American History X

American History X (1998), US Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 25.02.1999


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7.9
Kritiker
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8.1
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281 Kommentare
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von Tony Kaye, mit Edward Norton und Edward Furlong

Das Drama American History X zeigt Edward Norton als Neo-Nazi, der sich im Gefängnis zwar wandelt, nun aber seinen kleinen Bruder abhalten muss, seine Fehler zu wiederholen.

Nachdem der Skinhead Danny (Edward Furlong) in der Schule einen Aufsatz über Hitlers ‘Mein Kampf’ abgeliefert hat, in dem er die Inhalte dieses Buches unkritisch übernommen hat, gibt ihm der Schuldirektor eine letzte Chance, um nicht von der Highschool zu fliegen: er muß einen ganz persönlichen Kurs mit dem Titel “American History X” belegen, und als erste Aufgabe einen Aufsatz über seinen Bruder Derek (Edward Norton) schreiben, der wegen Totschlag an zwei Schwarzen drei Jahre im Gefängnis verbrachte, und heute wieder frei kommt.

Bevor Derek verurteilt wurde, war er der Anführer einer Skinhead-Gang. Im Gefängnis jedoch erkannte Derek, dass sein Rassismus falsch war und kommt als geläuterter Mann zurück in die Freiheit. Verzweifelt versucht er, seinen Bruder vor denselben Fehlern zu bewahren, die einst sein Leben ruinierten.

Hintergrund & Infos zu American History X
American History X wirft einen versörenden Blick auf die filmisch wenig beachtete amerikanische Neo-Nazi-Szene.

Trotz seines Erfolges an den Kinokassen, bei den Kritikern und seiner Oscarnominierung für Edward Norton war Regisseur Tony Kaye alles andere als Zufrieden. Als seine Schnittfassung von der Produktionsfirma New Line Cinema abgelehnt und durch eine neue Schnittfassung ersetzt wurde, was Tony Kaye außer sich vor Wut. Er versuchte sowohl beim Studio als auch bei der Regisseurs-Gilde zu erwirken, dass sein Name nicht mehr mit dem Film in Verbindung gebracht wird und durch den Pseudonamen Elman Smithee ersetzt wird. Beide lehnten seine Forderung ab, worauf Tony Kaye das Studio und die Gilde auf 275 Mio. US-Dollar.

Eine Ursache für seine Wut war sicher auch, dass American History X sehr stark von seinem Originaldrehbuch abweicht, das vor allem von der Neonazi-Szene handelt. Im fertigen Film wurde dieser Handlungsstrang durch einen Rauschgift-Plot erweitert, in dem Derek nicht nur Neo-Nazi, sondern auch Dealer ist. (ST)

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Kommentare (269) — Film: American History X


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Sandmans.Dark

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kultfilm, echt gute Geschichte, gute Umsetzung und echt mit festen Kreterien gespielt.

Er spiegelt alles super wieder, und daher macht der Film Spaß und nachdenklich!

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timmoe

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Bewertung10.0Herausragend

Da zitiere ich mal aus meinem ehemaligen Blog:
[...] Es geht hauptsächlich um den Begriff 'Hass'. Denn Hass ist überall vertreten und wird nicht nur durch Rassismus oder Antisemitismus deutlich. Hass geht von jeder Gruppierung aus, von jeder Ideologie. 10/10 für ein durch und durch spannendes Drama mit starker Aussagekraft!

Und auch beinahe 9 Jahre nach der Erstsichtung hat der Film nichts von seiner Wirkung verloren.

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ProjektOi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer der wenigen oder sogar der einzige Film/e, die ich nach dem 20gsten, mal immer noch gerne sehe!

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Mr.Magoo

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Was will mir dieser Film zeigen? Dass Nazis böse, brutal und gewalttätige Rassisten sind? Wußt ich nicht. Auch ist mir neu, dass es in US-Gefängnissen zwar böse, brutal und gewalttägig zugeht, aber auch immer eine Chance zur Besinnung geboten wird und man nach abgessener Haft durchaus als besserer Mensch dastehen kann. Na das ist doch wunderbar! Ach ja, zum Schluß habe ich auch noch erfahren, dass trotz Läuterung alte Rechnungen beglichen werden müssen. Das alles reicht für satte 4 Punkte. Aber wirklich zum Kotzen finde ich, dass sich ein paar hirnverbrannte Fans von der widerlichen Bordsteinkickszene animiert fühlten, es gleich zu tun. Und jetzt zu behaupten, der Film könne ja nichts dafür, ist fadenscheinig. Natürlich kann der Film was dafür, denn braucht eine kritische Auseinandersetzung mit diesem Thema solche expliziten Gewaltdarstellungen?

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Civil War

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Also ich denke schon, dass Gewalt in der Neonazi-Szene ihren festen Platz hat. Und als Anführer ein solchen "Gang", ist man sicher nicht unbedingt der zimperlichste, sont wär man nicht der Anführer.


sushi97

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"Aber gibt HisX diesen Kontext wirklich her oder bedient er sich nur der Effekthascherei um Aufmerksamkeit zu erregen und seine eklatanten Schwächen zu verstecken?"

Dann nenne doch mal bitte die eklatanten Schwächen, die vertuscht werden müssen.


Berlin42

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Bewertung9.5Herausragend

Ich habe den Film nach der gestrigen Zweitsichtung noch einmal um einen Punkt hochgesetzt. Was mir gute 10 Jahre nach der Erstsichtung besonders positiv auffiel ist, dass der Film einen hervorragenden Nutzen aus seinen Flashbacks zieht, die Regisseur Tony Kaye gezielt über die gesamte Laufzeit einstreut. Mit ihrer Hilfe stellt er Personen vor und begründet ihre Handlungen, die Rückblenden machen sogar den Großteil der Spannung aus. In vielen Filmen leidet die Story doch erheblich unter diesem Stilmittel, wodurch ich bereits so etwas wie eine grundlegende Abneigung dagegen entwickelt habe. Nicht so in American History X. Edward Norton spielt zudem wirklich großartig, seine Wandlung ist einfach nur perfekt umgesetzt worden. Zu Recht gelang ihm mit diesem Film sein Durchbruch. Die Geschichte mündet in einem brachialen Ende, das man die gesamten 120 Min eigentlich bereits erahnen konnte, aber doch nicht wahrhaben wollte. Ein großartiger Film...

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Mrain

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

*Kann Spoilern!*

Über Filme kann man streiten. Es gibt unsagbar schlechte, sinnlose, aber auch gute und manchmal überragende Werke. Kaum ein Thema wurde noch nicht abgedeckt und der Markt ist riesig. Dann kommt es noch ganz selten vor das ein Film erscheint, der den Titel "Weltklasse" erlangt und über viele Generationen die Menschen bewegt. American History X ist solch ein Meisterwerk und ich möchte im Folgenden erläutern, warum.
Ich denke das jeder von sich behaupten kann, aktiv oder zumindest passiv mal mit dem Thema Rassismus in Kontakt geraten zu sein. Doch wo fängt Rassismus eigentlich an, wie entsteht er und was kann er aus einem Menschen machen? Diese Fragen versucht der Film mit einer Figur zu erklären, die facettenreicher nicht hätte dargestellt werden können: Derek Winyard, eine Leitfigur die ihresgleichen sucht, hochintelligent, entschlossen und gewaltbereit weiß seit einem Schicksalsschlag nicht mehr wohin mit seiner Wut und sucht die Schuld dafür bei den Randgruppen. Cameron Alexander, eine bekannte Größe im rechten Block, missbraucht Winyard für seine Propaganda und um frustrierte Jugendliche in die Neonaziszene einzuschleusen. Der Tanz kann beginnen.
Derek steigt innerhalb seines Viertels zum Obernazi auf und schreckt vor keiner (Straf)tat zurück um seine von Hass geplagten braunen Ansichten nach vorne zu treiben. Dabei reißt er sein Leben und das seiner Angehörigen mit in den Abgrund, und zeigt sich erst dann geläutert, als es schon zu spät scheint, denn da ziehen Dereks ehemalige Nazifreunde seine kleinen Bruder schon mit in ihr Boot... Dabei versucht American History X weder zu vertuschen noch zu verharmlosen. Schonungslos wird gezeigt wie brutal es bei den Neonazis zugeht, wenn du einmal drin bist kommst du nicht so leicht wieder weg. Deutlich wird dies auch durch Dereks Freundin Stacey und seinen Kumpel Seth, die ihre Überzeugungen letztendlich über alles andere stellen (so überzeugend, das ich mich manchmal zurückbesinnen musste, das sie nur schauspielern).
Am Rande möchte ich hier nocheinmal das Ende hervorheben, das mich doch überrascht und erschüttert hat, obwohl ich dachte ich wäre schon gegen so ziemlich alles abgehärtet. So kann man sich irren.
Dabei ist die Grundaussage eine ganz simple: Dein ganzer Hass nützt dir am Ende nichts, du musst lernen die richtigen Fragen zu stellen. Wenn es doch nur so einfach wäre. Aber die Realität sieht leider anders aus.
Back to topic. Natürlich kann es für diesen Film nur eine Empfehlung geben, wer ihn noch nicht gesehen hat sollte dies schleunigst nachholen, denn hier wurde ein sehr bedeutendes Stück Filmgeschichte geschrieben, das ich jedem unbedingt ans Herz legen möchte. Vielleicht kann er auch ein paar vereinzelte Mitmenschen mit verqueren Ansichten noch zur Besinnung rufen, auch wenn ich hoffe das sich an dieser Stelle keiner angesprochen fühlt.
Grausam und wachrüttelnd. Es ist schrecklich das Rassismus noch immer ein Thema ist das nicht an Aktualität verloren hat, sodass Filme wie dieser zur Aufklärung gedreht werden müssen, aber gleichzeitig ist es eine Bereicherung das es diesen Film gibt.
Danke, American History X.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung9.5Herausragend

Edward Norton war gerade am Anfang seiner Karriere eine Naturgewalt von Schauspieler, was "American History X" eindrucksvoll unter Beweis stellt.
Wahnsinn wie der doch eigendlich schmächtig und bübisch aussehende Norton hier als muskolöser Nazi mit Glatze und Hakenkreuztatoo auftritt und absolut überzeugt.
Das immer wieder aufgegriffene und für starke Dramen genutzte Rassismus Thema wird hier fast zur absoluten One Man Show.
Fast deswegen weil dem hier sehr großartigen Norton eine ganze Hand voll guter Darsteller zur Seite steht die alle auch neben ihm eine gute Figur machen.
Gerade Ex- John Connor Darsteller "Edward Furlong" brilliert hier in seiner wohl besten Rolle.
Besonders wiederlich und realistisch kommt auch "Fairuza Balk" als ekelhafte Nazifreundin rüber.
Regisseur "Tony Kaye" taucht seine Rückblenden in düstere schwarz weiße Farben und verstärkt damit die drastischen Bilder und die intensive Geschichte damit bewußt.
Die Gegenwart wird als Kontrast in Farbe gezeigt, ist aber an tristigkeit nicht weit von der Vergangenheit entfernt.
Es ist ja bekannt das Norton und Kaye am Set und gerade beim Schnitt mehrmals aneinander geraten sind, Kaye dabei den kürzeren gezogen hat und Norton seine Schnittfassung durch bekam.
Inwieweit der Film bei einem anderen Ergebnis besser oder schlechter ausgefallen wäre würde mich zwar interessieren, mit dieser jetzigen Fassung bin ich aber definitiv mehr als zufrieden.
Vielleicht trägt Kayn wie es bei einem solchen Thema üblich ist etwas dick auf,
realistisch kommt das ganze aber allemal rüber.
Ein toller Film über ein ewig aktuelles Thema mit mehr als guten Darstellern, einer interessanten Story und einer passenden Optik!
Absolut empfehlenswert!

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cpt. chaos

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Einer der Filme, die ich wohl nochmal bewertungsmäßig nach der nächsten Sichtung aufwerten werde (gegenwärtig bescheidene 8 Punkte).


Dr.Hasenbein

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Ja mach das mal. Ist zwar ein altbewährtes Thema aber sehr intensiv und mit einem grandiosen Edward Norton!


harrid.6

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mal wieder seit Ewigkeiten gesehen. Grandioser Film mit grandiosen Schauspielern(vor allen natürlich Norton) und ner großen Botschaft. Die Botschaft ist klar: es spielt im Endeffekt keine Rolle ob jemand weiß,schwarz,gelb,braun,rot oder lila ist. Es ist auch vollkommen latten ob jemand Christ,Moslem oder Jude ist. Wenn jemand zu dir korrekt ist und dich mit Respekt behandelt, bist du im Endeffekt auch korrekt zu ihm. Man sollte nie eine Gruppe oder Rasse pauschalisieren nur weil ein paar Leute davon ätzend sind! Wenn man das verstanden hat, hat man auch den Hass besiegt. Nur weil dir jemand ans Bein pisst sind nicht alle mit der Hautfarbe, Religion oder politischen Einstellung auch so!!! Allein deswegen EINER DER BESTEN FILME aller Zeiten! Klare 10.0

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A-vienna

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Bewertung10.0Herausragend

American History X ist ein Film der auf eine Thematik zurückgreift die überall auf dem Planeten vorhanden ist - Rassismus, Hass. Wie arm ist der Mensch, dass er andere Menschen erniedrigt oder gar ermordet nur weil sie eine andere Hautfarbe, eine andere Religion oder einfach nicht derselben Meinung sind ? Es ist traurig, dass es immer Rassisten geben wird. Menschen die ohne zu denken handeln. Alles in allem hat der Film eine gute Story, gute Schauspieler vor allem Edward Norten spielt hier unbeschreiblich gut. Ein gelungener Film.

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Maniac

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

American History X ist ein äusserst sehenswerter Beitrag über den Rassenhass in Amerika, der aber auch deutlich macht das nicht nur der Weisse an diesen erschütterndem Problem schuld ist. Es ist schon eine beeindruckende Aussage, die dieser Film dem Publikum übermittelt. Edward Norton ist hier einfach sensationell. Spielt er doch eigentlich gleich mehrere Rollen gleichzeitig.
^^^^^^^^^^Ab hier eventuell leichte Spoiler^^^^^^^^^^^^
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Da wäre zum einen der Anführer Derek, der eine Gruppe verzweifelter Aussenseiter dazu aufhetzt, den Kampf gegen die "Überfremdung" endlich aufzunehmen. Zum anderen gibt er sich im Knast dann als verblendeten Einzelgänger und zuguter letzt sieht man ihn dann auch noch als geläuterten, gebrochenen und zu tiefst am Boden liegenden Mann, der nun erkennt das sein Bruder genau den gleichen Weg eingeschlagen hat. Das alles bringt Norton so überaus brilliant an den Zuschauer, das ich vor dieser hervorragenden Schauspielleistung nur meinen Hut ziehen kann.
Der Film greift immer wieder auf S/W-Rückblenden zurück. Umso mehr ist beim Zuschauer dringende Aufmerksamkeit gefragt. Wer dazu bereit ist, wird mit einem sehr intelligenten Drama belohnt, das sehr packend inszeniert ist und eine aufrüttelnde Wirkung hinterlässt.

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Codebreaker

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Kann ich nur so unterschreiben! :)


BenAffenleck

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Eines der besten und intensivsten Filmerlebnisse, welches ich jemals erleben durfte. Der Film hat alles 2 Jahre ne Pflichtvisite in meinem Player. Norton ist hier einfach unglaublich.


ElmStreet84

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Bewertung10.0Herausragend

"Wie eine einzige, kleine Entscheidung alles verändern kann"

Dieser Kommentar ist besonders Iris gewidmet! Du wolltest ihn ja haben, jetzt hab ich mir einfach mal was einfallen lassen! Hoffe, er gefällt dir! :)

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» My eyes have seen the glory of the tramplin at the zoo,
we washed ourselves in niggers blood and all the mongrals too,
we're taking down the zog machine jew by jew by jew,
The white man marches on. «

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Mit "American History X" schuf Regisseur Tony Kaye 1998 einen Meilenstein der Kinogeschichte und einen Film der bis heute nicht mehr aus der Filmwelt wegzudenken ist. Dabei kann es sein, dass er dies auf sehr sehr viele Arten ist. Zum einen vielleicht, weil er so unglaublich gute Schauspieler hervorzaubert, die in einer Geschichte spielen dürfen, die besser und mitreißender nicht hätte sein können, oder aber auch weil man hier eine der wichtigsten und bedeutensten Beziehungen klar und deutlich in bewegten Bildern wiedergibt, nämlich die der Brüder, die sowohl bester Freund als auch Vorbild sind oder zumindest sein können. Vielleicht aber auch weil er solch ein kompliziertes, aber auch gleichzeitig simples und auch, wenn man sich etwas mehr damit beschäftigt, ein dummes Thema für seine knapp 2 Stunden aufgreift. Die der Rassenfeindlichkeiten. Nicht hier in Deutschland, sondern in Amerika, in Los Angeles, der "Stadt der Engel". Hier wird nicht großartig erklärt, woher dieser Hass kommt, oder was man genaueres dagegen tun kann, hier wird einfach frei heraus dem Zuschauer ins Gesicht geworfen, was das eigentlich ist, und zwar in der heutigen Zeit, bzw. der Zeit der 90er Jahre. Hier werden dem Zuschauer noch einmal die großen Propagandareden des Führers vorgehalten und der Nazionalsozialismus aufs Auge gedrückt, und es wird ihm klar gemacht, dass es diesen nicht nur in Deutschand teilweise immenoch, aber hauptsächlich zur Zeit von Hitlers Regieren, sondern auch in anderen Ländern , von denen man vielleicht nie gedacht hätte, dass sie mit dem "r"-rollenden Scheitelträger jemals sympathisieren könnten und es einem nie in den Sinn gekommen wäre, dass dort so etwas wie Nationalsozialismus herrschen könnte. Doch es ist so. Aber es ist kein deutscher Nationalsozialismus, sondern amerikanischer, in dem die weißen gegen die schwarzen aufgehetzt werden und ein schwarzer nur einzig und allein etwas wert ist, wenn er tot im Straßengraben liegt und solange um sein Leben kämpft, bis er aufhört zu atmen. Doch dieser "Hass" ist nicht aufgetreten aufgrund des Hasses der Rasse gegenüber selbst, sondern aufgrund der sozialen Gegebenheiten.
Dass sich schwarze Gangs in New York, Kalifornien, Washington oder Detroit, oder wo auch immer Nacht für Nacht bekriegen und dabei immer mehr weiße "Amerikaner" ins Kreuzfeuer geraten. So ist es auch Derek ergangen, der uns hier durch "American History X" zusammen mit seinem jüngeren Bruder Danny begleitet und uns seine eigene Geschichte haargenau und bis zum platzen detailliert erzählt. In einem Nachrichtenbericht von NBC konnte man ihn vollkommen aufgelöst im Fernsehn sehen, wie er ein Interview geben musste, nachdem sein Vater, ein Polizist, auf der Straße von einem schwarzen Kriminellen erschossen wurde.
Und damit beginnt alles, der Hass, die Wut, die Trauer... die Rache! Von da an tolleriert er diese Untergruppen nicht mehr, die es wagen, in sein Vaterland einzutreten und dabei nichts als Ärger machen und dem Staat zur Last fallen. Von da an ist er nur noch für die weißen, begleitet dabei von seinen Freunden, die ihn beschützen und dabei unterstützen was er denkt und tut... dabei tragen sie genau so ein hübsches Harkenkreuz auf der Brust, auf dem Arm oder sonstwo auf ihrem Körper, wie unser Derek. Und wie sich später herausstellen sollte hat er auch noch einen weiteren Nachamer und Anbeter, nicht einer seiner Kumpels, mit denen er tagtäglich rumhängt... sondern seinen besten Freund... seinen Bruder.
Von da an beginnt für den jungen, 16 jährgen Danny, der mit angesehen hat, wie zwei Schwarze den Wagen seines Bruders klauen wollten, und der sie daraufhin auf brutalste Weise tötete, hat nun eine sehr schwierige Zeit durchustehen. Eine Zeit der Ungewissheit, der Verwirrung, der Wut und vorallem des Hasses. Er sieht zu seinem großen Bruder auf, versteht nun die Beweggründe, warum sein er so geworden ist, wie er ist. Und will es ihm gleich tun. Und schließst sich den Banden an, die seinen Bruder vor einiger Zeit immerzu anhimmelten. Nun ist es jedoch der junge Danny, der die "Familientradition" am Leben erhält, denn Derek muss seinen Arsch in der kalten Zelle unter einer Decke im Knast warm halten.

» Nach zwei Stunden hab ich gedacht, ich schaff nichtmal ne Woche hierdrin. «

Noch mag ihn der Knastalltag stressen, verunsichern, beunruhigen, doch er wird sehr bald merken, wie eine einzige, klitzekleine Entscheidung manchal sehr sehr große Veränderungen mit sich bringen können. So lernt er während seines Aufenthaltes im Gefängnis den Schwarzen Lamont kennen, der dort für die Bettwäsche zuständig ist. Er freundet sich schließlich mit ihm an, besonders nachdem er von den eigenen Leuten misshandelt und vergewaltigt wurde, zu denen er sich anfangs noch so hingezogen fühlte. Und zum ersten mal merkt Derek, was er für einen großen Fehler gemacht hat, und gesteht sich ein, was das alles für ein großer Fehler war, den er da begangen hat und hat gelernt, dass Menschen im Grunde gleich sind, nur ihr Äußeres und ihr Verhalten sie zu etwas anderem, etwas nicht dazugehörigem macht. Es mag sehr viel Gewalt und Verbrechen in Los Angeles und den USA geben, doch gibt es auch Leute, die es besser machen wollen, die aus ihrem Fehlern gelernt haben, so einer war Lamont. Und er war derjenige, der Derek die Augen geöffnet hat und ihm gezeigt hat, dass man mit Hass nicht besonders weit kommt. Doch trotzallem, was ihm passiert ist, will Derek mit allen Mitteln verhindern, dass das gleiche Schicksal seinem kleinen Bruder widerfährt und zeigt ihm, dass Hitler im Grunde genommen nur ein gequälter, verwirrter, psychisch gestörter war, der die Welt nicht so sah, wie man sie vielelicht lieber hätte sehen sollen, und der Nationalsozialismus und der Hass gegen "andere" Rassen im Grunde garnichts bringt und ihn nur in den nächsten Knast oder den nächsten Leichenwagen verfrachtet.

"American History X" ist einer der besten Filme des Jahrzehnts, dass eigentlich für mich das beste Jahrzeht für Filme aller Zeiten ist, nicht weil es dem Mainstream dieser Zeit besonders gefolgt ist, sondern weil es eine Geschichte erzählt, die packender, berührender und aber leider letztendlich auch realer nicht sein kann. Es ist einfach ein geniales Stück Film- aber auch echte Geschichte, die bis heute immernoch packt, fesselt und mitreißt und von dem ich stolz und ohne jeglichen Zweifel behaupten kann, dass er zu meinen absoluten Lieblingen und Meisterwerken gehört.

"Hätte Danny seinem Bruder nie gesagt, dass zwei Schwarze versuchen, seinen Wagen zu klauen..."

"Hätte Derek die beiden nie erschossen sondern die Polizei gerufen..."

"Hätte Danny dem schwarzen Bösen in der Schultoilette den Qualm der Zigarette nicht ins Gesicht gepustet, weil er einen weißen zusammenschlug...."

.
.
.

"... wäre jetzt alles anders!"

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Bubo

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....! Hast also Deine Worte für AHX gefunden! Wow. Kannst ehrlich stolz auf Dich sein! Fühle mich sehr geehrt mit der Widmung, bin grade bisschen rot geworden....ui. Ein tolles Gefühl, DANKE :D
Find's echt interessant, wie unterschiedliche Aspekte des Films bei uns jeweils als Vordergrund wahrgenommen worden sind. Für mich war etwa ganz klar erklärt, WO dieser Hass herkommt, und grade das hat mich total umgehauen. Aber dazu schreibe ich Dir noch ne PN, lieber Nico! Starker Kommentar!


ElmStreet84

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@Motherfucker: Ein Zitat, in dem so viel Wahrheit drinsteckt!
@dvd: Danke dir! Freut mich immer wenn meine Kommentare so gut ankommen! :)
@Iris: Klasse, dass es dir gefällt. Ja, der Hass kommt ja von den Verbrechen und dem "Interationsproblem", wie Derek das im Film nennt, und parallel dann sein Vater als weißer Polizist auf der Straße erschossen wird.
Freu mich auf deine geschwätzige PN, auf eine runde belustigende Unterhaltung! :D <3


ButterSalami

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Bewertung10.0Herausragend

Sehr guter Film

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brucelee76

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Bewertung10.0Herausragend

Hallo zusammen,

zu meiner Schulzeit war es cool und Ehrensache von einigen Teens sich Rechts zu bekennen. Und Dumpfbacken-Parolen gegen System und Gesellschaft von sich zu geben. Eigentlich sind die Jungs in Ordnung gewesen, nur halt etwas irritiert mit der Gesamtlage (Wiedervereinigung, 2.Weltkrieg, Asyl, Türken, Neger, Juden, Moslems, Punks, Scheiß-Politiker ...).
Wie auch immer ist es ein schwieriges Thema das die Gemüter heizt, wenn es um Rassen und Menschenhass geht. Denn wenn die Kacke mal richtig am Dampfen ist, gibt es nur noch den UR-Mensch, der überall im Menschen seit der UR-Zeit fest geankert ist.
Doch dieses Phänomen ist überall auf der Welt zu beobachten. Der Nachbars-Clan und anders aussehende, sind ist immer Schuld am eigenen Unvermögen.

Mein Fazit: American History X ist ein sehr bedeutender und wichtiger Film über den UR-Hass im Menschen gegenüber ANDERE. Gezielt manipulierte Hetzparolen scharen täglich tausende von Neu-Mitglieder. Nicht nur in der Nazi-Szene. Auch andere fanatische Institute finden zur jederzeit hirnlose Neuankömmlinge.

P.S.: Nur unglückliche Menschen hassen. Mein Opa sagte mal: Junge es gibt nur Arschlöcher und welche die keine Arschlöcher sind. Unabhängig Nationalität, Rasse und Bildung.

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vanilla

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weiser Mann, dein Opa;-)


Samweis_Gamdschie

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Verdammt starker Film über das Thema Rassismus. Völlig zurecht ein Film, der sehr beliebt ist.
Einer der besten Filme im 99er Filmjahr.
Sollte jeder mal gesehen haben !!!

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Kuchenverkaufer

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein wichtiger und intelligenter Film kreativer Ideen und emotionaler Momente.

Die Thematik ist immer noch aktuell und wird es auch noch lange Zeit bleiben, diesen Film sollte sich jeder anschauen.

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doktormovie

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Bewertung9.5Herausragend

Hass ist schlecht! Denn am Schluss sind wir alle die selben Arschlöcher.

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Jek-Hyde

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Die Hautfarbe von Arschlöscher unterscheidet sich nur dann wenn sie gebleeacht sind ;D


doktormovie

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Alter xD


adrian.valentin.378

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Bewertung9.0Herausragend

Mitreißend , Hart, Emotional und Hoffnung spendend
Ein Film über die menschlichsten aller Eigenschaften: Liebe, Hass, Terror, Manipulation und Gewalt
Wer sich für Themen wie Rassismus und seine Hintergründe interessiert, der sollte auf jeden Fall mal in Erwägung ziehen sich diesen (meiner Ansicht nach) in fast allen Punkten überragend umgesetzten Film anzusehen.

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Bubo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Aus der vollen Kiste der Bubo-Metaphern. Heute: Wenn ich ein Blümchen wär...
Man nehme einen Samen, pflanze ihn ein und lasse ihn in seinem Sinne wachsen. Die Erde ist hierfür nicht so wichtig. Auch nicht die Stärke der Wurzeln. Ebenso wenig die Anzahl Sonnen- oder Regenstunden. Nicht einmal das Alter der Pflanze. Das, was hierfür entscheidend ist, ist der richtige Dünger, damit alles schön nach den Vorstellungen des Gärtners gedeihen kann. So ein Blümchen ist hungrig und will gefüttert werden.

„People look at me and see my brother.“

Bruder, wir entspriessen doch demselben Samen. Wir wachsen vielleicht unterschiedlich schnell, drehen unsere Blätter in unterschiedliche Richtungen. Unsere Blüten verströmen vielleicht nicht denselben Duft, leuchten vielleicht nicht in derselben Farbe. Dennoch sind wir da, zusammengepfercht im selben Gartenbeet und müssen nebeneinander leben, oder nicht?

Bruder, wir sind uns doch so ähnlich, und wir haben doch rein gar nichts gemein. Ich habe so viele Fragen und ich weiss, DU stellst sie Dir auch, egal, ob ich zu Dir aufsehe oder auf dich herabblicke.Warum muss ich leiden? Was ist mein Ziel? Wer bin ich? Wie finde ich mein Zuhause? Wann wird es soweit sein? Wo komme ich her, wo gehe ich hin? Ich will doch nur....Antworten. Irgendwo, bei irgendwem, irgendwann muss ich sie doch irgendwie finden können. Ein anderer Gärtner kann mich vielleicht zu etwas höher entwickeltem hin züchten, indem er mir die Antworten eindüngt, oder nicht?

Bruder, was sagst Du? Ich stelle mir die falschen Fragen? Es gibt nur eine Frage, die ich mir beantworten muss? Die kein Gärtner der Welt je für mich beantworten kann?...Ich verstehe nicht...

„Has anything you've ever done made your life better?“

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Bubo

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Wunderbares Schlusswort, Lydi^^


Lydia Huxley

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^__^


snyky

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr guter Film zum Thema Rassismus

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BenAffenleck

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Bewertung10.0Herausragend

“Hass ist Ballast. Das Leben ist zu kurz dafür, dass man immer wütend ist. Das ist es einfach nicht wert”.

Selten hat mich damals ein Film so im Sessel zurück gelassen, wie AMERICAN HISTORY X. Die Namen der Mitwirkenden rasselten runter, aber man war immer noch baff. Geschockt. Traurig. Aber es war ein Ende ohne Samthandschuhe. Für diesen Film war es vor allem das richtige Ende, untermauerte es doch die Aussage “Hass erzeugt nur noch mehr Hass” perfekt.

Norton und Furlong harmonisieren perfekt zusammen. Gerade Norton liefert hier seine beste Performance ab (Natürlich ist er in ZWIELICHT und FIGHT CLUB auch grandios).
Die Geschichte zieht einen mit, ist schockierend und perfekt erzählt. Alles Vergangene ist nur in schwarz/weiß gehalten. Einzig die ständigen Zeitlupen sind mir für so einen Film zu stylisch. Natürlich sehen sie fantastisch aus, aber das dürften sie eigentlich gar nicht. Letzten Endes fühlen sich vielleicht noch einige Unentschlossene Idioten bestätigt.

Fazit: Ein sensationelles Drama, das mir wieder Eindrucksvoll zeigt das Hass nicht vererbt, sondern anerzogen wird. Und das darf niemals toleriert werden.

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Bubo

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Glaub ich Dir sofort! War ja selbst mal ein Kind und hab blind alles von den Eltern als "richtig" angenommen...ich weiss schon, warum ich mich der Mutter-Verantwortung nach wie vor nicht gewachsen fühle! Und Dein Unwohlsein bezüglich der Bilder leuchtet mir absolut ein. Mist, Konsens...so lässt's sich schlecht diskutieren;) Nichts desto Trotz ein unbeschreiblich nachwirkender Film.


BenAffenleck

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"...ein unbeschreiblich nachwirkender Film." Ich finde das immer sensationell, wenn ich merke was für eine starke Auswirkung doch Filme auf das eigene Leben haben. Ist ja anscheinend auch nicht nur bei mir so. Am Freitag habe ich auch wieder so einen gesehen, worüber man ständig nachdenken musste: DEAD MAN WALKING. Auch starker Tobak. Greift natürlich auch bei dem Thema: In den Genen verankert oder anerzogen?
"...nach wie vor nicht gewachsen fühle." Da mach dir mal keine Sorgen. Man wächst mit den Herausforderungen.



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