Marcello, Marcello
Marcello, Marcello (2008), DE/CH Laufzeit 97 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 10.06.2010
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5 Kommentare
Keine
von Denis Rabaglia, mit Francesco Mistichelli und Elena Cucci
Marcello, ein junger Italiener, muß, um eine Verabredung mit dem hübschesten Mädchen aus seinem Dorf treffen zu können, deren Vater ein aussergewöhnliches Geschenk machen: den Hahn des Nachbarn. Beim Versuch dieses Geschenk aufzutreiben gerät Marcello in einen charmanten Reigen, der um Liebe und Haß, das Richtige und das Falsche in der Vergangenheit des Dorfes und in dessen Zukunft kreist.
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Cast & Crew
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Denis Rabaglia
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Francesco Mistichelli
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marcello Romei
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Elena Cucci
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Elena Del Ponte
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Alfio Alessi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Armando Cesari
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Luigi Petrazzuolo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pasquale
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Luca Sepe
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Antonio Pennarella
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mariano Romei
Regie
Schauspieler
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Roberto Bestazzoni
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Prof. Pizzuti
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Mariano Rigillo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mayor Del Ponte
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Peppe Lanzetta
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Rosa Masciopinto
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bernardina Palmieri
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Teresa del Vecchio
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rosetta Palmieri
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Susy Del Giudice
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Evangelina di Meo
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Gianfelice Imparato
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Maria Pia Calzone
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Signora Lombardi
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Gea Martire
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Armandos Mutter
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Lucio Allocca
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Armandos Vater
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Andrea Mugnai
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Lilliana Vitale
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pietros Mutter
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Denis Rabaglia
-
Luca de Benedittis
- Genre
- Romantische Komödie
- Zeit
- 1956
- Ort
- Amatrello
- Handlung
- Bürgermeister, Fleischer, Geschenk, Hahn, Jagd, Köder, Liebe, Liebeserklärung, Rendez-Vous, Schüler, Strenger Vater, Tradition, Verlieben
- Stimmung
- Gutgelaunt, Romantisch, Witzig
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Marcello, Marcello
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Kritiken (4) — Film: Marcello, Marcello
José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenDie Inszenierung von „Marcello Marcello“ erinnert an italienische moderne Klassiker wie Giuseppe Tornatores „Cinema Paradiso“ (1988) oder Michael Radfords „Der Postmann“ („Il postino“, 1994), fällt allerdings eine Spur sentimentaler aus. Dies gilt etwa für die in satten Farben strahlenden Postkartenbilder des Dorfes mit seinen pastellfarbenen Häusern und dem smaragdgrünen Wasser im Fischerhafen von Kameramann Filip Zumbrunn, aber auch für die Filmmusik des Deutschen Henning Lohner. Diese hat zwar gewisse Anklänge an die Kompositionen von Nicola Piovani für Roberto Benignis Filme „Das Leben ist schön“ (1997) und „Pinocchio“ (2002), gestaltet sich jedoch einen Deut schnulziger. Darüber hinaus ist das Personal, ob es sich um den Lehrer, den Pfarrer, den Frisör oder den Bürgermeister handelt, durchweg klischeeartig gezeichnet.
Aus dem Ganzen resultiert eine märchenhafte, ja offensichtlich so gewollt kitschige Anmutung, dass sie über jeden Kitsch erhaben zu sein scheint. „Marcello Marcello“ stellt sich denn auch als Parabel über menschliche Unzulänglichkeiten und Schwächen heraus: Neid, Missgunst und Eifersucht scheinen im ganzen Dorf vorzuherrschen. Weil er aber seinen Film nicht als Drama, sondern als sommerleichte Komödie gestaltet, zeigt Regisseur Denis Rabaglia für seine Figuren so viel Empathie, dass viel Platz für Hoffnung bleibt. Zwar erreicht „Marcello Marcello“ in keinem Augenblick die emotionale Tiefe von „Cinema Paradiso“ oder „Der Postmann“, weil ihm deren leise Melancholie fehlt. Aber als vergnüglicher Schwank über die erste Liebe und die conditio humana kann Rabaglias Film gewiss bezeichnet werden.
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Gebhard Hölzl : br-online Gebhard Hölzl : br-online
Kommentar löschenDie ersten 45 Minuten vergehen wie im Fluge, Jean-Pierre Jeunets "fabelhafte Welt der Amèlie" lässt grüßen, gerne schaut man dem schlauen Schlichten zwischenmenschlicher Problemchen zu und genießt dabei das mediterrane Flair. Dann gehen dem Film leider etwas die Ideen aus, die reizvolle Ausgangsidee erschöpft sich, und übrig bleibt eine klassische Liebesgeschichte, die gewohnte Genremuster bedient. (...) Dennoch macht Marcellos Schnitzeljagd Spaß. Hinter jeder Ecke lauert eine neue Überraschung, sorgfältig sind die (fast durchwegs) skurrilen Figuren gezeichnet, und mit Fiesling Armando Cesari (Alfio Alessi) gibt es auch einen Nebenbuhler, den man richtig schön hassen darf. "Marcello, Marcello" - luftig-heiterer Herzschmerz und die richtige Einstimmung für den nächsten Sommerurlaub in Bella Italia.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenWir schreiben die 1950er Jahre und in dem beschaulichen Dorf auf einer kleinen italienischen Insel, in dem Marcello (Francesco Mistichelli) aufwächst, hat sich seit Urzeiten eine eigenartige Tradition etabliert: Wird ein Mädchen des Eilandes 18, müssen die jungen Männer, die eine Verabredung mit der jungen Dame wollen, ein Geschenk bei ihrem Vater abliefern. Der entscheidet dann, welcher Jüngling sich mit seiner Tochter treffen darf.
Fischersohn Marcello hält von dieser Tradition nichts und hat sich bisher auch nicht an dem Geschenkemarathon beteiligt. Dies ändert sich, als die zauberhafte Elena (Elena Cucci) nach längerer Abwesenheit auf die Insel zurückkehrt und er sich Hals über Kopf in sie verliebt. Marcello hat zuerst keine Ahnung, was er Elenas Vater, der zugleich der Bürgermeister der Insel ist, schenken soll, um das heiß ersehnte Date mit dessen Tochter zu bekommen. Bis ihm einfällt, dass es da den Hahn des örtlichen Fleischers gibt, der den Bürgermeister jeden Morgen unsanft aus dem Schlaf reißt. Um an den Gockel zu kommen, wird eine aberwitzige Kette an Tauschgeschäften in Gang gesetzt, die Marcello in die Vergangenheit des Dorfes und ihrer Bewohner eintauchen lässt, bis es immer knapper bis zur Geschenkübergabe wird.
Zwar wirkt der Plot nüchtern betrachtet etwas überkonstruiert, seinem betörenden italienischen Charme kann man sich jedoch nicht so einfach entziehen. Nicht zuletzt, da Regisseur Denis Rabaglia Marcellos Wettlauf gegen die Zeit spritzig und rasant inszeniert hat und damit genau so, wie man es von solchen Geschichten erwartet: Als unbeschwerten Gute Laune-Film in kraftvollen, sepiasommersatten Bildern mit einem märchenhaft überstilisierten Szenario, das das in uns schlummernde Sehnsuchtsgefühl nach Italien geschickt zu wecken weiß.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenIn einem dieser lebendigen italienischen Inseldörfer voller bunter Häuschen und sympathischer Italiener verliebt sich der Fischersohn Marcello in die Tochter des Bürgermeisters. Das ist sehr schön. Allerdings muss der süße Kerl mit den großen Rehaugen und der Wuschelfrisur noch einige belanglose und in gewissem Grade obskure Aufgaben meistern bevor er das unter Asthma leidende Mädel im Arm halten und mit ihr zusammen auf den orange-farbenen Sonnenuntergang glotzen darf (es sind ja schließlich die prüden 1950er Jahre). Dass Marcello bei seiner Rallye durch die engen Gassen so manche Konflikte unter den Dorfbewohnern löst, macht das ganze für den rennenden Lola-Italiener noch schöner. Der Zuschauer indes leidet unter dem inhaltlichen Konzept, das bereits nach 45 Minuten schwächelt. „Marcello Marcello“ ist eine schweizerisch-deutsche Koproduktion und der gescheiterte Versuch die Größe von Jean-Pierre Jeunets „Die fabelhafte Welt der Amélie“ zu erreichen. Schlussendlich ist Denis Rabaglias märchenhafter und leicht verdaulicher Film eine nostalgische Postkarten-Schnulze, die auf die übliche Konstellation aus kitschigem Pianogeklimper, weisen Kalendersprüchen, mediterranem Flair und zwischenmenschlichen Problemchen setzt.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
*frenzy_punk<3 2010/06/03 01:07:58
Antwort löschenich hatte nicht mal annähernd an "die fabelhafte welt der amelie" gedacht o.O aber jetzt wo ich das les ...
Kommentar — Film: Marcello, Marcello
Kommentar schreiben*frenzy_punk<3 2010/06/03 01:15:53
Kommentar löschen"marcello, marcello" beginnt anfangs sehr lasch und plätschert dann so dahin, wie ein brunnen, bei dem die pumpe kaputt ist. zwar kommt im verlauf des films ein wenig schwung in die sache, doch zum großen erguss kommt es nicht wirklich. anfangs scheint sich der zuschauer zu fragen, was der film ihm eigentlich mitteilen wolle, doch es fällt ihm nicht schwer, zu erahnen, dass es sich um eine romanze handelt. im großen und ganzen ist der film ein einziges durch die stadt gerenne. sicherlich hat der film auch seine momente, kleine witzige passagen und auch szenen, wo der zuschauer mitfühlt und fiebert, wenn der protagorist beinahe scheitert und sein ziel in die ferne rückt. die meisten handlungen sind jedoch sehr vorhersehbar, die schauspielerische leistung ist durchschnittlich und die dialoge wollen viel sagen, sagen aber im endeffekt gar nichts. schade eigentlich, die darsteller waren recht symphatisch, die schauplätze sehr malerisch, doch die kinokassen wird "marcello, marcello" nicht recht füllen.
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