Léolo
Léolo (1992), CA/FR Laufzeit 107 Minuten, FSK 16, Komödie, Fantasyfilm, Drama, Kinostart 28.01.1993
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von Jean-Claude Lauzon, mit Maxime Collin und Gilbert Sicotte
Der junge Leo ist hin und hergerissen zwischen zwei Welten: dem armseligen Mietshaus in Montreal, das er mit seiner kaputten – tendenziell geisteskranken – Familie bewohnt und der imaginären Welt, in die er sich hineinträumt. Dort ist er Léolo Lozone, der Sohn eines sizilianischen Bauern, dessen Samen in einer Tomatenkiste nach Kanada kam, in welche die fette Madame Lozeau, Leos Mutter, plumpste. Léolos Motto heißt: „Ich träume, also bin ich nicht verrückt.“ Dass der Wahnsinn in der Familie liegt, lässt sich jedoch nicht bestreiten: Neben dem skurrilen Vater, der seinen Kindern Abführmittel verabreicht, gibt es da noch den muskelbepackten aber feigen Bruder, die zurückgebliebenen Schwestern und den lüsternen Großvater. Auch Leolo muss einsehen, dass er dem Familienwahnsinn nicht entkommen kann.
Hintergrund & Infos zu Léolo
Léolo ist in starkem Maße vom Jungendbuch ‘L’avalée des avalés’ von Réjean Ducharme beeinflusst. Ein Exemplar des poetischen Romans wird von Leolo zu Beginn des Filmes gefunden, als er das Buch unter einem wackelnden Tischbein findet. Aus dem Buch stammt auch der wiederkehrende Satz ‘Weil ich träume, bin ich nicht’.
Lólo ist nach Night Zoo – Kreaturen der Nacht der zweite Langfilm des franco-kanadischen Regisseurs Jean-Claude Lauzon. Léolo, der in Cannes für die goldene Palme nomiert war und viele andere Filmpreise gewinnen konnte, blieb jedoch der letzte Film Lauzons. Während der Arbeiten an seinem dritten Langfilm kam Lauzon 1997 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.
Cast & Crew
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Jean-Claude Lauzon
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Gilbert Sicotte
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Narrator (Stimme)
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Maxime Collin
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Ginette Reno
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Julien Guiomar
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Großvater
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Pierre Bourgault
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Wortbändiger
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Giuditta Del Vecchio
Regie
Schauspieler
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Andrée Lachapelle
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Psychiater
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Denys Arcand
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Regisseur
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Jean-Claude Lauzon
- Genre
- Komödie, Fantasyfilm, Drama
- Ort
- Montreal, Sizilien
- Handlung
- Bauer, Familienkonflikte, Familienkonflikte, Psychiatrie, Traum, Verlieben, Verrücktheit, Wahnsinn
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Léolo
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Trailer zum Film Léolo
Alle Trailer, Clips & Videos (2)
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- Léolo: cineclic.de









Kritiken (1) — Film: Léolo
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenPoetischer und witziger als es Amelie je sein wird.
Ich denke, deshalb bin ich... nicht verrückt.
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Kommentare (10) — Film: Léolo
Kommentar schreibenviewer 2012/01/18 10:48:22
Kommentar löschenSorry liebe Filmästheten, aber was ist daran eine schöne Bildsprache, wenn es die ersten 15 Minuten nur ums Scheißen geht?! Dazu diese unfassbar einschläfernde Off-Sprecher-Stimme, die dem Nichts an Handlung irgendeine pseudo intellektuelle Philosophie überstülpt: "Weil ich träume, bin ich nicht"?!
Habe nur 40 Minuten durchgehalten.
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feenfleisch 2010/10/14 19:37:57
Kommentar löschenEiner diesen Filme die man sieht und die einen nie wieder aus dem Kopf gehen werden. Für mich zählt er zu einen meinen Lieblingsfilmen. Eine wundervolle Bildersprache, poetische Kommentare aus dem Off und zum vollkommen Kontrast Szenen die sich in die Netzhaut brennen (z.B. die Szene mit der Katze). Es ist einfach beeindruckend wie Jean-Claude Lauzon in manchen Szene die perfekte Symbiose von Handlung, Musik, Bildsprache und Setting findet und dass alles dann in der alles nächsten einfach knallhart kollidieren läßt. Schon allein deswegen sehr sehenswert, aber natürlich auch wegen der Handlung: der Kampf des Kindes gegen den Fluch der Familie. "Weil ich träume, bin ich nicht verrückt." Bestimmt kein Film für jedermann und auch nicht für eben mal zwischendurch schauen, aber wer sich Zeit nimmt, kann so unglaublich viele, manchmal kleine Dinge entdecken, wunderschöne, völlig abstruse, poetische, wahnsinnige und Dinge die man bestimmt nie wieder sehen mag.
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BlueSquirrel 2010/07/21 15:17:48
Kommentar löschenDie Reise durch eine verrückte Pubertät. Mal traurig mal witzig und immer gegen den Strom. Nichts folgt hier dramatischen Richtlinien. Wie hier schon oft erwähnt, sehr poetisch und ungewöhnlich gefilmt, mit Situationen so schräg, das sie nur in der Realität vorstellbar sind.
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Hauptdarsteller 2010/07/02 03:09:45
Kommentar löschenAußergewöhnlich bebildert und fotografiert. Dieser Film hinterlässt Spuren und das Kühlschranklicht groovt wieder! Aber bitte Vorsicht mit dem Laxanthiengebrauch: Die Dosis macht das Gift.
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rkuehne 2010/05/14 10:05:12
Kommentar löschenEin wunderbar poetischer Film, der zudem noch unglaublich witzig und an so mancher Stelle recht eklig ist, aber es schafft auch ohne eine stringente Handlung konsequent zu unterhalten. Absolute Empfehlung.
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Claudia :) 2010/03/18 14:17:14
Kommentar löschenAlso ich habe den letzte Woche im Deutschunterricht gesehen ( komisch, ich weiß ).
Und ich war/bin begeistert und werde es noch eine Weile sein, denke ich.
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Mum Pitz 2009/08/31 19:23:32
Kommentar löschenein werk von verstörender schönheit, voller leidenschaft und poesie
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Lorion42 2009/01/27 22:20:33
Kommentar löschenEigentlich ein wunderbarer Film. Poetisch und Ausdrucksstark. Manchmal witzig und durchgängig wahnsinnig. Trotzdem ist er kein Meisterwerk. Der Soundtrack besteht aus wenigen Liedern, die sich immer wiederholen und nach einiger Zeit tierisch auf die Nerven gehen. Die Charaktere sind viel zu weit weg, so dass es schwer fällt Sympathien aufzubauen. Bei Léolos Familie mag das gewollt sein, doch ich hab auch zu dem kleinen Hauptdarsteller keine Verbindung aufbauen. Obwohl er ein Träumer ist. So wird die Geschichte nach einiger Zeit sehr beliebig und verpasst es zu fesseln. Cineasten sollten mal einen Blick auf den Film werfen, andere sollten lieber die Finger davon lassen.
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8martin 2009/01/09 16:28:05
Kommentar löschenEin Film aus der nur spärlich gefüllten Kiste, die mit ’Dramödie’ beschildert ist. Der Ich-Erzähler aus dem Off begleitet die Handlung mal erläuternd, mal kindlich naiv, dann wieder belustigend derb bis hin zu lyrischen Passagen.
Alle Mitglieder von Léolos Familie ticken jenseits des grünen Bereichs und gleich zu Anfang ist sein Zeugungsvorgang einmalig, nicht nur in der Kinogeschichte. Skurrile Situationen, wie der Versuch den Großvater zu ermorden, den er liebt, wechseln sich mit geträumten Szenen ab, weit weg nach Italien oder zu seiner geliebten Bianca, wenn er durch eine lichtdurchflutete, halboffene Tür blickt.
Und immer wieder hämmert er uns den Satz ein “Weil ich träume, bin ich nicht verrückt.“ Während seiner Pubertät erlebt Léolo “Sex zwischen Ignoranz und Horror.“ Dabei geht es nicht zimperlich zu: es wird geschnüffelt und um Sodomie gewettet bis an die ekelerregende Igitt-Schmerzgrenze. Eine vielseitige musikalische Begleitung von Mönchsgesängen über Tom Waits bis hin zu den Rolling Stones erhöht das Seherlebnis. Ein kanadischer Film, der die Grenzen des europäischen Kinos nicht nur sprengt, sondern über sie hinausgeht und Neuland betritt.
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Iwan Goratschin 2008/09/11 18:12:29
Kommentar löschenEin Muß für jeden Film-Ästheten
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