American History X

American History X (1998), US
Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Kinostart 25.02.1999

7.9 Kritiker
73 Bewertungen
Skala 0 bis 10
8.0 Community
25422 Bewertungen
174 Kommentare
American History X - Bild 13580
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von Tony Kaye, mit Edward Norton und Edward Furlong

Nachdem der Skinhead Danny in der Schule einen Aufsatz über Hitlers “Mein Kampf” abgeliefert hat, in dem er die Inhalte dieses Buches unkritisch übernommen hat, gibt ihm der Schuldirektor eine letzte Chance, um nicht von der Highschool zu fliegen: er muß einen ganz persönlichen Kurs mit dem Titel “American History X” belegen, und als erste Aufgabe einen Aufsatz über seinen Bruder Derek schreiben, der wegen Totschlag an zwei Schwarzen drei Jahre im Gefängnis verbrachte, und heute wieder frei kommt. Bevor Derek verurteilt wurde, war er der Anführer einer Skinhead-Gang.

Handlung

Im Geschichtsunterricht gerät der Jung-Neonazi Danny Vinyard (Edward Furlong) wegen seines Aufsatzes ‘My Mein Kampf” mit seinem jüdischen Lehrer (Elliott Gould) aneinander. Der weigert sich Danny weiter zu unterrichten und schickt ihn zu Direktor Sweeney (Avery Brooks), welcher schon seinen älteren Bruder Derek (Edward Norton) kannte. Sweeney will ihn fortan selbst in Geschichte lehren und stellt Danny vor die Wahl innerhalb eines Tages einen Aufsatz über Derek anzufertigen oder von der Schule verwiesen zu werden.

Danny gibt dem Aufsatz den Titel ‘American History X’. Dieser Aufsatz erzählt den Film mit zahlreichen Rückblenden und gibt so Einblick in die Familie Vinyard. Vieles dreht sich dabei um Danny großen Bruder, den White-Power-Leader Derek. Derek wurde wegen zweier Morde an Afroamerikanern, wovon einer als Notwehr gelten kann, der andere aber als vorsetzlich zu bezeichnen ist, zu drei Jahren Gefängnis verurteilt und steht nun kurz vor der Entlassung.

Rechte Gesinnung in der Familie VinyardDie Flashbacks verdeutlichen, wie das rechte Gedankengut in der Familie Vinyard verankert ist am Beispiel des Vaters, der populistische Parolen à la ‘Schwarze werden trotz geringerer Qualifikation bevorzugt eingestellt’ vertritt. Als der Vater von einem schwarzen Drogendealer erschossen wird, schließt…

  • DVD
Erscheinungstag: 19.08.11
  • American History X - Bild 13581
  • American History X - Bild 13582

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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: American History X

Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de

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7.5Sehenswert

Empfehlenswert ist er dennoch, schließlich wartet er mit einigen stark gefilmten Szenen auf, wenn auch die sehr intensive Verwendung von Zeitlupen allmählich zu ermüden droht. Starke Schauspieler machen einige Schwächen wett und trotz Oberflächlichkeit bleibt „American History X“ eine interessante Studie darüber, wie leicht und auf welche Weise sich Rassismus in unsere Gesellschaft einschleichen kann.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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6.0Ganz gut

Packend inszenierter Common-Sense, der manchmal trotz Schwarz/Weiß-Anstrich recht eindimensionale Lösungen und Herleitungen zum Thema bietet und Nazi-Denken als alleiniges Phänomen des White-Trash deklariert. Trotzdem ein Film, den man mal gesehen haben sollte.

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 8 Antworten

Hitmanski

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Dem würde ich auch garnicht groß widersprechen wollen; der Film bietet zumindest einen Ansatzpunkt zur Diskussion, und hat deshalb schon seine Daseinsberechtigung. Er scheitert - meiner Meinung nach - aber an den selbstgesteckten Ansprüchen, die er durch seine bewusst starke Bildsprache und seine pathetischen Gesten selbst überhaupt erst generiert. Es ist ein packendes Plädoyer gegen Rassismus, aber eben keine Meditation über dessen Wesen - da weine ich ein bisschen dem verschenkten Potential hinterher. Andererseits ist vielleicht gerade seine Simplizität auch sein größtes Plus, ermöglicht er so den Zugang zu seiner Message doch auch denjenigen, die vor einer tiefgreifenderen, und daher auch theoretischeren Auseinandersetzug eher abgeschreckt würden.


Shritz

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Letzten Endes ist es wie so häufig Auslegungssache, was man dem Film abgewinnt und was man ihm vorwirft. Aber eines hat er erreicht: das über ihn diskutiert wird und das ist ja schließlich auch schonmal was wert ;)


alviesinger: bummelkino

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8.5Ausgezeichnet

John Connor als Neo-Nazi und die verlorene Unschuld der Bordsteinkante

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

pellekraut007

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Leider... leider gibt es eine Menge Irrer, die speziell das mit dem Bordstein für eine nachahmenswerte Sache hielten. So erreichte dieser wirklich gute Streifen auch die, die nach der Bordsteinszene abschalten :( Grunz!



Kommentare (171) — Film: American History X

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Drumhead92

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hartes Drama über Skinheads mit einem ganz starken Edward Norton.
Dieser Film ist von Anfang bis Ende eine wahre Lebensgeschichte. Und zwar eine sehr ungemütliche! Alles wirkt sehr real als ob dies wirklich geschehen könnte.

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Oliver0403

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film ist hervorragend gemacht. Nur ist das Ende nicht so toll. Aber nicht jeder Film kann ein Happy-End haben.

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ZedsDeadBaby

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Bewertung9.5Herausragend

Ein schockierendes Drama. Es zeigt uns, dass es nicht nur ungesund ist voller Hass und Groll gegen etwas zu sein, sondern auch tödlich.
Traurig, ergreifend, hart, doch auch herzlich und familiär - vor allen Dingen aber: wahr

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claustrum

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Bewertung2.0Ärgerlich

Gewalt, Hass, Rassismus sind starke Themen. Es sind Themen mit denen wir uns als Mensch in unserem Leben mit Bestimmtheit auseinandersetzen werden. Klug erscheint deshalb die Wahl, sich als Regisseur mit solch einer Thematik zu befassen. Bescheiden ist leider das Resultat. Die schwache Leistung Nortons ist leider wie bei all seinen Filmen höchst unangenehm für den Zuschauer. Seine regungslose Mimik erinnert an den Gesichtsausdruck eines Hundes, welcher gerade Bäume wässert. Qualvoll erdauert man die Gewaltorgien und fühlt sich wieder an Fight Club erinnert. Qualtitätsmässig beinahe ebenbürtig sind diese beiden Filme anyway.
Der schlechte Schnitt und das mühsame Schwarz-Weiss kastrieren den Film auf grausame Art und Weise. Kaum einmal springt der Funke zum Zuschauer über. Es bleibt nur noch die Wahl den Film oder sich selbst in Brand zu setzen, um nicht an Langeweile zu sterben.

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kahaujiko

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achtung, auf mp treibt ein neuer, seine eigenen kommentare likender troll sein unwesen


Tom_Thompson

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Was hast du denn für einen Geschmack ?
Edward Norton der tausende in die Kinos lockt ist ein schlechter Schauspieler. Aber Bushido, der weder ein guter Musiker noch ein Schauspieler ist, zeigt "Herausragende Leistungen". Womit denn ? Mit seinem asozialen Sozialverhalten ?
Du hast "History X" außerdem total missverstanden !!!


SoulReaver

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Bewertung9.0Herausragend

„Hass ist Ballast. Das Leben ist viel zu kurz dafür, dass man immer wütend ist. Das ist es einfach nicht wert.“

Rassismus ist heute immer noch ein viel zu gern todgeschwiegenes Thema. Dabei strömt die sogenannte "braune Welle" in immer größeren Ausmaßen über Deutschland. In Amerika zieht das alles natürlich noch viel größere Kreise und artet täglich in brutalen Auseinandersetzungen zwischen schwarz und weiß aus. Tony Kaye widmet sich 1998 mit seinem Debütspielfilm 'American History X' der rechten Szene in Amerika und inszeniert ein extrem schockierendes, eindringliches und wichtiges Drama.

Der 16-jährige Hitlerfan Danny muss eine Schulaufgabe über seinen Bruder Derek schreiben, der am selben Tag aus dem Gefängnis entlassen wird. Drei Jahre zuvor hatte der charismatische Skinhead Derek zwei Schwarze getötet, die sein Auto stehlen wollten, und er war zu einer Art Ikone der White-Power-Bewegung aufgestiegen. Was jedoch keiner weiß: Im Knast hat Derek Hass und Gewalt abgeschworen. Jetzt ist er wieder auf freiem Fuß und für ihn beginnt ein verzweifelter Kampf um die Seele seines Bruders.

'American History X' wird in zwei Teile eingeteilt. Die Rückenblenden und die Gegenwart. Die Vergangenheit wird immer in schwarz-weiß gehalten. Neben diesem Stilmittel, besitzt der Film aber eine unglaublich intensive Bildersprache. Kameramann Tony Kaye, der auch Regisseur ist, leistet hier beeindruckende Arbeit und fängt einige der stimmigsten und emotionalsten Bilder ein. Dazu die berührende und unglaublich melancholische Musik von Anne Dudley, die dem Film in seiner ganzen Schwere und Härte immer treffend untermalt.

Mit Edward Norton in der Hauptrolle hat 'American History X' einen der stärksten Darsteller unserer Zeit. Norton spielt den durchtrainierten Neo-Nazi Derek, der im Knast endlich die Augen öffnet. Norton kann hier sein ganzes Können unter Beweis stellen und meistert seine Verwandlung vom brutalen Nazi-Anführer zum einfühlsamen Bruder glaubwürdig und authentisch. Die Oscar Nominierung hat er sich 1999 redlich verdient. Neben Norton ist es gewohnt schwer zu glänzen, aber auch die Nebenrollen leisten hier überzeugende Arbeit ab. Edward Furlong, der immer für einen Skandal zu haben ist, gibt Dereks Bruder Danny. Furlong kann Norton natürlich nicht das Wasser reichen, holt aber alles aus seiner Rolle und bringt seine wohl beste Leistung. In weiteren Rollen können Beverly D'Angelo und Averly Brooks einige Impulse setzen.

Rassismus ist ein Thema, dass schon immer gegenwärtig und schwierig zu behandeln war. Ein Problem, das schon seit jeher existiert und auch immer bestehen bleiben wird, das muss man akzeptieren. In einer Zeit in der wir jeden Tag in der Zeitung und in den Nachrichten von Morden lesen. Mord wegen Hautfarbe und Nationalität. Reiner Nationalstolz wird schon längst nicht mehr als dieser angesehen, schnell wird man selber in die rechte Schiene gedrückt. In dieser Zeit, in der Worte nichts mehr bringen, da sie nur auf eine Wand stoßen, kommen Filme wie 'American History X' genau richtig. Denn vielleicht kommt durch die extreme Darstellung dieses Themas doch noch irgendwas bei diesen Menschen an. Schließlich gab es auch schon Komapatienten die nach Jahren wieder erwacht sind.

'American History X' zieht uns mitten ins Geschehen. Wir sehen wie mehrere schwarze das Auto von Derek klauen wollen. Dieser lässt sich das nicht gefallen und stürmt mit geladener Pistole aus dem Haus. Sein Körper ist überzogen mit Tattoos, ganz besonders auffällig natürlich das riesige Harkenkreuz auf seiner Brust. Ab diesem Punkt geht es erst mal nicht mehr um Derek. Wir bekommen Danny vorgestellt, der während Dereks Knastaufeinhalt selbst in die Nazi-Szene gerutscht ist. Danny war ein guter Schüler, immer fleißig und intelligent. Doch durch die Taten seines Bruder und dessen "Freunde" hat sich Danny vom richtigen Weg abbringen lassen und lies sich vollkommen verblenden. Wenige Zeit später kommt Derek aus dem Gefängnis, aber er ist nicht mehr der Alte. In Rückblenden bekommen wir Dereks früheren Charakter immer wieder vorgestellt. Sehen ihn wie er seine Reden hält, wie er mit erschreckender Brutalität gegen Einwanderer und farbige vorgeht und wie er seine Zeit im Gefängnis erlebt hat. Derek der ein Held in seinen Kreisen war, vergöttert dafür dass er schwarze auf furchtbare Weise getötet hat, hat im Gefängnis endlich die Augen geöffnet. Nicht zuletzt dadurch, dass er immer mit einem farbigen Zusammenarbeiten musste. Derek, den wir eigentlich durch seine Taten als einen völlig brutalen und schrecklichen Menschen kennengelernt haben wird uns mit der Zeit immer deutlicher dargestellt und trotz seiner Vergangenheit ist er eine klare Sympathiefigur. Nach und nach wird uns erklärt wie auch Derek auf die schiefe Bahn kommen konnte und wie er sich sein Leben so schnell verbauen konnte. Und jetzt, gerade nachdem Derek seinen eigenen Kampf mit dem Gefängnis und mit sich selbst gewonnen hat, muss er um seinen Bruder kämpfen. Denn Danny ist auf dem besten Weg Dereks Rolle in der rechten Szene einzunehmen. Dafür muss er alles riskieren und auch seinen heiligen Nazi-Ruf ablegen. Doch Danny hat sich längst Feinde gemacht denen er nur schwer entkommen kann.

Mit 'American History X' bekommen wir es mit einem Film zu tun, der sich durch seine gnadenlose Darstellung immer wieder ins Gedächtnis des Zuschauers einbrennt. Einige Bilder könnten hier für zartbesaitete Zuschauer zu extrem und hart sein. Aber diese Szenen hat der Film, um seiner realistischen Art treu zu bleiben, auch nötig. Dennoch prügelt der Film natürlich nicht durchgehend auf den Zuschauer ein. Wir bekommen zum Glück immer den nötigen Denkpausen geschenkt. Pausen in denen wir das eben gesehene verarbeiten können und Zeit zum Nachdenken haben.

Das Ende von 'American History X' setzt einen erschreckend Schlusspunkt, der von den zu jungen Zuschauern völlig falsch aufgegriffen werden könnte. Ich selbst kann da aus Erfahrung sprechen, denn als ich den Film mit 12-13 damals viel zu früh sah, erzielte er bei mir den vollkommen falschen Gedankengang. Ohnehin sollte man den Film wegen der Gewaltszenen nicht in diesem Alter sehen. Sobald man aber die nötige Reife für den Film erreicht hat und sich 'American History X' mit klarem Menschenverstand ansehen kann, merkt man schnell dass der Film eine der stärksten Aussagen überhaupt besitzt.

Fazit: 'American History X' ist ein gleichermaßen brisanter, aktueller und aufwühlenden Film. Ein Film, der durch seine authentische und eindringliche Art immer wieder zum Nachdenken anregen wird und sich im Kopf der Zuschauer verankert. Durch seine tollen und glaubwürdigen Darsteller, der starken Bilder und dem grandiosen Soundtrack wird 'American History X' zu einem packenden aber auch unglaublich wichtigen Film. Gerade in der heutigen Zeit.

„Und jetzt… sag Gute Nacht.“

26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Kreaexo

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Yay! :) Toller Kommentar, genau das hab' ich erwartet. :D


SoulReaver

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@ Garfield ?!
@ Kreaexo Danke :) Heut Abend kommt auch noch ne Überraschung :D


Harrigan

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Bewertung7.5Sehenswert

Irgendwie haben mich die Argumente für Rassismus in diesem Film mehr überzeugt als diese langweiligen Standartaussagen wie "Hass ist ein Ballast, das Leben ist zu kurz dafür." Na und? Muss ich jetzt jedes Arschloch tolerieren? An allem zwanghaft etwas Gutes finden? Nein Danke :)

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Göksel Algan

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ja, mehr als nur ein bombastischer Film. Es wurde schon gut wie alles alles hier zum Film geschrieben. Deshalb werde ich auch kaum was hinzufügen können. Ein wichtiger Zitat noch aus dem Film: "Hat sich durch das was du tust dein Leben gebessert"?
Nach dieser Frage im Film war für mich persönlich was ausgebrochen, innerlich. Sogar ich zu meinem Teil fragte mich das. Ich bin kein Nazi, doch diese Frage kann man sich stellen, jeder. Genau aber diese Frage kann richtig wehtun. Dieser Film ist nicht zu unterschätzen, denn er kann viel mit dem Gehirn anstellen, sicher auch negatives. Deshalb würde ich vorsichtig darauf hindeuten das es nicht Jedermanns-Sache ist. Doch sonst so kann man hier nicht mehr tun, als diesen Film zu loben. Eine höhere Punktzahl bekommt der Film von mir deshalb nicht, da ich finde das man die Geschichte noch ein klein wenig "besser" formen könnte. Es ist gut gemacht, doch es geht vorallem bei diesem Film eigentlich sogar um einiges besser. Ein Film in dem auch vieles nicht so passiert, wie man es sich selbst wünschen würde, wünschen würde zu sehen. Ein Muss der Film.

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theProphet

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Bewertung9.0Herausragend

Packend, abwechslungsreich und schockierend. Eigenschaften eines guten Films dieser Genre. Norton mal in einer ganz anderen Rolle.....wahrlich ein schauspielerisch sowie cineastisches Kleinod !

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Kreaexo

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Bewertung10.0Herausragend

Kennt ihr das, wenn ihr etwas über einen Film schreiben wollt, ihr aber nicht könnt, weil euch einfach die passenden Worte fehlen?
So geht's mir bei "American History X".
Ich will schreiben, was ich empfunden habe, womit es der Film geschafft hat mich in seinen Bann zu ziehen und wieso ich ihn so großartig finde.
Ich will zum Ausdruck bringen, dass mich die Geschichte der beiden Brüder echt mitgenommen hat, weil es alles hätte anders laufen können, wären sie in anderen Verhältnissen aufgewachsen.
Ich will begründen, wieso ich die Darsteller so grandios finde, wieso mir das Setting so gefallen hat und wieso ich die Schwarz-Weißen Einblendungen für eine sehr gute Idee halte.

Das alles will ich mit Hilfe passender Wörter ausformulieren, doch ich vermag es nicht. Weil einfach kein Superlativ diesem Film gerecht wird.
Das Einzige, was ich schreiben kann ist, dass mich die beiden Edwards begeistert haben und das Ende ein mind-blowing Erlebnis war, womit ich nicht gerechnet habe.

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Tachitalili

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Thema: Rechte Szene, Rassismus.

Es gibt Punktabzug für ein paar Szenen, die ich garantiert nicht sehen wollte. :-(

Aber es gibt Punkte für Nortons Schauspiel- er ist großartig, so ein unauffälliges Bubigesicht- aber er kann alles spielen was er will, wenn er ein Brötchen spielen würde, würde man es glauben "Jop, so müssen Brötchen sein" :-D

Punkte gibts auch für die immense Spannung, die der Film aufbaut.
Das Thema an sich ist sehr interessant, aber ganz ehrlich: die Darstellung ist unausgegoren und setzt sich nicht wirklich ernsthaft mit dem Thema auseinander, sie ist nur reißerisch aufgemacht, um Gefühle beim Zuschauer auszulösen.

Der Hass bzw. die Abkehr vom Hass geschieht hier aufgrund persönlicher Erfahrungen. Positive Erfahrungen mit dem "Hassobjekt" und negative Erfahrungen mit der eigenen "Gruppe", die den Held u.a. zur Abkehr bewegen- das mag vielleicht realitätsnahe sein, aber das Eine sowie das Andere gründet auf Gefühlen, die auch umschlagen können. Hier wäre ein bisschen zusätzliche analytische Logik angebracht gewesen.

Pluspunkte gibt es für meine "Augenöffner"- Szene: der geläuterte Ex-Neonazi steht vor dem Spiegel und verdeckt sein Hakenkreuz-Tatoo mit der Hand. Der Blick in den Spiegel zeigt einen -mehr oder weniger- Durchschnittstypen. Fand ich sehr interessant insofern, dass ich das Tatoo in dem Augenblick als identitätsgebende (gruppenbildende) Bekundung und den Hass als eine Art Identität sah, ein "sinn"gebendes Merkmal (einer bestimmten Gruppe).
"Wer wärst du, wenn du DAS nicht mehr bist?"

Pluspunkte gibt es auch für die überzeugende Darstellung der Organisation.
Ein- meist jugendlicher- "Anfänger" in so einer Gruppe hat oft intensive Gefühle erlebt (die er nicht einordnen kann), die von geschickten ideologischen Gruppenführern in bestimmte Richtungen gelenkt werden. Alles, selbst Alltägliches, wird dann so interpretiert, wie es am besten zur Ideologie passt.

Kleine Gesellschaft in der Gesellschaft, die ihren Mitgliedern Anerkennung für ganz andere Qualitäten zollt, als für Zeugnisse und gepflegtes Auftreten, die auch Mitgliedern eine "Chance" bietet, unter ihren Glaubensbrüdern "bedeutend" oder wichig zu sein, und genau da sollte man auch vielleicht ansetzen.

Minuspunkte gibts für Furlongs Rolle. Seine fast spontane Umentscheidung : "Acht echt? Na gut, dann eben nicht" ist unglaubwürdig. Soviel ich (wenn auch nur aus der Literatur) weiß: Ein Mitläufer in einer rechten Gruppe glaubt irgendwann, auf der "richtigen" Seite zu stehen und erlebt sich wie ein Gerechtigkeitskämpfer, daher glaubt er, das Recht zu haben, sich über andere zu erheben und glaubt, dadurch "besser" oder "mehr" zu sein, als er in Wirklichkeit persönlichkeitstechnisch ist; er kann sich oft nicht vorstellen, ohne dieses Merkmal jemals eine Persönlichkeit werden zu können.
Und da war das ein bisschen zu einfach, ohne auf die ganzen vorherigen Überzeugungen seines Bruders einzugehen, die eigene Überzeugung zu wechseln.
Andererseits könnte es auch eine Darstellung von jemand sein, der nur charismatischen Persönlichkeiten folgt ohne eigene Überzeugungen zu haben bzw. vertreten zu wollen, daher: ok, kein Punktabzug :-)

Der Schluss des Films ist nur dazu da, um Zuschauer unerwartet zu "erwischen", leider.

Fazit: kann man mal gucken. Gibt zu denken.

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J4KOB

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wenn er ein Brötchen spielen würde, würde man es glauben 'Jop, so müssen Brötchen sein'


HxC_Moe

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wenn er ein Brötchen spielen würde, würde man es glauben 'Jop, so müssen Brötchen sein' [2] Beste!:D


BigBoooyy

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film ist einfach nur der Wahnsinn muss man gesehen haben :)

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Seeedsoundjunkie

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich habe in der fünften Klasse Bilder von einfahrenden Zügen in KZ's getuscht, Passahfeste in jüdischen Schulen gefeirt, später Bücher über traumatisierte Flüchtlinge gelesen. Meine Geschichtslehrer haben mich jahrelang mit nichts als Nationalsozialismus bombardiert, aber dieser Film trifft in seiner Grundhaltung das verachtenswerte Prinzip der Hassspirale wie mich selten ein Gedanke hierzu gepackt hat.
Das Übel des Nationalsozialismus kann und darf nicht in Vergessenheit geraten, aber wir müssen auch verstehen, wie es dazu gekommen ist.

Ich empfehle diesen Film kritisch in den Geschichtsunterricht der Mittelstufe einzuführen, da er die Kernelemente des "Menschseins" und seiner Probleme im Bezug auf die Entwicklung der NSDAP verdeutlicht.

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Trimalchio

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Das Ende ein klein wenig unoffensichtlicher und der Film hätte mich noch mehr mitgerissen.

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silasmwu

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Hass ist Ballast. Das Leben ist zu kurz dafür, dass man immer wütend ist. Das ist es einfach nicht wert."
Ein einfaches und doch so wichtiges Zitat aus "American History X", einem großartigen Film, den ich schon gefühlte hundert Mal geguckt habe und der mich immer wieder begeistert. Edward Norton liefert eine grandiose Leistung ab als junger Mann, dessen Trauer um seinen verstorbenen Vater zu Hass wird und das Leben einer gesamten Familie vergiftet. Man ist immer hin- und hergerissen in seinem Mitgefühl für den Protagonisten und vor allem dessen kleinen Bruder, die sich einer "Familie" anschließen, deren Zusammenhalt auf Hass gegen andere beruht, und dem Unverständnis, dass man anderen Menschen mit solch einer Verachtung begegnen bzw. sie so entwürdigend behandeln kann. Ich bin jedesmal noch lange nach dem Abspann bewegt von der Grundstimmung, die dieser Film vermittelt, aber gerade deswegen für mich ein Werk, dass jeder zumindest einmal gesehen haben MUSS!! ;)

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Dom699

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Genau dieses Mitgefühl mit dem Hauptdarsteller macht den Film in meinen Augen unangenehm Kontrovers. Das sich Jahre systematischer Gewalt und organisiertem Rassenwahn mal eben so umkehren, nur weil er einen "lustigen negerfreund" im knast kennengelernt hat, relativiert die ideologie und lässt seine taten als kavaliersdelikt erscheinen. jedenfalls liefert der film nur ganz oberflächlich erklärungen für seine taten. das wird wohl auch einer der gründe sein, warum der regisseur seinen namen damals aus dem final cut rausnehmen wollte...


Lilith Snowskin

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Bewertung7.5Sehenswert

American Histor X zeigt die Nachteile beider Seiten, und das beide Seiten schlussendlich doch nur Menschen sind.
Mit Fehlern und Schwächen.
Ganz guter Film, vielleicht etwas zu dramatisch.

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IrischerKobold

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Bewertung10.0Herausragend

Starkes Drama mit siozialkritischer und wahrheitsgebenem Charackter zum Thema Skinheads und und ihre Verfehlung im bezug auf den Sozialsozialismus

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dAJaro

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>Sozialsozialismus<

Ein Kunstwerk! :D


Fulsome.

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Wenn mich nicht alles täscht, steckt ne Menge Symbolik in diesem Wort.


BaitfroN

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sollte man mal gesehen haben

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Baumkopf Holzfaust

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Bewertung1.0Ärgerlich

Dieser Film ist eine moralische Katastrophe. Er ist eine Lüge und an Bösartigkeit selbst von "Die Rote Flut" nicht übertroffen.

Es ist erschreckend, wie es Produktion und Regie geschafft haben, ein vordergründig aufklärerisches "Meisterwerk" zum Thema Faschismus, Diskriminierung und Rassenproblematik zu produzieren - und im Subtext dann doch genau die Vorurteile satt zu bedienen, die zur Entstehung dieser sozialen Probleme führen.

Mal ne Frage an die, die den Film so toll finden:

-Wer will das Auto stehlen?
-Wer bringt den kleinen Bruder um?
-Warum hängt im Zimmer des kleinen Bruders neben dem Hitler-Bild
ein "WHY?" Poster - und wird mit diesem kollektiv entsorgt?
-Wie erträgt der Hauptdarsteller seine Vergewaltigung?
-Wie lösen Skins und Schwarze den Konflikt um das Basketballfeld?

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Tom_Thompson

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Bin exakt deiner Meinung ! Ich glaube das ist auch der einzige Film, der das Thema so ehrlich anspricht. Warscheinlich ist es der einzige, weil er dadurch schnell missverstanden wird wie z.B. durch Baumkopf (nimms nicht persönlich).


Helge Baake

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Also ich glaube, dass dadurch das er im Gefängnis landet, feststellen muss, dass die Schwarzen genauso sind wie die Weißen bzw. sie im Gefängnis das sagen haben. Er findet zum ersten Mal einen Schwarzen Freund, der ihn am Ende sogar noch vor den schwarzen Mithäftlingen beschützt("hier drin seit ihr Weißen die Nigga), da er sich nicht wehren kann, so wie seine Opfer. Ebenso muss er erfahren, dass die Weißen gar keine "bessere" Rasse ist. Er wird vergewaltigt und sie handeln mit Ausländern. Das hatte ihn ja sehr gestört. Und auch finde ich die Gewalt die von den Nazis ausgeübt viel erschreckender. Sie benutzen ja nicht nur eine physische Gewalt( Bordstein), sondern auch eine psychische Gewalt(Basketballplatz).
Allerdings kann man, wenn man nicht genug aufgeklärt ist, auch eine Sympathie für den jungen Derek bekommen. Er und seine Leute werden in verschiedenen Szenen sehr heroisch. Das zeigt zwar wie die in ihrer eigenen Ideologie, sich als höchste fühlen, kann aber auch auf naive Menschen als erstrebenswert erkannt werden.


peterpan1

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Bewertung7.0Sehenswert

American history X als Meisterwerk zu bezeichnen ist einfach lächerlich.
Der Film ist höchstens gut und mehr nicht.
Außerdem verbringt der Film 70% seiner Zeit in der Gesellschaft von total primitiven Menschen. Es war ein Segen den "gestörten" Narzi-Anführer-Opa zu sehen, der etwas mehr als nur "uga uga" kann.

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J4KOB

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Danny und Derek sind nicht primitiv, sondern herausragende Schüler!
Schau den Film nochmal und denk mal zur Abwechslung mit, wenn dich das nicht zu sehr überfordert.


gunner123

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Bewertung6.0Ganz gut

Hart und sehr real. Aber teilweise viel vorhersehbar, vorallem das scheiß Ende!

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