K-20: Die Legende der schwarzen Maske
K-20: Kaijin niju menso den (2008), JP Laufzeit 137 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Drama, Actionfilm, Abenteuerfilm
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
83 Bewertungen
14 Kommentare
Keine
von Shimako Sato, mit Tôru Nakamura
Japan, 1949. Der zweite Weltkrieg hat nie stattgefunden und die Gesellschaft teilt sich in reich und arm, oben und unten. Ein mysteriöses Phantom mit einer schwarzen Maske versetzt die Stadt in Angst und Schrecken: K-20, ein krimineller Mastermind mit zwanzig Gesichtern. Auf- grund einer Verwechslung wird der junge Zirkusakrobat Heikichi, der zur armen Unterschicht gehört, von der brutalen Polizei als K-20 verhaftet. Über Nacht wird er so zum Staatsfeind Nr. 1 und sein Leben gerät aus den Fugen. Als ihn eine geheimnisvolle Diebesbande befreien kann, kennt er nur noch ein Ziel: seinen Namen reinwaschen und Rache am echten K-20 nehmen. Dafür muss er jetzt nur selbst zum Meisterdieb werden.
Cast & Crew
-
Shimako Sato
-
Tôru Nakamura
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kogoro Akechi
Regie
Schauspieler
-
Shimako Sato
- Genre
- Kriminalfilm, Drama, Actionfilm, Abenteuerfilm
Drehbuch
Filmdetails K-20: Die Legende der schwarzen Maske
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Kritiken (2) — Film: K-20: Die Legende der schwarzen Maske
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenAls ich das erste Mal von K20 hörte, war ich begeistert und sehr gespannt. Eine Art Mischung aus „V wie Vendetta“ und „Spiderman“, aufwändig produziert, mit japanischen Stars und jeder Menge Stunts. Genau mein Ding! Nachdem ich den Film gesehen habe, bin ich etwas ernüchtert. Der Vergleich ist mit Hinblick auf die wirklich starke Optik und Ausstattung des Films sicherlich richtig, die Handlung hingegen ist jedoch völlig anders gestrickt. K20 bietet viel: retro-futuristischen Steampunk-Look (wirklich sexy), grandiose Stunts und atemberaubend dynamische Parkour-Choreographien, Slapstick-Humor und sogar sozialkritische Untertöne. Stimmige Kostüme, glaubhafte Schauplätze, der Film ist wirklich mit viel Liebe zum Detail produziert. Doch genau das wird dem Film meiner bescheidenen Meinung nach auch etwas zum Verhängnis. Dadurch, dass er an jedem Gläschen nur mal nippt, aber weder aus dem Action-, dem Komödien- oder dem Drama-Krug mal einen richtig ordentlichen Schluck nimmt, wird er keinem der Ansprüche so richtig gerecht, die er durch die tolle Optik immer wieder unausgesprochen beansprucht. K20 ist das aber wohl egal, er ergeht sich ganz in diesem bunten Sammelsurium, das zugegeben durchaus große Reize hat und an Innovationsbereitschaft die meisten Filme sehr schwach aussehen lässt. Objektiv zu kritisieren ist jedoch der schlecht abgemischte deutsche Ton, in dem Dialoge häufig untergehen. Alles in allem also ein sehr innovativer Film mit einer sehr sehenswerten Optik, der experimentierfreudigen Filmfreunden einiges zu bieten hat. Wer es gerne geradlinig mit einer in sich schlüssigen Dramaturgie hat, könnte allerdings auch etwas enttäuscht sein.
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ihr_stinkt 2009/12/20 11:47:00
Antwort löschenvendeeetta... vendeeeeeeeeta... du kleiner bösewicht... ich weiß ganz genau, was du vorhast.... ich weiß auch was du damals zu mir gesagt hast... und ich werde dich finden... du bist der näächste... vendeeeeeeta
Björn Lahrmann: Das Manifest
Kommentar löschenNostalgischer Superschurkenschinken, der seinen kunterbunten Flickenteppich von einem Plot aus dutzenderlei Garn zusammenspinnt und trotzdem nie den Faden verliert. Durch den Webkamm laufen: Rififiromantik, Steampunk, Slapstick, Parkour, alles nach- und durcheinander im Tempo einer gut geölten Nähmaschine. Schnitzel müssen gejagt, Volten geschlagen, Geheimmechanismen entziffert und vor allem: Spaß gehabt werden. Auf ansteckende Weise heroisch wallen Gewänder und Musik zugleich, dass man am liebsten mit Beckerfaust jubelnd durchs Kino rennen würde.
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ihr_stinkt 2009/12/20 11:47:33
Antwort löschenburli... nimmm ein bisschen ab... so das du mal auf 150 kilo kommts... und dann red ma weiter... kleines fettes spatzi
Kommentare (11) — Film: K-20: Die Legende der schwarzen Maske
Kommentar schreibenthe assassin 666 2012/02/16 14:54:50
Kommentar löschen+ Gelungener Mix aus Fantasy und Thriller
+ einige gute Effekte
+ sympatische Charaktere (besonders Takeshi Kaneshiro)
- einige Längen
Dennoch in seiner Gesamtheit ein wirklich gelungener und empfehlenswerter Film.
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Bommali 2011/07/24 23:03:41
Kommentar löschenDurch Zufall reingezappt und dabei geblieben. Meine Wünsche an gute Unterhaltung wurden erfüllt: überzeugende Schauspieler, gute Story, optische Hingucker und eine Menge Spaß.
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VonRotterdam 2011/07/19 23:52:52
Kommentar löschenAn sich habe ich ja nichts an einem Potpourri auszusetzen, wenn es gut ist...
Nehme man dieses hier: Ein Teil Steampunk, ein Mix aus Batman, V und Robin Hood, das ganze in Asien angesetzt, dazu eine Prise Fantomas (wer den denn kennt). Dann leicht köcheln lassen, mit einem einigermaßen guten Storytwist nachwürzen, auf einer Platte kredenzen, auf der vielleicht noch die Maske eines Zorros drapiert wird.
So könnte man etwa zusammenfassen, was K-20 einem liefert. Und so negativ, wie es wirkt, ist es ja gar nicht.
Klar kann man sagen, dass gewisse Szenen durchaus sehr an andere Filme erinnern - wäre Bruce Wayne ein Japaner, dann könnte man ihn stellenweise hier vermuten, das durchwachsene Drehbuch entschädigt aber doch ein wenig. Das Ende ein wenig zu kitschig, zwischendrin ein paar Stolpersteine, kann es vor allem im ersten Part auftrumpfen, der Charakterentwicklung kann man nämlich nichts ankreiden. Auch nicht an der Ausstattung, der Kameraführung (wenn auch der ein oder andere Kamerakran durchaus dazu neigt, das Bild zu verwackeln), beides ist nämlich sehr gut. Vor allem die Parkourszenen zeigen eine schöne Handschrift.
Die Schauspieler sind bis auf wenige Ausnahmen gut gewählt, vor allem den Komissar finde ich überzeugend. Leider macht einem hier die deutsche Synchro einen Strich durch die Rechnung, die doch einiges an Athmosphäre kostet. Da entschädigt dann auch nicht der in roter Farbe daherkommende und aus James Bond entliehene Little Nellie...
In der Bilanz: Super Idee und Ausstattung, netter Twist, nur leider hapert es an Buch, Synchro und Schauspiel.
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8martin 2011/03/16 17:54:48
Kommentar löschenGut gemachte, spannende Unterhaltung im Stil einer Manga Verfilmung. Da ist es egal bzw man freut sich über die wiederentdeckten bekannten Inhalte – auch Gemälde - in fremder Umgebung. Die Durchschaubarkeit der Handlung ist kein Nachteil. Die perfekte Technik lenkt erfolgreich ab. Die Spannung kommt von der Unsicherheit her: wer ist denn nun der Verwandlungskünster K-20 (könnte auch G-20 heißen: 20 Gesichter)? Seine Motivation bezieht er von Robin Hood.
Mit schnellen Schnitten fliegt unser Held im Stil von 007 und Batman durchs Bild. Das kontrast- und abwechslungsreiche Ambiente lässt ebenfalls keine Langeweile aufkommen. Und dann gibt es auch noch witzige Dialoge. Da hat eine Frau den Ehe-Blues und das unbekannte Shampoo hält ein Mann für den Furz einer schönen Frau.
Flott inszeniert, aufwendig produziert und mit Starbesetzung geschmückt.
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EpiKD 2011/03/11 22:30:26
Kommentar löschenEin Film mit Potential, leider nicht immer ganz strickt verfolgt. Er ist gut und hat auch spaß gemacht. Würde mich freuen wenn mann eines tages sich der Geschichte noch mal annehmen würde, darauß könnte man einen richtig großen und inposanten Film machen. Hauptsache es ist kein Hollywood-Arsch der sich keine gedanken über einen guten Plott und Storyline legt (gurß an die Marvel verfilmer)
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ChandlerC 2010/10/04 14:40:50
Kommentar löschenEin weiterer gut gegangener Spontankauf von mir. Naja, fast, da ich ein wenig schon von dem Film gehört hatte. Wie manch einer erwähnt hat, manchmal lädt der Film sich fast etwas viel auf, wenn er viele Genretypen auf einmal anschneidet. Doch wirklich schaden tut es ihm nicht. Er findet einen guten Mittelweg dazwischen, wenn eben auch mit teilweise nur seicht angeschnittenen Stilen.
Story, Action, Charaktere und auch gerade die Optik können aber dennoch ohne Probleme überzeugen. Die große Wendung zum Ende habe ich zwar schon mehrmals erahnt, doch ganz sicher war ich halt doch nicht. und selbst wenn, den Spaß nimmt es am Film nicht.
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mikkean 2010/10/08 19:41:04
Antwort löschenBin ich auch zufällig über den Film gestolpert und war recht entzückt ;)
Bandrix 2010/07/18 21:52:00
Kommentar löschen„K 20 – Die Legende der schwarzen Maske“ ist ein wilder Ritt durch alle möglichen Genres.
Hier mal Abtenteuer, da eine Prise Drama und dann wieder Actionkomödie. Nebenbei gibt’s noch ein Fünkchen Sozialkritik dazu.
Es ist völlig verständlich wenn das manche abschreckt, mich hingegen hat der Film mitgerissen. Seien es die Kampfszenen im Parcourstil, die nicht zu sehr übertriebenen Slapstickszenen oder die passenden Darsteller.
Der Film ist im Japan einer Parallelwelt im Jahre 1949 angesiedelt. Einen zweiten Weltkrieg hat es nie gegeben und das Land wird von einem Meisterdieb namens K 20 in Atem gehalten. Dieser schmiedet einen perfiden Plan und trickst so den Zirkusartisten Heikichi aus. Von jetzt an wird er für K 20 gehalten und befindet sich auf der Flucht. Dass das Heikichi aber nicht auf sich beruhen lässt ist klar…
Takeshi Kaneshiro, der schon in „House of Flying Daggers“ positiv aufgefallen ist, brilliert hier einmal mehr. Auch die übrigen Darsteller, wie z.B. Takako Matsu brillieren.
Die Optik des Films ist ein weiterer Pluspunkt, hier ist alles mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Die Effekte sind passabel und fügen sich gut ein. Unterstützt wird „K 20 – Die Legende der schwarzen Maske“ von einem treibenden Score, der mal leise und mal laut das Geschehen passend umschreibt.
Er macht einfach Spaß und sorgt für Gute Laune. Eben genau das, was ich erwartet habe. Manche Aktionen der Darsteller sind vielleicht nicht ganz nachzuvollziehen und so überraschend ist der Twist am Ende vielleicht auch nicht…. Aber mir ist so was immer noch lieber als ein lieblos runtergespielter Actionoverkill.
Fazit: Fantasievolles, spannendes und witziges Filmchen, das ich mir gerne auch öfter ansehe.
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Tyler 2010/08/01 09:10:41
Antwort löschenSehen will!! Den musst du mir mal leihen :)
der cineast 2011/03/10 00:58:04
Antwort löschenDer Film hat einfach Herz und deswegen eine 9 von mir. Richtig erfasst :)
Bäda 2010/05/18 05:30:04
Kommentar löschenna was is den das? Also mir kommt es vor als habe ich von dem Film schon diverse Presequelspinoffs gesehen ohne zu wissen, dass da noch ein Hauptfilm kommt der alles vereinigt und den großen Masterplan aufzeigt. Dazu hat der Film noch sehr aufschlussreiche, intelligente und vor allem tiefgründige Dialoge! Was für eine Meisterleistung...
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der cineast 2010/05/22 19:09:09
Antwort löschenUnd warum nur 5.5 Punkte?
oder war das ironisch??
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Bäda 2010/05/22 20:18:13
Antwort löschensherlock holmes ist dagegen schon fast ein stümper ;)
der cineast 2011/03/10 01:00:30
Antwort löschenDont get it
waschoi 2010/01/24 21:53:51
Kommentar löschenach du schande ... ging gar nicht. dieser film bedient sich einiger elemente von mission impossible, batman und sogar command & conquer :D ... verkackt dies auf ganzer linie und nervt dann auch noch mit pseudogesellschaftkritischem gedöns ... ich freue mich schon auf die fortsetzung
... nicht!
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sebastian-mohr 2010/07/18 19:17:10
Antwort löschenhahaha :D
was für ein genialer kommentar
der cineast 2011/03/10 01:00:48
Antwort löschen....nicht
RaZer 2009/12/23 19:46:09
Kommentar löschenHier hat man charmant allerhand Elemente von Comichelden wie Batman und Spiederman genommen und sie neu zusammengetackert. Das Ergebnis ist nicht sonderlich berauschend, aber auch nicht unsympathisch, einfach weil sich der Film selbst nicht ernst nimmt. Immerhin sind die Effekte gelungen und die Pacour-Szenen sind auch ganz nett anzuschauen. Trotzdem bleibt der fade Beigeschmack, dass die Story was für die Tonne ist. Doch besonders die Asiaten können sogar solche Geschichten kunstvoll verkaufen. Das bewundere ich immerwieder.
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benkow 2009/08/24 21:28:12
Kommentar löschenK-20 ist wie eine asiatische Mischung aus Bat- und Spiderman. Das Ganze spielt vor atemberaubender Kulisse, ist wirklich opulent produziert, enthält tolle Effekte und tolles Modeling und hat dabei sogar noch eine schöne, wenn auch recht klasssich anmutende Geschichte.
Parcour-Einlagen und Kampfchoreographien lassen meiner Meinung nach westliche Superheldenproduktionen kantig und holzhackermäßig wirken - an Geschmeidigkeit sind sämtliche Darsteller einfach nicht zu übertreffen.
Wirklich super Popcornkino - wobei das im positivsten Sinne verstanden sei. Und auf weitere Teile darf man sich auch noch freuen. Anschauen!
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