Here we come

Here we come (2006),
Laufzeit 90 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm

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Breakdance wurde schon oft totgesagt – und ist so lebendig wie eh und je. Der “Kopf der Woche” geht dem Phänomen nach, stellt die traditionelle Begleitmusik, den Hiphop, vor, zeigt Breakdancer und ihre Geschichte in Ost und West und porträtiert Künstler, die den Schritt aus der Subkultur in die Festspielhäuser geschafft haben. Nico Raschick zeigt in seinem Debütfilm “Here we come – Breakdance in der DDR” ein völlig unbekanntes Bild des Arbeiter- und Bauernstaates: Graffiti auf der Ostseite der Mauer, Breakdance-Moves im Schatten der Volkskammer, Ghettoblaster auf dem Trabbi-Parkplatz. Er erzählt von einer Generation, deren jugendliche Leidenschaft so heftig brannte, dass selbst die Stasi nicht dagegen ankam. Freundschaft, Zusammenhalt und selbstgebastelte Beats waren stärker als jeder sozialistische Betonkopf.


Cast & Crew

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Kwabena

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Bewertung9.0Herausragend

Ich bin eigentlich kein großer Dokumentarfilmfreund, aber dieser Film ist wirklich wahnsinnig unterhaltsam und interessant. Das Thema "Breakdance in der DDR" lässt ja von sich aus schonmal aufhorchen. Aber ich denke auch Leute, die sich sonst nicht direkt für die HipHop-Kultur interessieren, würden hieran ihren Spaß haben. Denn hier bekommt man auf eine lustige, neue Art und Weise Einblick in das Leben in der DDR in den achtziger Jahren. Man merkt, dass sich die Filmemacher viel Mühe gegeben haben, Originalmaterial und die Leute von damals für ihre Interviews zusammenzutrommeln. Angenehm fand ich auch, dass hier durchaus unterschiedliche O-Töne wiedergegeben werden. Der Film ist eben nicht in erster Linie politisch, aber auch kein Ostalgie-kitsch. Auch der Soundtrack ist klasse. Einen vergleichbaren Film für die westdeutsche Old School würde ich mir auf jeden Fall wünschen.

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