Drei
Drei (2010), DE Laufzeit 119 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 23.12.2010
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513 Bewertungen
35 Kommentare
Keine
von Tom Tykwer, mit Devid Striesow und Sophie Rois
Tom Tykwer inszeniert mit Drei eine tragische und zugleich amüsante Dreiecksbeziehung und erzählt eine Geschichte über Liebe, Moral und Geschlechter. Seit 20 Jahren sind Hanna (Sophie Rois) und Simon (Sebastian Schipper) ein Paar. Sie leben in Berlin, nebeneinander und miteinander in kämpferischer Harmonie. Sie sind attraktiv, modern, gereift, kinderlos, kultiviert, ernüchtert. Fremdgehen, Kinderwunsch, Zusammenziehen, Fehlgeburten, Flucht und Rückkehr: Die Kulturmoderatorin und der Kunsttechniker haben vieles hinter sich, aber nicht mehr ganz so viel vor. Bis sich beide, ohne voneinander zu wissen, in denselben Mann verlieben. Adam Born, Stammzellenforscher (Devid Striesow). Ein Mensch mit vielen Gesichtern, charmant, geheimnisvoll, ein Mann der Tat, kein Zauderer. Erst lässt sich Hanna mit ihm ein, wenig später auch Simon. Heimlich führen sie ihre Affären mit Adam, nicht ahnend, wie sehr das Geheimnis, das sie voreinander haben, sie miteinander verbindet. Erst als Hanna unverhofft schwanger wird, werden die drei Liebesbeziehungen ernsthaft auf die Probe gestellt.
Mehr Bilder (17) und Videos (2) zu Drei
Cast & Crew
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Tom Tykwer
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Devid Striesow
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Sophie Rois
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Sebastian Schipper
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Annedore Kleist
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Angela Winkler
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hildegard
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Alexander Hörbe
Regie
Schauspieler
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Winnie Böwe
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Cedric Eich
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Senta Dorothea Kirschner
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Martina Ysker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cousine von Simon
-
Tom Tykwer
- Genre
- Tragikomödie
- Zeit
- 2010er Jahre
- Ort
- Berlin
- Handlung
- Affäre, Begegnung, Bisexualität, Dreiecksbeziehung, Entscheidung, Fehlgeburt, Frau zwischen zwei Männern, Fremdgehen, Galerie, Geheimnis, Heimliche Liebe, Heiratsantrag, Homosexueller Kuss, Partnerschaft, Schwangerschaft, Seitensprung, Ungewollte Schwangerschaft, Verlieben
- Stimmung
- Aufregend, Berührend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Drei
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Trailer zum Film Drei
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Kritiken (10) — Film: Drei
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenSehr sehenswert: Nach “The International” hat sich Tom Tykwer nun wieder nach Deutschland begeben. “Drei” ist ein Film über ein Paar Anfang 40, beide Berliner Kulturschaffende, in deren Leben sich plötzlich einiges überschlägt.Auffallend: die Strahlkraft von Devid Striesow. (Mehr im Podcast)
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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschenHilfe: Mutti und Vati haben Pubertät! Hanna (Sophie Rois) und Simon (Sebastian Schipper), wie sie in Tom Tykwers Komödie „Drei“ heißen, haben schon jede Menge hinter sich, was unsereins noch bevorsteht: Küssen, Snickers Mini, Ladendiebstahl, Führerschein, Kennenlernen...
Jetzt sind die beiden sympathischen Leutchen in den besten Jahren - was ja eigentlich bedeutet, das sie genau die schon hinter sich haben: Sie sind über 40.
Bisher war das Leben voller Geld, Partys und toller Jobs als Fernsehtussi bzw. Kunsttyp. Die beiden warten so busy mit sich selbst, dass sie sogar das Kinder machen ganz vergessen haben: Sie haben nämlich gar keine.
Macht nichts, denn was jetzt kommt, ist auch nicht schlecht: Affären, Homosexualität, Hodenkrebs. Und da hält Tykwer, der brutale Kerl, nicht nur eine, sondern bis zu vier Kameras drauf. An dieser Stelle ist der Film so zusammengeschnitten wie der Sparkassen-Spot mit Jürgen Vögel: Oben links wird telefoniert, oben rechts…
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Chr. Buß: Spiegel Online Chr. Buß: Spiegel Online
Kommentar löschenSex-Klamauk oder Erotik-Drama? Ironisches Berlin-Mitte-Porträt oder kompromisslose Akademiker-Innenschau? Tom Tykwer hält geschickt die Balance. Er zeigt Pleiten, Pech und Pannen seiner Charaktere auf amourösem Felde, führt sie in ihrer Bildungs- und Kunstgefräßigkeit vor, die sie zwischenmenschlich doch nur noch ausgemergelter erscheinen läßt. Gleichzeitig setzt er jeden ihrer schüchternen Küsse, jede ihrer Tastbewegungen zum anderen oder gleichen Geschlecht mit heiligem Ernst in Szene.
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschenWährend der Regisseur zusammen mit seinem tollen Darstellertrio und viel (selbst-)ironischem Humor das Spannungsfeld zwischen Angekommensein und Experimentierlust ergründet, reichert er den Hauptplot mit vielen, kleinen Abschweifungen und Einfällen an. Das ist zwar über weite Strecken durchaus sehr reizvoll. Doch durch den intellektuellen, begründenden Zusammenhang, in den Tykwer seinen Film gesetzt hat, verliert "Drei" deutlich an Leichtigkeit und gerät letztlich etwas zu ungelenk verkopft.
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Esther Buss: Film-dienst Esther Buss: Film-dienst
Kommentar löschenSehr direkt und unverklemmt erzählt Tykwer von der sich anbahnenden Dreiecksbeziehung und vom schwulen Sex in der Umkleidekabine eines Schwimmbads. Die sexuelle Orientierung seiner Figuren macht er dabei angenehmerweise nicht zum Gegenstand, auch wenn die „Sätze danach“ doch ein bisschen nach Diskurstheater klingen. „Du musst Dich von deinem deterministischen Biologieverständnis verabschieden“, sagt Adam im heruntergekochten René-Pollesch-Slang zu dem verwirrten Simon. Überhaupt ist „Drei“ mit Referenzen zu Theorie und Film, Literatur, Theater und Tanz überladen. Tykwer entwirft hier nicht zuletzt ein Porträt der kreativen Berliner Forty-Somethings, die sich mit einer großen Selbstverständlichkeit zwischen Berliner Ensemble, Gropiusbau und Badeschiff bewegen und Kultur zu ihrem primären Bezugssystem erklärt haben. Doch nicht immer fügen sich diese Bezüge – ein Theaterstück von Robert Wilson, die Kunst von Jeff Koons etc. – mit der behaupteten Alltäglichkeit in die Erzählung ein. Manches wirkt zu ausgestellt, um nicht in die Falle des Prätentiösen zu geraten (oder nicht ausgestellt und konsequent genug, um als Diskursfilm durchzugehen). [...]
Unter der Fülle an Material, an Ideen und „Fußnoten“ findet der Film dann aber kaum zu einer organischen Form, wirkt verzettelt, überfrachtet, mitunter auch etwas verquasselt, aber vor allem findet der vorgelebte experimentelle Lebensentwurf ästhetisch keine adäquate Entsprechung.Trotz aller visuellen Experimentierfreude wirken die Bilder immer eine Spur zu gediegen und glatt. So ähnelt „Drei“ einer vollgestopften Wühlkiste, die man mit geteiltem Vergnügen durchstöbert – einiges davon würde man lieber als überflüssigen Plunder verwerfen, über andere Funde hingegen ist die Freude groß.
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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online
Kommentar löschen"Drei" ist manchmal leicht verkopft, durch Splitscreen teilweise irritierend inszeniert, aber trotzdem unterhaltend. Mit großer Leichtigkeit und witzigen Dialogen schlagen sich die Protagonisten durch Irrungen und Wirrungen dieser etwas anderen, von Kameramann Frank Griebe wie immer glänzend fotografierten Dreiecksgeschichte. Und dass sie allesamt eigentlich schrecklich normal und beliebig sind, macht sie liebenswert.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenDer höchst artifiziell wirkende Spielfilm Tom Tykwers mit dem programmatischen Titel „Drei“ ist alles andere als eine gewöhnliche Dreiecksbeziehung: Im heutigen Berlin verlieben sich Hanna (Sophie Rois) und Simon (Sebastian Schipper), die seit zwanzig Jahre eine kinder- und trauscheinlose Beziehung miteinander führen, in denselben Mann, den Stammzellenforscher mit dem ebenfalls hyper-plakativen Namen Adam Born (Devid Striesow). Dass nicht wenige Zufälle erforderlich sind, bis Adam der Liebhaber sowohl Hannas als auch Simons wird, soll hier nicht weiter interessieren. Wichtiger scheint es, auf die Botschaft hinzuweisen, die einer der bedeutendsten deutschen Regisseure der Gegenwart mit seinem neuen Film verbreiten möchte. Diese wird ebenfalls thesenhaft in einer Szene deutlich, bei der Adam Simon einlädt, „Abschied vom deterministischen Biologieverständnis“ zu nehmen.
„Drei“ will dem Zuschauer weismachen, im Grunde seien alle Menschen bisexuell. Noch deutlicher formuliert es Drehbuchautor und Regisseur Tykwer in einem Interview mit dem KulturSPIEGEL: „Ich erlebe Menschen um mich herum, die sich vom klassischen heterosexuellen Beziehungsideal zu lösen versuchen.“ Für all diejenigen, die Bisexualität dennoch nicht als Ideal ansehen, hält Tom Tykwer eine allgemeinere Kunde bereit: „In unseren triebhaften Bedürfnissen sind wir nicht monogam“. Zu diesem Angriff auf die monogame Ehe passt denn auch der Nebenhandlungsstrang in „Drei“, bei dem es um Beihilfe zur Selbsttötung geht. Mit dem in „Drei“ ausgebreiteten, liberalistischen Menschenbild stimmen ebenfalls die ebenso wenig subtilen Angriffe auf das deutsche Embryonenschutzgesetz überein.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenTom Tykwer hat hier eine wunderschön fotografierte, zeitgeistig und kraftvoll inszenierte, zugleich nicht eben konventionelle Beziehungsutopie gestrickt, in der Adam wie ein Katalysator die geheimen Wünsche, unterdrückten Triebe und Gelüste des Pärchens freilegt. Der Berliner Regisseur versteht es grandios, dies alles ebenso anspielungsreich und auf hohem intellektuellem Niveau wie auch locker und leichtfüßig zu erzählen. Nur gegen Ende verzettelt er sich ein wenig, sodass es seinem Film nicht geschadet hätte, wäre er zehn Minuten kürzer geworden. Wem all dies zu kompliziert erscheint, der kann „Drei“ auch einfach nur als das begreifen, was es noch dazu ist – ganz großes Schauspielkino!
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenTykwer verzettelt sich mit zu vielen Themen (Stammzellenforschung, Sterbehilfe, Homosexualität, u.a.), zu denen er seinen Senf dazugibt und Episoden, die vom Hauptthema ablenken (völlig überflüssig die Episode mit der sterbenden Mutter und einer Angela Winkler mit kitschigen Engelsflügeln, - warum tut sich diese hervorragende Schauspielerin das nur an?). Zudem wirkt der Film reiflich kunstgewerblich mit seinen vielen Split-ups und verschnörkelten Zahlenspielereien. Leider hört der Film an der Stelle auf, wo er anfängt, endlich zur Sache zu kommen: Wie könnte eine Ménage-a-trois funktionieren?
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Luitgard Koch: programmkino.de Luitgard Koch: programmkino.de
Kommentar löschenMutig verwickelt Regisseur Tom Twyker in seinem neuen postmodernen Beziehungsreigen „Drei“ ein Berliner Paar aus dem Bildungsbürgertum in eine Ménage à trois. Seine lässig romantische Tragikomödie belässt es jedoch nicht bei der klassischen Dreiecksgeschichte. Getragen von seinen Schauspielern [...] spielt der 45jährige [...] alle Konstellationen durch bis hin zur harmonischen Utopie einer gelebten Dreierbeziehung. Sein Generationenporträt großstädtischer Mittvierziger beeindruckt nicht zuletzt durch die virtuose filmische Umsetzung seiner Versuchsanordnung experimenteller Beziehungsmöglichkeiten.
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Kommentare (25) — Film: Drei
Kommentar schreibenMimuschka 2011/12/05 02:01:30
Kommentar löschenobwohl die geschichte schon stark kontruiert ist, sich der film etwas zu offensichtlich um künstlerischen anspruch gemüht und man ein paar sehr unwahrscheinliche zufälle schlucken muss, war ich letzten endes überzeugt. das liegt zum einen an meiner großen liebe sophie rois und dem extrem charmanten spiel von devid striesow und zum anderen an dem für einen film aus dem mainstreambereich ungewohnt progressiven umgang mit beziehungsfragen:
die kritische reflexion von gängigen partnerschaftsformen wird nicht wie sonst oft üblich abgehandelt, nämlich dass nach dem anti-bürgerlichen aufbegehren, dem abenteuer, welches ein laben an der tabuisierten lust der grenzüberschreitung wenigstens temporär ermöglicht, schlußendlich der zuschauer aber in einer art finalen rückbesinnung auf sitte und anstand wieder auf den boden der tatsachen zurückgeholt wird und in ruhe ins bett gehen kann.
hier steht am ende eine utopie jenseits der grenzen des "guten geschmacks", in dem menschen determiniert sind von geschlechtszugehörigkeit und dem glauben an monogamie, an dem trotz des ständigen und überall zu beobachtenden scheiterns immernoch festgehalten wird. als alternative zeigt DREI ein liebe, welche sich des moralischen ballasts entledigt hat und somit allen beteiligten personen eine glückliche poly-amore zukunft ermöglicht.
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veseria 2011/10/16 22:22:17
Kommentar löschenIch kann nicht mehr. So lustig und (wie von den Meisten unterschätzt) intelligent. Und einer der größten schauspielerischen Leistungen jemals die uns Sophie Rois da bietet.
Allerdings ist der "Trash-Engel" wie ich ihn an dieser Stelle gerne nennen würde wirklich, wirklich zu viel des Guten. Da möchte man fast weg gucken.
Aber nochmal: Sophie Rois...unglaublich!
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suicidefantasy 2011/10/17 17:24:55
Antwort löschenOh ja der Engel des Grauens.. sicher absichtlich aber so erzürnend....
sancho 2011/09/28 23:29:36
Kommentar löschenErfreulich schnelle Dreiecksgeschichte, sympathisch authentisch besetzt. Nicht nur wegen der Schauplätze klasse Berlinfilm, sondern besonders weil die Protagonisten mit ihrem rasant vielen Erleben typisch sind für Berliner Lebensart. Die wie selbstverständlich gekonnte Kamera zeigt eine spannende dramatische Liebes-Komödie mit hervorragenden Hauptdarstellern. Nicht nur punktuell auch sehr guter Soundtrack.
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czesna 2011/08/14 11:54:57
Kommentar löschendie bildaufteilungen sind nervig und vielleicht im kino annehmbar. ein unueberschauberes gezeter ohne inhalt. man merkt sofort, dass die beiden protagonisten keine harmonische beziehung miteinander fuehren. und damit setzt es der story schon den ersten hieb. aus lauter intellekt mal kurz den sinn einer beziehung verpasst und wohl ueber sexmangel redend, aber nix aendernd, wird frau trotz gewissensbissen zur betruegerin und mann urploetzlich nach hodenkrebs homosexuell. sorry, aber in den wildesten vorstellung klappt genau das bei der o.g. konstellation gar nicht. erst kein verlangen (mehr), spucke im kondom, dann aber auf dem gipfel des verlogenen spiels auch gleich noch das ja-wort geben, schwanger werden mit zwillingen und trost bei der alternativen freundin in london suchen? job egal, hiv-egal, emotions- einfallslos einfach zusammenfuegen, was ohne den 3. mann nicht ging. arme story. 3 punkte trotzdem fuer herausragendes schauspiel. soviel nonsense muss einer in ernstform erstmal ueberzeugend abspielen...
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czesna 2011/08/14 12:03:27
Antwort löschender titel gibt sich seine punktzahl hier schon. gute selbsteinschaetzung ;)
Filmdienst 2011/08/06 11:09:51
Kommentar löschenNatürlich ist der Film - wie jeder Tykwer - gut gemacht, keine Frage. Aber leider erweckt der Film - auch wie jeder Tykwer überhaupt keine Emotionen, er berührt nicht, die Figuren bleiben letztlich künstliche Versuchobsjekte auf Tykwers intellektuellem Schachbrett, sie werden - trotz des guten Schauspiels - niemals real und menschlich. Tom Tykwers Filme gleichen Essays, er fabuliert über ein ersonnenes Thema, prüft es experimentell, variiert es, füllt es mit künstlicher Poesie. Aber das, was ein Kinoerlebnis letztlich wirklich gross macht, EMOTION, hat Tom leider noch in keinem einzigen seiner Filme geschafft. Man sieht sich seine Filme an wie interessante Bilder einer Kunstaustellung, aber gepackt, mitgerissen und berührt....wird man nie. Man würde ihm wünschen, dass er es irgendwann nochmal schafft, eine ganz simple Geschichte zu erzählen, die dem Zuschauer nahe geht
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gewitterblau 2011/07/17 20:50:00
Kommentar löschengrandiose schauspielerische leistung.großartig tom tykwer!
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nmrd 2011/07/06 00:08:23
Kommentar löschensehr schön, sehr frei, sehr offen, sehr ehrlich.
empfehlenswert!
ach ja, der vorspann ist großartig!
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chriskaps 2011/07/04 13:00:05
Kommentar löschenVerdammt gut gespielt und der Film sieht bombig aus, was man ja auch von Tykwer erwarten kann. Manchmal vielleicht ein bißchen zu Stylo-Berlin-mäßig, aber kann man durchgehen lassen. Ebenso wie die extrem konstruierte Geschichte und das völlig absurde Ende. Macht alles nichts: Rois, Striesow und Schipper machen diesen Film sehenswert.
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Lammbock 2011/06/05 22:02:10
Kommentar löschen15 Euro für die Katz, so einen schlechten Film habe ich lange nicht mehr gesehen. Die Story ist langweilig und Sophie Rois nervt schon, wenn sie nur den Mund aufmacht. Niemand will eine Hodenamputation sehen, sowas gehört nicht auf die Leinwand. Als Adam plötzlich Simons "Narbe sehen wollte" wurde es dann zu viel für mich, da waren grade mal knapp 50 Minuten rum.
Tykwer und Schipper haben mir diesen Film schmackhaft gemacht und die Kritiken auf der DVD Hülle lasen sich auch ganz gut, ich hätte auf moviepilot hören sollen.
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holden_copperfield 2011/06/04 21:41:05
Kommentar löschenTon und Schnitt nerven wie Sau. Die Dialoge sind genuschelt und die Story bisschen sehr schwach. Alter und ne Hoden-Amputation brauche ich nun wirklich nicht in meinem Abendprogramm. Vielen Dank, Herr Tykwer.
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Horvath 2011/04/21 20:12:39
Kommentar löschenMit einem Wort: Entsetzlich!
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Ripley1 2011/04/21 22:15:03
Antwort löschenWieso das denn?
Sonja Hamann 2011/03/19 16:53:53
Kommentar löschenfrag mich, was an diesem film dran sein soll. habe mich sehr gealngweilt, nur striesow war wie immer eine klasse für sich
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Tekl 2011/03/11 02:01:27
Kommentar löschenFür mich ein gelungener Film. Nicht aufregend, kaum effekthascherisch, aber mit viel Feingefühl und vor allem Raum für Stille und wortlose Szenen. Schön, dass auch nicht immer alles bis ins Detail erklärt wird, sondern noch etwas Spielraum für die Phantasie bleibt. Ist doch egal, wer die Frau in London ist. Es soll zeigen, dass Hanna erst mal weit weg wollte. Ob nun Mutter, Schwester, Freundin oder Tochter, das ist nebensächlich.
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alter.native 2011/03/06 23:47:08
Kommentar löschenAn den drei außerordentlichen Schauspielern gibt es nichts zu deuteln, am provokanten Thema auch nicht. Aber die Umsetzung mit den verschiedensten eingeflochtenen Handlungssträngen, den verspielten Traumsequenzen, den Huldigungen an das Theater und die Filme der Anderen war einfach ein bisschen zu viel des Guten. Insofern ist diese Versuchsanordnung nur mit einigen Abstrichen gelungen.
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Centerfloat 2011/03/04 18:38:19
Kommentar löschenTykwer sucht sich ein Tabu-Thema und macht daraus einen wirklich guten Film. Keine aufgesetzten Szenen. Einfach, klar und präzise beobachtet. Glaubwürdig und authentisch erzählt.
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dennis-oestreich 2011/02/28 00:51:04
Kommentar löschenSo einen Film erwarte ich idealerweise, wenn ich mit meiner Freundin ins Kino gehe.
Mehr davon!
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Motsche 2011/01/24 18:39:59
Kommentar löschenDie drei Darsteller sind glänzend und ich mag es wie der Film immer wieder aus den "alten" Filmrastern herausgerissen wird und die Beziehungen in schönen Bildlösungen auseinandergenommen werden....
Gucken!
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ellen_ripley 2011/01/20 14:39:28
Kommentar löschenVon allem ein bisschen: Bisschen Kitsch, bisschen Tod, bisschen Trauer, bisschen Komik, bisschen Leidenschaft, bisschen Mysthik und dann plötzlich so ein Drehbuchloch. Da hat man das Gefühl, man sei zwischenzeitlich eingeschlafen und habe mindestens fünfzehn Minuten verpasst. Hat man aber nicht. Da hat irgendwer am Drehbuch rumgeschnitten. ACHTUNG SPOILER: Da ist die Frau plötzlich in London. Wie kam sie denn dahin? Und wer ist diese ältere Damen, die sich um sie kümmert? Und ist das nicht hübsch wie sie alle zusammen zu fünft (!) - ja der Titel des Films, ist irgendwie unglücklich - zum Schluss kuscheln gehen. Ich kann mir schon denken wie es weiter geht. Die Zwillinge wachsen getrennt auf, lernen einander später kennen, verlieben sich ineinander...
Sieben Punkte, weil Tom Tykwer irgendwie immer sympathisch rüberkommt. Weil er anscheind wieder zu sich finden will und "Internationals" den Rücken kehrt. Weil Sophie Rois und Co ganz bezaubernd sind.
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Reinhard76 2011/01/09 10:16:01
Kommentar löschenRegisseur Tom Tykwer muss eigentlich nichts mehr beweisen, er hat ein wunderbares Gespür für das Visuelle, Musik und Bewegungen und genau im Verschmelzen dieser 3 Ebenen entstand meist etwas Anziehendes, Soghaftes, manchmal traumwandlerisch Schönes, dass man sich immer und immer wieder anschauen kann, wie etwa den Vorspann zu "Winterschläfer". Das nur vorweg, weil ich eigentlich ein Fan von Tykwers Filmen bin. Mit "Drei" gönnt er sich eher eine Auszeit, man freut sich schon jetzt auf den nächsten Film. Der Vorspann ist noch ein Kunstwerk für sich - Stromleitungen als Lebenslinien. Leider löst der Film danach dieses Versprechen nie ein. Nur wenig passt hier zusammen, die Balance zwischen Tragik und Komik funktioniert nicht wirklich, überflüssige Nebengeschichten werden erzählt, unnötig drastische Bilder gezeigt. "Drei" wirkt manchmal wie ein Debüt, bei dem der Regisseur alle Ideen, die er je hatte, in einen Film packt. Ich war schließlich froh, als "Drei" irgendwann zu einem Ende fand.
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4LOM 2011/01/08 14:02:28
Kommentar löschenFilme sind halt keine Mathematik, eins plus zwei ergibt nicht unbedingt drei. In diesem Fall ist "Drei" sogar gleich null, ein Nichts, eine Versuchsanordnung ohne Inhalt, ohne Ergebnis. Ich bin noch nie ein Tykwer-Fan gewesen, aber jetzt überlege ich es mir vorher bestimmt dreimal, nochmals einen seiner Filme im Kino anzuschauen.
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