In The Belly Of A Whale

In The Belly Of A Whale (2011),
Laufzeit 54 Minuten, Dokumentarfilm

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In The Belly Of A Whale
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von Andreas Lamoth und Frederic Leitzke,

Längst hat sich Berlin als eine der ersten Anlaufstellen für aufstrebende kreative Köpfe aus aller Herren Länder etabliert und ragt innerhalb Deutschlands Kunstszene deutlich heraus. Doch was zieht die junge Bohème ausgerechnet in die Kulturmetropole an der Spree? Und welche Chancen und Gefahren birgt das bestehende Überangebot auf dem Kunstmarkt?

In 12 kurzen Episoden beleuchtet In The Belly Of A Whale die unterschiedlichsten Kunstschaffenden der Stadt – Urban Artists, Grafikdesigner, Fotografen, Galeristen – und versucht das einzigartige Lebensgefühl im Bauch des Wals Berlin festzuhalten


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: In The Belly Of A Whale

Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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Traue mich nicht diesen Film zu sehen. Wenn ich ihn nicht mögen sollte, kündigt Le Samourai mir bestimmt die Moviepilot-Freundschaft. :/

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Le Samourai

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Trau dich ruhig! Ist einfach ein recht persönlicher, authentischer Einblick in das Leben junger Berliner Künstler, die von ihrer Arbeit hier, sowie den Vor- UND Nachteilen Berlins als Standort sprechen. Nicht mehr, nicht weniger.


der cineast

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La? Nee, Le Samourai. <3



Kommentare (6) — Film: In The Belly Of A Whale

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andyewest88

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Bewertung10.0Herausragend

hier bitte alle einmal für uns beim webcuts.12 award voten!! danke...

http://www.webcuts.org/2012/berlin-award

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hollygolightly1

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Bewertung7.0Sehenswert

54 Minuten Kunst.

"In The Belly Of A Whale" ist eine nette, selbst kunstvolle Dokumentation über Berlin als künstlerisches Milieu und fast schon so etwas wie eine kleine Hommage.
Schon der Titel (inspiriert durch den gleichnamigen Songtitel?) klingt interessant und gehört zu den schönsten, die ich gehört habe. Wenn man die Beschreibung des Films nicht liest, kann er irreführend sein, was ich aber sogar als sehr positiv sehe.

Zwölf voneinander unabhängige Episoden geben einen interessanten Einblick in das Leben diverser Berliner Kunstschaffender, für welche Kunst Leidenschaft, Selbstverwirklung und mehr bedeutet.

Es ist schön zu sehen, wie kreative und sympathische Menschen ihre Erfahrungen in Interviews schildern und dabei authentisch bleiben. Nichts wirkt gestellt. Man hat die Realität, den scheinbar "gewöhnlichen" Alltag vorliegen. Vieles vom Gesagten ist zitierwürdig, weil die Personen ehrlich sind (jedenfalls so wirken), während sie nicht nur die Vor- sondern auch Nachteile ihres Lebensstils zum Ausdruck bringen und so ein facettenreiches, differenziertes Bild erstellen.
In dem Film bekommt man reizvolle und kreative Collagen, Werke, Bilder usw. zu sehen, die den Augen gut tun.
Zudem ist die musikalische Untermalung sehr passend und gut ausgewählt. Hier lautet die Devise: Weniger ist mehr. Der Zuschauer hört sich keine Soundtracksammlung an, sondern sieht Kunst. Und darum geht es ja.

Ferner hat mir der Film so gut gefallen, weil ich Kunst (besonders Street und Pop Art) sehr interessant finde. Ich bewundere Menschen, die frei und mutig sind und die Möglichkeit haben, etwas zu schaffen. Auch wenn man dabei nicht gerade viel Geld verdient. Solche Menschen sind genau das, was die Gesellschaft braucht.
Mehrmals wurde im Film gesagt, dass Erfolg für die Künstler Zufriedenheit bedeutet. Diese Aussage sollte man sich einprägen.
Erwähnenswert ist auch die schöne Metapher mit der Schwangerschaft. Dazu sage ich jetzt mal nichts. Die Stelle muss man einfach gesehen haben, um sie zu verstehen. Außerdem ist der eine oder andere jetzt vielleicht neugierig geworden und schaut sich die Dokumentation an.

Handwerklich überzeugt der Film sehr, inhaltlich fühle ich jedoch ein paar Lücken. Ich hätte mir zum Beispiel mehr Informationen gewünscht, statt Wiederholungen von bereits Gesagtem. Vielleicht sehe nur ich das so, aber die Argumente für Berlin als DIE inspirierende Stadt haben mich nicht wirklich überzeugt. Natürlich ist die Begründung nicht leicht, aber da hat mir irgendwie der Tiefgang gefehlt.
Da ich nicht in Berlin wohne, kann ich schwer beurteilen, wie die Dokumentation auf die Einwohner wirkt/wirken würde. Das wäre eine durchaus interessante Frage und keine gerade unwichtige.

Nichtsdestotrotz hatte ich nach der Sichtung Lust, wieder nach Berlin zu reisen. Ich war bisher nur einmal dort und kannte die "Kunstwelt" gar nicht. Meine einzig verbliebene Erinnerung an die Stadt sind Dunkin' Donuts, die ich dort zum ersten Mal gegessen habe und seitdem liebe. Doch nun sehe ich die Hauptstadt mit anderen Augen. Sie scheint über Donuts hinaus zu gehen.

"In The Belly Of A Whale" zu sehen, lohnt sich auf jeden Fall vor allem für Leute, die sich für Kunst interessieren und sie betreiben.
Und hey, man bekommt den Filmfachmann Le Samourai in persona zu sehen und das ist doch schon mal ein Argument ;)

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Le Samourai

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Wir wurden heute dazu im Radio interviewt ;)
http://vimeo.com/39013436


hollygolightly1

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Coole Sachen, die ihr macht! Obwohl ich Hip Hop eigentlich nicht mag, aber Jazz schon! Tarantinos Filme haben mich auch auf Songs aus den 60ern und 70ern aufmerksam gemacht, ich steh voll auf so was :)


DerDude_

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Bewertung7.0Sehenswert

"Kunst zieht Kunst an"

"In the Belly of a Whale" bietet als Dokumentation über die Berliner Kunstszene gewohnte Abwechslung. Der Film strahlt ,wie fast alle Low-Budget Filme viel Herz aus und man spürt die Begeisterung der Menschen für Kunst. Die Interviewten sind alle begabt aber nie eingebildet und immer sympathisch. Auch wenn der Film seine Begeisterung für die Stadt Berlin alles andere als Subtil anwendet ,so ist er gerade deswegen so ehrlich und direkt.Der schöne Soundtrack rundet alles schön ab.
Alles in allem eine sympathische Doku mit viel Herz

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Le Samourai

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Wow! Sehr cool dass er dir gefallen hat!!! :)


Le Samourai

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http://vimeo.com/39013436


BobbyIII

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Bewertung0.0Hassfilm

Undifferenziert und prätentiös! Eine Zusammenstellung von selbsternannten Künstlern und Hipstern, welche Liebesparolen über Liebesparolen auf Berlin abhalten. Auch wenn der Film, der wohl ursprünglich als Uni-Abschlussprojekt angelegt war, technisch einwandfrei gemacht ist bestätigt er genau meine negative Meinung, die schon beinahe Hass beinhaltet, über die Stadt in der ich selbst mehr als ungern lebe. Arrogant, hochtrabendes künstlerischer-Nabel der Welt Getue. Vielleicht kann man mir jetzt vorwerfen meine Abneigung gegenüber Berlin auf diesen Film zu projizieren, das liegt aber einfach daran, dass der Film genau das anpreist was ich an dieser Stadt so verachte.

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Le Samourai

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Jetzt mal im Ernst. Hipster findest du da nun wirklich keine. Das sind alles absolut bodenständige, von grundauf sympathische, äußerst talentierte Menschen. Und deine Abneigung einer Stadt gegenüber auf nen Film zu projezieren, ist nun wirklich nicht der richtige Weg...


MxMushrooms

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@BobbyIII: Du hast ja tendenziell echt einen guten Filmgeschmack, aber diesen Kommentar finde ich mindestens genauso dämlich wie die "Hipster"-Einstellung, die du so verachtest, welche wohlgemerkt im vorliegenden Film nicht enthalten ist. Klischees haben in der Regel einen wahren Hintergrund, und wenn sich das Berliner Umfeld einfach sehr gut für Kreative aus aller Welt eignet, um ihrer Leidenschaft nachzugehen, dann ist das halt so.
Es ist genau wie du es sagst: Du projizierst deine - irrationale - Abneigung gegen einen bestimmten Menschenschlag auf diesen Streifen. Total panne.


Roco De Long

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Bewertung7.0Sehenswert

Das Dokumentarfilmdebüt der blutjungen Filmemacher Andreas Lamoth und Frederic Leitzke führt uns in die Welt der Berliner Urban Art. Im Stil einer episodenhaften Reportage angelegt, ist "In The Belly Of A Whale" (ein wunderbarer Titel und gleichzeitig der Introsong von der Band PLUS) in erster Linie eins: informativ. Diverse Künstler liefern authentische Eindrücke ihres Lebens in der Hauptstadt, zwischen kreativer Selbstverwirklichung und Kühlschrankauffüllen, in einer Szene, die mit allen Vor- und Nachteilen für die Beteiligten die Entwicklung vom Underground um Mainstream vollzogen hat. Der Film ist gut recherchiert, das Spektrum der Protagonisten ist breit angelegt. Man merkt auch, dass man es hier mit einem Herzensprojekt zu tun hat. Die Filmemacher lieben die Welt, die sie betreten. Und die Protagonisten, die das spüren, danken es mit Offenheit.
Der Film ist aufgrund seiner Episoden abwechslungsreich und gut geschnitten. Hervorzuheben ist besonders das geschulte Auge der Regisseure für Intermedialität: die Typografien sind erfrischend, die Musikauswahl ist außergewöhnlich und außergewöhnlich gut. Genau das sind die Elemente, die dieses Thema verlangt und die in einem Film über Kunst zusammen kommen müssen - mit dem Resultat eines neuen Kunstwerks, eines Kunstwerks über Kunst(werke).
In dieser Hinsicht ist natürlich nicht alles perfekt, denn es ist noch kein Meisterfisch vom Himmel gefallen und so gibt es auch im Bauch des Wals die ein oder andere Grete, die etwas quer steckt: der interviewlastige Film wird großenteils durch Standbilder der Werke der verschiedenen Künstler unterstützt; echte Filmaufnahmen sind verhältnsmäßig rar. Gerade aber auf Ebene der Bildästhetik wäre mehr Potenzial vorhanden, die spannenden Kontraste im Leben der Protagonisten zu etablieren. Ein zweiter Punkt ist der Übersichtscharakter, den die zahlreichen Interviews kreieren. Stellenweise erschwert er die Definition eines klaren Themenkerns. Geht es um das Leben von und mit der Kunst? Geht es um die Entwicklung der Kunst an sich? Oder doch um das Berliner Modethema Nummer 1, die leidige Gentrification? Vieles wird angerissen, vieles wiederholt sich. Hier wäre weniger evtl. mehr und eine dramaturgische Beratung sinnvoll gewesen. Hehe...
Wie dem auch sei, dieser Erstling lässt aufhorchen. Mit ihrem untrüglichen Gespür für - ich nenne es mal ganz lapidar und allumfassend - "Style" haben die Filmemacher eine Basis künstlerischen Schaffens, die nicht alltäglich ist und sich vom Einheitsbrei abzuheben vermag. Eine noch strukturiertere und exaktere Fokussierung auf das Zusammenspiel von Inhalt und Form und man kann einiges erwarten.
Fazit: Wer auch immer diese Jungs sind und was auch immer sie vorhaben: auf den Output von Editude Pictures in den nächsten Jahren darf man gespannt sein.

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Roco De Long

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Fred, du Fuchs!


FredFuchs

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ausgefuchst oder ausgelutscht, fuer letzteres geht zur konkurrenz !!


Le Samourai

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Falls es irgend jemanden interessiert:
Wir wurden heute beim Berliner Radiosender Flux FM in der Sendung "Radio Arty" zu unserer Doku interviewt. Hier gibt's das Ergebnis:
http://vimeo.com/39013436

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el-wray

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Interessanter Film, und sehr sympathische Leute :)


Le Samourai

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Danke! :)


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