nervtötend und neunmalschlau rüberkam, will ich gar nicht erst erwähnen. Hab den Film eh nur wegen Paula Schramm geguckt, die aber leider viel zu selten vorkam als das sie den Film retten konnte. Und trotzdem hatte der Film die ein oder andere bewegende Szene, liegt aber eben an der Situation die damals herrschte.
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Vanilletee_x Tue, 28 Aug 2012 19:17:28 -0000
Kommentar löschenIch hoffe der Film von 1959 ist besser.
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lsk1965 Tue, 28 Aug 2012 19:27:35 -0000
Antwort löschenDas Original ist um Längen besser, und überhaupt nicht mit diesem Schund zu vergleichen.
Vanilletee_x Wed, 29 Aug 2012 07:25:30 -0000
Antwort löschenDann freue ich mich schon mir das Original anzusehen!
Brennegan Fri, 14 Oct 2011 21:57:00 -0000
Kommentar löschenWunderbar, wie PRO7 es schafft, aus der erschreckenden Darstellung naiver Kinder, die ihm Wahn sind ihr Vaterland zu verteidigen und am Ende erkennen, wie sie betrogen wurden, einen halbherzigen GZSZ-Aufguss zu machen, bei dem sich keiner der Darsteller auch nur eine Sekunde mit Ruhm bekleckert.
Überspielen mag in manchen Fällen angebracht sein, hier nicht. Leider unterspielen auch genug der Darsteller hier, so dass "Die Brücke" zu einer Qual wird. Gut, das Original ist auch eine Qual, aber im positiven Sinne.
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based_god Sat, 15 Oct 2011 08:54:32 -0000
Antwort löschenIhgitt, ProSieben gehört in Ekelhaft!!
Brennegan Sat, 15 Oct 2011 09:33:53 -0000
Antwort löschenBei deinem komemntar fiel mir auf, dass ich Pro7 einfach so als Täter in den Raum stellte und damit auch noch richtig lag ... so weit ist es gekommen. Schlechte Qualität wird gleich mit Pro7 in Verbindung gebracht ...
Kampfwichtel Tue, 17 May 2011 21:43:30 -0000
Kommentar löschenIch kann mich meinen Vorgängern nur anschließen und muss fragen: Welchen Film haben die Leute von TV-Movie gesehen, dem sie eine super Bewertung gegeben haben???
Nicht nur dass die Liebesgeschichte den Film inhaltlich tötet, die Nazis sich so dämlich hilflos verhielten, dass man sich die Frage stellen muss: Wenn sie wirklich so waren, wie war dann der Rest des deutschen Volkes, dass auf solche Narren reinfiel?, nein, auch die Amerikaner, die wohl aus der Zukunft kamen, hätten besser ihre Gewehre geworfen, als daraus zu schießen, denn laut Film waren die missglückten Schüler wahre Meisterschützen, während kampferprobte Soldaten froh sein konnten, sich nicht selbst zu erschießen. Wie haben sie es nur geschafft, am Ende doch noch die Schüler zu treffen? Scheinbar sind jene aus Verzweiflung über die grottenschlechte Handlung suizidär den Geschossen in die Flugbahn gesprungen, um ihr Leiden als Schauspieler zu beenden.
Und Franka Potente? Was hat sie sich dabei gedacht, nach "Lola rennt" und "Die Bourne Identität" solchen Müll zu produzieren? Wird sie später ihren Kindern sagen: "Ich war jung und brauchte das Geld!", wenn diese sie mit Entsetzen über den Schund ansehen?
War es Hohn oder Absicht, dass man auf Pro7 zur Premiere des Remakes danach das Original laufen ließ, oder bettelten die Verantwortlichen das geschundene Publikum damit um Vergebung für den Schrott? Die Antwort werden wir wohl nie erfahren...
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stuforcedyou Sat, 07 May 2011 17:16:07 -0000
Kommentar löschenDämlich modernisiert und auf massentauglich getrimmt. Ein unnötiges Remake aus der Reihe "Pro7 misshandelt Klassiker".
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L-viz Mon, 11 Apr 2011 19:27:00 -0000
Kommentar löschenDie können es einfach nicht lassen, überall eine "große Liebesgeschichte vor historischem Hintergrund" reinpressen zu müssen. Allein der Vorlage ist es zu verdanken, dass diese nicht völlig aus dem Ruder läuft. Der Handlungsstrang mit Franka Potente ist schlicht überflüssig. Beim Original ging es um das Drama, dass sich in den letzten Kriegstagen überall in Deutschland abspielte. Das reicht auch völlig, das muss man nicht noch irgendwie "romantisch" aufmotzen.
Der Rest ist auch nicht zufriedenstellend. Die Jugendlichen werden uns hier in einem viel zu modernen Gewand präsentiert, könnten auch aus der Jetzt-Zeit stammen. Warum ist einer von denen überernährt, wo doch noch ein Polizist von der schlechten Ernährungslage spricht? Damit das nicht so auffällt und der Zuschauer erinnert wird, wann wir uns befinden, wird alles mit Hitlerfahnen zugepflastert. Die Nazis sind unerträgliche Schreihälse - klar, sonst könnte man sie auch nicht erkennen und die Dialoge erreichen ein Niveau, das selbst meine Schmerzgrenze unterschreitet ("Befehl von ganz oben!" "Vom Adolf?" Mittlerweile frage ich mich, ob der Dialog wirklich stattgefunden hat oder ob ich schlecht geträumt habe.). Letztlich steht die Action im Vordergrund, nicht das Drama. Das Original war gut so, wie es war. Wer kommt da auf den Gedanken, dass man noch eine schlechte Version brauchen könnte?
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Dalia Mon, 11 Apr 2011 10:04:08 -0000
Kommentar löschenSo sinnlos wie der Krieg sinnlos war, ist auch das "Die Brücke"-Remake.
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Hetzer86 Sun, 10 Apr 2011 08:49:57 -0000
Kommentar löschenSchon während den ersten Sekunden überkam mich ein ganz seltsames Gefühl, als ich erkannt habe, dass es sich bei dem grade eingezappten Film um das Remake von "Die Brücke" handeln muss.
Aber dieses flaue Gefühl hat sich innerhalb kurzester Zeit zum schlimmsten Schamgefühl 'raufgearbeitet, dass ich in den letzten 12 Monaten empfinden musste:
Was für ein unverschämter, geschmackloser und unglaublich lächerlicher Versuch, den Klassiker "Die Brücke" neu aufzulegen.
Jeder, aber auch wirklich JEDER Charakter ist nichts, als eine hohle Sizze seines jeweiligen Klischees. Man nimmt den Jungschauspielern von Pro7 ihre Rolle nicht eine Sekunde ab, wahrscheinlich wurde beim Casting lediglich drauf geachtet, dass sie in die 7 Uniformen passen, die schon fertig am Set hingen.
Aber nicht nur die 7 Jungs versagen auf ganzer Linie, auch der restliche Noname-Cast hat nicht genug Talent im kleinen Finger, um in einem Kindergartentheater die Kapitelschilder zu halten. Von Franka Potente will ich erst gar nicht anfangen... dass die Frau sich nicht schämt, so eine miese Vorstellung abzuliefern verstehe wer will. Ich musste innerlich jubeln, als sie in einer Szene mit einem Telefon niedergeknüppelt wurde und ihre ignorante und unrealistische Rolle endlich mal den Rand hielt!
Lediglich der betrunkene Pioniertrupp, der noch vor dem Sprengstoff das Bier aus dem Laster zieht, sorgt für minimale authentische Atmosphäre... zumindest für wenige Sekunden.
Die restlichen Szenen und Dialoge wirken so hölzern und auswendig gelernt, als hätte man die Schauspieler dazu verdonnert, in dem Film mitzuwirken und selbst die Schauplätze scheinen nur nach dem Grundsatz ausgewählt zu sein, der lautet "Sucht mir was, das ne Brücke hat und n bisschen nach 1945 aussieht"...
Naja, nachdem der Cast nicht zusammen passt und unter den Rollen nicht der leiseste Anflug von Chemie aufzukommen vermag (man hat eher das Gefühl die Jungs können sich ohnehin allesamt nicht leiden), die Schauplätze billigst zusammengeschustert sind und die der Schnitt vom 13-Jährigen Sohn des Regisseurs übernommen wurde, müssen wenigstens die Kampfeinlagen stimmen....
Weit gefehlt... Die Filmemacher zeigen kein Gespür für Action, Effekte oder Timing, die Kontinuität wird mit Füßen getreten und selbst Zuschauer, die zum ersten Mal ein Maschinengewehr in einem Film sehen, staunen über die Wirkungslosigkeit solcher Geräte.
Da bratzt der Hans (Oder Paul oder Ernst oder Willi, spielt keine Rolle... fühlt sich alles gleich an) mehr Munition über den Fluss, als die gesamte Wehrmacht während des Russlandfeldzuges zur Verfügung hatte und der der 20 Meter entfernte Feind schlägt tolle Purzelbäume (!!!) auf der Wiese um dem Bleihagel effektiv auszuweichen.
Überhaupt hat man das Gefühl, dass der Amerikanische Part von einer US-Männerballettgruppe übernommen wurde, da selbige am gegenüberliegenden Ufer unbeirrt hin- und hertänzeln, -purzeln und -rollen, dass man mit entsprechender Musikuntermalung auch in einem Musical sitzen könnte! ...
So mir reichts, ich muss auf meinen Blutdruck achten!
Der Streifen ist grotte und eine weitere Schande für die deutsche Filmlandschaft!
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Oskar Gleit Sat, 09 Apr 2011 20:05:42 -0000
Kommentar löschenTodlangweilig ohne Pepp.... Absolut keine Wissenslücke
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Ripley1 Sat, 09 Apr 2011 20:38:56 -0000
Antwort löschenDas Original von Bernhard Wicki ansehen!
Oskar Gleit Sat, 09 Apr 2011 22:08:00 -0000
Antwort löschenOh, das werde ich bei Gelegenheit tun, danke.
Becks87 Sat, 09 Apr 2011 19:37:46 -0000
Kommentar löschenEin weiterer Meilenstein der TV Geschichte! Ganz großes Kino mit Herz, Action und nackten Brüsten. Was will man da mehr? Ich freue mich schon jetzt auf die weiteren Highlights der Pro 7 Eventblockbusterremakescheiße wie Brave Heart, der Pate und Casablanca. Am meisten freue ich mich aber auf die Neuinterpretation von Citizen Kane mit Till Schweiger als Kane und Ralf Möller als Rosebud.
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Northernlights Mon, 15 Nov 2010 21:22:33 -0000
Kommentar löschenEs übertraf meine schlimmsten befürchtungen, was ich da zu sehen bekam, aber was sollte man auch erwarten, wenn ein Privatsender, in diesem Fall Pro7, versucht, ein so wichtiges Buch, wie Manfred Gregors "Die Brücke" neu zu verfilmen!!Und wer, um alles in der Welt, braucht eine neuverfilmung???Von Historisch, groben Schnitzern, die schon einige vor mir angesprochen haben mal abgesehen, brachte der Produzent, einen unglaublichen Spruch..."es dauert im Original zu lange bis es kracht" hat diesem Dilettanten denn keiner erklärt, das es sich hier um einen Anti-Kriegsfilm dreht??
Das beste allerdings, war, als "Siggi", im Original das Nesthäckchen, bei der neuverfilmung, der dümmliche Dicke,sich in seinen Stuhl plumpsen lässt und mit beleidigter Stimme jault "ich will auch dem Führer dienen"....hier wusste ich nicht recht, ob ich heulen oder lachen soll !!Ich könnte jetzt noch Reihenweise schreiben, weshalb diese neuverfilmung eine echte Beleidigung des Buches und des Originalfilms ist, aber ich spare mir das!! Mein Aufruf an alle Lehrerinnen und Lehrer die das Buch im Unterricht lesen und besprechen, zeigt Euren Schülern den Originalen Film von Berhard Wicki, aus dem Jahre 1959, denn nur dieser erfässt den Geist des Buches, das Krieg grauenhaft ist und die Nazis zuletzt selbst 16jährige Schüler verheitzten um ihr unausweichliches Ende noch ein wenig hinaus zu schieben!! Diese neuverfilmung, ist eine Frechheit sondergleichen!!!!
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Filmkenner77 Sun, 15 Aug 2010 13:06:47 -0000
Kommentar löschenEin ungeschriebenes Gesetz in der Filmbranche lautet, sich niemals an Klassikern zu schaffen zu machen, die man eh nicht besser hinbekommen kann. Siehe hierzu Planet der Affen, Der Omega-Mann, Psycho etc. In den wenigsten Fällen wie etwa bei Peter Jacksons King Kong gelingt es tatsächlich, den Geist des Originals einzufangen. Der Neuverfilmung der Brücke gelingt dies leider nicht ansatzweise. Die wenigen wirklich gelungenen Szenen sind nahezu eins zu eins aus dem Original übernommen worden, während alle Neuerungen überflüssig und teilweise gänzlich unglaubwürdig wirken. Die aufgesetzte Liebesgeschichte ist dafür der beste Beweis. Die laienhaften Schauspieler wirken überfordert, wobei dies merkwürdigerweise vor allem auf den Profi Franka Potente zutrifft. Der Film schafft es nie, eine Art Verbindung zwischen dem Publikum und den Protagonisten herzustellen. Die Schicksale der Soldaten berühren nicht wirklich, weil man den Darstellern ihr Rollen nicht abnimmt. Die Stärke des Originals lag gerade darin, dass man Einblicke in die Psyche der Protagonisten erhielt, ihre jugendliche Unbefangenheit und Naivität und schließlich ihre Ernüchterung und Verzweiflung sozusagen miterlebte. Alles das fehlt in der Neuauflage und macht aus dem Film letztlich ein durchschnittliches TV-Event, dass nach einem Tag schon wieder vergessen ist. Bernhard Wickis Klassiker ist 50 Jahre alt, doch er wirkt viel reifer und moderner als dieses Machwerk.
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cinram Mon, 01 Oct 2012 17:22:22 -0000
Antwort löschenYep! Haarscharf erkannt! Das Beispiel von "Kong" stimmt ebenfalls! Übrigens sollen "Frankenstein" und "Die Vögel" angeblich auch ein Remake erfahren! Das wär echt zum Gruseln!
Filmkenner77 Tue, 02 Oct 2012 14:40:25 -0000
Antwort löschenGut, "Frankenstein" hatte schon so viele Remakes, da kommt es auf eines mehr oder weniger auch nicht mehr an. Die Karloff-Filme bleiben ohnehin unerreicht, wenngleich die Verfilmung mit Robert de Niro natürlich deutlich mehr der Buchvorlage entsprach. Die Hammerfilme waren für sich gut, hatten aber ebenfalls wenig mit der Shelley-Vorlage zu tun. Insofern ist die Verfilmung von 1994 wohl eine der ganz wenigen, die den Roman vernünftig adaptiert. Einen Hitchcock-Film neu zu inszenieren, ist hingegen ein fast unmögliches Unterfangen. Orientiert man sich zu sehr am Original, dann wirkt es wie eine schwache Kopie (siehe "Psycho" 1998). "Psycho 2" (1982) ,findet ich, hat da einen gelungenen Spagat hingelegt. Weicht man stark davon ab ( z.B. "Ein perfekter Mord" (1998)-"Bei Anruf Mord"), wird es schwierig, den Film überhaupt noch als Remake zu erkennen. "Die Vögel" ist ja eher ein untypischer Hitchcock-Film. Versucht man einen banalen Tierschocker, dann wird der Film ohnehin untergehen. Versucht man eine intelligente Story um das Szenario zu weben, könnte es gelingen. Wird aber wie gesagt nicht einfach. Recht machen kann man es ohnehin niemanden. Selbst bei einem Film wie "King Kong" gibt es keine einheitliche Meinung, wobei meiner Ansicht nach Jackson fast alles richtig gemacht hat. Vielleicht ist der Film nur 40 Minuten zu lang.
Ella Mon, 29 Dec 2008 10:14:33 -0000
Kommentar löschensehr bewegend!
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Hetzer86 Sun, 10 Apr 2011 08:13:11 -0000
Antwort löschenHätte grade beinahe aus dem Affekt auf "bedenklich" geklickt...
stuka Tue, 07 Oct 2008 09:05:44 -0000
Kommentar löschenEin Schwachsinn! Unglaublich wie eine Neuverfilmung so daneben gehen kann.
Ich schließe mich den Kommentaren meiner Vorredner an.
Sachliche Fehler haufenweise, hier ein paar Beispiele:
Es taucht ein amerikanischer M 48-Panzer auf, Baujahr 60er Jahre!!
Die Uniformen stimmen in vielen Details nicht!! Die Bewaffnung z.T. auch nicht!!
Überall Hakenkreuzfahnen und das 1945. Beflaggt wurde nur an Feiertagen, an Nazi-Gedenktagen und an Staatsgebäuden.
Wenn man so viel Geld für eine Produktion ausgibt muß auch noch Geld für einen Experten da sein, der solche Dinge überprüft!
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Darbon Fri, 03 Oct 2008 17:34:29 -0000
Kommentar löschenEine Unverschämtheit, diese Scheußlichkeit als "Antikriegsfilm" zu verkaufen. Habe wegen übler Vorahnung und der eindeutigen Vorabverrisse (Spiegel, Welt, FAZ und Moviepilot) nur hin und wieder hineingezappt und mich jedesmal vor Grauen geschüttelt. Den Film komplett sehen zu müssen, wäre mir wirklich nicht bekommen.
Sollte Panzer-Panzer demnächst die krachigen Event-Remakes von "Casablanca" und "Das siebte Kreuz" inszenieren, wird wohl auch Franka Potente wieder mit von der Partie sein, denn gerade wegen dieses Stümpers war sie laut "Bild"-Interview lobhudelnd dabei.
Noch eine Frage: Wie konnte "TV Spielfilm" diesen Schund als "Tip des Tages" anpreisen?
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Kaleu Wed, 01 Oct 2008 15:05:03 -0000
Kommentar löschenGott behüte das dieses stümperhafte Werk das Original von B.Wicky in den Schulen ersetzt.Das ganze Machwerk unterbietet noch den Schwachsinn von GZSZ und den anderen Verdummungssoaps um ein vielfaches.Wer das Original nicht gesehen hat kann wahrscheinlich mit diesem Schrott überhaupt nix anfangen.Man kann zu keinem der Charaktere einen Bezug entwickeln und die Dasrteller passen sich diesem echt übelen Drehbuch an.Führte der Film von 1959 noch den Wahnsinn der letzten Kriegstage dem Betrachter vor Augen so drückt dieser TV Schund nichts aber rein gar nix rüber.Zur historischen Genauigkeit dieses Machwerks hätte nur noch gefehlt das einer der HJ Soldaten sein I-Pod auspackt.
Ne ne,was erwartet uns da noch für ein Schund?Vieleicht ein 80Minuten Remake von "Das Boot" mit Florian Silbereisen in der Rolle des Kaleu und Johannes B.Kerner als LI?
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RaZer Tue, 30 Sep 2008 18:23:33 -0000
Kommentar löschenNormalerweise meide ich solche TV-Produktionen, ich glaube ich muss hier nicht länger ausführen warum. Hier hat mich der nett gestaltete Trailer dazu verleitet mal eine Ausnahme zu machen. Naja, das hätte ich mir getrost sparen können. Schon der Anfang ist geradezu lächerlich. Die erste Stunde passiert nix, außer dass ein Jagdflieger nichts besseres zu tun hat als durch die deutsche Pampa zu fliegen und zwei Zivilisten zu jagen, klar warum auch nicht. Den ganzen Charakteren weint man nicht eine Sekunde nach, so klischeehaft, hölzern und naiv wie diese Teenies wirken. Potentes Rolle ist ungefähr so sinnvoll wie ein Eimer Sand in der Wüste. Diese komplette Nebenhandlung ist der totale Mist und die Haupthandlung fällt schon nicht sonderlich postiv auf. Diese Geschichte ist eigentlich tragisch und sollte die Sinnlosigkeit der letzten Kriegstage vermitteln, davon merkt man leider viel zu wenig. Dabei ist die Optik gar nicht so übel. Die Schauplätze und Feuergefechte sind für eine TV-Produktion sogar ganz passabel, aber das merzt die inhaltlichen Schwächen nicht aus. Kann man guten gewissens Verpassen, meine schon nicht so hohen Erwatungen sind sogar unterschritten worden!
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Loo Mon, 29 Sep 2008 20:48:00 -0000
Kommentar löschenEine absolute Peinlichkeit. Jeder der ein bißchen Ahnung hat, wird sich beim Schauen des Films wohl die Haare gerauft haben. Haben Regisseure bei der Umsetzung eines solchen Films keine militärischen Berater oder wenigstens Historiker??? Die Story ist hanebüchend und hat mit dem Original nicht mehr viel zu tun. Die Schnitte verwirren eher, als das sie die Story zusammenhalten und die Darstellung der Deutschen wird ständig mit heroischer Musik untermalt, als ob man sie zu Helden machen wolle (Warum, bleibt mir ein Rätsel, da hat der Regisseur wohl einiges nicht ganz verstanden). Auch scheint das Budget knapp geworden zu sein, da die Requisiten nicht zu Ort und Zeit des Handlungsstranges passen. Man sollte sich das Original anschauen und dieses peinliche Remake vergessen.
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Bäda Mon, 29 Sep 2008 20:06:34 -0000
Kommentar löschenIrgendwie nicht so der große Wurf. Man will nicht so richtig eintauchen un mitfühlen in das Szenario. Werd ich mir sicher kein zweites mal anschauen
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