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Little Miss Sunshine

Little Miss Sunshine (2006), US Laufzeit 103 Minuten, FSK 6, Drama, Komödie, Road Movie, Kinostart 30.11.2006


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7.7
Kritiker
84 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4
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21160 Bewertungen
228 Kommentare
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von Jonathan Dayton und Valerie Faris, mit Abigail Breslin und Greg Kinnear

Olive Hoover ist überglücklich, als ihre unkonventionelle Familie mit ihr zum Little Miss Sunshine-Schönheitswettbewerb fährt. Nicht nur für das kleine Mädchen ist dies der Beginn eines großen Abenteuers.

Die kleine Olive Hoover (Abigail Breslin) hat einen Traum: Sie möchte unbedingt Schönheitskönigin werden. Auch wenn sie dafür nicht die idealen Voraussetzungen mitbringt – sie entspricht mit ihren dicken Brillengläsern und dem wohlgenährten Bauch nicht unbedingt dem Schönheitsideal – hindert das ihre schräge Familie nicht daran, sie tatkräftig zu unterstützen. Gemeinsam mit ihrem übermotivierten Vater (Greg Kinnear), ihrer gestressten Mutter (Toni Collette), ihrem drogensüchtigen Großvater (Alan Arkin), dem stummen Bruder (Paul Dano) und dem suizidgefährdeten Onkel (Steve Carell) macht sich Olive auf den Weg nach Kalifornien, um am Little Miss Sunshine-Wettbewerb teilzunehmen. Auch für Olives Familie bringt die Reise einige Veränderungen und überraschende Momente mit sich.

Hintergrund & Infos zu Little Miss Sunshine
Viele Mitwirkende von Little Miss Sunshine zweifelten vor der ersten Vorführung des Filmes an dessen Erfolg. Dabei waren sowohl die Regisseure (Jonathan Dayton und Valerie Faris, die übrigens verheiratet sind) als auch die Produktionsstudios unsicher, ob es dieser schaffen würde, Publikum und KritikerInnen zu begeistern. Ein Grund dafür war die Tatsache, dass kein besonders bekannter Star für den Film vorgesehen war.

Doch wider Erwarten nahmen Kritikerinnen und Kritiker Little Miss Sunshine größtenteils sehr positiv auf. Dies zeigte sich auch bei diversen Filmfestspielen, wo der Film zahlreiche Preise gewann. Auch bei der Oscarverleihung 2007 konnte Little Miss Sunshine punkten. Alan Arkin gewann den Oscar als Bester Nebendarsteller und auch das von Michael Arndt geschriebene Drehbuch wurde mit dem Oscar ausgezeichnet. (JP)

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Mehr Bilder (23) und Videos (5) zu Little Miss Sunshine


Cast & Crew


Kritiken (15) — Film: Little Miss Sunshine

Mr.Film: City of Cinema

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7.0Sehenswert

Kleine, feine und herzvolle Filme wie LITTLE MISS SUNSHINE sind es, die immer wieder eine gelungenes Aufpush-Programm für die eigene Seele darstellen. Nach 100 Minuten Motivationsspruchdauerbestrahlung ist es auch schwer, dass völlig abzublocken. So wie Abigail Breslin (= irgendwie nervig aber auch ziemlich 'oho') hier den Schönheitswettbewerb rockt, könnte man es wohl auch selber. Denkt man. Fühlt man. Im Endeffekt wurde damit das Ziel erreicht, die Regisseure Dayton und Faris zeigen, dass egal was dir passiert, ob dich nun jemand verlässt, ob du bankrott, geschieden bist oder ob du grade deinen größten Traum verloren hast, es immer einen Weg gibt, das Beste draus zu machen und ein neues, noch besseres Ziel zu finden.

Schön und gut, solche Filme bewirken damit etwas verdammt positives und sind nur weiter zu empfehlen, doch muss man sich nicht wundern, wenn man als Feedback zu hören bekommt, dass das ein total schnulziger, überzogener Karikaturenverschliss ist. Was auch ebenfalls richtig ist, denn solche Figuren kriegt man auf so engem Raum niemals in Wirklichkeit zu sehen. Nicht in der Art. In Schutz nehmen möchte ich aber Opa Alan Arkin, welcher hier zu Recht einen Oscar abstauben konnte und eine der coolsten Säcke überhaupt ist. Das er in Bruce Willis Grandparents-Gang R.E.D. nicht dabei ist/war wundert mich doch stark.

Ein vollkommen rundes Paket stellt das kleine Fräulein Sonnenschein für mich jedoch nicht dar, dafür hinkt das ganze Ding stellenweise einfach zu gewaltig, Running-Gag Versuche wie die klemmende Hupe sind der Tod jedes Nerves und die Ausdünnung des Casts wird an falschen Stellen begangen.

Nichtsdestotrotz ist LITTLE MISS SUNSHINE das Mr.Goodlife der Filme, ein wandelnder Motivationsschub der nicht mehr will, als das Leben des Hinguckers zu bejahen und aufzupäppeln. Aber genau wie Ansporn-Papa Greg Kinnear (= schlimmer als die Hupe), kann genau das manchmal extrem nerven, "Zu viel des Guten" ist eine Phrase, die hier gerne als Untertitel hätte genommen werden können.

"Jesus, I'm tired. I'm so fucking tired. You know how tired I am? If a girl came up to me and begged me to fuck her, I couldn't do it. That's how tired I am."

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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10.0Herausragend

Dieser Film hat Herz! So kurz und so einfach lässt sich "Little Miss Sunshine" beschreiben. Ein richtig kleines Filmjuwel der leisen Töne und großen Gesten. Alleine den guten Darstellern zu zuschauen macht Spaß und zaubert einem ein Lächeln aufs Gesicht, aber der Film kann auch dank einem guten Soundtrack, punktgenauen Attacken aufs Zwerchfell und richtig schön- gehässigen Attacken gegen Kinder-Misswahlen am Ende des Films überzeugen. Eine Tragikkomödie so schön und leicht dass man sie einfach gernhaben muss, alles andere wäre diesem cineastischen Schatz nicht würdig.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.0Herausragend

Den Regisseuren Jonathan Dayton und Valerie Faris gelingt es, die feine Balance zwischen Mitgefühl und Humor zu finden. Die Schauspieler tragen mit ihren zurückhaltenden Darbietungen das ihre zum geglückten, kurzweiligen Mix bei.

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Julio Sacchi: Das Manifest

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4.5Uninteressant

Platte Schnulze. Die Figuren sind Karikaturen, die Gags total klamaukig, die Story über Gebühr konstruiert und die "Eine Reise, aus der keiner so hervorgeht, wie er hineinkam"-Idee ist so abgedroschen wie unausgegoren und trifft sowieso nur auf Opi Alan Arkin zu, wenn man mal ehrlich ist. Und der ragt zusammen mit Steve Carrell auch deutlich aus einem ansonsten reichlich übersteuerten Ensemble hervor.

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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9.0Herausragend

Die Hoovers sind alles andere als eine normale Familie und dennoch nimmt man ihr mit einem Augenzwinkern ab, dass sie eine amerikanische Durchschnittsfamilie sind.
Vater Richard (Greg Kinnear) hat ein nicht zu schlagendes Neun-Stufen-Erfolgskonzept entwickelt, mit dem er tagtäglich seine Familie plagt. Nur leider funktioniert es weder in seiner eigenen, leicht chaotischen Familie, noch hat irgend jemand Interesse daran, seine Idee zu kaufen, weshalb die Nerven von Mutter Sheryl (Toni Colette) blank liegen.. Doch während im Hause Hoover mal wieder der Haussegen schief hängt, erhält Olive (Abigail Breslin), die Jüngste, einen sehnlich erwarteten Anruf: Die begeisterte Siebenjährige darf an der Nationalen Ausscheidung zur „Little Miss Sunshine“ teilnehmen. Also macht sich die ganze, schräge Baggage im uralten VW-Bus auf den Weg nach Kalifornien. Mit an Bord neben Vater, Mutter und Tochter ist außerdem der neurotische Onkel Frank, der gerade einen Selbstmordversuch hinter sich hat, weil sein ärgster Konkurrent den Preis als bester Proust-Kenner gewonnen hat. Komplettiert wird das Chaos durch den drogensüchtigen Opa (Alan Arkin), der aus dem Altersheim geflogen ist und Olives Bruder Dwayne, der die Welt hasst und seit sieben Monaten nicht mehr gesprochen hat. Daß auf dem Roadtrip des ungewöhnlichen Sextetts plötzlich der alte VW-Bus Macken macht, ist aber bald das kleinste Problem der Familie. Und die Zeit drängt, den bei Miss-Wahlen wird nicht auf Nachzügler gewartet.

Ich habe „Little Miss Sunshine“ bei seiner Europa-Premiere beim Festival von Locarno gesehen, wo das Publikum die intelligente Mischung aus Roadmovie und Gesellschaftssatire genauso mit stehenden Ovationen feierte wie auf dem renommierten Sundance-Festival. Das ist nicht verwunderlich, denn der Film ist zugleich komisch und realistisch, zugleich Satire, Unterhaltung und Parabel darüber, dass nicht der Erfolg, sondern der Zusammenhalt der Familie zählt. Die Charaktere sind wirklich sehr lustig und durchgehend hervorragend gespielt und wirken doch wie aus dem Leben gegriffen. Und die talentiere Abigail Breslin schließlich ist die süßeste pummlige Siebenjährige, die je das Herz eines Kinopublikums erobert hat. Unbedingt ansehen!

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Xander8112: Xanders Blog

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10.0Herausragend

Es gibt sie ja noch, diese kleinen Filmchen, von denen man durch Hörensagen erfährt und sich danach fragt, warum nicht schon vorher. Um es kurz zu machen: Ich weiß jetzt gar nichts negatives über diesen Film zu berichten. Erst hatte ich überlegt, wie ich den Sonntag am besten ausklingen lasse - mit nem schönen Horrorfilm oder doch lieber was lustiges. Mal abgesehen davon, dass ich mir “Little Miss Sunshine” immer wieder antun könnte, war die Wahl auch dieses Mal die richtige.

Der Film ist eine Komödie, die auch mal ernst ist. Ein Road-Trip, bei dem alle Beteiligten wieder zueinander finden und eine klare Demontage des amerikanischen Traums. Keiner wird am Ende sein Ziel erreicht haben - und doch wird es allen nach der Reise besser gehen.

“Ihr seid nicht meine Familie! Ich hasse euch! Du - geschieden, du - bankrott und du: Selbstmord!”

Dabei ist es dem Film hoch anzurechnen, niemals all zu kitschig zu werden, zu albern, zu abgehoben oder zu was-weiß-ich. Er wirft einen kurzen Blick auf das Leben einer amerikanischen Familie, wie man sie sich anders vielleicht gar nicht vorstellt. Sicher, die Figuren sind sämtlich überzeichnet. Aber sonst wäre es wahrscheinlich auch zu normal und die teilweisen absurden Situationen wirken auch nur deswegen. Da hier jeder eine Entwicklung durchmacht, muss man diese ja auch entsprechend nachvollziehen können.

Die Schauspieler spielen durch die Bank weg hervorragend, agieren sehr gut miteinander und lassen den Film zu jeder Sekunde überaus sympathisch erscheinen. Dazu kommt noch die zu jeder Zeit sehr gute Musikuntermalung, wie man sie eigentlich selten findet - bei “Juno” oder der “Truman Show” ist mir das auch aufgefallen und hier trifft es ebenso zu.

Fazit? Kurz gesagt - wer “Little Miss Sunshine” nicht mag, frisst auch kleine Kinder.

http://xander81.wordpress.com/2008/11/23/kritik-little-miss-sunshine/

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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10.0Herausragend

"Little Miss Sunshine" erhält von mir die Höchstnote. Der Film ist ein Meisterwerk und hat das Zeug zum Klassiker. Unbedingt ausleihen und anschauen. Oder besser noch direkt kaufen.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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9.0Herausragend

Familien haben ihre eigene Dynamik. Konträre Charaktere werden da in eine Gemeinschaft gezwungen, die sie sich nicht ausgesucht haben, es kommt zu Missverständnissen und Animositäten, und doch gilt: Blut ist dicker als Wasser. Drehbuchautor Michael Arndt hat eine komische, skurrile und eine erstaunlich ungekünstelt wirkende Filmfamilie erfunden, deren Mitglieder auf ganz unterschiedlichen Ebenen kollidieren. Das Regisseurspaar Dayton/Faris hat ein großartiges Ensemble engagiert und mit kleinem Budget und feinem Humor ein wunderbares Road-Movie inszeniert.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

„Little Miss Sunshine“ ist völlig zu Recht ein Erfolg geworden, darf gefeiert und über den grünen Klee gelobt werden. Der Film erzählt nicht nur von der verbindenden Kraft, die eine Familie entwickeln kann (und sollte), man merkt ihm auch das Engagement was die Beteiligten in diese kleine Komödie gesteckt haben. Eine Komödie die witzig, aber nicht albern ist. Eine Komödie die manchmal ätzend ist, ohne seine Protagonisten der Lächerlichkeit preiszugeben. Ein Film der eine grundehrliche Message verbreiten möchte, ohne den Zeigefinger zu erheben. Ein Film der zu Rühren vermag, ohne in Kitsch zu verfallen. Ein Film, der optimistisch ist, ohne den Zuschauer für Blöd zu verkaufen. Das alles ist „Little Miss Sunshine. Und wenn ich dem Film an dieser Stelle keine 10 Punkte gebe, dann aus dem Grund weil er den Hype, der sich um ihm aufgebaut hat, nicht nötig hat, ebenso wenig wie er zur Gänze perfekt ist, eben ganz genau wie das „richtige Leben“. Fazit: 9 von 10 Punkten.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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7.0Sehenswert

Der Film zieht viel Witz aus der Gegenüberstellung von amerikanischer “Du kannst es schaffen”-Philosophie, die der Vater gewinnbringend verkaufen will, und dem realen Alltag, der sich leider nicht immer mit ein paar platten Motivationssprüchen (”Jeder kann ein Gewinner sein”) zurechtbiegen läßt. Das ist nicht sehr originell, aber trotzdem sehr unterhaltsam.

Kritik im Original 46 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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6.0Ganz gut

Dayton und Faris inszenieren die turbulente Geschichte mit Gelassenheit und Zurückhaltung - sozusagen dem Tempo eines VW-Busses angemessen - und bereiten solcherart das Terrain, auf dem die Besetzung den subversiven Charme von "Little Miss Sunshine" zum Funkeln und Strahlen bringen kann. Denn das große Plus dieses kleinen Films sind die Schauspieler, von denen keiner auch nur im Traum daran denkt, seine Figur an Stereotypen des Skurrilen auszuliefern.

Kritik im Original 32 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hausmeister: Nerdtalk.de

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10.0Herausragend

Der Film war einfach nur schön! Vor allem die Darsteller des rebellischen Dwayne, Frank und der Großvater sorgen konstant für viele Lacher. Auf der Fahrt nach Kalifornien scheint der Familie nichts erspart zu bleiben, aber gerade in den Momenten, in denen alles in sich zusammenzufallen droht, zeigt sich der Zusammenhalt der Familie. Und soviel sei verraten: so sehr gelacht wie zum “großen Finale” hin, habe ich seit langem nicht mehr. Die Macher haben es geschafft einen Film mit Problemen und Widrigkeiten vollzupacken und dennoch ein schönes Ende zu finden.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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8.0Ausgezeichnet

Die Gefühle, das Lachen, das Weinen, das Zappeln, Schütteln und Hupen steigern sich bis zum großen Finale. Ein Explosion! LMS war die beste Komödie 2006.

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Evie: www.inderzange.de

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8.5Ausgezeichnet

Cooler Film, der ganz klar durch seine tollen Schauspieler und die frechen Kommentare glänzt, dazu noch so ein Ende. Einfach anschauen!!

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alviesinger: bummelkino

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7.5Sehenswert

There's nothing wrong about being a loser.

Gutes Roadmovie, wenn auch berechenbar und aus Mangel an Alternativen von Presse und Publikum überbewertet.

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aimee

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So true.



Kommentare (213) — Film: Little Miss Sunshine


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The_Dude87

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Achja, der Film mit dem "dicken" kleinen Mädchen und dem gelben VW-Bus...
Eigentlich habe ich hier garkeine Erwartungen gehabt, außer das mich das Mädchen furchtbar nerven würde. Umso schöner, dass man auch positiv überrascht werden kann. Klar ist alles irgendwie ziemlich skurril und ein bisschen over-the-top. Trotzdem sind die Figuren und Konstellationen sehr charmant und unterhaltsam und sind auch eindeutig die Stärke dieses Films. Ob man sich mit dieser schon sehr schrägen Familie und ihrer Reise anfreunden mag, liegt natürlich immer am eigenen Geschmack. So wie die Figuren allerdings zu Beginn des Films vorgestellt werden, dürfte sich relativ früh eine Tendenz bilden lassen, ob einem der Film gefällt oder eben nicht. Mal reinzuschauen kann ich auf jeden Fall empfehlen!

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Jakobiner18

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Bewertung9.0Herausragend

Hat wirklich (fast) alles, was eine gute Komödie braucht: verschrobene Charaktere, Absurditäten en gros, viele Lacher und eine gute Story, auch wenn es einfach schon zu viele Roadmovies gibt. Dazu noch eine deutliche Kritik an dem Wahn von Eiskunstlauf-Müttern, die ihre Kinder schon viel zu zeitig an Wettbewerben dieser Art teilnehmen lassen und ihnen somit das Kindsein rauben. Der Film rührt, ohne rührselig zu sein. Meiner Meinung nach hätte man am Ende noch mehr rausholen können, aber das ist nur Jammern auf hohem Niveau. Auch schauspielerisch gibt es nichts zu meckern, Toni Collette wird m. E. nach sowieso viel zu selten mit Preisen bedacht. Alles in allem ein sehr guter Film und damit klare Empfehlung!

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krono111

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Bewertung3.0Schwach

Einfach unlustig. Am besten fand ich den Jungen :)

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filmfuzzy

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein Titel der vielleicht ein bisschen in die Irre führt. Denn diese Geschichte einer amerikanischen Familie ist alles Andere als eitel Sonnenschein. Es erinnert schon mehr an die holländische Chaotenfamilie „The Flodders“. Stellen wir diese Familie doch einmal vor.
Da ist Richard Hoover (Greg Kinnear), ein Mann der andere Menschen sein patentiertes Rezept, mit 9 Schritten zum Erfolg, präsentiert. Doch weder seine Familie noch seine Kunden glauben daran.

Sein Vater fliegt aus dem Seniorenheim, sein Sohn legt ein Schweigegelübde ab uns seine Frau Sheryl (Toni Colette) bringt auch noch ihren selbstmordgefährdeten Bruder mit. Nur die kleine Olive (Abigail Breslin) glaubt mit ihren sieben Jahren fest daran den Titel „Little Miss Sunshine“ zu erringen.

So macht sich die ganze Familie mit ihrem altersschwachen Bus auf den Weg nach Kalifornien zur entscheidenden Wahl um den Titel. Und damit nimmt das Chaos seinen Lauf. Grandpa stirbt unterwegs. Doch die Hoover entwenden die Leiche kurzerhand aus dem Krankenhaus um ihr Ziel Misswahl pünktlich zu erreichen.

Doch der Bus gibt bald darauf seinen Geist auf und ein neugieriger Polizist will auch noch den Grund für ihre nicht funktionierende Hupe wissen. So reihen sich kleine Krisen und große Katastrophen aneinander und die Nerven aller Beteiligten liegen blank. Doch trotz aller Komplikationen wächst der chaotische Clan zusammen und beweist mit seinem kleinen Sonnenschein, wie echte Gewinner aussehen.

Auf dem Sundance Festival sorgte dieser Streifen für Furore. Mit seinem schrägen Humor, gepaart mit sensiblen Gefühlen, wirft dieser Film einen satirischen, aber doch menschlichen Blick auf falsche Schönheitsideale, authentische Familienkrisen und den amerikanischen Traum. Mit wunderbaren Schauspielern und einer passenden Geschichte, überzeugend auf die Leinwand gebracht.

100 Minuten der etwas andere Roadtrip von New Mexico nach Kalifornien.

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lena.la.921

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Koks-rauchende Opa als Leichnam im Kofferraum :P absolut sehenswert :)

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cronic

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Little Miss Sunshine 8/10
Ein interessantes Ensemble, tolle Schauspieler.
"Hilarious Comedy" wie es auf der Rückseite der BD steht ist wohl die falsche Beschreibung, ist eher eine Tragikkomödie, die heiklere Themen in subtiler, witziger Weise verarbeitet aber auch kritisch gegenübersteht, wie zum Beispiel den Schönheitswettbewerben, was in einer sehr schönen Szene endet.
Der Film hat ein Hauch von Breaking Bad in sich durch Hank&Walt.
Der Soundtrack passt perfekt zum Film
Ein kleines, filmisches Kunststück

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Andre Kriese

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

23.00 Uhr und morgen frei. Hmm, was mache ich nur. Hätte Lust auf einen Film. Da gibt es noch eine Menge Filme, die echt gut sein sollen, welche ich aber noch nicht gesehen habe. Der Pate 2.. zu ernst, ich habe Lust auf was lustiges...eine Zombie Kömödie? Ach, Splatter hab ich auch keinen Bock....eigentlich hab ich Bock auf was lustig leicht tiefgründiges, aber diese immergleichen Hollywood Owen Wilson Filme hängen mir schon ausm Anus raus....hmm... du hast doch mal diesen Trailer von diesem komischen Film gesehen, der dir so 80er Jahre mäßig vorkam mit dem kleinen dicken Mädchen...

also gesagt, getan und beeindruckt!

Klar ist der Film völlig übertrieben und teils von den Ereignissen her Skurril mit UNGLAUBLICH übertriebenen Charakteren und ein bisschen Holzhammer Moral, aber dass ist auch das, was der Film sein will und alle der Charaktere sind super süß und soooo herzzerreißend.. jaa, ich bin ein Mann :D

Wer Lust auf etwas schönes - trauriges hat, der sollte sich diesen Film angucken :)

P.S.: Diese Kinder Schönheitswettbewerbe machen kleine Kinder zu oberflächlich angesehenen, völlig auf Sexualität abgetrimmten kleinen Nutten. Das musste nochmal raus, ich bin froh, dass in Deutschland solche Events auf wenige Freunde treffen :)

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LucaBrasi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"he gets down to the end of his life, and he looks back and decides that all those years he suffered, Those were the best years of his life, 'cause they made him who he was. All those years he was happy? You know, total waste. Didn't learn a thing. So, if you sleep until you're 18... Ah, think of the suffering you're gonna miss. I mean high school? High school-those are your prime suffering years. You don't get better suffering than that".

Wer nur ansatzweise sein Herz am rechten Fleck hat und mit dem o.g. Zitat auch nur im entferntesten was anfangen kann, wird diesen Film lieben.

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sachsenkrieger

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Bewertung9.0Herausragend

Ein geniales Roadmovie, tolle Story, perfekt besetzte Schauspieler (Collette, Arkin, Kinnear etc.), ein wenig Drama, ein wenig Sozialkritik, viel Komödie, was will man mehr, um sich einfach rundum pudelwohl zu fühlen?

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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RayanBoehm

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein sehr amüsanter Film. Die Charaktere ,die unterschiedlicher kaum seien könnten z.b. Selbstmordversuch-Motivationtrainer oder Schweigegelübte-koksender Opa, bieten viele witzige Momente.
Und natürlich geht alles schief was nur schief gehen kann.
Insgesamt ein Film den man anschauen sollte und bei dem man auch ab und zu herzlich lachen kann :D

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SebbeOne

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

„Little Miss Sunshine“ ist sympathisch. Das dachte ich direkt nach der ersten Sichtung des Films und genauso empfinde ich es jetzt immer noch. Weder ist der Film zum Brüllen komisch, noch unfassbar originell oder spannend, aber die Charaktere sind in ihrer Schrulligkeit so liebenswert, dass man, oder zumindest ich, nicht anders kann, als fast durchgehend während und noch anhaltend nach dem Film mit einem Lächeln dazusitzen. Und ein Film, der das schafft, hat alle Lobpreisungen und guten Bewertungen absolut verdient!

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wernerschmidt

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Bewertung7.0Sehenswert

Paul Dano spielt einmal mehr super für sein Alter (siehe "There will be blood").
Ansonsten wenig Neues. Der Vater nervt (nicht der Alte) ein bischen mit seinem "Tschaka du schaffst es".
Kann man gucken, man verpasst aber auch wenig wenn man es nicht tut. Die 8.x Bewertung auf imdb kann ich nicht verstehen.

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Brenda von Tarth

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Herzwärmer! Die ersten 5 Minuten sind t-o-d-e-s-t-r-a-u-r-i-g, doch dann nimmt die Story Fahrt auf und unterhält mit den schrägen Figuren und einer tragisch-komischen Handlung mit einem Seitenhieb auf den Schönheitswahn.

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erik.stein.12

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Skurrile Familien-Tragik-Komödie verpackt in ein Roadmovie-Gewand mit bitterbösem, aber urkomischem Satire-Finale auf das amerikanische Schönheitsideal und seinen Wahn, der bereits in Kindertagen anfängt.

Was soll man sonst groß schreiben?

Es sei gesagt, dass Little Miss Sunshine über weite Strecken das Rad bestimmt nicht neu erfindet und der Mittelteil öfters mit Standardrepertoire aufspielt, jedoch sind die Figuren in diesem Film sympathisch überdreht und bewusst leicht überzeichnet und somit frischer, als viele Charaktere die man sonst in einem derartigen Film zu Gesicht bekommt. Schauspielerisch, genau wie in Bezug auf das Casting beweist Little Miss Sunshine ein perfektes Gespür und kann aufgrund dessen den Zuschauer sehr schnell für sich gewinnen. Dank seines großartigen Finale, das für herzhafte und ehrliche Brüller sorgt, satirisch perfekt durchdacht ist und eine sehr gute Message mit sich führt, kann der Film trotz seines nur soliden Mittelteils mit einer guten Gesamtwertung abschließen.

Die Bewertung der deutschen Blu Ray findet ihr hier:
http://mr-stone-movies.blogspot.de/2013/11/little-miss-sunshine-blu-ray.html

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Lillie1919

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Bewertung9.5Herausragend

Die zuckersüße Olive, deren Traum es ist, den Titel "little Miss sunshine" zu gewinnen, ihr Opa, ein echtes Schandmaul, der große Bruder, stumm aus Überzeugung, ihr Onkel, ein Proustexperte mit Pechvogelsymdrom und ihre Eltern, der Vater, ein neurotischer Optimist, die Mutter, unbefriedigt und, nicht ohne Grund, dauergestresst, machen sich auf den Weg um Olive's Wunsch zu erfüllen.

Ich liebe diesen Film. Die Hauptrollen sind großartig gespielt und hoch sympatisch besetzt. Steve Carrel, Greg Kinnear.... und so weiter!

Einfach ein Film, der dich glücklich macht. Vielleicht darüber das du ganz ähnliche Probleme hast, wie diese Leute. Falls das bedeutet, du bist genauso schräg! Das wäre nämlich gut. Und das ist es, was dich dieser Film lehrt.

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Benjamin Barker

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Bewertung6.0Ganz gut

Eigentlich hab ich ja eine Schwäche für diese sogenannten "Feel-Good"-Movies, mit den kleinen Verlierern & heimlichen Helden, dem hippen Indie-Gitarren-Geklampfe und diesen melancholischen "Irgendwie ist doch alles schön"-Attitüden.
Doch auch mir darf man dieses Gericht nicht einfach zusammengekippt und lauwarm aufgewärmt vorsetzen. Es reicht nicht, jede einzelne Komponente bis zum alleräußersten auf der Skala des Glaubwürdigen & Ertragbaren auszureizen und dies dann als Innovation oder Raffinesse verkaufen zu wollen. Klar, die Figuren sind alle skurril-sympathisch, die Ode an Individualität und Selbstbewusstsein ist zuckersüß - doch spätestens wenn am Ende die gesamte Familie an Loosern, und doch heimlichen Winnern, alle Konventionen über Bord wirft und ihre Unangepasstheit ausdrucksstark vor bestürztem Publikum feiert, verpasst der gigantische Holzhammer dem Zuschauer doch den entscheidenden K.O. "YOLO" und "dance like nobodys watching" und "Sag Ja zum Leben" und so, von mir aus ja gerne - aber dann doch bitte ein ganzes Stück weniger dick aufgetragen, mit Fingerspitzengefühl und vor allem Vertrauen gegenüber dem Zuschauer - denn hier dürfte irgendwann selbst der allerletzte begriffsstutzige und verlangsamte Trottel die Message begriffen haben.

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Absurda.

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Huch, ganz vergessen, auf "Kein Interesse" zu klicken. Danke für die Erinnerung :)


n_icecream

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Bewertung9.0Herausragend

Super Streifen, direkt von Anfang an in den Bann gezogen.
Der Junge gefällt mir am besten, zu Tränen gerührt als sein Traum zerbrach.

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Brainybab

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Bewertung9.5Herausragend

Herzerwärmend, lustig, schräg ohne dabei allzu sehr ins Klamaukige abzugleiten.
Witzig präsentierte große und kleine Alltagsprobleme und -konflikte einer Familie, die nur aus skurrilen Typen besteht. Den Opa finde ich am Besten. Dicht gefolgt von dem Schönheitswettbewerb. Zum Kugeln schön.

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skinnerbox

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Bewertung5.5Geht so

Wohlfühlfilm. :) Schöner Soundtrack.

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vega_vincent

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

«Linda!»

Ein Gute-Laune-Film der anderen Art: Melancholisch, ernst, traurig, peinlich, aber eben auch gekonnt (oft subtil) witzig, herzerwärmend und letztlich optimistisch. Der Film ist ein Wechselbad der Gefühle, in das ich persönlich allerdings nicht wirklich eingetaucht bin. Erst im Nachhinein ist mir klar geworden, was mir da alles präsentiert worden ist. Erstaunlich ist, wie gut man es verstanden hat, extreme Stimmungswechsel innert Augenblicken zu bewirken, ohne dass irgendetwas dabei künstlich und unpassend gewirkt hat. Ich bin mit dem Film zuerst nicht recht warm geworden. Dann hat mich das schöne Ende für die 90 Minuten davor entschädigt. Erst rückblickend ist mir klar geworden, was für eine Perle dieser Film ist.

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fuerchtegott

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So Latrinenvokabular mag der Teddy! Im Übrigen bin ich der einzige Grizzly in der Runde, weshalb ich mir weitere Zweifel an meiner Männlichkeit verbitte!:-)


vega_vincent

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Du hast den Film auswendig gelernt?! o_O «Junge, ich gebe dir einen Tipp: …» (Der wird hier aber nicht verraten. ^^)



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