Django
Django (1966), ES/FR/IT Laufzeit 90 Minuten, FSK 18, Western, Kinostart 02.11.1966
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1721 Bewertungen
80 Kommentare
Keine
von Sergio Corbucci, mit Franco Nero und José Bódalo
In Sergio Corbuccis Italo-Western Django legt sich Franco Nero als einsamer Ex-Soldat inklusive Maschinengewehr mit rassistischen Clans uns mexikanischen Banditen an.
An der Grenze der USA zu Mexiko liefern sich beide Seiten einen unerbittlichen Kampf. Django (Franco Nero), der einst auf der Seite der Nordamerikaner gestanden hatte, taucht eines Tages auf und metzelt seine ehemaligen Weggefährten nieder. Der ungewöhnliche Begleiter des Einzegängers ist ein Sarg. Der Fremde spricht nicht viel, aber viele Worte braucht er nicht, denn er kann schneller schießen, als es seinen Gegnern lieb ist. Und mit Major Jackson (Eduardo Fajardo) hat Django noch eine Rechnung offen. Was Django wohl in seinem Sarg für eine Überraschung versteckt hält?
Mehr Bilder (11) und Videos (3) zu Django
Cast & Crew
- Genre
- Italowestern, Western
- Ort
- Wilder Westen
- Handlung
- Auftragskiller, Cowboy, Cowboyhut, Einzelgänger, Kultfilm, Sarg, Serienmörder
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Kritiken (3) — Film: Django
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenCorbucci zieht den Western in den Dreck. Sein Antiheld bringt wortwörtlich den Tod in das Schlammloch von Stadt, das von niederträchtigen Charakteren bevölkert wird. Mit roten Masken auf den Köpfen bricht der KKK des Sterbens über die verrottete Landschaft herein und macht auch vor Unschuldigen nicht halt. Django, der Wiedergänger, ersteht mit Stigmata an den Händen wieder auf und serviert das letzte Gericht. Ein Urknall. "Hallo Meisterwerk!" (Christian Kessler)
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschenWährend Regisseur Sergio Leone mit der von Clint Eastwood angeführten Dollar-Trilogie („Für eine Handvoll Dollar“, „Für ein paar Dollar mehr“, „Zwei glorreiche Halunken“) den Italo-Western etablierte, startete Kollege Sergio Corbucci denselben grimmigen Gegenentwurf zum US-Western in einer billigeren, noch extremeren und so auch spaßigeren Variante. Corbuccis erster großer Hit „Django“ stößt den Wilden Westen – das frühere gelobte Land – eiskalt in sein Grab und schaufelt es zu. Doch gleichzeitig lassen neue Ansätze das Genre als reißerisches Erwachsenenkino noch einmal aufblühen. [...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen"I sure never thought I'd end up grave-digging and not even getting paid for it, either. Anyhow, it's better to be above ground doing that than below ground doing nothing."
Der Western ist ein dehnbarer Begriff, denn er ist für mich das vielseitigste Genre überhaupt. Alles ist anzutreffen, ob Humor, Drama, Action, Tiefsinn, Emotionen, Politik oder Romantik. Umso erstaunlicher ist es, wieviele Eigenschaften Regisseur Sergio Corbucci in seinem Western 'Django' miteinfließen lies. Der Film zeigt einen der einprägsamsten Anti-Helden der Filmgeschichte, besitzt zudem große historische Relevanz. Der Einfluss der amerikanischen Geschichte, zum Beispiel des Kukluxklans oder der politischen Lage während des Kalten Krieges, liegt nahe.
Trotz all seiner Härte und seines politischen Zusammenhangs ist 'Django' dennoch so unterhaltsam wie kein anderer Western. Im einen Moment wird gemordet oder gefoltert und im nächsten Augenblick ein Gespräch…
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der cineast Mon, 28 Mar 2011 19:39:42 -0000
Antwort löschenOkay Herr Oceanic6.
<3
facepalm Mon, 28 Mar 2011 20:18:50 -0000
Antwort löschenToller Kommentar. Dann fang ich meine Western-Versessenheit am Besten mit diesem Film an? :)
Oceanic6 Mon, 28 Mar 2011 20:20:12 -0000
Antwort löschenDanke! Jupp, aber aufpassen, in der Uncut-Fassung schauen. ;)
facepalm Mon, 28 Mar 2011 20:21:53 -0000
Antwort löschenAlles klar :)
filmschauer Tue, 29 Mar 2011 07:55:53 -0000
Antwort löschenBezüglich des schmutzigen Westernlooks empfehle ich noch Castellaris "Keoma", auch mit Nero in der Hauptrolle.
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Oceanic6 Tue, 29 Mar 2011 08:06:33 -0000
Antwort löschen@filmschauer: Danke für den Tipp, ist gleich mal vorgemerkt. -.-
shadowhunting Mon, 13 Jun 2011 15:33:47 -0000
Antwort löschenLegendärer Italowestern, der sich nicht nach Wunschvorstellungen und Mythen orientiert, sondern auf unvorstellbar ehrliche Weise zeigt, wie dreckig die Realität eigentlich ist. "Corbucci schafft es Illusionen von Gerechtigkeit zu erzeugen, die letztlich auch zum Scheitern verurteilt sind." Die Kernaussage deiner perfekt geratenen Kritik! Es ist eben nur eine Illusion, dass es eine vollkommen gerechte Welt gibt und diese gesellschaftskritischen Töne konnte keiner besser in seinen Filmen bzw. Italowestern verarbeiten, wie Sergio Corbucci.
Kommentare (75) — Film: Django
judischnudi Tue, 26 Mar 2013 15:05:10 -0000
Kommentar löschenDas ist mir bisher vielleicht ein- oder zweimal passiert: Das Wörtchen "Fine" flimmert mir aus dem Bildschirm entgegen und ich drücke prompt auf die "Alles auf Anfang"-Taste. Schon schmettert das bewegende Lied erneut zu mir auf's Sofa und Django - halb schreitet er, halb schleppt er sich - bahnt sich seinen Weg durch den winterkalten Schlamm. Ohne darüber nachzudenken, musste ich den Film einfach zweimal hintereinander sehen.
Das liegt zu einem großen Teil an dem sehr dominanten Score, der die karge Ausstattung wunderbar ausmalt und den ich noch einmal genießen wollte. Der zweite Grund, warum ich den Film dann sogar noch ein drittes Mal angefangen habe, ist der Protagonist. Ausgestattet mit einer Coolness, die den Matsch unter seinen Füßen gefrieren lassen müsste, beherrscht Django jede Szene. Er muss nur seine eisblauen Augen unter der Hutkrempe aufblitzen lassen. Getrieben von dem monumentalen Gefühl der Rache, über deren Ursache man in nur zwei Sätzen erfährt und es ist alles gesagt - minimalistisch, aber umso unglaublicher, mit welcher Präsenz der erst 25-jährige Franco Nero spielt.
Geschickt verbindet Corbucci knackige Oneliner, Slapstick-Momente und zynischen Witz mit einer Rassismuskritik und fein gesetztem Pathos. Dazwischen blitzt immer wieder eine Brutalität auf, die so inszeniert ist, dass einem die Schmerzen in Mark und Bein bzw. in Ohren und Hände fahren. Selbst das neonrote Blut wirkt eher verstärkend als verfremdend. Der grandiose Showdown lässt keine Wünsche offen.
Außerdem fühle ich mich Franco Nero besonders verbunden, weil er am selben Tag Geburtstag hat wie ich (ja, ja, albern). Ab jetzt stoß ich auf dich an, Django!
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Andy Dufresne Tue, 26 Mar 2013 17:22:54 -0000
Antwort löschenKlingt mehr nach 10 als nach 9 :) El Classico Grande!
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judischnudi Tue, 26 Mar 2013 19:34:03 -0000
Antwort löschenDie 10 gibt's für Nero. Ich schrecke immer vor der Gesamtwertung 10 als "Lieblingsfilm" zurück. Vielleicht ja nach der nächsten Doppelsichtung.
Andy Dufresne Tue, 26 Mar 2013 19:45:35 -0000
Antwort löschenDu kannst die 10 auch ohne Herz geben.
Also einfach auf die 10 klicken, fertig.
Für "Lieblingsfilm" muss man rechts neben der 10 auf das Herz klicken, erst dann wird aus der "normalen" 10 ein "Lieblingsfilm".
Acry Wed, 20 Mar 2013 17:45:00 -0000
Kommentar löschenIch würde mich eigentlich nicht als Western-Fan bezeichnen, aber „Django“ hat mir wirklich gut gefallen. Vielleicht liegt es daran, dass „Django“ nur an der Oberfläche ein Western ist und darunter eigentlich noch viel mehr zu bieten hat: Der Film hat nicht nur einen sehr starken symbolischen Charakter (der Sarg, Kreuze etc.), sondern zeigt auch einen verletzlichen, desillusionierten Helden, der zwar Gerechtigkeit sucht, aber nicht gerade die fairsten Mittel dafür einsetzt. Die Shoot outs sind jedenfalls größtenteils ziemlich beeindruckend, besonders wenn man mit dem sonst klassischen Duell rechnet.
Zusätzlich besitzt der Film noch eine sehr präsente gesellschaftskritische Ebene, auf der Rassismus, Gewalt, Religion, Politik und Geldgier kritisch hinterfragt werden. Und als wäre das nicht schon genug, um einen innovativen Western zu kreieren, arbeitet Corbucci auch visuell gegen die üblichen Genrekonventionen: Das Setting ist sehr gut gelungen und der Schlamm verdeutlicht noch einmal, wie schmutzig die Welt doch geworden ist.
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schwedenretter Sun, 03 Mar 2013 13:15:14 -0000
Kommentar löschenDie Handlung mit dem Goldraub fand ich ziemlich unglaubwürdig, ansonten würde ich auch die realistische Prügelei und die starke Endszene herausheben. Die Brutalität ist hier nicht so breit gesät wie bei modernen Machwerken, sie kommt Nadelstichartig und kann so noch schocken.
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EvertonHirsch Fri, 01 Mar 2013 09:24:15 -0000
Kommentar löschenEin Western nach meinem Geschmack. Hart, dreckig und brutal. Starker Anfang und starkes Ende. Dazwischen hatte ich das Gefühl, dass sich ein paar Längen eingeschlichen haben. Die Kampfszene Djangos mit dem Mexikaner fand ich besonders gut umgesetzt.
So muss ein Western sein
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christian-bauer Tue, 26 Feb 2013 21:17:17 -0000
Kommentar löschenDjango, dieser gefühlskalte Mistkerl. Man leidet mit ihm, man hofft mit ihm, man hasst ihn, man jubelt mit ihm. Tolle Umsetzung eines dreckigen Westerns in dem man mit dem (Anti)helden jede Situation mitfühlt.
Ich konnte während dieses 60er-Jahre-Klassikers selbst nichts mehr anfassen, weil ich plötzlich solche Schmerzen in meinen Händen verspürte.
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sam_ace_rothstein Mon, 18 Feb 2013 22:32:06 -0000
Kommentar löschenBevor ich endlich mal meine Django Unchained Kritik schreibe, möchte ich gerne noch kurz etwas über diesen Western Klassiker sagen, der mit Tarantinos Film eigentlich nur eines gemeinsam hat, der Name.
Franco Nero spielt den Einzelgänger Django, der in eine kleine Wüstenstadt kommt, um sich am Mörder seiner Frau zu rächen und auch sonst ordentlich aufzuräumen.
In Django werden in den ersten 5 Minuten mehr Menschen erschossen, als in manch anderem Film in der gesamte Laufzeit. Der Film ist auch heute noch sehr brutal, vorallem die Ohrszene. (die für Tarantino eine grosse Inspiration für Reservoir Dogs war)
Django ist anders als die üblichen Western, der Film hat nichts mit dem romantischen Westernimage zu tun. Die ganze Stadt ist dreckig und fällt auseinander. Die wenigen Menschen die dort noch Leben machen einen mehr als erbärmlichen Eindruck und auch Django selbst ist alles andere als der typische Westernheld. Der Humor ist sehr schwarz, auch das passt nicht zum typischen Western.
Django konnte das Westerngenre ein klein bischen revolutionieren und dank Django Unchained kommt dieser tolle Film endlich mal wieder zu etwas mehr Beachtung.
Unbedingt anschauen! Nur schon die Anfangsszene,als Django mit seinem Sarg durch die Wüste spaziert und im Hintergrund das Django Theme läuft ist die paar Euro für die Dvd wert :)...
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Spike1990 Fri, 15 Feb 2013 15:30:03 -0000
Kommentar löschenDjango ist DER Anti-Held des Italo-Western. Der Soundtrack von Luis Bacalov ist genial und wird auch in Tarantinos "Django Unchained" verwendet
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ElMagico Mon, 11 Feb 2013 18:53:44 -0000
Kommentar löschenMagic folgt dem Zeitgeist. Naja nicht wirklich, aber da "Il grande silenzio" bei mir ansteht, dachte ich, dass auch "Django" sich mal wieder dem Test der Zeit unterziehen könnte. Und ja doch, er besteht ihn. Zwar gerade noch so, aber in diesem von mir gern vernachlässigten Genre, ist er einer der Filme, die einem doch in Erinnerung bleiben. Vollends kann ich den Film jedoch nicht abfeiern und mit dem Begriff Kult tue ich mir eh immer recht schwer.
Was ist es aber dann, dass dieser Film von vielen so innig geliebt wird. Die Story an sich kann es nicht sein. Sie solide, besser als man es von vielen anderen Western gewohnt ist, gerade was das Herkunftsland Italien betrifft. Aber sie ist nichts besonderes und hat trotz noch nicht einmal 90 Minuten Spielzeit hier und da ihre Längen.
Auch ist "Django" bei weitem nicht so brutal, wie man es vermuten mag. Er hat zwei deftigere Szenen, ist aber ansonsten ziemlich blutleer. Er hat halt einen immensen Bodycount, aber um ehrlich zu sein: Die Leute fallen hier auch um wie die Fliegen. Das ist gut gemacht und ich mag es ja wenn mehr geschossen als geredet wird, aber denn Status des Films erklärt dies auch nicht für mich.
Bleibt es an der Figur des Django festzumachen und ich denke, das ist wohl auch des Rätsels Lösung. Django ist ein feuchter Männertraum. Eine Figur mit der Mann sich identifizieren kann und auch will, denn im Gegensatz zu vielen seiner US-Amerikanischen Vorgängern ist er moralisch sehr zweifelhaft. Er ist nicht ansatzweise der leuchtende Held, der man selber eh nie sein kann. Cowboys machten immer das richtige, waren immer gut und bekamen meist ja auch die Frau am Schluss, doch eines hatten sie selten: Ihren Spass. Spass in einer Männerdefinition.
Django ist frei. Niemand steht über ihn und er macht was er will. Er ist niemanden verpflichtet und alles was er tut, geschieht aus seiner eigenen Lust heraus. Er begibt sich auch in keine Abhängigkeit gegenüber Frauen. Dadurch muss er auch nie über seine Gefühle reden oder nachdenken. Er hilft ihnen, wenn er will, und wird durch unverbindlichen Sex dafür bezahlt. Er bleibt aber frei. Er kann auch Böses tun, verwerfliches, er ist nur sich selbst Rechenschaft schuldig und kokettiert eh immer mit dem Bild des gebrochenen Mannes, was für Männer doch schon immer eine höchst willkommene Ausrede für ihr Tun war. Hinzu kommt, dass er intelligenter ist als sein Gegensacher, die ja eigentlich in einer übermächtigen Zahl im gegenüber stehen. Doch er ist eben schlauer und ist auch technisch im Vorteil und kann so die Hilflosen retten. Ja, Django hat die größere Wumme. Und welcher Mann will das nicht. Männerträume sind Kinderträume...und die bedient "Django" vollends.
Damit hätte der Film bei mir aber nicht eine solch gute Note bekommen. "Django" kann tatsächlich mehr, auch wenn ihm hier teilweise der Zufall wohl gesonnen war. Der Film besitzt eine wirklich hinreißende Farbgebung, suhlt sich aber gleichzeitig Knietief im Dreck und Schlamm. Das war so überhaupt nicht geplant, aber dem Film gibt es eine ganz eigene Aura, die natürlich auch seinem Heldenbild hervorragend entgegenkommt. Es ist eben alles etwas anders als sonst. Die restlichen Charaktere sind optisch alle mit einem Seltsam recht gut umschrieben. Die Locations versprühen im Zusammenspiel mit all dem Dreck eine extreme Tristesse. Irgendwie ist hier nichts schön. Ausser den Augen Frano Neros und Loredana Nusciak.
Für mich nicht der Überfilm, selbst unter den wenigen Western die ich kenne. Aber sehenswert ist er auf alle Fälle, allein Aufgrund dieses phänomenalen Settings.
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Andy Dufresne Mon, 11 Feb 2013 19:17:10 -0000
Antwort löschenHört sich mehr nach 8 als nach 7 an, aber egal: Schöner Text!
ElMagico Mon, 11 Feb 2013 19:22:12 -0000
Antwort löschenHmm ne...die Noten sind ja dann doch immer mehr so ein Gefühl....und das ist keine 8 ;)
Andy Dufresne Mon, 11 Feb 2013 19:29:42 -0000
Antwort löschenStimmt, ist keine 8.Ist ne 10 ;)
Andy Dufresne Mon, 11 Feb 2013 19:30:31 -0000
Antwort löschenNee, ne 9,5 seh ich grad :)
ElMagico Mon, 11 Feb 2013 19:32:53 -0000
Antwort löschenWeil der Andy immer viel zu lieb zu den Filmen ist ;)
Andy Dufresne Mon, 11 Feb 2013 19:35:39 -0000
Antwort löschenDas stimmt allerdings zu 100% :) :) :)
jacker Mon, 11 Feb 2013 19:59:48 -0000
Antwort löschen.. und ist irgendwie auch sympathisch ...
ElMagico Mon, 11 Feb 2013 20:17:20 -0000
Antwort löschenLieblich zu sein ist immer sympathisch...just like Andy :)
Andy Dufresne Mon, 11 Feb 2013 20:20:55 -0000
Antwort löschenJust like Andy Since 1981...Sollte ich urheberrechtlich schützen lassen...:)
Le Samourai Mon, 11 Feb 2013 23:01:08 -0000
Antwort löschen7 passt perfekt, ist echt keine 8. Schau dir noch KEOMA an, falls noch nicht geschehen. Der "bessere" Django und ne definitive 8. :)
ElMagico Mon, 11 Feb 2013 23:19:00 -0000
Antwort löschenHab ich schon, wollt ich aber tatsächlich die Tage auch mal wieder ;) Und tamtam: Bisher hat er auch ne 8 bei mir :)
Le Samourai Mon, 11 Feb 2013 23:27:08 -0000
Antwort löschenHA! Du hast einfach den Durchblick! :)
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ElMagico Thu, 14 Feb 2013 08:33:11 -0000
Antwort löschenDamn! Ich habe seit 3 Tagen die Titelmelodie im Kopf und trällere unkontrolliert "Django" vor mich hin! Könnte mich bitte jemand erschiessen? :)
Le Samourai Thu, 14 Feb 2013 08:51:44 -0000
Antwort löschenGeht mir seit Django Unchained schon so, also vier Wochen. :D
Das ist unheilbar!
beast667 Tue, 05 Feb 2013 23:03:36 -0000
Kommentar löschenWas ein Western. Mann mit Sarg sagt alles. So oft kopiert, aber nie erreicht.
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hrxuuuu Thu, 17 Jan 2013 18:35:20 -0000
Kommentar löschenDa ich demnächst das neue Meisterwerk von Quentin Tarantino "Django Unchained" mir anschauen werde, habe ich mir das Original von 1966 zu gemüt geführt. Django erzählt zwar keine innovative Story, wird aber dadurch geprägt wie das Western-Feeling und Franco Nero miteinander spielen. Zu letzt kommt noch der atemberaubende, spannende Endkampf wo dem Held seine Hände genommen werden... Klasse!!!
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schwedenretter Sun, 20 Jan 2013 00:55:08 -0000
Antwort löschenWenn sie dem jetz echt die hände abhacken, verklag ich dich wegen spoilern
hrxuuuu Mon, 21 Jan 2013 14:41:12 -0000
Antwort löschenIst icht gespoilert, da ihm seine Hände nicht genommen werden, sondern etwas in einer anderen Art.
brigerbaerger Tue, 15 Jan 2013 11:21:36 -0000
Kommentar löschen…schon nur die Eingangssequenz mit Franco Nero, der sich und seinen Sarg durch diese matschige Einöde schleppt, zusammen mit dem gesungen Titelsong ist einfach genial! Was einem danach in nicht mal 90 Min. gezeigt wird, habe ich als eine Geschichte in verschiedenen Akten gesehen:
1. Akt: Django, der das Mädchen aus den Händen der Häscher befreit
2. Akt: Django, der dem Stadtpatriarchen eine Lektion erteilt
3. Akt: Django, der einen alten Freund trifft
4. Akt: Django, der zusammen mit seinem Freund das Geld des Stadtpatriarchen stielt
5. Akt: Django, der seinen Freund bestiehlt und sich mit dem Mädchen aus dem Staub macht
6. Akt: Django, der von seinem Freund bestraft wird
7. Akt: Django, im "Duell" mit dem Stadtpatriarchen
Durch diesen Ablauf ergeben sich jeweils rund 10 Min. Sequenzen, die alle für sich interessant, spannend, zum Teil auch witzig und dann doch mit einer gewissen Härte daherkommen. Sie lassen mit zunehmender Laufzeit immer tiefer in die Person dieses einsamen Reiters, seinem Sarg und seiner Vergangenheit blicken. Der Film lässt Franco Nero auch die Möglichkeit, die verschiedenen Seiten seines Helden zu zeigen, dessen Charakter keinesfalls so eindimensional "gut" ist, was mich dann doch auch (positiv) erstaunt hat. Beindruckt hat mich auch die wirklich dreckige und heruntergekommen Stadt, die völlig im Schlamm und Morast versinkt, was auch bildlich sehr gut zur Story passt. Hier ist nichts von all der schönen Hollywood-Prärie mit ihren Sonnenuntergängen zu sehen. Irgendwie erfrischend trostlos und eben anders. Insgesamt ein sehr gelungener Streifen, der auch eigene Interpretation oder aufgrund von genauen Beobachtungen weitere Schlussfolgerungen über unseren Anti-Helden zulässt. Auch sehr realistisch-tragisch kommt die Gesellschaftskritik daher, wie z.B. Rassismus anhand des Abschiessens der Mexikaner als Ersatz für die Tierjagd. Dass hier die "Bösen" in roten Kapuzen daherkommen, mag wohl an den Ku-Kux-Klan erinnern, war aber meines Wissens nur dazu da, um die Gesichter der eingesetzten örtlichen Laiendarsteller zu verdecken, die die anderweitig beschäftigten Nebendarsteller ersetzen mussten. Ist ja unbewusst auch schon leicht rassistisch angehaucht ;o). Hier ist Sergio Corbucci auf jeden Fall ein sehr facettenreicher, dramatischer und auch brutaler Western gelungen, der mich über die ganze Laufzeit in seinen Bann ziehen konnte.
Was mich etwas irritiert hat ist die Musik im Film. Es war zwar interessant zu hören, dass z.B. beim Eintreffen der Mexikaner lustige mexikanische Musik gespielt wurde, zum Film selber hat es meiner Meinung nach dann aber doch nicht so gepasst. Dies als kleiner Wehrmutstropfen, der von hohem Niveau runtertropft…
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JackoXL Fri, 11 Jan 2013 20:44:38 -0000
Kommentar löschen- "Schaff' die Toten weg!"
- "Mm, wo soll ich die hinbringen? Auf unserem Friedhof draußen haben wir doch gar nicht genug Platz!"
Das müsste auch ein verdammt großer Friedhof sein.
Ein Mann und sein Sarg.
Sergio Leone hatte gerade seine Dollar-Trilogie beendet und damit den Italo-Western auf eine nicht für möglich gehaltene Ebene gehoben, da kam Sergio Corbucci und kreierte ganz nebenbei einen weiteren Meilenstein des Genres. Mit wenig Budget, mit deutlichen Anleihen an Leone's Trilogie-Auftakt "Für eine Hand voll Dollar" (welcher auch "nur" ein Remake von Akira Kurosawas's "Yojimbo" war), dafür aber einem deutlichem Schuß Dreck, Blut und Rotz.
Es riecht nach Pferdescheiße und Pulverdampf. Gefühlt knietief zieht Django seine Spuren durch eine karge, gottverlassene Landschaft, in der Major Jackson und sein Red-Riding-Ku-Klux-Klan ihr Unwesen treiben. Das Corbucci's Film etwas schäbiger und roher wirkt als die von Leone macht seinen Charme aus und bis heute zu einer Genreperle. Die ursprünglich budgetbedingten Umstände sind sein Pluspunkt. Corbucci versteht es, seine bescheidenen Mittel zu seinen Gunsten zu nutzen. "Django" soll härter, wilder und skrupelloser wirken, als alles zuvor. Mit einer ungewohnten Kompromisslosigkeit lässt Franco Nero die Katze aus dem Sarg, allein für diesen simpelen Einfall ist der Streifen legendär geworden. Zurecht, dem immer noch ist das Bild des wortkargen Fremden mit der Totenkiste im Schlepptau ein denkwürdiges Motiv. Sobald der Deckel aufgeht, ist Gänsehaut unvermeidlich.
Corbucci serviert seinen einfachen Plot unglaublich zielgerichtet, mit einer wahnsinnigen Durchschlagskraft. Der Bodycount ist für eine damaligen Produktion einmalig, die expliziete Gewaltdarstellung sorgt selbst heute noch für kurzes Aufzucken. Franco Nero wurde mit dem Film zum Star und warf damit einen Schatten, aus dem er selbst nie mehr hinaustreten konnte. Fluch und Seegen zugleich, doch im Endeffekt kann er dafür nur dankbar sein. Neben Clint Eastwood ist er dadurch das Gesicht des Italo-Westerns, vielleicht sogar etwas mehr als der große Blonde. Zumindest für mich.
"Django" scheint wie der schmuddelige Bruder der Dollar-Trilogie, der erst aus dem Keller gelassen wurde, nachdem ihm die Tür geöffnet wurde. Um so dratischer durfte er dann im Matsch spielen und sich dafür so richtig dreckig machen. Ein Genuß, diesem Drecksbalg dabei zuzusehen, wie es sich hemmungslos austobt. Heute heißt das Ritalin und stille Treppe, damals hieß das "Django".
Pädagogisch besonders wertvoll.
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jacker Fri, 11 Jan 2013 21:38:25 -0000
Antwort löschenYeah! Super Kommentar, der mir das anstehende double Feature ("Django"+"Django unchained") noch schmackhafter macht :-)
JackoXL Fri, 11 Jan 2013 21:41:11 -0000
Antwort löschenDanke. Die werden aber nicht viel gemeinsam haben, bis auf den Namen (und wenn man dem Tarantino-Trailer glauben kann) die Musik. Letzteres ist aber schon mal geil. :)
DonChris Fri, 11 Jan 2013 23:40:02 -0000
Antwort löschenUnterschreib ich alles, guter Kommentar!
brigerbaerger Sat, 12 Jan 2013 10:35:31 -0000
Antwort löschenHabe mir den Film letztens endlich mal via Internet bestellt und warte nun sehnsüchtig aufs Eintreffen! Da tut dein Kommentar sein Übriges zur Steigerung der Vorfreude! Wieder mal danke...
JackoXL Sat, 12 Jan 2013 13:57:14 -0000
Antwort löschenNichts zu danken. :)
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JackoXL Mon, 14 Jan 2013 17:03:33 -0000
Antwort löschenAuf jeden Fall und vielen Dank! :)
Hartigan85 Tue, 15 Jan 2013 23:47:40 -0000
Antwort löschenSehr treffend, hab ihn auch gerade gesehen zur Einstimmung auf Tarantinos Django. Und nen Ohrwurm hab ich jetzt auch^^
Sebastian Shinoda Wed, 09 Jan 2013 13:09:44 -0000
Kommentar löschenKurz vor Django Unchained nun anfang des Jahres endlich mal nachgeholt ... begeistert
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adamma Tue, 08 Jan 2013 13:37:49 -0000
Kommentar löschenDer Mann mit dem Sarg - eine Ikone!
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TheDrPepperPower Sat, 05 Jan 2013 12:22:38 -0000
Kommentar löschenNachdem ich mir kürzlich wieder einmal Sergio Leone's perfekten "Once Upon a Time in the West" angesehen habe und mich nun voller Vorfreude auf Tarantino's bald anstehenden "Django Unchained" vorbereiten wollte, habe ich mir heute endlich den Namensvetter "Django" zu Gemüte geführt. Allerdings konnte dieser meine hohen Erwartungen kaum erfüllen.
Obwohl Leone's oben genanntes Meisterwerk sowie sein "The Good, the Bad and the Ugly" zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehören, würde ich mich nicht uneingeschränkt als Western-Fan bezeichnen. Irgendwie erscheinen mir im Vergleich zu diesen beiden Meilensteinen der Filmgeschichte alle sonstigen Western, die ich bis jetzt gesehen habe, als relativ nichtig. Die Messlatte, die Leone mit diesen beiden Filmen gelegt hat, ist für mich bis jetzt von keinem anderen Western auch nur ansatzweise erreicht worden - und genauso verhielt es sich heute mit "Django". Zwar ist dieses Werk keineswegs ein schlechter Film, da es doch einige charismatische Darsteller, allen voran Franco Nero, zu bieten hat und außerdem mit hervorragender Musik und einigen netten Ideen bestechen kann, aber dennoch war am Ende mein allgemeiner Eindruck von einer mittelstarken Enttäuschung geprägt, weil die Story letztendlich nur wenig Außergewöhnliches zu bieten hat und vor allem die Actionszenen und das generelle Pacing inzwischen doch arg in die Jahre gekommen sind. Um es ein wenig überspitzt zu sagen, hatte ich beim Schauen immer ein wenig mehr das Gefühl, einen "alten Schinken" zu sehen als einen zeitlosen Klassiker.
Alles in allem ist "Django" ein Film, der heutzutage wohl eher durch seine historische Relevanz als durch seine filmische Brillianz beachtenswert sein dürfte und daher Leone's gleichalten Meisterwerken nicht das Wasser reichen kann. Im Gegensatz zu diesen ist "Django" nur eine Empfehlung für absolute Western-Fans.
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Mac_C_Tiro Tue, 26 Feb 2013 07:56:47 -0000
Antwort löschenSehr durchdachter Kommentar, Respekt! Trotzdem glaube ich das Du hier die enorm dystopisch wirkende Bildsprache und deren verstärkenden Einfluss auf die Brutalität und Gewalt der Handlung unterschätzt. Auf mich wirkte Django früher eher als Endzeitfilm der einfach nur im Gewand eines Westerns bzw. im Setting des Genres daherkommt.
TheDrPepperPower Fri, 01 Mar 2013 18:32:37 -0000
Antwort löschenIch glaube ein Remake könnte diesem Film ganz gut tun. Für mich kam die Brutalität nämlich aufgrund der ein wenig billig aussehenden Effekte oft nicht stark genug rüber.
Mr. Pink Sat, 29 Dec 2012 14:59:01 -0000
Kommentar löschenDjango. Ein Mann und sein Sarg. Ein unsympathischer, aber auch saucooler Held, staubig und knochentrocken wie die Wüste selbst, durch die er in diesem dreckigen, brutalen Western zieht.
"Es gibt bloß eins, was wichtig ist: Dass man sterben muss."
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can22 Fri, 28 Dec 2012 03:21:52 -0000
Kommentar löschenMehr KULT geht nicht....
+ sau cooler "Anti-Held", der einen Sarg hinter sich her zieht ( wie geil ist das denn bitte ;) )
+ eine hinreißende Schauspielern
+ genialer Soundtrack
+ geniale Dialoge, z.B: Django: "Ich habe gefragt, wie viele Leute du noch hast, du Schwein!"
Jackson: "Vierzig."
Django: "Na, ist doch schön. Dann bring beim nächsten Mal alle vierzig mit. Dann ist das ein Abmachen. Wann ist egal. Ich bin immer hier. Ich warte auf dich."
....nie war der wilde Westen dreckiger und blutiger als in Django, kein anderer ist unterhaltsamer, deswegen absolut ein Lieblingsfilm!!!
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uncut123 Fri, 28 Dec 2012 00:13:03 -0000
Kommentar löschender hatt gesessen...echt geiler streifen!!
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Aldo_Valletti Tue, 11 Dec 2012 20:23:05 -0000
Kommentar löschenHabe es in Voraussicht auf den Tarantino Django es nun endlich Django am Stück gesehen ohne vor langeweile abzuschalten.
Versteht mich nicht falsch der Film ist Kult die Musik ist Kult einzelne Szenen mit viel Pathos gemacht und was sollen eigentlich diese roten Masken. Hier traut man dem Publikum nicht einmal zu zwischen den Parteien zu unterscheiden. Letztlich sind die Schauspieler mittelmäßig bis schlecht und er zieht sich doch teilweise sehr. Als Trash-Film betrachtet würde ich ihm eine bessere Note geben, doch dafür wurde er zu aufwendig produziert.
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GeorgLander Wed, 19 Dec 2012 07:56:40 -0000
Antwort löschenDie Masken rühren übrigens daher, dass die notwendigen Nebendarsteller zur Zeit des Drehs nicht verfügbar waren. Deswegen musste man auf Laien zurück greifen, z.T. sogar aus dem Ort. Und die waren entsprechend untalentiert und sogar so unansehlich, dass der Regisseur sich die rote Masken einfallen lies.
Aldo_Valletti Wed, 19 Dec 2012 13:35:46 -0000
Antwort löschenInsofern wieder cool, wie gesagt als Trash-Film.
matze-pu Mon, 24 Dec 2012 13:08:35 -0000
Antwort löschenDer Trailer lässt das schlimmste vermuten...
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Aldo_Valletti Mon, 24 Dec 2012 17:44:35 -0000
Antwort löschenZum Nero oder Tarantinos? Ich sehe Trailer höchstens nach dem Film an.
matze-pu Tue, 25 Dec 2012 16:02:17 -0000
Antwort löschenIch hab den Trailer zu Tarantinos Film gesehen und fands erschreckend langweilig.
Andy Dufresne Thu, 15 Nov 2012 23:33:34 -0000
Kommentar löschenDreckig, dreckiger, Django!
Zeitlos, zeitloser, Django!
Im wahrsten Sinne des Wortes, ein dreckiger, zeitloser Film.
Dreckig in der Optik, dreckig in der Moral, dreckig in der Atmosphäre.
Sauber allerdings in seiner Ausführung, in der Leistung der Schauspieler und natürlich in seiner Wichtigkeit und Bedeutung für alle dreckigen Western die nach ihm kamen und sich auf ihn beziehen.
Zeitlos in all den genannten Punkten.
Vom Einfluss her der Bob Dylan des dreckigen/kritischen Westerns/Actionfilms.
Für mich vergleichbar mit Die Hard.
Bruce Willis und Franco Nero, Die Hard und Django:
Das sind die Originale, tausend mal kopiert, nie erreicht.
Django, der Namensgeber für Jango Fett,
Django, einer der Hauptideengeber von Tarantino,
Django, einer der Gründungsväter des modernen Actionfilms.
Django, ein Mythos und eine Überlegende.
Django, eingegangen in die Filmgeschichte, die Popkultur und nicht zuletzt in mein Filmliebhaber-Herz.
Von der Wucht her hat nur noch ein anderes,
dreckiges Gesamtkunstwerk aus dem Jahr 1966 eine ähnliche Durchschlagskraft entwickelt: Mike Tyson.
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JackoXL Thu, 15 Nov 2012 23:37:24 -0000
Antwort löschenPfff, Django würde Alu-Mike im Sarg lebendig begraben. Wenn denn da Platz wäre...;)
Andy Dufresne Thu, 15 Nov 2012 23:43:09 -0000
Antwort löschenEin dreckigeres Gesamtkunstwerk als Iron Mike gab es nicht (und ich wollte diesen Satz :D), ich hab ewig gesucht....)
Hartigan85 Fri, 16 Nov 2012 00:01:45 -0000
Antwort löschenDein Kommentar steigert nochmal meine Vorfeude auf "Django Unchained" :-)
Andy Dufresne Fri, 16 Nov 2012 00:10:16 -0000
Antwort löschenAlso ich freu mich natürlich auch auf den Quentin Django, übe mich aber in Demut und erwarte mal ne solide 7 (besser, nach all den Enttäuschungen in letzter Zeit :D), der Trailer hat mich jetzt auch nicht umgehauen, also hardcoreumgehauen :)
JimiHendrix Fri, 16 Nov 2012 00:17:16 -0000
Antwort löschenschöne verneigung vor einem alten gatlingbezahnten italodino :) und was tarantinos django angeht, begeistert mich der trailer eher wenig, geb ihm aber natürlich ne chance.
Andy Dufresne Fri, 16 Nov 2012 00:19:43 -0000
Antwort löschenBin ganz bei dir Jimi (und Danke!), genauso sehe ich es auch :)
nerdkiller Fri, 16 Nov 2012 00:30:29 -0000
Antwort löschenIch glaube sogar, dass Tarantinos Django ziemlicher Murks wird... Kill Bill und Inglourious Basterds waren ja schon halbe Western und haben mir nicht so sehr zugesagt, da hab ich da eigentlich kaum Hoffnung...
Schöner Kommentar! Muss den auch mal wieder schauen, denn Corbucci hatte ja auch seine Momente. ;)
Andy Dufresne Fri, 16 Nov 2012 00:37:57 -0000
Antwort löschenHier hatte er DEN Moment (einen der Momente überhaupt) :)
nerdkiller Fri, 16 Nov 2012 00:41:36 -0000
Antwort löschenLeichen pflastern seinen Weg ist auch klasse. Finde den sogar fast ein bisschen besser, da der so eigenwillig ist. (Und Kinski mehr Screentime hat :D)
nerdkiller Fri, 16 Nov 2012 00:42:29 -0000
Antwort löschenBullshit: Kinski spielt gar nicht in Django mit. :D
jeffcostello Fri, 16 Nov 2012 00:44:16 -0000
Antwort löschenja, jaaa, jaaaahhh :D einer meiner absoluten lieblingsfilme! und ich denke schon, dass tarantino was ordentliches draus gemacht hat!
Andy Dufresne Fri, 16 Nov 2012 00:58:47 -0000
Antwort löschenLeichen pflaster seinen Weg hab ich nur halb gesehen (musste weg dann) Schande über mich :(
@Jeff: Auch einer meiner liebsten Filme, ein Monsterding! :)
Freue mich wenn Unchained ne Bombe sein sollte, gehe trotzdem mal nur von nem Bömbchen aus...:)
jeffcostello Fri, 16 Nov 2012 01:19:28 -0000
Antwort löschenja, ich fand halt inglourious basterd absolut top, und daher erwarte ich schon ne richtige bombe, umso schlimmer für mich wenns dann keine wird!
Andy Dufresne Fri, 16 Nov 2012 01:28:29 -0000
Antwort löschenIch fan IB weniger überragend als die meisten( wird Zeit ihn ein zweites mal zu schauen), in so fern schau mer einfach mal (mir sagte der DU Trailer einfach nix) :)
Hornblower Fri, 16 Nov 2012 09:12:16 -0000
Antwort löschen"Inglourious Basterds" hat mir erst beim dritten Mal so RICHTIG gut gefallen. "Leichen pflastern seinen Weg" musst Du natürlich nachholen, Andy. Und Tarantinos Django hat ein Knaller zu werden!
Andy Dufresne Sat, 17 Nov 2012 00:20:02 -0000
Antwort löschenSchön wäre es, ja :)
Andy Dufresne Sat, 17 Nov 2012 00:20:38 -0000
Antwort löschenUnd ja, die gepflasterten Leichen sind auf dem Zettel! :)
Poor Boy Sat, 19 Jan 2013 10:59:57 -0000
Antwort löschenIrgendwann muss ich den Film mal sehen.
Andy Dufresne Sat, 19 Jan 2013 11:03:30 -0000
Antwort löschenAuf jeden Fall! Du liebst doch Actionfilme (also zumindest schreibst du oft über sie, meist sehr positiv), "Django" ist die Mutter der dreckigen Actionfilme!
Poor Boy Sat, 19 Jan 2013 11:23:57 -0000
Antwort löschenDas stimmt aber ich bin nicht so der Western Fan.Vielleicht haben mich auch all die vielen miesen Western die ich schon gesehen habe davon abgehalten Django zu sehen.Die einzigen Western die mir gefallen haben waren Die glorreichen Seven ;-) und Meine Name ist Nobody.Aber Django nehme ich mir irgendwann mal vor.
Andy Dufresne Sat, 19 Jan 2013 11:32:50 -0000
Antwort löschenMach das, meine Vorhersage für dich ist minimum 6 und ab 6 lohnt sich jeder Film finde ich.
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Poor Boy Sat, 19 Jan 2013 11:45:00 -0000
Antwort löschenIch hab gerade mal bei amazon nachgesehen,der ist ab 18 ungeschnitten.Das macht die Sache sympatisch,lach.
Andy Dufresne Sat, 19 Jan 2013 11:48:42 -0000
Antwort löschenBestell ihn.Schau ihn. Wenn er dir nicht gefällt kauf ich ihn dir ab!