Metallica: Some Kind of Monster

Metallica: Some Kind of Monster (2004), US
Laufzeit 139 Minuten, FSK 6, Musikfilm, Dokumentarfilm, Kinostart 26.08.2004

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8.1 Kritiker
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von Bruce Sinofsky und Joe Berlinger, mit Robert Trujillo und James Hetfield

In drei Jahren Produktionszeit haben die Dokumentarfilmemacher Joe Berlinger und Bruce Sinofsky ihren Film “Metallica: Some Kind of Monster” fertig gestellt. Der Film ist ein tief greifender und schonungsloser Blick hinter die Kulissen der erfolgreichsten Heavy-Metal-Band aller Zeiten und deren Aufnahmen für das aktuelle Album “St. Anger” (veröffentlicht 2003, das erste, neue Studioalbum in fünf Jahren), die von weit reichenden, zwischenmenschlichen und kreativen Problemen geprägt waren.

  • Metallica: Some Kind of Monster - Bild 40545
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Cast & Crew


Kommentare (14) — Film: Metallica: Some Kind of Monster

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seniorem

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine Doku zum schlechtesten Album von Metallica (was trotzdem im Gegensatz zu vielen Metaloutputs immer noch ein klasse Album ist). Seit Mitte der 80iger bin ich vom Sound der Jungs von der Bay Area gefangen, eigentlich haben mich nur Megadeth und Suicidal Tendencies zu dieser Zeit mehr geflasht und so war es schon fazinierend zu sehen wie nah die Kamera der Band kam. Welche Kämpfe ausgetragen werden um ein Album fertig zu stellen.
Vor allem 2 Szene hattens mir angetan, als Lars Ulrich und Dave Mustaine (Megadeth) nach Jahrzehnten des Streit vor der Kamera ausgesprochen haben, das hat mich fast zu Tränen gerührt. Sowie der Bandeintritt von Robert Trujllo, ehemals Suicidal Tendencies, des wohl coolsten Bassers unsers Univerums
Für Metalfans ein Augen- und Gaumenschmaus

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FilmFuzzi

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Na hör mal Some Kind Of Monster find ich persönlich noch lange nicht so schlecht wie death magnetic dieser total neumodische style von Metallica gefällt mir ja ganz und gar nicht.


seniorem

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Du meinst sicher St. Anger, ich finde auf Death Magnetic sind sie eher wieder zu Ihrem alten Stil zurückgekehrt, bei St. Anger veruschen sie einen auf Hardcore zu machen mit schlechtem Sound und mal ehrlich Metallica sind eine der Bands die schon immer den fettesten Sound hatten.
Aber denke das wir uns soweit einig sind das Metallica eine grandiose Band ist wenn mann Lulu außen vor lässt.


Dead_Eye_Dodo

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Bewertung6.0Ganz gut

Ob man diese Doku nun wirklich als "Film" betrachten kann sei mal dahingestellt. Sicher ist aber, dass Some Kind of Monster einen tiefen und für Fans höchst aufschlussreichen Einblick in die Bandgeschichte des wohl berühmtesten Rockgiganten gibt. Teilweise ein wenig langgezogen, aber interessant.

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Endzeit

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Bewertung1.5Ärgerlich

Peinliche Doku über eine Band, die zum Zeitpunkt des Drehs ihren zenit schon seit 15 Jahren überschritten hatte. Dieser Film ist höchstens noch als Negativbeispiel geeignet.

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Endzeit

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Death Magnetic war auch nur eine lahme Anbiederung von vier satten Millionären, die seit 1990 andauernd sagen mussten wie doof sie Metal doch finden, an die alten Zeiten. Aber das ist ein ganz anderes Thema.


Mr. Pink

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Bewertung2.0Ärgerlich

Belanglose Doku über eine eigentlich sehr gute Musikgruppe. Jede Band hat mal eine schlechte Phase, aber kaum eine lässt sich dabei auf Schritt und Tritt von einer Kamera begleiten. Zwei Punkte gibt es allerdings dafür, dass Metallica mutig genug für dieses Experiment waren.

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pfeffer

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Bewertung3.0Schwach

Dröge-Debattierclub-Doku.
Sad but true.

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Fulsome.

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Bewertung9.0Herausragend

»Some Kind Of Monster«

Der Titel, der weiß, warum er so heißt. Der Titel, der eine Band beschreibt, die Musik - gerade meine Musik um einiges bewegte. »Some Kind Of Monster« ist eine Menge Energie, eine Menge Wahrheit und eine ganze Menge Vertrauen. Eine Band, die nun schon seit knapp dreißig verdammten Jahren auf der Bühne steht und rockt. Doch ist mir nciht nur ihre Musik sympathisch, nein mehr wie sie mit dieser Musik, mit ihren Fans und mit verschiedensten Einflüssen umgehen. Sie haben sich eine die "Scheißegal"-Laune beibehalten und das ist gut so, um ihre Musik weiterhin fest in ihrem Geschäft zu integrieren.

»Some Kind Of Monster« ist ein wunderbares Spiegelbild dessen, was die Band Metallica geschaffen hat - ein groteskes, wütend-schnaufendes Ungetüm, dass nach MEHR schreit. Danke.

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cannibal83

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was man auf jeden Fall sagen kann, ist das der Entstehungsprozess um das Album St. Anger, um einiges interessanter ist, als das Album selbst. Auch wenn Metallica sich echte Mühe gaben, jedem Element eine Verwendung zugeben: Mit der Scheibe kann man z.B. echt toll Frisbee spielen, mit dem Booklet dem kalten Winter Einhalt gebieten (Kamin!) und mit der CD-Hülle wunderbar verkürzte Tischbeine ausgleichen. ABER: St. Anger in Kombination mit einem Musikabspielgerät zu benutzen, geht gar nicht und hinterlässt absolut bleibende Schäden.

Zur Doku: Das Ganze ist sehr gelungen, weil man als Zuschauer das Gefühl hat, hier wirklich einen 100%-authentischen Blick hinter die Kulisse von Metallica zu bekommen. Man sieht die Jungs nicht nur bei den Proben, sondern auch privat. Hammett beim Surfen, Hetfield beim Gas-Geben und Ulrich beim Bilder-Verkaufen (hat er nur gemacht weil er Angst hat, das man die im Internet bald kostenlos herunterladen kann) die 3 in so natürlicher Umgebung zu sehen macht Spaß und sorgt für Atmosphäre.

Die Highlights sind sicherlich die Konfliktsituationen und das Interview mit Megadeth-Frontmann Dave Mustaine (der wohl weniger begeistert war im Film aufzutauchen). Diese Highlights und die gelungene Atmosphäre sorgen für eine Vorzeige-Doku, die jeder sehen sollte der mit dem Namen Metallica was anfangen kann.

Am Ende fassen wir aber natürlich noch zusammen was wir dank "Some Kind Of Monster" jetzt wissen:

- Schwierige Zeiten in einer Band, sind nicht unbedingt förderlich für die Musik
- James Hetfield ist emotionaler als gedacht
- Kirk Hammett irgendwie ein Langweiler
- Robert Trujillo eine brutale Rampensau
- Lars Ulrich ein Arschloch

Die beiden letzten Aufzählungen waren allerdings schon vorher bekannt. Aber es ist doch auch schön wenn man in seinen Meinungen bestätigt wird.

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Vagabond

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Bewertung9.0Herausragend

Hochinteressanter Einblick ins Innenleben einer aus dem Takt geratenen Band, die sich wieder zusammenraufen will. Metal-Götter sind eben auch nur Menschen.

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Anastasius

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Bewertung7.5Sehenswert

Bei Some Kind Of Monster, hatte ich das Gefühl, eine unkaschierte Komposition von Momentaufnahmen zu erfahren, die während der Zeit der Selbstfindung von Metallica und - vorrangig - der Mitglieder entstanden. Die Selbstfindung spiegelt sich auch im Album St. Anger wieder, dessen langwieriger Aufnahmeprozess erst durch die Entwicklung der Bandmitglieder statt finden konnte.

Nachdem Metallica mit Load und ReLoad in ungewohnt gemäßigteren Genregefilden stapften, entdecken sie die Ursache des Dranges nach Mäßigung und lernen sich selbst verstehen.
Darum geht es im Grunde auch in Some Kind Of Monster - um die Renaissance der größten Metalband aller Zeiten. Allein schon der Name.

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Beganda

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Bewertung9.0Herausragend

Ich hatte das Gefühl, eine sehr ehrliche, tiefgründige und zugleich poetische Dokumentation zu sehen. Und das ist im Musikgenre selten. Ganz unabhängig vom Musikgeschmack zu empfehlen.

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2bGrisu

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach nur mutig, sich im "all time low" filmen zu lassen und das auch noch zu veröffentlichen. Respekt!

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Tobias

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Bewertung9.5Herausragend

Ein tiefer Einblick in das Seelenleben einer großen Rockband. "Some kind of Monster" hat mich total berührt. Eine wunderbare Parabel auf die menschlische Beziehung: auch in einer der erfolgreichsten Rockbands aller Zeiten wird das Zusammenleben - wenn man nicht aufpasst - auf Dauer fad. Die gemeinsamen Ziele verblassen. Die Freundschaft wird entmenschlicht. Und irgendwann hat man vergessen, woher das Zusammengehörigkeitsgefühl am Anfang eigentlich kam. Die Entfremdung und die Resignation führen das ungleiche Paar Hetfield/Ulrich bis an den Rand der Band- und Selbstauflösung. Und nur die gemeinsame Faszination für ihre Musik, die aufs ehrlichste neu entflammt, als beide sich emotional schon bis auf die Unterhose ausgezogen haben, führt sie am Ende wieder zusammen. Als Zuschauer darf man bei diesem wunderbaren, versöhnlichen und schöpferischen Moment dabei sein. Das ist echte Magie. Ganz großes Kino.

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feininger75

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Bewertung9.0Herausragend

Man kann nicht oft genug sagen, dass "Some Kind of Monster" nicht ausschliesslich für Metallica Fans interessant ist. Der Film ist viel mehr der unverstellte Blick in das Innenleben einer langjährigen Rockband, extrem aber eben vermutlich auch stellvertretend für viele Vertreter dieser speziellen Kunstform. Die Kämpfe zwischem dem überraschend sensiblen und gleichzeitig extrem egozentrischen James Hetfield und dem bis zur Peinlichkei ehrgeizigen Lars Ulrich wird so in jeder zweiten großen Band von Weltruhm stattgefunden haben. Man denkt automatisch an andere Paarungen wie John Lennon gegen Paul McCartny oder Mick Jagger und Keith Richards. Der Film ist deshalb so toll, weil das alles mit wahnsinnig viel absurdem Humor vonstatten geht, z.B. wenn James Hetfield nach einer einjährigen Entzug-Kur darauf besteht täglich nur von 12:00 Uhr mittags bis spätestens um 16:00 Uhr zu arbeiten, oder wenn ihr gruppentherapeut anfängt selbst texte für den nächsten Metallica Song zu schreiben. "Some kind of monster" ist unbedingt empfehlenswert.

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Fredson

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Bewertung9.0Herausragend

Keine Dokumentation, die sich in der üblichen Rock-Doku-Lobhudelei erschöpft, was daran liegt, dass die Filmemacher Metallica in einer sehr aufregenden Zeit begleitet haben. Dabei werden nicht nur Themen behandelt, Wunden wieder aufgerissen, die nur die Band betreffen, wie z.B. der nicht enden wollende Clinch mit Dave Mustaine oder die Drogensucht von James Hetfield. In die Produktionszeit fällt auch der juristische Kampf Metallicas, und besonders Lars Ulrichs, mit Napster. Und gerade er kommt in "Some Kind of Monster" nicht gut weg. Ulrich offenbart sich hier als mit Komplexen beladener Kleingeist. Sollte man ihn bisher sympathisch gefunden habe, dann verzichtet man besser auf diesen Film. Ist man aber am Innenleben einer der größten Bands unserer Zeit interessiert, unabhängig ob man zu ihren Fans gehört, dann lohnt sich diese Dokumentation in jedem Fall.

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