Die Fälscher

Die Fälscher (2007), AT/DE
Laufzeit 98 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 22.03.2007

6.8 Kritiker
14 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3 Community
989 Bewertungen
24 Kommentare
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von Stefan Ruzowitzky, mit Karl Markovics und August Diehl

Sie war die größte Geldfälschungsaktion aller Zeiten. Über 130 Millionen britische Pfund wurden dabei gedruckt, unter Umständen, die nicht spektakulärer und tragischer hätten sein können. Als in den letzten Kriegsjahren die Lage zunehmend aussichtsloser wurde, beschloss die Führung des Deutschen Reichs kurzerhand, die Banknoten der wichtigsten Kriegsgegner selbst herzustellen. Mit den Blüten wollte man die feindliche Wirtschaft überschwemmen und die leeren Kriegskassen füllen. Im KZ Sachsenhausen rüstete man hierfür unter dem Decknamen “Unternehmen Bernhard” zwei strikt vom restlichen Lager und der Außenwelt abgeschottete Baracken in eine perfekt ausgestattete Fälscherwerkstatt um. Aus anderen Lagern wurden Häftlinge mit Fälscher-Knowhow nach Sachsenhausen gebracht, um dort den Plan der Nazis umzusetzen. Professionelle Drucker, preußisch korrekte Bankbeamte und Vorstadt-Handwerker, sie alle wurden zu Mitgliedern des streng geheimen Fälscherkommandos. Sie hatten die Wahl: Unterstützten sie den Feind, bekamen sie die Chance zu überleben – als Gefangene erster Klasse in einem goldenen Käfig, ausreichend Essen und eigene Betten inbegriffen. Sabotierten sie, bedeutete dies den sicheren Tod. Für die Fälscher ging es nicht mehr nur darum, Leib und Leben zu retten, sondern auch das eigene Gewissen…

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Kritiken (4) — Film: Die Fälscher

Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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4.0Uninteressant

[...] Diese Geschichte der größten staatlichen Geldfälschungsaktion aller Zeiten ist eigentlich unglaublich. Und genau deshalb auch setzt Ruzowitzky sie mit konventionellen filmischen Mitteln um, damit sie begreifbar wird. Dafür gelten abermals die Kompromisse, die im Kino bei diesem Sujet immer gelten müssen: Das Unfassbare fassbar zu gestalten. "Die Fälscher" ist ein ambitionierter, spannender und – natürlich – bewegender Film, der an den bekannten Eigenheiten deutscher Kinogeschichtsstunden leidet. [...] Dennoch möchte man dem Film tendenziell mit Wohlwollen begegnen, nicht nur weil er über ein verhältnismäßig noch wenig bekanntes Ereignis berichtet, sondern auch weil er nur selten in die alles zerkauenden, heuchlerischen und plakativen Erklärungsmuster vieler anderer deutscher Filme über die eigene Nazivergangenheit verfällt. [...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

der cineast

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Vega Quatsch. Ein wahrlich guter Film. Vega fällt es schwer, gute deutsche Filme anzuerkennen. Nur bei Graf hat er es einmal getan. Aber soetwas öfter zu machen, kratzt an der Glaubwürdigkeit! :)


der cineast

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PS: Text ist schön. Bewertung? WTF.


sushi25: movie-fan.de

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7.0Sehenswert

Kriminelle als "Elitegefangene" im KZ, die den normalen Wahnsinn, ausserhalb ihrer Baracken nur gefiltert miterleben. Der Film ist kein Schindlers Liste aber dennoch gut gemacht.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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7.5Sehenswert

Ruzowitzky hat sich dem schwierigen Thema auf intelligente Art genähert. Er wirft grundsätzliche Fragen auf, ohne der Verlockung einfacher Lösungen nachzugeben. Sein buntes Charakter-Ensemble hat er mit sehr menschlichen Verhaltensmustern ausgestattet, es führt sehr realistisch Defizite, Irrtümer, Größe vor.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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5.5Geht so

Man spürt Ruzowitzkys Willen, hier ein großes Gaunerstück abzuziehen, den etwas anderen KZ-Film [...] Der Holocaust ist ein Thema, kein Genre, mit dem sich beliebig umspringen lässt. So klammert er sich an das exemplarisch durchexerzierte moralische Dilemma, das nun mal nicht zu lösen ist - und läuft bald leer.

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Kommentare (20) — Film: Die Fälscher

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DrPhil

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film zeigt wie unterschiedlich das Leben in einem KZ sein konnte. Auf der einen Seite sterben Menschen (dies wurde allerdings nicht großartig im Film gezeigt) zum Anderen haben Juden ein eigentlich ganz schönes Leben, solange sie gut arbeiten. Der Film ist am Anfang ziemlich wortarm aber dies kann man am Ende des Filmes verstehen.

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Imi DeVito

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine sehr interessante und filmisch hervorragende Umsetzung eines existentiellen Konfliktes: War es bisher üblich, einen Nazi als Bösewicht darzustellen und einen Juden als Liebewicht, so stellt der Film erstmals die Konflikte dar, in der ein Jude sich dadurch unersetzlich macht, indem er kriminelle Handlungen- in diesem Fall Geldfälschungen begeht- und so sein Überleben sichert.
Eine faustische Parabel, die nicht nur Konflikte der jüdischen Geldfälscher offenbart, sondern gleichzeitig die Konflikte der befehlenden Nazis, die wiederum in ein übergeordnetes System eingebunden sind.
Insofern ein Gleichnis, dass Menschen- um ihre Familie zu schützen- bereit sind, illegale und unmoralische Aufgaben zu übernehmen.
Eine beeindruckende und subtil dargestellte Geschichte, die einen unerwarteten Aktualitätsbezug darstellt:
Wie zwingt man japanische Feuerwehrleute dazu, ein AKW zu "löschen"? Wie bringt man libysche Soldaten dazu, auf das eigene Volk zu schießen?
Hier laufen ähnlich Mechanismen ab, wie sie der Film beschreit.
Insofern ist der Film- trotz einiger handwerklicher Schwächen- ein Muss für jeden moralisch- politisch interessierten Menschen.
Absolut Sehenswert

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Der Boernd

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

einiges mögliches manko: so mancher betrachter könnte sich von der filmischen aufarbeitung der deutschen nazivergangenheit in form des gefühlten streifens nr. 800 zum thema, langsam langweilen. mir ging es nicht so.

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n8tif

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Bewertung7.5Sehenswert

Wow, ich fand die Performance von Karl Markovics (ehemals Stockinger, an der Seite von Kommissar Rex) echt gelungen. Was August Diehl dagegen zeigte, erschien mir im Vergleich fast eindimensional.

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Interessantes Zeitdokument, das vor allem mit guten Schauspielleistungen punkten kann.

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Weltensegler

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Bewertung4.5Uninteressant

Ein bisschen skeptisch war ich anfangs schon, denn der gute Film dauert gerade mal 90 Minuten – etwas mager für meinen Geschmack. Und man lässt sich deshalb auch wenig Zeit für eine Einführung, sondern nimmt sofort Tempo auf und kommt zum Hauptthema. Darsteller waren ganz gut, auch okay gefilmt. Dann fälscht Salomon halt Geld für die Nazis. Und er hat es auch voll drauf, bezweifel ich auch gar nicht. Ich verurteile ihn dafür natürlich nicht, soll er sich erschießen lassen oder die einzige Chance lebend rauszukommen ergreifen? Eben. Man hat sich bemüht, mal nicht den nächsten typischen Nazi-Juden-Film zu machen, ist schon ganz gut, mal ein mir unbekanntes Thema des 2. Weltkrieges zu beleuchten, letztendlich hat es mich nicht sonderlich begeistert, weil man das Schicksal des Hauptdarstellers schon zu Beginn des Films erfährt und er generell relativ ungerührt agiert, sich deutlich mehr traut als es die anderen Hälftlinge tun – da gingen meine Sympathien spürbar runter, und er ist halt auch keine wirkliche tragische Gestalt, weil es ihm deutlich besser geht als fast allen Juden im KZ. Dazu kommt letztendlich mit überraschungsfrei noch ein ärgerlicher Kritikpunkt, der Begriff „Fernsehfilm“ trifft es tatsächlich gut, es geht eigentlich den ganzen Film nur um Salomon der fälscht, das war es eigentlich, Spannung bzw. Emotionen sehen eben anders aus. Immerhin wurde der Konflikt „soll ich fälschen und die Nazis bankrotten Nazis unterstützen oder nicht“ kurz angeschnitten – leider nur sehr kurz. „Ich habe den Dollar Monate verzögert“ – das kam gar nicht rüber, man hätte das mit ein paar Kriegsberichten abmischen sollen oder gleich Daten einblenden sollen wie „26 Tage im Lager“, das hätte mir gefallen. Klingt jetzt etwas komisch, aber dass „draußen“ wirklich der Krieg tobte und wofür man das Geld fälschte kam außer den Dialogen kaum rüber, denn der gesamte Film wurde „drinnen“ gedreht. Da hat man dann schon gemerkt, wie dem Film die Mittel gefehlt haben. Und der Schluss war langweilig, richtig nichtssagend, boom, der Krieg war aus. Hurrah.

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peterpit

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr gelungen, normal bin ich kein Fan von deutschprachigen Produktionen, aber diese - sehr gut.

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notsch

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Film über Opportunismus, Korrumpierbarkeit und Moral. Insgesamt unspektakulär inszeniert, aber dennoch überzeugend.

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Brock Landers

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Bewertung5.5Geht so

DIE FÄLSCHER wirkt auf mich in seiner Darstellung der Zeitgeschichte und des Lageralltags größtenteils naiv und klischeehaft. Außerdem meine ich einen gewissen Voyeurismus ausmachen zu können, der sich darin äußert, dass öfter mal etwas zu deutlich mit der Kamera auf Exekutionsszenen und andere Gewaltverbrechen der Peiniger gehalten wird. Gänzlich misslungen ist meinem Empfinden nach auch die Szene, welche die Frau des Sturmbannführers Herzog vorführen soll als gutgläubige und naive Hörige ihres Mannes. Die mit zu starken Strichen aufgetragenen Inszenierung führt dazu, dass die nötige Fallhöhe für die Komik der Szene, die hier offensichtlich angestrebt wurde, nicht erreicht wird.

Dabei gibt es auch Szenen, die den Schmerz und die Gewalt, denen die Fälscher-Gruppe ausgeliefert ist, besser einfangen. Genannt sei beispielsweise jene, in der die Zwangsarbeiter durch eine Bretterwand einer beiläufigen Erschießung nur akustisch beiwohnen, was die Qualität des Schreckens und der Angst so erhöht, dass dies zum gewaltsamen Schlagabtausch zwischen dem die Gruppe boykottierenden Burger und dem opportunistischen Sorowitsch kommt.

Gut inszeniert ist ebenfalls die „emotionale Betäubung“ Sorowitschs nach jeweils schlimmen Erfahrungen, die zweimal im Film mittels eines Toneffekts erzielt wird, der alle Geräusche und Gespräche wie durch eine dicke Watteschicht gefiltert erscheinen lässt, was sehr gut die Schockwirkung und die Isolation der Figur in diesem Moment illustriert.

August Diehl agiert wie gewohnt auf höchsten Niveau und erschafft mit seinem Spiel eine nuancierte und vielschichtige Figur. Die Rolle des Protagonisten ist da etwas undankbarer, da dieser als unbeirrbarer Egoist wenig Freiraum zur Entfaltung bietet und somit etwas verblasst. Hervorzuheben wäre noch Devid Striesow, der die dankbaren Vorteile einer typischen Schurkenrolle gut zu nutzen weiß und dieser durch eine überzeugende Wandlung zusätzliche Tiefe abgewinnen kann.

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raab_himself

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was ist klischeehaft?


JoeShoe

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Bewertung9.0Herausragend

Was mir daran gefällt: kein Kitsch, keine Übertreibungen, und mal gute Schauspieler.

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Geistertexter

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Bewertung6.0Ganz gut

Die guten Schauspieler (allen voran der großartige Karl Markovics) tragen diesen historischen Film, der mit den üblichen Nazi-Drama-Versatzstücken operiert und die authentischen Erlebnisse des Erzählers umleitet in ein auf Spannung und Kathasis setzendes Genrestück, das jedoch neben der anvisierten Allgemeingültigkeit auch viele Beliebigkeiten enthält.

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zeekay

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Auch “Die Fälscher” war ein Film, den ich schon sehr lange sehen wollte, da ich bisher nur gutes drüber gelesen hatte. Was ich dann gesehen habe hat beeindruckt, aber doch enttäuscht. Die Geschichte ist mir zu glatt und der Held zu unsympathisch, aber die Optik und die Kameraarbeit sind teilweise herausragend. Dieser dreckige, körnige Look passt einfach. Auch habe ich erwartet, dass das KZ Sachsenhausen eine größere Rolle im Foilm einnimmt und sich die Story nicht nur auf einen kleinen Bereich beschränkt. Trotzdem ganz guter Film über ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte.

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Nayuma

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine sehr gelungene Verfilmung, aber leider hat er mich nicht so mitgerissen wie Schindlers Liste usw. Sehr interessant zu sehen, zumal ich selbst schon in Sachsenhausen war und ich mich an diese Geldfälschergeschichte überhaupt nicht erinnern kann. Hab echt Lust auf das Buch bekommen. Hoffe da auf noch mehr Details.

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bootsmann13

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Bewertung7.5Sehenswert

Zugegeben: ich war direkt nach und auch während des Films etwas zwiespältig, was die Bewertung angehen würde. Was mich wirklich total abgetörnt hat, ist die schlechte Mischung. Es gibt (vor allem in den ersten dreißig Minuten) mehrere Dialoge, deren Inhalt man nur erahnen kann. Trotzdem habe ich - mit etws Abstand betrachtet - den Film und dessen ungewöhnliches Thema genossen.

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Thomas479

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Thematik des Films ist sehr interessant. Karl Markovics, der hier die Hauptrolle des Fälschers spielt, zieht den Zuschauer sofort in seinen Bann. Man findet etwas schwer rein in diesen Film. Die Dialoge sind teilweise schwer zu verstehen. Der Film springt von Einstellung zu Einstellung, nimmt sich für seine Figuren und deren Ausleuchtung zu wenig Zeit. In einigen Szenen kann man nur erahnen, worum es ging. Schon ist sie wieder vorbei. Zeitweise überkommt einen das Gefühl, "Die Fälscher" wären als Fernsehfilm der Woche angelegt worden und dürften auf keinen Fall länger als 90 Minuten sein.

Nach etwa einer halben Stunde fängt der Film an interessant zu werden. Neben dem erwähnten Markovics überzeugt vor allem David Striesow als SS-Offizier. Die Figur von August Diehl als Widerstandskämpfer bleibt zu eindimensional. Eigentlich schade, hier wäre gerade durch Diehl deutlich mehr möglich gewesen.

Der Film hat einige starke Moment, so z.B. als die gefälschten britischen Pfundnoten übergeben werden, der Blick in das traute Familienheim des SS-Offiziers oder als gegen Ende Fastnacht (!)gefeiert wird und parallel dazu der junge Kolya erschossen wird. Ganz stark sind auch die Dialoge zwischen Markovics und Striesow.

Es ist ein Film, der ein eher unbekanntes Kapitel aus dem 2. Weltkrieg zeigt. Das macht er nicht schlecht. Wieviel mehr drin gewesen wäre bei dieser Produktion, lässt sich in den stärksten Momententen des Films erahnen.

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Chikiwi95

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Bewertung6.5Ganz gut

Gefiel mir persönlich sehr gut. Nett insziniert.

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eghbal

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Bewertung7.5Sehenswert

Thematisch und geschichtlich gesehen, finde ich den Film sehr gut, bloß, filmtechnisch ist es, meiner Meinung nach, mangelhaft.
Irgendwie passt die Historik der "alternativen" Art und Weise der Drehung ganz und gar nicht zu, schlechte Sound usw.

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Bäda

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Bewertung9.0Herausragend

ein echt guter Österreichischer Film der verdient einen Oscar erhalten hat.

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denise

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Bewertung5.5Geht so

Trotz des brisanten Themas und der schwierigen moralischen Fragestellung plätschert der Film irgendwie vor sich hin. Natürlich kann es keine eindeutige Lösung geben, aber die dargestellten Verhaltensweisen sind mir doch ein wenig zu unentschieden. Schade.

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alter.native

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich finde den Film auf dem Hintergrund der echten Geschichte dazu und den im Film exemplarisch gezeichneten Hauptprotagonisten gelungen.

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