Die Brücke
Die Brücke (2008), DE Laufzeit 100 Minuten, FSK 12, Historienfilm
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20 Kommentare
Keine
von Wolfgang Panzer, mit François Goeske und Franka Potente
April 1945 – Hitler-deutschland steht vor der Kapitulation. Die Wehr-macht mobilisiert die letzten Kräfte, unter ihnen auch sieben 16-jährige Schüler: Walter, der über-hebliche Frauenheld und Sohn des örtlichen NSDAP-Vorsitzenden, will es seinem herrischen Vater zeigen. Er hat Walters heimliche Liebesbeziehung mit seiner Lehrerin verraten. Die engagierte Pädagogin riskiert alles, um ihren jungen Geliebten von dem sinnlosen Unterfangen fernzuhalten – doch Walter will sich als Gruppenführer durchsetzen. Der zurückhaltende Albert hat in seiner Heimatstadt im Bombenhagel den Bruder verloren und bei der Familie der hübschen Mitschülerin Paula als Flüchtling Unterschlupf gefunden – und die erste große Liebe. Vom Krieg will er eigentlich nichts wissen. Doch bald wird er von Walters draufgängerischer Art mitgerissen. Siegi, Jürgen, Karl, Ernst und Klaus wittern vor allem das große Abenteuer. Gemeinsam sollen die Freunde die Brücke vor den Toren der Stadt verteidigen. Was als unwichtige Mission geplant war, entpuppt sich schnell als Kampf um Leben und Tod: Die Amerikaner rücken näher und eröffnen das Feuer. Unter Walters Kommando können die Jugendlichen einen Tag lang die letzte Bastion der Stadt halten. Mutig und überzeugt kämpfen sie gegen die Übermacht – bis zum letzten Mann. Erst als die Stadt vom Feind eingenommen wird, erkennen Walter und Albert als letzte Überlebende, dass das Unterfangen von Anfang an aussichtslos war.
Auszüge aus Pressestimmen:
DIE WELT:
“Ein Remake, das so ziemlich alle Fehler macht…
Hier dröhnen permanent Geigen und Choräle, um Gefühle zu erzwingen. Die breit ausgewalzte Verwendung von Franka Potente läuft der Spannungsdramaturgie zuwider…
Wo Wicki sich lange Zeit nahm, um die Charaktere einzuführen, setzt das TV-Remake von den ersten Szenen an auf Sex und Action. Der größte Fehler aber ist der, sich auf die Vorlage zu besinnen. Der autobiographische…
/p>April 1945 – Hitler-deutschland steht vor der Kapitulation. Die Wehr-macht mobilisiert die letzten Kräfte, unter ihnen auch sieben 16-jährige Schüler: Walter, der über-hebliche Frauenheld und Sohn des örtlichen NSDAP-Vorsitzenden, will es seinem herrischen Vater zeigen. Er hat Walters heimliche Liebesbeziehung mit seiner Lehrerin verraten. Die engagierte Pädagogin riskiert alles, um ihren jungen Geliebten von dem sinnlosen Unterfangen fernzuhalten – doch Walter will sich als Gruppenführer durchsetzen. Der zurückhaltende Albert hat in seiner Heimatstadt im Bombenhagel den Bruder verloren und bei der Familie der hübschen Mitschülerin Paula als Flüchtling Unterschlupf gefunden – und die erste große Liebe. Vom Krieg will er eigentlich nichts wissen. Doch bald wird er von Walters draufgängerischer Art mitgerissen. Siegi, Jürgen, Karl, Ernst und Klaus wittern vor allem das große Abenteuer. Gemeinsam sollen die Freunde die Brücke vor den Toren der Stadt verteidigen. Was als unwichtige Mission geplant war, entpuppt sich schnell als Kampf um Leben und Tod: Die Amerikaner rücken näher und eröffnen das Feuer. Unter Walters Kommando können die Jugendlichen einen Tag lang die letzte Bastion der Stadt halten. Mutig und überzeugt kämpfen sie gegen die Übermacht – bis zum letzten Mann. Erst als die Stadt vom Feind eingenommen wird, erkennen Walter und Albert als letzte Überlebende, dass das Unterfangen von Anfang an aussichtslos war.
Auszüge aus Pressestimmen:
DIE WELT:
“Ein Remake, das so ziemlich alle Fehler macht…
Hier dröhnen permanent Geigen und Choräle, um Gefühle zu erzwingen. Die breit ausgewalzte Verwendung von Franka Potente läuft der Spannungsdramaturgie zuwider…
Wo Wicki sich lange Zeit nahm, um die Charaktere einzuführen, setzt das TV-Remake von den ersten Szenen an auf Sex und Action. Der größte Fehler aber ist der, sich auf die Vorlage zu besinnen. Der autobiographische Roman von Gregor Dorfmeister ist, seien wir ehrlich, von minderer Qualität. Den Figuren werden erst kurz vor ihrem Tod ein paar persönliche Skizzierungen zuteil. Wicki hat das damals radikal umgeschrieben. Erst werden die Jungen sorgfältig in ihrem sozialen Umfeld vorgestellt, wird dabei auch noch ein Querschnitt durch die Bevölkerungsschichten gezogen. Und die Brücke ist bei Wicki ohne jede Bedeutung und soll von Anfang an gesprengt werden. Das machte die Absurdität ihres Handelns noch viel tragischer: Die Jungen opfern sich umsonst.
Goeske wankt am Ende auch nicht, als letzter Überlebender, in totaler, auch wieder kindlicher Verzweiflung von der Brücke, ihm winkt ein, wenn auch schales, Happy-End. Bernhard Wicki müsste sich im Grab umdrehen.”
FAZ:
“Goeske, der beeindruckend den sensiblen Albert spielt, der als einziger von sieben im “Volkssturm” verheizten Sechzehnjährigen überlebt, ist am wenigsten vorzuwerfen, dass diese “Brücke” so grässlich missglückt ist. Wie seine sechs Mitspieler, vielleicht ein wenig mehr sogar hat er das schauspielerische Format, solche Kindmänner als das zu zeigen, was sie waren [...] Wolfgang Panzer ließ zu, dass Franka Potente ihre Studienrätin lau und farblos wie in einer ersten Textprobe abliefert. Was sie bietet, ist nicht einmal mehr Routine, sondern grenzt an Dilettantismus. Anders Paula Schramm als von Albert scheu geliebte Mitschülerin; dass sie im Morgengrauen aus einem von MG-Salven zerfetzten Haus so Clearasil-rein wie bei einem Casting für „Prinzessin über Nacht“ tritt, geht wieder auf das Konto Panzers, der an Effekt und nicht an Glaubwürdigkeit denkt.”
DER SPIEGEL: “[...] Wickis beklemmendes Filmmonument stößt das zwar nicht vom Sockel, doch die Jungdarsteller in Panzers Version können sich sehen lassen: Nachwuchstalent François Goeske und seine Filmpartner spielen so ergreifend, als ginge es tatsächlich um ihr Leben.”
SPIEGEL online: “Ein bisschen Maschinengewehrfeuer hat einer auflodernden Liebesbeziehung ja noch nie geschadet: Schüler Walter (Lars Steinhöfel) radelt neben seiner attraktiven Lehrerin Fräulein Bauer (Franka Potente) über die Wiesen, als plötzlich ein Jagdflieger die beiden ins Visier nimmt. So schmeißt der Junge seine Paukerin ins Gras und sich selbst gleich schützend und schwitzend über sie… Dann wird gevögelt. Dem Produzenten hat es beim Original zu lange gedauert, bis es endlich mal knallt. Das ist eine sonderbare Anmerkung für jemanden, der einen Antikriegsfilm drehen will. Die hinzugefügte frühe Szene mit knatternder MG und kopulierendem Pärchen, die hiermit schon mal einen Platz in der Liste der scheußlichsten TV-Momente 2008 zugewiesen bekommt, gibt jedenfalls recht eindrücklich den Grundton der Produktion wieder. Franka Potente…spielt das Fräulein Bauer jedenfalls wie eine Privatfernseh-Hobbydetektivin. Die Dialoge sind dann noch mal ein weiterer Tiefpunkt. Die Grundformalien eines Antikriegsfilms werden in “Die Brücke” jedenfalls bedenklich aufgelöst. Am Ende legt der letzte Überlebende den pittoresk verrußten Kopf seines sterbenden Schulkameraden in seinen Schoß. Und der flüstert ihm zu, er solle jetzt aber ganz schnell zu seinem Mädel zurück. Die ursprünglich vielleicht mal anvisierte Grundbotschaft “Krieg ist uncool” – in dieser zielgruppen- und werbekundenfreundlich optimierten Form bleibt sie unvermittelt.”
In der FRANKENPOST lobt Eric Leimann (teleschau) u.a. die guten darstellerischen Leistungen: „[...] das “Coming of Age”-Drama wird zum brutalen Kriegsfilm. Die jungen Darsteller machen ihre Sache gut. François Goeske, Lars Steinhöfel, Toni Deutsch, Alexander Becht, Robert Höller, Florian Heppert und Daniel Axt müssen sich nicht verstecken hinter der Leistung von Wepper, Lechtenbrink und Co. Wenig überraschend, dass das Remake in Farbe gedreht wurde und die Schnitte schneller gesetzt sind. Ansonsten merkt man dem Film Wolfgang Panzers den Respekt vor der berühmten Vorlage durchaus an.“ – Leimanns Fazit: „Aus einem beklemmenden, immer noch drastisch wirkenden Meilenstein der deutschen Kinogeschichte ist ein ordentliches, respektvolles Remake entstanden. Nicht mehr, aber auch nicht weniger“
Cast & Crew
-
Wolfgang Panzer
-
François Goeske
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Albert Mutz
-
Franka Potente
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Elfie Bauer
-
Lars Steinhöfel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Walter Forst
-
Robert Höller
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Klaus Schröder
-
Florian Heppert
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Siegi Lindner
-
Daniel Axt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Juergen Neuhaus
Regie
Schauspieler
-
Toni Deutsch
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Karl Baermann
-
Paula Schramm
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Paula Fink
-
Alexander Becht
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ernst Scholten
-
Wolfgang Kirchner
- Genre
- Kriegsfilm, Anti-Kriegsfilm
- Zeit
- Zweiter Weltkrieg
- Handlung
- Brücke, Hitlerjugend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Die Brücke
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Kritiken (1) — Film: Die Brücke
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenHitlers Halbstarke. Mit viel Getöse und wenig Hirn lässt Pro7 ein aufwendiges Remake von Bernhard Wickis Klassiker "Die Brücke" basteln, dass nicht nur Kenner des Originals die Sprache verschlägt. Hübsche Teeniefratzen spielen Krieg und sind dabei austauschbarer und platter gezeichnet als die Pixelhelden eines Ballerspiels. Die Besetzung ist zwar höchst dekorativ, aber mit den Rollen der im Dritten Reich aufgewachsenen Jungs, die unvermittelt und ideologisch verblendet in den Krieg stolpern, hoffnungslos überfordert.
Statt Charakterzeichnung und Entwicklung, statt psychologischer Entwicklung setzt man auf Schauwerte und Action. Dialoge werden gern geschrien und Nazis sind schrille Kasperlfiguren, die sich benehmen wie Drittbesetzung der Sitcom "Ein Käfig Voller Helden".
Der Schrecken des Krieges wird behauptet, aber nie wirklich spürbar. Zu blaß bleiben alle Akteure, zu genüßlich schleckt die Kamera die Waffen ab und zu hölzern versuchen…
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Kommentare (18) — Film: Die Brücke
Kommentar schreibenBrennegan 2011/10/14 23:57:00
Kommentar löschenWunderbar, wie PRO7 es schafft, aus der erschreckenden Darstellung naiver Kinder, die ihm Wahn sind ihr Vaterland zu verteidigen und am Ende erkennen, wie sie betrogen wurden, einen halbherzigen GZSZ-Aufguss zu machen, bei dem sich keiner der Darsteller auch nur eine Sekunde mit Ruhm bekleckert.
Überspielen mag in manchen Fällen angebracht sein, hier nicht. Leider unterspielen auch genug der Darsteller hier, so dass "Die Brücke" zu einer Qual wird. Gut, das Original ist auch eine Qual, aber im positiven Sinne.
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based_god 2011/10/15 10:54:32
Antwort löschenIhgitt, ProSieben gehört in Ekelhaft!!
Brennegan 2011/10/15 11:33:53
Antwort löschenBei deinem komemntar fiel mir auf, dass ich Pro7 einfach so als Täter in den Raum stellte und damit auch noch richtig lag ... so weit ist es gekommen. Schlechte Qualität wird gleich mit Pro7 in Verbindung gebracht ...
Kampfwichtel 2011/05/17 23:43:30
Kommentar löschenIch kann mich meinen Vorgängern nur anschließen und muss fragen: Welchen Film haben die Leute von TV-Movie gesehen, dem sie eine super Bewertung gegeben haben???
Nicht nur dass die Liebesgeschichte den Film inhaltlich tötet, die Nazis sich so dämlich hilflos verhielten, dass man sich die Frage stellen muss: Wenn sie wirklich so waren, wie war dann der Rest des deutschen Volkes, dass auf solche Narren reinfiel?, nein, auch die Amerikaner, die wohl aus der Zukunft kamen, hätten besser ihre Gewehre geworfen, als daraus zu schießen, denn laut Film waren die missglückten Schüler wahre Meisterschützen, während kampferprobte Soldaten froh sein konnten, sich nicht selbst zu erschießen. Wie haben sie es nur geschafft, am Ende doch noch die Schüler zu treffen? Scheinbar sind jene aus Verzweiflung über die grottenschlechte Handlung suizidär den Geschossen in die Flugbahn gesprungen, um ihr Leiden als Schauspieler zu beenden.
Und Franka Potente? Was hat sie sich dabei gedacht, nach "Lola rennt" und "Die Bourne Identität" solchen Müll zu produzieren? Wird sie später ihren Kindern sagen: "Ich war jung und brauchte das Geld!", wenn diese sie mit Entsetzen über den Schund ansehen?
War es Hohn oder Absicht, dass man auf Pro7 zur Premiere des Remakes danach das Original laufen ließ, oder bettelten die Verantwortlichen das geschundene Publikum damit um Vergebung für den Schrott? Die Antwort werden wir wohl nie erfahren...
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stuforcedyou 2011/05/07 19:16:07
Kommentar löschenDämlich modernisiert und auf massentauglich getrimmt. Ein unnötiges Remake aus der Reihe "Pro7 misshandelt Klassiker".
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L-viz 2011/04/11 21:27:00
Kommentar löschenDie können es einfach nicht lassen, überall eine "große Liebesgeschichte vor historischem Hintergrund" reinpressen zu müssen. Allein der Vorlage ist es zu verdanken, dass diese nicht völlig aus dem Ruder läuft. Der Handlungsstrang mit Franka Potente ist schlicht überflüssig. Beim Original ging es um das Drama, dass sich in den letzten Kriegstagen überall in Deutschland abspielte. Das reicht auch völlig, das muss man nicht noch irgendwie "romantisch" aufmotzen.
Der Rest ist auch nicht zufriedenstellend. Die Jugendlichen werden uns hier in einem viel zu modernen Gewand präsentiert, könnten auch aus der Jetzt-Zeit stammen. Warum ist einer von denen überernährt, wo doch noch ein Polizist von der schlechten Ernährungslage spricht? Damit das nicht so auffällt und der Zuschauer erinnert wird, wann wir uns befinden, wird alles mit Hitlerfahnen zugepflastert. Die Nazis sind unerträgliche Schreihälse - klar, sonst könnte man sie auch nicht erkennen und die Dialoge erreichen ein Niveau, das selbst meine Schmerzgrenze unterschreitet ("Befehl von ganz oben!" "Vom Adolf?" Mittlerweile frage ich mich, ob der Dialog wirklich stattgefunden hat oder ob ich schlecht geträumt habe.). Letztlich steht die Action im Vordergrund, nicht das Drama. Das Original war gut so, wie es war. Wer kommt da auf den Gedanken, dass man noch eine schlechte Version brauchen könnte?
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Dalia 2011/04/11 12:04:08
Kommentar löschenSo sinnlos wie der Krieg sinnlos war, ist auch das "Die Brücke"-Remake.
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Hetzer86 2011/04/10 10:49:57
Kommentar löschenSchon während den ersten Sekunden überkam mich ein ganz seltsames Gefühl, als ich erkannt habe, dass es sich bei dem grade eingezappten Film um das Remake von "Die Brücke" handeln muss.
Aber dieses flaue Gefühl hat sich innerhalb kurzester Zeit zum schlimmsten Schamgefühl 'raufgearbeitet, dass ich in den letzten 12 Monaten empfinden musste:
Was für ein unverschämter, geschmackloser und unglaublich lächerlicher Versuch, den Klassiker "Die Brücke" neu aufzulegen.
Jeder, aber auch wirklich JEDER Charakter ist nichts, als eine hohle Sizze seines jeweiligen Klischees. Man nimmt den Jungschauspielern von Pro7 ihre Rolle nicht eine Sekunde ab, wahrscheinlich wurde beim Casting lediglich drauf geachtet, dass sie in die 7 Uniformen passen, die schon fertig am Set hingen.
Aber nicht nur die 7 Jungs versagen auf ganzer Linie, auch der restliche Noname-Cast hat nicht genug Talent im kleinen Finger, um in einem Kindergartentheater die Kapitelschilder zu halten. Von Franka Potente will ich erst gar nicht anfangen... dass die Frau sich nicht schämt, so eine miese Vorstellung abzuliefern verstehe wer will. Ich musste innerlich jubeln, als sie in einer Szene mit einem Telefon niedergeknüppelt wurde und ihre ignorante und unrealistische Rolle endlich mal den Rand hielt!
Lediglich der betrunkene Pioniertrupp, der noch vor dem Sprengstoff das Bier aus dem Laster zieht, sorgt für minimale authentische Atmosphäre... zumindest für wenige Sekunden.
Die restlichen Szenen und Dialoge wirken so hölzern und auswendig gelernt, als hätte man die Schauspieler dazu verdonnert, in dem Film mitzuwirken und selbst die Schauplätze scheinen nur nach dem Grundsatz ausgewählt zu sein, der lautet "Sucht mir was, das ne Brücke hat und n bisschen nach 1945 aussieht"...
Naja, nachdem der Cast nicht zusammen passt und unter den Rollen nicht der leiseste Anflug von Chemie aufzukommen vermag (man hat eher das Gefühl die Jungs können sich ohnehin allesamt nicht leiden), die Schauplätze billigst zusammengeschustert sind und die der Schnitt vom 13-Jährigen Sohn des Regisseurs übernommen wurde, müssen wenigstens die Kampfeinlagen stimmen....
Weit gefehlt... Die Filmemacher zeigen kein Gespür für Action, Effekte oder Timing, die Kontinuität wird mit Füßen getreten und selbst Zuschauer, die zum ersten Mal ein Maschinengewehr in einem Film sehen, staunen über die Wirkungslosigkeit solcher Geräte.
Da bratzt der Hans (Oder Paul oder Ernst oder Willi, spielt keine Rolle... fühlt sich alles gleich an) mehr Munition über den Fluss, als die gesamte Wehrmacht während des Russlandfeldzuges zur Verfügung hatte und der der 20 Meter entfernte Feind schlägt tolle Purzelbäume (!!!) auf der Wiese um dem Bleihagel effektiv auszuweichen.
Überhaupt hat man das Gefühl, dass der Amerikanische Part von einer US-Männerballettgruppe übernommen wurde, da selbige am gegenüberliegenden Ufer unbeirrt hin- und hertänzeln, -purzeln und -rollen, dass man mit entsprechender Musikuntermalung auch in einem Musical sitzen könnte! ...
So mir reichts, ich muss auf meinen Blutdruck achten!
Der Streifen ist grotte und eine weitere Schande für die deutsche Filmlandschaft!
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Oskar Gleit 2011/04/09 22:05:42
Kommentar löschenTodlangweilig ohne Pepp.... Absolut keine Wissenslücke
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Ripley1 2011/04/09 22:38:56
Antwort löschenDas Original von Bernhard Wicki ansehen!
Oskar Gleit 2011/04/10 00:08:00
Antwort löschenOh, das werde ich bei Gelegenheit tun, danke.
Becks87 2011/04/09 21:37:46
Kommentar löschenEin weiterer Meilenstein der TV Geschichte! Ganz großes Kino mit Herz, Action und nackten Brüsten. Was will man da mehr? Ich freue mich schon jetzt auf die weiteren Highlights der Pro 7 Eventblockbusterremakescheiße wie Brave Heart, der Pate und Casablanca. Am meisten freue ich mich aber auf die Neuinterpretation von Citizen Kane mit Till Schweiger als Kane und Ralf Möller als Rosebud.
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Northernlights 2010/11/15 22:22:33
Kommentar löschenEs übertraf meine schlimmsten befürchtungen, was ich da zu sehen bekam, aber was sollte man auch erwarten, wenn ein Privatsender, in diesem Fall Pro7, versucht, ein so wichtiges Buch, wie Manfred Gregors "Die Brücke" neu zu verfilmen!!Und wer, um alles in der Welt, braucht eine neuverfilmung???Von Historisch, groben Schnitzern, die schon einige vor mir angesprochen haben mal abgesehen, brachte der Produzent, einen unglaublichen Spruch..."es dauert im Original zu lange bis es kracht" hat diesem Dilettanten denn keiner erklärt, das es sich hier um einen Anti-Kriegsfilm dreht??
Das beste allerdings, war, als "Siggi", im Original das Nesthäckchen, bei der neuverfilmung, der dümmliche Dicke,sich in seinen Stuhl plumpsen lässt und mit beleidigter Stimme jault "ich will auch dem Führer dienen"....hier wusste ich nicht recht, ob ich heulen oder lachen soll !!Ich könnte jetzt noch Reihenweise schreiben, weshalb diese neuverfilmung eine echte Beleidigung des Buches und des Originalfilms ist, aber ich spare mir das!! Mein Aufruf an alle Lehrerinnen und Lehrer die das Buch im Unterricht lesen und besprechen, zeigt Euren Schülern den Originalen Film von Berhard Wicki, aus dem Jahre 1959, denn nur dieser erfässt den Geist des Buches, das Krieg grauenhaft ist und die Nazis zuletzt selbst 16jährige Schüler verheitzten um ihr unausweichliches Ende noch ein wenig hinaus zu schieben!! Diese neuverfilmung, ist eine Frechheit sondergleichen!!!!
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Filmkenner77 2010/08/15 15:06:47
Kommentar löschenEin ungeschriebenes Gesetz in der Filmbranche lautet, sich niemals an Klassikern zu schaffen zu machen, die man eh nicht besser hinbekommen kann. Siehe hierzu Planet der Affen, Der Omega-Mann, Psycho etc. In den wenigsten Fällen wie etwa bei Peter Jacksons King Kong gelingt es tatsächlich, den Geist des Originals einzufangen. Der Neuverfilmung der Brücke gelingt dies leider nicht ansatzweise. Die wenigen wirklich gelungenen Szenen sind nahezu eins zu eins aus dem Original übernommen worden, während alle Neuerungen überflüssig und teilweise gänzlich unglaubwürdig wirken. Die aufgesetzte Liebesgeschichte ist dafür der beste Beweis. Die laienhaften Schauspieler wirken überfordert, wobei dies merkwürdigerweise vor allem auf den Profi Franka Potente zutrifft. Der Film schafft es nie, eine Art Verbindung zwischen dem Publikum und den Protagonisten herzustellen. Die Schicksale der Soldaten berühren nicht wirklich, weil man den Darstellern ihr Rollen nicht abnimmt. Die Stärke des Originals lag gerade darin, dass man Einblicke in die Psyche der Protagonisten erhielt, ihre jugendliche Unbefangenheit und Naivität und schließlich ihre Ernüchterung und Verzweiflung sozusagen miterlebte. Alles das fehlt in der Neuauflage und macht aus dem Film letztlich ein durchschnittliches TV-Event, dass nach einem Tag schon wieder vergessen ist. Bernhard Wickis Klassiker ist 50 Jahre alt, doch er wirkt viel reifer und moderner als dieses Machwerk.
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willy50 2009/11/04 02:52:40
Kommentar löschenDieser "Fernseh"-Film hätte das sein können, was das Original (nicht nur, aber) auch war: Ein showcase junger Schauspieltalente. Verpasste Gelegenheit. Schade.
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Ella 2008/12/29 11:14:33
Kommentar löschensehr bewegend!
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Hetzer86 2011/04/10 10:13:11
Antwort löschenHätte grade beinahe aus dem Affekt auf "bedenklich" geklickt...
stuka 2008/10/07 11:05:44
Kommentar löschenEin Schwachsinn! Unglaublich wie eine Neuverfilmung so daneben gehen kann.
Ich schließe mich den Kommentaren meiner Vorredner an.
Sachliche Fehler haufenweise, hier ein paar Beispiele:
Es taucht ein amerikanischer M 48-Panzer auf, Baujahr 60er Jahre!!
Die Uniformen stimmen in vielen Details nicht!! Die Bewaffnung z.T. auch nicht!!
Überall Hakenkreuzfahnen und das 1945. Beflaggt wurde nur an Feiertagen, an Nazi-Gedenktagen und an Staatsgebäuden.
Wenn man so viel Geld für eine Produktion ausgibt muß auch noch Geld für einen Experten da sein, der solche Dinge überprüft!
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Darbon 2008/10/03 19:34:29
Kommentar löschenEine Unverschämtheit, diese Scheußlichkeit als "Antikriegsfilm" zu verkaufen. Habe wegen übler Vorahnung und der eindeutigen Vorabverrisse (Spiegel, Welt, FAZ und Moviepilot) nur hin und wieder hineingezappt und mich jedesmal vor Grauen geschüttelt. Den Film komplett sehen zu müssen, wäre mir wirklich nicht bekommen.
Sollte Panzer-Panzer demnächst die krachigen Event-Remakes von "Casablanca" und "Das siebte Kreuz" inszenieren, wird wohl auch Franka Potente wieder mit von der Partie sein, denn gerade wegen dieses Stümpers war sie laut "Bild"-Interview lobhudelnd dabei.
Noch eine Frage: Wie konnte "TV Spielfilm" diesen Schund als "Tip des Tages" anpreisen?
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Kaleu 2008/10/01 17:05:03
Kommentar löschenGott behüte das dieses stümperhafte Werk das Original von B.Wicky in den Schulen ersetzt.Das ganze Machwerk unterbietet noch den Schwachsinn von GZSZ und den anderen Verdummungssoaps um ein vielfaches.Wer das Original nicht gesehen hat kann wahrscheinlich mit diesem Schrott überhaupt nix anfangen.Man kann zu keinem der Charaktere einen Bezug entwickeln und die Dasrteller passen sich diesem echt übelen Drehbuch an.Führte der Film von 1959 noch den Wahnsinn der letzten Kriegstage dem Betrachter vor Augen so drückt dieser TV Schund nichts aber rein gar nix rüber.Zur historischen Genauigkeit dieses Machwerks hätte nur noch gefehlt das einer der HJ Soldaten sein I-Pod auspackt.
Ne ne,was erwartet uns da noch für ein Schund?Vieleicht ein 80Minuten Remake von "Das Boot" mit Florian Silbereisen in der Rolle des Kaleu und Johannes B.Kerner als LI?
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RaZer 2008/09/30 20:23:33
Kommentar löschenNormalerweise meide ich solche TV-Produktionen, ich glaube ich muss hier nicht länger ausführen warum. Hier hat mich der nett gestaltete Trailer dazu verleitet mal eine Ausnahme zu machen. Naja, das hätte ich mir getrost sparen können. Schon der Anfang ist geradezu lächerlich. Die erste Stunde passiert nix, außer dass ein Jagdflieger nichts besseres zu tun hat als durch die deutsche Pampa zu fliegen und zwei Zivilisten zu jagen, klar warum auch nicht. Den ganzen Charakteren weint man nicht eine Sekunde nach, so klischeehaft, hölzern und naiv wie diese Teenies wirken. Potentes Rolle ist ungefähr so sinnvoll wie ein Eimer Sand in der Wüste. Diese komplette Nebenhandlung ist der totale Mist und die Haupthandlung fällt schon nicht sonderlich postiv auf. Diese Geschichte ist eigentlich tragisch und sollte die Sinnlosigkeit der letzten Kriegstage vermitteln, davon merkt man leider viel zu wenig. Dabei ist die Optik gar nicht so übel. Die Schauplätze und Feuergefechte sind für eine TV-Produktion sogar ganz passabel, aber das merzt die inhaltlichen Schwächen nicht aus. Kann man guten gewissens Verpassen, meine schon nicht so hohen Erwatungen sind sogar unterschritten worden!
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Loo 2008/09/29 22:48:00
Kommentar löschenEine absolute Peinlichkeit. Jeder der ein bißchen Ahnung hat, wird sich beim Schauen des Films wohl die Haare gerauft haben. Haben Regisseure bei der Umsetzung eines solchen Films keine militärischen Berater oder wenigstens Historiker??? Die Story ist hanebüchend und hat mit dem Original nicht mehr viel zu tun. Die Schnitte verwirren eher, als das sie die Story zusammenhalten und die Darstellung der Deutschen wird ständig mit heroischer Musik untermalt, als ob man sie zu Helden machen wolle (Warum, bleibt mir ein Rätsel, da hat der Regisseur wohl einiges nicht ganz verstanden). Auch scheint das Budget knapp geworden zu sein, da die Requisiten nicht zu Ort und Zeit des Handlungsstranges passen. Man sollte sich das Original anschauen und dieses peinliche Remake vergessen.
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Bäda 2008/09/29 22:06:34
Kommentar löschenIrgendwie nicht so der große Wurf. Man will nicht so richtig eintauchen un mitfühlen in das Szenario. Werd ich mir sicher kein zweites mal anschauen
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