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Zwei glorreiche Halunken

Il Buono, il brutto, il cattivo (1966), ES/IT Laufzeit 161 Minuten, FSK 16, Western, Kinostart 15.12.1967


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8.5
Kritiker
50 Bewertungen
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7.8
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11427 Bewertungen
197 Kommentare
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von Sergio Leone, mit Clint Eastwood und Eli Wallach

Zwei Halunken begeisterte Mitte der 1960er Jahren das Kinopublikum und zeigt den Dreck der Wüste, Habgier und Egoismus.

Ein mysteriöser Fremder (‘Blondie’ Clint Eastwood – der Gute), der skrupellose Setenza (Lee Van Cleef- der Böse) und der mexikanische Revolverschütze Tuco (Eli Wallach – der Hässliche) sind auf der Jagd nach einer Geldkassette. Inhalt: 200.000 Dollar. Die drei Desperados haben untereinander nichts gemeinsam – werden aber zu Komplizen, wenn es die Situation erfordert. Doch jeder verfolgt nur ein Ziel: Die Geldkassette. Und keiner von ihnen ist bereit zu teilen.

Hintergrund & Infos zu Zwei glorreiche Halunken
Der Film beginnt mit einer ausführlichen Vorstellung der Hauptcharaktere, nach deren Eigenschaften der englische Titel The Good, the bad and the ugly (Deutsch: Der Gute, der Böse und der Hässliche) gewählt wurde.

Zwei glorreiche Halunken ist der dritte und letzte Teil der Dollar-Trilogie von Sergio Leone.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (8) — Film: Zwei glorreiche Halunken

kobbi88: Die Drei Muscheln

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9.0Herausragend

Sergio Leones Dollar-Trilogie, letzter Teil:

Die ersten zwei Teile der Dollar-Trilogie sind absolviert. Nachdem mich „Für eine Handvoll Dollar“ etwas enttäuscht hat (aber auf immer noch hohem Niveau), so fand ich „Für ein paar Dollar mehr“ deutlich besser, runder, spannender, cooler und witziger.
Nun also der dritte Teil „Zwei glorreiche Halunken“. Platz 1 meiner Top-100-Filmliste und eine Vorhersage von sage und schreibe 9,1. So ne hohe Vorhersage hab ich selten. Aber damit sind auch hohe Erwartungen verbunden.

Tja, ein bisschen widersprüchlich ist der deutsche Titel schon. Denn streng genommen sind es eigentlich drei Halunken, wobei der eine eher ein Arsch ist :P.

Der Blonde/Blondie (The Good), gespielt von Clint Eastwood. Wie immer Zigarillo kauend, einigermaßen wortkarg und Augen wie ein Eisblock. Cool und lässig ohne Ende. Und am Ende steht er sogar noch mit seinem Poncho da.
Sentenza/Angel Eyes (The Bad), gespielt von Lee Van Cleef. Badass vom feinsten, Auftragsmörder, brutales Schwein, skrupellos.
Tuco (The Ugly), gespielt von Eli Wallach. Witzig, grob, ziemlich vulgär. Ein Plappermaul. Aber auch sehr sympathisch!

Leider ist der Film mit 3 Stunden dann doch ziemlich lang geraten. Hier hat Leone wohl seine Liebe zu ausufernden Stoffen und Erzählungen entdeckt. Nicht immer konnte der Film die Spannung hoch halten, ein wenig kürzer und straffer wäre nicht schlecht gewesen.
Denn die Geschichte an sich hätte man auch kürzer zeigen können.
1862, während des amerikanischen Bürgerkriegs, sind die beiden Halunken Blondie und Tuco (und insofern passt dann auch wieder der deutsche Titel) Partner. Blondie liefert den gesuchten Tuco ab und kassiert das Kopfgeld. Bei der Hinrichtung (Aufhängen) schießt Blondie das Seil durch und Tuco kann fliehen. Das machen sie immer wieder, doch eines Tages geht es fast schief und die Wege der beiden trennen sich. Doch sie müssen sich wieder zusammentun, da es nun darum geht, die veruntreute Regimentskasse mit 200000 Dollar aus einem Grab zu holen. Zwar versuchen sie sich gegenseitig auszutricksen, aber letztlich können sie nur gemeinsam an dieses Geld kommen. Aber da ist auch noch der dritte im Bunde, der Kopfgeldjäger Sentenza. Auch er will an das Geld kommen und schreckt dabei vor nichts zurück.

Die Geschichte selbst ist ne Mischung aus Western, Abenteuerfilm und Kriegsfilm. Es geht um Gier. Um Gut und Böse (wobei diese Moralvorstellungen doch ziemlich verschoben wurden). Und um Vertrauen.
Der Soundtrack von Dio Morricone ist wahnsinnig genial. Allein das immer wieder in verschiedenen Varianten auftretende Hauptthema ist mittlerweile schon längst in die Popkultur eingezogen. Fan-tas-tisch.

Optisch treibt Sergio Leone seinen Film ins Extreme. Gefühlte hunderttausend Großaufnahmen von Gesichtern werden neben Aufnahmen von kargen Landschaften gestellt. Und dann immer wieder diese Augen. Aber es passt. Es ist gut so. Wenn auch manchmal vielleicht ein bisschen zu viel. Die Gewalt wird weiterhin teilweise stilisiert und übertrieben. Und die heftigen Gewaltdarstellungen werden mit einem sanften, ruhigen Lied unterlegt. So als ob man die Gewalt anders nicht mehr ertragen könnte. Der Humor kommt meines Erachtens zwar nicht mehr so dominant daher wie im direkten Vorgänger, aber dennoch waren auch hier die Charaktere sehr schön überzeichnet. Und wieder gingen manchen Szenen wunderbar ins groteske hinein (schon wieder und immer wieder diese Hüte). Coole Sprüche sind natürlich auch hier wieder an der Tagesordnung.

Bis dahin kommt der Film für mich nicht ganz an „Für ein paar Dollar mehr“ heran.
Ja, aber das Beste hab ich noch gar nicht erwähnt: den Showdown

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber er ist noch besser als der Showdown aus „Für ein paar Dollar mehr“. Wachsame Augen. Nervöse Hände. Revolver. Ich starre gebannt auf den Bildschirm. Wieder Gesichter. Wieder Hände und Colts. Schnell geschnitten. Dazu wieder so eine kleine Melodie. Ich wage kaum zu atmen. Nur einzelne Töne. Augen. Revolver. Ein kurzer Blick nach links. Die Stimmung ist zum zerreißen gespannt, aber noch muss ich warten. Warten. Gesichter. Augen. Hände. Schweiß. Ein leichtes Zittern. Musik. Spannung. Augen. Revolver. Ich kann nicht mehr. Los, macht schon! Augen. Revolver. Wieder ein kleiner Blick nach links. Zähne werden kurz gezeigt. Augen. Spannung. Eine Hand wandert langsam zum Colt. Augen. Revolver. Augen. Revolver. Schweiß. Augen. Revolver. Augen. Und dann, ENDLICH, explodiert die Szene. Und ich gleich mit. Hammer. Genial. Der helle Wahnsinn. Genau für so etwas wurden Filme gemacht, wurde das Kino erfunden. Ist Sergio Leone geboren worden.

Als kleines Fazit: „Zwei glorreiche Halunken“ ist ein super Western, hat meine Erwartungen erfüllen können und ist trotz einer klar zu langen Laufzeit wegen des phänomenalen Showdowns auf einer Ebene mit „Für ein paar Dollar mehr“.

25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 15 Antworten

EvertonHirsch

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Apropos Zweitsichtung, auch Zwei glorreiche Halunken ist ein Film, der bei mir einen ungemein größeren Eindruck erst beim zweiten Mal hinterlassen hat (und ich glaube, mir ging es nicht allein so).


Timo K.

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JACKIE BROWN ist eindeutig Tarantinos Meisterwerk, genuin in jeder Hinsicht, völlig erwachsen und doch selten skurril wie zuvor, schwarzhumorig und clever gestrickt, die totale Hommage an die Liebe, an Pam Grier, an ein sinnliches Kino. Nie war eine Sexszene "freakiger", nie war Tarantino so konzentriert im Ausstaffieren eines Figurenkarussells und vertieft in einen Stoff, der gar nicht jene verspielten Meta-Anleihen nötig hat, die seine sonstigen Filme beherrschen. Noch einmal anschauen, der ist oberste Liga! :)


Xander8112: Xanders Blog

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10.0Herausragend

Nicht leicht, das hier zu Sehende in Worte zu fassen: Zum einen, weil es fast nichts zu bemämgeln gibt, zum anderen, weil es nichts zu sagen gibt, was nicht andere schon gesagt haben, die die besseren Worte dafür gefunden haben. Was Sergio Leone mit “Für eine Handvoll Dollar” begann, führt er hier mit dem Prequel zur Perfektion (was man im Übrigen auch von Ennio Morricone sagen kann). Weitläufige Landschaftsaufnahmen wechseln sich mit Close Ups ab, der coole, einsame Reiter, der sein eigenes Spiel spielt, und nicht zu vergessen: Der “Mexican Standoff” am Ende des Films, welcher die Spannung des Films noch einmal in die Höhe treibt. Erwähnte ich den wohl besten Soundtrack aller Zeiten schon?

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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9.0Herausragend

Nicht um "Zwei glorreiche Halunken", sondern um deren drei - den "Guten", den "Hässlichen" und den "Bösen" - geht es in Sergio Leones klassischem Italo-Western "Il Buono, il Brutto, il Cattivo", der den Abschluss der so genannten "Dollar-Trilogie" ("Per un pugno di dollari", "Per qualche dollaro in più") bildet. In Clint Eastwood, Eli Wallach und Lee van Cleef hat der Regisseur ein ebenso kontrastreiches wie überzeugendes Darsteller-Trio gefunden. Fernab der strahlenden Heldenepen, die John Ford und seine Hollywood-Kollegen in den 40er-und 50er-Jahren geschaffen haben, entwirft der augenzwinkernde Maestro Leone hier abermals einen Wilden Westen, der von Pragmatismus und Zynismus beherrscht wird und in dem nur bare Münze einen Wert hat. Leones Western ist dreckig, gemein, brutal und zynisch. Er gehört definitiv zum Besten was das Western- Genre hergibt. Kleiner Wermutstropfen: Die neuen Szenen der Langfassung, wurden teilweise von komplett anderen Sprechern synchronisiert.

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sushi25: movie-fan.de

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9.5Herausragend

Eastwood ("Blonder"), Wallach und van Cleef sind einfach großartige Charaktere, die hier von Leone gekonnt in Szene gesetzt werden. Morricone's Musik sorgt für Gänsehaut und Spannung pur. Einer DER Italowestern vom Altmeister.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

sushi25

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Upps stimmt ja, danke für den Hinweis.


taubken

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@ Ortega Lorre Diese Melodie taucht beim finalen Duell von "Für ein paar Dollar mehr" auf. In "Zwei glorreiche Halunken" hingegen findet sie keine Verwendung.


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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10.0Herausragend

[...]»You see, in this world there’s two kinds of people, my friend: Those with loaded guns and those who dig. You dig.« Der klassische Western servierte süßes, hier gibt’s saures: Eastwood, Van Cleef und Wallach traten als abgebrühte, dreckige und moralisch verseuchte Desperados das Erbe gesetzestreuer Westernhelden wie Henry Fonda, Gary Cooper und James Stewart an und sorgten mit ihren stilbildenden Leistungen ebenfalls für den Ankerschlag des Films in die tiefsten und weitreichendsten Annalen filmischen Schaffens. Besonders Eastwoods schweigsamer Antiheld wurde zu einem Sinnbild des Genres und er macht aus dem Blonden einen Son of a Bitch, der seinesgleichen sucht. Die kriegskritischen Töne, die der Film anschlägt, wenn Tuco und der Blonde in Gefangenschaft geraten und wenn sie später direkt in den Kampf an einer Brücke hinein- und zwischen die Fronten geraten, wirken nie aufgesetzt, sondern geben ein bitter-authentisches Bild eines sinnloses Konfliktes ab, vor dessen Hintergrund sich drei sich selbst am nächsten stehende durch ein staubig-dreckiges Leben schlagen.[...]171 Minuten sind eine lange (Lauf)Zeit, aber besser als mit Leones Bravourstück und gleichzeitigem Abschluss seiner mit „Für eine Handvoll Dollar“ (1964) und „Für ein paar Dollar mehr“ (1965) begonnenen „Dollar“-Trilogie kann man sie kaum verbringen. „Il buono, il brutto, il cattivo“ ist tatsächlich einer jener seltenen Fälle, in denen ein Regisseur auf dem Höhepunkt seines Könnens und mit der optimalen Ausreizung seiner Fähigkeiten etwas Unerreichbares zu schaffen im Stande war. Inszenierung, Kamera, Musik, Schnitt – alles perfekt und zwar auf einer Ebene, die wirklich jeder sehen, hören fühlen und erleben kann, selbst ohne jemals auch nur einen einzigen anderen Film gesehen zu haben. Manche Filme muss man sehen, andere kann oder sollte man sehen – bei diesem hier sollte man einfach nur dankbar sein, das man ihn sehen darf.[...]

Kritik im Original 26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

JimiHendrix

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eine kritik die des filmes wirklich würdig ist ;)
ps: keine frage welcher western besser ist: "The Good, the Bad and the Ugly"!!! schon alleine das drehbuch dieses films ist anbetungswürdig, dagegen gab es das drehbuch von "Die glorreichen Sieben" bereits


ChristiansFoyer

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stimmt schon, aber trotzdem sind beide für das was sie sind klasse ;)


Kim Newman: Empire Kim Newman: Empire

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10.0Herausragend

Inmitten der dem ambitionierten und kostspieligen Finale von Sergio Leones Spaghetti-Western-Trilogie entgegengebrachten Huldigungen und bloßen Verehrung ist es leicht zu vergessen, wie einfach nur verdammt gut der Film ist.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Flibbo: Wie ist der Film?

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9.0Herausragend

Allein wegen Eastwood mit zusammengekniffenen Augen und Zigarre im Mundwinkel, der genialsten Filmmusik aller Zeiten, und dem Showdown auf dem Friedhof ist dieser Western unsterblich.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.5Ausgezeichnet

Die perfekte Ballance zwischen Coolness, Pathos und Ironie.

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Kommentare (188) — Film: Zwei glorreiche Halunken


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fennek

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Bewertung7.5Sehenswert

Scheiße alt,scheiße lang - aber dafür ziemlich gut.

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Val Vega

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Bewertung10.0Herausragend

3 Regisseure & 10 Western bis zur 100. Bewertung: #99

Das ist es also. Das ist das, was sich Sergio Leone unter der Idee vorstellte, Western zu produzieren. Ein Meisterwerk, ein monumentales dreistündiges Epos. Ein Werk, das das Genre des Italowesterns nicht dominiert sondern auch definiert. Alles was einen solchen Western ausmacht, ist in diesem Film vorhanden.
Gier, Rache, Demütigung, Entrechtung, Hass.

Doch Sergio Leone belässt es nicht dabei. Er geht einen Schritt weiter und führt neben dem Guten und dem Bösen noch einen weiteren Charakter ein. Bisher gab es entweder die beiden Guten die gegen eine Bande voller Böser kämpften, oder den einen guten der das Dorf von den Tyrannen befreit. Hier jedoch liegt alles sehr nah aneinander. Eli Wallach in der Rolle des Tuco ist der wohl interessanteste Charakter der dreien. Ein klein wenig verrückt, ist er die perfekte Gradwanderung zwischen Gut und Böse. Er ist der, der sich nicht kategorisieren lässt. Und doch suggerieren die von Ennio Morricone geschriebenen Musikthemen eines: Alle drei haben mehr gemeinsam, als man denken mag! Doch das ist nur eines der auffallendsten Dinge die von Sergio Leone angesprochen werden, er schildert auch kapitalistische Werdegänge und nimmt auch den Bürgerkrieg durch die Mangel.

Doch der Film ist nicht nur auf dieser Formalen Ebene ein Meisterwerk., er ist auch ein Meisterwerk des ästhetischen. Gerade hier bemerken wir – in den beiden anderen Dollar-Filmen zwar auch schon, doch hier erst recht – die rasanten und krassen Schnitte, die Supertotalen und extremen Close-ups – die Italian Shots. Hier geschieht etwas ganz subtiles bei Sergio Leone, den auf diese Weise demonstriert er den Zuschauern wie Filme eigentlich gemacht werden; subtil lenkt er ihre Aufmerksamkeit auch auf die Schnitte und Kameraeinstellungen und ehrt die unbekannten Helden hinter der Kulisse. Untermalt mit einem der größten Soundtracks aller Zeiten aus der Feder von Ennio fuckin‘ Morricone wird jede Szene zu etwas ganz besonderem, etwas einzigartigem.

Meine Lieblingsszene(n) im Film ist die letzte, oder die letzten beiden, ab dem Moment, indem Clint zu dem jungen Soldaten geht und den Poncho entdeckt. Dann als Tuco über den Friedhof rennt und „L’estasi dell‘oro“ erklingt, von da an, erlebe ich Gänsehautfeeling pur. Diese Szene kombiniert mit dem finalen Duell in diesem kreisförmigen Arena-Gelände zählt für mich einfach zu den besten der Filmgeschichte. Hier zaubert Leone ganz großes Kino. Hierfür wurde Kino gemacht, das ist pure Kinomagie. Film in reinster perfektion.

Ganz klar einer der besten Filme aller Zeiten, glänzt „Il buono, il brutto, il cattivo“ sowohl mit einem grandiosen Hauptdarsteller-Trio, als auch mit der phänomenalen Filmmusik von Ennio Morricone. Leone ist ein Meister der formalen und der ästhetisch-inhaltlichen Ebene. Mit seinem 1966er Italowestern-Epos schrieb er Filmgeschichte, doch der nächste Streich erfolgt sogleich…

Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen: „Es gibt zwei Arten von Filmen in der Welt, solche die Meisterwerke sind, und solche die keine sind. Der Film ist eines.“

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EvertonHirsch

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Toller Kommentar. Die Friedhofszene stellt für mich gar die beste Szene aller Zeiten dar. Perfektes Zusammenspiel von Bild und Ton.


Val Vega

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Kann ich absolut unterstreichen.


lexgorecor

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

bin eastwood und italo western fan <3 klasse film ! dollar 3. und sogar noch mit lee van cleef !!! einfach der oberhammer

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DoctorWho

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Bewertung10.0Herausragend

Der beste Western aller Zeiten. Nichts ist bei diesem Film zu viel oder zu wenig.
Selten einen so perfekten Film gesehen.

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung9.5Herausragend

Fondas Eastwood-Western Woche: Tag 6
"Il buono, il brutto, il cattivo"

Das war er also, DER Italowester, Leones vorläufiger Höhepunkt in der der Filmbranche und vorletzter Teil meiner Eastwoodwoche.
Ein Werk über den Krieg, über Vertrauen und Verrat, Vergeltung, schlicht über die ganz ganz großen Themen!
Westernessenz, ein episches Meisterwerk für jeden der weiß, was es heißt, Filme zu lieben!

"Für ein paar Dollar mehr" war eigentlich schon ein perfekter Western aber Sergio Leone setzt hier noch einen drauf und übertrumpft sich selbst erneut!
Das hohe Budget des Regisseurs macht sich bemerkbar und er nutzt es aus, um eine große, epische, überlange Story zu erzählen, eine Geschichte im perfekten Ausgleich von überlebensgroßen Themen, Coolness und auch viel Ironie, untermalt von einem Ennio Morricone Soundtrack: Der Film MUSSTE meine Erwartungen ja erfüllen!

Starke Schießereien, Geisterstädte, Wüsten, belebte Westernstädte, staubtrockene und coole Dialoge,
Clint Eastwood als Blonder, Lee Van Cleef als Sentenza, Eli Wallach als Tuco:
"The Good, The Bad and The Ugly"

Drei Kultfiguren schlagen sich durch den wilden Westen und erleben all das, was dieses Genre ausmacht.
Denn hier steckt ALLES drin:
Gier und Verrat ziehen sich durch dieses Werk, die drei Antihelden auf der Suche nach dem ganz großen Geld, wo natürlich niemand mit dem Partner teilen will. Dabei noch zwischen den Fronten in dem Krieg der die USA geprägt hat wie kein anderer.
Norden gegen Süden, der verlustreichste Krieg der Geschichte der Staaten untermalt dieses Werk noch und so bekommt man neben der großartigen Story, der genialen Inszenierung und der einzigartigen Musik auch noch Leones einfach und prägnante Reflexion zum Krieg:

"So ein Blödsinn. Krepieren alle. Und für was?"

Ein vielschichtiger Streifen, Krieg, Rache, Gier nach Gold, Entladung im essentiellen Schlussduell und dem Kampf um die Brücke.
SO GROß ist das alles und nach "Spiel mir das Lied vom Tod" Leones Meisterwerk für mich!

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The Freewheelin Fonda

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Für mich ist DER Leone Höhepunkt bei Spiel mir das Lied vom Tod einfach die Endszene zwischen Fonda und Bronson, jedesmal unbeschreibliche Gänsehaut!
Aber beides sind ganz große Meisterwerk, wie jeder Leone Film, den ich bisher sah ;)


kay.khalifa.5

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gerade auch gesehen. ich bin platt, was für ein meisterwerk.


Terrorwoelfin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer der besten Western mit Clint Eastwood

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Samweis_Gamdschie

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Bewertung10.0Herausragend

"Zwei glorreiche Halunken" von Sergio Leone aus dem Jahr 1966.
Einer der besten Western.
Eigentlich liebe ich lange Filme, aber hier muss ich sagen, der Film ist mir ein bisschen zu langatmig. Ich spreche von der Langfassung, die ich im Regal stehen habe.
Der Mittelteil hätte man meiner Meinung ruhig um 15 Minuten kürzen können.
Aber am Intro des Filmes merkt man sofort, dass hier ein ganz großer Regisseur am Werk ist, nämlich Sergio Leone, für mich einer der Größten aller Zeiten.
Die 3 Hauptcharaktere passen einfach perfekt in ihre Rolle. Besonders Clint Eastwood gelang durch diesen Film zum Ruhm. Einfach toll wie er "The Good" spielt.
Der Showdown ist wohl einer der besten Filmszenen der Geschichte.
Einfach nur grandios. Drei Männer stehen sich gegenüber mit ihren Colts, der Schweiß tropft von der Stirn und die Finger verlangen den Abzug der Waffe.

Ein unvergesslicher Film.
Das größte Lob aber bekommt Ennio Morricone, der mit seinem Soundtrack in die Filmgeschichte eingeht. Tracks wie "Ecstasy of Gold" oder die berühmte " Theme" zum Film gibt es heute nicht mehr. Danke Ennio für deine unvergesslichen Tracks.
Allein wegen der Musik kann man dem Film nicht unter 5 Punkte geben.

Sergio Leone + Clint Eastwood + Ennio Morricone
Das Dreamteam schlechthin.

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brucelee76

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Der Schluss ist Wahnsinn :). Ein Top-Western!!!


Samweis_Gamdschie

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Eins der besten Enden der Filmgeschichte !!!!!!!!!!!! Dieser Soundtrack, von einer anderen Welt !!!!!!!


Markbln

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Bewertung9.0Herausragend

In Vorfreude auf das Ennio Morricone-Konzert am 11.02. in Berlin

TRIBUTE TO ENNIO
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3. ZWEI GLORREICHE HALUNKEN

Ganze Bücher sind über diesen Stil- und Genre prägenden Western geschrieben worden. Ebenso über die kongeniale Filmmusik.
Sergio Leone und Ennio Morricone, eines der großen Dreamteams der Filmgeschichte. Mehr als bloße Arbeitskollegen, gab es eine tiefe Verbundenheit und innige Freundschaft zwischen den beiden italienischen Magiern. Auf dieser Basis entstehen Werke von so symbolträchtiger Größe, dass man beim ersten Bild oder beim ersten Ton in einen ganzen Kosmos von Erinnerungen gesogen wird.

Leones Klassiker von 1966 ist eines der Ur-Gesteine schlechthin, das dem Genre Italo-Western, despektierlich auch Spaghetti-Western genannt, zum Durchbruch verhalf. Leone hatte es zwei Jahre zuvor mit dem ersten Teil seiner Dollar-Trilogie FÜR EINE HANDVOLL DOLLAR begründet. ZWEI GLORREICHE HALUNKEN, der Abschluss der Reihe, bietet all die Ingredienzien in Perfektion, die hunderte Nachfolger mehr oder weniger erfolgreich wieder aufgriffen: Extrem-Close-Ups, Antihelden, auf den Kopf gestellte Westernwerte, ein Dreier statt Zweier-Finale und die illusionslose, brutale Filmsprache. Sie sorgten beim Publikum sofort für Riesenerfolg, während die Kritik die Nase rümpfte und den innovativen Stil nicht richtig einordnen konnte (oder wollte). Eine Filmrevolution, die an der Kinokasse stattfand und nicht in den Feuilletons der Filmkritik.
Clint Eastwood wurde dadurch zur Legende, seine Figuren des wortkargen namenlosen Fremden sind Kult und Kopierfolie bis heute. Ohne diese Filme gäbe es keinen Tarantino.
Und ohne Ennio Morricone nicht diesen Film.

Seine Musik für "Il buono, il brutto, il cattivo", so der Originaltitel, entwickelte zusammen mit den beiden anderen Soundtracks der Trilogie nicht nur einen neuen Stil und prägte ein ganzes Genre, sondern brannte sich derart in die Popkultur ein, dass sie in den 70er und 80er Jahren sogar für Werbespots im Kino genutzt wurden. Die Titelmelodie ahmt das Heulen eines Kojoten nach und wird für immer mit dem melancholischen Bild des einsamen Reiters in der Pampa verbunden sein.
Ennio Morricones ganze Kunst manifestiert sich in dieser komplexen Komposition, an der man nicht nur seine große Kreativität, sondern auch seine klassische Ausbildung am Konservatorium von Santa Cecilia in Rom erkennen kann, wo er Trompete und Chormusik studierte.

Eine derart unvergessliche Melodie zu bilden mit gerade einmal zwei Noten und bestimmte Instrumente den Figuren zuzuordnen grenzt fast schon an wagnersche Ausmaße. Er kombinierte klassische mit folkloristischen Elementen und Soundschnipseln aus der Natur mit Tierlauten und Werkzeug-Geräuschen. Im Finale wird in enger Verbindung mit Leones Regie dadurch eine Spannung aufgebaut, die so faszinierend wie auf die Spitze getrieben ist.
Herausragend an dem gesamten Soundtrack, der übrigens in der Originalaufnahme von Morricones großem Landsmann Bruno Nicolai dirigiert wurde, ist die große Intensität. Sie basiert auf der völligen Gleichberechtigung der Musik in Bezug zu Leones Bildern. Die Musik kündigt teilweise bereits an, was eine einzelne Figur spürt oder sagt und wird somit zum wichtigen Charakterisierungsmittel. Dies war ein völlig neuer Ansatz, den die beiden Ausnahmetalente zwei Jahre später in ihrem Jahrhundertwerk SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD in opernhafter Weise perfektioniert haben. Das Album für ZWEI GLORREICHE HALUNKEN stand 1966 wochenlang weltweit in den Charts und war damit einer der ersten Filmscores überhaupt. Er ist ein Markenzeichen und steht sinnbildlich für ein ganzes Genre, aber nur für einen Bruchteil der großen Kunst von Ennio Morricone:

Die legendäre Titelmelodie:
http://www.youtube.com/watch?v=ZG1fmfZGuWw

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Einar

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Ja, nach Italien dauert es maximal ein paar Minuten. ;)
Freue mich schon jetzt auf deine Eindrücke!


AmeliaPond

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Ganz sicher einer der besten Western,die es gibt,nicht zuletzt durch den Soundtrack.
Dann wünsch ich schonmal viel Spaß bei dem Konzert,das kann einen eigentlich nur auf allen Ebenen wegblasen. :)


Grambambuli

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Bewertung9.0Herausragend

Eine der großartigsten Western aller Zeiten mit einem Soundtrack, der für den Rest des Lebens im Gedächtnis bleibt.

Ungeschlagen!
Bis heute.

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TheAvenger68

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Für mich DER beste Western aller Zeiten.
Was den Soundtrack angeht, pure Gänsehaut !!!


Dahmer

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für mich auch der beste (Italo) Western den es gibt und je geben wird...mindestens 10 Punkte wert :))


NotTooOldForThisShit

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Clint Eastwood ist einfach nur cool und die Tickets für Ennio Morricone gekauft!

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Martin Jurgeluks

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cool, o2 world?


NotTooOldForThisShit

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Münchner Olympiahalle


Spike1990

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich finde es erstaunlich, dass das Main-Theme von "Il buono, il brutto, il cattivo" bis heute ein fester Bestandteil der Popkultur ist. Ich kannte es schon als Kind, weil es in einer "Darkwing Duck"-Folge und allgemein in vielen Cartoons Verwendung fand. Die Namen Sergio Leone oder Ennio Morricone waren mir im Kindesalter natürlich noch lange kein Begriff. Aber sobald die ersten Töne erklingen, sieht man vor seinem geistigen Auge zwei Revolverhelden, die sich in der glühenden Mittagshitze gegenüber stehen, während im Hintergrund so ein Präriebüschel durch die gottverlassene Westernstadt geweht wird. Für diese Art von Filmmusik gibt es einfach nicht genug Superlative. Ganz großes Tennis!

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Big T.

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Ennio Morricone ist für mich der größte Filmmusik-Komponist!
Allein all die Musik die er für Leone gemacht hat ist legendär und sich und sein Werk dann selber nochmal auf den Arm zu nehmen, wie auch Leone, in Mein Name ist Nobody ist einfach riesig!


Deathpool

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

http://www.youtube.com/watch?v=smsr9E8lR70

Was für ein Soundtrack!
Was für eine geballte Ladung Dreck ins Gesicht.
Was für ein Spiel mit Mimik und Unbarmherzigkeit.
Was für ein Schuss voll Bitterkeit und Humor.

Wenn ich nur an die Szene denke wo Lee Van Cleef seine Arbeit vollrichtet, Gänsehaut.
Diese Blicke, der kurze Dialog, die Holzlöffel und das Essen.
Zwei Männer stehen sich gegenüber wissend das einer in den Staub fällt.
Ja das hat sich ins Gehirn gebrannt und will nie wieder raus.

Eli Wallach der durchtriebene kleine fiese Bastard.
Sein Charakter ist unglaublich stark und die Begegnung mit der Familie so intensiv obwohl so kurz.
Er zeigt alle Schwächen in voller Pracht aber dennoch ist er absolutes Liebling.

Clint Eastwood der einsame stille Jäger auf dem Pfad der Gerechten.
Schon seltsam was dieser Mann für eine Präsenz schafft ohne große Worte.
Ja un wenn er redet kommt nur cooles Zeug raus.
Auch seine Figur zeichnet die volle Palette an Wandlung und Symphatie.

Was "Il buono, il brutto, il cattivo" aber so besonders macht ist die Struktur sowie feinste Detailarbeit.
Alle Charaktere bekommen Profil und ihre eigene Geschichte.
Zudem schickt man sie in haarsträubende Situationen und verbindet das ganze mit einem Faustschlag und drei Schluck Whiskey.

Das Thema Bürgerkrieg wird hier genüsslich in die Handlung einbezogen.
Genau genommen wird es entlarvt ohne dabei albern zu wirken oder gar zu tragisch.
Vielmehr spielt man hier volle Gewalt aus und zeigt wie dämlich das ganze eigentlich ist bzw.war.
Unvergessen die Szenen an der Brücke.

Das Finale spuckt dann voll ins Gedärm.
Der Soundtrack wird eine tragende Rolle, alles hört auf die Musik.
Die Nerven liegen blank, Mimik und Musik fechten ein erbittertes Duell.
Großartig wie Leone hier alle Charaktere schwitzen lässt.
Natürlich kommt auch die Rache nicht zu kurz.
Ohne den Soundtrack vom alten Morricone wäre das wohl nie möglich gewesen.
Danke ihr kleinen Hurensöhne!

Das ist mehr als Film, das ist Kindheit und Ewigkeit.

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Deathpool

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@Film und Alien:oh fuck ich hab euch glatt übersehen^^
Vielen Dank an euch und Alien nettes Zitat;)


Alienator

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Aber bitte gern doch :-)


DailyMotion

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Bewertung9.5Herausragend

Ein Meisterwerk. Die anderen Kommentare mit den hohen Bewertungen haben alles relevante gesagt.

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Wall

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wow! Definitiv einer der besten (Italo-)Western, die je gesehen hab! Die Filme der Dollar-Trilogie steigern sich mal zu mal, was wohl auch am stetig wachsenden Budget und den perfektionierenden Fertigkeiten von Regisseur Sergio Leone liegen wird, und erreicht ihren Höhepunkt in diesem Meisterwerk! So ist der dritte Teil nun nochmal deutlich aufwendiger inszeniert, was man vor allem an den diversen Schießereien, an den Kriegsschauplätzen und an der generellen Ausstattung und dem Filmstil sehen kann. Der Clou des Film ist bzw. sind aber mMn die drei Hauptcharaktere, allesamt undurchsichtig, ambivalent un supercool! Auch wie diese sich ständig gegenseitig ausspielen und andere Parteien düpieren ist wirklich genial und macht Spaß beim zusehen. Auch bzw. vor allem der finale Showdown ist wirklich cool in Szene gesetzt und wird ganz besonders durch Ennio Morricones absolut genialen Soundtrack absolut legendär! Wie auch der gesamt Film. Allerdings hätte ich mir den Film etwas düsterer und mit mehr bitterer Ernsthaftigkeit statt der teilweise locker humorvollen Stimmung, aber das ist Geschmackssache!

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Mr. Pink

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Bewertung10.0Herausragend

"Die Sporen waren zu laut."

Überfilm mit einem Über-Morricone-Score. Mein allerallerliebster Spaghetti-Western!

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Thanatos1

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr gelungener Western mit einem tollen Soundtrack, toller Geschichte und großartigen Schauspielern voller fast schon unpassend wirkender Szenen die trotzdem sehr, sehr gut eingearbeitet wurden und so auch nicht stören.
Im Gegenteil, eigentlich ist das sogar eine recht nette Abwechslung.

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Kohax

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich muss mal die Tradition brechen, denn anscheinend hat ja jeder bis jetzt mindestens eine 8 für den Film gegeben. Jeder wie er mag. Und nun komme ich:
Ich arbeite zurzeit meine Top100-Liste ab und dieser Film war auch darunter. Und ich kann mich einfach nicht damit anfreunden.
Es sind gute Schauspieler, es ist eine schöne Kulisse, Es ist ein guter Soundtrack, der eine nette Atmosphäre schafft. Aber er ist einfach zu lang. Stellenweise bin ich vollends gedanklich weggedriftet und musste zurückspulen und dann dasselbe wieder.
Einige Stellen waren wirklich gut, jedoch sind diese eher spärlich verteilt bzw diese Stellen liegen zu weit auseinander.
Der Film ist da, er ist nett, aber mir einfach zu lang und zu ereignislos.

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ertio

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Bin kein grosser Fan von Western. Aber dieser Film einzigartig......

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jack.coke23

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

DER Klassiker schlechthin

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Massinho

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vorgemerkt

Traue mich nicht, den Film zu schauen, da ich vielleicht schon von den Effekten der "neuen" Filme geblendet bin und Western noch nie wirklich mein Ding waren. Eventuell Tipps oder eine Empfehlung?

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Moncineo

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Auch ich war noch nie der große Western-Fan, aber dieser ist super und macht echt Spaß.
Außerdem sind die besten "Effekte" in einem Western noch immer Elemente wie Kameraperspektive, Schnitt und Musik. Und da ist "Zwei glorreiche Halunken" ein meisterliches Musterbeispiel.


Massinho

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.. überredet. Ich danke euch für die wahnsinnig schnellen Antworten!



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