Little Miss Sunshine
Little Miss Sunshine (2006), US Laufzeit 103 Minuten, FSK 6, Komödie, Road Movie, Drama, Kinostart 30.11.2006
81 Bewertungen
Skala 0 bis 10
13843 Bewertungen
158 Kommentare
Keine ?
von Jonathan Dayton, mit Abigail Breslin und Paul Dano
Eine Familie reist mit einem VW-Bus quer durch Amerika um die acht Jahre alte Tochter rechtzeitig zu einem Schönheitswettbewerb zu bringen. In der Theorie hat Richard Hoover das Leben im Griff, in der Praxis aber besteht Handlungsbedarf. Weder seinen Kunden noch seiner Familie kann er sein Erfolgskonzept verkaufen. Sein Vater fliegt aus dem Seniorenheim, sein Sohn verweigert sich schweigend der Welt. Seine Frau hat das Vertrauen in ihn verloren und sein Schwager fast sein Leben – nach einem Selbstmordversuch. Nur Olive, die Jüngste, wirkt gefestigt und scheint den väterlichen Optimismus verinnerlicht zu haben. Die niedliche, etwas pummelige Siebenjährige ist fasziniert von Schönheitsköniginnen und will unbedingt an der Wahl zur “Little Miss Sunshine” teilnehmen, in der alljährlich der junge Beautynachwuchs qualitätsüberprüft wird. Als Olive tatsächlich eingeladen wird, bricht die ganze Familie im VW-Bus nach Kalifornien auf. Auf der Reise liegen bald die Nerven blank und kleinen Krisen folgen große Katastrophen. Doch trotz aller Komplikationen wächst der chaotische Clan zusammen und beweist mit seinem kleinen Sonnenschein, wie echte Gewinner aussehen.
HandlungDie siebenjährige Olive (Abigail Breslin) trainiert seit Wochen mit ihrem Opa (Alan Arkin) für ihren großen Auftritt bei einem Kinder-Schönheitswettbewerb in Kalifornien. Ihr pubtertierender Bruder Dwayne (Paul Dano) spricht seit Monaten kein Wort mehr, da er so die Erlaubnis erpressen will, Pilot werden zu dürfen. Derweil holt Mutter Sheryl (Toni Collette) ihren Bruder, den Universitätsprofessor und Proust-Experten Frank (Steve Carell) aus dem Krankenhaus ab: Er hat versucht sich umzubringen, da sein Objekt der Begierde (Justin Shilton) sich in seinen größten Konkurrenten Larry Sugarman (Gordon Thomson) verliebt hat. Vater Richard (Greg Kinnear) hat da ganz andere Dinge im Kopf: Er möchte sich selbstständig machen und erwartet die Zusage für die Herausgabe seines Sieben-Stufen-Plans, der den individuellen Weg zum Erfolg aufzeigt.
Als Olive schließlich die Zusage für den Schönheitswettbewerb erhält, muss die gesamte Familie mit nach Kalifornien reisen. Denn weder der suizidgefährdete Frank noch der pornosüchtige Opa können alleine zu Hause bleiben. So setzt sich die Familie in ihren Kleinbus und braust los… Doch bevor sie in Kalifornien ankommen sollen, geschieht so einiges Unvorhergesehenes….
Weiterführende InformationenWeitere Informationen im Internet
Rezension auf filmstarts.de
Weitere Rezension
Cast & Crew
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Jonathan Dayton
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Abigail Breslin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Olive Hoover
-
Paul Dano
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Greg Kinnear
-
Alan Arkin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Edwin Hoover
-
Toni Collette
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sheryl Hoover
-
Steve Carell
Regie
Schauspieler
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Bryan Cranston
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stan Grossman
-
Julio Oscar Mechoso
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mechanic
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Marc Turtletaub
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Beth Grant
-
Mary Lynn Rajskub
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Assistentin Pam
-
Justin Shilton
-
Gordon Thomson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Larry Sugarman
-
Wallace Langham
-
Michael Arndt
-
Valerie Faris
- Genre
- Tragikomödie, Road Movie, Komödie, Familienkomödie, Familiendrama
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Albuquerque, Kalifornien
- Handlung
- Autobahn, Blockbuster, Brille, Bruder-Schwester Beziehung, Ehefrau-Ehemann-Beziehung, Familie, Familienalltag, Familienkonflikt, Familienurlaub, Ferien, Großvater-Enkeltochter-Beziehung, Homosexueller, Hässlichkeit, Literaturprofessor, Misswahl, Mädchen, Oscargewinner, Pornographie, Schönheit, Schönheitswettbewerb, Selbstmordgefährdet, Selbstmordversuch, Stumm, Unerwiderte Liebe, Unglückliche Liebe, VW-Bus, Verlust einer geliebten Person, Zerrüttete Beziehung
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Entspannt, Gutgelaunt, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Little Miss Sunshine
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Kritiken (13) — Film: Little Miss Sunshine
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDen Regisseuren Jonathan Dayton und Valerie Faris gelingt es, die feine Balance zwischen Mitgefühl und Humor zu finden. Die Schauspieler tragen mit ihren zurückhaltenden Darbietungen das ihre zum geglückten, kurzweiligen Mix bei.
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenPlatte Schnulze. Die Figuren sind Karikaturen, die Gags total klamaukig, die Story über Gebühr konstruiert und die "Eine Reise, aus der keiner so hervorgeht, wie er hineinkam"-Idee ist so abgedroschen wie unausgegoren und trifft sowieso nur auf Opi Alan Arkin zu, wenn man mal ehrlich ist. Und der ragt zusammen mit Steve Carrell auch deutlich aus einem ansonsten reichlich übersteuerten Ensemble hervor.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenDie Hoovers sind alles andere als eine normale Familie und dennoch nimmt man ihr mit einem Augenzwinkern ab, dass sie eine amerikanische Durchschnittsfamilie sind.
Vater Richard (Greg Kinnear) hat ein nicht zu schlagendes Neun-Stufen-Erfolgskonzept entwickelt, mit dem er tagtäglich seine Familie plagt. Nur leider funktioniert es weder in seiner eigenen, leicht chaotischen Familie, noch hat irgend jemand Interesse daran, seine Idee zu kaufen, weshalb die Nerven von Mutter Sheryl (Toni Colette) blank liegen.. Doch während im Hause Hoover mal wieder der Haussegen schief hängt, erhält Olive (Abigail Breslin), die Jüngste, einen sehnlich erwarteten Anruf: Die begeisterte Siebenjährige darf an der Nationalen Ausscheidung zur „Little Miss Sunshine“ teilnehmen. Also macht sich die ganze, schräge Baggage im uralten VW-Bus auf den Weg nach Kalifornien. Mit an Bord neben Vater, Mutter und Tochter ist außerdem der neurotische Onkel Frank, der gerade einen Selbstmordversuch hinter…
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschenEs gibt sie ja noch, diese kleinen Filmchen, von denen man durch Hörensagen erfährt und sich danach fragt, warum nicht schon vorher. Um es kurz zu machen: Ich weiß jetzt gar nichts negatives über diesen Film zu berichten. Erst hatte ich überlegt, wie ich den Sonntag am besten ausklingen lasse - mit nem schönen Horrorfilm oder doch lieber was lustiges. Mal abgesehen davon, dass ich mir “Little Miss Sunshine” immer wieder antun könnte, war die Wahl auch dieses Mal die richtige.
Der Film ist eine Komödie, die auch mal ernst ist. Ein Road-Trip, bei dem alle Beteiligten wieder zueinander finden und eine klare Demontage des amerikanischen Traums. Keiner wird am Ende sein Ziel erreicht haben - und doch wird es allen nach der Reise besser gehen.
“Ihr seid nicht meine Familie! Ich hasse euch! Du - geschieden, du - bankrott und du: Selbstmord!”
Dabei ist es dem Film hoch anzurechnen, niemals all zu kitschig zu werden, zu albern, zu abgehoben oder zu was-weiß-ich. Er wirft einen kurzen Blick auf das Leben einer amerikanischen Familie, wie man sie sich anders vielleicht gar nicht vorstellt. Sicher, die Figuren sind sämtlich überzeichnet. Aber sonst wäre es wahrscheinlich auch zu normal und die teilweisen absurden Situationen wirken auch nur deswegen. Da hier jeder eine Entwicklung durchmacht, muss man diese ja auch entsprechend nachvollziehen können.
Die Schauspieler spielen durch die Bank weg hervorragend, agieren sehr gut miteinander und lassen den Film zu jeder Sekunde überaus sympathisch erscheinen. Dazu kommt noch die zu jeder Zeit sehr gute Musikuntermalung, wie man sie eigentlich selten findet - bei “Juno” oder der “Truman Show” ist mir das auch aufgefallen und hier trifft es ebenso zu.
Fazit? Kurz gesagt - wer “Little Miss Sunshine” nicht mag, frisst auch kleine Kinder.
http://xander81.wordpress.com/2008/11/23/kritik-little-miss-sunshine/
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Little Miss Sunshine" erhält von mir die Höchstnote. Der Film ist ein Meisterwerk und hat das Zeug zum Klassiker. Unbedingt ausleihen und anschauen. Oder besser noch direkt kaufen.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenFamilien haben ihre eigene Dynamik. Konträre Charaktere werden da in eine Gemeinschaft gezwungen, die sie sich nicht ausgesucht haben, es kommt zu Missverständnissen und Animositäten, und doch gilt: Blut ist dicker als Wasser. Drehbuchautor Michael Arndt hat eine komische, skurrile und eine erstaunlich ungekünstelt wirkende Filmfamilie erfunden, deren Mitglieder auf ganz unterschiedlichen Ebenen kollidieren. Das Regisseurspaar Dayton/Faris hat ein großartiges Ensemble engagiert und mit kleinem Budget und feinem Humor ein wunderbares Road-Movie inszeniert.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen„Little Miss Sunshine“ ist völlig zu Recht ein Erfolg geworden, darf gefeiert und über den grünen Klee gelobt werden. Der Film erzählt nicht nur von der verbindenden Kraft, die eine Familie entwickeln kann (und sollte), man merkt ihm auch das Engagement was die Beteiligten in diese kleine Komödie gesteckt haben. Eine Komödie die witzig, aber nicht albern ist. Eine Komödie die manchmal ätzend ist, ohne seine Protagonisten der Lächerlichkeit preiszugeben. Ein Film der eine grundehrliche Message verbreiten möchte, ohne den Zeigefinger zu erheben. Ein Film der zu Rühren vermag, ohne in Kitsch zu verfallen. Ein Film, der optimistisch ist, ohne den Zuschauer für Blöd zu verkaufen. Das alles ist „Little Miss Sunshine. Und wenn ich dem Film an dieser Stelle keine 10 Punkte gebe, dann aus dem Grund weil er den Hype, der sich um ihm aufgebaut hat, nicht nötig hat, ebenso wenig wie er zur Gänze perfekt ist, eben ganz genau wie das „richtige Leben“. Fazit: 9 von 10 Punkten.
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenDer Film zieht viel Witz aus der Gegenüberstellung von amerikanischer “Du kannst es schaffen”-Philosophie, die der Vater gewinnbringend verkaufen will, und dem realen Alltag, der sich leider nicht immer mit ein paar platten Motivationssprüchen (”Jeder kann ein Gewinner sein”) zurechtbiegen läßt. Das ist nicht sehr originell, aber trotzdem sehr unterhaltsam.
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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschenDayton und Faris inszenieren die turbulente Geschichte mit Gelassenheit und Zurückhaltung - sozusagen dem Tempo eines VW-Busses angemessen - und bereiten solcherart das Terrain, auf dem die Besetzung den subversiven Charme von "Little Miss Sunshine" zum Funkeln und Strahlen bringen kann. Denn das große Plus dieses kleinen Films sind die Schauspieler, von denen keiner auch nur im Traum daran denkt, seine Figur an Stereotypen des Skurrilen auszuliefern.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenDer Film war einfach nur schön! Vor allem die Darsteller des rebellischen Dwayne, Frank und der Großvater sorgen konstant für viele Lacher. Auf der Fahrt nach Kalifornien scheint der Familie nichts erspart zu bleiben, aber gerade in den Momenten, in denen alles in sich zusammenzufallen droht, zeigt sich der Zusammenhalt der Familie. Und soviel sei verraten: so sehr gelacht wie zum “großen Finale” hin, habe ich seit langem nicht mehr. Die Macher haben es geschafft einen Film mit Problemen und Widrigkeiten vollzupacken und dennoch ein schönes Ende zu finden.
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Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenCooler Film, der ganz klar durch seine tollen Schauspieler und die frechen Kommentare glänzt, dazu noch so ein Ende. Einfach anschauen!!
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al-x: blog:x - Royal with cheese
Kommentar löschenIch hätte nie geglaubt, wieviel Komik in einer kaputten Hupe und Pornoheften steckt!
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenThere's nothing wrong about being a loser.
Gutes Roadmovie, wenn auch berechenbar und aus Mangel an Alternativen von Presse und Publikum überbewertet.
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aimée 2011/07/02 21:17:07
Antwort löschenSo true.
Kommentare (145) — Film: Little Miss Sunshine
Kommentar schreibenhollygolightly1 2012/02/08 21:39:09
Kommentar löschen"Wo ist denn dein Großvater jetzt?" - "Im Kofferraum von unserem Auto!"
Ich weiß noch, wie ich diesen fabelhaften Gute-Laune-Film sofort in mein Herz geschlossen habe.
"Little Miss Sunshine" ist ein herrliches Roadmovie, das eine ziemlich simple Handlung hat und dennoch eine große Wirkung auf den Zuschauer.
Der Film, eine Tragikomödie, die satirische Elemente enthält, handelt von einer skurrilen, aber liebenswürdigen Familie, die man einfach mögen MUSS! Als die kleine Tochter der Hoovers an einem Schönheitswettbewerb teilnehmen möchte, lernt man jedes Familienmitglied richtig kennen. Menschliche Beziehungen können faszinierend sein!
Das Besondere an dem Film sind die vielen, unterschiedlichen und komischen Charaktere, die nicht miteinander harmonieren, aber paradoxerweise doch zusammengehören. Und das spürt der Zuschauer.
Am besten gefallen mir der Großvater, der Onkel und Dwayne. Und natürlich Olive, gespielt von Abigail Breslin, die ihre Rolle hervorragend spielt. Sie IST Little Miss Sunshine.
Ein weiteres Hightlight ist für mich der gelbe VW-Bus. Ich liebe ihn!
Der so schon hübsch verpackte Film wird noch einmal von einem passenden Soundtrack umrandet, welchen man sich immer wieder anhören kann, während man an bestimmte Szenen aus dem Film denkt oder einfach vor sich hinträumt.
Auch das Ende passt gut zu dem Film. Ich würde gern noch etwas dazuschreiben, möchte jetzt aber nicht spoilern. Aber eins kann ich sagen: Der Film gehört nicht zu jenen, die zwar gut sind, aber ein richtig blödes Ende haben.
Insgesamt ist der Film wirklich sehenswert, unabhängig davon, ob man Komödien/Dramen mag oder nicht. Wenn ich ein Wort aussuchen müsste, das ihn am besten beschreibt, dann würde ich sagen: liebenswert.
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Tachitalili 2012/01/26 08:46:54
Kommentar löschenStory: Eine Familie (Vater, Mutter, Tochter, Sohn, Onkel, Opa) ist unterwegs nach Californien, wo die Tochter beim "Little Miss Sunshine"- Schönheitswettbewerb mitmachen will.
Eine sehr charmante Komödie mit weniger Witz als Herz...
Hat mich nicht nur amüsiert und gut unterhalten sondern auch berührt..
Typisch Familie eben- alle irgendwo ein bisschen freakig, aber auch lieb :-D
(Zumindest meine Familie ist so...XD)
Fazit: Kann man sich ansehen.
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KonTaicho 2012/01/25 15:45:59
Kommentar löschen"Little miss sunshine" oder vielleicht doch besser " Little Miss Nervig mit komischer Familie".
Ich habe mir den Film wegen Steve Carell angeschaut, der mich zuvor schon in "Be smart" und "Crazy.Stupid.Love" absolut überzeugt hat.
Tatsächlich ist er meiner Meinung nach auch das einzig Positive an diesem Film.
Die Story ist banal, ein "Hässliches Entlein" hat den Traum, Schönheitsprinzessin zu werden, bekommt von ihrem Opa alles beigebracht und muss um 15.00 Uhr eines determinierten Tages in Californien sein.
Natürlich gibt es myriarden Probleme auf dem Weg, aber am Ende ist doch irgendwie alles in Butter.
Natürlich kann auch eine solche Story wunderbar unterhaltsam und erheiternd sein, ich habe schon weitaus schlechtere gesehen, bei denen das der Fall war.
Nur eben bei dieser nicht.
Es lag vor allem an der Personenkonstellation, die mir, mit Verlaub, tierisch auf die Nerven ging.
Ein kleines, schrill kreischendes, dauergrinsendes Mädchen (Balg), ein schweigsamer Teenager, der einem Gorillaz-Video entsprungen zu sein scheint, ein koksender Opa (den fand ich cool), eine völlig überforderte Mutter ( tagelang nur sehr gesunde Chicken-wings ), ein völlig realitätsferner und illusionierter Vater ( 9-Stufen blablabla ) und letztlich noch ein schwuler, suizidgefährdeter Onkel ( Steve Carell, der irgendwie noch der Normalste ist, der aber unter den ganzen anderen Vögeln total untergeht und mich bei weitem nicht so überzeugt wie in seinen anderen Filmen).
Beim schlussendlichen Auftritt der Kleinen dann muss ich zugeben, schon kräftig mitgesteppt zu haben, was wohl aber eher an MC Hammer lag; diese ganze Show an sich mit den erschreckend! aufgetakelten Barbygesichtern fand ich dann doch eher albern.
Der ein oder andere wird sich mit diesem Selbstfindungstrip wahrscheinlich identifizieren können, ich für meinen Teil konnte es nicht.
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Prechtl 2012/01/09 00:48:32
Kommentar löschenAchtung Spoiler!
Ein etwas untypischer Roadmovie, in dem eine im Grunde zerstrittene Familie wieder zueinander findet. Hört sich ziemlich nach Friede Freude Eierkuchen an, ist es aber nicht. Denn Familie Hoover aus New Mexico muss erst einmal diverse Hürden und Streitereien überstehen, um an ihr Ziel zu gelangen. Wie erwartet treffen in diesem Film sehr unterschiedliche Menschen aufeinander, die aber alle sehr liebevoll dargestellt werden.
Es gibt einen nervigen Familienvater, eine streitschlichtende Mutter, einen schweigsamen Bruder, einen schwulen Onkel, einen drogenabhängigen Opa und – die Hauptfigur des Films – ein kleines Mädchen, das vom Sieg eines Kinderschönheitswettbewerbes in Kalifornien träumt. Und das, obwohl sie eine große Brille trägt, ihre Haare zu einem schlichten Zopf zusammengebunden und keine perfekten Modelmaße besitzt. Der Film macht Spaß, jedoch werden viele Dinge nicht eingehend genug beleuchtet, wie ich finde. Die finanziellen Probleme von Familienvater Richard zum Beispiel waren zu Ende des Films irgendwie weggeblasen, Franks Begegnung mit seiner heimlichen Liebe ist ohne jegliches Nachspiel und der Tod des Opas ist bereits viel zu früh passiert. Schade eigentlich, denn ihn fand ich nach den Figuren der Olive und des schweigsamen Bruders Dwayne mit am besten. Klar, er hat die ganze Zeit nur genervt und vulgäres Zeugs geredet, aber doch fand ich die Idee eines schnupfenden Opas ziemlich amüsant.
Olive ist ein kleines, naives Mädchen, das hart trainiert, um an ihr Ziel zu gelangen. Ein ziemlich unmögliches Ziel, wie sich in Kalifornien herausstellt. Denn die anderen Kandidaten sehen eher wie Barbiepuppen als Kinder aus und da sticht Olive mit ihrem gewöhnlichen Aussehen ziemlich heraus. Am gelungensten fand ich aber Paul Dano als Dwayne Hoover, der neun Monate lang ein Schweigegelübde abgelegt hat, bis er ein Pilot bei der Air Force wird – nur um dann festzustellen, dass er farbenblind und damit ungeeignet dafür ist. Paul Dano fand ich in „There will be blood“ schon sehr talentiert und hier ist es genauso. Seine Darstellung fand ich sehr überzeugend und mitreißend, besonders als er von seiner Farbenblindheit erfährt.
Erwähnenswert finde ich noch Steve Carrell als Onkel Frank, endlich mal in einer Rolle, in der er nicht den Komiker geben muss.
Das Ende ist mir dann doch noch etwas zu kitschig geraten, aber das macht nichts. „Little Miss Sunshine“ ist ein sehr schöner Film, wahrscheinlich zum öfteren Ansehen durchaus geeignet.
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Azazil 2011/12/28 12:25:35
Kommentar löschen"Little Miss Sunshine" ist sicherlich ein ganz netter Roadmovie, aber viel mehr leider auch nicht. Die Schauspieler machen ihre Sache zwar ordentlich, Steve Carell allen voran, aber die Figuren die sie verkörpern bleiben Charikaturen. Wer auf eine gute Gesellschaftskritik hofft wird ebenfalls enttäuscht. Gegen Ende des Films hüpfen dann die sexualisierten Kinder und ein Moderator im Menschenanzug über die Bühne, das wars. Die Kritik bleibt hierbei sehr oberflächlich. Hinter solchen Wettbewerben steckt viel mehr als das. Kinder die von ihren Eltern gezwungen werden, trainieren müssen, Schläge bekommen, Diätpillen und eventuell diverse andere Pillen, all das wird gnadenlos vernachlässigt. Andererseits soll es auch Kinder geben, die wirklich gerne an solchen Wettbewerben teilnehmen und keine gestörte Familie haben. Die Kritik des Films ist vorgefertigt und so schablonenhaft wie die Charaktere selbst. Sie beleuchtet nichts, deckt nichts auf und hinterfragt nichts.
Es wäre doch gut möglich dass die Protagonisten mit ihrem Gehampel auf der Bühne, die das gesellschaftlich akzeptierte Bild einer Familie mit dem Vorschlaghammer bringen, für die anderen Kinder den Wettbewerb ins lächerliche ziehen, für den sie sehr hart gearbeitet haben (freiwillig) und dass die Eltern, die ihre Kinder dabei unterstützt haben, zu recht wütend sind. Vielleicht ist hier das Glück der einen Familie, das Unglück der anderen. Klar, die Sexualisierung von Kindern ist schon hart, kann aber gleichzeitig als Imitieren von Erwachsenen, oder als Bild vom Mädchen in Mamas Stöckelschuhen, relativiert werden. Ich will diese Wettbewerbe jetzt auch nicht verteidigen, sondern auf die Einseitigkeit dieses Films aufmerksam zu machen.
Fazit: Little Miss Sunshine bleibt eine recht gute aber überbewertete Komödie und Roadmovie.
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Audreyfan 2011/12/13 21:32:25
Kommentar löschenIrgendwie hat es zwischen dem Film und mir nicht gefunkt....
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WarrenAnname 2011/11/28 20:01:40
Kommentar löschenDie Kritikpunkte zuerst: Man muss sich die ersten 30 Minuten bei Laune halten; die Figur mit dem größten Potential ist völlig unzureichend gezeichnet und ***SPOILER*** beißt zu früh ins Gras; die Skurrilitäten wirken oft, zu oft, äußerst bemüht; so ziemlich jeder erwärmenden oder Lachen machenden Szene steht eine fade, verspielte, artifizielle, sich anbiedernde gegenüber; eine Millionen Minuspunkte für die lächerliche, nicht lustige "Gesellschaftskritik", die wohl dazu dienen soll, dem Streifen Indie-Appeal zu verleihen; schließlich: dieser Versuch ist gescheitert. Der Film wirkt von Anfang bis Ende konstruiert, schafft den Spagat nicht zwischen seichter Familienunterhaltung und angeschwärzter Indie-Komödie, sondern bricht unter dieser Ambition, die wohl ebenfalls nur kulturindustriell gewählt wurde, um eine cash cow in den Verleih zu schleusen, heftig zusammen und man fühlt sich beim Abspann irgendwie geschändet, ausgebeutet, entleert, seiner kostbaren Zeit beraubt.
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VisitorQ 2011/11/26 19:37:55
Kommentar löschenBeinahe jeden Sonntagabend gucke ich einen schönen Film, den ich bereits kenne, um die Woche schön ausklingen zu lassen. Little miss sunshine gucke ich gefühlte alle drei Woche. Und das ist auch gut so. ;-)
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Robin2bike 2011/10/28 15:16:10
Kommentar löschenIch habe mir eigentlich mehr von diesem Film erwartet, die Schauspieler haben mich nicht überzeugt (ausgenommen Steve Carell), aber trotzdem ein Road Movie den man sich ganz gut bei einem gemütlichen Abend ansehen kann. Vieles erschien mir unrealistisch, dennoch fand ich es gut, dass jeder von diesen Menschen einen eigenen, speziellen Charakter besitzt und das auch klar rüberkommt.
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Joxcus 2011/10/16 17:55:50
Kommentar löschen"Little Miss Sunshine" ist eine herzliche, wohltuende und energiegeladene Komödie, die herrlich abgedreht ist, dabei aber niemals zu übertrieben oder unsinnig daherkommt und obendrein noch ihren ganz eigenen Stempel aufzudrücken vermag. Hinzu kommt noch, dass wir hier eine äußerst sympathische und authentische Familie begleiten, die aus Mitgliedern besteht, die unterschiedlicher nicht sein können. Niemand nervt oder ist hier fehl am Platz, was keine Selbstverständlichkeit ist und leider viel zu häufig in der Komödienlandschaft anzutreffen ist. Diese Sympathie und Zuneigung, die wir zu den Protagonisten aufbauen, sorgt dafür, dass uns ihre Qualen und Leidenswege auch in keinerlei Hinsicht egal sind - sowohl im trauten Heim als auch auf dem kuriosen Trip nach Los Angeles. Als sechstes Mitglied müsste man auch noch den eigensinnigen Bulli dazuzählen, der nicht besser zu dieser bemitleidenswerten Familie hätte passen können. Der Humor sitzt und man kann sich auf so einige spontane Lachattacken einstellen. Die Kontroversen innerhalb der Familie sind wirklich großartig anzusehen und sorgen trotz der großen Tragik für gelegentliche Schenkelklopf-Momente. Fertiggestellte Pläne müssen kurzzeitig neu geschmiedet, Situationen von Grund auf neu gestaltet und ausartende Streitereien untereinander geschlichtet werden. Doch deswegen funktioniert der Films so prächtig. Denn die Personen samt ihrer skurrilen Erlebnisse sind irgendwie aus dem Leben gegriffen, was zur Folge hat, dass wir uns gut mit ihnen identifizieren können, da wir selbst schon mit solchen Augenblicken zu kämpfen hatten. Summa summarum hätte der Mix aus Drama und Witz wohl nicht besser ausfallen können. Doch es sind auch die kuriosen Einfälle, die den Film so besonders und einzigartig machen. Nichts ist hier abgedroschen oder in der Form schonmal da gewesen. In "Little Miss Sunshine" jagt wirklich eine Panne die nächste und es endet schließlich in einem fulminanten Finale, das für amerikanische Verhältnisse sehr untypisch ist. Diese ungewöhnlichen aber effektiven Zutaten sind es schließlich, die den Streifen in die Comedyoberliga katapultieren. Der Cast überzeugt hier durchweg, da die Rollen perfekt auf die Darsteller zugeschnitten sind. Mir fiel es hier wirklich schwer, einen Favoriten herauszupicken!
"Little Miss Sunshine" ist ein herzerwärmender Film, der gute Laune verbreitet, bewegt, unterhält und vor allem mit seiner enormen Liebenswürdigkeit und Ehrlichkeit den Zuschauer zu beeindrucken weiß und damit absolut für sich gewinnen kann. Ein Film, der sich bei mir mühelos ins Herz schliessen konnte und definitiv eine der besten "Dramedys" ist, die ich bisher zu Gesicht bekam! Grosse Klasse!
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Ninjamoehre 2011/10/10 20:52:21
Kommentar löschenPro:
genialer Soundtrack(ich hab ein Ohrwurm vom Soundtrack und das will schon was heißen), geniale Schauspieler, coole Dialoge, guter Humor......
Contra:
ist wie schon bei "Hachiko" nichts für jeden
Fazit: Ein sehr guter Film, der einen zeigt, dass die Familie das wichtigste ist was es auf der Welt gibt und ,dass man nie aufgeben soll. Ein Musst See! Dieser Film gehört jetzt in meiner Top 50 der besten Filme aller Zeiten.
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alex023 2011/10/08 00:01:35
Kommentar löschen"Es gibt zwei Arten von Menschen auf der Welt, Gewinner und Verlierer. Der Unterschied ist, dass Gewinner nicht aufgeben."
Im Nachhinein betrachtet erweist sich LITTLE MISS SUNSHINE nicht als ein Film der Sorte, mit der man sich später noch länger beschäftigt. Er zählt freilich nicht zu der Art der besonderen Filme, wie ich es mir vorher gedacht hätte. Leider war ich damit mit zu hohen Erwartungen an den Film herangegangen. An sich sind manche Gags natürlich ganz in Ordnung, wobei sie mir doch etwas zu flach waren. Ebenso wurde meiner Meinung nach zu lässig mit (ACHTUNG SPOILER) dem Tod des Opas umgegangen. Positiv hingegen fand ich die Performance von Steve Carell, der hier ein wenig Licht ins Dunkle bringt. Paul Dano ist aber auch ok, genauso wie ich das Ende dann doch ganz amüsant fand. Jedoch konnte mich der Film nahezu gar nicht überzeugen und bleibt für mich leider nur im Mittelmaß hängen, wobei der Film keineswegs grottenschlecht, aber eben zum unteren Durchschnitt gehört.
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CapitanKnaecke 2011/10/08 01:02:01
Antwort löschenWelcome to hell :D
alex023 2011/10/08 01:04:40
Antwort löschen:D eine der wenigen schönen Szenen. Fand auch die Szene am Strand gelungen. Eigentlich immer wenn Carell und Dano zusammen auftraten. ;)
Iubar 2011/10/03 18:50:44
Kommentar löschenEs macht einfach Spaß diesen Film zu schaun. Mehr muss ich hoffentlich jetzt nicht sagen! :D
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Filmexperte_Denizcan 2011/09/19 20:01:08
Kommentar löschenEs dauerte fünf Jahre, dann erst kam der Film ins Kino. Aber die lange Wartezeit hat sich gelohnt, wer mal einen schönen, witzigen, traurigen Film über eine zerrüttete Familie anschauen will, die sich zusammenrauft auf einer Reise, sollte einschalten.
Regie führten diesmal zwei Personen, Jonathan Dayton und Valerie Farris. Für die beiden war es die erste große Filmproduktion, und dafür hatten sie auch einen namhafte Besetzung. Mit viel Herz und Gespür für den leisen Humor inszenierten die beiden einen wunderschönen Film, der zurecht zwei Oscars gewonnen hat. Für Michael Arndt war dieser Film sein Debüt als Drehbuchautor, und er hat seinen Job sehr gut gemacht. Clevere Dialoge, liebenswürdige Charakter mit einer Portion Tiefgang, schon ist ein toller Film fertig.
Im Film geht es um die Familie Hoover. Greg Kinnear spielt das Familienoberhaupt, der so eine Art Therapie entwickelt hat, wie der Mensch ein Gewinnertyp wird, dafür muss er die zehn Stufen einhalten. Diese Therapie will er an den Mann bringen, aber es lässt sich kein Geld damit verdienen. Die Familie auch genervt von ihm, denn er hasst Verlierer und sein ständiges Reden übers Gewinnen raubt jedem den letzten Nerv. Greg Kinnear spielt toll, er zeigt in diesem Film viele Facetten seines Könnens. Toni Collette ist die Ehefrau und die Mutter Sheryl Hoover, sie versucht die Familie immer wieder zusammenzuhalten und überzeugt. Alan Arkin mimt den Vater von Richard, nach dem Rauswurf von einem Altersheim wohnt er bei seinem Sohn und hilft Olive, der kleinen Tochter von Richard einen Tanz zu lernen. Dabei nimmt er manchmal Kokain. Alan Arkin hat die Lacher auf seiner Seite und ist in einer glänzenen Form, leider kommt er zu kurz. Die Kinder werden von Paul Dano und Abigail Breslin verkörpert, Paul Dano spielt den Sohn der nicht mehr spricht bis er Pilot ist. Er überzeugt mit Mimik Und Gestik. Abigail Breslin will als Olive Little Miss Sunshine werden, obwohl sie alles andere als geeignet ist. Sie ist sehr süß und hat eine große Karriere vor sich. Nicht zu vergessen Steve Carrell, er ist der Bruder von Sheryl und wohnt nach einem Selbstmordversuch bei ihr. Steve Carrell ist ein klasse Schauspieler und er zeigt hier, wieso das der Fall ist.
Der Film erzählt die Geschichte einer Familie, die alles andere als gut miteinander harmoniert. Dann kommt auch noch Sheryls Bruder und das Chaos ist perfekt. Aber auf der Reise zur Wahl der Little Miss Sunshine kommt sich die Familie wieder näher, sie werden wieder zu einer Einheit. Genau das ist wahnsinnig schön umgsetzt worden. Mit viel Fingerspitzengefühl bekommt jeder Charakter seine Zeit, sich zu entfalten und zu entwickeln. Die Fahrt und die ganzen Zufälle sind gut konstruiert. Mit einer Prise Humor kommt auch dann etwas Abwechslung rein, denn der Opa haut einen Spruch nach dem anderen raus, vorallem seine Ansprache für viel Sex ist grandios. Der Schönheitswahn wird auch schön auf die Schippe genommen, und der Film will eine Botschaft senden, die man auch versteht auch wenn sie nicht im Mittelpunkt ist. Ich fand die Entwicklung der Geschichte aber nicht ganz so gut, weswegen ich da Punkte abziehen muss. Die Dramedy kam bei den Kritikern sehr gut an, und auch ich fand ihn ganz hervorragend.
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La Bardot 2011/09/08 23:39:47
Kommentar löschenDiese Geschichte ist so wundervoll und berührend, dass man diesen Film einfach in sein Herz schließen muss. Fast 100 Minuten verfolgte ich mit einem Lächeln auf den Lippen das bunte Treiben dieser merkwürdigen und doch so liebenswürdigen Familie. Die Charaktere sind auf wunderbar natürliche Art einfach schräg, anders, unnormal, ohne je in diese übertriebenen Muster aus Klischees zu verfallen, die man heute so oft in Hollywoodproduktionen findet. Immer wieder brachte mich dieser Film zum Lachen, besonders der überragende Schluss mit dem schönen Sidekick direkt in die Eier der Miss-Wahlen und des Schönheitswahns. Es ist ein Genuss zu sehen, wie diese Familie, die so überhaupt nicht zueinander passt, Stück für Stück ein kleines Band knüpft und zusammenwächst. Dabei greift der Film nicht einmal in die Kiste des Kitsches und der Rührseligkeit. Er ist einfach grundehrlich und echt.
Die kleine Abigail Breslin, welche die Rolle der Olive, das Herzstück der Familie, spielt, ist so zauberhaft und süß, dass sie ganz sicher ewig meine kleine Miss Sunshine sein wird.
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Broda 2011/09/09 18:30:53
Antwort löschenKlingt sehr schön. Vielleicht nehme ich mir den Morgen mal mit!:)
Lady Lipstick 2011/08/16 16:33:24
Kommentar löschenFür mich einer dieser Filme , die einfach so unbeschwert daher kommen , ohne in Situationen erzwungene " Komik" wie man es so oft sieht . Den Schauspielern würde -zumindest ich- wahrscheinlich so ziemlich alles glauben, grandiose Leistung , grandioser Film .
LG (:
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Kiekser 2011/07/29 19:23:00
Kommentar löschenAllein die Szene, in der Abigail Breslin hüpfend vorm Anrufbeantworter steht und dann anfängt zu schreiben, ist für mich die 10 Punkte wert. Mein absoluter Lieblingsfilm, weils mir jedes Mal wieder gut geht nach dem Schauen.
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buffybot 2011/07/28 09:51:57
Kommentar löschenGutes Kino muss nicht teuer sein, ein Film muss nicht vor Effekten aus allen Nähten platzen, Komik und Dramatik müssen nicht mit aller Gewalt aufgesetzt sein, sondern dürfen sich einfach aus der Situation ergeben.
Ein wohltuend schlichter, aber dennoch mit teilweise beißendem Humor gewürzter, höchst schräger Film, der mit sehr viel Herz und Gespür inszeniert ist und die Besetzung hätte wohl nicht besser sein können.
Die Charaktere sind einfach alle wunderbar. Ich liebe den phrasendreschenden Richard, den schnoddrigen und drogenabhängigen Opa genauso wie den schweigsamen Dwayne, den sarkastischen Onkel und die natürliche Olive. Toni Collette mag ich sowieso sehr gerne...
Tolles Roadmovie und der olle zitronengelbe VW-Bus ist mehr als ein Highlight.
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FilmVlin 2011/07/03 01:14:41
Kommentar löschen"Mach das, was du gern machst und scheiss einfach auf den Rest!"
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aimée 2011/07/02 21:14:36
Kommentar löschenDer Film ist absolut niedlich in all seinen Details und vereint ein harmonisch agierendes Schauspielensemble (den pseudo-gelehrigen Vater nimmt man Greg Kinnear einfach sofort ab). Der eigentliche Road Trip ist dann wunderbar eingebettet und toll konzipiert. Abseits der Straße weist "Little Miss Sunshine" allerdings einige Hänger auf, allen voran ist er zu vorhersehbar. Die 7 Punkte bekommt er dann aber doch für sein überraschendes, fulminantes Ende, das so herrlich Amerikas in Stein gemeißeltes Schönheitsideal karrikiert.
Insgesamt eher ein Feel-Good-Movie, als eine Tragikomödie, denn dazu war ich zu wenig erschüttert (es bleibt nicht genügend Zeit sich wahrhaftig in die Figuren einzufühlen), auch habe ich zu selten laut gelacht. Er hätte für meinen Geschmack etwas mehr zu beiden Fronten hin "ausschlagen" können.
So war es mir eher ein inneres Grinsen über die vielen kleinen versteckten Botschaften, die sich dem Film abgewinnen lassen.
Durchaus Sehenswert!
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