Joschka und Herr Fischer
Joschka und Herr Fischer (2011), Laufzeit 143 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 19.05.2011
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24 Kommentare
Keine
von Pepe Danquart, mit Joschka Fischer und Hans Koschnick
Der letzte Rock’n Roller der Politik. 50 Jahre Deutschland. 50 Jahre Weltgeschichte. An kaum einen lässt sich die deutsche Nachkriegsgeschichte besser ablesen, als an Joschka Fischer. Er war der ‘68er Joschka, er war Spitzenpolitiker Herr Fischer. Ein Mann der Gegensätze und Konstanten. Regisseur Pepe Danquart begibt sich auf Spurensuche und inteviewt den Mann, mit der vielleicht interessantesten Lebensgeschichte der letzten Jahrzehnte.
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Cast & Crew
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Pepe Danquart
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Joschka Fischer
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Hans Koschnick
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Peter Grohmann
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Norbert Erich Kröcher
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Jonny Klinke
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Daniel Cohn-Bendit
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Regie
Schauspieler
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Marie-Reine Haug
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-
Jürgen Hempel
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-
Roger de Weck
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- Genre
- Essay-Film
- Zeit
- 1968, Nachkriegszeit
- Ort
- Berlin, Deutschland
- Handlung
- 1968er-Generation, Alternativer Lebensstil, Bürgerechtsbewegung, Bürgerrechte, Die Grünen, Internationale Politik, Minister, Pazifismus, Politik, Politiker
- Stimmung
- Geistreich
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Filmdetails Joschka und Herr Fischer
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- Joschka und Herr Fischer: film-zeit.de
- Joschka und Herr Fischer: critic.de















Kritiken (14) — Film: Joschka und Herr Fischer
CINEMAN.ch
Kommentar löschenDer erste Anlauf zur Dokumentation von Joschka Fischers Leben und Wirken scheiterte: Viele Stunden Filmaufnahmen vom Wahlkampf 2005 wurden gestohlen, das Projekt auf Eis gelegt. Der zweite Anlauf hat sich gelohnt. Pepe Danquart zeigt Archivaufnahmen wichtiger Stationen in Fischers politischer Karriere und der europäischen Geschichte, die Fischer kommentiert. Dass er der erste grüne Bundesminister werden würde, war dem Arbeitersohn aus dem Ländle nicht in die Wiege gelegt. Danquart gelingt es, die Entwicklung vom Häuserkämpfer zum verantwortungsvollen Politiker packend nachzuzeichnen.
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Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de
Kommentar löschen[...] Mit “Ich wollte 60 Jahre Deutschland in 140 Minuten Film unterbringen”, wird Filmemacher Pepe Danquart vor und nach dem Filmstart oft zitiert, “ich wollte keinen Film über Joschka Fischer machen, sondern einen Film über Deutschland.” Darum wohl auch die vielen Zeitdokumente und Fischers majestätisch inszenierter Gang durch die Industriehalle. Warum der Experte für so hervorragende Sportdokumentationen wie “Höllentour” oder “Am Limit” seinen Film aber “Joschka und Herr Fischer” und nicht “die Sponti-Bewegung in den 60ern bis in die Mitte der Gesellschaft in den Nuller-Jahren” genannt hat, bleibt nur eine von vielen Fragen, die der Film neben vielen anderen unbeantwortet lässt. [...]
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Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Mühsam ist nicht nur das Zuschauen, mühsam ist es auch, dem Statement der eingeblendeten Weggefährten zu folgen. Ob sie zur Erhellung des Films über den Herrn Fischer beitragen, ist eine andere Frage. Da wäre z. B. der alte Kämpfer Daniel Cohn-Bendit, Fischer Freund und in der „Wir wollen Alles“ - Szene aktiv. Der „Bystander“ weiß aus bester Erinnerung, dass man seinem Freund keine Stöcke zwischen die Beine wirft. Er zeichnet ein Bild von Fischer, das im wahrsten Sinne des Wortes in sehr engen Bahnen verläuft. Metaphernreich berichtet er davon, dass Herr Fischer in seinem Innersten immer „grün“ war, und dass er sich gegen alle Widerstände durchsetzen konnte. [...]
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschen„Joschka und Herr Fischer“ ist mit 140 Filmminuten zwar etwas länglich geraten: Was sich hätte vermeiden lassen, wenn Regisseur Pepe Danquart auf einige Exkurse verzichtet hätte, in denen Katharina Thalbach, Hans Koschnick oder Johnny Klinke entbehrliche Impressionen beisteuern. Gleichwohl langweilt man sich keine Sekunde. Dass der Regisseur konsequent auf die subjektive Perspektive seines Protagonisten setzt, ihm zuhört, zeigt eine Seite des Joschka Fischer, die durchaus ambivalent ist und weit davon entfernt, sich selbst zu beweihräuchern, wie Politiker es im Allgemeinen gerne tun.
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Thomas Klingenmaier: Stuttgarter Zeitung Thomas Klingenmaier: Stuttgarter Zeitung
Kommentar löschen"Joschka und Herr Fischer" ist vor allem in jenen Passagen interessant, in denen Fischer von seiner Kindheit erzählt und Danquart stimmungsvolle Bilder aufzufahren weiß, von einer süddeutschen Provinz, die halb ländliches Paradies und halb verstocktes Hinterland ist. Der Rest des Films aber ist ein Politsouvenir für all jene, die Fischer schon immer mochten, oder für jene, die als Nachgeborene solch eine souveräne Mischung aus Rebell und Staatsmann bewundern.
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A. Körner : Sächsische Zeitung A. Körner : Sächsische Zeitung
Kommentar löschenDer Film will lehrreich und unterhaltsam sein. Und ist es. Kein gering zu schätzendes Merkmal! Einiges wird neu sein, und anregend ist es allemal. Trotzdem wirkt das Ganze dann doch sehr einseitig.
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Christina Bylow: Berliner Zeitung Christina Bylow: Berliner Zeitung
Kommentar löschenEin Porträt kann toll sein, auch wenn der Porträtierte es mag. Dieser Film ist es nicht, leider. Denn er dauert 143 Minuten, und diese sind wirklich lang. […] Danquart verschmolz zu sehr mit seinem Objekt, folgt ihm in der Auswahl von Haupt- und Nebensachen, Unpersonen und Persönlichkeiten, vermutlich ungefragt. Aus der Distanz hingegen wäre Spannung erwachsen und vielleicht auch ein lebendiger Film. So aber geriet er zum Nachruf zu Lebzeiten.
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Markus Tschiedert
Kommentar löschenEs war ein genialer Kniff, Fischer unvorbereitet mit den Filmszenen zu konfrontieren. Der sonst oft mürrische Ex-Außenminister blüht auf, vor allem bei den Super-8-Filmen aus seiner Kindheit. Er erzählt ungewohnt lustvoll, offen („Ich bin nicht sicher, ob meine Mutter mich jemals gewählt hat“) und selbstironisch, auch bei für ihn unangenehmen Stationen wie den Steinewerfervorwürfen. Allzu kritisch ist der Film allerdings nicht.
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Stefan Weber: Radio Köln Stefan Weber: Radio Köln
Kommentar löschenZum einen zeigt der Film den ewigen Sponti "Joschka", der von einem Gefühl der Gefangennahme durch die Regierungsverantwortung in Hessen berichtet. Zum anderen aber auch den Realo "Herr Fischer", der mit Teilen seiner Partei hart ins Gericht geht. Vor allem bei den Bildern des Sonderparteitags 1999: Die angespannte Stimmung dort, in der Fischer als Außenminister den Kosovo-Einsatz verteidigte und die in einem Farbbeutelwurf auf ihn gipfelte, ist greifbar. Ebenso wie Fischers Wut - die er heute noch zeigt: "Ich wusste, ich darf es nicht, aber ich hätte ihn mir gerne gegriffen".
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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online
Kommentar löschenDer packende Geschichtsunterricht mit einer polarisierenden Persönlichkeit - Joschka und Herr Fischer - ist ein Highlight des Dokumentarfilmschaffens.
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Hannelore Heider: Deutschland Radio Hannelore Heider: Deutschland Radio
Kommentar löschenEs entsteht in Joschka und Herr Fischer nach 140 sehr langen Filmminuten der Eindruck einer weihevollen Veranstaltung, die niemanden irritieren oder provozieren muss [...] - ein unguter Eindruck.
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Tobias Martin: BR Tobias Martin: BR
Kommentar löschenJoschka und Herr Fischer ist ein sympathischer Film über Joschka Fischers politischen Werdegang und die deutsche Protestbewegung der letzten sechzig Jahre. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
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Alexandra Horn: Schnitt Alexandra Horn: Schnitt
Kommentar löschenDanquarts Verständnis von Authentizität beruht im Wesentlichen auf Spontaneität. Nichts sei gestellt, keine Szene wiederholt, betont er. Der Versuch, Spontaneität durch Konfrontation mit historischem Bildmaterial herzustellen, scheitert jedoch. Das mag an der abgeklärten Distanz liegen, die Herr Fischer heute zu Joschka hat oder am Mangel an Provokation. Da hätte man sich etwas mehr Sponti-Mentalität von den beiden gewünscht.
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Luitgard Koch: programmkino.de Luitgard Koch: programmkino.de
Kommentar löschenMit seinem engagierten Dokumentarfilm „Joschka und Herr Fischer“ sprengt der oscarprämierte Regisseur Pepe Danquart das klassische Format der Memoirenverfilmung. Der 56jährige schöpft die optischen Möglichkeiten des Genre voll aus, bedient sich geschickt assoziativer Montage und wirft so einen erhellenden Blick auf die vergangenen 60 Jahre der Bundesrepublik Deutschland.
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Kommentare (9) — Film: Joschka und Herr Fischer
Kommentar schreibenDetherion 2012/04/01 10:05:52
Kommentar löschenWandel vom Fundi zum Realo. Für einen Piraten wie mich besonders interessant, da er relativ glaubwürdig und klar schildert, warum es so und nicht anders gekommen ist.
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Karowdame 2011/10/14 13:26:13
Kommentar löschenUnabhängig von der politischen Meinung jedes einzelnen Zuschauers, ist dies ein durchaus interessanter Film. Super finde ich das Arrangement in dem Fischer im heut und jetzt seine Schilderungen erläutert!
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Rauchmelder 2011/08/18 20:17:40
Kommentar löschenNach dem Film habe ich verstanden, warum der Herr Fischer des Öfteren so mitgenommen aussah/aussieht.
Trotz seiner 140min habe ich mich keine Sekunde gelangweilt, denn das Leben des Joschkas ist meiner Meinung schon durch die historischen Vorkomnisse seiner Zeit spannend und dazu noch interessant mit den jeweiligen Film- und Musikmaterial aufbereitet.
Funktionierte für mich, der die Zeitspanne nicht persönlich erlebt hat, ein bisschen wie eine Geschichtsstunde, da man im Schnelldurchlauf durch die politischen Ereignisse geführt wird. (Die Zeit nach 1945 kommt leider viel zu kurz in der Schule!)
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hawkwind 2011/06/15 23:21:13
Kommentar löschenSchlimmster Verräter aller Zeiten.Polithure.
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borgdrone 2011/05/21 20:53:36
Kommentar löschenWas wird das wohl werden?
Ich vermute der Streifzug durch Herrn Fischers Leben wird als kritischer Streichelkurs verstanden, in dem sicherlich klar wird das er Fehler in seinem Leben machte, jedoch in Gänze ein doch sehr sympathischer Typ ist, also einer von uns.
http://waschtrommler.org/2011/04/29/vom-pseudo-revolutzer-zum%EF%BB%BF-system-bonzen/
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Brennegan 2011/05/22 10:18:01
Antwort löschenWirkt recht treffend :)
Kate Portman 2011/05/20 00:05:00
Kommentar löschenEin sehr rockiger Dokfilm! Interessant, inspirierend und macht gute Laune!
Ich find ihn nicht zu lang. Eher im Gegenteil konnte er in der Zeit nicht alles fassen, was mich zusätzlich noch interessiert hätte. Die ganze Umweltbewegung zum Beispiel...da wurde Vorwissen vorausgesetzt. Ist ja nicht schlimm...hätte mir nur einfach noch besser gefallen!
ansonsten, kommt, Joschka Fischer muss man doch garnicht heroisieren.
Zudem wurden auch Schwachpunkte seiner angesprochen. Es ist immernoch eine Doku.
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Punk 2011/05/19 10:09:19
Kommentar löschenIch bin gespannt.
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alex88 2011/05/17 23:04:05
Kommentar löschenNa super ein Film über diesen Komplettversager. Taxifahrer und Steineschmeisser, mit Abstand der schlechteste Politiker der jemals in Deutschland agierte. Pfui Teufel
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Ichundso 2011/05/18 00:03:55
Antwort löschenHihi.
Le Samourai 2011/05/19 10:51:23
Antwort löschenMit Abstand der BESTE Politiker, den Deutschland jemals hatte! Ok, nach Willy Brandt und Helmut Schmidt.
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alex88 2011/05/19 19:11:47
Antwort löschenDer Beste ? Was ist mit Kohl und Kiesinger? Erst mal Hirn einschalten, dann tippen
Le Samourai 2011/05/19 19:48:52
Antwort löschenOk.
Sonja Hamann 2011/05/14 18:12:25
Kommentar löschenauf den film bin ich echt gespannt, nach auszügen, die ich im ferensehen gesehen habe, sehr viel versprechend. wenn man unsere ganzen politiker-nulpen sonst so sieht, täte es mal richtig gut, einen zu erleben der noch etwas zu sagen hat
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