Katalin Varga
Katalin Varga (2009), HU/RO/GB Laufzeit 84 Minuten, Drama
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2 Kommentare
Keine
von Peter Strickland, mit Hilda Péter und Roberto Giacomello
Katalin Varga wird von ihrem Mann hinausgeworfen, als er erfährt, dass er nicht der Vater Orbáns ist. So bleibt Katalin keine andere Wahl, als den leiblichen Vater zu finden, bevor ihr Sohn ohne Vater aufwächst. Unter dem Vorwand, die kranke Oma zu besuchen, brechen Mutter und Sohn zu einer Reise durch die Karpaten auf. Für Katalin bedeutet dies eine Rückkehr an einen Ort, zu dem sie nie im Leben wieder zurück wollte, der für immer mit der Erinnerung an ein Verbrechen verknüpft ist, dem sie elf Jahre zuvor zum Opfer fiel. Damals wurde Katalin hier von zwei Männern überfallen, jetzt ist diese Lichtung ein Ort, an dem Orbán unbekümmert spielt. Als sie in einem nahegelegenen Dorf einen ihrer Angreifer wiedererkennt, beginnt Katalin mit dem Ahnungslosen einen Flirt. Obwohl ihm die Frau bekannt vorkommt, erkennt er Katalin nicht. Nachdem Katalin ihm die für sie furchtbaren Stunden in Erinnerung gerufen hat, bringt sie ihren Peiniger um. Sie beschließt, ihren Rachezug fortzusetzen. Antal, der Zweite im Bunde, lebt mittlerweile in einem anderen Dorf. Überstürzt müssen Katalin und Orbán aufbrechen, auch weil der Schwager ihres Opfers Rache geschworen hat. Ungefähr in diesem Augenblick schwant Orbán, dass es bei ihrer Reise nicht unbedingt um einen Besuch bei der kranken Oma geht. Der Mord hat Katalins Nerven strapaziert, auch das hoffnungsvolle Telefongespräch mit ihrem Mann setzt ihr zu. Zu guter Letzt erweist sich Antal keineswegs als das Ungeheuer, als das Katalin ihn in Erinnerung hat. Als sich Orbán mit Antal anfreundet und der vorschlägt, den Jungen für einige Zeit zu sich zu nehmen, weiß Katalin nicht, was sie tun soll.
Cast & Crew
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Peter Strickland
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Hilda Péter
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Roberto Giacomello
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Attila Kozma
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Fatma Mohamed
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Tibor Pálffy
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Zsolt Páll
Regie
Schauspieler
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Peter Strickland
- Genre
- Drama
Drehbuch
Filmdetails Katalin Varga
Trailer zum Film Katalin Varga
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Kritiken (1) — Film: Katalin Varga
Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Kommentar löschenSo überschaubar das Personal auch in Peter Stricklands archaisch anmutendem Rachedrama sein mag, neben den nicht immer überzeugenden Darstellern sind es vor allem die manchmal etwas holprig eingefügten Bilder der Karpaten und eine düster wummernde Tonspur, die diesen Film auszeichnen. Überhaupt wirkt vieles altertümlich, mittelalterlich-finster, beinahe märchenhaft und ruft eine bedrohliche Stimmung hervor, die nur selten von unerwarteten Einschüben durchbrochen wird. Wenn Katalin beispielsweise in einer Szene vom Pferdewagen absteigt und mit dem Handy telefoniert, dann ist das ziemlich irritierend und erinnert jäh daran, dass dies hier eine Geschichte aus unseren Tagen ist.
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Kommentare
Kommentar schreibendavidpm 2009/02/13 22:27:31
Kommentar löschenEin seltsamer Film. Warum ist diese Frau denn in der Kutsche unterwegs? Wieso spielt ihr Sohn dieses seltsame Spiel denn so relativ brav mit? Woher bekommt sie denn die ganzen Schlafplätze? Einzig und allein die Gegenüberstellung mit dem Täter ist wirklich interessant, da dieser Gott sei Dank nicht als einseitig böses Ungeheuer dargestellt wird. Zwanzig gute Minuten reichen für einen Kinofilm aber nicht.
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