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Gran Torino

Gran Torino (2008), US Laufzeit 116 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 05.03.2009


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7.9
Kritiker
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8.1
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42357 Bewertungen
498 Kommentare
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von Clint Eastwood, mit Clint Eastwood und Geraldine Hughes

Ein reaktionärer Rentner (Clint Eastwood) steht in Gran Torino einer Einwandererfamilie im Kampf gegen marodierende Jugendbanden bei – ganz entgegen seiner inneren Überzeugung.

Walt Kowalski (Clint Eastwood) hat sein Leben lang in der Autofabrik gearbeitet. Als Rentner vertreibt er sich die Zeit damit, ein paar Reparaturen am Haus auszuführen, Bier zu trinken und einmal im Monat zum Frisör zu gehen. Obwohl seine inzwischen verstorbene Frau sich wünschte, dass er zur Beichte geht, hat Walt nichts zu beichten. Einst ist er verbittert aus dem Koreakrieg zurückgekehrt, nach wie vor säubert er regelmäßig sein M-1-Gewehr und hält es schussbereit. Er traut niemandem. Seine früheren Nachbarn sind entweder weggezogen oder gestorben. Jetzt wohnen in seiner Umgebung Migranten des Hmong-Volks aus Südostasien, die er nicht ausstehen kann. Alles, was er um sich herum wahrnimmt, macht ihn wütend und Walt scheint, ihm bleibt nichts anderes übrig, als den Rest seines Lebens einfach auszusitzen.

Doch eines Nachts versucht der schüchterne Nachbarsjunge Thao (Bee Vang) seinen 1972er Gran Torino zu klauen. Walt verhindert nicht nur den Diebstahl, sondern auch die Übergriffe der Gang – wider Willen ist er plötzlich der Held des Viertels. Eine ungewöhnliche Freundschaft entsteht zwischen dem Rentner Walt und dem Nachbarsjungen Thao, die alle Beteiligten verändern wird.

Hintergrund & Infos zu Gran Torino
Nach Million Dollar Baby übernahm Clint Eastwood für Gran Torino nach vier Jahren Leinwandpause wieder eine Hauptrolle. Auch hier führte er wieder selbst Regie und produzierte.

Der Film thematisiert unter anderem die Hmong-Emigranten in Detroit. Diese Gruppe von Einwanderern kamen auf der Flucht vor dem Kommunistischen Regime in Laos während der 1970er Jahre in die USA. Gran Torino ist nicht nur der erste Kino-Spielfilm, der diese Bevölkerungsgruppe thematisiert, sondern besetzte schon während der Produktion Crewmitglieder und Statisten aus der Hmong-Gemeinde.

Trotz Kritikerlob und der hohen Platzierung von Gran Torino auf zahlreichen Bestenlisten des Jahres 2008 wurde er bei der Oscarverleihung komplett übergangen und für keinen einzigen Oscar nominiert. (ST)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (32) — Film: Gran Torino

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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10.0Herausragend

"Shut the fuck up! You want to know what it's like to kill a man? Well it's goddamn awful, that's what it is. The only thing worse is getting a medal of valour for killing some poor kid that wanted to 'just give up, that's all'."

28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

The Freewheelin Fonda

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Eins meiner Lieblingszitate, der Streifen hat auch bei mir Potential auf Lieblingsfilmstatus!


stuforcedyou

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Dito


SoulReaver: CinemaForever, D3M

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8.0Ausgezeichnet

[...] 'Gran Torino' ist ein emotionaler Film über Konfliktlösung und zwischenmenschliche Bindungen, die eben manchmal konsequente Schritte heraufbeschwören, die nicht immer gut ausgehen, aber einfach getan werden müssen. Ein Film, irgendwo zwischen Problemen, Mut, Toleranz, Gewalt, Ehre und einem Abschied, der ebenso einen Neubeginn darstellt. 'Gran Torino' ist Eastwood persönlichstes Meisterwerk, welches nicht nur viel Tiefgang besitzt, sondern auch noch blendend unterhält, die Ironie nie vergisst und auf politische Korrektheit pfeift. [...]

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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8.5Ausgezeichnet

Der Film in dem Clint Eastwood nicht nur die Hauptrolle spielt sondern auch Regie führt trägt klar seine Handschrift. Von der Optik, der Film scheint auf digitale Nachbearbeitung weitgehend zu verzichten, bis zum Schnitt wirkt der Film als wäre er schon jetzt ein Klassiker - hier merkt man einfach das Mr. Eastwood einer der alten Schule ist. Damit hebt sich sein Film klar vom Mainstream ab und ist etwas besonderes.

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Mr.Film: City of Cinema

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9.0Herausragend

Walt Kowalski: "Schon mal bemerkt, dass man ab und zu vor jemanden steht, den man besser nicht blöd kommt? - So einer bin ich."
Weisst du was du bist, Clint? Du bist einfach ein [M|E|I|S|T|E|R] deines Faches. Deine Werke sind allesamt unglaublich, doch diesen Film hier liebe ich.
Die Geschichte handelt von dem Mann Walt Kowalsk[Clint Eastwood], der ein von Vorurteilen eingenommener Rassist ist. Seine schlechen Gedanken, vorallem über Asiaten, sind ein Ergebnis aus Frust und Einsamkeit. Doch wie kann man dann so einen Film mögen bzw. lieben? Und wie kann man gar Sympathie für diesen Arsch entwickeln?
Walt lebt in einer Welt, in die er anscheinend nicht mehr hineinpasst. Als zu allem Überfluss auch noch eine asiatische Großfamilie in sein Nachbarhaus zieht und Thao (Bee Vang), der Sohn der Famlie als Mutprobe seinen heißgeliebten 1972er Ford Gran Torino stehlen will, sieht Walt seine Vorurteile bestätigt. Als er dann aber Thao eher unfreiwillig vor einer Gang rettet und so zum Held der Nachbarschaft wird, taut er mit großem Widerwillen und einer großen Portion kühler Zurückhaltung nach und nach auf. Grund dafür ist Sue (Ahney Her), Thaos Schwester, die einen besonderen Draht zu ihm findet.
Clint Eastwood verkörpert Walt so perfekt, obwohl das gar nicht einfach ist, denn Walt hat viele Facetten, auf der einen Seite ist er hart, zynisch und immer noch vom Krieg in Korea geprägt, doch auf der anderen Seite ist er gerecht, verständnisvoll und warmherzig. Er ist ein Mann der seinen Italienischen Friseur als "Spaghettifresser" bezeichnet, der sich all die "Schlitzaugen" und "Sumpfratten" weg von sich wünscht, weit weg aus seinem Viertel.
"Gran Torino" wurde in einem schlichten Stil inszeniert, es werden einem einfache aber wirkungsvolle Bilder präsentiert, es braucht keinen Schnickschnack und Special-Effects, Clint schafft es auch so seine Hauptfigur vollkommen in den Mittelpunkt zu stellen.
Eastwood verschmilzt mit seiner Rolle, er spielt den Protagonisten mit Leichtigkeit und einer Authenzität, wie nur er es kann.
Der restliche Cast ist mehr oder weniger unbekannt, doch auch jeder andere kann gute schauspielerische Leistungen vorzeigen.
Die Kamera ist ideal und der Score wunderschön.
Fazit: "Gran Torino" ist ein überwältigender, schöner Genrefilm, ein Film der Clint Eastwood glänzen lässt, ein Film der gekonnt weiß wie er mit dem Thema Rassismus umgehen muss.
Einfach ein klasse inszenierter politischer Film, der gute Absichten hat und niemanden vor den Kopf zu stoßen will.
"Gran Torino" von und mit Clint Eastwood = <3

30 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

stuforcedyou

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Wirklich schöner Film mit einem der bewegendsten Sätze die ich kenne.


Jack55555

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Schönes und in allen Punkten zutreffendes Kommentar :)


peter-noster: Mostly Movies

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8.0Ausgezeichnet

War “Unforgiven” der Abgesang auf seinen “Mann ohne Namen”, ist “Gran Torino” eine theortische Abrechnung mit dem “Dirty Harry” Charakter. Clint Eastwood lieferte 2009 zwei wirklich gute Filme ab, doch hat dieser neben “Changeling” den “Clint Bonus”. Der alte Haudegen spielt Walt Kowalski glaubwürdig mit jeder Pore, jede Großaufnahme ist ein Genuss. Seine Wandlung vom vermeintlichen Fels in der Brandung in der im fremd gewordenen Welt zur Hoffnung der Nachbarschafft ist wirklich zum Steine erweichen. Dazu gesellt sich der unfassbar leicht aussehende Regiestil von Eastwood, der dafür bekannt ist, effizient zu arbeiten (man denke nur an seinen Output in den letzen Jahren) und selten einen zweiten Take braucht. Vielleicht wirken daher ein paar Nebendarsteller etwas unbeholfen in ihren Rollen, schließlich handelte es sich bei den meisten der Hmong Darsteller um nicht ausgebildetet Schauspieler, die auf Wunsch von Eastwood besetzt wurden. Aber das kann den guten Gesamteindruck nicht wirklich trüben und in den besseren Momenten gewinnt der Film dadurch sogar an Authentizität. Eastwood hat angedeutet, daß “Gran Torino” seine letzte Schauspielarbeit sein könnte. Wenn allerdings ein Skript stimmt, könnte er noch einmal vor die Kamera zurückkehren.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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9.0Herausragend

[...]»What the hell does everybody want with my Gran Torino?« fragt sich Walt und während die Frage in Bezug auf sein Auto von PS-Fans sicher auch zu beantworten wäre, fällt sie beim Film „Gran Torino“ auf jeden Fall eindeutig aus: man will ein weiteres Eastwood-geprägtes Meisterwerk und spätestens mit der grandios bitteren Schlusspointe bekommt man es auch. Eastwood führt seinen Mythos als Schauspieler zu einem konsequenten, aber gerechten Ende, das sich zwar abzeichnet, aber dennoch berührt und ihm einen würdigen Abgang von seiner Arbeit vor der Kamera verschafft. Allein diesem natürlich mit wenigstens leichter Wehmut verbundenen Gedanken wegen wird "Gran Torino" seinen besonderen Platz in der Karriere Eastwoods sicher haben, wobei man zugeben muss, dass dies ohne diese außerordentliche Note vom Film selbst ausgehend möglicherweise nicht der Fall gewesen wäre.[...]

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Julio Sacchi: Das Manifest

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6.0Ganz gut

Wenn Eastwood alles, was ihm nicht paßt, mit einem kehligen growl kommentiert, erinnert das eher an Filme wie CITY HEAT und PINK CADILLAC denn an die Großtaten dieses Mannes. Die ungebrochenen Klischees, die Clint uns hier präsentiert, können nur für Kopfschütteln sorgen. Irgendwann entschloß ich mich, den Film als Parabel zu lesen, weil ich an diesen Stereotypen einfach nicht mehr vorbeikam. Nur was ist die Aussage dieser Parabel?

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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8.0Ausgezeichnet

Eine unglaublich clevere und bissige Geschichte wird dem Zuschauer hier aufgetischt. Nicht zuletzt die Annäherung zweier Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten und ihren Mikrokosmos im selben hier und jetzt wissen, trägt unglaublich zu Intensität bei. Da verzeiht man Eastwood gerne das er sich hier nicht selten bei MILLION DOLLAR BABY bedient. Dieser Regisseur gehört einfach mit Abstand zu dem Besten was es in der Filmwelt gibt. Ich hoffe es kommt nicht allzu schnell zu einem Verlust.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.0Herausragend

[...] Kurzum: Clint Eastwood ist der Godfather of Storytelling! Und spätestens wenn der sonst so raue Clint im Abspann beginnt, mit seiner Reibeisenstimme von einem Gran Torino zu singen, fängt es an zu kribbeln. Gänsehaut pur. Wirklich großes Kino – zum Niederknien.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.5Herausragend

«Gran Torino» ist also eine Annäherung zweier Kulturen, ein Leitfaden für die Integration von Einwanderern. Moralisierend ist «Gran Torino» jedoch keine Minute, sondern vielmehr fast schon unheimlich unterhaltsam.

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Corsovilla: SchönerDenken

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9.0Herausragend

Es war wahrscheinlich das letzte Mal, dass Clint Eastwood vor der Kamera stand. Er hat sich - und uns - eine würdige Abschiedsvorstellung gegönnt. Den wunderbaren Helden/Antihelden Walt Kowalski, der fremdenfeindlich, ungeduldig, unzufrieden, stur und selbstgerecht ist. Und der seit einem halben Jahrhundert mit Schuldgefühlen leben muss. Als die Probleme in Walts Viertel auch vor seinem Rasen nicht halt machen, löst er sie auf seine Weise. Ein sehr geradliniger, schnörkelloser, auch optisch schöner Film, über einen alten Mann, der versucht sich und seinen Werten in einer mutierenden Welt treu zu bleiben. Was man auch über den Kino-Titanen Clint Eastwood sagen kann. Man sollte die Gelegenheit nutzen, dieses faltige und so unglaublich beeindruckende Gesicht noch einmal im Dunkeln hausgroß vor sich zu sehen. (Mehr im Podcast)

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Evie: www.inderzange.de

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10.0Herausragend

Grandioser Film von Clint... man kann es eigentlich nicht besser machen!!

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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8.0Ausgezeichnet

Das ist nicht nur ein letzter großer Auftritt des Clint Eastwood als Schauspieler. Die reine Selbstdarstellung würde Eastwood als Regisseur nicht gerecht werden. Er reflektiert nicht nur seine bisherige Schauspiel-Karriere, sondern bürstet den Rachefilm gehörig gegen den Strich und so ganz nebenbei, aber in voller nötiger Bandbreite, erfahren wir, was Rassismus heißt.
Das Auftauen dieses alten Mannes gegenüber den asiatischen Nachbarn, zeichnet/spielt Eastwood nicht wie die Wandlung vom Saulus zum Paulus. Eigentlich ist Walt am Ende der gleiche Walt wie am Anfang. Die selben rassitstischen Beleidungen, aber ein gänzlich anderes Verhalten. In Gran Torino ist das Wort nicht das Schwert, sondern das Schwert ist es. Rassismus ist somit nicht an der Sprache auszumachen, sondern an Taten. Sprache ist alles und gleichzeitig nix.
Clint erzählt natürlich noch viel mehr in dieser Tragikomödie, die so gut ist, dass der fremde und aufgeblasene Sohn dagegen wie eine Studentenarbeit aussieht, aber das soll doch jeder für sich entdecken.
Am Ende kann man jedenfalls nur noch weinen, nicht unbedingt, weil es traurig, sondern auch weil es vorbei ist.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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9.0Herausragend

[...] Amerikanische Vororte scheinen gefährlicher zu sein als ein Kriegsgebiet im Nahen Osten: Schwarze gegen Weiße, Asiaten gegen Hispanics, und mittendrin Eastwood als traditionsverhafteter Amerikaner, der sich mit den neuen Spielregeln nicht abfinden will. Die sich abzeichnenden Konflikte entwickeln sich in eine schön unorthodoxe Richtung. Das Spiel mit Rassismus, Vorurteilen und ethnischen Konflikten, dass jenseits aller political correctness ungewöhnliche Rollenverteilungen erlaubt, erinnert stark an L.A. Crash. [...]

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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

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8.0Ausgezeichnet

Gran Torino zeigt eine großartige Performance eines der größten Filmstars überhaupt - es ist, als wäre Dirty Harry nie weg gewesen.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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8.5Ausgezeichnet

[...]Walt Kowalski ist quasi ein Abziehbild Eastwoods bisheriger Figuren. Ein bisschen Harry Callahan, ein bisschen namenloser Revolverheld. Figuren, die durch Selbstjustiz, Mord und Totschlag zu weltweitem Ruhm gekommen sind. Sie haben Eastwood groß gemacht, haben ihn geprägt, ihm ein Image gegeben. Und nun räumt er ein letztes Mal auf mit ihnen, ihrem Mythos, ihrem Reiz. In einer stark symbolischen Szene vor dem messianischen Finale geht Walt zur Beichte. Er will seinen Frieden finden, noch einmal alle Schuld offenbaren. Genau so wie Eastwood mit Gran Torino seinen Frieden finden wird. Der ganze Film ist seine persönliche Beichte, sein Eingeständnis.[...]

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hulk 75

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auf den Film freue ich mich ganz besonders. Vorallem nach deiner Bewertung:)


Kaltduscher

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Danke. Ist aber auch ein großartiger Film, viel Spaß :)


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

Eastwood spielt seine Rolle mit einer Eindringlichkeit, die an der Wichtigkeit, die er „Gran Torino“ offensichtlich selber beigemessen hat, keinen Zweifel lässt. Eine ganze Reihe unbekannte Darsteller, allen voran natürlich Bee Vang und Ahney Her, helfen dem Film über seine eigentlich einfache Handlung, und verschafft ihm somit eine Komplexität, die dem Thema Rechnung trägt. „Gran Torino“ ist ein Film, der in seinen Inszenierungsstil für einen Eastwood im Vergleich zu seinen letzten Werken, relativ locker ist, dabei jedoch viel zu sagen hat: „Gran Torino“ wirft einen ehrlichen Blick auf das heutige Amerika. „Gran Torino“ nimmt sich der Problematik des Rassismus und den Auswirkungen der Spirale der Gewalt an. „Gran Torino“ ist ein Film über Einsamkeit. Und natürlich ist „Gran Torino“ Eastwoods kritische Reflexion des eigenen kreativen und künstlerischen Schaffens im Herbst einer langen Karriere. Eastwood hat bereits angedeutet, dass dies seine letzte Hauptrolle gewesen sein könnte. Und auch wenn Eastwood seinen Kowalski oft mit einem Augenzwinkern versieht, und der Zuschauer dies mit einem Lachen goutiert, ist man nicht davor gefeit sentimental zu werden, wenn der alte Mann am Ende von „Gran Torino“ die ersten melancholischen Töne des Abschluss-Songs anstimmt.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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7.0Sehenswert

[...] So sehr man diesen nur um Eastwoods (Kino-)Person herumentwickelten Film auch eitel finden kann, es ist ein später und notwendiger Kommentar des Regisseurs zum eigenen Wirken. „Gran Torino“ ist ganz spürbar eine Herzensangelegenheit, ein persönliches Alterswerk, das bei seinem Publikum und den Fans zweifellos manch nostalgisches Gefühl hervorrufen wird. Und es ist dies womöglich Eastwoods letzter großer Auftritt vor der Kamera – wahrlich schwierig dabei nicht in Wehmut zu verfallen, wenn er zuletzt verwegen die ersten Worte des Schlusssongs haucht.

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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9.0Herausragend

Der einstige Low-and-Order-Kämpfer und Gewalt-Cop „Dirty Harry“ weicht hier dem weisen alten Mann, der vom Töten schrecklich traumatisiert ist. Eine tapfere und traurige Gestalt. Ein melancholischer, aber auch mutiger und Mut machender Film, er für viele Gegenden in dieser Welt Stellung dazu bezieht, wie man an den urbanen Frontlinien der sozialen und ethnischen Kriege überleben kann.

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José Garcia: Textezumfilm

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9.5Herausragend

Das manchmal allzu simple Drehbuch des Debütanten Nick Schenk verfilmt der Regie-Altmeister Eastwood geradlinig und mit einem ausgesprochenen Gespür für Rhythmus, an dem ebenfalls der für den Schnitt zuständige Cutter Gary D. Roach, der seit 1996 für Clint Eastwood arbeitet, großen Anteil hat. „Gran Torino“ gehört zu den Spielfilmen mit einer solch präzisen Dramaturgie, dass sie der Zuschauer am liebsten mit der Uhr in der Hand verfolgen würde. Die Kamera von Tom Stern, der seit 2003 Clint Eastwoods Filme fotografiert hat, trägt in höchsten Maße mit ihrer Eleganz zum klassischen Eindruck des Filmes, mit ihrem Hang für ausgewaschene Farben und beinahe schwarzweiße Kompositionen zu einem Erscheinungsbild bei, das dem eigentlichen Sujet entspricht.

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Alle Kritiken (32)


Kommentare (465) — Film: Gran Torino


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Dridge

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Berührend UND spannend!

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MaceWindu1998

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wow! Sozialkritischer kann ein Film kaum noch werden!
Toller Clint Eastwood, dessen Rolle sich während des Films toll verändert.

Ich weiß aber nicht, wieso ich den Film so gut fand. Aber er war es auf jedenfall!

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EvertonHirsch

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Clint kann einfach Dramen wie kein zweiter. Deswegen fandest du ihn so gut ;)


MaceWindu1998

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Ja das stimmt, aber trotzdem hat so ein Film bei mir nie die Chance, einer meiner Lieblingsfilme zu werden, da brauche ich schon ein kleines bisschen Unterhaltungsfaktor;)


-T3RROR-

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mich hat der Film jetzt nicht sofort vom Hocker gehaut, aber der Streifen ist schon richtig, richtig gut.
Ich mag Filme in denen auch eine gewisse Moral steckt, "Gran Torino" hat definitiv etwas davon.
Vorallem das Ende, fand' ich trotz aller Tragik schon richtig Klasse.

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wakabayashi22

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

PACKEND UND INTELLIGENT
Clint Eastwood überzeugt einmal mehr in der Doppelfunktion als Hauptdarsteller und Regisseur. Seine ebenso packende wie intelligente Studie über Schuld, Sühne, Rassismus und Läuterung ist in seinen besten Szenen ganz grosses Kino. Wo er in den 70er und 80er Jahren mit fragwürdiger Brachialgewalt den DIRTY HARRY gab, besiegt er seine Gegner hier mit dem grösst möglichen Opfer. Ein bitteres und konsequentes Finale, das einem ungewöhnlichen Film allerdings durch und durch gerecht wird.

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Tq1991

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Bewertung10.0Herausragend

Ganz stark!!

*MINI SPOILER*

Kann mich an keinen Film erinnern, wo ich mich in DER entscheidenen Schlussszene aufrichten musste, weil ich so geschockt/überrascht war.
Benutze bewusst das Wort -krass-.

Und diese Moral dahinter! Super

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hankschrader

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Gran Torino" ist eine eindringliche Geschichte voller Kraft und Emotionalität. Gesellschaftskritisch und provokant, ein typischer Eastwood-Film also - hier wird man mit menschlichen Abgründen ebenso konfrontiert wie mit Liebe, Zusammenhalt und Freundschaftlichkeit. Das Thema Rassismus gibt dem Film einen Rahmen und eine gute Botschaft, es werden aber auch Themen wie Familie, Alterung, Menschlichkeit usw. angesprochen - eine Berg- und Talfahrt, die sämtliche Gefühle des Zuschauers hervorruft. Ganz großes Kino!

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Kohax

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Und der zweite Film, bei dem ich am Ende Rotz und Wasser geheult habe.
Ein verbitterter Kriegsveteran mit einem gewissen Maß Rassismus gegen die koreanische Bevölkerung. Jedoch nimmt er einen koreanischen unter die Fittiche und hilft ihm die ersten Schritte in RIchtung eigenstäniges Leben zu machen.
Man muss zugeben, dass der Film die ersten 45 Minuten seine Zeit braucht, bevor er in Gang kommt. Jedoch wird diese Zeit locker durch die grandiosen Dialoge von Clint Eastwood genommen, die sowas von knochentrocken und schwarz sind, dass sich die Engländer eine Scheibe von abschneiden können.
Die Geschichte schafft es, dass man diesen skurillen alten Mann immer mehr ins Herz schließt. Wie er fremde Kulturen zu schätzen lernt, wie er auf seine einzigartige Art den Leuten das Leben zeigt, wie er sein Leben für andere Menschen, die ihm wichtig sind, in den Hintergrund schenkt.
Ein tieftrauriges Ende, wo einem kein Auge mehr trocken bleibt. Großartig. Fantastisch. Ich bin sprachlos. Ein Meisterwerk!!

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littlegomera

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Bewertung10.0Herausragend

Fantastisch! Und hab ich schon erwähnt, dass ich Eastwood liebe?!!

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TheAvenger68

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Einfach nur ein Weltklassefilm !!!


littlegomera

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Definitiv! -> Weltklasseregisseur!


determined86

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Bewertung7.0Sehenswert

netter rentner rachefeldzug film :-)
hat mir gefallen, siehe auch den film --> Harry Brown

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Mysterion

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Gran Torino hat einfach alles was ich mir von einem super Film erwarte:
>Coole Charaktere
>Wahrheit
>Moral
>Spannung in jeder Minute
>Unvorhersehbar auch unmittelbar vor dem Ende
>Passende Schauspieler
>Packende Story
>Humor
>Und epische Sprüche
EINFACH EIN MEISTERWERK

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Line3105

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mein zweiter Versuch diesen Film zu schauen. Irgendwie kommt er schwer in Gange. Ein frustrierter, alter, knurriger Mann der alles und jeden hasst...

... kann durchaus sehenswert sein. Der Verlauf des Films überraschte mich wirklich. Bis zum Ende hin wusste ich nicht was passieren würde. Und ich fand es toll. Ein wirklich gelungener Eastwood-Film. Er hat es einfach drauf. Ich seh' ihm gern zu und unter dern Regisseuren ist er für mich sowieso einer der Besten. Klasse Film.

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brucelee76

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hallo zusammen,

Clint Eastwood gehört für mich zu den ganz ganz großen Persönlichkeiten in Hollywood!!! Der Mann versteht wie kein anderer, wie der Mensch tickt. Auf unzählige Art und Weise in seinen Filmen, auf so eine beeindruckende und unverwechselbare Manier dargestellt. Er ist schon längst eine lebende Legende!!!

Von seinen neueren Werke, ist zweifelsohne GRAN TORINO, auch für die nachfolgenden Generationen jetzt schon ein Meisterwerk.
Die Story: Ein verbitterter und einsamer Ex-Korea-Kriegsveteran, der mit dem Leben abgeschlossen hat. Nicht nur seine gierige und abtrünnige Familie machen ihm zu schaffen. Auch scheinbar sind die neuen Nachbarn, eine Großfamilien Hmong-Gemeinschaft aus Thailand, für ihn ein Dorn im Auge.
Jedoch hat der Einzelgänger seinen Sinn für Gerechtigkeit nicht verloren. Er wird zwangsläufig aktiv als eine miese Asien-Gang die neuen Nachbar terrorisiert. Nach zögernden Annäherungsversuche wird Walt Kowalski der neue Beschützer, wider Willen für seine neuen Freunde. Als dann das Ruder aus der Hand gleitet und die 15 jährige Ming-Li auf brutale weise Vergewaltigt wird, kommt es dann zu einem Showdown, wie es nur der Meister der Gerechtigkeit uns zeigen kann!!! GÄNSEHAUT PUR!!!

Mein Fazit: Was Kowalski, zu Kriegszeiten verwehrt wurde, wird er nun, als Opa zum HELDEN für seine humorvollen und toleranten Nachbarn. Eine Selbstabrechnung mit dem Leben, untermalt mit einem grandiosen Soundtrack!!!

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The Freewheelin Fonda

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Großartiges Werk vom genialen Eastwood!


brucelee76

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Absolut, Clint Rules :)!!!


DocWhoFan

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Bewertung9.0Herausragend

Einfach nur großartig. Ein besseres Wort kann ich für diesen tollen Streifen grad leider nicht finden. Aber er ist ein absolutes Muss!!! Mehr Wore würden ihn warscheinlich nur kaputt machen.
Also, hinsetzen! Und anschauen!!

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julian.voland

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wow, dieser Film ist mein neuer Lieblingsfilm. Clint Eastwood scheint mir als Regisseur total unterbewertet zu sein. Einfach unglaublich, wie er den alten Cowboy spielt.

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Gurkey

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach ein klasse Streifen, der einen nicht kalt lassen kann!
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen... :D

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florian-stern

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Gran Torino" ist definitiv eine der besten Arbeiten Eastwoods. Er dreht ein dicht gewobenes Drama, in dem er zudem noch eine der Hauptrollen übernimmt. Hier stimmt einfach alles: Regie, Kamera, Schauspiel, Musik und Drehbuch. Der bedrohliche Unterton ist die ganze Laufzeit über vorhanden. Die Spannung lässt einen einfach nicht abschalten oder mit den Gedanken abdriften. Könnt ich mir immer wieder anschauen!

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Moviegod

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Bewertung9.0Herausragend

Clint zeigt, wie fit und überzeugend er in solchen Rollen auch noch im hohen Alter ist.

Warum kommt da eigentlich kein neuer Dirty Harry?!

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BenAffenleck

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Verglichen mit MILLION DOLLAR BABY & MYSTIC RIVER der auf ganzer Linie schwächere Film. Und trotzdem schafft es GRAN TORINO spielerisch, einen bei der Stange zu halten. Die ganze Zeit ist dieser bedrohliche Unterton durch die Gang, die tickende Zeitbombe Walt und die Frage Wie*Es*Wann passiert.

Dem alten Walt zuzuschauen, wie er sich mürrisch durch sein Leben trägt und flucht und letzten Endes doch nur Erlösung sucht, ist auf jeden Fall faszinierend. Nur der Konflikt als solcher mit einer Gang ist schon so altbacken und angestaubt, puuh...das zieht die Bewertung leider einen Punkt nach unten.

Sehr starke 8,0 Fluchtiraden für GRAN TORINO

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Sunny1

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schon krass, wie ich den Opa am Anfang gehasst, ihn aber während des Films immer mehr gemocht habe! Gran Torino ist ein unglaublich schöner, berührender und trauriger Film mit einem (Achtung: Minniespoiler) sehr dramatischen Ende.

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ElmStreet84

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

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Clint Eastwood der Weltstar... Clint Eastwood, der Übermensch... Clint Eastwood der Garant für fabelhaftes Kino... Oder einfach Clint! ;)

Gran Torino passt zu Clint Eastwood wie das Wasser zum Meer. Er hat uns auch in seinen älteren Tagen eine wahrhaftige Perle des Kinos geschenkt. Mit seiner unglaublichen Erzählkunst und seinem überragend guten Händchen für Dramen, die unter die Haut gehen, hat er das Dramakino (aber auch generell das Kino) zu seinem Spielplatz gemacht, auf dem er sich nahezu jeden Tag vergnügt, sei es die Rutsche der unerwarteten Handlungswechsel, der Sandkasten, in dem sich alle Möglichen Gaben sammeln, die dieser Mann vom lieben Gott bekommen hat... oder sei es die Schaukel der sich immer wieder ändernden und nahegehenden Gefühle, die er den Zuschauern mit seinen Filmen nahebringt. Clint ist ein Urgestein, was schon früh von den besten gelernt hat, und das macht sich seit fast fünfzig Jahren in all seinen Filmen bemerkbar, so zählt er heute selbst zu den Besten... ja, seiner Berufung will ich schon fast sagen.

Wir kennen ihn alle als unvergesslichen Westernhelden in den Western von Leone, der 60er-Jahre, die Clint schon sehr stark dabei halfen, Fuß in seinem Geschäft zu fassen. Wir kennen ihn alle als unnachgiebigen 44er-Schwinger Harry Callahan. Wir haben mit Sicherheit auch schon alle (oder fast alle) seine grandiosen Spätwestern "Texaner" oder "Unforgiven" gesehen und geliebt, und sein überragendes Drama "Million Dollar Baby" das so wunderschön aber auch gleich so zerreißend ist... nicht ganz ohne die Hand von Clint....

Aber Ende des neuen Jahrzehnts kam ein Film, mit dem wir alle nicht gerechnet haben. Und so überraschend auch die Vorschauen auf unseren Mattscheiben auftauchten, so haben wir auch genossen, unseren lange verschollen geglaubten Helden endlich wieder in die Kinosäle und vor die Leinwänden zu folgen. Und auch in seinen alten Tagen weiß Clint, wie er uns nicht enttäuscht und mit herunterhängenden Gaumen in den Kinositzen zittern läßt. Zittern vor Überwältigung, vor Stolz und vor allem vor Freude. So war es auch bei Gran Torino, einem Film, bei dem es eigentlich schwerfällt, einen passenden Kommentar oder gar Kritik zu äußern. Mit Gran Torino hat er gezeigt, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört und es Hollywood immernoch zeigen will... dass es ihn noch gibt und dass er besser ist, als jemals zuvor.
Mit einer grandiosen Story, einer unglaublichen schauspielerischen Leistung und einem berührenden Gesamtpaket hat es Clint auch bei mir geschafft... mich sprachlos im Sitz sitzen zu lassen und mich darüber nachdenken zu lassen, was Hollywood uns eigentlich in den vergangenen fünfzig Jahren geschenkt hat.

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Ich versuch', nicht allzu viel zu schreiben, aber über Clint Eastwood könnte ich einen ganzen Roman schreiben.... Mit Gran Torino hat er einen (jetzt schon) Meilenstein des Dramakinos hervor gebracht und wir (zumindest ich!) werden ihm dafür immer bis in alle Ewigkeit dankbar sein. Viel kann man zu GT nicht schreiben, mann muss ihn einfach gesehen haben. Also --->> Ab in die Filmabteilung eures nächsten Ladens und diesen einzigartigen, berührenden, schockierenden Film sichern, mit dem Clint nochmal bewiesen hat was für eine Wucht er eigentlich in seiner Brange ist und dass er es noch lange nicht verlernt hat. LOS! JETZT!... LOS! AB IN DIE DVD/BLURAY ABTEILUNG!

Danke!!! an Clint Eastwood, dass er sich getraut hat, auch in nicht mehr so jungen Jahren, so ein Meisterwerk zu drehen, dass uns so sehr fasziniert und gleichzeitig schockiert hat... Danke Clint! Ein ungluablich sympathischer und engangierter Weltklasse-Mensch!... Und so auch Gran Torino!

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The Freewheelin Fonda

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Jemanden wie Eastwood kann man doch nie genug loben ;)
(Ich schicke dir übrigens mal ne Freundschaftsanfrage, die EastwoodHymmne will ich nicht verpassen ;) )


ElmStreet84

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dann lass ich mir extra für dich was tolles einfallen, damit er so gut wie möglich wird! ;)

PS: wird natürlich herzlichst gerne angenommen!



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