Menschenfeind
Seul contre tous (1998), FR Laufzeit 89 Minuten, FSK 18, Thriller, Drama
13 Bewertungen
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1195 Bewertungen
69 Kommentare
Keine ?
von Gaspar Noé, mit Philippe Nahon und Blandine Lenoir
“Du wirst allein geboren, du lebst allein, du stirbst allein. Allein, immmer allein. Und selbst wenn du fickst, bist du allein. Allein mit deinem Fleisch, allein mit deinem Leben.” Mickrige dreihundert Francs und eine Pistole. Das ist alles, was dem früheren Schlachter nach fünfundreißig Jahren harter Arbeit und einem Aufenthalt im Knast geblieben ist. Kein Job, keine Liebe, keine Hoffnung. Nur Haß. Blanker, menschenverachtender, alles verzehrender Haß. Auf die Reichen, die Ausländer, die Schwulen, die Frauen. Nachdem er seine schwangere Geliebte zusammengeschlagen hat, versteckt er sich vor der Polizei in einer billigen Absteige in Paris und steigert sich in der tristen, ausgebluteten Metropole in seine Rachephantasien hinein. Er wird zur menschlichen Zeitbombe, die jederzeit hochgehen könnte.
Cast & Crew
-
Gaspar Noé
-
Philippe Nahon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schlachter
-
Blandine Lenoir
-
Frankie Pain
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lehrerin
-
Martine Audrain
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwiegermutter
-
Jean-François Rauger
-
Guillaume Nicloux
Regie
Schauspieler
-
Aïssa Djabri
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Choukroun
-
Gaspar Noé
- Genre
- Thriller, Psychodrama
- Ort
- Paris
- Handlung
- Arbeitslosigkeit, Depression, Fleischer, Fleischerladen, Gewalt, Heroinsüchtiger, Hoffnungslosigkeit, Hotel, Inzest, Kneipe, Menstruation, Neubeginn, Pistole, Prostituierte, Schwangerschaft, Sozial schwache Familie, U-Bahn, Unzufriedenheit und Missfallen, Vater-Tochter-Beziehung, Wut und Hass
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Menschenfeind
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Trailer zum Film Menschenfeind









Kritiken (2) — Film: Menschenfeind
Ephigenia: Nightmare-Horrormovies.de
Kommentar löschenEs geht um das abschieben von alten Menschen sowie ein System was aufzeigt das wir unser Leben lang wie Sklaven arbeiten um dann im Alter nur noch dahin zu vegetieren. Die Dialoge werden hart und zynisch geführt. Ein etwa 50 jähriger Mann hat beschlossen sein Leben zu verändern und dem System zu entkommen, dazu wird er das noch ungeborene Kind seiner Geliebten meucheln und zwar aus einem Effekt heraus, wodurch er sein Vorhaben zu entkommen nun in die Tat umsetzt. Sehr oft wird seine Stimme aus dem Off präsentiert, dabei gezeigt welche Kranken Gedanken er hat die zunehmend auch äußerlich aus ihn herausbrechen, was man ihn nicht ansieht das er plötzlich ausrasten könnte.
Die immer wieder plötzlich laut erscheinenden Soundeffekte sorgen für einige Schockmomente. Zu sehen ist wie der Mann zunehmend schneller aggressiv wird und Amok läuft.
Ungewöhnlich ist, dass der Film im letzten Drittel einen 30 Sekunden Countdown einläutet, wo die Zeit angegeben ist um die Vorführung des Filmes jetzt besser abzubrechen. Dass Grausamme was anschließend noch gezeigt wird, rechtfertigt diese Warnung, denn hier wird noch mit das Kontroverseste geboten was es wohl gibt, wenn Inzucht, grausame Hinrichtung und das Leid intensiv aufgezeigt wird. Gaspar Noe, ein Skandal Regisseur den man sich in Zukunft merken sollte.
„Ich werde Frankreich regieren und ich werde alle in den Arsch f!cken, egal wie viele es sind.“
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Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds
Kommentar löschenDie Vorgeschichte der Hauptfigur erzählte Regisseur Gaspar Noé in seinem 40-minütigem Kurzfilm Carne, eine Art Prototyp für seinen ersten Langfilm Menschenfeind, der einige Jahre später entstand und sogleich für Kontroversen sorgte. Die Vorgeschichte aus Carne wird, mit dynamischer Musik unterlegt, in einer Diashow von der Hauptfigur selbst erzählt. Bereits hier beweist Regisseur Gaspar Noé Stilbewusstsein. Ist ein Off-Erzähler normalerweise verpönt unter Filmschaffenden, weil diese Erzählform handwerklich schwach ist und die Bilder unterminiert, nutzt Noé die inneren Monologe des Schlachters, um eine Nähe zum Zuschauer herzustellen und ihn so zu zwingen, sich dieser unerträglichen Person zu stellen, was ein Hauptbestandteil der Intention ist. Die erwähnten Monologe prasseln von Anfang bis Ende des Films auf das Publikum ein, wobei die Ansichten des zornigen Mannes garantiert niemanden kalt lassen, sie sind höchst polemisch, rassistisch, frauen- und schwulenfeindlich…
Kritik im Original 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten
JimiHendrix 2010/04/03 15:28:43
Antwort löscheneine kritik, welche diesem brillianten film würdig ist!
Filmsuechtiger 2010/04/03 15:58:32
Antwort löschenVielen Dank. Die Kritiken zu den anderen Filmen der Reihe folgen jetzt auch bald, sind das neue Special für meine kleine Homepage.
BigDi 2010/04/03 21:24:39
Antwort löschenDen muss ich auch unbedingt noch sehen...freue mich jetzt schonmal auf eine Rezension zu "Ex Drummer" deinerseits!
guggenheim 2010/04/07 14:08:21
Antwort löschen@FrEaKnoT: nachdem ich den Film jetzt auch gesehen habe, muss ich sagen: du hast ja sowas von ins Schwarze getroffen mit deiner Rezension. Chapeau!
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HOoP3L 2010/07/26 13:31:01
Antwort löschenwow sehr gute kritik, zu einem sehr guten film.
butch25 2010/09/23 01:07:57
Antwort löschenHut ab vor deiner Meinung/Ansicht!
Hast gerade einen meiner Lieblingsfilme besser beschrieben als ich es jeh ausdrücken könnte,danke!
Kommentare (67) — Film: Menschenfeind
Kommentar schreibengeheimer333 2012/02/10 13:57:51
Kommentar löschenSeul contre tous
"Ich bin auch nur ein Stück Fleisch, ein Stück Fleisch das zu viel denkt. Es soll aufhören zu denken, das Stück Fleisch!"
Wie viel kann ein Mensch aushalten? Wie lange lässt er sich vom Alltag zerfressen? Wie kann man normal sein? Man kann es nicht.
"Sterben ... Das muss wie schlafen sein. Nur besser."
"Menschenfeind" ist eine intensive Kritik an Menschheit und Welt. Die Welt scheint geordnet doch das ist sie nicht. Kein Mensch ist glücklich, in jedem staut sich eine Unmenge von Hass auf die sich bei einigen wenigen irgendwann entlädt. Die anderen sterben. Alle sterben, doch die wenigsten leben.
"Jedem seine Moral und jedem seine Gerechtigkeit!"
Dem Schlachter ist das alles klar. Er stellt keine Fragen mehr. Er zählt nur harte Fakten in seinen Gedanken auf. Fakten gegen die er sich nicht wehren kann. Was er will weiß er nicht. Er sehnt sich nach Gewalt, Schmerz und Tod. Hoffnung gibt es nicht, genauso wenig wie Freiheit, die durch Gesetze und Regeln zerstört wurde. Doch Gesetze und Regeln kommen vom größten Abschaum dieser Welt, von Menschen, haben sie also irgendeine Bedeutung? Ist es besser nichts zu tun, aber in Ruhe zu leben oder die Freiheit zu haben alles zu tun? Hält einen Moral oder Gesetz von schlimmen Taten ab? Ist Moral nicht etwas Individuelles, etwas, was sich jeder für sich selbst bilden muss? Somit kann es keine universale Definition für gut und schlecht geben.
Alles ist legitim, nichts ist legal.
Hat dieses System der Menschen einen Sinn? Es hält die Menschheit davon ab sich selbst auszulöschen, zumindest zögert es das heraus. Doch die Zerstörung der Menschheit wäre völlig Bedeutungslos. Nichts hat eine Bedeutung. Alles hat eine Bedeutung. Was für den einen irrelevant ist, ist der Lebensmittelpunkt eines anderen.
Alles geht zu Ende, leider auch dieser Film.
Doch wenn er nicht zu Ende gegangen wäre hätte ich mich auf Grund der ehrlichen Thematik wohl irgendwann erschossen.
Gewaltszenen sind zwar vorhanden, halten sich dennoch in Grenzen. Cast ist sehr gut ausgewählt, Schnitt und Kamera sind schlichtweg genial. Ich frage mich ernsthaft, wieso ich nur 9.5 vergeben habe und das bei einem Film, der mich so zum Nachdenken angeregt hat wie dieser. Auf irgendeine Art ist es ein Lieblingsfilm, vielleicht wird er es irgendwann.
"Du wirst allein geboren, du lebst allein, du stirbst allein. Allein, immer allein."
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
SoulReaver 2012/02/10 14:08:10
Antwort löschenStark. Ganz, ganz großer Film und die Monologe von ihm sind einfach nur der Wahnsinn, genau wie das Ende.
geheimer333 2012/02/10 14:09:28
Antwort löschenGenau, der Film hat mich total geflasht. Schön dass du das auch so siehst :)
SoulReaver 2012/02/10 14:10:51
Antwort löschenAlles von Noe ist der Hammer. Enter the Void, Irreversibel. Hammerhart.
geheimer333 2012/02/10 14:12:17
Antwort löschenIrreversibel kommt demnächst, hat ja auch viele Hater... :S
SoulReaver 2012/02/10 14:14:47
Antwort löschenEnter the Void ist der härteste von denen. 150 Minuten musst du da kämpfen.
geheimer333 2012/02/10 14:19:20
Antwort löschenDa freu ich mich drauf :)
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Wumz 2012/02/10 20:28:06
Antwort löschen"Gerechtigkeit gibt es nur mit Rache und dafür brauch ich keine Bullen" wollt ich dann noch mal schnell los werden ;)
geheimer333 2012/02/10 20:40:02
Antwort löschen:)
NashBender 2012/02/03 01:11:01
Kommentar löschenFür die Einen ist es Mist, aber für mich ist es der wahrscheinlich längste und gleichzeitig (auf eine bizarre Art und Weise) faszinierenste Monolog der Welt!
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HxC_Moe 2011/12/14 21:06:25
Kommentar löschenBitterböses Sozialdrama. Absolut und sowas von nichts für die Masse, aber natürlich dennoch gut. Gespickt mit massig sehr guten (aber auch sehr Menschenverachtenden) Zitaten und bösen Szenen, auch wenn es keine richtigen Gewaltszenen gibt (außer gegen Ende). Für Gaspar Noé typisch, ist der Film dementsprechend schräg und verstörend gedreht, dass manche damit wahrscheinlich überfordert sein könnten. Alles in allem macht der Film seinem Namen ganze Ehre, viel mehr muss man dazu auch nicht sagen. Der Film ist einfach purer Hass, eine Schimptirade auf alles, nimmt sich dabei aber auch ein bisschen zu Ernst, was wohl grade das schlimme daran ist. Leute die auf Gewaltorgien aussind werden mit dem Film nicht viel anfangen können, das FSK 18 ist wohl der allgemein sehr misantrophischen Stimmung zu verdanken, bzw. dem Hintergrund oder der einen oder anderen erschreckend nüchternden Gewaltszene. Klar ist der Film gut, aber auch zu leer in der Handlung. Es ist wie als hätte Noé einen Film drehen wollen, in dem er einfach eine Hauptperson hat die erstaunlich bedrückend auf alles und jeden schimpft. Dafür bedarf es auch keiner Anspruchsvollen Handlung. Trotzdem gut und klare Empfehlung für die Gucker von Außergewöhnlichen, aber auch üblen Filmen.
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fkfilmkritik 2011/09/28 22:31:27
Kommentar löschenNoés Filme sind immer tiefgründig, hart und ziemlich intensiv. In seinem für mich größten Werk "Irreversibel" ging es deutlich deftiger zu Sache und das letzte Werk aus dem Jahre 2009 "Enter the Void" war vielmehr ein Trip und mehr Kunst als Film. (Den angeblich furchtbaren und mir völlig egalen "Destricted", lasse ich gerne unerwähnt) In seinem ersten Langspielfilm "Menschenfeind" geht es noch relativ "zurückhaltend" zur Sache. Keine fliegende und wild umher zirkelnde Kamera. Nur vereinzelt immer laut eingesetzte Schnitte, die mehr und mehr Angst erzeugen, da sie immer genau auf die Situation draufhalten und eine Schusswaffe imitieren, dessen Gebrauch nie unwahrscheinlich erscheint. Es geht um einen Menschen dessen Charakter dem Film auch den Namen verleiht: "Menschenfeind". Ein mürrischer, verhasster, homophober Kerl. Von jedem Menschen den er trifft irgendwie angenervt. Egal was und wie dieser es sagt oder tut. Doch keiner merkt es. Der Zuschauer ist der Einzige, der dies dank den herausragenden, bedrückenden und zutiefst intelligenten Monologen weiß. Der Mann stolpert über das Leben. Sieht immer bei jedem das Negative. Der Anfang, der die Lebenseinstellung des Hauptakteurs besser beschreibt. Gezeigt in einzelnen Fotos läuft schonmal gut über die Runde und lässt auf "Menschenfeind" neugierig werden.
Das Ende hat mich zu Anfang verwirrt. War schwer bedrückend und ein perfekt getimter und gut angezielter Hieb in die Magengrube.
"Menschenfeind" widert dich an. "Menschenfeind" erniedrigt dich. "Menschenfeind" zeigt dir tiefe Niedergänge. "Menschenfeind" quält dich durch perfide Gedankengänge. "Menschenfeind" macht Angst, dass irgendjemand mit so einer Moral unauffällig umherschwirrt.
Gaspar Noé warnt in einer Stelle vor einer Szene. Diese Warnung bleibt nun für die beiden anderen Filme auf denen sein Name steht stehen. Auch dieser hier ist definitiv nicht uneingeschränkt zu empfehlen oder zu konsumieren. Ein nachdenkliches, menschliches und kontroverses Portrait. Ein zutiefst schwerer Brocken.
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Jack_Torrance 2011/10/30 15:27:29
Antwort löschenMuss ihn endlich sehen. Schöner Kommentar !
Ryunosuke Akutagawa 2011/09/15 18:45:01
Kommentar löschenJedem seine Moral, Jedem seine Gerechtigkeit...dieses Motto wird von Gaspar Noé´s Erstlingswerk wirklich total ausgelebt und das bis über die Grenzen der Legalität. Ich als Fan der Nihilistischen Philosophie bin ein großer Anhänger dieses Filmes. Den Gaspar Noé hat es geschafft dieses Gedankengut auf wunderbare Art und Weise umzusetzten.
Man entwickelt mit der Zeit sogar zu einem Frauen-, Schwulen- und Menschenfeindlichen Metzger, der von Philippe Nahon wirklich toll gespielt wird, richtige Sympatien und das schaffen nicht viele. Der ganze Film ist in seiner Machart und auch von seiner "Gewalt" perfekt umgesetzt und wirkt durch und durch glaubwürdig. Auch das Ende wurde toll umgesetzt und durch den Anfang von "Irreversible" wunderbar ergänzt.
Wer diesen Film verpasst ist selbst Schuld!
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Canalterrorist 2011/09/14 23:31:14
Kommentar löschenVon der Handlung sicher spektakulär aber die Erzählweise des Filmssagt mir weniger zu. Um ehrlich zu sein garnicht.
Auf jeden Fall kommt aber eine sehr bedrückene, angespannte Atmosphäre auf.
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Roldur 2011/08/01 23:52:14
Kommentar löschenMenschenfeind, ein französischer Film aus dem Jahre 1998 vom Gaspar Noé, erzählt die Geschichte eines stinknormalen Typen der entscheidet seine ganz eigene Revolution durchzuziehen. Der Mann, von dem bewusst der name den agnzen Film über nicht genannt wird, war vor seinem Absturz von Beruf Schlachter, deshalb werde ich ihn ab jetzt so nennen ;). Der Schlachter ist ein Widerling, ein mensch der ganz üblen Sorte. Seine Gedankengänge, seine Ansichten sind abstossend und er verkörpert so ziemlich jeden ekelhaften oder unglaublich verachtenswerten Gedanken der von vielen Menschen auf der Welt geführt wird. Nach aussen wirkt dieser Kerl vollkommen Normal, wäre da nicht diese stille Wut. Dieser Mann hat alles verloren und argumentiert nun auf einer verachtenswerten Ebene für seine weltfremden Ansichten. Wir erleben jeden Gedankengang des Schlachters entweder als Off-Kommentar oder als (häufig mehr als abstossendes) Bild. Das erschreckende an sich ist aber dass der Hauptcharakter dem Zuschauer trotzdem nah kommt. Man ertappt sich selebr dabei wie man auf den blutigen Ausbruch des Schlachters hofft und schämt sich schon fast für diesen Gedankengang. "Menschenfeind" erinnert an vielen stellen an den ohne Zweifel genialeren "Taxi Driver", nur ist der erstgenannte der Rohdiamant, die stumpfe und unsympathische Variante die beim richtigen Publikum wie ein schalg in die Fresse wirkt. Der Film ist ekelhaft, geizt mit nichts. Weder mit Close-Ups aus einem Pornokino noch mit Mordfantasien des Hauptcharakters. Es wird einfach die Geschichte abgebildet und man erlebt diese an Seite des Schlachters und bekommt dessen Sichtweise aufgezwungen. Kritik gibt es daran im Film keine. Weder an seinem Handeln, noch an sonst irgendetwas. Was der Zuschauer daraus macht ist deren Sache. Definitiv super geschauspielert und sher interessant. Nur teilweise zu langatmig und Haneke-Style Zuschauerfolter :D. Sehenswert auf jeden Fall.
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rudeboy69 2011/06/24 13:06:40
Kommentar löschenich bin der Meinung, nachdem man diesen Film gesehen hat, kommt wohl keiner drumrum sich Gedanken zu machen, inwiefern einige Zitate doch die eigene Meinung wiederspiegeln. Natürlich ist der Film ziemlich extrem, aber zeigt ziemlich gut die Abgründe der menschlichen Psyche.
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Dorpmaniac 2011/05/28 23:10:39
Kommentar löschenAlter!
Sorry... Aber:
Alter!
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kolja10000 2011/05/26 10:18:21
Kommentar löschenKRANKER FILM
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seniorem 2011/05/21 20:36:17
Kommentar löschenWeiß nicht ob ich Ihn gut finden soll oder hassen, auf jedenfall habe ich selten so eine böse Stimmung in einem Film gespürt, wirklich Krank
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Cersey 2011/04/22 20:35:13
Kommentar löschen89 Minuten, in denen ich nicht wusste, ob ich einschlafen, den Kopf schütteln, heulen, oder kotzen gehen sollte.
Ich verstehe die Leute nicht, die hier 10 Punkte setzen, aber gut, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Gott sei Dank.
Definitiv kein Film, bei dem ich auch nur einen Gedanken daran verschwende, ihn noch einmal zu sehen.
Wenn die Macher es sich zum Ziel gesetzt haben, dass der Zuschauer sich nach dem Film beschissen und leer fühlt.
Gratulation. Ich habe in der Nacht beschissen geschlafen.
Nie wieder.
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Marius11 2011/12/07 00:34:43
Antwort löschenhast du enter the void gesehen? :D
Arventus 2011/04/20 09:10:55
Kommentar löschenUm es gleich vorweg zu sagen,dieser Film ist Geschmackssache und deswegen will ich hier auch niemanden angreifen,der den Film toll findet,bloß mein Geschmack hat er überhaupt nicht getroffen.
Wenn ich "Menschenfeind" mit 2 Worten beschreiben müsste dann wären es "negativ" und "pessimistisch" und ich konnte mich einfach überhaupt nicht mit den Gedanken des Hauptcharackters anfreunden,wodurch irgendwie dann auch der ganze Film für mich uninteressant wurde.
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Roldur 2011/08/01 23:51:40
Antwort löschenWenn man sich mit den Gedanken des Hauptcharakters anfreunden würde wäre das denke ich auch nicht normal. Muss der Film den uschauer jedoch auf die Botschaft mit der Nase stoßen die er hat?
steff0rn 2011/04/07 01:16:53
Kommentar löschenInnerer Monolog, ein Pornokino. Na klasse, denkt man sich!
Der Typ redet von Hass auf die Gesellschaft, denkt an Tod und Gewalt! Das Gesicht gezeichnet mit Wut, einer Wut, die es nicht zu beschreiben gilt, eine Wut, die sich auf alles richtet, alles treffen soll und alles vernichten soll.
Ein sozial verarmter, durch das Leben (wobei ich hier keine Schuldfrage diskutiere) gezeichneter, letztendlich total kaputter Mann. Ehemaliger Metzger. Dick, unsympathisch, sauer.
Man weiß sofort, dieser Film wird nicht schön! Die ekelerregenden Gedanken des Metzgers hageln auf das Publikum ein, werden von den meisten sofort abgewiesen, zwingen Sie jedoch durch die rohe und ehrliche Erzähl- und Schauspielweise mitzuempfinden.
Der Zuschauer wird gezwungen, den Hass nachzuempfinden. Ekel macht sich unter dem Publikum breit. Ekel über diese Gedanken, die auf einmal gar nicht mehr so unmöglich, so unverständlich erscheinen.
Das ist es, was Menschenfeind so großartig macht. Wobei man großartig nicht im Sinne der Verherrlichung verstehen darf! Großartig im Sinne, dass es etwas mit dem Zuschauer macht, sei es nun positiv oder nicht.
Nicht umsonst herrscht eine derartige Kontroverse um dem Film! Gewaltverherrlichung darf diesem Film nicht vorgeworfen werden! Hier ist die Gewalt etwas grauenhaftes und so wird sie auch dargestellt. Sie löst Übelkeit aus, obwohl sie doch harmloser ist, als das meiste, was man in den Kinos heute serviert bekommt.
Der schmale Grad zwischen Verständnislosigkeit und Empathie wird hier fast zu oft überschritten.
Die Gedanken des Metzgers möchte niemand haben und doch sind sie irgendwo existent.
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Murphante 2011/04/03 23:23:38
Kommentar löschenEin sehr gut inszenierter Film ... Klasse dieser Hauptdarsteller ...
Ich konnte mich gut in seine Situation hineinversetzen ...
sein Denken, sein Handeln, sein Tun ... warum alles das und dieser
ausweglose Schritt in eine ganz herabkommende Welt ...
Das Ende schockt mich immer wieder wenn ich es sehe ...
und stellt sich immer wieder neue Fragen auf ...
Ein Film den nicht jederman schauen will oder muss ...
aber wer sich gerne mit solchen skandalösen Streifen auseinander setzen möchte dem wird hier schon einiges geboten ...
Dieser Streifen hat aufjedenfall einen bitteren Nachgeschmack ...
deswegen empfehle ich ihn nicht für all diejenigen ...
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Mr. White 2011/03/20 14:48:54
Kommentar löschenDer erste Spielfilm von Gaspar Noé haut dem Zuschauer so brutal in die Fresse, dass dieser erst nach dem Film wieder klare Gedanken fassen kann. Der Protagonist ist ein Arschloch, ein skrupelloser Mensch, wenn man ihn überhaupt so nennen darf. Er schreckt vor nichts zurück. Doch halt! Das stimmt eben so nicht. Man übersieht in diesem Film viel, weswegen ein zweites gucken manchmal notwendig ist.
Denn der Metzger ist im Grunde genommen gar nicht so böse, wie er auf den ersten Blick scheint. So möchte er in der Wut "die Dicke" töten, doch fasst kurz nach der eskalierten Situation wieder klarere Gedanken. Das Problem bei seiner Person ist jedoch, dass er in der Scheiße steckt. Und das mehr als tief. Dennoch sucht er nach seinem Glück im Leben und während bei ihm alle schief läuft und er sich weiter in die Scheiße reitet, schießt, denkt, vernebelt ihm der Hass seine Sicht.
Neben all diesen wunderbar erschreckenden Dingen und Szenen gibt es noch einen Punkt warum der Film sich als mein Lieblingsfilm profiliert hat und die volle Punktzahl verdient hat. Und das ist die Intensität, die dieser Film jedes Mal mit sich bringt. Jedes weitere Mal muss ich wegen diesem Film staunen, geschockt seinen Worten folgen und durch die erschreckende Gewalt schwer schlucken. Und das schafft ein Film nur selten!
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Begbie 2011/03/13 18:54:26
Kommentar löschenSelten bekommt man einen sympatischeren Optimisten serviert wie bei diesem Film ;) Ja, BOOOMMMM, mitten in die Magengegend...
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BustaBuzz 2011/03/05 01:43:02
Kommentar löschenMahon war die Idealbesetzung für den Schlachter, sehr authentisch. Was mir auffällt: Noe scheint es ja gerade auf Schwangere abzusehen .... Ein nihilistisch - brutales Meisterwerk!
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veseria 2011/02/15 18:10:55
Kommentar löschenWelch ein verbrechen von Trailer.
Grandios schlecht geschnitten, extrem überzogene Musik, extrem Spoilerhaft und ein an grenzenlosigkeit ekelhaftes "BOOOOMMM" aus dum Mund von Nahon!
Gott ich will diesen Film glaub ich gar nicht sehen!
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BigDi 2011/02/15 18:59:22
Antwort löschenWas zum Geier habt ihr nur gegen das "BOOOM!"? Ich finde es klasse. ^^
Brascon 2011/02/15 20:46:54
Antwort löschenSchau ihn, glaub mir du wirst es nicht bereuen;) (immerhin haben wir 77 % gleichen Geschmack) und ich habe ihn mit 9.5 bewertet :)
BigDi 2011/02/15 21:21:31
Antwort löschenLass nur, Brascon, das ist einer von denen, die Gaspar Noé nicht verstehen (wollen)...bemitleidenswerte Menschen sind das. :P :D
veseria 2011/02/15 23:06:51
Antwort löschenxD BigDI ich komme dir gleich darüber :)
Naja Noe ist ür mich ein selbstverliebter Neo-Künstler der gerne Wäre aber leider nicht ist. Naja zumindest ein bisschen davon. Potenzial hatte er ja. Zumindest was Optik angeht. Irreversibel ist .. nunja lassen wir das... und Enter the void ist so ähnlich. Halt VOID... xD
und ich hasse Nahon xD ich weiß nicht ob mir Menschenfeind gefallen kann!
BigDi 2011/02/15 23:18:01
Antwort löschenNaja, jedem das Seine. ^^
Aber wie kann man nur Nahon nicht mögen? Der hat so eine nette und freundliche Rolle in "High Tension". :D
veseria 2011/02/16 13:28:56
Antwort löschenJAAA gerde in High Tension... xD^^
Mr. White 2011/02/27 01:42:23
Antwort löschenDas ist kein offizieller Trailer, sondern Fandmade.
Alle 9 Antworten zeigen
Mr. White 2011/02/27 01:42:32
Antwort löschen*Fanmade natürlich ;)
veseria 2011/02/27 15:27:29
Antwort löschenDann bin ich ja wenigstens ein wenig beruhigt^^ Dann sollte das MP-Team den vielleicht löschen. Bei dem Spoiler^^
Brascon 2011/02/07 06:53:55
Kommentar löschenDas erstaunliche immer wieder an Gasper Noé ist, dass er
1. Weiß, wie mit der Kamera und dem Schnitt umzugehen ist
2. weiß, wie die Dinge um den eigentlich einsamen Menschen stehen
3. weiß, wie er es schafft mit seinen Filmen, die Emotionalität der Menschen ins schwarze zu treffen. Er hat eine Vorliebe dafür, die Realität der Brutalität auf die Leinwand zu bringen.
Menschenfeind ist im Vergleich zu "Irreversibel" sehr ruhig gehalten, jedoch geht er diesmal vielmehr auf die gesellschaftskritischen kontroversen ein.
Das nenne ich ein gutes Stück Filmkunst!
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