Für ein paar Dollar mehr
Per qualche dollaro in più (1965), IT/ES/DE Laufzeit 130 Minuten, FSK 16, Western, Kinostart 25.03.1966
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42 Kommentare
Keine ?
von Sergio Leone, mit Clint Eastwood und Lee Van Cleef
Die Kopfgeldjäger Monco (Clint Eastwood) und Colonel Douglas Mortimer (Lee Van Cleef) sind beide hinter dem selben Mann, einem Gangster namens Indio, her. Doch Mortimer will ihn nicht nur wegen des hohen Kopfgeldes – immerhin 100.000 Dollar – sondern vor allem, weil er seine Schwester umgebracht hat. Monco und Mortimer beschließen, gemeinsam zu arbeiten, und Monco soll sich zum Schein Indio und seiner Bande, die einen Bankraub planen, anschließen.
HandlungDer Kopfgeldjäger Colonel Douglas Mortimer begibt sich auf die Jagd nach dem Ganoven Cavanagh, doch der Kopfgeldjäger Monco ist schneller und tötet den Banditen. Nachdem sie sich als Konkurrenten gegenseitig einschüchtern, beschließen Mortimer und Monco gemeinsame Sache zu machen, als sie erfahren, dass Indio, der meistgesuchte Verbrecher im westlichen Territorium, aus dem Gefängnis entflohen ist und auf seinen Kopf 10.000 Dollar ausgesetzt sind.
Monco soll den Lockvogel spielen, indem er sich in Indios Bande einschmuggelt, nachdem er einen von Indios Leuten aus dem Gefängnis befreit hat. Indio ist jedoch misstrauisch; er schickt Monco zum einem fingierten Überfall nach Santa Cruz, um selbst die Bank in El Paso ausrauben zu können. Der Banküberfall gelingt, doch Mortimer und Monco sind zur Stelle, um Indio und seiner Bande das Handwerk zu legen.
In einem gewaltigen Showdown besiegen sie die Banditen. Dabei stellt sich heraus, dass es Mortimer nicht um die Kopfgeldprämie ging, sondern dass er die Ermordung seines Schwagers und die Vergewaltigung seiner Schwester durch Indio rächen wollte. Monco fährt mit einem ganzen Wagen voller geldwerter getöteter Verbrecher zur nächsten Stadt.
Kritiken*„Sorgfältig und spannend inszenierter Italo-Western“– Lexikon des internationalen Films
„Für alle, die einen elementaren Western mit galvanischen Attitüden, einer nervenzerrenden Musik voller Maultrommeln und Chorälen und einer souveränen Verachtung von Sinn und Authentizität lieben, ist dieser Film ideal.“– TIME
„Alles ist in eine Form gebracht, die besser ist als der heutige amerikanische Western-Stil.“– Il Messagero
Phil Hardy stellt fest, einige Details des Films seien sehr einflussreich gewesen, etwa Mortimer und seine außergewöhnliche Waffensammlung, die „eine Welle von technologischen Apparaturen“ in Genrefilmen losgetreten habe, oder Mortimers Rückblenden von seiner Schwester, die „zum ersten Mal einer Leone-Figur eine beachtenswerte Vergangenheit“ verliehen hätten.
QuelleFür ein paar Dollar mehr
Cast & Crew
-
Sergio Leone
-
Clint Eastwood
-
Lee Van Cleef
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Colonel Douglas Mortimer
-
Gian Maria Volontè
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) El Indio
-
Gian Maria Volonté
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) El Indio
-
Mara Krupp
-
Luigi Pistilli
Regie
Schauspieler
-
Klaus Kinski
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Wild, der Bucklige
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Joseph Egger
-
Panos Papadopulos
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sancho Perez
-
Benito Stefanelli
-
Roberto Camardiel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stationswärter
-
Aldo Sambrell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cuccillo
-
Luis Rodríguez
-
Tomás Blanco
-
Lorenzo Robledo
-
Sergio Mendizábal
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bank Manager
-
Dante Maggio
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Carpenter in
-
Diana Rabito
-
Giovanni Tarallo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Telegraphist
-
Mario Meniconi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Zugführer
-
Mario Brega
-
Luciano Vincenzoni
-
Sergio Leone
-
Fernando Di Leo
-
Sergio Donati
- Genre
- Italowestern
- Zeit
- 1870er Jahre
- Ort
- Gefängnis, New Mexico, Wilder Westen
- Handlung
- Apfel, Außenseiter, Bandit, Bank, Cannabis, Cowboy, Cowboyhut, Cowboystiefel, Duell, Freiheitsentzug, Gefängnis, Gefängnisausbruch, Gewehr, Gewehrkugel, Hotel, Indios, Inkognito, Joint, Klassiker, Kopfgeldjäger, Lockvogel, Mord, Männer, Pferd, Pistole, Provinz, Schießerei, Steckbrief, Suizid, Vergewaltigung
- Stimmung
- Aufregend, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Für ein paar Dollar mehr
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Trailer zum Film Für ein paar Dollar mehr
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Kritiken (2) — Film: Für ein paar Dollar mehr
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenSensationeller Italowestern mit Spitzencast, guter Story und unter die Haut gehende Spieluhrmusik. Schön dass der Film nach 45 Jahren immer noch zeitlos funktioniert.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenÜberraschend: Ein Sequel das tatsächlich besser ist als das Original.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
WaldderChiller 2010/07/05 20:31:11
Antwort löschenÜberraschend ist nur, dass einige "Kritiker" anscheindend nicht wissen, was ein Sequel ist und was nicht.
wahrerkrieger 2011/04/06 19:19:19
Antwort löschenautsch
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MarianoRodriguentino 2011/05/07 11:20:43
Antwort löschenHochgenommen^^
der cineast 2011/06/08 18:02:09
Antwort löschen:D
Kommentare (40) — Film: Für ein paar Dollar mehr
Kommentar schreibenDr.Hasenbein 2012/01/22 17:57:50
Kommentar löschenNachdem Leone mit "Für eine Handvoll Dollar" einen ganz passablen Italo Western abgeliefert hat,
hat er mit der Fortzetzung "Für ein paar Dollar mehr" einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht!
Der zweite Teil übertrifft den Erstling in allen Bereichen und bietet einen Film mit viel Stil, Charme und vor allem sehr gutem Timing!
Alles Sachen die im Vorgänger schon vorhanden aber noch nicht ganz ausgereift waren.
Aber hier hat Leone einfach das richtige Händchen bewiesen.
Jetzt gibt es hier einige änderungen zum ersten Teil.
Zum einen ist der Film handwerklich viel professioneller gemacht,
dann fällt natürlich auf dass er etwas leichter und immer auch etwas komisch ist,
und dann ist da natürlich Lee van Cleef der Eastwood als ebenbürtiger "Partner" in nichts nach steht und sogar das letzte Duell abhalten darf.
Das alles bringt frischen Wind rein und macht Lust auf mehr Western dieser Art!
Klaus Kinski als irrer Bandit ist natürlich auch toll anzusehen.
Auch wenn seine Rolle leider etwas kurz geraten ist.
Aufgefallen ist mir hier extrem dass Eastwoods Charakter Monco scheinbar Pate stand für den späteren Wolverine (Hugh Jackman)!
Also, eine Fortsetzung die dem Original nicht nur die Stirn bieten kann sondern sogar noch besser ist.Und das gibts ja auch nicht soo oft!
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rranzen 2012/01/18 11:36:58
Kommentar löschen"Für ein paar Dollar mehr" sehe ich fast auf einer Stufe mit "Zwei glorreiche Halunken." Sergio Leone und Clint Eastwood sind einfach Weltklasse!
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Sepf 2011/12/14 03:37:23
Kommentar löschenSicherlich besser als der erste Teil, aber im Großen und Ganzen hatte ich mir auch hier mehr erwartet. Dass "Für ein paar Dollar mehr" trotzdem kurzweiliger daher kommt, liegt vor allem an der Dreieickskonstellation der Hauptfiguren. Clint Eastwood (Monco) darf nicht mehr den totalen Einzelgänger mimen, sondern Lee van Cleef (Colonel Mortimer) steht ihm nach einiger "Überredungskunst" tatkräftig zur Seite. Der dritte im Bunde ist Gian Maria Volonté alias 'El Indio' mit seiner Bande von Bankräubern.
Dieser gehört auch ein gewisser Klaus Kinski (Wild) an. Für mich ist die Besetzung in mancher Hinsicht nicht gelungen, aber was heißt das schon. Leone darf man keinen Vorwurf machen. 1965 war Kinski ja noch nicht in diesem Ausmaß bekannt, spielte noch über 20 Jahre später mehrere grandiose Rollen. Aber sein enormes Potenzial beziehungsweise seine unglaublich fesselnde Aura waren auch damals schon präsent. Kinski ist einfach nicht für so eine unbedeutende Rolle geschaffen. Zumindest hier nicht. Meine Meinung.
Was mich auch ein bisschen stört und ich weiß, dass dieses Problem - sofern es denn eines ist - in jedem Film zu finden ist. Es ist wirklich nichts Besonderes, aber ich finde es einfach schade, dass an manchen Stellen die Logik so offensichtlich fehlt. Filmfehler eben. Ein paar Beispiele (SPOILERGEFAHR):
- Colonel Mortimers Blick durchs Fernglas ist ja echt atemberaubend, doch durch sein Fenster kann er einfach nicht so viele verschiedene Sichtweisen haben.
- ellenlange Schusswechsel (wie zwischen Monco und Colonel Mortimer in El Paso) erregen offensichtlich auch mitten in der Nacht überhaupt kein Aufsehen.
- Warum erschiesst sich des Colonels Schwester bei der Vergewaltigung selbst und nicht Indio?
- Gespräche über größere Entfernungen sind anscheinend auch völlig ohne Zurufe möglich (z.B. der letzte Wortwechsel zwischen Monco und dem Colonel)
Über die Schiessfertigkeit der Westernhelden oder über die Tatsache, dass die "Bösen" einfach nicht mal die "Guten" abknallen brauchen wir an dieser Stelle gar nicht erst reden. Das gehört einfach zu einem Western, andernfalls könnte man gleich alle in die Tonne kloppen.
Wie gesagt nur ein kleiner Makel. Wichtiger sind andere Punkte. Einen kann man relativ schnell abhandeln:
Soundtrack. Sergio Leone. Alles gesagt.
Insgesamt hat der Film dann aber doch einfach zu viel Länge, die alberne Komik wie im Debütstreifen der "Dollar"-Trilogie wurde zwar eingedämmt, aber trotzdem findet sich zum Beispiel die "Eisenbahn, Eisenbahn, Eisenbahn"-Szene zwischen Monco und dem schrulligen Alten Prophet (die einzige Verbindung zu "Für eine Handvoll Dollar" ? ), die weiß der Teufel bzw. Leone warum eingebaut wurde. Besonders lustig war das vorher schon nicht und die Info über die Identität des Colonels hätte man auch locker woanders herbekommen können. Naja.
Fazit: Ich hatte wie man sieht mehr erwartet. Trotzdem hat der Film alles was ein sehenswerter Western braucht und sicherlich sehr gute Darsteller. Deswegen vergebe ich hier - auch als unverbesserlicher Eastwood-Fan - eine 7,5. Sehenswert ist er ja auf alle Fälle und eben auch besser als sein Vorgänger.
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wailer-greg 2012/01/25 22:30:04
Antwort löschen... Schöner Beitrag!
Zum Selbstmord der Tochter des Colonels - ich habe das so verstanden, dass sie sich umbringt, um 1. der Vergewaltigung zu entgehen und 2. weil sie ohne ihren Mann, den unser kiffender Compadre El Indio über den Jordan geschickt hat, nicht leben kann/will..
Der alte Prophet hat zumindest in der englischen Version einen ziemlich derben Südstaatendialekt drauf - muss man mal gehört haben - aber wenn er natürlich die ganze Zeit "Eisenbahn, Eisenbahn" statt "the damn train!" sagt, dann ist das garantiert nervig..
http://youtu.be/hgFTKuWWYhQ
Sepf 2012/01/30 02:06:54
Antwort löschenVielen Dank! ;) Ja habe den Film bisher leider nur in der Synchro-Version gesehen, werde mir ihn als großer Eastwood-Fan bei Zeiten auf alle Fälle auf Englisch ansehen.
Naja das mit der Vergewaltigung versteh ich dann zwar etwas besser, aber immer noch nicht ganz. Nachdem El Indio ihren Gatten erschossen hat, könnte sie ja perfekt Rache nehmen.
dbeutner 2011/10/23 14:29:54
Kommentar löschenNach dem für mich extrem enttäuschenden Erstling der Trilogie schon eine ganz andere Klasse. Leone hat in dem Jahr einiges dazu gelernt, wobei sein Hang zur Überlänge noch nie mein Ding war (also seine spezielle Art, mich zu langweilen, nicht dass ich grundsätzlich etwas gegen Überlänge hätte). Fettester Pluspunkt des Films (der für mich zugleich auch den "besten" unter den dreien darstellt) ist der teilweise wirklich großartige Humor. Sehr erfrischend, wenn der Film sich und sein Genre teilweise gar parodiert. Und ich würde nicht ausschließen, dass der alte Mann, der sein Haus an der Eisenbahnlinie nicht verkauft hat, Vorlage für die Wohnung an der S-Bahn in BluesBrothers war. Wobei das Original in diesem Fall deutlich radikaler wäre :-)
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Percilitor 2011/09/11 17:10:08
Kommentar löschenFür mich eher Teil 1.5 der Dollar Trilogie. Wiedermal geht es um Kopfgeldjäger die eine Bande infiltrieren und im letzten Drittel des Films auffliegen. Wie überraschend. Schlecht ist der Film keineswegs, aber eine Story, die nicht so sehr der des 1. Teils ähnelt, wäre wünschenswert gewesen.
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Marti DiBergi 2011/09/05 13:19:20
Kommentar löschenDer zweite Teil der "Dollar- Triologie" ist deutlich ausschweifender als der erste. Die Technik Leones kommt hier deutlicher zum Vorschein, Morricones Musik plärrt erhaben wie eh und je durch die Wüste, und es gibt wieder mal eine ganze Menge markanter Gesichter in Nahaufnahme. Das alles macht Spaß, doch hin und wieder schleichen sich Längen ein.
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hoffman587 2011/06/08 15:38:25
Kommentar löschenPer qualche dollaro in piú
"Für ein paar Dollar mehr" ist ein zynischer, spannender und bleihaltiger Western von Sergio Leone aus dem 1965, der den Nachfolger von "Für eine Handvoll Dollar" und den zweiten Teil der "Dollar"-Trilogie darstellt.
Die Story wurde zwar nicht wesentlich kompliziert, dafür aber ein Stück feiner gemacht: Der stille Revolverheld Monco tut sich mit dem Ex-Colonel Mortimer zusammen, um sich das Kopfgeld für den Outlaw Indio zu besorgen.
Clint Eastwood kann als wortkarger, stiller und cooler Revolverheld Monco wieder einmal auftrumpfen, neben ihm überzeugen noch ein hervorragender Lee van Cleef in seiner Rolle des Mortimers und ein wie immer erstklassiger Klaus Kinski in einer Nebenrolle.
Die Regie und Kamera sind noch präziser und detaillierter, obwohl sie damals schon herausragend waren, sodass sie meiner Meinung nach nun noch epischere Bilder erzeugen und wie im ersten Teil fühlt man sich wie in der alten Westernzeit.
Auch hier brennen sich viele Sequenzen in den Kopf des Zuschauers.
Außerdem wurden die Kulissen weiter ausgebaut, durch die erweiterte Handlung, somit können jetzt noch mehr Seiten des wilden Westens gezeigt werden, anders als in "Für eine Handvoll Dollar" wo sich alles größtenteils nur in einem kleinen Kaff abspielte.
Zudem sind die Charaktere und Dialoge, wie auch im Vorgänger, ausgezeichnet.
Zusätzlich toppt Ennio Morricone meiner Meinung nach seine himmlische, musikalische Untermalung, sodass diese, obwohl das im Grunde genommen unmöglich ist, da der Score kaum zu übertreffen ist, doch ich muss zugeben das sie hier einen Tick epischer und genialer wirkt.
Schließlich lässt sich also sagen, dass "Für ein paar Dollar mehr" ein brillanter Nachfolger ist, der seinen Vorgänger noch toppt und ein weiterer herausragender Teil der legendären Dollar-Trilogie ist.
16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 21 Antworten
Isolation 2011/06/08 16:11:09
Antwort löschenWarum kann ich nicht viel mit Western anfangen?
seven 2011/06/08 16:13:13
Antwort löschen@Isolation: Geht mir genau so.
hoffman587 2011/06/08 16:15:19
Antwort löschenWeil du ein freudloser Mensch bist, du bist nicht reif genug;DDDD
Ne, mal sehen, also früher mochte ich auch keine Western, aber seit an paar kann ich was mit denen anfangen(außer mit denen von Peckinpah), vielleicht magst du auch nicht den Erzählstil vieler Western oder du magst keine Cowboys.
Soll ich dir noch mehr Möglichkeiten nennen?
hoffman587 2011/06/08 16:16:42
Antwort löschenMorricones Musik ist aber trotzdem GÖTTLICH, dagegen kann man nichts sagen.
Isolation 2011/06/08 16:26:58
Antwort löschen@hoffelmann: Nee, Cowboys sind schon coole Schweine, mir bereiten nur diese dummen Indianer Kopfschmerzen...
Klar, paar Klassiker kennt man schon aus dem Gebiet und hat sie schon ein- oder zweimal im Fernsehen gesehen. Aber so ein Feeling stellt sich da bei mir nicht ein...
Nö, musst Dir jetzt nicht noch mehr Arbeit machen, habe genug auf der Westernliste.
@seven: Du wirst mir immer sympathischer... ;D
hoffman587 2011/06/08 16:30:41
Antwort löschen@Isolation: Hast du bisher nur alte Western gesehen ode nenn mir mal Beispiele für Western, die du nicht magst oder irgendwie gut findest.
Isolation 2011/06/08 16:34:00
Antwort löschenOh Gott, die Namen?! Weiß ich nicht mehr... die kommen manchmal auf WDR oder MDR oder NDR. Das waren richtig alte Schinken...
hoffman587 2011/06/08 16:36:22
Antwort löschenSchau mal bei mir hinten im Archiv nach, da gibts die einev Menge oller Schinken;D
der cineast 2011/06/08 16:50:51
Antwort löschenÜberschätzt. Groß ja aber nicht zu groß. Da gibt es unbekanntere Perlen im Western Genre. ;)
hoffman587 2011/06/08 16:54:45
Antwort löschen@Cineast: Welche?:)
der cineast 2011/06/08 18:01:28
Antwort löschen2 Companeros.
the traveler 2011/06/08 19:38:05
Antwort löschenJa, 2 Compañeros ist geil. Wie alles von Corbucci! DAS sind Western. Wer ist John Wayne?
the traveler 2011/06/08 19:43:14
Antwort löschenP.S.: Leone ist trotzdem der Gott des Western, auch wenn Corbucci's Filme auch noch mal eine einigartige Stellung durch ihre Sozialkritik und ihre Schmutzigkeit einnehmen.
der cineast 2011/06/08 22:39:06
Antwort löschenNÖ.
hoffman587 2011/06/08 22:44:28
Antwort löschen@Cineast: Magst du Leone nicht?
Oder findest du Corbucci einfach nur besser?
der cineast 2011/06/08 23:42:12
Antwort löschenCorucci ist besser.
shadowhunting 2011/06/09 21:23:03
Antwort löschenMan kann Sergio Leone schlecht mit Corbucci vergleichen. Die beiden hatten die einzige Gemeinsamkeit Italowestern gedreht zu haben, ansonsten unterscheiden sie sich stilistisch sehr gewaltig. Während Leone seine Filme wie langatmige Opern angelegt hat, mit dem Hauptaugenmerk auf epische dramatische Musik, lange Spannungsbögen, Nahaufnahmen und Panoramen in Bezug der visuellen Ausschmückung und einfache, aber sehr einprägsame Charaktere, hat Corbucci es sehr gut beherrscht das reale Bild des Wilden Westens zu vermitteln als realer dreckiger Schauplatz mit der Fixierung auf negative menschliche Eigenschaften, rohe Gewalt, belebende Action und die typische Charakterisierung eines Anti-Helden.
der cineast 2011/06/09 21:46:39
Antwort löschenKann man durchaus. Das was du zu Leone sagst trofft auf Corbucci zu, das was du zu Corbi sagst auch auf Leone.
shadowhunting 2011/06/09 21:55:15
Antwort löschenIn ''Django'' z.B. gibts auf Panoramen und Nahaufnahmen ohne Frage, darauf liegt aber nicht der Hauptaugenmerk, sondern auf die Charakterisierung der Hauptfigur und den actionreichen Szenen. Beide Regisseure hatten ähnliche Grundfaktoren, in ihren Filmen, die übrigens alle Italowestern gemeinsam haben. Aber sie haben die Faktoren sehr unterschiedlich ausgeprägt und da liegt der wesentliche Unterschied.
Alle 21 Antworten zeigen
shadowhunting 2011/06/09 21:55:24
Antwort löschenauch*
Bradbury 2011/07/14 01:55:56
Antwort löschenSchau dir mal den tollen und völlig unterschätzten 'Satan der Rache' mit Kinski in der Hauptrolle an!
tobiasschoeler 2011/06/07 12:13:51
Kommentar löschenWie für alle Sergio Leone Western gilt auch hier: Cast, Musik, Kamera Drehorte und Atmosphäre sind außergewöhnlich gut. Leider hat der Film im Mittelteil seine Längen und nimmt der spannenden Geschichte einiges an Schwung.
Nichts desto trotz ist "Für ein paar Dollar mehr" ein Klassiker der Filmgeschichte!
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Finnigan 2011/05/25 17:11:07
Kommentar löschenKeine Fortsetzung, aber doch der Nachfolger von "Für eine Handvoll Dollar". Und ich muss leider sagen, dass ich irgendwie ein klein wenig enttäuscht bin. Vielleicht lag es an den Vorschusslorbeeren, die zu hohe Erwartungen in mir geweckt haben, aber mir hat Teil 1 besser gefallen.
Das Erzähltempo ist sehr zäh, in den rund 120 Minuten kommen doch einige Längen vor. Die Story war zwar gut, aber deutlich weniger interessant als das gewitzte Gegeneinanderauspielen der Banden in "Für eine Handvoll Dollar". Zudem kommt man nicht umhin, einige Fragwürdigkeiten im Laufe der Handlung festzustellen.
Auch Clint Eastwoods Rolle hat in meinen Augen an seiner Charaktertiefe, an seine "Vielschichtigkeit", einbüßen müssen. Das fand ich schade. Sehr interessant fand ich dafür den Charakter von Mortimer.
Die Darstellung von El Indio hat mir jedoch nicht gefallen. Irgendwie war er mir dafür, dass er offenbar einer der meistgesuchtesten Verbrecher ist, zu sehr die Richtung "Raufbold mit Hang zum Wahnsinn". Hätte mir da eher eine Art durchtriebener Ruhe und Intelligenz vorgestellt.
Der Soundtrack war wie zu erwarten wiedermal großartig, keine Frage. Morricone ist einfach ein Meister seines Fachs. Neben den typischen Morricone-Italowestern-Klängen war inbesondere die Spieluhrmusik und wie diese auch in den Soundtrack eingewoben wurde, schwer genial.
Etwas irritierend, dass z.B. mit Gian Maria Volonté, Mario Brega oder Joseph Egger Schauspieler aus "Für eine Handvoll Dollar" in nahezu identisch ausgelegten Rollen wie im Vorgängerfilm eingesetzt wurden. Grundsätzlich aber natürlich ein klasse Cast. Clint Eastwood gewohnt cool oder Lee van Cleef auch sehr passend. Klasse natürlich Klaus Kinski in einer kurzen Rolle.
Der Vorgängerfilm "Für eine Handvoll Dollar" hat mir jedenfalls besser gefallen als "Für ein paar Dollar mehr". Letzterer hat in meinen Augen eine etwas weniger interessante Story und nicht wenige Längen. Außerdem konnte man einige Fragwürdigkeiten feststellen. Auch fehlte es mir an Eastwoods Rolle diesmal etwas an "Vielschichtigkeit". Ingesamt gesehen kein schlechter Film, natürlich nicht! Aber ich muss sagen, dass ich nach den großen Vorschusslorbeeren doch etwas enttäuscht von "Für ein paar Dollar mehr" wurde.
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Wu-Tang-Sven 2011/05/16 23:11:01
Kommentar löschengenau so gut wie der erste. Kurzweilig und atemberaubend. Die Story ist unterhaltsam. Trotzdem wie auch im ersten Teil sind die Kulissen, das Rumreiten im Gelände ohne Verbindung zu den anderen Kulissen. Schade aber nicht wirklich auffallend wichtig. Starker Film!
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SamRamJam 2011/04/09 23:44:25
Kommentar löschenWie bei vielen Filmreihen spalten sich auch hier die Fans. Einige halten diesen Film für den besten der ''Dollar-Trilogie''. Ich gehöre zu denen die ihn für schwächer als die beiden anderen halten. Dies macht ihn natürlich trotzdem nicht gleich schlecht.
War der Erstling ''Für eine Handvoll Dollar'' (wahrscheinlich aus Budgetgründen) noch auf einen Ort limitiert und spielte demnach in einem begrenzten Raum mit nicht so vielen Leuten, kommen hier viel mehr Personen vor. Richtig deutlich wir in diesem Film Leones Neigung Randfiguren mit Personen zu besetzen die meistens nicht hübsch sind, deren Gesichter allerdings schon bei kurzen, wortlosen Nahaufnahmen eine Geschichte erzählen. Auch von der Story wird hier etwas mehr aufgefahren, es gibt mehr Handlungsstränge und die Rollenverteilung ist nicht sofort ersichtlich. Außerdem darf sich hier abermals Morricone in einem Soundtrack austoben und den italienischen Western zum echten ''Spagethi'' Western werden lassen.
Clint Eastwood darf wieder der ''Mann ohne Namen'' sein der hier Monco heißt, Lee van Cleef ist der heimliche Star des Films, Klaus Kinski stärkt die Reihen und Gian Maria Volonté darf hier mehr von seinem Können zeigen als im Vorgänger. Ansonsten sind die Dollarfilme nur bedingt eine Trilogie da sie Storymäßig in keiner Weise zusammenhängen.
Was mir persönlich nicht gefallen hat ist dass der Film, aufgrund seiner Ruhe und der stillen Szenen, für weniger Wiedersehen sorgt als seine beiden Brüder. Aber wie Eingangs erwähnt reizt es wiederum andere.
Auf jeden Fall gehört auch dieser Film zur Hohen Garde des Genres und jeder, der sich mit Italo- Western beschäftigen möchte, macht sicher nichts falsch mit der ''Dollar- Trilogie'' zu beginnen.
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Filmkenner77 2011/04/13 18:34:37
Antwort löschenFür mich besser als der Vorgänger und schwächer als der Nachfolger, der einer der besten Western aller Zeiten ist. Gott sei Dank gibt es den Film seit einigen Jahren wieder in der Ursprungsfassung auf dem deutschen Markt und nicht mehr in der verstümmelten Fassung. Und Kinskis Kurzauftritt ist mal wieder klasse.
Fernschreiber 2011/04/03 22:37:32
Kommentar löschen„Für ein paar Dollar mehr“ ist der zweite Film der Dollar-Trilogie, wobei der dritte Film kein Geld im Titel hat und wir hier schon zwei glorreichen Halunken begegnen. Aber die zwei Halunken sind im dritten Teil ja auch drei und sowieso kann man auch nicht wirklich von einer Fortsetzung sprechen. Eher handelt es sich um eine Reihe von Abenteuern einer Titelfigur, ähnlich Sherlock Holmes, vom Prinzip her. Viele bekannte Schauspieler sind wieder mit dabei, jedoch in neuen, teilweise ähnlichen Rollen. Aber genug des theoretischen Vorgeplänkels.
Für mich was die größte Überraschung während des Schauens, dass ich überhaupt nicht so wirklich mitgerissen war. Ich hab nach dem echt gelungenen Teil 1 erwartet, dass dieser hier noch mal getoppt wird, dies ist in meinen Augen aber überhaupt nicht gelungen. Okay, die Erwartungen waren hoch und „Für ein paar Dollar mehr“ ist kein schlechter Film, aber mir war es einfach zu viel und zu wenig.
Zu viel aufgebauscht das Ganze. Die Handvoll Dollar zeichnete sich noch durch eine Leichtigkeit und Spritzigkeit aus, die hier nur selten erreicht wird. Alles ist ernster, ausufernder und aufgeblasener. Vielleicht ist dieser Film der klassischere Western, mit allen Klischees und Tugenden, aber gerade die leichtere Zugänglichkeit mochte ich am ersten Teil.
Zu wenig waren mir lustige Dialoge. Auch davon gab es einige, aber gerade bei einer halben Stunde mehr Spielzeit hätte man sich durchaus noch mehr Lacher vorstellen können. Die Action war gut gelungen und auch toll in Szene gesetzt. Es gab massenweise Schießereien und auch ne ganze Reihe an Duellen (mir persönlich auch zu viel, hat der Situation etwas den Reiz des Besonderen entzogen). Die Schauspieler sind auch toll und mit Lee Van Cleef als Mortimer hat Clint Eastwood einen fantastischen Gegenpart zu seiner Figur bekommen. Aber aus der Beziehung der beiden wird mir insgesamt zu wenig gemacht.
Die Story ist komplex und reich an Intrigen und Wendungen. Das führt aber auch dazu, dass man sich mehr darauf konzentrieren muss und stellenweise sogar aufpassen muss, um nicht den Faden zu verlieren, wer jetzt wen hintergeht. Und mir persönlich hat auch das Bandenszenario besser gefallen als die Infiltrationsthematik hier.
Die Musik von Ennio Morricone ist natürlich einzigartig wie immer, aber auch hier ist mir aufgefallen, dass es mir stellenweise einfach zu viel war und ich kurz davor war, von dem doch immer wieder recht ähnlichem Gedudel genervt zu sein. Vor allem die Erkennungsmelodie des Fremden. Die Musik spielt im Verlauf der Geschichte eine wichtige Rolle und das auch hier aufgegriffene Todeslied sorgte bei mir im Gegensatz zum Rest für Gänsehaut.
Einen Sonderbonus gewinnt der Film für den Auftritt von Klaus Kinski, der zwar nur eine minimale Rolle spielt, aber trotzdem jeden Film irgendwie lustig aufwertet, ich weiß auch nicht genau wieso und weshalb.
So war ich doch ein bisschen enttäuscht von „Für ein paar Dollar mehr“. Vielleicht war ich aber auch einfach in einer falschen Stimmung oder hatte einen schlechten Tag und hab den Film so negativer gesehen, als er eigentlich ist. Mir hat er jedenfalls nicht so gefallen, dennoch freue ich mich auf den Abschluss dieser Trilogie, auch wenn dieser noch mal um einiges länger ist.
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kronenhummer 2011/03/28 22:23:34
Kommentar löschenWenig Worte, wenig Erklärungen – in Teil 2 der Dollar-Trilogie lässt Leone lieber Taten sprechen. Direkt und schonungslos mit gefühlt mehr Toten als gewechselten Worten im Film, fehlt dennoch die ruhige und langsame Erzählung nicht völlig.
Gegenüber dem ersten Teil, der mich doch etwas enttäuscht hat, erscheint Teil 2 als stilvoller und gleichzeitig spannender. So bleibt es lange ein Mysterium was die beiden Hauptcharaktere antreibt und was sie verbindet. Unterstützt und gefördert wird die Spannung durch die schrägen Gestalten, die großartigen Darsteller und die gelungenen und intensiven Kameraeinstellungen. Und dass ein Soundtrack, wenn Morricone drauf steht, etwas Großartiges beinhaltet, ist nun wahrlich kein Geheimnis mehr. Aber gerade hier ist es einmal mehr die Musik, die eine großartige Spannung erzeugt und den Film auch über die Phasen trägt, in denen dieser selbst an Spannung verliert. Letztlich mündet dieser Klassiker in einem grandiosen Finale, das stimmig ist und im Kopf bleibt.
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dustyOn3 2011/01/29 10:19:00
Kommentar löschenDer zweite Film in der Dollar-Trilogie und dabei genauso stark, wie sein Vorläufer.
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der cineast 2011/01/09 23:18:33
Kommentar löschenWenn wir einmal die Kultkruste dieses Films abkratzen erblicken wir doch große Mängel, die wir meistens aus Kult Gründen nicht sehen oder sehen wollen.
Zum einen haben wir Lee Van Cleef und Clint Eastwood. Bei diesen beiden stimmt die Chemie schon einmal überhaupt nicht. Die langweilige völlig überrasschungsfreie Geschichte wird in die Länge gezogen. 90 Minuten hätten es auch getan.
Niemals hat man Gefühl der Bedrohung durch den Schurken. Nie werden die Gangster gejagt. Die sicherste Bank in El Paso ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten und der Bösewicht ist nicht richtig böse noch gut. Eher, wie soll man es sagen, naja.
Der Showdown ist dann auch eher Standart. Und wer meint der wäre toll sollte sich mal den Film Il Mercenario ansehen. Zigarren anmachen ist cool. Nur beim 100sten mal in Gefahr nervt es eher. Auch finde ich Eastwood sehr überschätzt und seine Figur leidlich interessant. Tiefe der Figuren ist von keiner Wichtigkeit.
Die Landschaft ist karg und Öde. Wer hier wiedereinmal denkt wie fantastisch diese sei, empfehle ich "Silbersattel" sowie "Il Mercenario" und "Geronimo"
Das war erstmal das negative. Warum also 7 Punkte?
Ennio Morricones Musik ist einfach unglaublich. Diese erhebt fast jeden Film aus dem Mittelmaß. Leones technische versiertheit mit Kamera, Licht und Ton ist auch immer wieder grandios, sowie seine Spielereien mit Hüten und die mit den Schnitten. Klasse Kameraperspektiven innenbegriffen.
So bleibt ein unterm Strich Sehenswerter Film, dessen Defizite aber doch unverkennbar sind.
Fazit: Manchmal etwas unnötig Schwermütiger Film, wie sein Regisseur selbst.
Jetzt fehlt mir nur noch 2 Glorreiche Halunken. :)
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Oceanic6 2011/01/09 23:27:05
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JackoXL 2010/09/26 00:02:20
Kommentar löschenDa hat Leone noch mal einen drauf gepackt. Auch wenn "Zwei glorreiche Halunken" bei den Kritikern als bester Film der Trilogie gilt, dieser Film ist mein Highlight. Warum genau kann ich gar nicht sagen, aber meiner Meinung nach neben "Spiel mir das Lied vom Tod" der beste Western aller Zeiten. Einfach nur großartig! Ach ja, Klaus Kinski ist auch dabei, prima.
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Arakune 2010/09/08 15:41:31
Kommentar löschenNun habe ich sie endlich komplett gesehen, die legendäre "Dollar-Trilogie" von Sergio Leone, die eine ganze Welle von mehr oder weniger guten Western losgetreten hat. Ich muss sagen, ich bin schlichtweg begeistert. Eigentlich habe ich nach ein paar amerikanischen Western immer gedacht, das Western-Genre sei nichts für mich, ich würde es gar hassen, aber Herr Leone hat mich mit seinen unvergesslichen und lebendigen Figuren, wundervollen Handlungssträngen und fulminant inszenierten Shoot-Outs eines Besseren belehrt. Hier waren Männer noch richtige Männer und auch der kaltblütigste Schurke ermordete nie jemanden hinterrücks.
Und die "Dollar-Trilogie", die handlungstechnisch eigentlich gar keine zusammenhängende Trilogie ist, steigerte sich von Teil zu Teil sogar noch; man könnte meinen, Leone hat sich weiterentwickelt bzw. verbessert und so wurde es von Teil zu Teil zynischer, humorvoller und unterhaltsamer. Auch Elemente und Details, die in FOR A FEW DOLLARS MORE enthalten sind, haben verschiedene Genres nachhaltig beeinflusst: beispielsweise Mortimers umfangreiches Waffenarsenal, das nun - natürlich in Hightech-Version - viele Helden in Genrefilmen besitzen, oder die Rückblenden, die konsequent in ONCE UPON A TIME IN THE WEST perfektioniert wurden. Wenn es um atmosphärische und unterhaltsame Western-Kost geht, kommt man eigentlich nicht um den Namen "Sergio Leone" umhin, der, in Zusammenarbeit mit Ennio Morricone, zeitlose Meisterwerke geschaffen hat, die beim Ineinandergreifen von Bild und Ton selten zu übertreffen sind.
FOR A FEW DOLLARS MORE bildet da beileibe keine Ausnahme. Auch hier werden uns spektakuläre Schusswechsel, Charaktere, die trotz fehlender Hintergrundgeschichte dennoch begeistern, ein Clint Eastwood, so cool und lässig wie eh und je, und ein Soundtrack zum Niederknien geboten; Lee van Cleef als Colonel Mortimer, Kinski als "Wild" und Gian Maria Volontè als "El Indio", bei dem einem schon beim Anblick seiner engelsblauen Augen ein eiskalter Schauer über den Rücken läuft, vollenenden dann das Bild, das einem bei dieser herausragenden Darstellerriege dargeboten wird - auch wenn ich von Kinski gerne ein wenig mehr gesehen hätte; das nervös-wahnsinnige Zucken werde ich noch lange in Erinnerung behalten. Ebenso wie die unvergessliche Spieluhrmelodie. Ein bedeutendes Stück Filmgeschichte.
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Filmkenner77 2010/08/16 13:51:29
Kommentar löschenTop Italo-Western, der besser ist als der erste Teil der Trilogie.
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SgoTscH 2010/08/15 22:53:16
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Für mich der beste Teil der Dollar-Triologie. Nicht zuletzt wegen Kinkis Rolle als einer der Bösewichte: Juan, der Bucklige. Neben Lee Van Cleef als Colonel Douglas Mortimer vermutlich eines der Highlights des ganzen Genres.
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filmschauer 2010/08/13 17:11:25
Kommentar löschenNachdem "Für eine Handvoll Dollar" 1964 für einen regelrechten Boom in der italienischen Kinolandschaft sorgen sollte, war der Stern des Meisterregisseurs Sergio Leone geboren. Natürlich wollte er gleich nachlegen, um zu beweisen, dass er zu noch mehr im Stande ist als nur zu einem Remake eines Samurai-Films. So kam ein Jahr später gleich der zweite Teil der in der Nachbetrachtung genannten Dollar-Trilogie heraus. Mit mehr Geld ausgestattet kann er mit "Für ein paar Dollar mehr" seinen Vorgänger locker toppen, sowohl handwerklich als auch erzählerisch.
Fortsetzungen sind ja selten besser, zumal oft lediglich die Innovation der Grundidee weitergeführt wird, ohne dass große Neuerungen hinzuzufügt werden. Doch "Für ein paar Dollar mehr" zeigt buchstäblich, welch enormes Talent und Lernwille in Leone steckt. Der Plot, der keinen direkten Bezug zum ersten Dollar-Film nimmt, wird stark ausgebaut, schließlich hat man es jetzt mit zwei Kopfgeldjägern zu tun. Neben Clint Eastwood als den einen Jäger und Gian Maria Volontè als psychedelischen Verbrecher gibt es Lee van Cleef als neuen Unbekannten zu sehen. Die drei Darsteller toppen sich gegenseitig in ihrem Spiel, wobei van Cleef ein Stück weit herausragt und nicht nur bei der Verwendung seines Colts Eastwood das eine oder andere Mal die Schau stehlen kann. Es liegt auch darin begründet, dass Leone der Figur durch seine geheimnisvoll wirkende Hintergrundgeschichte mehr Tiefe verleiht. Interessant ist hierbei die Beziehung zwischen Eastwood und van Cleef, welche sich zuerst durch den starken Konkurrenzwillen, später aber auch durch das Anklingen einer guten Freundschaft auszeichnet. Ihre konstruktive Gemeinschaft bildet das Herzstück des Films. Ach ja, und Klaus Kinski ist auch mal wieder zu sehen, um leider wie so oft im Grunde als belächeltes Kanonenfutter zu dienen.
Doch nicht nur die Handlung gestaltet sich interessanter und breiter gefächert, sondern eben auch die Umsetzung. Noch besser werden Kameraeinstellungen genutzt, die stilprägend für Leone sein sollten, auch werden die Einführungszenen der wichtigsten Charaktere ähnlich wie in seinen späteren Werken regelrecht zelebriert, genauso wie der spätere Showdown. Nicht unerwähnt bleiben darf hierbei die hervorragende musikalische Untermalung von Ennio Morricone. Leone wusste natürlich früh schon, wie groß der Anteil der Musik für seine Filme sein würde.
Insofern gibt es nur wenig an "Für ein paar Dollar mehr" zu kritisieren. Es ist zwar noch kein Meisterwerk, denn ein bißchen Luft nach oben ließ sich Leone noch, bevor es seine zwei nächsten Westernfilme völlig zu Recht zum Kultstatus bringen sollten. Die ersten beiden Dollar-Filme sind allerdings nicht nur für Leone-Fans ohne jeden Zweifel sehr sehenswert und zudem wegweisend in ihrem Genre.
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