Dream Boy

Dream Boy (2008), US Laufzeit 90 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 11.12.2008

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3.5
Kritiker
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von James Bolton, mit Stephan Bender und Maximillian Roeg

Basierend auf dem internationalen Bestseller des Erfolgsautors Jim Grimsley, führt “Dream Boy” den Zuschauer mit grenzsprengender Zärtlichkeit in die unschuldige Welt zweier verliebter amerikanischer Teenager, die versuchen, gemeinsam ihren Weg durch eine feindselige Welt zu gehen. Als Nathans Familie in die tiefreligiösen Südstaaten zieht, fühlt sich der 15-jährige isoliert und hilflos den Launen seines Vaters ausgesetzt. Nur durch die erwachende Liebe zum Nachbarsjungen, dem 17-jährigen Sportler Roy, entkommt Nathan seinem Alltag. Beim nächtlichen Lernen stellt sich heraus, dass Nathans Gefühle überraschenderweise erwidert werden. Die erste sanfte Berührung, versteckte Küsse und die Entdeckung der eigenen Sexualität werden ohne falsche Scham gezeigt. Die Geschichte einer ersten Liebe, eines Tabubruchs, fast mythisch doch voll Schmerz und dabei auch atemberaubend realistisch, untermalt von einer sehnsuchtsvollen, extra für “Dream Boy” komponierten Filmmusik.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (2) — Film: Dream Boy

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Dekorative Darsteller in absehbarer Coming of Age Story, die mit zunehmende Laufzeit an den zwar ganz sympathischen aber schrecklich unausgeformten Charakteren scheitert und mit einem unglaubvwürdig-esoterischen Ende aufwartet (das so zwar auch in der Romanvorlage vorkommt aber im Film noch unglücklicher wirkt).

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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1.0Ärgerlich

Wer dachte, die unbeholfene Altherrenromantik bei Gus Van Sant sei schon das schlimmste, was dem US-Independentfilm mit Blick auf nackte Jungs in den letzten Jahren widerfahren wäre, der wird von "Dream Boy" eines besseren belehrt. Regisseur James Bolton geht zwar gerade erst auf die 40 zu und rückt seinen schwulen Figuren nicht allzu unangenehm auf den Leib – dafür allerdings erzählt er eine ungemein abgestandene, einfallslose und beliebige Coming Out-Geschichte, die unübersehbar im Fahrwasser von "Brokeback Mountain" nach Luft schnappt. Auf Klischees wird ausnahmslos nicht verzichtet, da ist man schwul, weil der Vater in Kindheitstagen des Nachts öfter mal das Schlafzimmer aufgesucht hat, hasst und bestraft sich für die eigene Sexualität und benimmt sich überhaupt wie ein sozialer Krüppel. In ellenlangen, aber unbegründet bedächtigen Einstellungen werfen sich die beiden Teens erst verschüchterte Blicke zu und fummeln bald den lieben langen Tag herum. [...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (4) — Film: Dream Boy


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Velly

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Bewertung6.5Ganz gut

Das Buch ist deutlich besser als der Film, keine Frage.

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endlesssporadic

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Das einzige was überzeugt sind die Liebeszenen. Da kann einem schon heiß werden.

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patcharisma

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Bewertung4.0Uninteressant

Es gibt schon schräge Sachen auf dieser Welt, zum Beispiel dieser merkwürdige B-Movie-Indie-Film. Alles daran ist so unglaublich unbeholfen, dass man entweder nach 20 Minuten die Nerven verliert oder halt mal weiter schaut, was ich dann tat.

Irgendwie ist das alles überzogen mit einer Art Pornodramaturgie, inklusive dem Einsatz der viel zu lauten Nerv-Musik, den immer gleichen auftauchenden Gegenständen (hier: Schulbus), den dauernd abgeschnittenen Konversationen (natürlich dann, wenns mal fast spannend wird), den stereotypen Akteuren (hier: religionsfanatische Hinterwäldler, die in einem Waldkaff in Lousiana wohnen), der Achzigerjahre-Aesthetik und natürlich der Annäherung dieser voll schrägen Jungs. Dass das alles dann in eine Art Blair Witch Project ausartet, glaubt man erst, wenn man sich selbst kneift. So viel Weirdness, die sich selbst todernst nimmt, ist im Jahre 2007 schon schier unglaublich, deshalb gebe ich ich diesem Film einige Staun-Punkte.

Und dann war da doch noch eine Frau drin, die mir irgendwie so höllisch bekannt vorkam, ich aber niemandem zurechnen konnte. Im Abspann lese ich doch tatsächlich: Es ist die grosse Sängerin Rickie Lee Jones!

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Tenzing

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Bewertung2.5Ärgerlich

Es wird nicht so viel geredet, und wenn, dann ruft einer den Namen des anderen oder es geht hauptsächlich um Nichtiges. Als Ausgleich dafür werden aber sehr viele Wolken und Bäume gezeigt, in einer gar nicht aufregenden Landschaft. Und wen das noch nicht genug gelangweilt hat, der kann sich damit beruhigen, dass die Geschichte vorhersehbar ist und leider gar nicht kreativ.

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