Little Miss Sunshine
Little Miss Sunshine (2006), US Laufzeit 103 Minuten, FSK 6, Drama, Komödie, Road Movie, Kinostart 30.11.2006
83 Bewertungen
Skala 0 bis 10
18828 Bewertungen
206 Kommentare
Keine
von Jonathan Dayton und Valerie Faris, mit Abigail Breslin und Greg Kinnear
Olive Hoover ist überglücklich, als ihre unkonventionelle Familie mit ihr zum Little Miss Sunshine-Schönheitswettbewerb fährt. Nicht nur für das kleine Mädchen ist dies der Beginn eines großen Abenteuers.
Die kleine Olive Hoover (Abigail Breslin) hat einen Traum: Sie möchte unbedingt Schönheitskönigin werden. Auch wenn sie dafür nicht die idealen Voraussetzungen mitbringt – sie entspricht mit ihren dicken Brillengläsern und dem wohlgenährten Bauch nicht unbedingt dem Schönheitsideal – hindert das ihre schräge Familie nicht daran, sie tatkräftig zu unterstützen. Gemeinsam mit ihrem übermotivierten Vater (Greg Kinnear), ihrer gestressten Mutter (Toni Collette), ihrem drogensüchtigen Großvater (Alan Arkin), dem stummen Bruder (Paul Dano) und dem suizidgefährdeten Onkel (Steve Carell) macht sich Olive auf den Weg nach Kalifornien, um am Little Miss Sunshine-Wettbewerb teilzunehmen. Auch für Olives Familie bringt die Reise einige Veränderungen und überraschende Momente mit sich.
Hintergrund & Infos zu Little Miss Sunshine
Viele Mitwirkende von Little Miss Sunshine zweifelten vor der ersten Vorführung des Filmes an dessen Erfolg. Dabei waren sowohl die Regisseure (Jonathan Dayton und Valerie Faris, die übrigens verheiratet sind) als auch die Produktionsstudios unsicher, ob es dieser schaffen würde, Publikum und KritikerInnen zu begeistern. Ein Grund dafür war die Tatsache, dass kein besonders bekannter Star für den Film vorgesehen war.
Doch wider Erwarten nahmen Kritikerinnen und Kritiker Little Miss Sunshine größtenteils sehr positiv auf. Dies zeigte sich auch bei diversen Filmfestspielen, wo der Film zahlreiche Preise gewann. Auch bei der Oscarverleihung 2007 konnte Little Miss Sunshine punkten. Alan Arkin gewann den Oscar als Bester Nebendarsteller und auch das von Michael Arndt geschriebene Drehbuch wurde mit dem Oscar ausgezeichnet. (JP)
Mehr Bilder (23) und Videos (5) zu Little Miss Sunshine
Cast & Crew
- Genre
- Familiendrama, Familienkomödie, Komödie, Road Movie, Tragikomödie
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Albuquerque, Kalifornien
- Handlung
- Autobahn, Blockbuster, Brille, Bruder-Schwester Beziehung, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Familie, Familienalltag, Familienkonflikt, Familienurlaub, Ferien, Großvater-Enkeltochter-Beziehung, Homosexueller, Hässlichkeit, Literaturprofessor, Misswahl, Mädchen, Oscargewinner, Pornographie, Schönheit, Schönheitswettbewerb, Selbstmordgefährdet, Selbstmordversuch, Stumm, Unerwiderte Liebe, Unglückliche Liebe, VW-Bus, Verlust einer geliebten Person, Zerrüttete Beziehung
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Entspannt, Gutgelaunt, Witzig
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Kritiken (13) — Film: Little Miss Sunshine
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDen Regisseuren Jonathan Dayton und Valerie Faris gelingt es, die feine Balance zwischen Mitgefühl und Humor zu finden. Die Schauspieler tragen mit ihren zurückhaltenden Darbietungen das ihre zum geglückten, kurzweiligen Mix bei.
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenPlatte Schnulze. Die Figuren sind Karikaturen, die Gags total klamaukig, die Story über Gebühr konstruiert und die "Eine Reise, aus der keiner so hervorgeht, wie er hineinkam"-Idee ist so abgedroschen wie unausgegoren und trifft sowieso nur auf Opi Alan Arkin zu, wenn man mal ehrlich ist. Und der ragt zusammen mit Steve Carrell auch deutlich aus einem ansonsten reichlich übersteuerten Ensemble hervor.
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Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenDie Hoovers sind alles andere als eine normale Familie und dennoch nimmt man ihr mit einem Augenzwinkern ab, dass sie eine amerikanische Durchschnittsfamilie sind.
Vater Richard (Greg Kinnear) hat ein nicht zu schlagendes Neun-Stufen-Erfolgskonzept entwickelt, mit dem er tagtäglich seine Familie plagt. Nur leider funktioniert es weder in seiner eigenen, leicht chaotischen Familie, noch hat irgend jemand Interesse daran, seine Idee zu kaufen, weshalb die Nerven von Mutter Sheryl (Toni Colette) blank liegen.. Doch während im Hause Hoover mal wieder der Haussegen schief hängt, erhält Olive (Abigail Breslin), die Jüngste, einen sehnlich erwarteten Anruf: Die begeisterte Siebenjährige darf an der Nationalen Ausscheidung zur „Little Miss Sunshine“ teilnehmen. Also macht sich die ganze, schräge Baggage im uralten VW-Bus auf den Weg nach Kalifornien. Mit an Bord neben Vater, Mutter und Tochter ist außerdem der neurotische Onkel Frank, der gerade einen Selbstmordversuch hinter sich hat,…
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Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschenEs gibt sie ja noch, diese kleinen Filmchen, von denen man durch Hörensagen erfährt und sich danach fragt, warum nicht schon vorher. Um es kurz zu machen: Ich weiß jetzt gar nichts negatives über diesen Film zu berichten. Erst hatte ich überlegt, wie ich den Sonntag am besten ausklingen lasse - mit nem schönen Horrorfilm oder doch lieber was lustiges. Mal abgesehen davon, dass ich mir “Little Miss Sunshine” immer wieder antun könnte, war die Wahl auch dieses Mal die richtige.
Der Film ist eine Komödie, die auch mal ernst ist. Ein Road-Trip, bei dem alle Beteiligten wieder zueinander finden und eine klare Demontage des amerikanischen Traums. Keiner wird am Ende sein Ziel erreicht haben - und doch wird es allen nach der Reise besser gehen.
“Ihr seid nicht meine Familie! Ich hasse euch! Du - geschieden, du - bankrott und du: Selbstmord!”
Dabei ist es dem Film hoch anzurechnen, niemals all zu kitschig zu werden, zu albern, zu abgehoben oder zu was-weiß-ich. Er wirft einen kurzen Blick auf das Leben einer amerikanischen Familie, wie man sie sich anders vielleicht gar nicht vorstellt. Sicher, die Figuren sind sämtlich überzeichnet. Aber sonst wäre es wahrscheinlich auch zu normal und die teilweisen absurden Situationen wirken auch nur deswegen. Da hier jeder eine Entwicklung durchmacht, muss man diese ja auch entsprechend nachvollziehen können.
Die Schauspieler spielen durch die Bank weg hervorragend, agieren sehr gut miteinander und lassen den Film zu jeder Sekunde überaus sympathisch erscheinen. Dazu kommt noch die zu jeder Zeit sehr gute Musikuntermalung, wie man sie eigentlich selten findet - bei “Juno” oder der “Truman Show” ist mir das auch aufgefallen und hier trifft es ebenso zu.
Fazit? Kurz gesagt - wer “Little Miss Sunshine” nicht mag, frisst auch kleine Kinder.
http://xander81.wordpress.com/2008/11/23/kritik-little-miss-sunshine/
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Little Miss Sunshine" erhält von mir die Höchstnote. Der Film ist ein Meisterwerk und hat das Zeug zum Klassiker. Unbedingt ausleihen und anschauen. Oder besser noch direkt kaufen.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenFamilien haben ihre eigene Dynamik. Konträre Charaktere werden da in eine Gemeinschaft gezwungen, die sie sich nicht ausgesucht haben, es kommt zu Missverständnissen und Animositäten, und doch gilt: Blut ist dicker als Wasser. Drehbuchautor Michael Arndt hat eine komische, skurrile und eine erstaunlich ungekünstelt wirkende Filmfamilie erfunden, deren Mitglieder auf ganz unterschiedlichen Ebenen kollidieren. Das Regisseurspaar Dayton/Faris hat ein großartiges Ensemble engagiert und mit kleinem Budget und feinem Humor ein wunderbares Road-Movie inszeniert.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen„Little Miss Sunshine“ ist völlig zu Recht ein Erfolg geworden, darf gefeiert und über den grünen Klee gelobt werden. Der Film erzählt nicht nur von der verbindenden Kraft, die eine Familie entwickeln kann (und sollte), man merkt ihm auch das Engagement was die Beteiligten in diese kleine Komödie gesteckt haben. Eine Komödie die witzig, aber nicht albern ist. Eine Komödie die manchmal ätzend ist, ohne seine Protagonisten der Lächerlichkeit preiszugeben. Ein Film der eine grundehrliche Message verbreiten möchte, ohne den Zeigefinger zu erheben. Ein Film der zu Rühren vermag, ohne in Kitsch zu verfallen. Ein Film, der optimistisch ist, ohne den Zuschauer für Blöd zu verkaufen. Das alles ist „Little Miss Sunshine. Und wenn ich dem Film an dieser Stelle keine 10 Punkte gebe, dann aus dem Grund weil er den Hype, der sich um ihm aufgebaut hat, nicht nötig hat, ebenso wenig wie er zur Gänze perfekt ist, eben ganz genau wie das „richtige Leben“. Fazit: 9 von 10 Punkten.
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenDer Film zieht viel Witz aus der Gegenüberstellung von amerikanischer “Du kannst es schaffen”-Philosophie, die der Vater gewinnbringend verkaufen will, und dem realen Alltag, der sich leider nicht immer mit ein paar platten Motivationssprüchen (”Jeder kann ein Gewinner sein”) zurechtbiegen läßt. Das ist nicht sehr originell, aber trotzdem sehr unterhaltsam.
Kritik im Original 46 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschenDayton und Faris inszenieren die turbulente Geschichte mit Gelassenheit und Zurückhaltung - sozusagen dem Tempo eines VW-Busses angemessen - und bereiten solcherart das Terrain, auf dem die Besetzung den subversiven Charme von "Little Miss Sunshine" zum Funkeln und Strahlen bringen kann. Denn das große Plus dieses kleinen Films sind die Schauspieler, von denen keiner auch nur im Traum daran denkt, seine Figur an Stereotypen des Skurrilen auszuliefern.
Kritik im Original 32 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenDer Film war einfach nur schön! Vor allem die Darsteller des rebellischen Dwayne, Frank und der Großvater sorgen konstant für viele Lacher. Auf der Fahrt nach Kalifornien scheint der Familie nichts erspart zu bleiben, aber gerade in den Momenten, in denen alles in sich zusammenzufallen droht, zeigt sich der Zusammenhalt der Familie. Und soviel sei verraten: so sehr gelacht wie zum “großen Finale” hin, habe ich seit langem nicht mehr. Die Macher haben es geschafft einen Film mit Problemen und Widrigkeiten vollzupacken und dennoch ein schönes Ende zu finden.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenDie Gefühle, das Lachen, das Weinen, das Zappeln, Schütteln und Hupen steigern sich bis zum großen Finale. Ein Explosion! LMS war die beste Komödie 2006.
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Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenCooler Film, der ganz klar durch seine tollen Schauspieler und die frechen Kommentare glänzt, dazu noch so ein Ende. Einfach anschauen!!
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenThere's nothing wrong about being a loser.
Gutes Roadmovie, wenn auch berechenbar und aus Mangel an Alternativen von Presse und Publikum überbewertet.
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aimée Sat, 02 Jul 2011 19:17:07 -0000
Antwort löschenSo true.
Kommentare (191) — Film: Little Miss Sunshine
CrazyWizard Sun, 19 May 2013 11:17:23 -0000
Kommentar löschenDiesen Film muss man gesehen haben! Eine der liebevollsten Komödien, die produziert wurde bisher. Eine unglaubliche Story mit viel Witz und tollen Charakteren, die die Gegensätze aller und die durch die räumliche Enge des klapprigen VW-Busses entstehenden Konflikte ausgezeichnet wiederspiegelt. Die Besetzung der Rollen ist schlichtweg bravourös, was auch durch die Oscar-Auszeichnungen, bzw. -Nominierungen sichtbar wird. Eine fantastische Leistung von Cast und Regie!
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Kingnussi Fri, 19 Apr 2013 20:11:01 -0000
Kommentar löschenEin phantastischer Film!
Eine herzerwärmende Geschichte über familiäre Liebe und Zusammenhalt, gespielt von der verrücktesten Familie, die je in einem Film zu sehen war.
“Tut alle so, als wärt ihr ganz normal, in Ordnung.”
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smu137 Tue, 16 Apr 2013 16:45:45 -0000
Kommentar löschenAn diesem Film ist so viel verkehrt.
Der suizidale Frank (Steve Carell) ist die lebendigste Person des Films, ausgezeichnete Darsteller wie Greg Kinnear, Toni Collete oder Alan Arkin* sind ein Schatten ihrer selbst, die kleine Olive ist ausschließlich nervtötend, die Handlung einfallslos und so gut wie frei von Charakterentwicklung.
Die einzig reale Szene (ohne Carell), ist eine Konfrontation zwischen Vater, Mutter und Sohn zum Wohl der Tochter/Schwester, die jedoch ohne Bedeutung bleibt und auch nur wenige Sekunden andauert.
Vollkommen überbewertet, gehyped, nicht sehenswert – nicht einmal für den alleinig durchgehend sehenswerten Steve Carell wert zu schauen.
—
* Ich bin mir über den Oscar-Gewinn bewusst, sehe ihn jedoch nicht als gerechtfertigt an.
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Ben Kenobi Tue, 16 Apr 2013 19:52:57 -0000
Antwort löschenAn dieser Kritik ist so viel verkehrt. ;)
Sorry, konnte mir den Kommentar nicht verkneifen. Ich fand den Film prima, und vor allem die darstellerischen Leistungen auf ganzer Linie überzeugend.
kacy1337 Sun, 14 Apr 2013 20:19:56 -0000
Kommentar löschenkunstfilm. überhaupt kein fan von, deswegen müll in meinen augen
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movie.max Sun, 14 Apr 2013 21:11:30 -0000
Antwort löschenACHTUNG! Kunstfilm vs Feelgood-Movie
...
Fight!
Slevin_Kelevra23 Wed, 10 Apr 2013 09:03:48 -0000
Kommentar löschenDer Film „Little Miss Sunshine” ist eine zweifach Oskar gekrönte Tragikomödie, welche vor allem durch ihr klasse Drehbuch und die damit verbundenen Charaktere besticht. Da ist zum Beispiel der Sohn, welcher ein Schweigegelübde abgelegt hat, der heroinabhängige Großvater oder der selbstmordgefährdete Onkel, welche allesamt mit satirisch angehauchten Witzen den Film sehr unterhaltsam gestalten. Zum Ende des Films nehmen die Witze ein wenig ab und es wird mehr Wert auf die Tragik in der Geschichte gesetzt, was dem Film jedoch ein schönes Ende verleiht. Alles in allem im Genre “Tragikomödie“ ein super Film!
Weitere Kritiken unter - www.jfmoviecritics.jimdo.com -
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kinogaengerin Mon, 08 Apr 2013 18:15:30 -0000
Kommentar löschenLange wollte ich den Film gucken, lange hat es gedauert, doch das Warten hat sich gelohnt. Denn 'Little Miss Sunshine' ist absolut einen Blick wert. Die kleine Olive rückt als Zweitplatzierte einer kleineren Miss-Wahl durch Ausfall der Gewinnerin als Kandidatin zur Little Miss Sunshine Wahl nach. Sie ist völlig aus dem Häuschen und probt mit ihrem Opa an einer entsprechenden Nummer. Doch zur Miss-Wahl sind es ein paar Kilometer, die die Familie von Olive in einem alten VW Bus zurücklegt. Mit dabei sind Olives Vater, der vor der Pleite steht, ihre Mutter, die völlig von der Rolle ist, ihr Onkel, der gerade versucht hat sich umzubringen und ihr Bruder, der ein "Schweigegelübde" abgelegt hat. Das verspricht ein durchaus lustiger Roadtrip zu werden. Mit viel schwarzem Humor und einer tollen Besetzung hat 'Little Miss Sunshine' direkt die anfällige Stelle unter dem Brustbein berührt. Das Finale ist einfach zu köstlich und garniert einen abgedrehten Film wie die Kirsche auf dem Eis.
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shiizu Sat, 06 Apr 2013 22:31:12 -0000
Kommentar löschenWer diesen Film nicht mag, ist Zyniker.
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smu137 Fri, 19 Apr 2013 20:39:32 -0000
Antwort löschenWeit gefehlt.
Niotq Sun, 31 Mar 2013 11:40:53 -0000
Kommentar löschen"Okay, everybody, just act like you're normal, okay?"
All der Tragik zum Trotze, über weite Strecken war "Little Miss Sunshine" für mich ein Indie-Feelgood-Film. Mit den Weihen des Indie-Festivals Sundance und mit dem Indie-Singer/Songwriter-Schutzheiligen Sufjan Stevens im Soundtrack. Ein Prädikat, das nicht wenige Filmliebhaber Schreikrämpfe und Fluchtanwandlungen bekommen lässt. Ich konnte meine Bedenken grade noch beiseite lassen und erwartete etwas derart Solides wie "Juno", mit ein paar Lachern, aber nichts, das großartig nachwirkt. Nun, das war dann doch eine ziemliche Überraschung.
"Little Miss Sunshine" vom relativ unbekannten Regisseursehepaar Dayton und Faris, das seine Brötchen bis dahin anscheinend hauptsächlich mit Musikvideos verdient hatte, ist eine Odyssee einer latent dysfunktionalen Familie - der pummeligen verhinderten Schönheitskönigin Olive, ihres Bruders, der kein Wort spricht, ihres Vaters, einer erfolglosen Art Jürgen Höller aus der Hölle, ihrer Mutter, die noch einigermaßen alle Tassen im Schrank hat, deren Bruders, seines Zeichens schwuler Literaturprofessor, der grade einen Suizidversuch überstanden hat, und Olives Großvaters, der in Sachen Drogen und Sex kein Kind von Traurigkeit ist. In einem klapprigen VW-Bus macht man sich auf ins ferne Kalifornien, wo Olive es irgendwie in eine Schönheitskonkurrenz geschafft hat.
Natürlich ist der Film nun in keinster Weise komplex, und die Botschaft geht nicht viel tiefer als bis zu Gemeinplätzen wie "Schönheit kommt von innen", "So, wie du bist, ist es in Ordnung" oder aber "Man wächst an seinen Niederlagen" und so weiter. Man wird auch - manche Kommentare zeigen es ganz gut - nicht sonderlich weit kommen, wenn man "Little Miss Sunshine" mit hochcineastischen Filmtheoriewerkzeugen sezieren will. Es ist ein Film, mit dessen Humor, der für die Bezeichnung Klamauk bei weitem nicht billig genug ist, wenn man mich fragt, man eben zurechtkommt oder nicht, und er kann sich natürlich den Vorwurf gefallen lassen, dass die Skurrilität, die dem Großteil der Gags zugrunde liegt, etwas erzwungen oder zurechtgebogen ist, aber das störte mich schon bei Filmen wie "This Must Be the Place" nicht, und so auch hier nicht. Weit mehr als einmal sind die Kleinkriege, Marotten und Missgeschicke der schrulligen Familie tatsächlich zum Schreien komisch.
Die Gesellschaftskritik an diesen Contests mit aufgebrezelten Plastik-Prä-Lolitas ist zwar nur schmückendes Beiwerk, und was die Familie am Ende aus diesem Wettbewerb macht, entbehrte nicht einer gewissen Albernheit, aber viel zu sehr hatte ich diesen Film schon in mein Herz geschlossen, viel zu oft hatte ich schon spontan laut aufgelacht ("Where is your grandpa right now?"), als dass ich ihm das noch übelnehmen könnte. Das liegt auch an den Schauspielern, die einen überdrehten, aber sehr guten Job machen, und auch unter den kleinsten Nebendarstellern fand sich die eine oder andere Überraschung, so etwa die Herren Cranston und Norris, deren erste gemeinsame Arbeit also doch nicht "Breaking Bad" ist, wie auch die hinreißende Beth Grant, die die verblühte bürgerliche Matrone Kitty Farmer aus "Donnie Darko" noch mit einem ordentlichen Schuss alte Hutblume anreicherte.
"Little Miss Sunshine" ist, auch wenn ich hier hauptsächlich Kritikpunkte anderer zu relativieren versucht habe, statt mich auf seine Qualitäten zu konzentrieren, ein kleines Juwel mit Ecken und Kanten, das ich mehr als ins Herz geschlossen habe, und dem ich jeden Erfolg, den es hatte, gönne. Abigail Breslin ist herrlich, die Dialoge sowohl überaus spaßig, wenn die joviale Kraftausdruckschleuder auf die zynische Klinge und die wandelnde Motivationsparolenschleuder trifft, als auch - Achtung, abgegriffenes Unwort - durchaus herzerwärmend. Ein Film, der nicht für jede Auffassung guten Humors gemacht ist. Für meine dafür ganz, ganz eindeutig.
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furkan.oezbek Sun, 24 Mar 2013 03:15:47 -0000
Kommentar löschenSuper Toller Film und vor allem dieser VW Bus (Und diese Hammer HUPE)
EINFACH HERRLICH!
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BattlemasterIZ Mon, 25 Mar 2013 17:10:26 -0000
Antwort löschenStimmt genau, großartiger Film und Der BUS hat auch mal ein lobt verdient, richtig :D
gretchen.ross.182 Mon, 03 Jun 2013 20:42:53 -0000
Antwort löschenIch kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal so gelacht habe, als an der Stelle mit der Polizeikontrolle und dieser Hupe!!!
Argus Mon, 04 Mar 2013 00:08:52 -0000
Kommentar löschenAlso mein Fall war dieser Film nicht.Es schien mir als sei das ganze eher ein Pseudodrama anstatt eines Familiendramas.Es viel das gewisse extra etwas was mich fesseln konnte und dem war nicht so.Die Story ist auch sehr weit her geholt den eine Familie mit soviel unterschiedlichen teils schrägen Persönlichkeiten ist doch eher selten.
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sam_ace_rothstein Mon, 18 Feb 2013 21:56:38 -0000
Kommentar löschenLittle Miss Sunshine ist ein kleines, herzerwärmendes Komödien-Drama mit einem guten schuss Gesellschaftskritik, vorallem an denn unsinnigen Schönheitswahlen für Kinder die in den USA an der Tagesordnung sind.
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TonyStark Thu, 14 Feb 2013 09:37:49 -0000
Kommentar löschenAuf Grund der guten Kritiken hier bei moviepilot hab ich mir den Film bei Amazon gebraucht bestellt und am Dienstag abend angeschaut. Ein sehr schöner Film der einen amüsiert aber auch ab und zu bewegt.
Die schauspieler liefern durch die Bank weg gute Leistungen ab und auch Steve Carell, den ich eigenlich sonst nicht sonderlich mag, macht seine Sache sehr gut.
Die kleine Olive muss man einfach in sein Herz schließen, ebenso den alten VW Bully (Stichwort Hupe).
Fazit: Schöner Film für jedermann, der einem das Herz öffnet.
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Hushpuppy Sat, 09 Feb 2013 19:40:55 -0000
Kommentar löschenWas für ein Film! Er bekommt tatsächlich 10 Punkte von mir.
+ Die Geschichte ist einfach, aber sehr, sehr schön.
+ großartige Schauspieler
+ so authentisch
+ zwar ein schöner Film, aber auch nicht heile Welt
+ gute Musik
+ man fühlt sich danach wie "ach ja, die sind auch so wie wir"
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Lester Burnham Fri, 08 Feb 2013 18:06:25 -0000
Kommentar löschenEin Loblieb auf die Familie, ein Film, der zeigt, dass jeder Mensch seine Macken hat und dass diese Tatsache eben zum Leben dazugehört, ein Film, der sagt: "Du bist wie du bist und hey, das ist verdammt noch mal gut so!"
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Köschi Sat, 19 Jan 2013 18:40:40 -0000
Kommentar löschenHab den Film schon mindestens 3-mal gesehen und muß schon grinsen, wenn ich daran denke, z.B. wenn die Hupe nicht mehr aufhört, diesen kläglich wimmernden Ton von sich zu geben... ich sag nur: "...LINDA!" Geniales Drehbuch, tolles Ensemble, köstlich!
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Sabrina Schanze Wed, 16 Jan 2013 23:01:18 -0000
Kommentar löschensüß, einfach nur süß! und wirklich witzig und schön :)
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Dady Wed, 09 Jan 2013 20:06:32 -0000
Kommentar löschenEin wirklich schöner Film über eine Familie voll mit komischen Typ. Die alle auf ihre Art einzigartig sind. Am besten gefiel mir Steve Carell und natürlich die niedliche und leicht pummlige Abigail Breslin. Aber der restliche Cast ist auch sehr gut gewählt. Ein Film der schon aufgrund seiner einzigartigen Story absolut sehenswert ist!!
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Sabrina Schanze Wed, 16 Jan 2013 23:02:44 -0000
Antwort löschenvollkommen deiner meinung! steve carell find ich wahnsinnig witzig und verrückt :) und dieses umgehen untereinander in dieser familie voll mit seinen verschiedenen charakteren... süß :) (abgesehen von dem vater, der ja am anfang echt blöd ist :D)
vanilla Mon, 07 Jan 2013 14:43:29 -0000
Kommentar löschenman muss dem Film schon lassen, dass es super sympathisch rüberkommt, dieser verrückten, witzigen und einmaligen Familie voller Loser zuzusehen.
Verlierer können auch Mal glücklich sein. Aber nur manchmal. Denn sonst läuft der Alltag so ab, dass man sich mit vielen Negativschlägen herumschlagen muss.
Genau das zeigt dieser lustige Roadmovie.
Die Familie begibt sich auf einen "little Miss sunshine" - Wettbewerb und jeder der Angehörigen muss auf dem Weg feststellen, das Träume nicht in den Himmel wachsen und manchmal auch Schäume sein können.
Köstlich gespielt, aber wirklich von allen Schauspielern, und mit einem bitteren Nachgeschmack erzählt. So muss eine Komödie sein, um mir sehr gut zu gefallen.
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pischti Mon, 07 Jan 2013 14:49:13 -0000
Antwort löschen"Wo ist denn Dein Großvater jetzt?" ----> "Im Kofferraum von unserem Auto" Herrlich! :D
vanilla Tue, 08 Jan 2013 07:01:08 -0000
Antwort löschenfind ich auch, der Humor war echt super:-))
Markbln Sat, 05 Jan 2013 10:30:15 -0000
Kommentar löschenSo süß das kleine Moppelchen ist. Die Story ist beschissen, die Lebensweisheiten aus dem Lehrbuch für Kleinbürger und die Familie sucked bis zum bitteren konstruierten Ende.
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Waran Fri, 04 Jan 2013 15:27:27 -0000
Kommentar löschenAus wenig viel machen, das macht einen guten Film aus. Ich habe Tränen gelacht über den kaputten Bully mit der quäkenden Hupe. Der Film ist skurril und nachdenklich zugleich. Ein Seitenhieb auf das überdrehte Kinder-berühmt-machen. Ist das nicht ein bischen DSDS?
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