Das Fest

Festen (1998), DK/SE Laufzeit 106 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 07.01.1999


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8.0
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97 Kommentare
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von Thomas Vinterberg, mit Ulrich Thomsen und Henning Moritzen

Thomas Vinterberg inszeniert mit dem ersten Dogma-Film Das Fest eine Familienfeier, die als freudiges Ereignis beginnt, aber dann in einem Alptraum endet.

Helge (), das Oberhaupt der Familie Klingenfeldt-Hansen und Hotelier trommelt die ganze Familie auf einem idyllischen Landgasthof zusammen, um anlässlich seines 60. Geburtstag sich ausgiebig feiern zu lassen. Doch der idyllische Schein der über dem Landgasthof liegt trügt, denn die Familienfeier gerät schnell aus der Bahn und erhält unerwartet eine dramatische Wendung. Helges ältester Sohn Christian () beschuldigt in Zuge seiner Rede den Vater, seine Schwester in den Tod getrieben und die anderen Geschwister missbraucht zu haben. Vorbei ist die getraute Zweisamkeit…

Hintergrund & Infos zu Das Fest
Am 20. März 1995 legte Lars von Trier auf einem internationalen Symposium anlässlich des 100. Geburtstages des Films im Pariser Odeon-Theater das Manifest Dogma 95 vor. Vier Regisseure, darunter er selbst, Thomas Vinterberg, Kristian Levring und Søren Kragh-Jacobsen unterzeichneten das Dokument sieben Tage zuvor, bevor er es als rotes Flugblatt mit einem leidenschaftlichen Text zur Befreiung des Kinos sehr medienwirksam unter die Zuschauer streute. Dann verließ er das Theater und erwidert den neugierigen Journalisten, dass er die Erlaubnis der Gruppe habe, das Dogma zu präsentieren, es ihm aber nicht gestattet sei, darüber zu sprechen. Die “Befreiungsaktion” Dogma 95 war geboren!

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Kommentare (94) — Film: Das Fest


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AutumnalFay

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Als ich den Film sah, hatte ich bereits eine Theaterinszenierung des "Fests" gesehen. Dadurch war mir die Thematik durchaus bekannt. Allein das Theaterstück hat einem noch einige Zeit lang schwer im Magen gelegen und dies hat sich bei dem Film dann auch wiederholt. Man könnte sich zwar fragen, wie realistisch es ist, wenn jemand seinen Vater an dessen Geburtstag vor allen geladenen Gästen des sexuellen Missbrauchs bezichtigt und die Feier trotzdem "normal" weiter läuft. Dies war jedenfalls die Frage, die ich mir fortwährend stellte. Trotzdem denke ich, dass es sich bei Leuten aus gehobenem Hause tatsächlich so zutragen könnte, da diese stets darauf bedacht sind, den Schein nach Außen hin zu wahren, um dem guten Ruf nicht zu schaden.
Gerade dieser Gedanke hat mich sehr erschreckt, denn wie arm ist eine Gesellschaft, die solche Taten deckt, nur um das Ansehen der Öffentlichkeit nicht zu verlieren und dabei bereitwillig das Leben anderer für immer zerstört.
Eine harte Thematik, die stark zum Nachdenken anregt!

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Medardus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mehrmals angefangen zu schauen und mehrmals aufgrund der Drastik nicht ertragen. Dann als Theaterstück kongenial gesehen und dem Film eine letzte Chance gegeben...
Ergebniss: Immer noch bedrückend und "widerlich", was das Verhalten der Leute angeht. Schauspielerisch teils atemberaubend bis groß und die Inszenierung nah am Leben, wobei ich niemals so eine FEier erleben darf hoffentlich.

Einer der wenigen Trier Filme die ich mag.

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Medardus

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Dogma Filme, nicht Trier Filme...sorry.


Ollum666

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Bewertung5.5Geht so

Ich denke hier ganz oft, die Leute gucken nen Film und geben euphorisch gleich nach dem Film eine Rezension ab, was im Grunde nicht objektiv ist, weil man noch so n bischen sehr drin steckt...
Diesen Film habe ich damals im Kino gesehen und er wurde als Dogmafilm angepriesen und das Einzige, woran ich mich noch erinnere, ist, dass da Leute richtig was vorn Latz bekommen. Ansonsten hat er rein gar nichts hinterlassen. Ich mag solche Filme nicht besonders, weil ich drauf stehe, wenn eine Idee eines Regisseurs über die Darstellung der Schauspieler bei mir richtig Eindruck interlässt. Soweit ich mich erinnere, ist das nur Frustablassen, inhaltlich.Leute, deren Mund offen steht, andere, die auf "die Kacke" hauen (wenn auch ruhig).
Gähn. Klar, wenn man nie ´s Maul aufbekommt, dass man es dann toll findet, wie andere in Filmen sich vor allen und verbal rächen.
Ich werd mir den auch nicht nochmal ansehen.
Total pseudo-spektakulär.

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aggrotainment

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Bewertung9.0Herausragend

Dieser Film hat mich in einen über die komplette Länge andauernden Zustand von Schock und Ungläubigkeit versetzt. Das schockierende ist, dass hier einige Verbrechen und/oder Unmenschlichkeiten auf den Tisch kommen, die auch in der Realität häufig zu finden sind. Das macht das ganze so unglaublich realistisch und intensiv. Das unglaubliche ist, wie der Regisseur diese ganzen Dinge in eine Familienfeier packt. Geführt vom Hauptstrang wird der Zuschauer auch in jeder kleinen Nebensequenz mit diversen Unmenschlichkeiten konfrontiert. Von Rassismus über Vergewaltigung und häuslicher Gewalt wird hier alles aufgefahren was uns psychisch belasten kann.
Auf jeden Fall ist dieser Film auf Grund der Härte mit der er mich getroffen hat wohl einer der Filme die mir am längsten in Erinnerung bleiben werden.

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Frank Underwood

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Bewertung9.0Herausragend

Vorab möchte ich euch eine Geschichte erzählen, die einige Paralellen zum Film aufweist und sich tatsächlich so zugetragen hat.

Norbert Denef wurde als Messdiener vom 10. bis zum 16. Lebensjahr von einem Priester und vom 16. bis zum 18. Lebensjahr von einem Organisten missbraucht.
8 Jahre.
8 Jahre, die ihm geraubt wurden und die ihn heute wie damals beeinflussen.
Denef lebt nach diesen Vorfällen normal weiter, unauffällig und spricht nie auch nur ein Wort über das, was ihm widerfahren ist.
Er wird Ehemann und Vater von zwei Kindern.
Alles scheint ganz normal.
Dann mit 40. erleidet er einen seelischen Zusammenbruch, fängt an über sein Schicksaal zu reden, informiert sich über andere Missbrauchsopfer und fasst einen Plan.
Es dauert ein jahr, bis er schließlich ein Familienfest organisiert, auf dem er seine beiden Peiniger konfrontieren möchte.
Vor Freunden und Verwandten endlich darüber sprechen, was damals passiert ist, was er über 20 jahre für sich behalten hat, ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren.
Es ist soweit, Denef beginnt einen Vortrag über sexuellen Missbrauch zu halten, um dann nach einer guten halben Stunde den ersten Täter zu entlarven.
Keiner ist verwundert, niemand verzieht auch nur eine Miene. Erst recht nicht der Priester.
Denef fährt mit seinem Vortrag fort und spricht schließlich den zweiten Täter an. Die ersten Reaktionen machen sich im Raum bemerkbar. Norbert Denef schafft es noch ein Zitat zu zitieren, bevor er und seine Familie schließlich von ihrer eigenen Feier auf die Straße gesetzt werden.

"Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein."

Als ich gestern Abend "Festen" in den DVD-Player gelegt habe, habe ich viel erwartet aber mit Sicherheit nicht so einen Schlag in die Magengrube.
Als Ulrich Thomsen, der Christian spielt, beginnt seine Rede zu halten, wurde ich sofort wieder an die Sendung "Menschen bei Maischberger" erinnert, in der Norbert Denef von seinem Schicksalsschlag berichtete und in der ich zuerst von ihm erfahren habe.
Nachdem Denef, wie auch Christian von der eigenen Familienfeier geschmissen wird, weil keiner ihm glaubt oder besser gesagt, keiner ihm glauben will, beginnt er zu weinen.
Er, seine Frau und seine Kinder stehen auf der Straße und gemeinsam weinen sie.
Doch während Denef seine Familie hat, hat Christian bis auf den Koch und ein paar Angestellte niemanden, der zu ihm steht.
Also entschließt er sich, statt aufzugeben und nach Hause zu fahren wieder in den großen Saal zu gehen und seinen Vater und auch seine anderen Familienmitglieder weiter mit der Wahrheit zu konfrontieren.
Doch erst als ein Brief seiner verstorbenen Schwester, die ebenfalls vom Vater vergewaltigt wurde, vorgelesen wird, scheint er Gehör zu finden.
Am nächsten Morgen frühstückt die Familie noch gemeinsam, wahrscheinlich zum letzten mal.
das Bild, der nach außen so perfekt wirkenden Familie ist in die Brüche gegangen. Denn Leichen haben sie alle im Keller.
Ob nun Michael, Christians jüngerer Bruder der Probleme mit seiner Frau und dem neuen Freund seiner Schwester hat oder eben Helge, das Familienoberhaupt, der seine eigenen Kinder über Jahre hinweg missbrauchte.

Das Verzichten auf jegliche Effekte, die wackelige Handkamera und die traurige Geschichte Robert Denefs haben "Festen" für mich zu einem der authentischsten Filmerlebnisse gemacht, das ich je hatte und vermutlich jemals haben werde.

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Big_Kahuna

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Was ist dir wichtiger: die scheinbare Idylle aufrecht zu erhalten oder mit dir selbst ins Reine zu kommen? Steinig und schwer ist der Weg, den du bestreiten musstest und den du auch immer noch bestreiten musst, um überhaupt leben zu können. Manche können damit nicht leben und ertränken sich in der Badewanne. Mord oder kein Mord? Muss für Mord immer jemand anders eingreifen, dafür das es dann letztendlich auch ein Mord sein kann oder reicht die psychische Verstörung bis zum Selbstmord aus, um als Mörder zu gelten? In "Festen" geht es um Familienzusammenhalt, um Erziehung, um die Entwicklung eines kleinen Menschen bis hin zum Erwachsenen und die Schwierigkeiten die damit einhergehen. Ferner geht es aber viel mehr um Missbrauch, um schlimme Dinge, die in einem alles verändern können, die einen letztendlich verstören können. Kann man sich dem irgendwie irgendwann entziehen oder ist das nicht möglich?
Wir sehen hier eine Großfamilie, versammelt zum 60. Geburtstag des wohlhabenden Familienvaters. Unterschiedlichste Charaktere nehmen an dieser Feier teil. Manche nur um zu feiern, andere hingegen verfolgen eine andere Intention dort zu diesem Anlass. Jeder kennt es: man sitzt zusammen auf einer Geburtstagsfeier, alle sind in guter Laune, amüsieren sich, sorgen dafür, dass es ein schöner Abend wird, schließlich möchte man demjenigen etwas gutes tun, wegen dem man dort aufgekreuzt ist, oder etwa nicht? Ja so ist es und egal ob man in der Laune ist oder nicht, man versucht es so zu tun, ganz einfach weil es sich so gehört. Normalerweile liebt man sich ja auch im Kreise der Familie und tut genau das gerne. Hier in "Festen" sieht das ganze aber etwas anders aus. Hier räumt eine zerrüttete Familie mit all dem Müll auf, den sie ertragen musste in all den Jahren zuvor. Manche würden sagen es gehört sich nicht, wenn man auf einer solchen Feierlichkeit damit anfängt, alles auszugraben, was verbuddelt irgendwo lag, wo sich vorher noch niemand herangetraut hat. Womit man vorher noch nicht in der Lage war abzurechnen. Manche wissen davon nicht mal etwas und doch gerät es ans Tageslicht. Da wo eigentlich alles harmonisch verlaufen sollte, bricht hier die das psychologische Chaos aus. Thomas Vinterberg spielt mit uns Zuschauern und mit den Gästen die vor Ort sind, mit all den Leuten, die nicht im geringsten erahnen können, was in dieser Familie vor sich ging und geht und doch gehört es sich eben, zu bleiben und irgendwie die Idylle aufrecht zu erhalten, schließlich möchte man niemandem etwas Böses. Teils wird hier versucht krampfhaft daran festzuhalten, dass alles schön und gut ist, aber das geht nun mal nicht immer und manchmal muss man der Wahrheit ins Auge blicken, egal wie schrecklich sie ist. Die Figuren lassen ihren inneren Mantel fallen, erst zaghaft, dann immer stringenter, immer schrecklicher. Je größer die Beschuldigungen werden und je mehr nach der Wahrheit gegiert wird, umso mehr zerbröckelt das verzweifelt aufgebaute Schild, was sie vorher noch besaßen, unsere Opfer, die wir hier sehen. Was sich darunter verbirgt ist nichts Schönes und doch müssen sie es tun, um sich irgendwie von dem Übel befreien zu können, um sich im Inneren zu erneuern, um mit sich und der Welt in Einklang zu geraten und um von vorn zu beginnen, auch wenn das kaum möglich ist. Thomas Vinterberg gelingt es auch hier wieder, dem Zuschauer bis zum Ende hin immer mehr Zement in den Magen zu füllen, bis dieser nach dem Schluss völlig am Boden zusammensackt. Mit seiner Authentizität und seinen verstörten, teils labilen Figuren lässt er das Geschehen rund um die Feier so echt wirken, dass man meinen könnte, man sähe einem wirklichen Familienvideo zu. Das sollte wahrscheinlich auch die Wackelkamera bezwecken und das schafft sie, auch wenn es manch einem nicht gefallen mag. Die Figuren kommen einem so echt vor, weil sie wirklich so geworden zu sein scheinen, wie sie sind, im Laufe der Zeit. Weil ihnen schlimme Dinge angetan wurden und das bekommt man hier hautnah zu spüren. Auch wenn sie sehr speziell sind, scheinen sie wie aus dem echten Leben gegriffen und das kann man irgendwie kaum glauben, wenn man sieht wie miserabel "Festen" optisch auf den ersten Blick eigentlich zu sein scheint. Man denkt sich, hier hatte mal wieder jemand aus reinem Selbstzweck vor, mit einer Handkamera zu drehen und im Endeffekt nervt es, aber das tut es nicht wirklich. Man gelangt dadurch noch besser ins Geschehen. Natürlich ist "Festen" keine stilistische Wucht und sowas wie Filmmusik scheint es auch nicht zu geben und dennoch ist es ein ganz starkes und wirkliches Drama. Hier sieht man, dass es nicht unbedingt immer melancholische Klaviermedolien brauch und herzzereißende Bilder, um zu funktionieren. Es geht noch viel besser und ursprünglicher und das zeigt uns unser Regisseur hier, indem er die Figuren gegeneinander und gegen sich selbst ankämpfen lässt, um die Wahrheit herauszufinden.
Und wenn es jemand ohne großes Drumherum schafft, den Zuschauer innerlich mit einem Drama so aufzuwühlen, dann kann es sich nur um Thomas Vinterberg handeln, einem wirklichen Meister seines Fachs. Erschütternd, aber herausragend!

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Andy Dufresne

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Nicht zu bald= in einem der nächsten 8 Schaltjahre :D


Big_Kahuna

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Bzw wenn er denn zufällig im Fernsehen kommen sollte und Master kobbster Zeit und Lust hat, um sich das anzutun. :P Ja, das mit den Schaltjahren scheint hinzuhauen. ;>


Revolvermann

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich hätte am liebsten diese ganze widerliche selbstgefällige Gesellschaftsrunde in dem Hotel eingeschlossen und die ganze Bude abgefackelt. Die Gleichgültigkeit mancher Menschen - nein (manche) Menschen an sich, sind echt zum Kotzen.

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Smiyax

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Bewertung9.5Herausragend

Während ich bei anderen Dogma-Filmen wie beispielsweise Open Hearts oder Mifune stets das Gefühl hatte, sie könnten mit einer "normalen" Kamerführung und Musik genauso gut, wenn nicht besser sein, geht Das Fest völlig in dem Konzept auf. Die Wackelkamera entwickelt die Ehrlichkeit und Nähe des Mitschnitts einer realen Feier, man fühlt sich oftmals wie direkt zwischen den Streitenden; Musik wäre nur unnötige Ablenkung.
Dass Dänemark großartige Schauspieler zu bieten hat, ist ja kein Geheimnis - nichtsdestotrotz muss hier ebenfalls noch großes Lob ausgesprochen werden: Was das Esemble - allen voran Ulrich Thomsen - hier leistet, ist an Genialität kaum mehr zu übertreffen.

Zu Handlung und Konzept will ich hier gar nicht mehr sagen - das wurde in den anderen Kommentaren schon ausführlich und besser getan, als ich es wahrscheinlich könnte. Zudem finde ich, man sollte im Vorhinein nicht zu viel wissen - einfach ansehen und sich mitreißen lassen ;-)

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De Astra

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Bewertung9.0Herausragend

Einer der erschütterndsten Filme, die ich je gesehen habe. Die naturalistische Umsetzung mit Wackelkamera gehört einfach dazu. Großartig und vielleicht nur einmal in 10 Jahren ansehbar...

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Fu-Jay

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schwerer zu verdauen als ein Backstein.

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HxC_Moe

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-Kollegah


Begbie

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Dogma 95 Regeln - interessiert mich das? Nein, eigentlich nicht. Solange die Handlung einen mitzieht ist es mir egal, ob es wackelt und ruckelt und keine Specialeffekts gibt, es ist mir sogar lieber als irgend so ein Hochglanz-Quatsch wie Transformers. In diesem Fall hat es sehr gut funktioniert, das Fest ist intensiv und überraschend. Die minimalistische Art trägt sicher auch etwas zur Authentizität bei - Ziel also erfüllt.

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dannydiaz

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Bewertung9.5Herausragend

ich habe die dvd seit eine gefühlten ewigkeit vor mir hergeschoben. irgendwie hatte ich dogma mißverstanden, hielt ich es doch für eine anstrengende minimalisierung mit wackelkamera. #
HA, war doch gar nicht so anstrengend. Ist echt eine wahre Freude den Film zu sehen, abgesehen davon wird die Handlung zügig und mit tollen Schauspielern erzählt. DIe Dogma Mittel drängen sich gar nicht so sehr auf. Ist ganz flüßig und die Streitigkeiten sind herrlich inbrünstig geflucht (zumindest im dänischen originalton)
Wer skanidnavische Filme kennt wird viele alte bekannte treffen, nur damals halt noch in jungen Jahren. Der Film hat echt was ausgelöst und wer die letzten jahre an Filmen beobachtet hat, wird viele Nachfolger dieser Welle finden.
Das Fest wure in vielen Städten Duetschlands auch ein erfolgreiches Theaterstück und das beruht wohl darauf, dass wir alle "unsere Leichen im keller" haben. Die Schicksäler im Film sind roughe stellvertreter für das was jeder gerne lieber nicht auspricht noch ausgesprochen hört.

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Kösti 31

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Man sollte vorher nichts über den Film lesen, dann entfaltet er sich meiner Meinung nach am Besten. Auch der Text hier auf moviepilot gibt schon zu viel preis.

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il padrino

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Bewertung10.0Herausragend

Tja, das Fest. Vor zwei Tagen gesehen, immer noch nicht aus dem Kopf. Vielleicht hilft ja dieser Kommentar hier. Denn irgendwie muss ich mich jetzt über diesen Film mit anderen austauschen.

Ich kann das Gefühl kaum in Worte fassen. War es besonderes Interesse während einer nüchternen Analyse? Wut? Beklemmung? Trauer? Oder fand ich das ganze vielleicht sogar auf perverse Art und Weise komisch?

Also, aber jetzt mal ganz sachlich. Die Schauspieler sind, das muss man mal sagen, genial. Wirklich genial. Selbiges gilt für Thomas Vinterberg, der hier zeigte, was für geniale Filme man nach dem Dogma-Manifest schaffen kann. Und wir dachten, es braucht Musik. Nichts gegen Scorsese, aber ohne Musik ist die Atmosphäre ganz anders. Irgendwie... dichter. Man konzentriert sich voll und ganz auf die Handlung, die Darsteller, die kleinsten Fehler fallen auf.

Aber hier fielen keine Fehler auf. Es gab sie nicht; das Film war in seiner ganzen Machart formvollendet. Egal, wie viel Talent man auch noch mitbringt, dafür reicht Talent allein nicht. So etwas ist einfach Schicksal.

Zur Handlung an sich sei nicht viel verraten, denn sie zu kennen, würde wohl etwas vom Effekt nehmen. Aber nur soviel: Sie ist unglaublich. Unglaublich in ihrer Bösartigkeit, in ihrer Dramatik, ihrer Subtilität, ihrer Abgründigkeit.

Damit endet dann auch mein Beitrag; hat er es geschafft, den Film aus meinem Kopf zu bekommen? Nein, und das ist wohl auch unmöglich, so unmöglich, wie eine Sache nur sein kann.

Einfach atemberaubend.

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brucelee76

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Klasse Kommentar!!! Habe ihn vor kurzem gesehen. Ein Meisterwerk von Film. Der Mensch ist nun mal ein mieses Wesen von Grund auf. Zerstörend, pervers, heuchlerisch, schwach, rassistisch und mutig (der missbrauchte Sohn)!!!


uncut123

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

richtig stark!!

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Dasprofil

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Bewertung10.0Herausragend

SPOILER sind möglich.

Ich bin jetzt mal ganz offensiv und sage: Das ist der beste Film den ich jemals gesehen habe und überdies sogar einer der besten Filme, die jemals gedreht wurden.
Warum das so ist ? Das erkläre ich gerne.

Ich denke die Grundsituation von DAS FEST - eine Familienfeier, wo alle zusammentreffen, man seiner Urgroßtante, die man einmal zuvor kurz gesehen hat die Hand schütteln und mit ihr über den letzten Urlaub und seine Zukunftspläne plaudern muss, sie natürlich ganz interessiert und anteilnehmend tuht obwohl es sie wahrscheinlich mehr interessiert, was sie an dem Tag vor 30 Jahren zum Mittag gegessen hat, jeder mit jedem über irgendein Zeug schwadroniert, was keinen wert hat und nichtmal im Ansatz das darstellt, was einen zur Zeit wirklich beschäfftigt, man die ganze Zeit mit einer hässlichen, dauergrinsenden Fratze rumrennen muss, weil ja keiner von der hohen Verwandtschaft erfahren soll, dass es in der heiligen Familie Probleme gibt, die einer Klärung bedürfen, aber möglicherweise die Stimmung betrüben und eine angespannte Atmosphäre erzeugen können, weshalb sie kurzerhand einfach unter den Tisch gekehrt werden, denn man soll sich ja freuen und heiter sein, man die Hälfte der Witze nicht versteht, aber auf Verglegenheit einfach mitlacht, weil es sonst unhöflich wird, man SELBSTVERSTÄNDLICH zu jedem höflich und hilfsbereit ist und den anderen anlächelt und freundlich begrüßt auch wenn man ihn nicht ausstehen kann, man sich dauerhaft fehl am Platz fühlt, weil keinen das zu interessieren scheint, was einen selbst interessiert, man sich kurz gesagt die ganze Zeit gezwungenermaßen hinter einer Fassade aus aufgesetzter Heiterkeit, Freundlichkeit und Gesprächen über belanglosem Schwachsinn versteckt und sein wahres Ich so gut, wie möglich versteckt, weil es mit seinen vielen Problemen und Ungereimtheiten nicht gut genug für die Familie ist (das ganze wird natürlich noch paradoxer und alberner dadurch, dass jeder so denkt). Ja ich denke jeder kennt sie, die Familienfeste. Ich selbst kann glücklich sein, dass unsere Familienfeste , trotz der oben aufgeführten Eigenschaften keine riesige Qual für mich darstellt, weil mein naher Familienkreis, also meine Eltern, Geschwister, Großeletern, Tanten und Onkel, Cousins und Cousinen und auch meine Patentante und ihr Mann einfach großartig sind und ich zu ihnen ein sehr gutes Verhältnis haben, bei denen muss man sich glücklicherweise nicht verstellen da sie sich für den Menschen und nicht für die aufgesetzte Fassade interessieren - und der Rest ist mir einfach ziemlich egal.

Allein dieses für jeden Zuschauer geläufige ist eine große Stärke von DAS FEST. Der Film begibt sich nicht auf ein gänzlich neues Terrain, jeder findet sich sofort in ihm zurecht und erkennt sich selbst in der Situation wieder. Schon dadurch erzeugt Vinterberg eine sehr große Nähe zum Zuschauer und stellt somit sicher, dass er vollkommen vom Film vereinnahmt wird, weil er (natürlich nur zu einem gewissen Teil - soeine Enthüllung, wie hier ist ja glücklicherweise eine Ausnahme) eine Episode aus seinem eigenen Leben abspielt.

Das was den Film jedoch so unfassbar groß macht ist, dass er nicht nur die Bourgeoisie, sondern auch die familiären Strukturen kompromissloser, schonungsloser und konsequenter zum Einsturz bringt, als alles andere zuvor. Bei Vinterberg bleibt kein Stein auf dem anderen, nichts ist so, wie vorher einmal war. Die Zerstörung ist vollkommen. Vinterberg zeigt die Verdorbenheit und Boshaftigkeit des Familiengerüsts, er zeigt, dass in ihr der Teufel steckt, die Familie wird zu etwas Feindseligem, Verachtenswertem, Vinterberg taucht tief ein in diese Strukturen um ihre gesamte Verdorbenheit preiszugeben. Das ganze fängt eher harmlos an mit den üblichen (oben beschriebenen) Manierismen: Heiterkeit, Geschwätz, schlechte Witze, Dauergrinsende Fratzen und Fassade ganz, ganz viel Fassade. Doch diese zwar grauenvollen, aber noch lange nicht boshaften Verhaltensweisen spitzen sich nach Christians Enthüllung - dass sein Vater, zu dessen 60. Geburtstag man sich zusammengefunden hat, ihn und seine Zwillingsschwester abwechselnd über Jahre hinweg vergewaltigt hat. Doch selbstverständlich geht man nicht weiter auf diesen Vorwurf ein, man spielt ihn runter und macht einfach weiter, als sei überhaupt nichts gewesen. Immerhin will man ja die heitere Stimmung nicht aufgeben, man sitzt doch so schön beisammen und plaudert so nett, Probleme und schockierende Enthüllungen haben dort keinen Platz, sie müssen leider draussen warten, sie stören nur das Fest.
Das erste projektil kam geflogen, doch konnte es die gewaltige Fassadenmauer hinter der sich die Familie verbirgt nichtmal mit einem Kratzer versehen. So schwadroniert man weiter, lacht ausgelassen, trinkt ein wenig weiter, tuht so, als würde es einem blennden gehen und hält natürlich noch ein paar Lobreden auf das Geburtstagskind - immerhin ist es sein großer Tag!
Christian nimmt selbstverständlich keiner ernst, in dieser Familie gibt es sowas nicht und der Helge ist doch soein guter Kerl, der immer so gut mit seiner Frau und seinen Kindern umgegangen ist und stets ihr bestes wollte. Nein das kann doch nicht wahr sein, der Christian ist jetzt wohl ganz übergeschnappt, der war ja als Kind schon immer ein bisschen wunderlich!
Immer mehr Leute wenden sich von Christian ab, selbst seine Geschwister und seine Mutter - also die zu denen er das engste Verhältnis hat, die ihm von allen am nächsten stehen, mit denen er fast sein gesamtes Leben verbracht hat - halten nicht zu ihm und das führt sogar dazu, dass er mit Gewalt aus dem Herrenhaus rausgeschafft und an einen Baum in einem Wand gebunden wird. Er wird zu einem Aussetzigen, weil er die Wahrheit ausgesprochen hat, weil er nichtmehr verdrängen wollte, wie es sonst üblich ist , weil er gezeigt hat, dass in ihrer Familie eben doch nicht heile welt herrscht, nicht alles toll und heiter ist, Helge doch kein so großartiger Vater war und man dieses Fest zu Ehren eines Verbrechers schmeisst, aber gegen die Wahrheit reagiert die Familie eben allergisch.
Doch Christian kämpft, mit Unterstützung des Personals weiter für die Wahrheit und so kommt es gegen Ende zur Verlesung des Abschiedsbriefs seiner Schwester, welche wegen der Vergewaltigung durch ihren Vater Selbstmord begann. Hier geht der Familie nun endlich ein Licht auf, dass das, was Christian behauptet hat vielleicht doch kein Hirngespinst, sondern die grausame Realität war. Und am Ende wird der Vater zum Ausgestossenen und zum unerwünschten auf seiner eigenen Feier, was jedoch absolut nicht heißt, das am Ende alles gut ist. Man verlässt den Film mit einem sehr bitteren Beigeschmack.

Und am Ende wirft DAS FEST die Frage auf, welchen Sinn eine Familie überhaupt ergibt und ob sie nicht vielmehr einfach unnütz ist ? Eine Familie sind die Menschen, denen man biologisch am nächsten steht, mit denen man aufwächst und zu denen man deshalb ein besonders inniges Verhältnis haben sollte, was beinhaltet, dass man mit ihnen über alles reden kann und sie sich bemühen einem irgendwie in seiner Not zu helfen, die einen verstehen und beschützen, aber warum verhält es sich im richtigen Leben genau anders rum ? Warum darf man zu seinen Nächsten nicht offen und ehrlich sein, warum ist es erwünscht, dass man seine Nöte verbirgt und stattdessen nur über belangloses redet, statt offene Konflikte zu klären und klaffende Wunden zu heilen? Warum legt man so viel Wert auf ein perfektes äußeres Bild der Familie und stellt es über das Wohl des einzelnen? Warum darf man mit der Familie nur über positive Dinge reden und muss glücklich sein? Wozu braucht man soeine Familie überhaupt bei der man sich die ganze Zeit verstellen muss und nicht preisgeben kann bzw. darf, was für ein Mensch man wirklich ist ? Wäre man ohne sie nicht viel besser dran, schadet sie einem selbst nicht vielmehr, als das sie einem hilft ? Wäre es nicht das beste die familiären Strukturen einfach vollkommen aufzulösen, weil man sich ja sowieso nicht wirklich für den anderen interessiert und sich nicht mit ihm verbunden fühlt? Warum sollte man sich dann zwingen lassen dennoch Zeit mit ihnen zu verbringen und eine Verbundenheit künstlich zu erzeugen, denn im Grunde sind die Angehörigen fremde, wie jeder andere. Und die wohl wichtigste aller Fragen: warum erfüllt die Familie nicht den (in der zweiten Frage erwähnten) Sinn, warum erzeugt sie keine Wärme, sondern Kälte, warum sind die Familienmitglieder Feinde und keine Freunde?

Wenn hier jemand am Werke gewesen wäre, der nicht mit dem Medium Film umgehen könnte oder ein mittelmäßiger Regisseur wäre, hätte er die grundkonstellation gehörig in den Sand gesetzt, aber sojemand ist Vinterberg glücklicherweise überhaupt nicht. Ihm gelingt es mit oder besser dank der einfachen Mittel eine unglaubliche Intensität zu erzeugen, die mich als Zuschauer in den Bann zog und mich erstarren ließ, sosehr war ich von dem, was ich da auf dem Bildschirm war ergriffen, geschockt und angewiedert. Überdies gelang es Vinterberg perfekt zu gewährleisten, dass sich der zuschauer voll und ganz in den Film einfügt. Mn identifiziert sich voll und ganz mit den Hauptcharakteren, man spürt all ihre Emotionen am eigenen Leib und das Szenario wirkt so echt, als spiele es sich im eigenen Wohnzimmer ab, und das ist mein voller Ernst, ich habe wirklich fast vergessen, dass ich nur einen Film sehe und das ganze nicht selbst erlebe, dass nicht ich es bin, der auf dem Geburtstag seines Vaters endlich preisgibt, dass eben dieser seine Kinder vergewaltigt hat.
Vinterberg gelingt es den Film so wirken zu lassen, als sei garnicht inszeniert, als sei alles echt und ihn damit zu dem menschlichsten Film den ich kenne. Natürlich ist DAS FEST alles andere als leichte Kost, was dem Film jedoch eindeutig zugute kommt, weil man einfach sprachlos und wie überollt ist angesichts der Abgründe, die sich hier auftun. Kein Film hat mich bisher so berührt, aber außerdem habe ich mich bisher nach keinem Film so k.o. gefühlt, wie hier. Als sei ich grade eben auf der Straße übel zusammengeschlagen worden.
Ich hab mich lange davor gedrückt, aber ich muss sagen, dass ich diesen Film noch ein kleines bisschen besser, als Bergmans SCHREIE UND FLÜSTERN fand.

Loben muss ich an der Stelle natürlich noch die unfassbar genialen darstellerischen Leistungen von Ulrich Thomsen, Henning Moritzen, Thomas Bo Larssen, Paprika Steen, Trine Dyrholm und Helle Dolleris. Größer kann Schauspiel garnicht mehr werden, weil man bei ihnen vergisst, dass sie "nur" Schauspieler und nicht in Wirklichkeit diese Personen sind.

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Sigmund

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Ja, auch für mich einer der besten Filme aller Zeiten.


Big_Kahuna

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Ganz ganz starker Kommentar, sehr tief in der Materie. Ganz toll profil!


WZRDOnTheMoon

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Bewertung7.5Sehenswert

In "Das Fest" demontiert Thomas Vinterberg die Fassade einer gut bürgerlichen Familie und dringt in bisher unbekannte oder verschwiegene Abgründe vor - die verstörende Familientragödie handelt nicht nur von einem zynischen Kinderschänder, für den es am Ende keine Verzeihung, sondern nur die Ächtung gibt, sondern auch und vor allem von einer Familie, die nicht dazu fähig ist, sich mit der ungeheuerlichen Tat auseinanderzusetzen - deshalb führt das schmerzhafte 'Sezieren' auch erstmal nicht zur Besserung - die anfangs fürchterliche Familie ist hier kein schützender Hafen, sondern eher ein Ort der Qualen.
Thomas Vinterberg ergreift für keinen der Charaktere Partei, verzichtet auf moralische Wertungen und drehte "Das Fest" so, als würde es sich um den schnörkellosen, grobkörnigen und verwackelten Videofilm eines Familienmitglieds handeln - Authentizität pur. Auf diese Weise fühlt sich der Zuschauer, als befände er sich quasi unter den Gästen der Geburtstagsfeier - als Augenzeuge - was nicht unbedingt angenehm sein muss..

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movie.max

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DER beste.


WZRDOnTheMoon

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Leider erst mein erster Dogma-Film, aber definitiv beeindruckend - keine Frage!


zmpfl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

GZSZ auf Crack.

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Feuerstein

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Bewertung10.0Herausragend

Hammer!

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machtschonspass

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Bewertung9.0Herausragend

Die schrecklichste Feier aller Zeiten mit den schrecklichsten Gästen aller Zeiten!

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