Gran Torino

Gran Torino (2008), US
Laufzeit 116 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 05.03.2009

7.9 Kritiker
75 Bewertungen
Skala 0 bis 10
8.1 Community
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von Clint Eastwood, mit Clint Eastwood und Bee Vang

Walt Kowalski hat sein Leben lang in der Autofabrik gearbeitet. Als Rentner fällt ihm nicht viel mehr ein, als ein paar Reparaturen am Haus auszuführen, Bier zu trinken und einmal im Monat zum Frisör zu gehen. Obwohl seine inzwischen verstorbene Frau sich wünschte, dass er zur Beichte geht, hat Walt nichts zu beichten – einst ist er verbittert aus dem Koreakrieg zurückgekehrt, nach wie vor säubert er regelmäßig sein M-1-Gewehr und hält es schussbereit. Er traut niemanden – wenn er etwas zu beichten hätte, würde er es nur seinem Hund Daisy gestehen. Seine früheren Nachbarn sind entweder weggezogen oder gestorben. Jetzt wohnen in seiner Umgebung Migranten des Hmong-Volks aus Südostasien, die er nicht ausstehen kann. Alles, was er um sich herum wahrnimmt, macht ihn wütend: die schiefen Regenrinnen, die verfilzten Rasenflächen und die Ausländergesichter in der Nachbarschaft; das perspektivlose Leben der jugendlichen Hmongs, Latinos und Schwarzen, die das Viertel wie selbstverständlich für sich beanspruchen; seine erwachsenen Kinder, die er als unreif erlebt und die ihm fremd geworden sind. Walt bleibt nichts übrig, als den Rest seines Lebens einfach auszusitzen. Bis jemand eines Nachts seinen 1972er Gran Torino zu klauen versucht. Der Gran Torino glänzt noch genauso wie an dem Tag, als Walt ihn vor über drei Jahrzehnten persönlich mit zusammengeschraubt hat. Durch diesen Wagen tritt jetzt der schüchterne Nachbarsjunge Thao (Bee Vang) in Walts Leben, denn seine Hmong-Gang hat den Teenager so lange unter Druck gesetzt, bis er versuchte, den Gran Torino zu stehlen. Doch Walt verhindert nicht nur den Diebstahl, sondern auch die Übergriffe der Gang – wider Willen ist er plötzlich der Held des Viertels. Besonders dankbar sind natürlich Thaos Mutter und seine ältere Schwester Sue (Ahney Her), die darauf bestehen, dass Thao seine Schuld bei Walt abarbeitet. Walt will zunächst nichts mit diesen Leuten zu tun haben, doch schließlich gibt er nach und leitet den Jungen an, im Viertel Reparaturen auszuführen. So entsteht eine seltsame Freundschaft, die beider Leben verändert.

HandlungDas Leben meint es nicht gut mit Walt Kowalski (Clint Eastwood). Der Koreakrieg hat in seiner Seele unsichtbare Wunden hinterlassen; seine Kinder erinnern sich nur an ihn, wenn sie etwas von ihm wollen; seine Nachbarschaft hat sich über die Jahre in einen kleinen asiatischen Vorort verwandelt und nun ist auch noch seine Frau von ihm gegangen. Entsprechend verbittert sitzt der Witwer auf seiner Terrasse, öffnet eine Bierdose nach der anderen und liefert sich mit der asiatischen Großmutter von nebenan ein verächtliches Wettspucken. Doch als er eines Tages seinen Nachbarn bei der Auseinandersetzung mit einer lokalen Gang zur Seite springt, ändert sich das Leben des alten Haudegens Schritt für Schritt. Der eingefleischte Rassist muss lernen, dass seine Nachbarn zum Volk der Hmong gehören, die einst im Krieg auf der Seite der USA standen. Und mit den Geschwistern Sue (Ahney Her) und Thao (Bee Vang) verbindet ihn bald so etwas wie Freundschaft. Brummelig nimmt Walt den verschüchterten Thao auf Bitten der aufgeweckten Schwester unter seine Fittiche, besorgt ihm einen Job und gibt Unterricht in Sachen Fluchen und amerikanischen Männlichkeitsritualen. Doch als sich die beleidigten Gangmitglieder auch weiterhin auf seine Nachbarn einschießen, begeht Walt einen folgenschweren Fehler. Er antwortet mit unversöhnlicher Härte und tritt so eine schreckliche Spirale der Gewalt los.

Weiterführende InformationenWeitere Informationen im Internet
Wikipedia Artikel über den Film

Quellen

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  • 37795279001_1044708929001_492d16a801deb-thumb-square
  • Gran Torino - Bild 1458322
  • Gran Torino - Bild 1458335
  • Gran Torino - Bild 1485814

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Cast & Crew


Kritiken (28) — Film: Gran Torino

Andreas Stadler: http://darkagent.blog.de

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8.5Ausgezeichnet

Der Film in dem Clint Eastwood nicht nur die Hauptrolle spielt sondern auch Regie führt trägt klar seine Handschrift. Von der Optik, der Film scheint auf digitale Nachbearbeitung weitgehend zu verzichten, bis zum Schnitt wirkt der Film als wäre er schon jetzt ein Klassiker - hier merkt man einfach das Mr. Eastwood einer der alten Schule ist. Damit hebt sich sein Film klar vom Mainstream ab und ist etwas besonderes.

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peter-noster: Mostly Movies

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8.0Ausgezeichnet

War “Unforgiven” der Abgesang auf seinen “Mann ohne Namen”, ist “Gran Torino” eine theortische Abrechnung mit dem “Dirty Harry” Charakter. Clint Eastwood lieferte 2009 zwei wirklich gute Filme ab, doch hat dieser neben “Changeling” den “Clint Bonus”. Der alte Haudegen spielt Walt Kowalski glaubwürdig mit jeder Pore, jede Großaufnahme ist ein Genuss. Seine Wandlung vom vermeintlichen Fels in der Brandung in der im fremd gewordenen Welt zur Hoffnung der Nachbarschafft ist wirklich zum Steine erweichen. Dazu gesellt sich der unfassbar leicht aussehende Regiestil von Eastwood, der dafür bekannt ist, effizient zu arbeiten (man denke nur an seinen Output in den letzen Jahren) und selten einen zweiten Take braucht. Vielleicht wirken daher ein paar Nebendarsteller etwas unbeholfen in ihren Rollen, schließlich handelte es sich bei den meisten der Hmong Darsteller um nicht ausgebildetet Schauspieler, die auf Wunsch von Eastwood besetzt wurden. Aber das kann den guten Gesamteindruck nicht wirklich trüben und in den besseren Momenten gewinnt der Film dadurch sogar an Authentizität. Eastwood hat angedeutet, daß “Gran Torino” seine letzte Schauspielarbeit sein könnte. Wenn allerdings ein Skript stimmt, könnte er noch einmal vor die Kamera zurückkehren.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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9.0Herausragend

[...]»What the hell does everybody want with my Gran Torino?« fragt sich Walt und während die Frage in Bezug auf sein Auto von PS-Fans sicher auch zu beantworten wäre, fällt sie beim Film „Gran Torino“ auf jeden Fall eindeutig aus: man will ein weiteres Eastwood-geprägtes Meisterwerk und spätestens mit der grandios bitteren Schlusspointe bekommt man es auch. Eastwood führt seinen Mythos als Schauspieler zu einem konsequenten, aber gerechten Ende, das sich zwar abzeichnet, aber dennoch berührt und ihm einen würdigen Abgang von seiner Arbeit vor der Kamera verschafft. Allein diesem natürlich mit wenigstens leichter Wehmut verbundenen Gedanken wegen wird "Gran Torino" seinen besonderen Platz in der Karriere Eastwoods sicher haben, wobei man zugeben muss, dass dies ohne diese außerordentliche Note vom Film selbst ausgehend möglicherweise nicht der Fall gewesen wäre.[...]

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Julio Sacchi: Das Manifest

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6.0Ganz gut

Wenn Eastwood alles, was ihm nicht paßt, mit einem kehligen growl kommentiert, erinnert das eher an Filme wie CITY HEAT und PINK CADILLAC denn an die Großtaten dieses Mannes. Die ungebrochenen Klischees, die Clint uns hier präsentiert, können nur für Kopfschütteln sorgen. Irgendwann entschloß ich mich, den Film als Parabel zu lesen, weil ich an diesen Stereotypen einfach nicht mehr vorbeikam. Nur was ist die Aussage dieser Parabel?

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Laura Eissenberger

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Es ist eine Parabel auf Clint Eastwood. Spiegelwichsen.
Woher noch 6/10 Punkten?


Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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8.0Ausgezeichnet

Eine unglaublich clevere und bissige Geschichte wird dem Zuschauer hier aufgetischt. Nicht zuletzt die Annäherung zweier Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten und ihren Mikrokosmos im selben hier und jetzt wissen, trägt unglaublich zu Intensität bei. Da verzeiht man Eastwood gerne das er sich hier nicht selten bei MILLION DOLLAR BABY bedient. Dieser Regisseur gehört einfach mit Abstand zu dem Besten was es in der Filmwelt gibt. Ich hoffe es kommt nicht allzu schnell zu einem Verlust.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.0Herausragend

[...] Kurzum: Clint Eastwood ist der Godfather of Storytelling! Und spätestens wenn der sonst so raue Clint im Abspann beginnt, mit seiner Reibeisenstimme von einem Gran Torino zu singen, fängt es an zu kribbeln. Gänsehaut pur. Wirklich großes Kino – zum Niederknien.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.5Herausragend

«Gran Torino» ist also eine Annäherung zweier Kulturen, ein Leitfaden für die Integration von Einwanderern. Moralisierend ist «Gran Torino» jedoch keine Minute, sondern vielmehr fast schon unheimlich unterhaltsam.

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Corsovilla: SchönerDenken

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9.0Herausragend

Es war wahrscheinlich das letzte Mal, dass Clint Eastwood vor der Kamera stand. Er hat sich - und uns - eine würdige Abschiedsvorstellung gegönnt. Den wunderbaren Helden/Antihelden Walt Kowalski, der fremdenfeindlich, ungeduldig, unzufrieden, stur und selbstgerecht ist. Und der seit einem halben Jahrhundert mit Schuldgefühlen leben muss. Als die Probleme in Walts Viertel auch vor seinem Rasen nicht halt machen, löst er sie auf seine Weise. Ein sehr geradliniger, schnörkelloser, auch optisch schöner Film, über einen alten Mann, der versucht sich und seinen Werten in einer mutierenden Welt treu zu bleiben. Was man auch über den Kino-Titanen Clint Eastwood sagen kann. Man sollte die Gelegenheit nutzen, dieses faltige und so unglaublich beeindruckende Gesicht noch einmal im Dunkeln hausgroß vor sich zu sehen. (Mehr im Podcast)

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Evie: www.inderzange.de

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10.0Herausragend

Grandioser Film von Clint... man kann es eigentlich nicht besser machen!!

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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9.0Herausragend

[...] Amerikanische Vororte scheinen gefährlicher zu sein als ein Kriegsgebiet im Nahen Osten: Schwarze gegen Weiße, Asiaten gegen Hispanics, und mittendrin Eastwood als traditionsverhafteter Amerikaner, der sich mit den neuen Spielregeln nicht abfinden will. Die sich abzeichnenden Konflikte entwickeln sich in eine schön unorthodoxe Richtung. Das Spiel mit Rassismus, Vorurteilen und ethnischen Konflikten, dass jenseits aller political correctness ungewöhnliche Rollenverteilungen erlaubt, erinnert stark an L.A. Crash. [...]

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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

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8.0Ausgezeichnet

Gran Torino zeigt eine großartige Performance eines der größten Filmstars überhaupt - es ist, als wäre Dirty Harry nie weg gewesen.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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8.5Ausgezeichnet

[...]Walt Kowalski ist quasi ein Abziehbild Eastwoods bisheriger Figuren. Ein bisschen Harry Callahan, ein bisschen namenloser Revolverheld. Figuren, die durch Selbstjustiz, Mord und Totschlag zu weltweitem Ruhm gekommen sind. Sie haben Eastwood groß gemacht, haben ihn geprägt, ihm ein Image gegeben. Und nun räumt er ein letztes Mal auf mit ihnen, ihrem Mythos, ihrem Reiz. In einer stark symbolischen Szene vor dem messianischen Finale geht Walt zur Beichte. Er will seinen Frieden finden, noch einmal alle Schuld offenbaren. Genau so wie Eastwood mit Gran Torino seinen Frieden finden wird. Der ganze Film ist seine persönliche Beichte, sein Eingeständnis.[...]

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hulk 75

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auf den Film freue ich mich ganz besonders. Vorallem nach deiner Bewertung:)


Kaltduscher

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Danke. Ist aber auch ein großartiger Film, viel Spaß :)


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

Eastwood spielt seine Rolle mit einer Eindringlichkeit, die an der Wichtigkeit, die er „Gran Torino“ offensichtlich selber beigemessen hat, keinen Zweifel lässt. Eine ganze Reihe unbekannte Darsteller, allen voran natürlich Bee Vang und Ahney Her, helfen dem Film über seine eigentlich einfache Handlung, und verschafft ihm somit eine Komplexität, die dem Thema Rechnung trägt. „Gran Torino“ ist ein Film, der in seinen Inszenierungsstil für einen Eastwood im Vergleich zu seinen letzten Werken, relativ locker ist, dabei jedoch viel zu sagen hat: „Gran Torino“ wirft einen ehrlichen Blick auf das heutige Amerika. „Gran Torino“ nimmt sich der Problematik des Rassismus und den Auswirkungen der Spirale der Gewalt an. „Gran Torino“ ist ein Film über Einsamkeit. Und natürlich ist „Gran Torino“ Eastwoods kritische Reflexion des eigenen kreativen und künstlerischen Schaffens im Herbst einer langen Karriere. Eastwood hat bereits angedeutet, dass dies seine letzte Hauptrolle gewesen sein könnte. Und auch wenn Eastwood seinen Kowalski oft mit einem Augenzwinkern versieht, und der Zuschauer dies mit einem Lachen goutiert, ist man nicht davor gefeit sentimental zu werden, wenn der alte Mann am Ende von „Gran Torino“ die ersten melancholischen Töne des Abschluss-Songs anstimmt.

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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7.0Sehenswert

[...] So sehr man diesen nur um Eastwoods (Kino-)Person herumentwickelten Film auch eitel finden kann, es ist ein später und notwendiger Kommentar des Regisseurs zum eigenen Wirken. „Gran Torino“ ist ganz spürbar eine Herzensangelegenheit, ein persönliches Alterswerk, das bei seinem Publikum und den Fans zweifellos manch nostalgisches Gefühl hervorrufen wird. Und es ist dies womöglich Eastwoods letzter großer Auftritt vor der Kamera – wahrlich schwierig dabei nicht in Wehmut zu verfallen, wenn er zuletzt verwegen die ersten Worte des Schlusssongs haucht.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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9.0Herausragend

Der einstige Low-and-Order-Kämpfer und Gewalt-Cop „Dirty Harry“ weicht hier dem weisen alten Mann, der vom Töten schrecklich traumatisiert ist. Eine tapfere und traurige Gestalt. Ein melancholischer, aber auch mutiger und Mut machender Film, er für viele Gegenden in dieser Welt Stellung dazu bezieht, wie man an den urbanen Frontlinien der sozialen und ethnischen Kriege überleben kann.

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José Garcia: Textezumfilm

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9.5Herausragend

Das manchmal allzu simple Drehbuch des Debütanten Nick Schenk verfilmt der Regie-Altmeister Eastwood geradlinig und mit einem ausgesprochenen Gespür für Rhythmus, an dem ebenfalls der für den Schnitt zuständige Cutter Gary D. Roach, der seit 1996 für Clint Eastwood arbeitet, großen Anteil hat. „Gran Torino“ gehört zu den Spielfilmen mit einer solch präzisen Dramaturgie, dass sie der Zuschauer am liebsten mit der Uhr in der Hand verfolgen würde. Die Kamera von Tom Stern, der seit 2003 Clint Eastwoods Filme fotografiert hat, trägt in höchsten Maße mit ihrer Eleganz zum klassischen Eindruck des Filmes, mit ihrem Hang für ausgewaschene Farben und beinahe schwarzweiße Kompositionen zu einem Erscheinungsbild bei, das dem eigentlichen Sujet entspricht.

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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

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8.5Ausgezeichnet

Walt Kowalski knurrt. Wie einen bösartigen Hund, der einem gleich an die Gurgel springt, filmt Regisseur Eastwood den Darsteller Eastwood als Kowalski und also sich selbst. Kowalski knurrt, nicht nur einmal: in der Kirche bei der Zeremonie zum Tod seiner Frau, weil Nichte und Neffe sich nicht benehmen, wie es sich gehört; und er knurrt später aus immer demselben Grund: Er ist mit der Lage der Dinge zutiefst und von Herzen uneinverstanden. Er liebt auf der ganzen Welt, wie es scheint, nur seinen Hund. So sehr, dass ihm die Worte fehlen, so sehr, dass mit den Worten, die er dennoch findet, etwas nicht stimmt.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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8.5Ausgezeichnet

Eastwood bewegt sich hier entlang eines schmalen Grats. Denn allzu leicht könnte diese Geschichte um einen Unbelehrbaren, der sich mit einem ihm bisher verhassten Milieu auseinandersetzen muss, didaktisch erscheinen - als Läuterung, die diesem in letzter Sekunde zuteilwird. Den Weg der Annäherung mit der Hmong-Gemeinde - einer Minderheit aus dem Grenzgebiet zischen Laos, Vietnam und Thailand, die während des Vietnamkriegs auf US-Seite kämpfte - erzählt Gran Torino über die beiden Nachbarskinder. Ein jeder erkennt sich hier im anderen wieder, und so kommt man sich allmählich näher, ohne sich je ganz zu verstehen.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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8.0Ausgezeichnet

Clint Eastwood heißt in "Gran Torino" Walt Kowalski. Seine Frau ist gestorben, und wir sehen ihn zuerst bei der Beerdigung, wie er mit tiefstem Unbehagen auf deren Teilnehmer starrt, seine rückgratlosen Söhne, die Enkelin mit dem gepiercten Bauchnabel, den Jungpriester, der Angelesen übers Leben salbadert. Was Walt bleibt, sind sein Stuhl auf der Veranda, sein Labrador, sein Dosenbier - und der Blick in seine Siedlung, in der einst Autoarbeiter wie er lebten, die aber von Einwanderern aller Rassen und Farben übernommen wurde.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Die grimmige aber weise Vaterfigur scheint Eastwoods neue Paraderolle geworden zu sein. Doch sein Charakter in „Gran Torino“ ist ein Extrem. So verbissen, hasserfüllt, kalt und verbittert hat man ihn noch nie gesehen. Spätestens wenn er in einigen Szenen vor Wut buchstäblich knurrt wie ein Hund, wird er zur Karikatur. Aber statt dies als ein Beispiel für Overacting abzutun, sollte die Figur des Mr. Kowalksi als ein Bild für den streng konservativen, intoleranten und fremdenhassenden Teil Amerikas betrachtet werden, den der Regisseur in seinem Film in einfach gehaltenen, lebensnahen Sets portraitiert. [...]

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Alle Kritiken (28)


Kommentare (391) — Film: Gran Torino

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DVD Head

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Bewertung9.0Herausragend

Einfach ein Meisterwerk von Eastwood. Regt auch zum nachdenken an und hat einige witzige Stellen. Wer auf Dramen und auf das Thema "Rassismus und Vorurteile" steht muss dieses Highlight angeschaut haben!

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Fineout

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Clint Eastwood in meiner Lieblingsrolle. Wie für ihn geschaffen. Dieser Film ist eine schöne Geschichte über Freundschaft und vor allem über Rassismus, der in diesem Film von Minute zu Minute verblasst. Also gibt es nicht nur grandiose Spannung, es wird sogar ziemlich emotional, wie ich fand.

Die Dialoge sind wirklich etwas besonderes und man fühlt sich mitten im Film und freundet sich mit fast jeder Person an. Es gab sogar viele Szenen, an denen ich herzhaft gelacht habe - da sich diese Freundschaft der ganz besonderen Art entwickelt. Und wie gesagt, dass ein Film so emotional bei mir landet passiert selten. Dieser Film ist einfach nur überwältigend!

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il padrino

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein ganz großer Film! Clint Eastwood spielt einfach genial, genau wie alle anderen Mitglieder des Casts. Der Film ist mal witzig, mal traurig, mal wunderschön, mal hochspannend, dann schockierend- er macht jede Lage perfekt! Gerade die Endszene ist berührend und genial, dazwischen enthält der Film die ganze Palette der menschlichen Gefühle, geht so enorm zu Herzen. Ein Meisterwerk, wirklich!

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Bourbon

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich persönlich habe mich dem Filmgenre „Drama“ noch nie nahe gefühlt, weswegen ich auch solche Filme gemieden habe. Der Grund: Im Mittelpunkt stand immer nur das Thema „Trauer“, was mich nach einiger Zeit einfach genervt hat (Bsp.: Beziehung Mann-Frau etc.).
Dennoch: Vom Film „Gran Torino“ bin ich völlig beeindruckt. Vom Anfang bis zum Ende konnte ich meine Augen vom Bildschirm nicht lassen, aber leider ist jeder Film einmal zu lassen. Wo soll ich anfangen? Starten wir mit den Schauspielern: Neben Clint Eastwood (im Film: Walt Kowalski )waren zwar keine bekannten Schauspieler vorhanden, aber dies hat dem Film in keinster Weise geschadet. Clint Eastwood hat den zu spielenden Charakter sehr gut verkörpert, ich möchte sogar meinen bis zu Perfektion verkörpert. Ein allein lebender älterer Mann, geprägtt durch seine Erfahrungen im Korea-Krieg, der dennoch einen großartigen Wandel seiner Person zulässt und erfährt. Dazu beigetragen hat eine Familie aus Südostasien, gegen die Walt eigentlich Hass hegt. Jedoch erfährt er im Laufe des Films, das er sich in die Werte und Normen geirrt hat. Er hilft sogar den Familienangehörigen aus der Patsche. Aus der Patsche? Ja, denn man sollte wissen, dass die Filmsituation in einem amerikanischen Viertel spielt, bei dem Gangs ihr Unwesen treibt. Als nun eine Gang, deren Anführer der Cousin eines Familienangehörigen der Südostasien-Familie ist, die Familie bedroht, kommt Walts Beschützerinstinkt zum Vorschein.
Nebenbei fühlt man mit der Person mit, egal in welcher Situation. Vor allem durch seine wiedergefundene Herzlichkeit freut man sich in Sitaution mit ihm mit. Einfach nur genial. Und was in diesem Film natürlich nicht fehlen durfte war der Witz. Die vorherrschende Situationskomik hat den doch so ernsten immer wieder aufgelockert. Insbesondere war das Ende des Films überraschend, aber dazu möchte ich mich nicht äußern.

Fazit: „Gran Torino“, ein Film, den man sich unbedingt anschauen sollte, egal welches Genre man bevorzugt. Neben einer sehr guten Verkörperung des Charakters, wird sich der Zuschauer auch an einem interessanten Wandel dieser Person, Situationskomik und einer Vielfalt erfreuen – ebenso wie Walt Kowalski selbst.

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regiseurin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

" Schon mal bemerkt, dass man ab und zu vor jemanden steht den man besser nicht blöd kommt?- So einer bin ich" - Walt (Clint Eastwood)

" Bei uns wird gegrillt wollen sie rüberkommen?"
" Was denkst du?"
" Es gibt irre viel zu essen!"
" Lasst bloß die Finger von meinem Hund!"
" Keine Angst, wir essen nur Katzen."
Sue und Walt

" Das passt ja! Ein Polake und ein Schlitzauge!"
" Hallo Martin, du bescheuerter italienischer Wichser."
" Walt du schmieriger Geizhals musst du jetzt antanzen? War bis jetzt ein richtig schöner Tag."
"Wieso? Hast du einem armen Blinden das Geld abgejuxt, du alter Jude! Oder ihm falsch rausgegeben?"
" Wer ist der Japse?"
" Ach der! Das ist das Weichei von nebenan. Ich versuch gerade irgendwie einen Mann aus ihm zu machen."
Martin (Walts Frisör) und Walt

Dies waren nur ein einge grandiose Stellen aus dem Film, welche mir besonders gut gefallen haben.

Ich sah den Gran Torino... bewunderte ihn... traute mich näher hinzugehen... jemand fragte ob ich nicht einsteigen möchte... ich überlegte mit großer Skepsis.... ich willigte ein... stieg ein... hörte die Autotür zuknallen... setzte mich auf die weichen Sitze... roch das Leder... der Motor heulte auf... ich genoss den Benzingeruch...er rollte los... gab von anfang an voll gas... und ich beschloss nie wieder auszusteigen...

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Resdanl90

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Das ist bis jezt mein absoluter Lieblingsfilm mit Mr. Eastwood. Er spielt seine Rolle sehr überzeugend, die Szene, in der Walt zu seinem Stamm-Friseur geht, ist einfach nur Kult!
Hoffentlich dreht Mr. Eastwood noch ein paar solche Klassiker, bevor er abtreten muss.

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T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

toller film, schade das man den guten eastwood nicht verjüngen oder sogar clonen kann, im hohen alten zeigt er es noch so manchen jungen regisseur und den meisten schauspielern dazu

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Oliver0403

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Clint Eastwood...
Wenn dieser Name mit einem Film in Verbindung steht, weiss der geneigte Zuschauer schon, was ihn da erwartet. Clint Eastwood ist einer der ganz Großen in Hollywood. Einer, der es im Laufe mehrerer Jahrzehnte durch sein filmisches Schaffen erreicht hat, dass er von Millionen von Zuschauer geachtet, respektiert und fast schon vergöttert wird.
Was diesen Film angeht, müssen auch noch ein paar Worte geschrieben werden.
*Spoiler*
Speziell bei den Szenen im Baumarkt und im Friseursalon hab ich Tränen gelacht wegen den lustigen Dialogen, aber in den letzten Minuten des Films ist man den Tränen nahe. Er opfert sich für die Nachbarn, die er anfangs absolut nicht ausstehen kann, zu denen er aber im Laufe des Films einen sehr freundschaftlichen Bezug bekommt.
Ein sehr ergreifender, emotionaler und teilweise extrem lustiger Film vom grossen Clint Eastwood perfekt in Szene gesetzt.

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krisdtina

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hat mich wirklich sehr gerührt. Wahnsinns film!

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Tarokko

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eein wirklich gelunger Film. Sehr unterhaltsam sehr spannend mit traurigen Ende. Kann man sich jederzeit nochmal anschauen mit einem überragenden Clint Eastwood der sehr gut in die Rolle gepasst hat als alter schlecht gelaunter nürrischer Mann. Guter Film.

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Ulmer28

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Bewertung10.0Herausragend

Clint spielt den alten Kautz Walt richtig klasse..... man kauft ihm das alles richtig ab und die Sprüche die er bringt... manchmal etwas krass... aber sau lustig. Ich denke da nur an Bambusratte... :-)
Film mit Sinn und Handlung. Einer meiner Top 10 Filme im Regal.

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Markus Zöllner

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Bewertung9.0Herausragend

Clint Eastwood in wieder mal einer einer Hauptrolle in einem seiner eigenem Filme. Wie auch von den Vorrednern schon angemerkt geht die Wandlung doch etwas zu schnell, tut dem ganzen aber auch keinen Abbruch.
Leider zieht es sich an einigen stellen ein wenig, dafür überzeugt das ende umso mehr!
Vorhersage: 8.5 - Wertung: 8.5 - Voll ins Schwarze, Moviepilot :)

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cheesy738

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Muss meinem Vorschreiber zustimmen...zu Beginn werden die Charaktere gezeichnet, alles sehr "unterhaltsam" und man ist im Film. Aber dann beginnt die komplette Wandlung der Charaktere in einem Schwung, das ging mir zu einfach.
Ansonsten natürlich ein großartiger, tiefgründiger Film, der eigentlich an keiner Stelle langweilig war. Clint at his best.

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Hauserfritz

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Bewertung7.5Sehenswert

Die ersten 40 Minuten des Filmes sind perfekt. Da stimmt einfach alles. Ich war mir sicher, dass das ne 10-er Wertung geben wird. Leider ist es dann doch nicht dazu gekommen...

Clint Eastwood spielt seine Rolle genial. Hätte man nicht besser besetzen können. Auch das Drehbuch stimmt für mich, bis auf den Schluss (das ist aber Geschmackssache).

Zum negativen: Die Story hat in der Mitte einen Hänger. Nach einem grandiosen Start, folgen plötzlich langatmige Szenen. Personen ändern ihren kompletten Charakter um 180 Grad von einem Tag auf den andern. Bei Walt kann ich das noch irgendwie nachvollziehen und glauben, jedoch bringt mich die Veränderung von Tao eher zum schmunzeln. Ab der Mitte konnte ich Tao bei bestem Willen nicht mehr Ernst nehmen.

Fazit: Sehenswerter Film, der Potential für ne 10 hätte...

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emp6

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Endlich mal gesehen! Solide Handlung, Spannung und geile Sprüche... ich sag nur "italienischer Wi***er" :D So ist man es von Clint gewöhnt =)

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MartinNolan

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Kriegsveteran, der in Korea gewesen ist, lebt, nachdem seine Frau gestorben ist, verbittert und allein. Seine Kinder und Enkel haben sich von ihm distanziert und dann ziehen in "sein" Viertel auch noch mehr und mehr Asiaten ein. Einer von ihnen (Taho, der Sohn der Nachbarn) versucht sogar einmal seinen geliebten Ford zu klauen. Walt (Clint Eastwood) rettet jedoch Sue, die Tochter der Nachbarn, aus einer "gefährlichen" Situation. Darauf wird er zu der Familie eingeladen und Thao soll wegen des Diebstahls seine Schuld bei ihm abarbeiten. Es kommt wie es kommen muss. Er freundet sich mit dem asiatischen Jungen Thao an und greift ihm unter die Arme. Eine Gang bedroht die Familie von Thao und Sue und beschießt, sogar das Haus von ihnen. Walt provoziert daraufhin allein die Gang bis sie auf ihn schießen und auch töten. Walt, der zuvor ungläubig war (nach Selbstaussage) vermacht seinen Besitz der Kirche und seinen geliebten Ford Thao.
Wir haben also einen verbitterten einsamen Kriegsveteran, der voller Vorurteile gegenüber Minderheiten ist und dass, wo das ganze Viertel in dem er lebt überfüllt ist mit Asiaten. Es ist leider mehr als offensichtlich gewesen, dass der mimisch-tote Clint Eastwood (Walt) sich mit einem oder zwei anfreundet und sie zu schätzen weiß. Zugegeben das Ende ist ein wenig überraschend, doch erscheint der Film dadurch nur noch kitschiger als er bereits war. Die Geschichte ist simpel. Das Schauspiel ist simpel. Kurz der Film ist leider weniger, als er darstellen will.
Sicher wer ein Faible für Clint Eastwood hat wird nicht enttäuscht. Dennoch muss gesagt werden, dass "Gran Torino" ein einfacher Film ist, bei welchem ein "normaler" Zuschauer unter Umständen nicht ganz zufrieden sein kann.
"Gran Torino" kann man schauen!

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HopeWithinChaos

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich wusste vorher schon was mich erwarten würde und Clint Eastwood hat mich wie üblich nicht enttäuscht - ein harter Hund der sich gegen die verdorbene heutige Jugen auflehnt.
Das Ende ist vielleicht wirklich etwas pathetisch, es hat in mir aber Emotionen geweckt und das ist es worauf es bei Filmen ankommt denke ich.

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Markbln

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Bewertung5.0Geht so

Ist ja süß, wie bei Gran Torino alle in Tränen ausbrechen.
Ja, Clint Eastwood, kann grade alles drehen und die Kritik bejubelt ihn bedingungslos.
Er versteht es perfekt zu emotionalisieren. Auch ich mag seine Regiearbeiten, genauso aber auch seinen DIRTY HARRY. A propos Harry - "Harry Brown" ist der bessere "Gran Torino"
Das hier ist leider viel zu viel Klischee und der pathetische Schluss unglaubwürdig. Das Ende voraussehbar und ärgerlich. Sorry, Herr Eastwood, das nächste mal wieder.

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Tony Payne

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Bewertung10.0Herausragend

gnadenlos guter Film...Spitzenrolle von und für Eastwood...sehr tragisch...regt zum denken an...geht in die Tiefe...einmalig...guck ihn immer wieder gerne an...

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The Artist

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach ein klasse Film!

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