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Falling Down - Ein ganz normaler Tag

Falling Down (1993), US Laufzeit 108 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kinostart 03.06.1993


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7.3
Kritiker
62 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.7
Community
15247 Bewertungen
153 Kommentare
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von Joel Schumacher, mit Michael Douglas und Robert Duvall

Lärmende Kinder, streitende Pärchen und eine Bullenhitze. Fatal, wenn man nach einem harten Arbeitstag auch noch im Stau von solchem Stress umgeben ist – da kann einem schon mal leicht die Sicherung durchbrennen. So passiert es auch William Foster – eigentlich ein braver Bürger, doch stille Wasser sind tief. Völlig weggetreten lässt er seinen Wagen einfach mitten Verkehrchaos zurück, und bahnt sich zu Fuss seinen Weg nach Hause durch die Nachmittagshitze von L.A., und wehe dem, der ihm falsch kommt.

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Cast & Crew


Kritiken (6) — Film: Falling Down - Ein ganz normaler Tag

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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7.0Sehenswert

[...] „Falling Down“ hält Amerika in seinen besten Augenblicken den Spiegel vor die Nase und kann vom Zuschauer immer wieder berechtigte Zustimmung ernten. Wenn Schumacher dann jedoch den Vorschlaghammer auspackt und jede feinsinnige Kritik an agitierenden Mechanismen und amerikanischen Verhaltensmustern vermissen lässt, verliert „Falling Down“ einen Teil seines ansprechenden wie komplexen Reizes. Hinzu kommen einige Klischees, ob charakterlich oder handlungstechnisch, und leichte inszenatorische Unstimmigkeiten. Nichtsdestotrotz kann „Falling Down“ letzten Endes überzeugen, natürlich auch dank der zwei schauspielerischen Großkaliber, die sich in zuverlässiger und standhafter Verfassung zeigen.

Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

JimiHendrix

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gefällt mir! der button is mal wieder kaputt..


SoulReaver

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@MM Danke auch dir!
@Jimi Wird schon noch klappen. :)


Oceanic6: CinemaForever

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6.0Ganz gut

"Gucken Sie sich das Bild da oben an: Der Burger ist saftig und sieben Zentimeter dick. Und jetzt sehen Sie sich dieses jämmerliche kleine Ding hier an. Kann mir irgendjemand sagen, was an dem Bild da oben nicht stimmt?"

'Falling Down' ist ein wirklich interessantes Projekt von Regisseur Joel Schumacher. Die Geschichte über einen Mann (Michael Douglas), der seine Familie und seinen Job verloren hat und nun an der Gesellschaft Rache nehmen will. Auf seinem Rachefeldzug durch Los Angeles ertappte ich mich als Zuschauer nicht nur einmal dabei, dass ich mir in Wirklichkeit oft die selben Gedanken wie der Protagonist mache. Einen grandiosen Ansatz kann man dem Film also nicht verübeln.
Jedoch ist die Geschichte in manchen Momenten dermaßen unlogisch - wie zum Beispiel, dass Michael Douglas auf seinem Trip durch absolute Zufälle in den Besitz immer besserer Waffen gelangt. Michael Douglas spielt gewohnt lässig, ganz besonders in den Szenen, in denen er seine One-Man-Show abziehen darf. Darin spiegelt sich aber gleichzeitig das Problem, dass er seinem Charakter kaum Facetten und Tiefe verleihen kann.
Der Inhalt des Films, die Kritik an der Gesellschaft, ist sehr interessant und ideenreich gestaltet, jedoch teilweise viel zu überspitzt dargestellt, als wolle man dem Zuschauer keinen Raum geben, sich seine eigene Meinung zu bilden. Das Ende schließlich erstickt in ärgerlichem Kitsch.

Der Kampf mit dem täglichen Leben, mit Situationen, welche uns die Nerven kosten. Mit schwarzen Humor und kontroversen Szenen steigt der Film sehr überzeugend in seine Thematik ein, gleitet jedoch gen Ende immer mehr in Unkonsequenz ab. Langatmigkeit und Enttäuschung sind die Folge, denn es wäre so viel mehr möglich gewesen.

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Oceanic6

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Du scheinst es nicht verstanden zu haben. Darum geht es doch, dass er es ZU deutlich zeigt. ;) Und der Film schreit nun mal: "Hier schaut wie scheiße die Welt ist, dagegen muss ich selbst was machen, damit das besser wird." Das ist ungemein unparteiisch, ich muss schon sagen. Noch aufgesetzter geht eine Gesellschaftskritik nicht mehr.


Brentano

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schon mal selber die Gesellschaft kritisert oder immer schön angepasst agiert, ..?


Mr.Film: City of Cinema

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8.5Ausgezeichnet

"Dose kost funfunachtzig Cent. Sie bezahlen und raus!"
- "Was ist Funf? Der Vokal in dem Wort ist ein ü, verstanden? Es gibt wohl kein ü in China."

"Falling Down" - Ein Mann auf dem Weg nach Hause

Ab sofort werde ich immer an Michael Douglas denken wenn ich im Stau stehen werde, ich werde daran denken wie Michael Douglas Adrenalingeladen in seinem Auto sitzt. Schwitzend. Der Lärm scheint ohrenbetäubend zu sein. Kreischende Kinder. Eine Fliege summt vor dem Ohr. Am liebsten würde man alles hinschmeißen, aus seinem Auto aussteigen und zu Fuß weitergehen. Was wäre das für eine Vorstellung, was würde da alles passieren...

...William Foster(Michael Douglas) tut es und er zeigt was geschieht wenn wir uns in der Gesellschaft nicht verstellen würden, was wir tun würden wenn wir nicht immer scheinheilig nett wären.
Foster ist kein netter Mann, mit ihm kommt man nur schwer klar, vor allem Ausländer haben ein Problem mit ihm da er eine sehr niedrige Toleranzgrenze hat.
Zu Anfang jedoch hat man noch Mitgefühl mit diesem armen Mann, Michael Douglas spielt fehlerfrei, erstklassig...ach einfach meisterhaft.
Das was diesen Film so besonderst macht ist einfach die Message, es wird gezeigt das ein einfacher Arbeiter oder der nette Nachbar von Nebenan dazu fähig sein kann, schlimme Sachen zu tun wenn irgendwann das Maß voll ist. Das ist zeitlos.
"Falling Down" ist ein einwandfreier, kritischer Film mit einem unglaublich gutem Michael Douglas. So etwas kriegt man nur noch selten zu sehen.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 28 Antworten

Tobe Berg

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Recht hast Du!!! Schöne zusamenfassung eines sagenhaft guten Films!


Mr.Film

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@LokisSon: Mainstream fand ich den Film wirklich nie. Aber ist auch mal wieder die 'Geschmackssache'.

@Tobe Berg: Schön zu hören :)


Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] Mit „Falling Down“ gelang Joel Schumacher ein intensives Drama mit einer sehr interessanten und schließlich sehr tragischen Hauptfigur, bei der man als Zuschauer mit seinen Gefühlen zwischen Verständnis und Schock schwankt. Auch die Ausarbeitung des Polizeibeamten kurz vorm Ruhestand als Gegenpol ist sehr gelungen, da die Figur, wenn auch auf weniger spektakuläre Weise, ähnlich viel Tiefe erhält. Der Film stützt sich erfolgreich auf beklemmende Atmosphäre und Charakterzeichnung, wobei der Zuschauer mit einer sich stetig zuspitzenden, nicht selten brutalen Handlung und einigen schwarzhumorigen Einlagen bei Laune gehalten wird. Vieles wirkt zwar ziemlich konstruiert, doch vor allem wenn man die verschiedenen Etappen auf dem Weg des „D-FENS“-Manns etwas sinnbildlich betrachtet, erhält man einige tiefgründige Denkanstöße und zum Teil sogar eine beängstigende Nähe zum wahren Leben. Ein bisschen „D-FENS“ schlummert in jedem von uns.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Brentano

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Die Gegenfigur hat also ähnlich viel Tiefgang zu zeigen?
Gab es noch eine mir unbekannte B-Version des Films, in der das so dargestellt wurde, aha?


C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)

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8.5Ausgezeichnet

Michael Douglas agiert in Höchstform als Hauptprotagonist, der gegen gesellschaftliche Missstände aufbegehrt. Wenn auch teilweise drastisch dargestellt individualisiert Schumacher die Probleme unserer Gesellschaft, indem er Douglas, der von seiner Umwelt erdrückt wird, seinen persönlichen 'way of shame' gehen lässt...

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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10.0Lieblingsfilm

Ein brutaler und ehrlicher Blick in die Wut in uns allen.
Der seltene Fall eines guten Joel Schumacher-Films, vielleicht seine beste Arbeit!
Douglas ist brilliant als Stino dessen Welt aus den Fugen gerät.

29 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 17 Antworten

Brentano

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Hör zu: du bist "23" und wahrscheinlich kein
"Geisteswissenschaftler", wieviel Bücher über Film und Gesellschaftstheorie hast du gelesen, verstanden und seit wann befasst du dich mit ähnlichen Fragen? Und was hast du von deiner eigenen Lage, Position und Stellung und Ideologien in dieser Gesellschaft verstanden oder wie deutest du jene?
(darüber nach zu denken sind Grundvorraussetzungen, so ein Thema überhaupt anzugehen, ... sonst bleibt das "PopCorn" und "Elfmeter"- Geschwätz, .. !ß


Brentano

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und wo ist die "nette Antwort" darauf geblieben, hier wird diskutiert und nirgendwo anders,



Kommentare (147) — Film: Falling Down - Ein ganz normaler Tag


Sortierung

mel1202

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Bewertung9.5Herausragend

Nur ein Wort: Grandios!

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DivDav

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Bewertung6.0Ganz gut

Wie Schade...... Die Ausgangssituation des Films ist wirklich interessant. Diese Grundidee bietet so viel Spielraum für intelligente Kritik an der Gesellschaft oder zumindest eine realistische und treffende Darstellung unserer Wohlstandsgesellschaft. Aber es kommt natürlich darauf an als was man diesen Film sehen möchte.
Will man ihn einfach nur als zur Unterhaltung gedachter Psychothriller sehen, so fehlt es ihm zum einen wie bereits erwähnt an Realismus, denn es rennen nicht zu 99% unfreundliche Asoziale und Neonazis durch die Gegend. Auch nicht in Los Angeles. Zum anderen ist der Film mit viel zu viel plumper und unreflektierter Gesellschaftskritik durchsetzt als einfach als Psychothriller verstanden werden zu können der nichts tradieren möchte.
Wenn man Falling Down jetzt jedoch als Metapher für unsere desolate Gesellschaft zu verstehen versucht und die gesellschaftskritischen Punkte tatsächlich ernst nehmen will, dann ähnelt der Film schon eher etwas zu seicht geratener Propaganda. Alle komplett überzogenen Missstände die der Film darstellt, könnten auch aus den Gedanken eines alten Vietnam Veterans stammen, dessen politische Bildung der letzten Jahre aus Talkshows bestanden hat. Wie zum Beispiel: Die Ausländer kommen in unser Land, sind zu faul unsere Sprache zu lernen und ziehen uns Amerikanern durch ihre horrenden Preise auch noch das Geld aus der Tasche. Oder etwa: Die mexikanischen Jugendlichen sind doch alles Schwerstkriminelle. Da ist ja dann ganz klar das man als Otto Normalverbraucher ausrastet.
Ich will damit nicht behaupten, dass der Film eine gewisse Meinung oder Ansicht vorgibt, aber er stellt die naivsten modernen Gesellschaftsklischees ohne ihre Wurzeln, den Rassismus, Nationalismus und Sexismus zu beleuchten heraus.
Für mich funktioniert der Film wenn überhaupt als ungeschicktes Unterhaltungswerk und als solches hab ich ihn auch bewertet. Gute Hauptdarsteller, vereinzelt interessante Szenen, recht zügig und ohne lange Atempausen gedreht und ungeschickte, infantil einfältige Story.

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KingLee

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Bewertung10.0Herausragend

Entlich ein Film wo der her douglas Mut zur hässlichkeit zeigt.Ein Meilenstein. Es gibt nur sehr sehr wenig Filme wo so mit den Gefühlen des Zuschauers gespielt wird
In einem Moment tut er dir leid und keine Sekunde später denkst du was für'n Arsch.
Fazit: Psycho auf höchsten niveau und Micheal Douglas in Der Rolle seines Lebens

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presswurst

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Bewertung9.5Herausragend

Als in den Film damals gesehen habe, war ich ~20 und der Film war einfach nur cool. Nun 20 Jahre später und viel mehr erlebten Alltag, Enttäuschungen und auch Frust bekommt dieser Film eine ganz neue und eigene Relevanz. Ich glaube in 20 Jahren ist es dann mein absoluter Lieblingsfilm.

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ossi29

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Fangen wir vorne an, denn vorne ist es meist noch übersichtlich. Während ich diesen Kommentar schreibe, lasse ich mir kurz all meine Gedanken zu dem Gesehen durch den Kopf gehen, um mich auf eine Bewertung einzulassen, denn ich schwanke tatsächlich zwischen 5 und 9 Punkten.

Ein Mann (Michael Douglas) hat steht mit seinem alten Wagen im Stau und schwitzt, er blickt genervt zwischen seinen Leidensgenossen hin und her, bis er genug hat, aussteigt und zu Fuß nach Hause gehen will. Doch anstatt das zu machen, begibt er sich auf einen Trip quer durch die Stadt. Dabei begegnet er einer merkwürdigen und nervigen Gestalt nach der anderen, welche ihn nach und nach die Geduld verlieren lassen.

Diese Personen belasten ihn mit Problemen, die jeder Mensch aus eigener Erfahrung kennt: zu hohe Preise, Gier und Neid, Gewalt, Armut, ab halb 11 kein Frühstück mehr bei Mc'ns, Arroganz, Faschismus - die gesamte Palette an verhassten Situationen. Doch anstatt sich damit abzufinden und klein bei zugeben, haut er jedes Mal auf den Putz und sagt was Sache ist. Er spricht dem Zuschauer so sehr aus der Seele, das man ihm nach jedem Ausraster Beifall klatschen möchte.
Und trotzdem verachten wir ihn, da er gefährlich ist. Er ist verrückt, das wird uns bewusst, als wir erkennen, dass er ein klares und böses Ziel vor Augen hat. Die Tatsache, dass er sich nach und nach Waffen aufsammelt, die immer eine Steigerung ihrer selbst sind, gefällt uns. Er soll ruhig Krawall schlagen und dem System eins auswischen. Wird ja fast keiner verletzt. Mal schön die Tankstelle demolieren, die Baustelle in die Luft jagen und den Nazi abknallen. Doch irgendwann ist die Toleranzgrenze erreicht und wir verachten ihn, nämlich genau dann, wenn er seine unschuldige Familie in Gefahr bringen will. Wenn er sie nicht haben kann, soll sie keiner haben.

Es gibt für uns noch eine weitere Bezugsperson, einen alten Schreibtisch-Polizisten, der D-Fense nach und nach auf die Spur kommt. Er sollte eigentlich seinen letzten Tag genießen, um dann mit seiner gestörten Frau in die Wüste zu ziehen, doch während des Films macht er eine 180-Grad-Drehung und wird plötzlich selbstbewusst und beschließt, das er der Mann im Haus ist. Er steht für das Gesetz und zeigt uns, dass man seine Probleme auf eine andere Art lösen kann. Anstatt sich über alles und jeden aufzuregen und jeden anderen dafür verantwortlich zu machen, was im Leben falsch läuft, begreift er, dass er sich einfach ändern muss, um alles zu richten.

So zeigt uns der Film, dass uns zwar immer wieder beschissene Situationen und Menschen begegnen, doch gibt es nur einen richtigen Weg damit umzugehen. Einfach mal den Mund aufmachen und sagen was Sache ist. Aber niemanden verletzen.
Ruhig mal die Gesellschaft kritisieren, dem Boss und der Frau mal die Meinung sagen. Aber keine Gewalt anwenden.

Ich entscheide mich nun für eine solide 8/10, für einen klasse Michael Douglas und einen ganz normalen Tag.

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Carnifex

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein ganz normaler Tag, an dem ein ganz normaler Mensch mit 'nem Raketenwerfer um sich schießt. Naja, leider auch nur ein ganz normaler Film, denn der Film nimmt sich einfach selbst zu ernst.

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Carnifex

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Klarer Fall, bei dir stimmt was nicht. ;P


DivDav

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filmverliebt: Als Satire auf was kann man diesen Filme verstehen? Auf die Gesellschaft?


MovieFreak83

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Bewertung9.0Herausragend

geilster streifen mit michael douglas ! :D
ich muss ihm vollkommen recht geben in seinem verhalten....:P
klar, ein bisschen ZU psycho für die realität iss er schon in den meisten szenen....
aber wer würde nicht die nerven verlieren in seiner situation....gg

ich find ihn von anfang bis ende genial, jede szene geil, von langweiligen szenen nichts zu sehn, so muss ein geselschafts-drama aussehn, ;)

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Laserdance

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Geniale Gesellschaftskritik.

Michael Douglas ich Höchstform. Einer der seltenen Filme, wo wirklich alles stimmt. Story, Inszenierung, Ablauf, Flair.

Vor allem, selten konnte man einen Amoklauf so gut nachvollziehen. Es gibt so Dinge da denkt man auch immer wieder, das darf alles nicht Wahrsein.

Dabei ist der Film nicht nur kritisch sonder auch unglaublich unterhaltsam. Ich glaube viele hatten schon mal den Wunsch, irgendwo mit dem Baseballschläger aufzutauchen. Auch wenn man es nicht tut. Der Impuls, den Gedanken den kennen viele. :-)

Genialer Zeitloser Klassiker.

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Hauserfritz

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Bewertung7.0Sehenswert

Hat mich super unterhalten. Guter Mix zwischen Komödie und Spannung.

Die letzten 30 Minuten hätten allerdings besser sein können. Das Set-Up mit seiner Ex-Frau und Tochter fand ich störend. Hätte man auch anderst machen können z.B. mit dem Ansatz das er gefeuert wurde.

Alles in allem empfehlenswert !

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natedb

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Großartiger Thriller und höchstwahrscheinlich Joel Schumachers bester Film bis dato. "Falling Down" überzeugt nicht nur allein aufgrund des großartigen Ensembles, Michael Douglas ist superb, sondern auch durch seinen intelligenten Ablauf und die durchdachte Inszenierung, die durchgehend ein hohes Maß an Spannung zu kreieren weiß. Der durchdrehende, gefrustete Durchschnittsbürger rastet vollkommen aus und stößt die konsumorientierte, korrupte und ungerechte Gesellschaft vor den Kopf. Stark!

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lieber_tee

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Zumindest ein interessanter Filmemacher, sehr wechselhaft und vielseitig.


lieber_tee

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Dafür brennt er ja immer noch in der cineastischen Hölle wobei diese Filme von ihm zu meinen trashigsten Unterhaltungserlebnisse die ich kenne zählen.


Medardus

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer der besten vom Douglas, für mich sogar eine Stilikone da ich seine RayBan in dem kaputten Stil immer mit einer FTW-Attitüde verbinde und sie stets gerne trage und als zeitlos empfinde.

Holzhammersozialkritik, aber einer geile.
D-FENS 4 Life!

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timmoe

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gesellschaftskritik par excellence

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Donny Brandt

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Bewertung9.0Herausragend

-Spoiler-

o "Ich doch wie im Western. Ein unausweichliches Duell zwischen dem Sheriff und dem Bösen. Ein wunderbares Ende!"
-Spoiler Ende-

Falling Down ist wohl Michael Douglas Meisterwerk, was auch für Joel Schumacher gilt.

Aber, worum geht es in „Falling Down - Ein ganz normaler Tag“
(Wow, endlich mal ein starker Untertitel!)

Also, in „Falling Down“ geht es um William Foster, einen Familienvater, der am Anfang im Stau steht und dann einfach aussteigt, um zu seiner Tochter zu kommen.

Der Anfang hätte wohl nie besser gepickt werden können, denn mit dem Ausstieg aus dem Auto wird ganz klar, dass William aus dem normalen Lauf der Gesellschaft aussteigt und alles auf den Kopf stellt.
Aus William, einem anscheinend „normalen“ Typ, wird im Laufe des Films ein Psychopath, über den immer mehr Geheimnisse preisgegeben werden.

Neben der Geschichte von William werden auch noch zwei weitere Geschichten eingeführt. Einmal, die von dem vor der Pensionierung stehenden Officer Prendergast, dessen Frau auf ihn zuhause wartet. Und die Geschichte der Ehefrau von Foster.

Es wird schnell klar, dass die drei Geschichten irgendwann in einem Finale zusammengeführt werden, das sogar mir die Tränen in die Augen getriebent hat.

Wow, was für ein Film, dachte ich nur als ich ihn zum ersten Mal gesehen hatte. Besonders wegen seines Endes, was für mich zu den drei besten Enden der Filmgeschichte gehört. Dazu kommt Michael Douglas, den ich sehr gerne sehe. Hier übertrifft er sich aber selbst. Aber auch der wirklich gut spielende Robert Duvall, der aufgrund der überragenden Spielleistung Douglas, bei den meisten Kritiken leider übersehen wird. Dazu ein grandioses Drehbuch, das seinen Zweck die Entwicklung Williams zu zeigen, vollkommen erfüllt und dank grandioser „Episoden“ unglaublich gut unterhält, aber gleichzeitig auch schockt.

Ach, Joel warum musstest du nur so eingehen?

Klar, kam in den letzten 20 Jahren auch der ein oder andere nette Film von dir, aber nie mehr ist dir so was wie „Falling Down“ gelungen.

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Moncineo

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Geht mir genauso. Vor allem bei persönlichen Erlebnissen von Alltags-Unverschämtheiten diverser Mitmenschen spüre ich des öfteren den eigenen D-Fens in mir! ;)


Donny Brandt

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Du darfst aber nicht so ausrasten :)


danklorix

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Bewertung9.5Herausragend

So ein guter Film...Ja, ja, ja! SO EIN GUTER FILM!
Über die kranke Seele und den Stress, über Verzweiflung oder Selbstgerechtigkeit, über sinnlose und sinnvolle Gewalt, über New York oder London oder Berlin, über Normal-Sein oder Unnormal-Sein, über das Angepasste und den Wahnsinn, der "schmale Grad" oder ein ganz normaler Tag!
Dieser Film passiert!...Viel zu oft und mit viel zuwenig Konsequenzen...aber wer ist Schuld??? Eigentlich doch keiner, oder?

PRÄDIKAT: SO EIN GUTER FILM!

"Hallo, ich möchte gern Frühstücken."..."Bedaure, dafür ist es zu spät!"
Falling Down

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francisco

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Bewertung9.0Herausragend

#2 Mein zweiter Kommentar. Ein echter Wichtelkommentar. Für FrEAk0.

Das filmische Pendant eines Gaslecks. Schauplatz Los Angeles. Im Auge des Sturms: William Foster.

» Wer geboren werden will, muss eine Welt zerstören. « - Hermann Hesse

Langsam und unsichtbar strömt das Gas aus der Leitung und niemand bemerkt wie sich die staubige Luft in reine Energie verwandelt, langsam und unsichtbar verändert sich ein Mensch. Durch die Schicksale der unüberschaubaren Metropole, die als Symbol für die gesamte moderne Gesellschaft gelten darf, bahnt sich ein Mann seinen Weg, seinen direkten Weg, denn die Zeit für Ausreden und Umwege ist vorbei.
Es ist kein bedeutender Mann, dem wir hier folgen dürfen, nein, doch wirkt er als Identifikationsfigur wie nur wenig andere Charaktere in der Geschichte dieses Mediums.

Gleich einer kraftvoll anwachsenden Smogglocke legt sich die Rache des William Foster über die Stadt an der Westküste der Vereinigten Staaten und der Ort des Geschehens ist sicherlich alles andere als ein Zufall. Anstatt zu implodieren, explodiert er – doch ohne Pathos. Er ist kein Hamlet, der auf Rache am Königsmorder sinnt, kein den Tod des Patroklos sühnender Achilles – er ist nur ein einfacher ehemaliger Mitarbeiter einer Rüstungsfirma und eben deshalb steht er dabei symbolträchtig für uns alle.
Mit Hemd, Krawatte, Aktenkoffer und Brille bewaffnet wirft er sich all den alltäglichen Problemen entgegen, die wir schon längst als selbstverständlich hingenommen haben, ein moderner Revolutionsführer – lange unbeachtet in der schnelllebigen Großstadt - , der eigentlich nur eines will: seiner Tochter an ihrem Geburtstag ein Geschenk überreichen.
William Foster ist eine viel zu lange künstlich eingedämmte Naturgewalt, ein Produkt der Gesellschaft, der eine Katalysator in Los Angeles, der all die angestaute Energie freisetzen kann.

Er ist der eine Vulkan unter tausenden, der ausbricht. Doch selbst der Zerstörung bringende Lavastrom verwandelt sich mit der Zeit in fruchtbaren Fango..

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FrEAk0

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Ich habe ihn heute gesehen .. Bewerten will ich selbst später noch.
Aber ich habe den Film mit deinem Kommentar im Hinterkopf gesehen... und es war fantastisch


Andy Dufresne

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Boom francisco!!!
Ich will ganz, ganz, ganz viele Kommentare von dir lesen, mach mal hinne, zack-zack! :)
Großartig und sautreffend beschrieben!


brucelee76

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hallo zusammen,

Falling Down mit Michael Douglas alias William Foster, ist Travis Bickle, der Neunziger in Los Angeles. Ein Mann kommt mit seiner Umgebung und sozialem Umfeld nicht klar und dreht zwangsläufig durch!!! In einem schnelllebigen und herzlosen Verarschung-System, können Menschen wie D-Fense nicht mithalten. Hervorragend dargestellt von Michael Douglas. Auch wie immer Klasse Robert Duvall als Cop, der kurz vor der Pension steht. Der den Fall, der tickenden Amok-Bombe, mit Intelligenz und Charme löst.

Unendliche Staus und sinnlose Baustellen, Scheidungsprobleme, kein Job mehr, sein Kind nicht sehen dürfen, nicht Englisch sprechende Koreanische Kiosk Besitzer, Latino-Gangs ohne Perspektiven aber dafür mit Waffen, erbärmliche Hamburger bei McDonalds wo einem das Frühstück verwehrt wird, kranke und perverse (Nazi) Waffenladen Besitzer, arrogante Golfspieler die für sich eine Riesengrünanlage beanspruchen und und und.
Wenn dasselbe auch mir, an nur einem Tag passieren würde, dann drehe ich mit Sicherheit auch durch!!! Keine Frage!!!

Mein Fazit: Joel Schumacher schafft mit Falling Down, eine Sozialstudie aller höchster Güte. Die auch in Zukunft immer aktuell sein wird. Großstadt-Terror ausgeübt von einem normal schaffenden Bürger, der sich nur gegen das kranke System wehrt. Aber ironischerweise als Monster dargestellt wird.

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replicant-10

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Bewertung7.0Sehenswert

Falling Down ist eine Art Taxi Driver der 90er- Jahre
nur ohne Taxis und mit Michael Douglas der seine Rolle genial verkörpert.
Allerdings geht mir das klischeehafte Endes des Films etwas auf die Nerven.
Dennoch sehenswert !!!

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Lili 9ochefort

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kein Interesse

Ich weiß auch nicht, mir hat der vor etlichen Jahren schon nicht so zugesagt, mir blieb immer ein sauer Beigeschmack. Und jetzt viele, viele Jahre später nach den Anschlägen in Erfurt, Columbine und Winndem streiche ich ihn von meiner Guckliste.

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The Freewheelin Fonda

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Ne, Typen wie ich fühlen sich eher weniger angezogen von so verabscheuungswürdigen fanatischen Psychopathen.
"Wie kommst du darauf mein Sohn"
Weil du dich wohl eindeutig nach dem Kerl benannt hast wenn man 1 und 1 zusammenzählt, naja vielleicht willst du mit dem Namen C. Manson ja auch einfach ein paar Typen provozieren ;)


The Freewheelin Fonda

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Musst dich natürlich nicht rechtfertigen aber bei nem so blöden Profilnamen war meine Annahme dann wohl doch richtig, dass du damit nur provozieren willst.


nuke.town.50

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Bewertung10.0Herausragend

Ich bin der Meinung, ein ziemlich friedlich ausgeglichener Mensch zu sein.
Aber ich hatte auch mal so einen normalen Tag wo ich auf dem Weg zur Bushaltestelle war. Der Bus kam zwei Minuten früher und stand an der Ampel. Ich winkte dem Busfahrer zu und rannte los um noch rechtzeitig an der Haltestelle anzukommen. Da der Busfahrer mich an der Ampel anlächelte, war ich mir sicher das er halten würde. Tat er aber nicht. Er fuhr einfach weiter. Voller Wut und Zorn rannte ich bis zur Endhaltestelle (4 Stationen weiter).
Der Bus stand auch da, aber zum Glück hatte der Busfahrer schichtende, weshalb da jetzt ein anderer saß.
Ich hatte solche Aggressionen, das ich diesen Fahrer anpöbelte. Ihnen nach seinen Kollegen ausfragte und anfing Beleidigungen von mir abzulassen. Er konnte mir nicht helfen und bat mich den Bus zu verlassen.
Keine Ahnung was mich an den Tag geritten hat, aber ich bin mir sicher, das ich kurz davor stand die Kontrolle zu verlieren, wenn ich den besagten Fahrer vor mir gehabt hätte.
Was ich mit meiner kleinen Geschichte (die vielleicht langweilig ist) sagen will.

Sowas ist jeder Zeit möglich. Die Kontrolle zu verlieren. Auszuticken!!! Seih es Wegen einer Kleinigkeit.

Deswegen find ich diesen Film so klasse.
Einer der besten , die ich je gesehen hab.
Ich konnte vieles gut nachvollziehen. Und ich weiß nicht , ob das gerade ein gutes Zeichen ist.
Falling Down ist ja eine klein bisschen (nur ein kleines bisschen) übertrieben.
Vom Baseballschläger zur Uzi, dann kommt die Panzerfaust. Ja nee ist klar.
Aber das mein ich nicht negativ .
Wie viele schon sagen, kann man den Film als Satire sehen.
Und es gibt wirklich einige lustige Stellen.

Dazu kommt die Schauspiel Leistung von Michael Douglas. Weltklasse!!! Eine One Men Show ist der wirklich passende Begriff.
Der Bulle nervt irgendwie. Und auch die anderen Schauspieler sind schnell vergessen.
Trotzdem sind alle Protagonisten wichtig.

Das eigentliche Highlight ist für mich der Realismus. Obwohl vieles so übertrieben ist.
Wie oft schaut man Nachrichten und fragt sich, wie können Menschen so ausrasten. Amok laufen. Andere zusammenschlagen ohne ersichtlichen Grund.
Falling Down zeigt für mich authentisch, wie sowas passieren könnte.
Hoffe man versteht mich nicht falsch.. Will solche Menschen nicht in Schutz nehmen. Aber solche tickenden Zeitbomben im Menschengewand gibt es nun mal.
Deswegen ist
Falling Down für mich ein Meisterwerk.
Einer der wenigen Filme, die ich mir immer wieder reinziehen kann.

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Rogerman

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Absolut, genau so ist es!


brucelee76

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Richtig erkannt :)


Spike1990

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wenn man um fünf nach halb Zwölf kein Frühstück mehr in einer Fastfood-Filiale bekommt kann einem schon mal der Kragen platzen. Und warum sehen die Burger nie so aus wie auf der Speisekarte? D-Fens (Michael Douglas) hat die Schnauze voll. Seine Ex-Frau fürchtet seine Jähzornigkeit und verbietet ihm den Umgang mit seiner Tochter. Wütend macht er sich auf dem Weg zum Haus seiner Ex-Frau um dem Geburtstag seiner Tochter beizuwohnen und hinterlässt dabei eine Schneise der Verwünstung. Fazit: Sehr gelungene One-Man-Show von Michael Douglas. Ich habe Joel Schumacher immer nur mit den misslungenen Batman Sequels in Verbindung gebracht, aber "Falling Down" beweist, dass er doch was von seinem Handwerk versteht.

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