Hoffen wir, daß es ein Mädchen wird

Speriamo che sia femmina (1986), FR/IT
Laufzeit 120 Minuten, Komödie, Drama

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Hoffen wir, daß es ein Mädchen wird - Bild 1293004
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mit Giuliana de Sio und Stefania Sandrelli

Elena Leonardi ist eine selbstbewusste Frau. Seit der Trennung von ihrem Mann Leonardo führt sie in der Toskana einen echten Frauenhaushalt. Mit ihren Töchtern Franca und Malvina, der jungen Martina, Tochter ihrer in Rom lebenden Schwester Claudia, sowie ihrer Haushälterin Fosca und deren Tochter lebt Elena auf einem Landgut. Der einzige Mann im Haus ist der leicht verwirrte Onkel Gugo. Als eines Tages Leonardo auftaucht, droht das harmonische Leben aus den Fugen zu geraten. Leonardo braucht Geld, Elena lässt ihn jedoch abblitzen. Auf dem Rückweg nach Rom kommt Leonardo ums Leben. Vor allem Franca und Malvina sind bestürzt über den Tod ihres Vaters. In ihrer Trauer geben sie ihrer Mutter die Schuld. Der Streit treibt Franca dazu, das Haus zu verlassen und mit ihrem Verlobten nach Rom zu ziehen. Daraufhin entschließt sich Elena, das Landleben aufzugeben. Schweren Herzens bringt sie Onkel Gugo in ein Heim, während Malvina ihre Tante Claudia und Martina nach Rom begleitet. Kaum dort angekommen, werden die Mädchen mit den Kehrseiten des Beziehungslebens konfrontiert: Malvina wird Zeugin der Streitereien zwischen Claudia und ihrem Liebhaber, und Franca muss erkennen, dass ihr Verlobter nicht der erhoffte Traumprinz ist. Es dauert nicht lange, da haben sich alle Frauen samt Onkel Gugo wieder auf dem Landgut eingefunden. Und als Franca offenbart, dass sie ein Kind erwartet, lautet Elenas erster Gedanke: Hoffen wir, dass es ein Mädchen wird.


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8martin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film verstrahlt den Charme der 80er Jahre, der manchen heute noch anrühren kann. Es ist die Geschichte, wie ein Gutshof in Italien anfangs von einer Art Großfamilie bewohnt, am Ende doch von einer recht beträchtlichen Anzahl Frauen allein geführt wird. Mit prominenten weiblichen Stars wie Deneuve, Ullman und Sandrelli besetzt, kann man das Wiedersehen genießen, und sieht sie in einer Zeit, als sie noch viel jünger waren. Die Männer spielen hier eine weniger dominante Rolle. Nur Philippe Noiret als alter Charmeur und Bernard Blier als vergesslicher Opa stehen stellvertretend für das männliche Geschlecht. Die Geschichte entwickelt sich sehr gemächlich, ohne große Highlights und läuft als die eine Tochter schwanger ist, auf den vielsagenden Titel hinaus:„Hoffen wir, dass es eine Tochter wird.“ Hier sind die Frauen halt mal die besseren Menschen.

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