Huacho - Ein Tag im Leben
Huacho (2009), CL/FR Laufzeit 90 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 21.07.2011
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4 Bewertungen
3 Kommentare
Keine
von Alejandro Fernández Almendras, mit Alejandra Yañez und Manuel Hernández
Huacho – Ein Tag Im Leben ist eine Familiengeschichte, die ihre Dramatik aus der einfachen Wirklichkeit des Alltags bezieht und aus dem Gefühl, dem schnellen Schritt der Veränderung nicht standhalten zu können.
Vier Mitglieder einer armen Familie in der chilenischen Provinz auf ihrem Weg in die globalisierte Welt: die Großmutter, die versucht, an der Landstraße selbstgemachten Käse zu verkaufen; die Tochter, die ein farbenfrohes Kleid und damit ihren Traum von ein bißchen Luxus wieder ins Geschäft zurückträgt, damit sie den Strom bezahlen kann; der Enkel, der sich in die bunte Welt der Videospiele flüchtet und endlich einmal seine reicheren Mitschüler beeindrucken möchte; schließlich der Großvater, der den ganzen Tag allein auf seinem Feld schuftet.
Mehr Bilder (7) und Videos (1) zu Huacho - Ein Tag im Leben
Cast & Crew
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Alejandro Fernández Almendras
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Alejandra Yañez
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Manuel Hernández
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Alejandra Yáñez
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alejandra
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Clemira Aguayo
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Cornelio Villagrán
Regie
Schauspieler
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Alejandro Fernández Almendras
- Genre
- Sozialdrama
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Chile
- Handlung
- Arbeiter, Bauer, Feld, Geldnot, Globalisierung, Körperliche Arbeit, Lebensmittelhändler, Provinzkaff, Rock, Sozial schwache Familie, Videospiel
- Stimmung
- Traurig
- Mitmachen
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Kritiken (3) — Film: Huacho - Ein Tag im Leben
Cristina Moles Kaupp: fluter Cristina Moles Kaupp: fluter
Kommentar löschen"Huacho" – in Lateinamerika ein abschätziges Wort für ein uneheliches Kind oder einen zurückgelassenen Menschen – umkreist dieses Thema lakonisch, doch ungeheuer eindrucksvoll. [...] Es passiert wenig, doch jeder Schritt bedeutet Existenzsicherung und ist wohl überlegt. Erstaunlicherweise wird "Huacho" keine Sekunde langweilig, trotz der Distanz zu den von Laien Dargestellten, trotz fehlender Action, trotz einem Ende, das im Dunkel der Nacht ausfranst.
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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschenGanz zurückhaltend schildert Alejandro Fernandez Almendras diesen Tag, bleibt mit der Kamera nah an seinen vier überzeugenden Laiendarstellern dran, lässt die Szenen sich lose, organisch entwickeln. Vieles wird nur angedeutet, manchmal in Auslassungen erzählt und formt am Ende doch ein komplexes Geflecht an Figuren und Stimmungen. „Huacho“ mag zwar ein kleiner, sehr unaufgeregter Film sein, in seiner subtilen Art ist er aber ein unbedingt sehenswertes Debüt.
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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschen„Huacho“, das bedeutet übrig gebliebenes Stück, etwas Vergessenes. Im gleichnamigen Debüt-Film des Regisseurs Alejandro Fernández Almendras geht es um solche Relikte – die Mitglieder einer armen Familie in der chilenischen Provinz. Wie finden sich Menschen nach langer Zeit der Diktatur unter Pinochet in der Gegenwart zurecht? Welche Problemstellungen ergeben sich heute? Die Kamera folgt den Protagonisten bei ihren Versuchen, mit den temporeichen Transformationen der Wirklichkeit mitzuhalten und dennoch beieinander zu bleiben „Huacho“ handelt vom Alltag in Armut – und bietet eine unprätentiöse halbdokumentarische Erzählung mit schauspielerisch überzeugenden Laiendarstellern.
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