Lippels Traum
Lippels Traum (2009), DE Laufzeit 101 Minuten, FSK 6, Komödie, Abenteuerfilm, Kinostart 08.10.2009
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
90 Bewertungen
8 Kommentare
Keine ?
von Lars Büchel, mit Karl-Alexander Seidel und Moritz Bleibtreu
Vom bayerischen Passau ins Morgenland kommt der elfjährige Philipp, genannt Lippel, ganz ohne fliegenden Teppich: Weil sein Vater, der Nobelkoch Otto Mattenheim auf Geschäftsreise ist, passt die neue Haushälterin Frau Jakob auf Lippel auf. Doch die entpuppt sich als kleinkarierter Kinderschreck. Und so flüchtet sich Lippel nachts in eine orientalische Traumwelt, in der auf seltsame Weise auch sein Vater, Frau Jakob und zwei Klassenkameraden auftauchen. Im Orient erlebt Lippel die tollsten Abenteuer. Seine Träume helfen ihm, gemeinsam mit seinen Klassenkameraden die böse Frau Jakob aus dem Haus zu jagen und seinen neuen Freund, den Straßenhund Muck, zu retten. Eine Geschichte wie aus 1001 Nacht – ein Loblied auf die Kraft der Fantasie.
Handlung
Der schüchterne 11-jährige Lippel (Karl-Alexander Seidel) heißt eigentlich Philipp und wohnt mit seinem Vater, dem Koch Otto Mattenheim (Moritz Bleibtreu) im bayerischen Passau. Das Familienleben könnte besser nicht sein, nur in der Schule nervt der Bully Herrmann (Marius Weingarten), der ihn jeden Morgen mit einer Tannenzapfenattacke vom pünktlichen Unterrichtsbeginn fernhält. Dummerweise ist Herrmann der Sohn des Konrektors Färber (Uwe Ochsenknecht), der es ebenfalls auf Lippel abgesehen hat. Als Otto auf Geschäftsreise muss, soll die neue Haushälterin Frau Jakob (Anke Engelke) auf Lippel aufpassen. Die Dame scheint jedoch nur auf den ersten Blick eine freundliche Frau zu sein. Kaum ist der Vater weg, entpuppt sie sich als das genaue Gegenteil von Mary Poppins, als regelrechter Kinderschreck. Wegen jeder kleinen Haushaltsaufgabe wird Lippel schikaniert. Selbst das letzte Geschenk seines Vaters vor der Abreise, das Märchenbuch „Geschichten aus Tausendundeiner Nacht“ nimmt Frau Jakob ihm weg. Nur nachts kann Lippelt dem häuslichen Kleinkrieg entfliehen und träumt sich in die Welt von Tausenundeiner Nacht – denn das Buch hatte er zumindest anfangen kölnnen. Dort verwandelt sich…
Vom bayerischen Passau ins Morgenland kommt der elfjährige Philipp, genannt Lippel, ganz ohne fliegenden Teppich: Weil sein Vater, der Nobelkoch Otto Mattenheim auf Geschäftsreise ist, passt die neue Haushälterin Frau Jakob auf Lippel auf. Doch die entpuppt sich als kleinkarierter Kinderschreck. Und so flüchtet sich Lippel nachts in eine orientalische Traumwelt, in der auf seltsame Weise auch sein Vater, Frau Jakob und zwei Klassenkameraden auftauchen. Im Orient erlebt Lippel die tollsten Abenteuer. Seine Träume helfen ihm, gemeinsam mit seinen Klassenkameraden die böse Frau Jakob aus dem Haus zu jagen und seinen neuen Freund, den Straßenhund Muck, zu retten. Eine Geschichte wie aus 1001 Nacht – ein Loblied auf die Kraft der Fantasie.
Handlung
Der schüchterne 11-jährige Lippel (Karl-Alexander Seidel) heißt eigentlich Philipp und wohnt mit seinem Vater, dem Koch Otto Mattenheim (Moritz Bleibtreu) im bayerischen Passau. Das Familienleben könnte besser nicht sein, nur in der Schule nervt der Bully Herrmann (Marius Weingarten), der ihn jeden Morgen mit einer Tannenzapfenattacke vom pünktlichen Unterrichtsbeginn fernhält. Dummerweise ist Herrmann der Sohn des Konrektors Färber (Uwe Ochsenknecht), der es ebenfalls auf Lippel abgesehen hat. Als Otto auf Geschäftsreise muss, soll die neue Haushälterin Frau Jakob (Anke Engelke) auf Lippel aufpassen. Die Dame scheint jedoch nur auf den ersten Blick eine freundliche Frau zu sein. Kaum ist der Vater weg, entpuppt sie sich als das genaue Gegenteil von Mary Poppins, als regelrechter Kinderschreck. Wegen jeder kleinen Haushaltsaufgabe wird Lippel schikaniert. Selbst das letzte Geschenk seines Vaters vor der Abreise, das Märchenbuch „Geschichten aus Tausendundeiner Nacht“ nimmt Frau Jakob ihm weg. Nur nachts kann Lippelt dem häuslichen Kleinkrieg entfliehen und träumt sich in die Welt von Tausenundeiner Nacht – denn das Buch hatte er zumindest anfangen kölnnen. Dort verwandelt sich sein abwesender Vater in einen liebenswerten, aber zaudernden König, dessen Kinder von seiner intriganten Schwägerin (das Traum-Pendant zu Frau Jakob) aus dem Weg geräumt werden sollen, damit sie selbst an die Macht kommen kann. Lippels Freunde aus der Schule Hamide (Amrita Cheema) und Arslan (Stave-Marvin Dwumah), zwei Migrantenkinder aus Marokko, werden im Traum zum königlichen Geschwisterpaar, das durch eine Hinterlist der bösen Tante vom eigenen Vater aus dem Palast verbannt wurde.
Im Traum erlebt Lippel bald atemberaubende Abenteuer mit Hamide und Arslan, die von den Häschern der Tante in der Wüste ausgesetzt wurden. Zeigt sich das Geschwisterpaar anfangs noch erstaunt über den fremdartigen Jungen, wird Lippel mehr und mehr zum eigentlichen Initiator des Traumabenteuers. Mit Hilfe einer Taschenlampe und witzigen Zauberkunststücken beeindruckt er nicht nur seine kindlichen Mitstreiter, sondern auch seine erwachsene Umwelt.
Ach, würden sich die Dinge doch nur in Lippels eigenem Leben so entwickeln… Stattdessen hört er eines Tages mit, wie Frau Jakob ihrer Mutter von hochgesteckten Plänen berichtet: Sie werde sich an Otto Mattenheim ranmachen und ihn zum Traualtar führen. Nur des renitenten Sohnes muss sie sich noch entledigen. Das gilt es zu verhindern! In der Wahl ihrer Waffen ist Frau Jakob wahrlich nicht zimperlich: Lippel hat Angst vor Dunkelheit und sie nutzt diese Schwäche weidlich aus: Als Lippel den Straßenhund Muck mit ins Haus bringt, sperrt die Hundehasserin das Tier bewusst im dunklen Keller ein, so dass Lippel ihn nicht befreien kann.
Bald überschlagen sich die Ereignisse in beiden Welten. Zunächst machen die Traum-Kinder Bekanntschaft mit einem hartherzigen Herbergswirt (der Konrektor, alias Uwe Ochsenknecht) und dessen umso liebenswerterer Tochter. Die erinnert Lippel fatal an Serafina (Christiane Paul), die treue Mitarbeiterin aus dem Mattenheimschen Restaurant, die heimlich in seinen Vater verliebt ist. Und dann sind da noch die bösen Palastwächter, die die Kinder töten wollen. Mit der Tochter des Herbergswirts schmieden die Kinder einen Plan, um unerkannt in den Palast eindringen zu können und den König zu warnen. Dort hat sich mittlerweile die böse Tante des Throns bemächtigt und ihren Schwager unter Arrest gestellt, der ob seiner vermeintlich toten Kinder selbst totkrank geworden ist. Auch die drei Kinder werden gefasst und eingesperrt. Aber der findige Lippel scheint einen Plan zur Rettung gefunden zu haben, zu dem auch der Hund Muck seinen Teil beiträgt. Die böse Tante wird sprichwörtlich in die Wüste geschickt, der König kann seine geliebten Kinder in die Arme nehmen und Lippel ist der große Held seines eigenen Traums.
Können Träume auch Wirklichkeit werden? Hat Lippel durch seinen Traum gelernt, sich auch in der Realität gegen Frau Jakobs familiäre Machtübernahme erfolgreich zu wehren? Kann er den Straßenhund Muck vor dem Tierheim retten? Und wird es einem erwachten, selbstbewussten Lippel gelingen, seinem Vater die Augen zu öffnen, damit er erkennt, daß seine Mitarbeiterin Serafina die wunderbare Frau ist, für die er Frau Jakob hält?
Weiterführende Informationen
Lippels Traum auf moviepilot
Pressespiegel zu LIPPELS TRAUM auf film-zeit.de
Trailer zu LIPPELS TRAUM auf film-zeit.de
Cast & Crew
-
Lars Büchel
-
Karl-Alexander Seidel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Philipp "Lippel" Mattenheim
-
Moritz Bleibtreu
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Otto Mattenheim
-
Uwe Ochsenknecht
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Konrektor Färber
-
Christiane Paul
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Serafina
-
Eva Mattes
-
Anke Engelke
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frau Jakob
Regie
Schauspieler
-
Errol Trotman-Harewood
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Anführer der Wächter
-
Edgar Selge
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Herr Schmiedle
-
Marius Weingarten
-
Amrita Cheema
-
Steve-Marvin Dwumah
-
Elias Rohrbeck
-
Ulrich Limmer
- Genre
- Familienkomödie, Abenteuerfilm
- Ort
- Orient, Schule, Wüste
- Handlung
- Eltern-Kinder-Beziehung, Kinder, Kindermädchen, Lehrer, Spinne, Torte, Traum, Vater-Sohn-Beziehung
- Stimmung
- Spannend, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Lippels Traum
Fans dieses Films gefiel auch
Whisky mit Wodka
DE 2009
Spy Kids
US 2001
Hannah Montana - Der Film
US 2009
Die Nacht der lebenden Loser
DE 2004
Trailer zum Film Lippels Traum
Das könnte dir auch gefallen
News zum Film Lippels Traum
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
Links zum Film Lippels Traum
- Lippels Traum: critic.de

Lauras Stern und der geheimnisvolle Drache Nian













Kritiken (2) — Film: Lippels Traum
José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenDie Übergänge zwischen Real- und Fantasiewelt sind in „Lippels Traum“, bei dem Lars Büchel Regie führt, hervorragend gelungen, zumal die Sequenzen von der Wüste und der Königstadt aus der „Tausend und einer Nacht“-Welt sehr aufwändig (in Marokko) gedreht wurden. So kontrastiert die märchenhafte Welt immer wieder mit dem real anmutenden Passau.
Nicht nur die Kinderdarsteller, sondern auch die erwachsenen Schauspieler sind mit großer Professionalität und offensichtlich viel Spaß bei der Sache, allen voran Anke Engelke, zu der Paul Maar bei der Vorstellung anlässlich der Berlinale ausführte: „Sie war meine Wunschkandidatin. Sie sieht nicht böse aus, sagt im Film aber immer mit einem Lächeln die gemeinsten Sachen.“ In der Tat spielt Anke Engelke sehr zurückgenommen, ganz gegen den Stich beziehungsweise gegen ihr Image. Trotz ihrer kleinen Rolle brilliert darüber hinaus ebenfalls Eva Mattes als Lehrerin. „Lippels Traum“ ist ein Loblied auf die Kraft der Fantasie. Denn der Film veranschaulicht, wie Lippel in seinen Träumen Kraft schöpft, um eine eigenen Ängste zu überwinden.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenAufwendige aber auch sehr betuliche und eindimensionale Verfilmung des Kinderbuchklassiker, dessen Story mehr als einmal an den Zauberer von OZ erinnert. Die Erwachsenen Stars genießen es sichtlich mal breit spielen zu dürfen, die Kinder sind sympathisch aber nicht immer überzeugend. Kamera und Ausstattung wissen hingegen zu beeindrucken und schaffen große Bilder. Leider ist die Story selbst etwas altbacken und weitgehend überraschungsfrei, so dass ich mich eher eine 80er Jahre Serie erinnert fühlte, als an einen modernen Kinderfilm, der seine Figuren und ihre Probleme ernster nimmt und weniger klischeehaft ausführt.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (6) — Film: Lippels Traum
Kommentar schreibenTinaCocaine 2011/01/06 17:10:00
Kommentar löschenEin ganz schöner Kinderfilm, der sehr liebevoll gemacht ist und der Freude beim Gucken macht. Allerdings sind die schauspielerischen Leistungen des Lippel teilweise echt nicht gut und irgendwie berührt die Story auch nicht wirklich. Ich denke, bei Kindern kommt er sehr gut an und alles in Einem ist der Film ein netter Zeitvertreib – Nochmal gucken müsste ich ihn jetzt aber nicht unbedingt...
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
bootsmann13 2010/06/24 08:50:45
Kommentar löschenAuch wenn ich den Film sehr gelungen fand (ohne das Original-Buch zu kennen), liebevoll ausgestattet, schön gedreht und mit teilweise wirklich tollen Schauspielern, kommt die 7.0 von meinen beiden Söhnen, für die die Zeit im Kino viel zu schnell vorbei und der Becher Popcorn viel zu schnell leer waren.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
tilla7373 2009/12/16 15:07:41
Kommentar löschenmeine kinder fanden in toll
Kommentar gefällt mir Antworten
lucie 2009/10/20 19:05:46
Kommentar löschenDieser Film ist sooo liebevoll gemacht worden, mit Schauspielern, die Kinder ernst nehmen und deshalb wunderbare deutliche Charaktere bringen, ganz traumhafte Bilder von einer wunderschönen Wüstenlandschaft. Der Film ist nicht zu banal für Kinder und trotzdem weitgehend von zu viel Spannung und grausamen Bildern verschont geblieben. Da die Kinder als Zuschauer im Kino immer jünger werden eine gute Gelegenheit Kino auszuprobieren.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
helmutnau 2009/03/02 13:10:30
Kommentar löschenich habe den Film mit meinem 7 jährigen Sohn in Berlin gesehen. Wir fanden gerade Hamide und Arslan total super gespielt. Der Lippel hat leider künstlich geweint. Anke ganz okay! Absolute Favouriten sind Moritz Bleibtreu und
Christiane Paul!!!!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
kool 2009/02/26 09:56:27
Kommentar löschenwenn es bei der bewertung minusbereich gäbe, were es jetzt in minus unendlich, weil das mädchen mit den lockigen schwarzen haaren uberhaupt nicht in den film passt. sie schaut und lächelt immer so künstlich.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten