Django
Django (1966), IT/ES/FR Laufzeit 90 Minuten, FSK 18, Western, Kinostart 02.11.1966
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von Sergio Corbucci, mit Franco Nero und José Bódalo
An der Grenze der USA zu Mexiko liefern sich beide Seiten einen unerbittlichen Kampf. Django, der einst auf der Seite der Nordamerikaner gestanden hatte, taucht eines Tages auf und metzelt seine ehemaligen Weggefähretn nieder.
Cast & Crew
-
Sergio Corbucci
-
Franco Nero
-
José Bódalo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) General Hugo Rodriguez
-
Loredana Nusciak
-
Ángel Álvarez
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nataniele
-
Gino Pernice
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jonathan
-
Simón Arriaga
Regie
Schauspieler
-
Giovanni Ivan Scratuglia
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Klan Mitglied
-
Remo De Angelis
-
Rafael Albaicín
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gangster
-
José Canalejas
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gangster
-
Eduardo Fajardo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Major Jackson
-
Franco Rossetti
-
Bruno Corbucci
-
Sergio Corbucci
-
José Gutiérrez Maesso
-
Piero Vivarelli
- Genre
- Italowestern
- Ort
- Wilder Westen
- Handlung
- Auftragskiller, Cowboy, Cowboyhut, Einzelgänger, Kultfilm, Sarg, Serienmörder
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Drehbuch
Filmdetails Django
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Kritiken (1) — Film: Django
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Kommentar löschenImmer wieder gut anzusehen - trotz seines Alters.
Der sich aufdrängende Vergleich zwischen den Corbucci-Western und den Leone-Western gestaltet sich allerdings schwierig. Es ist in etwa so, wie ein Vergleich zwischen klassischen Komponisten vom Schlage eines Beethoven und einer Rockband wie den Stones: Leone ist epischer, technisch versierter und verfügt wahrscheinlich auch über mehr Talent. Corbucci hingegen beherrscht den dreckigen Mittelweg zwischen billig produzierten B-Movies und klassischen Western auf nahezu unvergleichbare Art und Weise.
Ist "Spiel mir das Lied vom Tod" die 9. Symphonie, so ist "Django" das "Satisfaction" unter den Western - miteinander unvergleichbar, doch beides für sich gesehen große Meisterwerke.
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alanger 2011/04/10 11:48:45
Antwort löschenklasse vergleich.
django1977 2012/01/17 17:12:47
Antwort löschentoller komentar,spricht von einen echten filmkenner!!!
Kommentare (54) — Film: Django
Kommentar schreibenHagen Hagen 2012/02/05 18:22:58
Kommentar löschenEine Enttäuschung. Viel Schlamm, hunderte Statisten, die mit hochgerissenen Armen in eben jeden Schlamm fallen und Logiklöcher ohne Ende. Warum erschiesst Django den Mann, an dem er sich rächen will, nicht gleich am Anfang? Schließlich legt er da alle seine Männer um. Und in der Tour fort. Außerdem: “When you have to shoot, shoot, don't talk” heißt es bei Leone zu Recht.
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Looki 2012/01/27 09:52:30
Kommentar löschenBei diesem Film war wieder mal eine Punktänderung nötig (vorher 8)
Derzeit ist es mein Lieblingswestern. Er hat einfach etwas Einzigartiges an sich. Alleine wenn ich die Titelmelodie höre und Franco N. mit seinem Sarg durch den Schlamm stapfen sehe, bekomm ich Gänsehaut. Der Film kann mit so vielen unvergesslichen Bildern aufwarten, dass er sich den Titel Kultfilm regelrecht verdient hat. Er zeigt den Western so wie er wirklich ist, dreckig und erbarmungslos. Und der Showdown am Friedhof inkl. dem Abspann ist meiner meinung nach schon fast titelgebend für das Genre und verdient sich somit die Krone. Ein Muss für jede kultige DVD-Sammlung, natürlich uncut ;)
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Oceanic6 2012/01/27 20:09:40
Antwort löschenJupp, auch mein Lieblingswestern. :)
Hobgoblin 2012/01/24 16:58:05
Kommentar löschenGuter Western, aber ich bevorzuge Nobody! ;-)
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django1977 2012/01/17 17:10:07
Kommentar löschenja wie mein name schon sagt, ist der von diesen topwestern abgeleitet.der film ist ein absoluter kultfilm der heute viele regisseure beeinflusst hat man denke da an miike,tarantino.dreckig,hart,brutal und rabenschwarzer humor so soll ein western sein.leider wurde die synchro ein bisschen verfälscht, so das der sinn nicht wie in der originalfassung herüberkommt.einer der besten filme aller zeiten, wer hier mindestens keine 8 gibt hat keine ahnung!!!
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rranzen 2012/01/10 18:15:19
Kommentar löschenSicherlich ein Kult-Film, aber für mich eher einer der schlechteren Western. Da gibt es Bessere.
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guggenheim 2012/01/07 15:41:35
Kommentar löschenAbgetrennte Ohren, zermanschte Hände, kompromisslose Massenexekutionen und ungewaschene Beinkleider, in denen noch ungewaschenere Anti-Helden stecken - alles schön und gut, wahlweise auch dreckig und blutig, aber wenn die Kruste aus Staub und Lebenssaft mal abgekratzt wird, bleibt ein Italowestern übrig, der so dünn wie Twiggy ist. Sicherlich ist Franco Nero so dermaßen cool, dass Reinhold Messner glatt einen achten Zeh verlieren würde, aber zumindest für mich ist das nicht ausreichend, um von der Qualität von "Django" überzeugt zu sein. Allerdings muss ich fairerweise auch anmerken, dass ich auch nicht zum Kassier eines Western-Fanclubs bestimmt werden würde.
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Tytus 2012/01/07 16:12:33
Antwort löschenja war auch etwas enttäuscht :( hab einfach noch dem ganze Lobgesang hier mehr erwartet
guggenheim 2012/01/07 16:24:59
Antwort löschenIch glaube, Western sind noch stärker Geschmackssache als Filme aus anderen Genre.
Filmkenner77 2012/01/07 16:32:36
Antwort löschenFand den auch nicht sonderlich gut. Kein Vergleich zur Dollar-Trilogie oder "Leichen pflastern seinen Weg".
Tytus 2012/01/07 16:51:01
Antwort löschenEs ab auch einige sehr gute mit Eastwood, nicht nur Dollar.
Filmkenner77 2012/01/07 17:20:50
Antwort löschenIch zog eher den Vergleich zu den Euro-Western.
Andy Dufresne 2012/01/07 20:13:10
Antwort löschenAlso ich find Django geil. Aber was im Kommentar steht stimmt schon (kann man so sehen).Ich seh den Film aber auch durch die "Meines Bruderfreundeslieblingsfilmundwennwirihnschauenistesimmereinfest"-Brille :D
Tytus 2012/01/07 20:26:53
Antwort löschenich kann verstehen das dies dein lieblingsfilm ist,sagt auch keiner was auch gegen, ist ja auch nicht schlecht der Film :D nur ich hab mehr erwartet :D
Andy Dufresne 2012/01/07 20:31:23
Antwort löschenSuch dir einen Freund der wie ein kleiner Bruder ist,kochen und saufen kann wie ein Ochse und: Django wird zum Oberklassiker! :DDD
Tytus 2012/01/07 20:34:14
Antwort löschenHAHAH :D nee danke mein Großer Bruder reicht mir^^
Andy Dufresne 2012/01/07 20:36:29
Antwort löschen:D
filmschauer 2012/01/08 18:32:27
Antwort löschenNein, guggi, nein. ;) Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der Film mit jeder Sichtung wächst. Also gib ihm vielleicht nochmal eine (weitere) Chance.
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guggenheim 2012/01/08 18:47:59
Antwort löschenIn nächster Zeit wohl eher nicht :)
Filmkenner77 2012/01/08 18:56:45
Antwort löschenRichtig so: Wie heißt es so schön: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. ;-)
hollygolightly1 2012/01/07 12:51:13
Kommentar löschenSehr guter Western mit tollen Szenen. Django ist DER Held.
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JackoXL 2012/01/07 01:32:13
Kommentar löschen"Schaff die Toten weg!" - "Mmh, auf dem Friedhof ist doch kaum noch Platz."
Der Friedhof müsste auch verdammt groß sein.
Wenn ich kritisch sein will müsste ich sagen: "Django" ist die schmudellige Grindhousevariante von Sergio Leone's "Dollar-Trilogie".
Wenn ich subjektiv sein will (und das will ich) müsste ich sagen: "Django" ist die schmudellige Grindhousevariante von Sergio Leone's "Dollar-Trilogie". Aber das ist richtig geil!
Das ist nicht nur kopiert, das ist bewußt geklaut. "Django" wirkt bestimmt nicht nur unabsichtlich wie der kleine, dreckige Bruder von "Für eine Hand voll Dollar", er schreit praktisch für diesen Vergleich. Franco Nero ist nicht Clint Eastwood, Sergio Corbucci ist nicht Sergio Leone, aber das ist auch vollkommen egal, "Django" ist reudig, dreckig, Western wie er sein muss. Es richt nach Pferdescheiße und Pulverdampf, es ist frauenverachtend (sorry Ladys, ich hab das Genre nicht gemacht), für die damalige Zeit äußerst brutal, zu einem gewissen Grad trashig, aber genau dadurch sehr reizvoll. Der Bodycount ist mit "Rambo 3" vergleichbar, und das in den 60ern, kaum zu glauben.
Wie gesagt, Corbucci klaut ordentlich beim großen Leone, Figuren und Einstellungen könnten 1:1 aus seinen Filmen stammen. Why not, wenn man es gut macht. Ich würde mir so einen trashig, brutalen, stilechten Western heutzutage wünschen. Bekommt man leider nicht, Budget und kommerziele Erwartungen stehen dem im Wege. Allein deshalb, Daumen hoch für so eine drecktriefende Perle.
Schon diese simpele Idee mit dem Sarg: Ich glaube, heutzutage weiß jeder, was er da mit sich rumschleppt, aber selbst dann, sobald er die Katze aus dem Sarg lässt, da brennt die Luft. Und wer es immer noch nicht weiß, viel Spaß.
Eine feine Drecksau, so was hat Jacko gerne!
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M4x1k1ng 2011/12/10 22:48:55
Kommentar löschenIch kenne zwar bis jetzt noch nicht viele Western, aber Django hat mir wirklich gefallen.
Er ist , wie all die Anderen schon gesagt haben, dreckig und brutal. :)
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Teezy123 2011/11/27 17:48:10
Kommentar löschenDie Mutter aller Italo Western.
Und wer auf ebensolche steht, kommt an diesem Schmuckstück sicher nicht vorbei.
Django ist eben so ganz anders als Winnetou, John Wayne o.ä.
Die Handlung ist banal, aber ein gutes Drehbuch hat dieser Film auch gar nicht nötig.
Hut ab bzw. Sargdeckel auf für einen Klassiker, den man immer wieder gucken kann.
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aggrotainment 2011/11/24 05:52:15
Kommentar löschenEin Film, den "Mann" gesehen haben sollte.
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ewigkeit 2011/09/28 21:10:01
Kommentar löschenDas ist sie also - die fiese, kleine, dreckige Schwester der Leone-High-Class-Optik-Western. Und was soll ich sagen - irgendwas hatte ich schon immer für entsprechende, verlockende Miststücke übrig - auch in dem Fall ^^
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svenne 2011/09/21 13:32:12
Kommentar löschen'Django' von Sergio Corbucci ist wohl der Inbegriff des eher kostengünstig produzierten Spaghettiwesterns jenseits der epischen Filme von Sergio Leone, bei dessen 'Für eine Handvoll Dollar' er sich auch ein wenig bedient. Nach dem Erfolg des Films wurden zahlreiche Djangofilme gedreht, an denen weder Sergio Corbucci noch Hauptdarsteller Franco Nero mitwirkten. Zudem bekam besonders in Deutschland so ziemlich jeder billige Italowestern ein 'Django' in den Titel gedrückt, ganz gleich, ob eine Figur mit dem Namen in der Originalfassung überhaupt vorkam. Dank musikalischem 60ies-Flair, überzogener Gewaltexzesse und einem dermaßen abgebrühten Auftreten der Hauptfigur, dass es schon weh tut, vom lehmverschmierten Sarg im Schlepptau ganz zu schweigen, ist der Film nicht nur ein Highlight für Italowesternliebhaber, sondern auch ein Fest für B-Movie-Fans. Alles, was man sonst bei einem Westerngroschenroman erwarten oder befürchten darf, Sergio Corbucci bringt es mit 'Django' auf die Leinwand, inklusive weiblicher Schlammcatcheinlage. Alice Schwarzer, frag nicht nach Sonnenschein... Der finstere Rächer macht sie alle ein, die Männer mit seinem Colt und die Frauen durch seine bloße Anwesenheit. Wer sowas ernst nimmt, ist arm dran. Aber wer hier nach Realismus schreit, der hat kein Herz (für Exploitationfilme und B-Movies...). Fazit: Alles, was man bei Quentin Tarantino mit einem Augenzwinkern serviert bekommt, ist hier noch echt. ;-)
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Max_Wayne 2011/07/26 01:09:21
Kommentar löschender beste western den ich kenne, und wird es wohl auch bleiben. hart, dreckig, und brutal. mit feinem schwarzem humor. franco nero auch absolute spitzenklasse in dem film. sehr empfehlenswert!
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hoffman587 2011/07/22 12:04:11
Kommentar löschenDjango
"Django" ist einfach gesagt ein echt dreckiger und knallharter Western von Sergio Corbucci aus dem Jahre 1966, der wie üblich von Corbucci mit starken, gesellschaftskritischen Elementen und pechschwarzen Humor verziert wurde.
Nun also zur Handlung, die eigentlich relative simpel gehalten wurde: In einem Grenzgebiet zwischen Mexiko und den USA greift der Einzelgänger und Außenseiter Django in einen Bandenkrieg ein.
Franco Nero spielt Django....und er spielt die Rolle nicht nur, weit gefehlt, er lebt die Figur des Django förmlich, Nero ist Django, ich würde sogar sagen, dass es niemand besseren für die Rolle des Django gegeben hätte als Franco Nero, das nenne ich wirklich phänomenal mit welcher Glaubwürdigkeit er seine Rolle mimt.
Die Regie von Corbucci kann ich wieder nur als wirklich herausragend bezeichnen, er erzählt seine Geschichte wieder einmal mit einem fast unübertrefflichen Pessimismus und ja teilweise auch Zynismus und wieder ja wie bereits erwähnt vergisst er auch nicht seine zeitgenössische Gesellschaftskritik, zusätzlich möchte ich auch noch sein Erzähltempo loben, das mindestens mindestens genauso perfekt passt, wie größtenteils der Rest des Films.
Und auch die Kamera erschafft, in dem Maße, famose Bilder, denn sie wirken trist, kalt, dreckig, düster und das verstärkt doch nochmal diese irgendwie bedrückende Atmosphäre, die ich als einer der großen Stärken des Films aufzählen würde.
Ja, wo wir bei den Charakteren wären, und somit bei der anfangs sehr undurchsichtigen Figur des Django, um es jetzt mal kurz zu halten, natürlich konzentriert sich das Werk sehr stark auf seinen "Helden", sodass die anderen Charaktere vielleicht etwas vernachlässigt, aber keinesfalls vergessen werden, doch an der Figur des gebrochenen und verletzen Helden lässt sich kein Makel, jedenfalls von der Zeichnung her, finden.
Des weiteren lassen sich die Dialoge als genauso cool und knallhart betiteln, wie die Figur des Django selbst.
Und nun noch kurz zu den harten und brutalen Gewaltszenen, die Corbucci meiner Meinung nach exzellent in Szene setzte, auch wenn diese heute vielleicht etwas einfach wirken können, was dem Ganzen aber doch einen gewissen Reiz und Charme verleiht, den man sich grundsätzlich nicht entziehen kann.
Weiterhin ist auch die musikalische Untermalung großartig, sie wurde kraftvoll komponiert und somit kann ich nichts anderes sagen außer, dass ich sie für perfekt halte, in Bezug auf den Film.
Schlussendlich möchte ich dann nur noch sagen, dass für mich "Django" auf jeden Fall ein herausragender Meilenstein des Italo-Western ist.
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ElMagico 2011/07/22 12:12:14
Antwort löschenHoff du hast dir nicht die TV-Version angetan...die wirklich brutaleren Szenen fehlen da nämlich immer (ausser Arte, die zeigten ihn ganz).
Wumz 2011/07/22 12:25:11
Antwort löschenDas höre ich ja garnicht gerne mit der TV-Version, die hab ich nämlich gesehen. Trotzdem gut zu wissen.
hoffman587 2011/07/22 12:28:23
Antwort löschen@ElMagico: Peinlichweise schon, doch kann ich nicht bestätigen, ob die wirklich geschnitten war, was fehlt denn so zum Beispiel?
"Die Ohrszene in den Mund" war zum Beispiel vorhanden:O
ElMagico 2011/07/22 12:40:00
Antwort löschendas kannst bei ofdb.de oder schnittberichte.com immer ganz gut nachlesen was fehlt. Öffentlich rechtliche ändern ihre Versionen leider nie, auch wenn die Filme mittlerweile vollständig gesendet werden dürften. Bei der ARD/3.Programme Version Djangos fehlen so um die 5 Minuten insgesamt.
ElMagico 2011/07/22 12:41:06
Antwort löschenSo richtig Verlass ist da eh nur auf Arte...die haben wohl rechtlich ne Ausnahmestellung zwecks der Frankreich-Connection.
Wumz 2011/07/22 12:48:38
Antwort löschenEs geht halt nichts über Arte =)
filmschauer 2011/07/22 12:54:43
Antwort löschen@ElMagico: Auch die dritten Programme zeigen des öfteren die Filme in einem verbesserten Master. Jüngstes Beispiel: "Töte Amigo", uncut und in 16:9. Aber Verbesserungspotenzial ist natürlich immer da. Übrigens gibt es auch bei arte geschnittene Filme zu sehen, wenn auch selten.
hoffman587 2011/07/22 13:03:06
Antwort löschen@ElMagico: Habs jetzt mal miteinander verglichen und es fehlte größtenteils nichts, jedenfalls waren die Szenen, die bei schnittberichte.com als fehlend beschrieben werden, da.
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ElMagico 2011/07/22 13:16:41
Antwort löschenna dann haste ja vielleicht Glück gehabt :)
Timo K. 2011/07/22 15:30:00
Antwort löschenSowohl das Auspeitschen, die Ohrszene als auch das Zertrümmern von Djangos Händen waren komplett vorhanden, ich habe auch die TV-Fassung (WDR) gesehen. Ganz guter Film, schlammverschmierter Endzeitwestern. ;)
The_Comedian 2011/07/22 10:16:47
Kommentar löschenDreck + Nutten + Politik vs. Nihilismus + Sprüche + Blut + Gatling + Leichen = DJANGO
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shadowhunting 2011/07/21 22:13:38
Kommentar löschenCorbuccis ''Django'' ist der erlesene Weinbrand unter den Wässerchen. Die stilbildene Epoche, die durch diesen Italowestern ausgelöst worden ist, betrachtet man heute mit erstaunten Zügen, aber wenn man bedenkt, wie Franco Nero die Hauptfigur verkörpert hat, wie die dreckige Atmosphäre der Grenzgebiete zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko beim Zuschauer Wirkung erzielte und die gewagte Brutalität mit einer unglaublichen Gelassenheit und Gleichgültigkeit kommentiert wurde, dann ist die Frage sicherlich schon beantwortet, warum ''Django'' als epochales Meisterwerk unter den Western und auch als Meilenstein in der gesamten Filmgeschichte bis heute zur Geltung kommt und so zahlreich zitiert wird. Dieser Film ist anders. Er besitzt charakteristisch für den Italowestern eine simple und einfach gehaltene Geschichte, die aber durch die Handlung und die Atmosphäre in ein Licht gerückt wird, wo sie einem schlicht und ergreifend fremd und unheimlich vorkommt, aber dadurch einen Bann auslöst, der nicht nur von den Protagonisten ausgelöst wird, sondern auch durch die irritierende Handlung, die kontinuierlich völlig unvorhersehbar voran schreitet und der Zuschauer dadurch immer wieder mit spannenden Sequenzen überschüttet wird, die durch diese abrupten Wendungen gezielt an Wirkung gewinnen und sich dadurch jede Szene automatisch besser einprägt und für den gesamten Film wichtig und bedeutsam wird. Mit Desinteresse und Kaltschnäuzigkeit werden Gewalt und Härte offenbart, die Situationen schildern, die der Realität dieser Zeit sehr nahe kommen und der Film dadurch an Originalität kaum zu übertreffen ist. Die Gesellschaftskritik und der politische Hintergrund wird im Gesamtkontrast an vielen Stellen deutlich und auch immer wieder ohne Zögern und Zaudern bloß gestellt durch primäre Handlungselemente, aber besonders durch die Charakteristik des Hauptdarstellers und dessen Handeln. Antiheldentum, Schizophrenie und gescheiterte Rachegelüste sind die Basis für eine einzigartige Story, die besonders visuell im Gedächtnis bleibt als ein Sarg, der von Schlamm und Schmutz überzogen auf den blanken Brettern ruht. Das große Bild auf der Leinwand ohne Panorama und ohne ein Zipfelchen an Schönheit und Frohsinn. Ein Franco Nero, der sich der Umgebung angepasst hat in seiner Rolle als hartgesottener Django, dem Selbstjustiz ein Omen zu sein scheint, aber selbst die eigene Auslegung von Gerechtigkeit ist niemals gerecht und am Ende steht er nicht nur mit leeren, sondern mit zerstörten Händen da, ein Motiv aus dem alten Rom für eine plötzliche Hilflosigkeit des Menschen. Der Pessimismus ist ein Grundtenor in Corbuccis Filmen und der Pessimismus ist auch die gelungene Antwort auf die verzweifelte Suche nach Identifikationsfiguren, Idolen und Helden. Unerbittlich wird Django gezeigt, unverzichtbar die dadurch geweckte Klarheit und rühmlich ist der Mut Corbuccis solch einen Film gemacht zu haben, der kein Happy End braucht um vollkommen zu sein, sondern der kompromisslos den Finger in die Wunde legt und verschleierte Wahrheiten aufdeckt.
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der cineast 2011/07/16 00:47:03
Kommentar löschenDjango ist über jeden Zweifel erhaben, trägt zurecht seinen Status als dreckigster und brutalster Italowestern allerzeiten. Zertrümmerte Hände, abgeschnittene Ohren. Corbucci Western ist so hart und gnadenlos wie selten ein Film. Er gesteht jedem Charakter große Momente zu, lässt jeden Leid erfahren, ihn auftrumpfen und verbittert im Sande liegen. Django ist ein Manifest der Kunst, denn wenig Budget = große Wirkung. Bacalovs grandioser Score ist nicht umsonst einer der besten der Filmgeschichte und Franco Nero als wortkarger (Un)Sympath ohne Reue und Gnade ist, um es einmal plump auszudrücken, eine coole Sau.
Doch Sergio ruht sich nicht auf Gewalt aus, sondern erzählt eine symbolische Leidensgeschichte über Verrat, Verlust, und das man durch Rache keine Erlösung, oder wenn doch, eine scheinheilige, einsame erlangt. Das alles ist so brilliant inszeniert und geschrieben, wie selten zuvor und danach. Ein Meilenstein. Ein Kultfilm, der sich auch so nennen darf. Kein verklärter Ramsch, sondern ein großer Film.
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Oceanic6 2011/07/16 00:52:43
Antwort löschenMein Lieblingswestern. :DDDDDDD
der cineast 2011/07/16 01:06:27
Antwort löschenIch weiß. ;)
Ja solltest du! :)
Timo K. 2011/07/16 01:33:06
Antwort löschenIch auch.
stuforcedyou 2011/07/17 22:17:51
Antwort löschen10 von 10 matschverkrustete Särgen für diesen Kommentar. Toll.
der cineast 2011/07/17 22:59:26
Antwort löschenIch danke mein Schatz. :)
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Dysta 2011/10/20 18:37:55
Antwort löschenDie Gedanken, die ich nach dem Abspann hatte perfekt formuliert :)
Ich habe mich zwar noch nicht viel mit den Genre Western beschäftigt, aber Django trifft genau die Art von Mischung aus B-Movie und bestechender Handlung, das es mich umhaut. Grandioser Kultfilm!
der cineast 2011/10/20 19:12:14
Antwort löschenDa gibt es noch ganz viele Perlen! :)
Danke sehr! :)
Andy Dufresne 2011/06/25 09:29:31
Kommentar löschenDreckig,dreckiger, Django!
(Zeitlos, zeitloser, Django!)
Im wahrsten Sinne des Wortes,ein dreckiger,zeitloser Film.
Dreckig in der Optik,dreckig in der Moral,dreckig in der Atmosphäre.
Sauber allerdings in seiner Ausführung,in der Leistung der Schauspieler und natürlich in seiner Wichtigkeit und Bedeutung für alle dreckigen Western die nach ihm kamen und sich auf ihn beziehen.
Zeitlos in all den genannten Punkten.
Vom Einfluss her der Bob Dylan des dreckigen/kritischen Westerns/Actionfilms.
Für mich vergleichbar mit Die Hard.
Bruce Willis und Franco Nero, Die Hard und Django: Das sind die Originale,tausend mal kopiert,nie erreicht.
Django,der Namensgeber für Jango Fett,
Django einer der Hauptideengeber von Tarantino,
Django einer der Gründungsväter des modernen Actionfilms.
Von der Wucht her hat nur noch ein anderes dreckiges Gesamtkunstwerk aus dem Jahr 1966 eine ähnliche Durchschlagskraft entwickelt: Mike Tyson.
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filmschauer 2011/05/04 19:03:00
Kommentar löschenDjango. Selten war ein Name, eine Filmfigur prägender. Ein zum Mythos avanciertes Symbol für den blutigen, gnadenlosen Einschnitt in der Chronologie des Western-Genres. Sergio Corbucci schuf den wohl bis dato beeindruckendsten Antihelden, der sich nicht richtig verorten lässt und jede noch so große Bande zum Spielball werden lässt. Neben seinen messerscharfen Onelinern beeindruckt besonders der Sarg, den er beständig bei sich zieht, schiebt oder trägt wie andere ihren Rucksack. Was sich darin befindet, wird nicht sehr lange geheimgehalten: Eine Tötungsmaschine, der niemand entkommen kann. Doch wer nun eine dumpfe Abschlachterei erwartet, liegt falsch. Zahlreiche wichtige Themen wie Gier, Habsucht, Glaube oder Macht finden sich in einem Plot, der konzentriert, spannend und geistreich zugleich ist und jede Sekunde zum cineastischen Genuss macht.
So brutal und hoffnungslos die gezeigten Geschichte auch sind, so beeindruckend ist die Umsetzung des Geschehens. Was in den Dollar-Filmen von Sergio Leone stylistisch schon begonnen wurde, setzt Corbucci gnadenlos fort, ohne dabei die zwei Jahre zuvor eingeführte Leone-Handschrift auf irgendeine Weise zu kopieren, sondern mittels eigener origineller Ideen (die sich in seinen nächsten Filmen noch weiter entwickeln sollten) dem kumulierten Begriff Italowestern endgültig die passende Richtung abseits des gewohnten US-Western-Harmonie vorzugeben. Dreckig, unverhohlen und ungemütlich wird mittels origineller Kameraarbeit eines Enzo Barboni und einem runterkommenen Setting eine spezielle Szenerie präsentiert, die man so noch bei keinem der Western gesehen hat. Hinzu kommt, dass sogar schon die heute eher unbeliebte Wackelkamera bei Actionpassagen eingesetzt wurde. Doch wirken die Bilder insgesamt so eingängig, dass man "Django" allzu gern noch einmal auf großer Leinwand sehen möchte.
Startschuss für das Subgenre waren sicher die ersten Dollar-Filme, doch der richtige Beginn der Italowestern-Hochphase war ganz bestimmt 1966 mit "Django" sowie natürlich Leones "Zwei glorreiche Halunken". Genauso war es auch der verdiente Durchbruch für den Schauspieler Franco Nero, der mit gerade einmal 23 Jahren und etwas Schminke diesen unvergleichlichen Western-Typen verkörpern konnte. Ob es die aufgrund des großen Erfolges hyperventilierenden Kinoverleiher mit ihren unzähligen "Django"-Neubezeichnungen und -Synchronisationen für die unterschiedlichsten Produktionen gebraucht hätte, wage ich zu bezweifeln. Auch so ist Corbuccis "Django" noch immer ein Meilenstein, der im Subgenre nur selten getoppt wurde und garantiert auch heute noch viele neue Freunde finden wird, selbst wenn sie dem Western ansonsten skeptisch gegenüberstehen.
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Oceanic6 2011/05/04 19:48:12
Antwort löschenSo schöns auch geschrieben ist, habe ich doch zwei Kleinigkeiten zu meckern. :P
Erstens: Wo sind die zehn Punkte?^^
Zweitens: Franco Nero war, als er Django drehte, schon 25 Jahre alte. ;)
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Filmkenner77 2011/05/04 19:58:55
Antwort löschenSchöner Kommentar. Corbuccis "Leichen pflastern seinen Weg" finde ich aber persönlich besser. "Django" wirkte auf mich immer ein wenig billig im Gegensatz zu den Western von Leone. Zudem hat mich die Story nicht sonderlich angesprochen. Aber wie gesagt, das ist Geschmackssache.
filmschauer 2011/05/04 20:14:54
Antwort löschen@Oceanic6: "Django" wächst wie auch andere Corbucci-Filme bei mir erst nach mehreren Sichtungen. Zuvor stand er bei 7 (!) Pünktchen. Vielleicht geht es irgendwann noch etwas höher, aber ein 10er wird er wahrscheinlich nicht mehr werden, was natürlich in dieser Region auch mit persönlichen Vorlieben einhergeht. ;)
Zum zweiten Punkt: Da habe ich mich ganz auf Nero verlassen, der im Interview meinte, dass er 23 damals war (Jahrgang '61). Wenn sie 1965 gedreht haben, kann das ja auch hinhauen (er hat ja erst im November Geburtstag).
@Filmkenner77: Gleiches Gefühl hatte ich damals auch nach der Erstsichtung. Hat sich aber wie beschrieben zum Positiven gewandt. Das Gleiche gilt für "Leichen pflastern seinen Weg", den ich aber nicht in der Sammlung habe (es sollte ja mal eine Blu-ray kommen, deren Release aber wieder auf Eis gelegt wurde).
Natürlich vielen Dank an euch beide für das Lob. :)